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Kein Empfang in Zodel (Lausitz)

Startbeitrag von Seltener Besucher am 27.10.2016 15:22

Zitat alles-lausitz.de:

"Bewohner des deutsch-polnischen Grenzgebietes müssen sich auch künftig mit einem eingeschränkten Empfang deutscher Rundfunkprogramme zufrieden geben – zumindest, was die terrestrische Übertragung anbelangt. Der Petitionsausschuss des sächsischen Landtags hat erklärt, einer entsprechenden Eingabe „nicht abhelfen“ zu können.

Der Petent hatte am Beispiel des Ortes Zodel (Gemeinde Neißeaue) dargelegt, dass deutsche Rundfunkprogramme in der Grenzregion gar nicht oder nur in sehr schlechter Qualität zu empfangen seien. Dies verstoße gegen die grundgesetzlich garantierte Informationsfreiheit und gegen den aufgrund des Rundfunkbeitrages gegebenen Anspruch auf Empfang."

http://www.alles-lausitz.de/empfang-nur-mit-digitalradio.html

Antworten:

Warum klagt er dann nicht? Der würde Recht bekommen. Und eine Klage kann das Land nicht so einfach abwimmeln wie eine Petition.

von RheinMain701 - am 27.10.2016 15:25
"empfang-nur-mit-digitalradio.html"

Mehr brauch ich gar nicht lesen.

von Kuli11 - am 27.10.2016 15:26
Der Ort liegt nur 27 km vom Sender Löbau entfernt, dazwischen sind keine Berge. Auf dem Foto ist ein Empfänger der nur Kurz- und Mittelwelle empfangen kann. Es dürfte nicht darum gehen, dass dort tatsächlich nichts aus Deutschland zu empfangen ist.

Zitat
RheinMain701
Warum klagt er dann nicht? Der würde Recht bekommen. Und eine Klage kann das Land nicht so einfach abwimmeln wie eine Petition.


Nein, würde er nicht und er dürfte sich durch 3 Instanzen durchklagen. BnetzA wird beweisen, dass in 10 Meter Höhe der Empfang möglich ist. Ich glaube sogar, dass der Empfang auf dem Boden möglich ist. Es ist ein Schildbürger, der seinen Streich dort spielt.

von Seltener Besucher - am 27.10.2016 15:55
Für kein Empfang aber gewaltige Feldstärken:
[attachment 8269 UKW-ListeZodel.jpg][attachment 8270 Lbau-Zodel.jpg]
Aus Görlitz sollten noch MDR Aktuell und R.SA die Neiße entlang kommen. Damit wäre alles aus Sachsen komplett.
Jemand aus der Nachbarschaft kann es sicher gelegentlich verifizieren...
Na gut keine Westsender:-(

von mittendrin - am 27.10.2016 16:27
Der Görlitzer R.SA-Sender, laut FMscan nur 5 km entfernt, müsste ja noch in Sichtweite sein. :eek:

von Cha - am 27.10.2016 16:40
Zitat
Rheinmain
Warum klagt er dann nicht? Der würde Recht bekommen.

Nein, würde er nicht, da er von ganz falschen Annahmen ausgeht.

"aufgrund des Rundfunkbeitrages gegebenen Anspruch auf Empfang"
Nein, durch die Zahlung des Beitrags ergibt sich nur das Recht, Empfangsgeräte zu betreiben, jedoch kein Anspruch auf Empfang bestimmter Programme.

Dies verstoße gegen die grundgesetzlich garantierte Informationsfreiheit
Die besagt auch nur, daß Du Dich aus frei zugänglichen Quellen informieren darfst und Dich keiner daran hindern darf. Nicht, daß Dir auch jede Art Quelle zugänglich gemacht werden muss, noch nicht einmal ARD/ZDF.

von iro - am 27.10.2016 17:51
Zitat
iro
Nicht, daß Dir auch jede Art Quelle zugänglich gemacht werden muss, noch nicht einmal ARD/ZDF.

Das ist falsch, da gab es schon ein Gerichtsurteil weil KDG damals ARD/ZDF grundverschlüsseln wollte. Die örtlich zuständigen Rundfunksender müssen an jedem bewohnten Ort empfangbar sein.

von RheinMain701 - am 27.10.2016 18:11
Zitat
RheinMain701
Zitat
iro
Nicht, daß Dir auch jede Art Quelle zugänglich gemacht werden muss, noch nicht einmal ARD/ZDF.

Das ist falsch, da gab es schon ein Gerichtsurteil weil KDG damals ARD/ZDF grundverschlüsseln wollte. Die örtlich zuständigen Rundfunksender müssen an jedem bewohnten Ort empfangbar sein.


Nicht an jedem bewohnten Ort, sondern in 10 m Höhe.

von Seltener Besucher - am 27.10.2016 20:56
Zitat
RheinMain701
Zitat
iro
Nicht, daß Dir auch jede Art Quelle zugänglich gemacht werden muss, noch nicht einmal ARD/ZDF.

Das ist falsch, da gab es schon ein Gerichtsurteil weil KDG damals ARD/ZDF grundverschlüsseln wollte. Die örtlich zuständigen Rundfunksender müssen an jedem bewohnten Ort empfangbar sein.


Das Urteil gab es, die Begründung war sicherlich komplexer, oder aber sie ist nicht mehr aktuell:

Zitat
Rundfunkstaatsvertrag
§ 19 Versorgungsauftrag
Die in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten, das ZDF und das
Deutschlandradio können ihrem gesetzlichen Auftrag durch Nutzung geeigneter
Übertragungswege nachkommen. Bei der Auswahl des Übertragungswegs sind die
Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu beachten. Die analoge Verbreitung
bisher ausschließlich digital verbreiteter Programme ist unzulässig.


von DH0GHU - am 27.10.2016 22:06
Auch wenn ich diese Gegend nicht kenne, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Empfangssituation so extrem schlecht ist wie sie dargestellt wird.
Bei solchen "Erfahrungen" muss man sich fragen, welche Empfänger als Beurteilungsgrundlage dienen UND was man dem Hörer als Mindestausstattung zumuten muss, damit ein guter Empfang möglich ist. Radio im Keller mit abgebrochener Antenne sollte doch nicht der Maßstab sein ... oder in Krisenzeiten (Krieg) vielleicht doch ??
Wenn ich mir in meiner Wohnung den billigen Ghettoblaster hinstelle, kommt der WDR auch nicht unbedingt rauschrei. Dafür aber einen Füllsender für Mönchengadbach einzufordern, hielte ich für unangemessen.

von WellenJäger - am 28.10.2016 04:02
Vermutlich hat er probiert, das Programm der Reichsrundfunkgesellschaft auf Mittelwelle zu empfangen. :bloed:

von Bolivar diGriz - am 28.10.2016 06:08
Das eigentliche Problem scheint mir zu sein, dass es keine vernünftigen Produktnormen für Rundfunkempfänger gibt, mit denen sichergestellt ist, dass sie halbwegs dem Stand der Technik hinsichtlich Empfindlichkeit, Selektivität und Großsignalfestigkeit entsprechen?

... das wäre der Ansatzpunkt!

Ich kann doch von einem technischen Laien nicht erwarten, dass er vorab feststellen kann, welches Radio bei ihm geeignet ist?

von DH0GHU - am 28.10.2016 07:25
Zitat
DH0GHU
Das eigentliche Problem scheint mir zu sein, dass es keine vernünftigen Produktnormen für Rundfunkempfänger gibt, mit denen sichergestellt ist, dass sie halbwegs dem Stand der Technik hinsichtlich Empfindlichkeit, Selektivität und Großsignalfestigkeit entsprechen


Das Angebot wird durch die Nachfrage geregelt. Ältere Rundfunkgeräte (egal ob Radio oder Fernseher) zeichnen sich durch eine höhere Empfindlichkeit, teilweise bessere Trennschärfe und hochwertigeren Aufbau auf. Es ist mit solchen Geräten kein Problem, auch weiter entfernte Stationen zu empfangen, sofern das Band nicht total "zugefunzelt" ist. Allerdings kosteten solche Geräte auch mal richtig Geld, es war den Leuten damals aber auch was wert.

Auch war es früher Standard, sich eine vernünftige Dachantenne installieren zu lassen. Dort gehörte oft auch UKW mit hinzu.

Was heute an billigstem Müll auf den Markt geschmissen wird, ist dafür ausgelegt, den ortsansässigen Hitdudler zu empfangen oder an eine Kabeldose (im Falle TV) angeschlossen zu werden, an der ein satter Pegel anliegt. Kosten darf sowas selbstredend fast nichts mehr, denn der Produktlebenszyklus ist sehr kurzlebig. Die meisten Radios sind nicht mal mehr für den Anschluss an eine externe Antenne vorgesehen.

Wolfgang

von Wolfgang R - am 28.10.2016 07:46
deutschsprachige Sender muss man da wirklich schon trennscharf suchen, da jede Menge ausländische Sender von hohen Standorten reinstrahlen.

von Frankfurt - am 28.10.2016 10:42
^^^
Das halte ich für ein wichtiges Argument. Deutschsprachige Hörfunkprogramme auf UKW dürften von starken Hörfunkprogrammen aus Polen überlagert werden in Zodel.

von Winnie2 - am 28.10.2016 10:51
Also mit dem gezeigten Radio auf 49m gibt es sogar auch deutschprachige Programme dort, nur nicht den MDR :-).

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 28.10.2016 11:17
Naja Liberec/Luban gegen Löbau in 300kHz ist schon brutal. Beide dürften dort stark einfallen und in nicht sehr trennscharfe Radio's probleme machen.

Hier koordiniert man 200kHz gegen Deutsche Ortssender (Lingen, Münster) und das klappt Mobil auch nicht sehr gut. Stationär gibt es da auch Probleme auf beide Seiten die Grenze.

von Jassy - am 28.10.2016 11:31
Ja, gezielt picken muss man wohl schon...
FMScan zeigt für 1 m Höhe über Grund Folgendes:
[attachment 8284 Skale1Zodel.jpg]
[attachment 8285 Skale2Zodel.jpg]
11x deutsche und 25x fremdsprachige Programme, Energy fehlt noch aus Sachsen.
Es können halt nicht alle in der Kasseler Banane wohnen.
Zitat

Diese Region, in der es frequenztechnisch von den Nachbarländern aus zu keinen Störungen kommen kann, nennen Experten die „Kasseler Banane“, weil dieses Gebiet mit dem Zentrum Kassel in etwa die Form einer Banane hat.


von mittendrin - am 28.10.2016 15:01
Zitat
mittendrin
Energy fehlt noch aus Sachsen.


Der ist in ganz Ostsachsen nicht empfangbar.

von Cha - am 28.10.2016 17:09
Ein ordentliches Radioempfangsgerät könnte Abhilfe schaffen.Früher, zu DDR Zeiten hörte man in der Lausitz SFB und RIAS Berlin....oder bei Tropo den BR !

von Starsailor001 - am 28.10.2016 17:52
Es gibt nicht nur eine Bringpflicht des Staates, sondern auch eine Holpflicht des Hörers. Dazu gehört auch ein besserer Empfänger.

von Seltener Besucher - am 28.10.2016 17:56
Holpflicht des Hörers? :confused:

Wo steht das denn? In Nordkorea gibt es die Pflicht, bei Reden des großen Vorsitzenden nicht einzuschlafen.. Hier gibt es "nur" eine Beitragspflicht, unabhängig von der tatsächlichen Nutzung der "Darbietungen".

Allerdings kann man bei manchen Programmmachern vermuten, dass sie eine Hohlpflicht erfüllen müssen.

von hegi_ms - am 28.10.2016 19:55
Ja, "Holfplicht" des Hörers in dem Sinne, daß er ein Rundfunkempfangsgerät braucht, das diesen Namen auch verdient. Weitgehend in Vergessenheit geraten ist dabei, daß solche Geräte auch einer Antenne bedürfen.

Einige der Koordinierungen sind aber schon derbe. 300 kHz neben 15 dB mehr aus dem Nachbarland ist schon etwas für bessere Empfänger, aber machbar. Ginge es um stationären Empfang, wäre wohl alles mit einer anständigen Richtantenne zu retten. Eine Körner 9.2 auf Löbau würde die bedrängten Frequenzen allesamt gut freistellen mit Ausnahme von R.SA, das aber von einem deutschen Programm gestört wäre (RTL via Wachwitz).

von Chris_BLN - am 28.10.2016 20:22
Naja, das liegt halt im Tal der Ahnungslosen. Da wissen sie nicht, dass ein altes Mittelwellenradio keine UKW-Sender empfängt. Oder dass man zum Empfang eine Antenne braucht....oder oder oder neiße bei Obi.

von Peter Schwarz - am 28.10.2016 21:07
Ich war vor Jahren im Urlaub im Zittauer Gebirge. In Hain (zu Oybin gehoerend) stand an einem Nordhang die Kopfstation einer Kabelfernsehanlage, die Berlin heran holte. Fernsehen war etwas knifflig, wirklich brauchbar und nahezu dauerhaft war aus Berlin nur die ARD auf Kanal 7 zu sehen. Bis auf die durch die Dresdener 92,20 MHz blockierte Berliner 92,40 MHz von SFB2 war auch der UKW-Empfang aus Berlin zumeist gut.

Doch zurueck zu den aktuellen Gegebenheiten: Ich empfand den UKW-Empfang in der Gegend mobil nicht optimal. Gebirgige Umgebung macht mit ihren Reflexionen auf UKW keinen Spass. Damals kam DAB nur aus Dresden und war in unserer Unterkunft auch nur ortsfest empfangbar. Inzwischen DABt es dort auch und damit sollte der Empfang der ueber DAB empfangbaren Programme qualitativ deutlich gewonnen haben. Die nach Osten offenen Lagen brachten allerdings auch extreme Feldstaerken aus Polen. Man kann also durchaus zu der Ansicht kommen, dass man dort nur polnische Programme empfangen kann.

von PowerAM - am 29.10.2016 07:45
Zitat
Chris_BLN
mit Ausnahme von R.SA, das aber von einem deutschen Programm gestört wäre (RTL via Wachwitz).


An den Sender Dresden-Wachwitz brauchst Du an der Grenze DE-PL nicht zu denken, der hat da nix mehr zu melden.

Wie auch immer. Man wird nie 100,00 % der Bevölkerung in absoluter Ortssenderstärke versorgen können. Vor einem Jahr hatte ich mal einen Bandscan bei mir um die Ecke in Lückendorf gemacht (klick). Da ist auch fast nix deutsches ordentlich empfangbar, dafür hat man fast die komplette Bandbreite aus Prag. Der Punkt ist aber: das betrifft halt nur ein paar Häuschen - da wird keiner einen Füllsender hinstellen.

von Cha - am 29.10.2016 10:57
Nach Lueckendorf bin ich damals gewandert. Da war auch noch reichlich analoges Fernsehen zu empfangen.

von PowerAM - am 29.10.2016 14:59
Ich bin jedes Jahr in Zittau und auch Johnsdorf und Oybin. Allerdings habe ich im Autoradio nur R.SA an. In Zittau steht ja das Sender der auf 100,0 MHz sendet. Ich konnte dort noch nie größere Einbrüche beim Empfang feststellen. Auch bin mal nach Bad Muskau gefahren. Während der Fahrt von Zitau, über Görlitz bis Bad Muskau war R.SA immer gut zu empfangen.

Was mich beim Bandscan wundert, dass dort die 100,0 MHz nicht vorhanden ist.

von RalphT - am 31.10.2016 11:19
Schaust du auf diese Karte: http://www.fmscan.org/net.php?r=f&m=m&itu=D&pxf=R.SA

Entlang der polnischen Grenze gibt es für R.SA diverse Funzelfrequenzen, die Sendestandorte wie Weißwasser und Niesky sind erst vor ca. 2 Jahren dazu gekommen.

Bei deiner Fahrt parallel zur Neiße schaltet dein Autoradio immer auf den empfangsstärksten Sender um, da es ja anscheinend RDS und AF kann. So einfach ist das. ;o)

von 0815xxl - am 31.10.2016 11:44
Zitat
0815xxl
Schaust du auf diese Karte: http://www.fmscan.org/net.php?r=f&m=m&itu=D&pxf=R.SA

Entlang der polnischen Grenze gibt es für R.SA diverse Funzelfrequenzen, die Sendestandorte wie Weißwasser und Niesky sind erst vor ca. 2 Jahren dazu gekommen.


Naja, dass die Sender erst seit 2 Jahren da sind, wusste ich nicht.

von RalphT - am 31.10.2016 11:48
Zitat
RalphT
Naja, dass die Sender erst seit 2 Jahren da sind, wusste ich nicht.


Genauer gesagt seit knapp 3 Jahren. ;o) Die Details kannst du hier nachlesen:
http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,1121773,1121933#msg-1121933

Viel Spass. ;o)

von 0815xxl - am 31.10.2016 12:15
Zitat
RalphT
Was mich beim Bandscan wundert, dass dort die 100,0 MHz nicht vorhanden ist.


Richtung Gebirge wird die 100,0 von R.SA ausgeblendet, wegen 99,9 Hitradio FM, welcher sich auch größtenteils durchsetzt. Aber auch die 100,1 aus Pardubice kommt noch recht stark trotz großer Entfernung. Ab Oberdorf Oybin ist die 100,0 nicht mehr wirklich brauchbar. Und in Lückendorf kannst Du die komplett vergessen, da streikt selbst ein Golf 7 Autoradio (welches ja so gut sein soll).

Auf der Karte wird das ja auch deutlich: (Wer das wohl koordiniert hat :rolleyes: )
[attachment 8296 99.9vs100.0.png]

von Cha - am 31.10.2016 12:54
Zitat
Cha
Zitat
RalphT
Was mich beim Bandscan wundert, dass dort die 100,0 MHz nicht vorhanden ist.


Richtung Gebirge wird die 100,0 von R.SA ausgeblendet, wegen 99,9 Hitradio FM, welcher sich auch größtenteils durchsetzt. Aber auch die 100,1 aus Pardubice kommt noch recht stark trotz großer Entfernung. Ab Oberdorf Oybin ist die 100,0 nicht mehr wirklich brauchbar. Und in Lückendorf kannst Du die komplett vergessen, da streikt selbst ein Golf 7 Autoradio (welches ja so gut sein soll).

Auf der Karte wird das ja auch deutlich: (Wer das wohl koordiniert hat :rolleyes: )
[attachment 8296 99.9vs100.0.png]


Ja genau, in Lückendorf. Da war ich auch einmal und musste feststellen, dass dort R.SA fast tot ist. Dafür knallen die Tschechen besonders gut rein. Ich glaube da macht der Sudetenblick dem alle Ehre.

von RalphT - am 31.10.2016 13:38
Vor einigen Wochen machten wir Urlaub in Bacharach/RLP am Mittelrhein, genauer im etwas oberhalb gelegenen Ortsteil Steeg. Ein brauchbarer mobiler Radioempfang ist entgegen FMSCAN in großen Teilen des Ortes nicht möglich, nur schwacher und verzerrter Empfang herrscht vor. Im Hotelzimmer dann relativ schwacher, aber immerhin brauchbarer Empfang vom Feldberg/Ts. Dieser Teil von Steeg liegt in einem sehr engen Tal, zwischen Weinhängen im Norden und ebenso steilen bewaldeten Hängen im Süden. Erst Ende Februar oder gar Anfang März wird man da unten die Sonne wiedersehen, logischerweise ist dort auch kein Sat-Empfang möglich. Ach ja, O2 und E-Plus, 1+1=2. In unserem Fall 0+0=0...
Ohne Breitbandkabel und das nicht allzu schnelle WLAN (DSL) wären wir dort total aufgeschmissen gewesen. Ich habe selten in Deutschland einen derart abgelegenen Ort kennengelernt, aber hey: Grandiose Landschaft :spos:

von dlf-fan - am 07.11.2016 18:22
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