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Übertragung der Handball-WM im Internet "geduldet"

Startbeitrag von FrankSch am 14.01.2017 06:51

Zitat

Die geplante Übertragung der Handball-WM auf einem Internet-Portal der Deutschen Kreditbank (DKB) ist aus Sicht der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) aller Voraussicht nach als zulassungspflichtiger Rundfunk einzustufen. Aufgrund der besonderen und außergewöhnlichen Einzelfallsituation wird die Ausstrahlung der Handball-WM auf dem Internet-Portal der DKB geduldet.


Wie sich die Medienanstalten hier Versuchen Kontrolle über das Internet und dessen Inhalte auszuüben, finde ich schon bemerkenswert arrogant.

http://www.die-medienanstalten.de/presse/pressemitteilungen/kommission-fuer-zulassung-und-aufsicht/detailansicht/article/zak-pressemitteilung-012017-uebertragung-der-handball-wm-im-internet-voraussichtlich-zulassungspfl.html

Antworten:

Bald gibt es das „Abwehrzentrum gegen Desinformation“.

von hegi_ms - am 14.01.2017 08:49
Zitat
FrankSch
Wie sich die Medienanstalten hier Versuchen Kontrolle über das Internet und dessen Inhalte auszuüben, finde ich schon bemerkenswert arrogant.


Wieso?
Es ist vollkommen normal, das man für die Verbreitung von TV, wenn es sich an die allgemeine Öffentlichkeit richtet, eine Zulassung braucht.
Ist auch kein deutsches Thema, sondern weltweit so üblich.
Jemand muß verantwortlich und haftbar sein, wenn z.B. gegen Gesetze verstoßen wird.
Bei den Öffentlich-Rechtlichen gibt es ein Kontrollorgan (Rundfunkrat) bei den Privaten in DL übernimmt die Kontrolle die zulassende Medienanstalt.

Gesellschaftliche Relevanz heißt hier das Stichwort.
Ein Stream, den 50 Leute bei YouTube schauen, hat die sicher nicht.
Aber ein Stream einer Bank mit 400.000 Abrufen schon.

von vossi68 - am 14.01.2017 09:01
gelöscht

von hansol1 - am 14.01.2017 09:01
Wenn ich von Großveranstaltungen ausgeschlossen werde, dann können sie mir gestohlen bleiben. Tut mir leid, auch wenn ich sehr gerne die Handball WM verfolgen würde. Dann lieber Hallenhalma aus Osterholz-Scharmbeck im Free TV. Sport TV für Leute mit Kohle, biddeschööön.

von Onkel Peter - am 14.01.2017 09:36

Übertragung der Handball-WM im Internet "geduldet"

Hier ging es doch nicht ums Geld für die Übertragung. Soweit kamen die Gespräche doch noch garnicht. Der Rechteinhaber "beIN sports" aus Katar verlangte, dass eine Free-TV-Live-Übertragung der Handballspiele entweder über Satellit verschlüsselt oder die Sat-Übertragung abgeschaltet wird. Damit hätten man rund 18 Mio. Sat-Zuschauer, die auch ihren Rundfunkbeitrag bezahlen, ausgeschlossen. Dies haben ARD und ZDF zu recht abgelehnt.

von KlausD - am 14.01.2017 10:16
Zitat
vossi68
Wieso?
Es ist vollkommen normal, das man für die Verbreitung von TV, wenn es sich an die allgemeine Öffentlichkeit richtet, eine Zulassung braucht.


Nur dass es sich hierbei nicht um ein TV-Programm handelt, sondern um einen Youtube-Stream. Deutsche Behörden massen sich also an, zu bestimmen was wir auf Youtube sehen dürfen? Gehts noch?

von FrankSch - am 14.01.2017 10:51
Ein "TV Programm" ist nicht an den Übertragungsweg gebunden. Es ist also Sch*** egal ob der Content über Sat, Kabel, DVB-schlagmichtot oder Web übertragen wird. Und wie vossi68 ja auch bereits schrieb ist das kein deutsches Problem. Sondern das ist überall auf der Welt so. Denn passiert etwas illegales bei der Übertragung muss einer verantwortlich zu machen sein. Nur bevor jetzt wieder Sinn- und Hirnlos auf den bösen deutschen Einrichtungen herumgeprügelt wird.

Auch das Internet ist kein Rechtsfreier raum wo man einfach mal das machen darf was einem in den Kram passt. Auch wenn manche das glauben oder sich sogar wünschen.

von Spacelab - am 14.01.2017 11:04
Ich will mir von keiner deutschen Behörde rein reden lassen, was ich im Internet sehen darf, und was nicht. Dass sie es bei Kabel, Sat, DVB-xy tun, wo es meist um die Vergabe begrenzter Kapazitäten geht, kann ich gerade noch so akzeptieren. Zumal eine deutsche Behörde da gar keine Handhabe hat. Die WM ist in Frankreich, und die YT-Server stehen wahrscheinlich mehrheitlich in den Staaten. Alleine schon der Versuch einer Behörde, deren Zuständigkeit an den deutschen Grenzen endet, da mitbestimmen zu wollen, offenbart eine massive Weltfremdheit.

von FrankSch - am 14.01.2017 11:15
Zitat
FrankSch
Nur dass es sich hierbei nicht um ein TV-Programm handelt, sondern um einen Youtube-Stream. Deutsche Behörden massen sich also an, zu bestimmen was wir auf Youtube sehen dürfen? Gehts noch?


Irgendwie verstehst du was nicht. Der Verbreitungsweg ist vollkommen egal.
Die gesellschaftliche Relevanz entscheidet.
Ein Stream, mit Vorankündigung, fixem Programmplan und Sendezeiten wird als zulassungspflichtiger Rundfunk eingestuft. Das ist nicht nur in Deutschland so.

von vossi68 - am 14.01.2017 11:16
@FrankSch: Tja, wenn dir das nicht gefällt dann musst du nach... Ähm... *grübel* Du kannst nirgendwo hin auswandern. Denn es ist überall das gleiche. So sind nun mal die internationalen Gesetze wenn man etwas gesellschaftlich relevantes verbreitet. Und ja, es ist vollkommen furz pups egal woher etwas über welchen Server gestreamt wird. Entscheidend ist was hinten raus kommt. Um es mit den Worten eines Altkanzlers zu sagen.

von Spacelab - am 14.01.2017 11:32
Zitat
FrankSch
Die WM ist in Frankreich, und die YT-Server stehen wahrscheinlich mehrheitlich in den Staaten. Alleine schon der Versuch einer Behörde, deren Zuständigkeit an den deutschen Grenzen endet, da mitbestimmen zu wollen, offenbart eine massive Weltfremdheit.


Der Veranstalter der Übertragung, die DKB, ist aber ein in Deutschland ansässiges Unternehmen. Spätestens da kommen dann wieder die deutschen Behörden ins Spiel...

von SaarLux03 - am 14.01.2017 11:46
Entweder setzt man geltendes Recht um, oder man tut es nicht! Wenn die Zulassungsbehörde von einer ungenehmigten Ausstrahlung ausgeht, dann muss sie diese untersagen/unterbinden. Eine Duldung ist Rechtsbeugung!

Man hätte auch mit einer Ausstrahlung bei ARD/ZDF über DVB-T leben können. Noch immer geht man davon aus, dass weit über 90 % der Bevölkerung DVB-T empfangen könnten. Wer wirklich großes Interesse hat, der wird schon zu seinen bewegten Bildern kommen.

von PowerAM - am 14.01.2017 11:56
Zitat
KlausD
Der Rechteinhaber "beIN sports" aus Katar verlangte, dass eine Free-TV-Live-Übertragung der Handballspiele entweder über Satellit verschlüsselt oder die Sat-Übertragung abgeschaltet wird. Damit hätten man rund 18 Mio. Sat-Zuschauer, die auch ihren Rundfunkbeitrag bezahlen, ausgeschlossen. Dies haben ARD und ZDF zu recht abgelehnt.
Ich kann mich an Sportereignisse erinnern die auch nicht über Satellit übertragen werden durften. Damals war allerdings nur Hotbird betroffen. Man hätte dennoch die Ausstrahlungsmöglichkeit über DVB-T wahr nehmen können. Das eigentliche Ärgernis ist das man das nicht getan hat.

von B.Zwo - am 14.01.2017 13:04
Zitat
PowerAM
Man hätte auch mit einer Ausstrahlung bei ARD/ZDF über DVB-T leben können. Noch immer geht man davon aus, dass weit über 90 % der Bevölkerung DVB-T empfangen könnten. Wer wirklich großes Interesse hat, der wird schon zu seinen bewegten Bildern kommen.


Diese Annahme ist falsch, denn ca 45% also 18 Mio. TV Haushate in DL empfangen SAT only.
Selbst, wenn ein DVB-TSignal vorhanden wäre, ist die Technik nicht vorhanden bzw. installiert/eingerichtet.
Dazu kommen die Kabelhaushalte, die per SAT gespeißt werden.

ARD/ZDF sind gesetzlich verpflichtet, ihre Programme barrierefrei auf ALLEN Übertragungswegen anzubieten. Eine Verschlüsselung ist nach aktueller Gesetzeslage nicht zulässig.

Seit der Abschaltung der analogen TV-Sendeanlagen wurde die Versorgungspflicht angepasst.
Terrestrisch haben die TV-Programme an technischer Reichweite verloren. In einigen ländlichen Gegenden kann heute kein TV mehr über Antenne empfangen werden, oder nur mit massivem Antennenaufwand. (Die vielen TV Umsetzer von früher gibt es nicht mehr).
Im Gegenzug wurde die SAT Verbreitung über ASTRA 19°Ost zur technischen Grundversorgung hinzugerechnet. Deswegen darf die auch nicht verschlüsselt werden.

Verschlüsseln bzw. Abschalten kann man nur die Übertragung auf Eutelsat 13°Ost, da diese Ausstrahlung nicht zum Versorgungsauftrag gehört.

von vossi68 - am 14.01.2017 13:05
Zitat
Spacelab
Und ja, es ist vollkommen furz pups egal woher etwas über welchen Server gestreamt wird. Entscheidend ist was hinten raus kommt. Um es mit den Worten eines Altkanzlers zu sagen.


Nein ist es nicht. Wer, wie diese Behörde meint, sie könne auf Grundlagen nationaler Gesetze in via Internet transportierte Inhalte aus dem Ausland eingreifen, der hat weder das Netz verstanden, noch ist er in der Realität des selbigen angekommen.

von FrankSch - am 14.01.2017 13:24
Bei dem was du manchmal postet glaube ich echt du hast ein Problem mit "Lesen und verstehen". Oder ignorierst du einfach alles was nicht in dein Weltbild passt? vossi68 hat es doch klar und deutlich geschrieben. Spätestens in dem Moment seit die DKB Bank ihre Hände mit im Spiel hatte ist das ganze zu 100% eine deutsche Angelegenheit geworden da diese Bank ihren Firmensitz in Deutschland hat.

Zitat

Wer, wie diese Behörde meint, sie könne auf Grundlagen nationaler Gesetze in Inhalte aus dem Ausland einzugreifen, der hat weder das Netz verstandenm, noch ist er irgendwie auch nur ansatzweise in der Realität des selbigen angekommen.

Na dann machen wir jetzt mal ein kleines Gedankenexperiment und schauen mal wer hier was nicht verstanden hat: Wir kennen ja alle diese winzigen Staaten mit ein paar hundert Einwohnern die aber trotzdem ihre eigene Domainendung haben wie zum Beispiel Tonga (.to). Jetzt stell dir mal vor in einem solchen winzigen Land wäre Kinderpornografie legal. Jetzt kippt jeder kranke Spinner von dort aus seinen Müll ins Netz und dank der einschlägig bekannten und ausgiebig genutzten Tricks wird der Mist auch noch prominent überall im Netz angezeigt. Ganz oben in den Suchergebnissen obwohl man eigentlich etwas ganz anderes gesucht hat, in unzähligen Werbebannern, selbstlaufenden in den Webseiten eingebetteten Audio- und Videodateien ... Nach deiner Meinung nach sollte jetzt also keiner eingreifen dürfen weil die Server ja auf einer kleinen Insel stehen auf der das alles legal ist? Denn wie du schreibst darf es ja nicht sein das hier eine deutsche Behörde eingreift nur weil dieser Content nach nationalem Recht illegal ist.

Dieses Gedankenexperiment war jetzt absichtlich etwas zugespitzt um sogar dich mal dazu zu bewegen vor dem Posten auch nur für 50 Cent mitzudenken. :rolleyes:

von Spacelab - am 14.01.2017 13:55
Zitat
Spacelab
Bei dem was du manchmal postet glaube ich echt du hast ein Problem mit "Lesen und verstehen". Oder ignorierst du einfach alles was nicht in dein Weltbild passt?


Nee. Ich versuche mich nur nicht über die Realität des Netzes hinweg zu setzten, so wie die ZAK. Dem ist mit der Logik nationaler Gesetze nun mal nicht bei zu kommen. Jeder der das bisher versuchte ist daran gescheitert. Sorry, ist einfach so…

von FrankSch - am 14.01.2017 14:51
Warum senden ARD und ZDF nicht einfach (während großer Sportereignisse) auf einem Spotbeam, der nur in Deutschland zu empfangen ist? Daß das auf Astra 19,2° Ost technisch möglich ist, haben die Polen mit ihrem TVP-Mux bereits vor einigen Jahren gezeigt. Dann könnten alle deutschen Gebührenzahler mit unveränderter Empfangs-Ausrüstung die Sender weiterhin unverschlüsselt empfangen und die Rechteinhaber wären zufrieden. Nach Ende des Sportereinisses könnte man ja wieder auf "Widebeam" umschalten.

von Optimierer - am 14.01.2017 15:18
Zitat
vossi68
Zitat
PowerAM
Man hätte auch mit einer Ausstrahlung bei ARD/ZDF über DVB-T leben können. Noch immer geht man davon aus, dass weit über 90 % der Bevölkerung DVB-T empfangen könnten. Wer wirklich großes Interesse hat, der wird schon zu seinen bewegten Bildern kommen.


Diese Annahme ist falsch, denn ca 45% also 18 Mio. TV Haushate in DL empfangen SAT only.
Selbst, wenn ein DVB-TSignal vorhanden wäre, ist die Technik nicht vorhanden bzw. installiert/eingerichtet.
Dazu kommen die Kabelhaushalte, die per SAT gespeißt werden.

ARD/ZDF sind gesetzlich verpflichtet, ihre Programme barrierefrei auf ALLEN Übertragungswegen anzubieten. Eine Verschlüsselung ist nach aktueller Gesetzeslage nicht zulässig.

Seit der Abschaltung der analogen TV-Sendeanlagen wurde die Versorgungspflicht angepasst.
Terrestrisch haben die TV-Programme an technischer Reichweite verloren. In einigen ländlichen Gegenden kann heute kein TV mehr über Antenne empfangen werden, oder nur mit massivem Antennenaufwand. (Die vielen TV Umsetzer von früher gibt es nicht mehr).
Im Gegenzug wurde die SAT Verbreitung über ASTRA 19°Ost zur technischen Grundversorgung hinzugerechnet. Deswegen darf die auch nicht verschlüsselt werden.

Verschlüsseln bzw. Abschalten kann man nur die Übertragung auf Eutelsat 13°Ost, da diese Ausstrahlung nicht zum Versorgungsauftrag gehört.

Da muss ich ein wenig widersprechen.

Die SAT-Verbreitung von ARD und ZDF über die Astra-Satelliten von SES kann man wohl kaum als Grundversorgung betiteln, da schlicht und ergreifend ARD und ZDF nicht Eigentümer der Satelliten sind.
SES kann jederzeit die zeitlich befristeten Mietverträge für die Transponder auslaufen lassen. Eine Verbreitungspflicht von ARD und ZDF über SES-Satelliten besteht nicht.

Ein privates Unternehmen, welches seinen Sitz im Ausland hat und alleiniger Eigentümer der Satellitenflotte auf 19,2° ist, kann von einer deutschen Institution wohl zu gar nichts verpflichtet werden und entscheidet autonom welche Programme über ihr Satsystem in welcher Form verbreitet werden.

Wenn SES morgen entscheidet, dass alle Fernsehsignale über ihre Satelliten nur noch codiert ausgestrahlt werden dürfen, kann ARD und ZDF dagegen überhaupt nichts machen. SES ist nicht an deutsche Gesetze gebunden. Die Mietverträge mit SES beinhalten entsprechende Passagen, dass alleine SES bestimmt, in welcher Norm über ihre Transponder gesendet werden darf.

von transponder - am 14.01.2017 15:45
Und warum sendet man frei und unverschlüsselt? Das ist bestimmt vertraglich so festgehalten.

von Handydoctor - am 14.01.2017 16:17
Zitat
transponder
Da muss ich ein wenig widersprechen.
Die SAT-Verbreitung von ARD und ZDF über die Astra-Satelliten von SES kann man wohl kaum als Grundversorgung betiteln, da schlicht und ergreifend ARD und ZDF nicht Eigentümer der Satelliten sind.
SES kann jederzeit die zeitlich befristeten Mietverträge für die Transponder auslaufen lassen. Eine Verbreitungspflicht von ARD und ZDF über SES-Satelliten besteht nicht.

Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?
Zu analogen TV Zeiten wurden ZDF/ 3. Programme durch die Bundespost, später Media Broadcast verbreitet. Die Sendeanlagen gehörten nicht den Rundfunkanstalten.
Nach der Wiedervereinigung wurde das im Osten Deutschlands generell so gehandhabt.
Die zukünftige DVB-T2 Ausstrahlung in Deutschland, wird für ARD/ZDF durch Media Broadcast realisiert. Dazu gibt es Verträge, wie mit SES/ASTRA auch.
Nur teilweise werden die eigenen Sendeanlagen genutzt, die technische Abwicklung findet durch MB statt.
Bei DAB+ 5C ist es genauso.

Mediabroadcast gehört zu Freenet und ist eine Aktiengesellschaft.
Stört auch keinen.

von vossi68 - am 14.01.2017 16:43
Zitat
Handydoctor
Und warum sendet man frei und unverschlüsselt? Das ist bestimmt vertraglich so festgehalten.

Bitte einmal die Geschichte von "entavio", anbei der Link zum wikipedia-Artikel, durchlesen. Dort heißt es:

Zitat
Kritiker befürchten dennoch, dass SES Astra mit dem Entavio-Projekt möglicherweise seine Stellung als europäischer Marktführer ausnutzen wolle. Sie bemängeln vor allem, dass bei der kostenpflichtigen Entavio-Plattform kein echter Mehrwert gegenüber dem bisherigen kostenlosen und unverschlüsselten Empfang erkennbar sei. Die führenden Digitalreceiver-Hersteller befürchten zudem, dass der Entavio-Standard anderen Vermarktungsplattformen oder frei empfangbaren Kanälen den technischen Zugang zu den Empfangsgeräten erschweren könnte. Astra entgegnete, dass die Plattform allen Sendern zur Realisierung ihrer jeweiligen Geschäftsmodelle offen stehe. Ferner biete Astra nicht selbst Inhalte an und sei daher neutral. Zudem seien gewisse Spezifikationen für die Set-Top-Boxen erforderlich, um gerade nicht Hersteller vom Bau der Geräte auszuschließen, sondern um durch gewisse Mindeststandards das reibungslose Funktionieren der Plattform gewährleisten zu können.


SES hatte schon einmal mit den Muskeln gespielt. ARD und ZDF wissen seit dieser Geschichte, dass alleine SES bestimmt, wer in welcher Form über ihr Satsystem sendet. Diese Angelegenheit sorgte auch dafür, dass ARD und ZDF verstärkt in die Terrestrik investierten, da nur hier eine selbstbestimmte Infrastruktur zur Verfügung steht.

SES hatte damals schon vorausgesagt, dass ARD und ZDF wegen der Rechteproblematik früher oder später ihre Sendungen über Astra verschlüsseln müssen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Entavio

von transponder - am 14.01.2017 16:46
Zitat
vossi68
Die zukünftige DVB-T2 Ausstrahlung in Deutschland, wird für ARD/ZDF durch Media Broadcast realisiert. Dazu gibt es Verträge, wie mit SES/ASTRA auch. Nur teilweise werden die eigenen Sendeanlagen genutzt, die technische Abwicklung findet durch MB statt.


Bei einigen Aussagen bekomme ich hier Wutanfälle.
1. Das ZDF und die 3. ARD-Programm wurden auch zu analog Zeiten von der Deutschen Bundespost in großen Teilen der Bundesrepublik verbreitet. Das Erste kam von Sendern der ARD-Anstalten.
2. Nach der DVB-T-Einfügung holten einige ARD-Anstalten die Verbreitung zu sich zurück. So werden heute vom Sender Teutoburger Wald die öffentlich-rechtlichen Multiplexe verbreitet und zu Analogzeiten nur „Das Erste“.
3. Wenn sich die ARD aus dem Verbreitungsgeschäft zurückziehen würde, würde die BLM nicht einen Vertrag mit dem BR abschließen über die Verbreitung der kommerziellen Radios in Bayern. Einige ARD-Anstalten erweitern ihre Netzstruktur statt dieser zu verringern.
Warum führen einige ARD-Anstalten DVB-T2-Tests durch und warum hat die KEF der ARD Mittel für den DVB-T2-Ausbau zugesprochen?

Zitat
FrankSch
Ich will mir von keiner deutschen Behörde rein reden lassen, was ich im Internet sehen darf, und was nicht. Dass sie es bei Kabel, Sat, DVB-xy tun, wo es meist um die Vergabe begrenzter Kapazitäten geht, kann ich gerade noch so akzeptieren. Zumal eine deutsche Behörde da gar keine Handhabe hat. Die WM ist in Frankreich, und die YT-Server stehen wahrscheinlich mehrheitlich in den Staaten. Alleine schon der Versuch einer Behörde, deren Zuständigkeit an den deutschen Grenzen endet, da mitbestimmen zu wollen, offenbart eine massive Weltfremdheit.


Wenn es keine Grenzen im Internet gibt, warum bedarf es eines deutschen Unternehmens, dass die Spiele für Deutschland streamt? Warum schauen wir nicht einfach den französischen Stream auf You Tube? Wenn das Internet grenzenlos ist, dann brauchen wir keinen Vermitteler in Deutschland.

Eins verstehe ich nicht, warum wird das Programm nicht von ARD und ZDF über HbbTV angeboten? Die Olympia-Streams waren auch regional beschränkt, nur dass die Inhalte die EBU verbreitet hat.

von Seltener Besucher - am 14.01.2017 17:59
Zitat
transponder
Die SAT-Verbreitung von ARD und ZDF über die Astra-Satelliten von SES kann man wohl kaum als Grundversorgung betiteln


Astra garantiert de jure die Grundversorgung der Bundesrepublik. Nur weil dies juristisch so festgestellt wurde, durften im Zuge der DVB-T Einführung einige GNS sowie weit über 1000 Umsetzer ersatzlos abgeschaltet werden. Seither gibt es in Deutschland dutzende, zumeist ländliche Kommunen in denen überhaupt kein terrestrischer TV-Empfang mehr möglich ist. Dort nutzen praktisch alle Haushalte Astra, Alternativen gibt es nicht mehr.

Zitat
transponder
da schlicht und ergreifend ARD und ZDF nicht Eigentümer der Satelliten sind


Das spielt keine Rolle. Wie hier schon ausgeführt wurde, waren die Sendeanlagen für das ZDF und die III.Programme der ARD zu Analog-Zeiten niemals Eigentum der Veranstalter. In den neuen Bundesländern waren sämtliche Anlagen von MDR, ORB und NDR von Beginn an Eigentum der DBP/Telekom, später MB.

Zitat
transponder
SES hatte schon einmal mit den Muskeln gespielt. ARD und ZDF wissen seit dieser Geschichte, dass alleine SES bestimmt, wer in welcher Form über ihr Satsystem sendet. Diese Angelegenheit sorgte auch dafür, dass ARD und ZDF verstärkt in die Terrestrik investierten, da nur hier eine selbstbestimmte Infrastruktur zur Verfügung steht.


Dem ZDF ist die Terrestrik völlig wurscht, in Mainz würde man "diesen Kram" (O-Ton) lieber heute als morgen abschalten. Bei den ARD-Anstalten wird das unterschiedlich bewertet. MDR und SWR fahren ihr Engagement im Zuge der Umstellung auf DVB-T2 noch weiter zurück.

Im Übrigen hat bei ARD und ZDF niemand Angst, dass SES "die Muskeln spielen" lässt. Die deutschen Öffis sind die größten und wichtigsten Kunden auf 19,2. Man weiß in Betzdorf ganz genau, dass lineares TV per Satellit langsfristig gesehen ein Auslaufmodell ist, also werden die Stammkunden nicht vergrätzt sondern vertraglich möglichst lange an SES gebunden.

von MainMan - am 14.01.2017 20:46
Zitat

Dem ZDF ist die Terrestrik völlig wurscht, in Mainz würde man "diesen Kram" (O-Ton) lieber heute als morgen abschalten. Bei den ARD-Anstalten wird das unterschiedlich bewertet. MDR und SWR fahren ihr Engagement im Zuge der Umstellung auf DVB-T2 noch weiter zurück.

Naja gut, dass das ZDF keinen Bock auf DVB-T(2) hat ist ja kein Geheimnis. Das gibt man dort ja auch unumwunden zu. Der SR hat da auch keine Lust drauf und würde sein mehr als knappes Budget lieber anders verwenden.

von Spacelab - am 14.01.2017 21:45
MainMan schrieb: "Astra garantiert de jure die Grundversorgung der Bundesrepublik. Nur weil dies juristisch so festgestellt wurde, durften im Zuge der DVB-T Einführung einige GNS sowie weit über 1000 Umsetzer ersatzlos abgeschaltet werden. Seither gibt es in Deutschland dutzende, zumeist ländliche Kommunen in denen überhaupt kein terrestrischer TV-Empfang mehr möglich ist. Dort nutzen praktisch alle Haushalte Astra, Alternativen gibt es nicht mehr."

Exakt so ist es in meiner Heimatregion, dem nordöstlichen Brandenburg. Bis zur Einführung von DVB-T strahlte (ab 1994) der Sender Casekow ARD und ZDF aus (K54 bzw. K39); seither nur noch UKW.
Terrestrisches Fernsehen spielt dort keine Rolle mehr. Evtl. könnte man mit hohem Aufwand noch Helpterberg empfangen, aber wozu sollte man diesen Aufwand betreiben? Es dominiert ganz klar der Direktempfang über DVB-S.

von hetietz - am 15.01.2017 06:41
Zitat
MainMan

Astra garantiert de jure die Grundversorgung der Bundesrepublik.
Das können sie doch gar nicht garantieren! Bei schlechtem Wetter wie z.B. einem Gewitter kommt der Uplink und/oder der Downlink doch gar nicht mehr durch.

von B.Zwo - am 15.01.2017 10:19
Zitat
B.Zwo
Zitat
MainMan

Astra garantiert de jure die Grundversorgung der Bundesrepublik.
Das können sie doch gar nicht garantieren! Bei schlechtem Wetter wie z.B. einem Gewitter kommt der Uplink und/oder der Downlink doch gar nicht mehr durch.


Mit einer gelegentlichen Downtime muss bei allen Übertragungswegen gerechnet werden. Auch die "gute alte" analoge Terrestrik war keineswegs zu 100% verfügbar. Vor allem Umsetzer waren bei Störungen gerne mal Tage oder sogar Wochen ausser Betrieb, bevor sie repariert wurden.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 15.01.2017 10:30
Wenn ein Umsetzer ausfällt betrifft es vielleicht ein paar tausend Haushalte. Wenn hingegen Astra ausfällt betrifft es halb Europa.

von B.Zwo - am 15.01.2017 14:37
Frage werden die dvbt/2 standorte nicht von auch Astra gespeist??

von satjay - am 15.01.2017 20:09
Bei DAB gibt es die Versorgung über Sat, aber nicht bei DVB-T(2), da läuft das Versorgungssignal über Richtfunkstrecken oder Glasfaserkabel.

von Winnie2 - am 15.01.2017 20:28
Jetzt mal ehrlich, wie oft war die Astra-Versorgung innerhalb der letzten 25 Jahre für wie lange ausgefallen? Die haben auch immer ausreichend Ersatztransponder zur Verfügung um einen Notbetrieb aufrecht zu erhalten, falls mal auf dem Satelliten was ist. Ich hatte bei Gewitter meistens nur Ausfälle im Minutenbereich, ne Viertelstunde wäre schon sehr viel. Mit ner 80iger Schüssel ist man schon sehr wettersicher bei 19,2E in D.
Dass es mal technische Störungen bei einzelnen Programmen (Transpondern) gab, was nicht auf der Satellitenbetreiberseite war, z.B. Zuführungsprobleme oder Studioausfälle, dass kann bei jedem Übertragungsweg passieren. 100% Betriebssicherheit, 365Tage, 24h/d gibt es bei Technik nicht.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 17.01.2017 08:38
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Jetzt mal ehrlich, wie oft war die Astra-Versorgung innerhalb der letzten 25 Jahre für wie lange ausgefallen? Die haben auch immer ausreichend Ersatztransponder zur Verfügung um einen Notbetrieb aufrecht zu erhalten, falls mal auf dem Satelliten was ist. Ich hatte bei Gewitter meistens nur Ausfälle im Minutenbereich, ne Viertelstunde wäre schon sehr viel. Mit ner 80iger Schüssel ist man schon sehr wettersicher bei 19,2E in D.


Das stimmt und wenn nun wirklich mal ein schwerers Gewitter ist, dann ist das eben auch höhere Gewalt. Am störanfälligsten ist sowieso Kabel. Die Schwiegermutter ist bei ISH und die kann dort schon bald ne Standleitung zur Störungsstelle einrichten. Da vergeht kaum ein Monat wo es mal nicht wieder hakt und der Bildschirm schwarz bleibt.

von zerobase now - am 17.01.2017 08:51
Auch wenn ich mich wiederhole: warum kein Astra-Spotbeam auf Deutschland? Der Spotbeam der Briten wird ja von den Rechteinhabern auch akzeptiert, obwohl er noch Teile von Westeuropa mit versorgt.

von Optimierer - am 17.01.2017 11:41
Was soll ein Spotbeam bewirken?
Das Empfangsgebiet lässt sich damit nicht so sehr eingrenzen. Aber selbst wenn eine Umstellung auf Spotbeam käme, dann wären die TV-Programme von ARD u. ZDF dennoch in weiten Gebieten der unmittelbar angrenzenden Nachbar-Länder empfangbar.
Was hätte das gebracht?

Wikipedia hat dazu ein Bild als Anschauungsmaterial.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/da/Satellite_Footprint.png/800px-Satellite_Footprint.png

von Winnie2 - am 17.01.2017 12:06
Na, man muss nur Deutschland auf eine Insel weit in den Atlantik verschieben, z.B. hinter GB und den Beam so wie für GB abgrenzen, dann funktioniert es auch :D.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 17.01.2017 12:18
Der GB-Spotbeam schränkt die Empfangbarkeit auch nicht so dramatisch ein. Dieser ist ebenfalls in weiten Gebieten Frankreichs, Deutschlands sowie Niederlande, Belgien, Luxemburg empfangbar.

von Winnie2 - am 17.01.2017 12:21
Ich empfange hier gar nichts mehr aus GB, selbst eine 3m-Schüssel ist schon fast zu knapp an meinem QTH, hier verläuft eine Nullstelle des Astra 2E/F. Früher hatte ich mit 1,2m beider BBC noch Schlechtwetterreserve. Soviel dazu, dass Spotbeams nicht funktionieren... . Seit 2E/F bin ich aus GB-Empfang nachzu komplett raus.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 17.01.2017 13:41
Sowas nennt man glaubich eine juristische Fiktion bez des Empfangs,
mit der die rechteinhaber offenbar gut leben können.

von satjay - am 17.01.2017 14:50
Zitat
Winnie2
Der GB-Spotbeam schränkt die Empfangbarkeit auch nicht so dramatisch ein. Dieser ist ebenfalls in weiten Gebieten Frankreichs, Deutschlands sowie Niederlande, Belgien, Luxemburg empfangbar.


Auch weite Teile der Schweiz sind gut versorgt. Mein 110cm-Blech empfängt hier in 765km Luftliniendistanz zum Alexandra Palace das königliche 4051080-Zeilen-Fernsehen sogar bei starkem Schneefall. :)
Für die Rechteinhaber funktionieren die UK-Spotbeams offenbar gut genug, aber Overspill gibt's natürlich immer.

Wie weiter oben schon erwähnt wurde, könnte ein Deutschland-Spotbeam niemals so genau fokussiert werden, dass die umliegenden Länder gar nichts mehr abbekämen. Sämtliche relevanten deutschsprachigen Gebiete wären trotzdem noch versorgt, ausser Malle vielleicht. ;)

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 17.01.2017 18:35
Mallorca ist ein gutes Stichwort. Man kann sich vorstellen, was los wäre, wenn wegen eines Spotbeams für die deutschen Dauerbewohner der Insel kein Empfang der öffentl.-rechtlichen Sender mehr möglich wäre.

von DX-Fritz - am 17.01.2017 19:16
Zitat
DX-Fritz
Mallorca ist ein gutes Stichwort. Man kann sich vorstellen, was los wäre, wenn wegen eines Spotbeams für die deutschen Dauerbewohner der Insel kein Empfang der öffentl.-rechtlichen Sender mehr möglich wäre.


Für die deutschen/deutschsprachigen (Dauer-)Gäste auf den Kanaren wurden ja sogar extra passende Dellen in die Downlink-Antennen der 19,2°-Flotte gehämmert. :)

BBC & Co. gehen auf den Kanaren via Satellit nicht mehr, seit auf die Spotbeams gewechselt wurde. Trotzdem sieht man dort in zahlreichen Pubs weiterhin britische Inlandsprogramme (per Streaming?). Lösungen gibt's immer...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 17.01.2017 19:48
Spotbeam hin oder her. Man hätte doch einfach Handball auf DVB-T geben können.

von B.Zwo - am 17.01.2017 20:42
Und dann? Wieder so einen riesen Shitstorm auf sich ziehen wie damals als man schon einmal über Sat während eines Sportereignisses abschalten musste? Da redet man heute noch davon. Trotzdem einen großen Batzen GEZ Gelder für, im Vergleich zu den Satzuschauern, nur ein paar Hanseln die DVB-T schauen, ausgeben? Sorry aber das ist doch Käse. Alle, egal ob Sat, Kabel oder DVB-schlagmichtot Zuschauer müssen das gleiche Geld abdrücken. Also sollen auch alle das gleiche zu sehen bekommen.

von Spacelab - am 17.01.2017 20:51
Zitat
Spacelab
Also sollen auch alle das gleiche zu sehen bekommen.
Genau, nämlich nix!

von B.Zwo - am 17.01.2017 21:24
Wo ist eigentlich das Problem? Wer wirklich interessiert ist, schaut sich die Spiele im Netz an. Ich finde es gut, wenn die öffentlich-rechtlichen Sender nicht auf überzogene finanzielle Forderungen eingehen.

Zitat
KlausD
Hier ging es doch nicht ums Geld für die Übertragung. Soweit kamen die Gespräche doch noch garnicht. Der Rechteinhaber "beIN sports" aus Katar verlangte, dass eine Free-TV-Live-Übertragung der Handballspiele entweder über Satellit verschlüsselt oder die Sat-Übertragung abgeschaltet wird.


Und jetzt spielt es keine Rolle mehr, dass jeder ausserhalb Deutschland die Spiele im Netz sehen kann?

von DX-Fritz - am 17.01.2017 22:12
Vielleicht wird da Geoblocking genutzt beim Streaming der Spiele. Das kann ich derzeit nicht testen. Aber jemand aus der Schweiz oder Österreich könnte es vermutlich ausprobieren...

von Winnie2 - am 17.01.2017 23:11
Yap, es wird Geoblocking genutzt.
Wir schauen die Spiele in NL über einen deutschen Proxy...

von pete04 - am 18.01.2017 06:45
Zitat
pete04
Yap, es wird Geoblocking genutzt.

Da steht alles drin, für den Handball S.1, für die Technik S.2 :-)
[attachment 8680 turnierplan_handball_wm_2017.pdf]


von mittendrin - am 18.01.2017 08:21
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