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Einspeisung britischer Sender nach Brexit in deutsche Kabelnetze?!

Startbeitrag von stollj am 10.01.2017 17:48

In den deutschen Kabelnetzen werden zur Zeit keine britischen Sender eingespeist, in der Schweiz als Nichtmitglied der Europäischen Union hingegen schon. Könnte sich dies nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU ändern, da sich hierdurch die Rechtslage ändert und britische Rundfunkveranstalter deutsche Anbieter nicht mehr so einfach rechtlich belangen könnten?

Antworten:

Wenn man sich anschaut wie die Schweizer Sender in deutschen Kabelnetzen wegen der Rechteproblematik zensiert werden oder ganz rausgeschmissen werden wage ich das stark zu bezweifeln.

von RheinMain701 - am 10.01.2017 17:55
Wobei hier bei den Rechteproblem ein Privater 3 Buchstabensender sehr oft daran schuld ist.
Deswegen wurden in Süddeutschland zum größten teil der ORF aus dem Kabel geschmissen.

von _Yoshi_ - am 10.01.2017 18:50
Zitat
stollj
In den deutschen Kabelnetzen werden zur Zeit keine britischen Sender eingespeist, in der Schweiz als Nichtmitglied der Europäischen Union hingegen schon. /quote]

BBC World, Entertainment sowie das Radio BBC WS
sind mancherorts vertreten, allerdings meist gegen extrazahlg in Auslandspaket.
Inlandskanäle wie in NL und BEL wird es aber wohl nie geben


von satjay - am 10.01.2017 19:24
Zitat
stollj
In den deutschen Kabelnetzen werden zur Zeit keine britischen Sender eingespeist, in der Schweiz als Nichtmitglied der Europäischen Union hingegen schon. Könnte sich dies nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU ändern, da sich hierdurch die Rechtslage ändert und britische Rundfunkveranstalter deutsche Anbieter nicht mehr so einfach rechtlich belangen könnten?


Koennte ! Das Thema ist hoechst spekulativ, da bisher nichtmal noch bekannt ist, was die Regierung in UK ueberhaupt will, und wie der Ausgang der Verhandlungen sein wird.

von 102.1 - am 10.01.2017 20:20
Für die Weiterleitung über deutsche Kabelnetze gilt die deutsche Rechtslage.

von Manfred Z - am 10.01.2017 21:16
Es könnte stattdessen die britischen Pub Besitzer & Co negativ treffen, die statt eines Sky Abos für die Premier League sich eine Karte des günstigeren griechischen Pay TVs für die Spiele zugelegt hatten: https://www.heise.de/newsticker/meldung/EuGH-Exklusivlizenzen-fuer-Sport-im-Pay-TV-sind-wettbewerbswidrig-1353774.html .

von CBS - am 11.01.2017 07:26
Allgemein dürfte das Interesse gering sein. Die Bandberiet wird leiber als schnelles Interneh verwendet. Ansonsten wird durch den BREXIT ja nicht das Urheberrecht ausgesetzt. Im rechtsfreien Raum agieren vielleicht Staaten wir Nordkorea. Die BBC kann die Weiterverbreitung sicher stoppen wenn sie das will, BREXIT hin oder her...

von raeuberhotzenplotz1 - am 11.01.2017 08:23
Zitat
stollj
[...] britische Rundfunkveranstalter deutsche Anbieter nicht mehr so einfach rechtlich belangen könnten?

Erstens ändert sich, wie schon von anderen geschrieben nicht das deutsche Gesetz, insbesondere nicht das Urheberrecht und auch derzeit noch nicht die europäischen Gemeinschaftsrechte und auch nicht das deutsche IPR usw. Außerdem: Warum sollten sich deutsche Kabelbetreiber auf solche Spielchen einlassen, nur weil sie evtl. nicht belangt werden können, was äußerst fraglich ist. Und seien wo doch mal ehrlich: Sind die BBC Programme bei der Mehrzahl der Zuseher tatsächlich so interessant? Wenn dem so wäre, müssten quasi immer all dort, wo heute noch BBC empfangen kann nur noch Multifeedantennen mit 19 und 28 stehen. Genau das ist aber gar nicht der Fall (außer bei "uns Freaks"). Ergo: Es ändert sich mit größerer Wahrscheinlichkeit nichts.

von Jens1978 - am 11.01.2017 08:40
Wenn alle TV-Firmen und mehr Privatleute (gemeint sind Nicht-Freaks) das Wissen um 28,2° Ost hätten, gäbe es bestimmt mehr Spiegel für 28,2° und 19,2° hier im Nordwesten. Das Problem ist, dass oft auch technisch begabte Privatleute und viele TV-Fachgeschäfte nichts über Sat-Empfang wissen, was über 19,2° hinausgeht. Ich habe selber vor ein paar Jahren mal, als ich im Gespräch mit einem Fachhändler die BBC von 28,2° Ost erwähnte, folgendes zu hören bekommen: "Hä? Das ist doch alles verschlüsselt!". Das war bestimmt 10 Jahre nachdem die Engländer FTA gegangen sind. Ich habe auch schon von Englischlehrern oder sonstigen an der englischen Sprache interessierten Leuten erstaunte Reaktionen bekommen, wenn sie mitbekamen, dass ich zu Hause BBC und ITV schaue.

von Zintus - am 11.01.2017 15:56
Das Erstaunen kommt wohl auch von der falschen Auffassung,
generell seien dafür Riesenantennen nötig, was aber eben für Wdl. nicht stimmt.

von satjay - am 11.01.2017 16:09
Zitat
raeuberhotzenplotz1
Allgemein dürfte das Interesse gering sein.


Allgemein schon. Aber es gibt eine erkleckliche Minderheit, die gerne englische Programme sieht. An meinem Arbeitsplatz am Dreiländereck CH/D/F ist etwa die Hälfte der Leute von irgendwoher eingewandert, und ein erheblicher Anteil davon oder ein Ehepartner spricht von Haus aus englisch... Von daher gibt es schon ein Marksegment, das die Kabelbetreiber abdecken könnten, wenn sie es denn wollten und wenn es die Rechtslage zuliesse.

Wer in der Schweiz wohnt, der bekommt die englischen Programme ohne Aufpreis vom Kabelnetzbetreiber angeliefert. In D und in F (wo es eh kaum Kabelnetze gibt) kommen BBC und ITV mit einer britischen IP-Adresse übers Internet oder über Sat (Multifeed-Schüssel) auf den Bildschirm der Interessierten. Für die TV-Händler hier ist die Abstimmung auf 28°E nach eigener Erfahrung alltägliches Brot. Wer die Programme sehen will, der sieht sie also und bezahlt dafür, sei es über den Zugang zum Schweizer Kabelnetz, über die Ausgaben für eine Multifeed-Schüssel oder für das Abonnement einer passenden IP-Adresse.


Zitat
raeuberhotzenplotz1
Ansonsten wird durch den BREXIT ja nicht das Urheberrecht ausgesetzt.


Vor allem ändert der Brexit nichts am deutschen Recht, das die hier schon öfters erwähnte Richtlinie 93/83/EWG wie in allen EU-Ländern abbildet. Danach müssen ausländische Stationen einer Weiterverbreitung in Kabelnetzen zustimmen, und das tun BBC und ITV natürlich nicht, Es wird dabei nicht zwischen EU- und Nicht-EU-Ausland unterschieden. Der Brexit wird an dieser Konstruktion überhaupt nichts ändern, und eine Ausnahmeregelung extra für UK wird es als Ergebnis der Brexit-Verhandlungen ganz sicher nicht geben, dazu sind die Einflüsse der Rechteverwerter auch in UK doch viel zu gross und das Thema zu irrelevant.


Zitat
raeuberhotzenplotz1
Im rechtsfreien Raum agieren vielleicht Staaten wir Nordkorea. Die BBC kann die Weiterverbreitung sicher stoppen wenn sie das will, BREXIT hin oder her...


Nein. Die Schweiz ist sicher kein rechtsfreier Raum, sondern dort ist fast alles (noch) kleinlicher geregelt als in D. Trotzdem hat sich die BBC erfolglos ihre juristischen Zähne daran ausgebissen, die Weiterverbreitung ihrer Programme in Schweizer Kabelnetzen zu verhindern. Die Gerichte sind nicht an die erwähnte EU-Vorgabe oder entsprechende nationale Regelungen gebunden. Sie haben letztinstanzlich in einer Abwägung zwischen Informationsfreiheit und Eigentumsrechten entschieden, dass frei empfangbare Programme in Kabelnetzen auch ohne Zustimmung der Stationen weiter verbreitet werden dürfen, solange die Kabelnetzbetreiber die Urheberrechtsabgaben zahlen. Und das tun sie natürlich auch und decken diese Abgaben aus den Abonnementsgebühren der Kunden. Die EU-Länder gewichten dagegen das Eigentumsrecht der Rechteinhaber höher.

Die Kabelnetzbetreiber in D werden sich in der Frage sicher nicht engagieren, sondern mit TV nur noch den Massenmarkt abdecken und ansonsten ihre Bandbreite fürs Internet nutzen. Die Rechtslage gibt es eh nicht her, die Inhaber der Ausstrahlungsrechte sitzen mit ihrer wirtschaftlichen Macht am längeren Hebel, und die Kunden, die diese Programme sehen wollen, sind längst auf andere Verbreitungswege umgestiegen. Der Zug ist also schon lange abgefahren...

73 de Uli

von ulionken - am 11.01.2017 20:50
OT

Und man kann es schon merkwürdig finden das ausgerechnet die Schweiz die ja selbst fast alles an brauchbaren eigenen Fernsehsignalen im Ausland verschlüsselt oder sonst irgendwie wegoptimiert, die BBC gegen ihren erklärten Willen einspeisst...

von UM74 - am 11.01.2017 22:33
Zitat
UM74
OT

Und man kann es schon merkwürdig finden das ausgerechnet die Schweiz die ja selbst fast alles an brauchbaren eigenen Fernsehsignalen im Ausland verschlüsselt oder sonst irgendwie wegoptimiert, die BBC gegen ihren erklärten Willen einspeisst...

Das würde ich so nicht sagen; in der Schweiz und Südtirol sendet man unverschlüsselt über DVB-T, in Österreich werden die Programme über Kabel und SimpliTV angeboten und in Baden-Württemberg wurden die beiden dt. Programme landesweit ausgekabelt, was dann aber später von deutscher Seite aus beendet wurde.
Das Verringern des DVB-T-Overspills dürfte wohl hauptsächlich den Hintergrund gehabt haben Kosten zu sparen. Immerhin nutzt in der Schweiz kaum jemand diesen Übertragungsweg und man kann wahrscheinlich froh sein, dass er nicht ganz abgeschaltet wird.

von Zwölf - am 12.01.2017 01:21
Zintus schrieb. "Ich habe auch schon von Englischlehrern oder sonstigen an der englischen Sprache interessierten Leuten erstaunte Reaktionen bekommen, wenn sie mitbekamen, dass ich zu Hause BBC und ITV schaue."

Ich unterrichte selbst Englisch. Wenn ich Kollegen/Kolleginnen fragen, ob sie Empfangsmöglichkeiten für BBC/ITV nutzen (außer BBC World News), erhalte ich exakt die Reaktionen, die Zintus beschrieb.
Es ist hier im Osten allerdings schon schwieriger, UK-Empfang zu realisieren.
Dennoch ist das Interesse gering. Ich habe auch den Eindruck, dass im beschriebenen Personenkreis kaum jemand z. B. die "domestic" BBC Radios hört.

So hart es klingt, manche sind inzwischen zu "satt" geworden in ihren sicheren Beschäftigungsverhältnissen.

In Einzelfällen bekomme ich sogar zu hören, dass sie Sat-Antennen generell nicht wollen wegen möglicher Schäden an der Fassade ihrer Eigenheime.

Einspeisung in größere deutsche Kabelnetze wird es auch nach Brexit nicht geben

von hetietz - am 12.01.2017 05:41
Zitat

Ich unterrichte selbst Englisch. Wenn ich Kollegen/Kolleginnen fragen, ob sie Empfangsmöglichkeiten für BBC/ITV nutzen (außer BBC World News), erhalte ich exakt die Reaktionen, die Zintus beschrieb.

Das ist ja witzig, hätte ich nicht gedacht. Ich erinnere mich noch meine Englisch-Lehrer(innen) und weiß, dass die damals an QTH2 SSVC aus Dortmund empfangen hatten. Dafür musste sogar eine extra Antenne installiert werden, da die vertikal sendeten. Das die Tonnorm auch noch passen musste war eh klar. Aber heute ist es doch deutlich leichter die Programme direkt aus UK zu empfangen ... wäre mal interessant, wie die Lage heute dort ist. Aber daran sieht man doch, dass der Wunsch die Programme zu sehen in der Normalbevölkerung nicht so sonderlich groß ist.

von Jens1978 - am 12.01.2017 07:28
Bei mehreren Besuchen in der Schweiz beim Kabelzapping aber nichts gefunden außer
Bbc World. Nicht sicher ob da überhaupt Inlandspr eingespeist wurden/werden.

Neben World gibts ja nur noch das Auslandspr Entertainment (ex Bbc Prime), das gegen
Zusatzgbühhr auch von KD verbreitet wird.

von satjay - am 12.01.2017 09:10
In der Schweiz werden in der Regel die Inlandsprogramme von der Insel ins Kabelnetz eingespeist:

Beispiel gefällig?
UPC Horizon TV

Senderangebot UPC Schweiz

Oder wahlweise auch die Sasag in Schaffhausen im Basis-Paket:

Basis TV Sasag


Die Briten sind zum Beispiel auch in der Schweizer Version von Zattoo vertreten.

von Bengelbenny - am 12.01.2017 10:29
Zitat
Bengelbenny
Die Briten sind zum Beispiel auch in der Schweizer Version von Zattoo vertreten.

Naja, Internetangebote sind ja eh ne andere Sache.
Es gibt mit schoener-fernsehen.com ja auch eine dt. Seite auf der man BBC, SRF, ORF, dt. Programme und USTV sehen kann. (Auch mit Online-Videorecorder) Von daher würde ich den Onlinebereich nicht als Alleinstellungsmerkmal der Schweiz sehen.

von Zwölf - am 12.01.2017 11:10
Macht für mich aber keinen Unterschied. Diese Programme sind in der Schweiz verfügbar, und zwar sowohl im Kabel als auch IPTV. Und von einem Alleinstellungsmerkmal hab ich auch gar nicht gesprochen. Mir ging es darum, aufzuzeigen, dass in der Schweiz die Briten über Kabel und IPTV verfügbar sind. Es wurde ja weiter oben in den Raum gestellt, dass nur BBC World News verfügbar wäre, was definitiv nicht stimmt.

von Bengelbenny - am 12.01.2017 12:28
Und Zattoo ist in der Schweiz legal, was man von schoener-fernsehen.com in D nicht sagen kann. Bei der PC-Version läd man sogar Daten der Streams im peer-to-peer-Verfahren hoch...

von Noch'n Saarländer - am 12.01.2017 13:07
Zitat
Zwölf


Das würde ich so nicht sagen; in der Schweiz und Südtirol sendet man unverschlüsselt über DVB-T, in Österreich werden die Programme über Kabel und SimpliTV angeboten und in Baden-Württemberg wurden die beiden dt. Programme landesweit ausgekabelt, was dann aber später von deutscher Seite aus beendet wurde.
Das Verringern des DVB-T-Overspills dürfte wohl hauptsächlich den Hintergrund gehabt haben Kosten zu sparen. Immerhin nutzt in der Schweiz kaum jemand diesen Übertragungsweg und man kann wahrscheinlich froh sein, dass er nicht ganz abgeschaltet wird.


Die BW-Kabeleinspeisung in SD und analog wurde lt.dem damaligen Kabel BW gerade so geduldet.Es war klar das es damit jeden Tag vorbei sein konnte.Von daher würde ich bezweifeln das das alleine von dt.Seite aus beendet wurde.
Von dt.Seite gab es Probleme mit einzelnen Sportübertragungen aber kaum mit den gesamten Programmen.
Und wenn dann das CH-DVB-T Netz fertigoptimiert ist,dürfte es auf dt.Seite nicht mehr viele Gründe geben um "froh" zu sein.Nachdem was man hier so liesst.

von UM74 - am 12.01.2017 23:38
Am Kabelkanschluß wird die Bandbreite zukünftig ganz klar für Internet gebraucht. Zuerst weicht das PAL-Fernsehen (was auch sinnvoll ist), dann das UKW Hörfunkband. In Zukunft werden wir sehen, daß auch nach und nach die DVB-C Transponder weichen müssen für DOCSIS Internet (oder dessen Nachfolger). Die Kanäle werden von unten her freigeräumt werden. DVB-C2 (was eigentlich fertigspezifiziert ist und mehr Bandbreite kann) wird nie eingeführt werden.

Es ist viel attraktiver ausländische Programme z.B. als kostenpflichtige Zusatzdienste über IP anzubieten, verschlüsselt und individuell. Dann kann man das mit den rechtlichen Rahmenbedingungen auch regeln (wenn Geld fließt sieht vieles anders aus). Von daher braucht niemand von der BBC als unverschlüsseltes DVB-C Signal im Kabel träumen. In 10 Jahren könnt ihr froh sein, wenn noch ARD, ZDF (sollte es die dann noch geben) und ein paar Mainstream-Private als unverschlüsseltes DVB-C Signal da sein werden, vielleicht auf den UHF Kanälen 60 bis 69? Der Rest wird mit schnellem Internet voll sein :rolleyes:

von raeuberhotzenplotz1 - am 13.01.2017 07:00
Da träumt ihr - wir sind ein EU Land und haben uns an die Lizenz- und Rechtewirtschaft zu halten. WIR müssten austreten, das diese nicht mehr greifen.

von Chris4981 - am 13.01.2017 10:08
Zitat
UM74
Zitat
Zwölf


Das würde ich so nicht sagen; in der Schweiz und Südtirol sendet man unverschlüsselt über DVB-T, in Österreich werden die Programme über Kabel und SimpliTV angeboten und in Baden-Württemberg wurden die beiden dt. Programme landesweit ausgekabelt, was dann aber später von deutscher Seite aus beendet wurde.
Das Verringern des DVB-T-Overspills dürfte wohl hauptsächlich den Hintergrund gehabt haben Kosten zu sparen. Immerhin nutzt in der Schweiz kaum jemand diesen Übertragungsweg und man kann wahrscheinlich froh sein, dass er nicht ganz abgeschaltet wird.


Die BW-Kabeleinspeisung in SD und analog wurde lt.dem damaligen Kabel BW gerade so geduldet.Es war klar das es damit jeden Tag vorbei sein konnte.Von daher würde ich bezweifeln das das alleine von dt.Seite aus beendet wurde.
Von dt.Seite gab es Probleme mit einzelnen Sportübertragungen aber kaum mit den gesamten Programmen.

Meines Wissens sind die Programme rausgeflogen als Unitymedia Kabel-BW übernommen hat aus Gründen der "Netzanpassung".

von Zwölf - am 13.01.2017 20:06
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