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6000 KHz Österreich Tirol

Startbeitrag von sup2 am 25.09.2016 13:45

Neues Thema, neues Glück.
Dank eines Users gibt es auch mal Fotos der alten Antenne.
Im Norden der BRD konnte der Sender tatgsüber "brauchbar" empfangen werden, der Breitbandstörer "RIAS " nervte. In BAY war die 6000 bestens hörbar.
Gibt es über den Sender "Aldrans" auch eine Reichweitengrafik ? Nur um darum geht es um diesen Thread.

Die 50 interessantesten Antworten:

Eine Reichweitengrafik macht bei Kurzwellensendern wenig Sinn. Deren Empfang ist von vielen Faktoren abhängig: Tageszeit, Jahreszeit, Sonnenfleckenzyklus, ionosphärische Störungen usw.
Bei Aldrans handelte es sich um einen Steilstrahler, dessen Aufgabe die Versorgung von unversorgten Alpentälern war, wo die Mittelwelle nur schlecht hinkam. Außerdem wollte man Südtirol erreichen.
Um den Nahbereich zu bedienen, musste die Tote Zone möglichst klein gehalten werden.

von BadestadtFM - am 25.09.2016 14:40
welches PX wurde überragen ?
In den 80ern gab es wirklich noch Gegenden und Pässe, wo weder UKW noch MW ging. Zum Glück LUX RTL Bayern3 und SW(F)3 via Kurzwelle :)

von Frankfurt - am 26.09.2016 10:43
Zitat
BadestadtFM
Eine Reichweitengrafik macht bei Kurzwellensendern wenig Sinn. Deren Empfang ist von vielen Faktoren abhängig: Tageszeit, Jahreszeit, Sonnenfleckenzyklus, ionosphärische Störungen usw.
Bei Aldrans handelte es sich um einen Steilstrahler, dessen Aufgabe die Versorgung von unversorgten Alpentälern war, wo die Mittelwelle nur schlecht hinkam. Außerdem wollte man Südtirol erreichen.
Um den Nahbereich zu bedienen, musste die Tote Zone möglichst klein gehalten werden.


Richtig!

Die tote Zone kann bei 7 MHz allerdings im Winter im Sonnenfleckenminimum auch tagsüber schon mal auf >500 km ansteigen. Bei 6 MHz ist das nicht ganz so extrem, aber auch nicht so viel besser. Nachts geht auch manchmal innerhalb Europas nix.

Vernünftig wäre eigentlich die Etablierung von 75m in Mitteleuropa für die Nachtversorgung gewesen. Meiner Erinnerung nach haben da aber nur RFI und DW (3985 kHz oder sowas?) regelmäßig gesendet?

von DH0GHU - am 26.09.2016 10:56
Das würde ja heissen, dass es eine klassische Fehlentscheidung war, an einem Standort nahe Südtirols zu senden, um eben dieses zu versorgen.

von sup2 - am 26.09.2016 11:09
Jein. Solange Südtirol nicht in der toten Zone liegt, ist das schon ok. Geht halt nicht immer.
Nachts gabs ja immerhin noch die MW-Raumwelle aus Wien.

von DH0GHU - am 26.09.2016 11:11
Ein Foto der KW-Antenne Aldrans gibts auf wabweb und wikipedia.

http://www.wabweb.net/radio/frames/radioaf.htm ( MW 519 KHz )

https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Aldrans


Die 6000 kam damals im Norden von Deutschland tagsüber gut durch, genervt hat das Gelaber auf der 6005 durch ewige Spratzer.
Somit bekam man etwas "südländisches Flair" geliefert. Für die Experten gab es noch den Schulungsfunk des österreichischen Bundesheeres, aber das wäre ein eigener Thread.

von sup2 - am 26.09.2016 11:42
Das 75-m-Band wäre insbesondere abends und nachts ideal gewesen. Das Problem war aber wohl, dass nur wenige (Welt-)empfänger diesen Bereich überhaupt empfangen konnten. Bei den allermeisten Radios begann der KW-Bereich erst bei 6 MHz.
Auf 75 m sendeten die Deutsche Welle (3995 kHz), die Schweiz auf 3985 kHz und Frankreich auf 3975 kHz. Das deutsche Programm der BBC kam, wenn ich mich richtig erinnere, auf der krummen Frequenz 3952 kHz.

Ansonsten können sich die Älteren sicher noch an die deutschen Sender erinnern: RIAS Berlin auf 6005 kHz, SDR auf 6030 kHz, BR auf 6085 kHz, Radio Bremen auf 6190 kHz und SWF auf 7265 kHz.

von BadestadtFM - am 26.09.2016 11:46
Zitat
Frankfurt
welches PX wurde überragen ?


Österreich-Regional für Tirol.

Zitat
Frankfurt
In den 80ern gab es wirklich noch Gegenden und Pässe, wo weder UKW noch MW ging


Wegen der extrem schlechten Bodenleitfähigkeit in den Alpen konnte in Österreich die Mittelwelle nur etwa die Hälfte der Landesfläche versorgen, wobei besonders Tirol, Salzburg, Kärnten und die Steiermark betroffen waren. Allerdings gab es in den 1960ern noch sehr viele Radioapparate, die kein UKW empfangen konnten. Somit wurden in allen größeren schlecht versorgten Orten MW-Kleinsender mit 50 Watt errichtet. Ländliche Gebiete blieben aber vorerst unversorgt.

Die MW-Ausstrahlung von Österreich-Regional wurde aber 1977 eingestellt. Der KW-Sender Aldrans übertrug dann "Radio Österreich International", ehe er ins Sendezentrum Moosbrunn übersiedelte, wo er zumindest vor 5 Jahren noch stand, allerdings nicht mehr betriebsfähig.

Zitat
sup2
Ein Foto der KW-Antenne Aldrans gibts auf wabweb und Wikipedia.


Das ist aber die T-Antenne für Mittelwelle. Über die Kurzwellenantenne konnte ich bislang ncihts in Erfahrung bringen. Entweder war es ein (relativ kurzer) Vertikalstrahler oder - wahrscheinlicher, weil mit Richtwirkung - ein niedrig (unter halber Wellenlänge) aufgehängter Dipol. Einen solchen Steilstrahler hatte auch der BR in Ismaning.

von Wasat - am 26.09.2016 15:39
* Über die Kurzwellenantenne konnte ich bislang ncihts in Erfahrung bringen. Entweder war es ein (relativ kurzer) Vertikalstrahler oder -
wahrscheinlicher, weil mit Richtwirkung - ein niedrig (unter halber Wellenlänge) aufgehängter Dipol. Einen solchen Steilstrahler hatte auch der BR in Ismaning *

In einer technischen Information, die ich Anfang der 70er Jahre vom ORF erhielt, stand als Antennentyp so etwas wie "Tropischer Steilstrahler"

von Jürgen Martens - am 26.09.2016 16:20
Was soll man denn darunter verstehen ? Einen zu kurzen Vertikal-Strahler ??
Ich wußte gar nicht, dass die 6085 ( Gottschalk-Welle, lange ist es her ) auch ein
Steilstrahler war. War stets genervt von der Lulleburger-Welle 6090.
Die 6000 Ö2 habe ich als entspannte Frequenz in Erinnerung, ohne Höhen und Tiefen.

von sup2 - am 26.09.2016 16:29
Zitat
sup2
Was soll man denn darunter verstehen ? Einen zu kurzen Vertikal-Strahler ??
Ich wußte gar nicht, dass die 6085 ( Gottschalk-Welle, lange ist es her ) auch ein
Steilstrahler war. War stets genervt von der Lulleburger-Welle 6090.
Die 6000 Ö2 habe ich als entspannte Frequenz in Erinnerung, ohne Höhen und Tiefen.


Tropischer Steilstrahler sagt gar nichts, außer dass irgendwie gerichtet mehr so steil abgestrahlt wird. Das Gegenteil ist der isotroper Strahler, der ein Kugeldiagramm hat, was aber in der Realität nicht zu verwirklichen ist.
Ob tropisch als Wort richtig ist, weiß ich auch nicht, vermutlich wäre "trop" korrekt. Mag aber in Österreich anders sein.

von Christian_66 - am 26.09.2016 17:21
Zitat
sup2
Ich wußte gar nicht, dass die 6085 ( Gottschalk-Welle, lange ist es her ) auch ein Steilstrahler war.



Der Dipol hing sehr tief, wie man am Foto sieht. Die beiden Masten waren je 35 m hoch. Diese Antenne diente jedoch nach Inbetriebnahme der Quadrantantenne nebenan nur mehr als Reserve.


Hier Fotos vom Sender, der einmal in Aldrans stand:


Es handelt sich um ein Modell "Continental 416D". Der Sender wurde erst 1974 beschafft und 1984 nach Moosbrunn verlegt. Hier war er bis 1988 in Betrieb.
Vor 1956-1974 gab es in Aldrans offenbar einen Eigenbau-Sender, der von zunächst 400 Watt auf später 1 kW gebracht wurde. Das war damals durchaus üblich, dass die nach dem 2. Weltkrieg zahlreich übrig gebliebenen Militärsender zu Rundfunksender umgebaut wurden.


Blick auf die Endstufenröhren.


77531,6 Betriebsstunden sind für einen Rundfunksender nicht sonderlich viel. Die anderen alten Sender in Moosbrunn kommen auf über 250.000 Betriebsstunden.


Der Sender konnte wahlweise mit 1 kW oder 10 kW betrieben werden. Es gab eine Wiedereinschaltautomatik und eine Abtauautomatik für die Antenne.


Zitat
sup2
Für die Experten gab es noch den Schulungsfunk des österreichischen Bundesheeres...


Den Sender, der von 1972 bis 1979 auf 6221 kHz im Einsatz war, hielt ich übrigens auch schon in Händen. Ich habe nämlich während meines Wehrdienstes mitgeholfen, den eine Tonne schweren Sender vom 3. Stock der Starhembergkaserne in Wien über das Treppenhaus hinunterzuschaffen. 1979 wurde der Schulungssender in den sogenannten Industriepalast (bis 1978 Verteidigungsministerium) am Franz-Josephs-Kai verlegt, wo er noch bis 1989/90 sendete. Grund für die Übersiedelung dürfte gewesen sein, dass neben dem Kasernentrakt, auf dem der Sendedipol hing, eine Wohnbau errichtet wurde, der höher war als die Kaserne. Das hätte bei den Bewohnern wohl Probleme gegeben.

von Wasat - am 26.09.2016 17:59
Die 6000 ging hier in Netstal auch tagsüber recht gut, in meiner Anfangszeit als DXer 1979/1980 hörte ich die auch manchmals; öfter drehte ich zwar noch weiter bis 6090.

von dxbruelhart - am 26.09.2016 18:26
Schöne Bilder. In den beiden Links ist die KW-Antenne von Aldrans nicht zu sehen. Schade. Ein vertikaler Strahler hätte nur Sinn gemacht wenn man das Gebiet mit der Bodenwelle versorgen wollte. Das wäre sehr unwahrscheinlich. Ein tief hängender (Kreuz)Dipol auf Lambda/4 also ca. 12 m hoch wäre hier zu vermuten. Die Antenne der jetzigen 6070 kHz soll ja nur 5 Meter über dem Boden hängen. Das würde eine extreme Steilstrahlung ergeben. Aber das wäre nur sinnvoll bei einer extrem guten Erde unter der Antenne, Seewasser oder Metallplatten zB. Bei normalem Erdboden würde viel zu viel Leistung nicht nach oben abgestrahlt sondern im Boden verschwinden....

von Der Chef - am 26.09.2016 18:32
@ BadestadtFM: Ja, die genannten Kurzwellensender/Frequenzen sind mir auch samt und sonders noch im Gedächtnis. Deutsche Welle 6075 und RTL 6090 gehören eigentlich auch noch dazu.
Insbesondere die 6085 BR und die 6090 RTL waren immer ein Indikator für Rundfunk- und Weltempfänger bezüglich der Trennschärfe. Mit dem Synchrondetektor von Grundig gelang es auch erstmals, diese beiden Sender halbwegs sauber zu trennen. Sony hatte eine ähnliche Technik in ihren Weltempfängern verbaut, die sogar noch etwas besser war (glaube der ICF2001 hatte das an Bord, ich komme nur grad nich auf den Namen).

Bis in die 80er im Urlaub in Südtirol nahe Trento konnte ich die Hansawelle 6190 mit "Bremen 1 Am Wochenend" hören. Monika Kluth & der leider viel zu früh verstorbene Karlheinz Calenberg waren bei uns seinerzeit sowas wie "Pflichtprogramm" in der Family.
Mitte der 90er hatte ich ein sehr hochwertiges Autoradio von Grundig im Wagen, damit konnte ich u.a. auch bei uns im hohen Norden unterwegs SWF3 auf der 7265 empfangen.

Hach ja, lang ists her... :D

von HAL9000 - am 27.09.2016 11:27
Hier gibt es übrigens einen horizontalen Kurzwellendipol von der Bundeswehr günstig zu erwerben (500€, Selbstabbau):

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/telefunken-kurzwellen-langdrahtantenne-von-der-bundeswehr/520746531-168-5287

von Optimierer - am 28.09.2016 13:02
Zitat
Optimierer
Hier gibt es übrigens einen horizontalen Kurzwellendipol von der Bundeswehr günstig zu erwerben (500€, Selbstabbau):

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/telefunken-kurzwellen-langdrahtantenne-von-der-bundeswehr/520746531-168-5287


So ein Ding dann im heimischen Garten, das hat schon was. :D

von Cha - am 28.09.2016 13:52
Zitat
Cha
Zitat
Optimierer
Hier gibt es übrigens einen horizontalen Kurzwellendipol von der Bundeswehr günstig zu erwerben (500€, Selbstabbau):

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/telefunken-kurzwellen-langdrahtantenne-von-der-bundeswehr/520746531-168-5287


So ein Ding dann im heimischen Garten, das hat schon was. :D


Auf Kurzwelle kannste doch so gut wie nix mehr empfangen? Wenn man die Antenne noch für DAB oder DVB-T Nutzen könnte, wäre das wenn man ein großes Grundstück hat, zu überlegen

von Rheinländer - am 28.09.2016 18:52
Zitat
Rheinländer
Zitat
Cha
Zitat
Optimierer
Hier gibt es übrigens einen horizontalen Kurzwellendipol von der Bundeswehr günstig zu erwerben (500€, Selbstabbau):

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/telefunken-kurzwellen-langdrahtantenne-von-der-bundeswehr/520746531-168-5287


So ein Ding dann im heimischen Garten, das hat schon was. :D


Auf Kurzwelle kannste doch so gut wie nix mehr empfangen? Wenn man die Antenne noch für DAB oder DVB-T Nutzen könnte, wäre das wenn man ein großes Grundstück hat, zu überlegen


Lieber Nachbar,
so Begriffe wie Wellenlänge im Zusammenhang mit Antennen kennst Du? Gut.
Also nur mal so auf die Schnelle für den, der es vergessen hat:
Ein Halbwellendipol hat eine Länge von der Hälfte der Wellenlänge der Frequenz.
Antennen von einer ganzen Wellenlänge oder viertel Wellenlänge sind auch gut anpassbar an Sender und Empfänger.
Antennen von völlig abwegigen Verhältnissen zur Wellenlänge sind großer Quark.

KW 6000 kHz -> Wellenlänge ca. 49 m -> Dipol ca. 25m, 1/4 Strahler ca. 12 m
DAB 200 MHz -> Wellenlänge ca. 1,5 m -> Dipol ca. 75 cm -> 1/4 Strahler ca. 37 cm
DVB-T 500 MHz -> Wellenlänge ca. 60 cm -> Dipol ca. 30 cm -> 1/4 Strahler ca. 15 cm

Meter vs. Zentimeter könnte man einschätzen können, I hope.

(Nur mal so grob für die Hausfrau)

von Christian_66 - am 28.09.2016 20:35
Ich hätte früher so was hier im Garten, natürlich nur für Empfangszwecke .... ;)
Crossed Dipole

von BadestadtFM - am 29.09.2016 08:17
Auf KW ist nichts mehr empfangbar ? :rolleyes: Da ist so viel los, dass die Sender sich gegenseitig niedermachen. Also bitte nicht so viel Zeug erzählen....

von sup2 - am 29.09.2016 09:24
Na ja, aber kein Vergleich zu den 1970er Jahren. Wenn sich Sender heute noch gegenseitig niedermachen, dann ist das so gewollt. Es gibt jede Menge freie Frequenzen. Wenn die Kurzwelle unbrauchbar geworden ist, dann durch Powerline.

von BadestadtFM - am 29.09.2016 09:34
Das stymmt allerdings. Daher habe ich auch ein paar Meter Draht aus dem Fenster hängen, schon ist der Kraftlinien-Müll beseitigt. und KW ist voller denn je. Was in den 1970ern ablief, weiß ich nicht, habe aber davon gelesen, dass die Stromwerke gut bezahlt wurden, vor allem für Programme, die niemand hörte und stets in den Nachrichtensendungen auftauchten.
Die Kurzwelle 6000 kam aber wohl nur selten vor.
War eben diese überhaupt in Südtirol empfangbar ? ( zurückgeh zum Anfang )

von sup2 - am 29.09.2016 09:44
In den 70ern war der "Kalte Krieg" voll im Gange, und der wurde auch auf Kurzwelle geführt. Kaum ein Land ohne Auslandsdienst, viele davon in Deutsch: Sowjetunion, China, Afghanistan, Iran, Irak, Ägypten, Südafrika, Argentinien, Brasilien, Mexiko, USA, Kanada usw. usw. Der "Aussenposten" von China in Europa war Albanien. Die attackierten ständig die "sowjet-revisionistische Renegatenclique" in Moskau. Immer wieder gerne gehört wurde auch Radio RSA aus Südafrika, damals noch geprägt von der Apartheid.

von BadestadtFM - am 29.09.2016 10:04
Meine Eltern und ich hörte damals derweil RTL, BR3 und Co. Das zeigt auch ein etwas anderes Bild : Auf einem Frequenzbereich prügelten sich unrelevante Sender mit enormen Senderleistungen, aber so gut wie niemanden hat das interessiert. Allenfalls schaffte es mal eine Meldung in die Zeitung wie "Präsident der UdSSR sagte bei Radio Eriwan ....". Wurde aber nicht gehört. Die Frage nun : Für wen waren diese Sendungen eigentlich bestimmt ? Der normale Otto hörte es nicht.
Viel blabla in einem Frequenzbereich, den kaum einer hört(e), aber sich selbst unheimlich wichtig vorkam. Die Abschaltungen der letzten Jahre zeigen eindringlich, was passiert, wenn man am Kunden vorbei sendet.
Alles, was abseits von UKW sendet, ist special interest. Dies jedenfalls auf "Radio" bezogen.

Zurück zum Thema : Der ORF war auf 6000 Khz offenbar nur in Tirol und Südtirol gut hörbar.
In Nordbayern kam die 6000 jedenfalls recht ordentlich an. Täglich !

von sup2 - am 29.09.2016 10:58
Hier im Taunus war mit SATELLIT (☺)die 6000 ganz gut vom RIAS 6005 zu trennen,
die 12 uhr mittagsglocken ö regional habe ich noch im ohr,

Tageszeitabhg schwieriger war die trennung 6085-90, Luxembg dominant

von satjay - am 29.09.2016 14:09
Oh, die Mittagsglocken. Hat die noch irgendwer ? Was für Zeiten .....
Die Trennung von 6085 und 6090 war nicht einfach, aber es gab vielfach den Trick,
die Antenne horizontal zu kippen. Warum auch immer : 6090 verschwand, und die B3-Radioshow kam ins Ohr. Lange her.

von sup2 - am 29.09.2016 15:03
Zitat
sup2
Oh, die Mittagsglocken. Hat die noch irgendwer ? Was für Zeiten .....


Die Mittagsglocken gibt es aber auch heute noch täglich in den ORF-Regionalradios.

Zitat
BadestadtFM
...aber kein Vergleich zu den 1970er Jahren.


Ich habe einmal eine statistische Auswertung der Sendestunden (Basis WRTH) gemacht: http://www.wabweb.net/radio/radio/kw_stat.htm

Man sieht daraus, dass sich der Kurzwellen-Auslandsrundfunk hauptsächlich auf Europa konzentrierte. Etwa die Hälfte aller Sendestunden waren für Europa bestimmt. Hier wurde also der Kalte Krieg im Radio ausgetragen.

Zitat
sup2
Für wen waren diese Sendungen eigentlich bestimmt ? Der normale Otto hörte es nicht.


Es galt die Devise, mehr zu senden als die anderen. Nachdem also die USA via Voice of Amerika, Radio Free Europe und Radio Liberty täglich über tausend Stunden gen Osten sendeten, mussten die Oststaaten noch mehr gen Westen senden. Die Programminhalte waren zweitrangig. Dazu kam noch, dass hunderte Störsender versuchten, die Westprogramme im Zielgebiet unhörbar zu machen. Ich weiß noch, dass im Winter im 31m-Band, das wegen der dann nicht nutzbaren hohen Bänder ohnehin völlig überbelegt war, sicher zwei Drittel des Bandes durch Störsendergeräusche unbrauchbar war.

von Wasat - am 29.09.2016 18:23
Zitat
Rheinländer
Auf Kurzwelle kannste doch so gut wie nix mehr empfangen? Wenn man die Antenne noch für DAB oder DVB-T Nutzen könnte, wäre das wenn man ein großes Grundstück hat, zu überlegen


Ich habe neulich mein altes "ITT Jockey" Radio (das dürfte 5-10 Jahre älterv als ich sein) auf KW geschaltet und hatte glasklaren Empfang - Radio Vatikan :xcool:

von raeuberhotzenplotz1 - am 30.09.2016 12:18
Ja, nach dem Zusammenbruch des kalten Kriegs ;) verblieben nicht mehr politisch, sondern vor allem religiös movitierte Propagandisten auf Kurzwelle.

Für "normale" Hörer war das alles nichts mehr - wobei AM relativ lange noch mehr Bedeutung hatte als heute. Bis in die 80er Jahre waren ja auf UKW 3 Programme "Standard", da konnte "LMK" noch etwas bieten, mit der Erweiterung der ÖR-Angebote auf bis zu 5 Programme plus außerhalb NRWs meist mehrerer Privatsenderangebote plus Ausbau des bundesweiten ÖR-Hörfunks auf UKW verloren die AM-Bänder drastisch an Nutzwert.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass bei meinen Eltern bis zur Fusion häufig am Sonntag "Südfunk 1" (also SDR1) auf 576 kHz mit der "Funkfahrt ins Blaue" lief, oder auch mal der DLF auf LW. Auch die "Europawelle Saar" war damals noch auf MW beliebt (ging aber in unserer Region teils auch auf UKW). Irgendwann war das Geschichte. Den Südfunk gabs nicht mehr, den DLF gibts auf UKW, und überhaupt gibts nun auch ohne Overspill >20 Programme auf UKW und noch mehr auf DAB.
In manchen Regionen war AM bis zuletzt nicht ganz obsolet - dort, wo beispielsweise DRadio und DLF nicht auf UKW gingen. Heute haben wir DAB. Oder Urlaub ohne Radio.

Bis weit in die 90er Jahre hinein (wenn nicht noch drüber hinaus) war der abendliche Amateurfunkbetrieb auf 40m (7-7,1 MHz), teils sogar auf 20m (14-14,35 MHz) eine echte Belastungsprobe für Empfänger - Intermodulation durch starke Rundfunksender war bei weniger guten Empfängern an der Tagesordnung. Das ist alles Geschichte. Die Sendeleistungen der heute verbreiteten "semiprofessionellen" Anbieter liegt eher im Bereich von Vorkriegs-Sendern als im Bereich dessen, was "Radio Moskau", "Sender Frieden und Fortschritt", "RFE", "Radio Liberty", "BBC", "DW" und Co so auffuhren.

von DH0GHU - am 30.09.2016 14:56
Jahrzehnte lang war das 40m-Band mit Rundfunksendern belegt, z.B. Radio Peking (auf Deutsch 7005 und 7040 kHz), Radio Tirana und der sehr starke PLO-Sender auf 7050 kHz.

von hegi_ms - am 02.10.2016 09:50
Zitat
hegi_ms
Jahrzehnte lang war das 40m-Band mit Rundfunksendern belegt...


Das Hauptproblem in früheren Zeiten war, dass die Kurzwelle in vielfältiger Weise genutzt wurde. Seefunk und Flugfunk auf Kurzwelle waren alternativlos und beanspruchten große Bereiche. Bis in die 1970er-Jahre spielte auch der Telefonverkehr in Länder mit schlechter Infrastruktur über Kurzwelle noch eine bedeutende Rolle. Eine Ausweitung der Bänder war daher kaum möglich. Das 40m-Amateurfunkband umfasst nur 7000-7100 kHz, Das 41m-Rundfunkband war bis 2007 auf den Bereich 7100-7300 kHz beschränkt, und das nur in den Regionen 1&3 (nicht Region 2 = Amerikas) und dann auch nicht exklusiv für Rundfunk. Da die Rundfunkbänder überbelegt waren, wich man auf solche Bereiche aus, bei denen keine ernstzunehmenden Widerstände zu erwarten waren. Das 40m-Band war naturgemäß davon besonders betroffen. Erst mit der WRC-03 wurde beschlossen, das 40m-Band auf 7000-7200 kHz zu erweitern und das 41m-Rundfunkband von 7100-7350 kHz auf 7200-7450 kHz zu verschieben. Inzwischen ist jedoch der Bedarf für Rundfunk stark gesunken, sodass auch die Konfliktmöglichkeiten zurück gingen.

von Wasat - am 02.10.2016 11:42
Entweder habe ich es gerade überlesen, oder die Info stand noch nicht drinnen: Bis wann wurde denn auf der 6000 kHz Ö2 Tirol übertragen? Bis in die 80er? Mir war das bis jetzt komplett neu, dass der ORF Inlandsprogramme überhaupt auf Kurzwelle ausgestrahlt hatte, nett. Ansonsten passt die Frequenz ganz gut zu der ehemaligen Nachtfrequenz, denn zu der 6155 wurde abends auch auf 5945(?) ROI ausgestrahlt. Kommt dann vermutlich daher.

Kurze Frage zu der BR Kurzwellenantenne: Wann ging denn die neue Antenne in Betrieb? Mit der Inbetriebnahme des neuen, möglichen 500kW starken KW-Senders in den 80er Jahren?

Persönlich kann ich mich auch noch gut an die Inlandssender auf Kurzwelle erinnern. An QTH2 habe ich sehr oft damals SDR 1 und auch SDR 3 auf 6030 oder auch B3 auf 6085 gehört. Auf 6190 kam leider aufgrund der toten Zone SFB 2 und die Hansawelle eher schlecht, die 936 dafür aber umso besser ;-) Na ja, alles lange her, aber dennoch sehr schöne Erinnerungen :-)

von Jens1978 - am 03.10.2016 19:42
Zitat
Jens1978
Entweder habe ich es gerade überlesen, oder die Info stand noch nicht drinnen: Bis wann wurde denn auf der 6000 kHz Ö2 Tirol übertragen? Bis in die 80er?


Ich erinnere mich, das ich in den 70er Jahren in Dortmund Österreich Regional auf 6000 kHz gehört habe. Der Sender kam damals mit 1 kW tagsüber nur schwach, aber brauchbar rein. Laut einer Quelle im Internet arbeitete man ab 1975 mit 10 kW. Es gab damals übrigens noch kein Ö2 Tirol, nur regionale Fenster von Ö Regional aus den Bundesländern.

Am 23.11.1978 (Genfer Wellenplan) hat Ö Regional die Ausstrahlungen auf Mittelwelle beendet, und bald darauf oder gleichzweitig hat der Inlandsdienst auch die Kurzwelle Aldrans aufgegeben. Seitdem lief dort RÖI. Später wurde der Sender von Aldrans nach Moosbrunn verlagert.

73 de Uli

von ulionken - am 03.10.2016 20:40
Am 5.9.1977 wurde die Ausstrahlung der ORF-Regionalradios auf MW eingestellt. Damit wurde auch die Ausstrahlung von ORF-Tirol auf 6000 kHz beendet. Der Sender übertrug danach "Österreich auf Kurzwelle" (so hieß das damals offiziell) von ca. 5 - 22 Uhr, ehe der Sender 1984 nach Moosbrunn verlegt wurde, wo er noch bis 1988 in Betrieb war.

Zur KW-Antenne in Ismaning:
Am 1. August 1980 erfolgte die Inbetriebnahme einer neuen Kurzwellen-Rundstrahlantenne mit Anpassung des Abstrahlwinkels an die jeweils günstigsten Reflexionsbedingungen der lonosphäre. Die Antennenanlage bestand aus 2 übereinander liegenden Winkeldipolen (oberer Winkeldipol später wieder entfernt), die als Reusen ausgeführt und an 3 je 55 m hohen Gittermasten angebracht waren. Die Sendeleistung des vorläufig von der "Voice of America" angemieteten Senders konnte auf 100 kW erhöht werden (tagsüber 08.00 bis 17.30 Uhr). Im Herbst 1982 wurde schließlich ein eigener moderner KW-Sender in Betrieb genommen, der mit bis zu 500 kW betrieben werden konnte; er wurde aber mit nur 100 kW betrieben.

von Wasat - am 03.10.2016 21:00
Die 500 kW sollten Franz-Josef Strauß bei seinen Auslandsreisen den Empfang des BR ermöglichen.
Die Reusenantenne:

[attachment 8158 br_antenne.jpg]

von BadestadtFM - am 04.10.2016 06:56
Besten Dank für die Infos :-) :spos: Das 49m Band war ja damals tatsächlich richtig voll mit Sendern, ein echtes Europa-Band wie es bei meinem Empfänger auf der Skala steht.

Von der zuletzt vom BR genutzen Antenne hab ich auch noch mehrere Bilder, auch von der Zuleitung. Hatte mich schon immer über die hohen Masten und der niedrigen Aufhängung der Reusen gewundert. Jetzt ist's klar.

von Jens1978 - am 04.10.2016 08:44
Das 49m Band, das waren noch Zeiten:) Viele ÖRA´s via Kurzwelle und das noch in Südtirol, Schweiz, Osttirol mit super Signal. Alles in zwischen Geschichte, unwiederbringlich, schade:heul:
Ah, aber ein überlebender ist morgens Aktiv auf 6155Khz , Ö1 :)

von DJ Taifun - am 04.10.2016 09:15
Ist die Aussage über den Empfang für FJS wirklich echt, oder nur eine Erfindung ? Ich kann mir nicht vorstellen, dass der BR extra für Franz-Josef ....obwohl .....

von sup2 - am 04.10.2016 09:30
Dem BR wurde schon immer mangelnde Staatsferne vorgeworfen. Dass sich FJS in Personalangelegenheiten eingemischt hat, ist hinlänglich bekannt. Somit kann ich mir gut vorstellen, dass er sich auch um technische Details "gekümmert" hat. Jedenfalls wurde das mit dem KW-Sender damals schon berichtet.

von BadestadtFM - am 04.10.2016 09:46
Strauss woillte also ebenso wie 10000e Deutsche immer und immerzu die "Radioshow" hören.
Sympatisch, der Franjo.
Ich war damals am Strand u.a. in Italien. Mein Nachbar auf dem Strand lag auf dem Bauch, röstete in der Sonne und Gottschalk dröhnte aus seinem Kofferradio.
Glaubt heute kein DSL-Jünger, war aber so. Herrliche Zeiten !

von sup2 - am 04.10.2016 10:10
Zitat
andimik
Respekt, wasat, solche geschichtlichen Erinnerungen so präzise darzustellen


Ist aber alles vom BR abgeschrieben. Es gibt eine umfangreiche Publikation, die anlässlich "50 Jahre Großsendeanlage Ismaning" erschien.

von Wasat - am 04.10.2016 17:29
Zitat
Wasat
Zitat
andimik
Respekt, wasat, solche geschichtlichen Erinnerungen so präzise darzustellen


Ist aber alles vom BR abgeschrieben. Es gibt eine umfangreiche Publikation, die anlässlich "50 Jahre Großsendeanlage Ismaning" erschien.

Stimmt, ganz vergessen, danke für den Tipp! Ich sammle solche Hefte, finde die sehr interessant! Allerdings lässt sich das von Ismaning wiederum partout nicht mehr bekommen, selbst im Antiquariat nicht.:-( Hab mir das Heft mal vor Jahren aus der Bibliothek per Fernleihe bestellt, eingescannt und dann quasi als Druckvorlage zubereitet. Ein sehr schönes Heft! Es gab auch mal ein Heft des BR speziell zur Kurzwelle, hatte ich mir auch ausgeliehen und bearbeitet. Hab da mal eben reingesehen, da ist sogar ein Foto der Antennenanlage mit den zwei Dipolen drinnen :-)

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von Jens1978 - am 04.10.2016 18:17
Auf Mauritius habe ich den BR Mitte der 1990er Jahre regelmäßig mit einem KW-Radio der 30-DM-Klasse mit Teleskopantenne um Mitternacht auf der 6085 gehört und zwar mit gutem Signal fast störungsfrei.

von koslowski - am 04.10.2016 21:27
Das bewundernswerte an den AM Sendern ist/war das 1:1 vom Sender zum Radio über weite Wege geht. Kein Kabel, kein Mobilinternet. Einfach Radio eingeschaltet und reingehört.Hatte heute mal im Zug Internetradio gehört wie das über LTE so ist. Akku war nach einem Tag am Abend leer:angry:
Dagegen das Analoge Radio, es läuft und läuft und läuft. Selbst DAB ist nach einen Tag Akku / Batterien leer.

von DJ Taifun - am 04.10.2016 21:59
Zur 6.000 kHz aus Aldrans. Ich erinnere mich noch ganz gut daran, dass ich jedenfalls bis 1983 nachmittags Regionalsendungen aus Tirol auf der 6000 gehört habe. Abends wurde aber auf RÖI geschaltet. Ob dies nur bei einzelnen Sendungen war, kann ich leider nicht mehr sagen.

Die 6085 aus Ismaning ging ausgesprochen gut. Sie war eigentlich überall in den USA und im südlichen Afrika gut zu hören. Zum Teil sogar besser als die DW. Wobei ich selbstverständlich alle deren Frequenzen ausprobiert hatte.

von delfi - am 05.10.2016 05:54
Zitat
delfi
Ich erinnere mich noch ganz gut daran, dass ich jedenfalls bis 1983 nachmittags Regionalsendungen aus Tirol auf der 6000 gehört habe.


Das kann durchaus sein. Ich habe leider keine Erinnerungen daran und auch keinen Sendeplan von RÖI aus dieser Zeit. So muss ich mich auf andere Publikationen verlassen, welche diesbezüglich aber nicht genau sind.

von Wasat - am 06.10.2016 15:46
Wegen Aldrans 6000 kHz habe ich im BC-DX Newsletter recherchiert, den man bei Yahoogroups abonnieren kann. In der Ausgabe #839 (aus 2007) gab es eine Übersicht über die Geschichte der österreichischen Kurzwellensender, darunter auch Aldrans:

Zitat
BC-DX
Aldrans: Domestic service relay on 6000 with NVIS antenna started in
early seventies with 100 watt, later upgraded to 1 kW, new 10 kW tx
installed in 1975, used for foreign service ("Kurzwellendienst des
Oesterreichischen Rundfunks", later known as ROI) instead from 1978,
closed down in 1984 and moved to Moosbrunn


Interessant finde ich noch die hier erwähnte "NVIS-Antenne", die in Wikipedia näher beschrieben ist und demnach aus zwei V-Dipolen mit Abstrahlung nach oben besteht.

Und noch weiter zurück findet man tatsächlich mehrere Hinweise, dass auch noch nach 1978, nämlich bis 1984 (Verlegung nach Moosbrunn) aus Aldrans Regionalprogramme aus Tirol gelaufen sind, so in einem Zitat aus "weltweit hören":

Zitat
BC-DX/wwh
WWH 2/1985 - im "Leserforum" auf Seite 12.
Armin Dellemann aus Innsbruck schreibt:
"Abschaltung Aldrans, was nun? Am 08. Dez 1984 wurde die Abstrahlung des
Programmes OE Regional/Tirol auf 6000 khz eingestellt. Die typisch
alpenlaendischen Sendungen waren zwar nicht fuer das Ausland bestimmt,
konnten jedoch zur grossen Freude vieler Oesterreicher, die sich im
Ausland aufhielten und von auslaendischen Freunden Oesterreichs in ganz
Europa empfangen werden.


Die alten wwh-Exemplare und WRTHs aus der Zeit habe ich auf einem Estrich aka Dachboden eingelagert, aber ich denke, mit den Hinweisen ist klar, dass zumindest tagsüber noch für ein paar Jahre das Regionalprogramm gelaufen ist ;)

73 de Uli

von ulionken - am 06.10.2016 19:34
Danke Uli für die Recherche. Ich habe gestern auch angefangen, die alten wwh durchzuschauen. Das war mir dann aber zu mühsam. Das WRTH nennt nur Sendezeiten, aber nicht, welches Programm gesendet wurde.

Die genannte NVIS-Antenne sieht man natürlich kaum auf den Fotos. Dafür reichen ein Holzmast wie bei Elektrofreileitungen üblich und ein paar Drähte.

von Wasat - am 06.10.2016 21:28
Und noch eine Erinnerung: Wer schon auf dem DX-Camp Döbriach war, der kennt sicher Franz aus Tirol. Er hat mir geschrieben, dass er noch 1982 in Graz Radio Tirol auf 6000 kHz empfangen hat :).

73 de Uli

von ulionken - am 07.10.2016 05:43
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