Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
27
Erster Beitrag:
vor 6 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 6 Monaten, 3 Wochen
Beteiligte Autoren:
Bruder_M, sup2, Zwölf, WiehengeBIERge, Japhi, B.Zwo, Jens1978, Nelixx, Staumelder, DH0GHU, ... und 4 weitere

UKW-Contest

Startbeitrag von Bruder_M am 24.01.2017 09:37

Moin,

ich trage schon seit einigen Tagen eine Idee mit mir herum, die ich gerne zur Diskussion stellen möchte.
Im Amateurfunk findet ja bekanntlich jedes Wochenende eine Vielzahl von Contestet statt auf allen Bändern, so dass man kaum noch eine freie Frequenz für ein normales QSO findet.
Aber im 3 m UKW-FM-Bereich bzw. DAB+ ist meines Wissens so etwas noch nicht abgehalten worden.

Dabei ist das Prinzip doch einfach anzuwenden:
* Innerhalb eines bestimmten Zeitraums, z.B. ein Wochenende soll eine möglichst hohe Anzahl von Radiosendern empfangen und geloggt werden.
* Vorzugsweise sollen die Mitschnitte auf Video dokumentiert werden.
* Zur Auswertung bietet sich ein multiplikatives Punktesystem an:
** Jedes empfangene Programm zählt einmalig einen Programmunkt (Bsp.: FFN 3x empfangen = 1 Programmpunkt, Antenne 2x empfangen = 1 weiterer Programmpunkt; Summe der Programmpunkte = 2)
** Jeder neue Senderstandort zählt als Multiplikator (Bsp. FFN von drei unterschiedlichen Senderstandorten A, B & C empfangen = 3 Multiplikatorpunkte, Antenne von Senderstandort A und D empfangen = nur 1 neuer Multiplikatorpunkt für D; Summe der Multiplikatorpunkte = 3+1 = 4)
** Jedes empfangene Programm mit dekodierbarem RDS zählt einen RDS-Punkt (Bsp.: FFN 2x mit RDS; Antenne 1x mit RDS, Summe der RDS-Punkte= 2)
** Gesamtpunktzahl = Summe der Programmpunkte x Summe der Multiplikatorpunkte x Summe der RDS-Punkte; im Beispiel also 2x4x2 = 16

* Es können verschiedene Wertungsklassen bzgl. des Standortes geltend gemacht werden:
** stationär: ortsfeste Empfangsanlage (Antennenanlage) am Standort, der in der GEZ eingetragen ist
** stabil: tragbare Empfangsanlege (vulgo: "Kofferradio") am Standort, der in der GEZ eingetragen ist
** mobil: bewegliche Empfangsanlge, fest verbaut in einem Kraftfahrzeug (vulgo: Autoradio)
** portabel: bewegliche Empfangsanlge an einem Standort, der nicht in der GEZ eingetragen ist
** nomad: bewegliche Empfangsanlge mit mehreren Standortwechseln während des Contest-Zeitraums

* Als Ergänzung zu den Standortklassen gibt es die Anzahlklassen der verwendeten Empfänger:
** unique: Es wird nur ein einziger Empfänger verwendet
** single: Es dürfen verschiedene Empfänger vorgehalten/mitgeführt werden, von denen aber nur jeweils einer gleichzeitig eingeschaltet sein darf
** multi: Es dürfen mehrere Empfänger gleichzeitig in Betrieb sein (z.B. zum Crosscheck des gleichen Programms auf verschiedenen Frequenzen)

* Ferner könnte man Selbstständigkeitsklassen definieren:
** independent: Es dürfen nur Offline-Quellen zur Bestimmung der Programme und Senderstandorte verwendet werden, z.B. zitierfähige, öffentlich einsehbare, gedruckte Werke (z.B. Frequenztabellen) oder selbst erstellte Logs vorheriger Bandscans/Conteste.
*** Die Logs sind auf Verlangen des Veranstalters vorzuweisen, sofern nicht bereits eingereicht.
** assisted: Internetquellen zur Auswertung sind zugelassen, dazu insbesondere DX-Cluster und FM-Scan/FM-List

* Zur Steigerung des sportlichen Ehrgeizes können weitere Anspruchsklassen wertend gemacht werden:
** QRP: nur Senderstandorte unter 1 kW EIRP dürfen gewertet werden
** SOTA (Summits on the Air): Als Ergänzung zu den Klassen 'mobil', 'portabel' und 'nomad' dürfen nur Empfänge an Standorten wertend gemacht werden, die als offizieller SOTA-Standort anerkannt sind.
** IOTA (Islands on the Air): Als Ergänzung zu den Klassen 'mobil', 'portabel' und 'nomad' dürfen nur Empfänge an Standorten wertend gemacht werden, die als offizieller IOTA-Standort anerkannt sind.
** ILLW (International Lighthouse and Lightship-Weekend): Als Ergänzung zu den Klassen 'mobil', 'portabel' und 'nomad' dürfen nur Empfänge an Standorten wertend gemacht werden, die als offizieller ILLW-Standort anerkannt sind.

* Checklog: Teilnehmer, die nicht an der Punkte-Wertung interssiert sind, sind trotzdem dazu eingeladen, ihre Logs klassenunabhängig als Checklogs einzureichen. Es ergänzt und vereinfacht die Auswertung der übrigen Logs.

* Disqualifizierung und Abwertung: Der Veranstalter behält sich das Recht vor, einzelne Teilnehmer für unsportliches Verhalten, Mißachtung der Contestregeln, vorsätzliche Datenmanipulation, grob fahrlässige Falscheinreichung, unplausible oder nicht überprüfbare Daten mit einem vollständigen Ausschluss vom Wettbewerb (Disqualifikation) oder einem Punkteabzug von nicht weniger, als 10% der geltend gemachten Punkte zu bestrafen.

* Unanfechtbarkeit, Salvatorische Klausel: Die Entscheidung des Veranstalters ist endgültig, bindend und unanfechtbar. Sollten sich Widersprüche in einzelnen Teilen des Regulaments ergeben, so bleibt die Gültigkeit der übrigen Teile davon unberührt.

Was haltet irh davon?

Beste Grüße, Marek

/edit: Rechtschreibung

Antworten:

Was ist mit Überreichweiten? Wenn das jetzt alle am gleichen Wochenende machen; im Norden ist gerade Tropo, im Süden Deutschlands jedoch nicht. Dann hätte der Norden ja einen Vorteil.

von Cha - am 24.01.2017 09:49
Moin,

danke für die Aufmerksamkeit.
Ja das mit den Überreichweiten oder Bandschließungen kann ja bei einem normalen Contest, wo man selber sendet ja auch passieren. Das ist eben höhere Gewalt.
Außerdem hat man ja mit den Klassen 'mobil', 'portabel' und 'nomad' die Möglichkeit, seinen Standort während des Contest zu optimieren.
Für die Klasse muss man sich ja erst bei der Auswertung und Einreichung des Logs entscheiden, im Gegensatz zu Sendecontesten, wo man sich im Vorfeld zumindest auf die Sendeleistung beschränken muss.

Beste Grüße, Marek

von Bruder_M - am 24.01.2017 10:02
Grundsätzlich eine sehr gute Idee !
RDS ist so ein Fakt - den hat der DEGEN leider nicht.
Wenn ich recht verstehe : Man macht ein Datum aus. 1+2.7.2017 zum Beispiel.
Dann begibt man sich auf den jeweiligen Lieblingspunkt und bringt sein Equipment
an den Start. Alles wird genau geloggt, und jeder Empfang über 50 Kilometer wird per
Video gezeigt - denn eines ist klar : wenn ich in Münster stehe, dann wird der Sender Baumberge mit ca. 100 % Wahrscheinlichkeit hörbar sein. NDR auch. Aber RTBF ? Nachweis erforderlich.

Man müsste irgendwie die Nahbereichssender von den Fernsendern trennen. Sprich : WDR2 auf übvlicherweiser 93,2, 93,3, 93,5, 941,99,2 ..... und mittendrin : WDR 2 - 97,1 ( rauschfrei Mono in Lengerich, Anhöhe auf einem Parkplatz ) Wie wertet man das ? Per Videomitschnitt.
Dazu . Kurzes Video 360 Grad rundum, damit man halbwegs glaubhaft zeigen kann, dass es wirklich von dort stammt.
Dann die Frage : Wer wertet die vermutlich stundenlangen Videos aus ? ( Videolänge auf 20 Sekunden begrenzen, oder eben 1 MB. )
Einige Fragen müssten halt noch geklärt werden.

Mitmachen : 10 Euro. Dafür gibts ne Urkunde. Das gesammelte Geld geht dann für wohltätige Zwecke weg, ich plädiere für eine Paliativ-Organisation.
Dazu noch ein Pressefoto für die Zeitung ( ....wurde von den ukwtv-hörern übergeben....) , und schon ist man sogar noch im Gespräch.
Doch --- ich werde mich anmelden, wenn alles geklärt ist.

GEILE IDEE !!!!!

von sup2 - am 24.01.2017 12:29
Moin.
Danke fürs Ausschmücken!
War ja erst mal nur eine Ideensammlung, die sich an den AFU-Contesten orientiert.
Kann man sicher noch opitmieren oder vereinfachen, um es nicht zu kompliziert zu machen. Es soll ja der sportliche Charakter zählen. Schließlich ist es ja Hobby.
Man könnte ja eine Klasse "non-RDS" definieren.

Wir haben ja mit FM-Scan/List ja schon eine gute und gern benutze Basis, aber wenn man an einem festen Termin diese Daten sammelt, könnte man evtl. ein genaueres Abbild der Ausbreitungsbedingungen erhalten.

Ich dokumentiere meine Bandscans grundsätzlich immer auf Video, um es nachher in Ruhe auswerten zu können. So ein Bandscan dauert dann meist nur 15 bis 20 Minuten, evtl. noch weitere 30 Min, wenn ich DAB+ mache, so dass wir es schaffen, zwei bis vier Standorte an einem Nachmittag abzuklappern. Frauchen besucht in der Zwischenzeit eben Bekannte, Familie, geht einkaufen etc...

Von einer Kostenpflichtigkeit würde ich mich distanzieren. Allenfalls könnte man mit der Logeinreichung eine Spendenbescheinigung an eine Organisation seiner Wahl beilegen. Es soll nicht zu bürokratisch sein!

Den größten Aufwand sehe ich aber bei dem "Veranstalter" und der Auswertung. Das frisst eine ungeheure Menge an Freizeit und Ressourcen.
Hier könnte man eine Vereinfachung machen, dass jeder seine Punkte ausrechnet (was man ja wohl eh tun wird) und einreicht, und der Veranstalter nur das obere 10%-Qunatil einer genaueren Auswertung unterzieht. Fairness geht vor, schließlich tut man sich selber keinen Gefallen, wenn man sich Phantasie-Stationen ausdenkt.

Beste Grüße, Marek

P.S. Man wird es nie allen Recht machen können.

von Bruder_M - am 24.01.2017 12:48
Klingt ganz gut. Ist das als einmaliges Spiel gedacht, oder als regelmäßiges (z.B. einmal im Monat)?

Bei einer regelmäßigen Sache sollte der Aufwand vlt. nicht zu hoch sein. V.a. zu dem Videobeweis sollte es noch konkrete Regeln geben. Wenn ich jetzt z.B. 150 Programme (inkl. Mehrfachemfpang einiger Programme) empfange, muss ich dann zu allen eine Einzelvideodatei anfertigen und hochladen mit der eindeutig das Programm identifiziert werden kann? Das würde in eine ziemliche Arbeit ausarten. Was anderes wäre es natürlich mit quick & dirty-Scans, bei denen man innerhalb von 10 Minuten übers Band kurbelt - aber das ist denke ich nicht wirklich Sinn des Spiels.

Außerdem sollte vlt. noch genau definiert sein, wie groß ein Standort ist (für mobile Empfänger). An den meisten Stellen machen ein paar Meter hin oder her keinen großen Unterschied, in Gipfelregionen kann das aber ganz anders aussehen.

Bei einem regelmäßigen Spiel stellt sich auch die Frage, wie viel Zeit die User bereit sind dafür aufzuwenden. Vlt. sollte man noch weitere Spielklassen je nachdem, wie viele Frequenzen abgesucht wurden.
Dann hätte man z.B. folgende Klassen:
Klasse 1: 5 MHz (z.B. 87,6 bis 92,6 oder 90,0 bis 95,0)
Klasse 2: 10 MHz
Klasse 3: 15 MHz
Klasse 4: ganzes UKW-Band

Mit einem Scan könnte man dann auch in mehreren Klassen antreten. Z.B. jemand hat einen kompletten Scan (Klasse 4) gemacht.
Dann sagt er z.B. er schickt für den Klasse 1- Wettbewerb den Bereich 98,0 bis 103,0 ein, weil er in diesem zusammenhängendem Bereich besonders viele Programme gefunden hat. Für den Klasse 2-Wettbewerb bewirbt er sich dann vielleicht mit dem Bereich 94,3 bis 104,3 usw.

Zitat

Mitmachen : 10 Euro. Dafür gibts ne Urkunde. Das gesammelte Geld geht dann für wohltätige Zwecke weg, ich plädiere für eine Paliativ-Organisation.
Dazu noch ein Pressefoto für die Zeitung ( ....wurde von den ukwtv-hörern übergeben....) , und schon ist man sogar noch im Gespräch.

Fände ich irgendwie ziemlich abschreckend. Ich würde einfach nur spielen und nicht irgendwelches Marketing betreiben wollen. Ich brauch auch keine Urkunde und 10€ wären mir auch zu viel. Und wenn ich für wohltätige Zwecke spenden möchte, entscheide ich lieber selbst wen ich unterstütze.

von Zwölf - am 24.01.2017 13:13
Zitat

So ein Bandscan dauert dann meist nur 15 bis 20 Minuten, evtl. noch weitere 30 Min, wenn ich DAB+ mache,

Wie kommt es denn, dass DAB+ länger dauert als UKW? Bei DAB+ bekommst du doch schon die Programmnamen/Ensemblenamen und alles auf dem Silbertablett serviert. Bei UKW hat man zig Programme von unterschiedlichen Standorten, kaum dreht man den Empfänger, kommen andere rein, manche so verrauscht, dass man kaum was versteht, wenn man ein Radio ohne RDS-Anzeige verwendet hat man noch mehr zu identifizieren. (Zudem bietet auch nicht jedes Programm eine Playlist an, was eine nachträgliche Identifizierung erschwert.)

von Zwölf - am 24.01.2017 13:26
Wenn das mit den Contest genau so hecktisch abläuft wie auf den AFU Bänder dann hat sich das Thema für mich erledigt.

von _Yoshi_ - am 24.01.2017 17:10
DX ist für mich eher "Bier auf und auf Dänemark warten". Ich bin da weniger erfolgsorientiert, also Spaß statt Schwanzvergleich.

von Japhi - am 24.01.2017 17:13
Zitat
Japhi
DX ist für mich eher "Bier auf und auf Dänemark warten". Ich bin da weniger erfolgsorientiert, also Spaß statt Schwanzvergleich.


:spos: :cheers:

von Manager. - am 24.01.2017 17:17
Hi, weil ich bei DAB mir auch noch die Signalqualität ("Balken") und Datenrate anschaue.
Außerdem scanne ich noch alle Kanäle seperat manuell durch, um zu gucken, ob da noch was an der Grasnarbe ist. Mnachmal gibt es keine Decodierung des Muxes, aber ein bis zwei Balken zucken trotzdem.

Bzgl. Regelmäßigkeit: Ich würde vorschlagen ein- bis max. viermal im Jahr. Jeweils zur Haupt- und Nebensaison von Tropo und Es. Auf 2m und 70 cm gibt es den Nordic Activity Contest (NAC), jeden ersten und zweiten Dienstag, ich habs aber selten geschafft, zwei Monate in Folge durchzuhalten.

Bzgl. Standort: Z.B. alles, was in einem Locator Kleinstfeld (Microfeld) liegt wäre ein "Standort", also darf man sich auch mal mit dem Radio verrenken und bisschen umherlaufen.

Bzgl. Hektik: Der Teilnehmer gibt das Tempo vor. Die Radiosender sind ja immer da, und wann man sich an dem Wochenende seine Zeit nimmt bleibt einem selbst überlassen.

Ich muss mir mal die Regulaments der etablierten VHF/UHF-Conteste mal zu Gemüte ziehen, vieles könnte man davon adaptieren.

von Bruder_M - am 24.01.2017 17:23
Also für mich muss auch der Spaß an der Sache und die Gelassenheit im Hobby im Vordergrund stehen. Eher mal in der Gruppe gemütlich zusammenhocken, mal die Kiste anschmeißen, kurz nachgucken, diskutieren als hektisch schnell noch "den-Empfang-der-Woche" zu checken. Auch im Amaterufunk ist es eher nervig. Der Vordergrund in einem echten Hobby besteht darin, neues zu entdecken auszuprobieren. Diese Conteste sind doch eher die Pest als der Segen. Die AFU-Runden sind interessant, einfach sich austauschen. Ansonsten macht doch einen Kontest wie: "wer sieht die meisten Schafe an einem Tag mit dem Radioprogramm WDR 4" oder so ähnlich ...

Und wenn ich sowas hier lese ...
Zitat
sup2
Mitmachen : 10 Euro. Dafür gibts ne Urkunde. Das gesammelte Geld geht dann für wohltätige Zwecke weg, ich plädiere für eine Paliativ-Organisation.
Dazu noch ein Pressefoto für die Zeitung ( ....wurde von den ukwtv-hörern übergeben....) , und schon ist man sogar noch im Gespräch.

Kommerzialisierung des Hobbys ... na schönen Dank auch. :rolleyes:

Zitat
Japhi
DX ist für mich eher "Bier auf und auf Dänemark warten". Ich bin da weniger erfolgsorientiert, also Spaß statt Schwanzvergleich.

Oder so :joke: :spos: :cheers:

von Jens1978 - am 24.01.2017 18:07
Hey Leute, das wäre nur ein Spiel und keine Prüfung wer der Beste im DXen ist. Und auch wenn es jetzt vielleicht weit hergeholt klingt, aber Spiele sollen auch Spaß machen können. ;)
Das Bandscanrätsel gibt's ja auch hier im Forum, ohne dass es jemanden groß stören würde.

Ob der UKW-Contest mein Ding wär weiß ich nicht - müsste ich erst ausprobieren.

von Zwölf - am 24.01.2017 18:20
Wozu das Ganze? Der Schweizer gewinnt doch sowieso.

von B.Zwo - am 24.01.2017 18:58
Ich finde die Idee auch eher doof. Bei Wettberweben vergleicht man in der Regel Fähigkeiten bzw. "Können" miteinander.
Möglichst viele und verschiedene Sender zu empfangen dagegen hat nahezu nichts mit können oder Fähigkeit zu tun, eher mit dem Standort, Equipment, Überreichweiten und nicht zuletzt einfach Glück[/b / Zufall].

von WiehengeBIERge - am 24.01.2017 19:01
Zitat
B.Zwo
Wozu das Ganze? Der Schweizer gewinnt doch sowieso.

:joke:

von Japhi - am 24.01.2017 19:21
Typisch deutsch. Spaß wird verhagett mit " ich sehe das anders " und natürllich Probleme.

Probleme sind was für Pseudo-Dokus. "Aber es gibt ein Problem" ist der markante Satz, an dem die Fernbedienung plus Fernseher sofort aus dem Fenster fliegt.
Hier geht es um einen Contest.

Doch halt: Warum aufregen. Die Problematiker haben sich bereits gemeldet und den Spaß versaut.
Schade. Ich hätte gerne mitgemacht. So mache ich im Frühjahr einen DX-Standort eben ohne Contest.

von sup2 - am 24.01.2017 19:22
Es wurde ganz klar gefragt:

Zitat
Bruder M
Was haltet irh davon?



Also darf man auch schreiben, was man davon hält ;-). Machen kann man es übrigens trotzdem.

von WiehengeBIERge - am 24.01.2017 19:25
Ich halte sehr viel davon. Aber nicht, wenn die wenigen Meckertanten alles schlechtreden.

von sup2 - am 24.01.2017 19:34
Zitat
sup2
Ich halte sehr viel davon.

Und andere eben nicht.

Zitat
sup2
Aber nicht, wenn die wenigen Meckertanten alles schlechtreden.

Wieso, lässt du dich so leicht von anderen beeinflussen das du selbst nicht mehr weisst was dir gefällt und was nicht?

von Jens1978 - am 24.01.2017 20:01
Zitat
WiehengeBIERge
Ich finde die Idee auch eher doof. Bei Wettberweben vergleicht man in der Regel Fähigkeiten bzw. "Können" miteinander.
Möglichst viele und verschiedene Sender zu empfangen dagegen hat nahezu nichts mit können oder Fähigkeit zu tun, eher mit dem Standort, Equipment, Überreichweiten und nicht zuletzt einfach Glück[/b / Zufall].

Ob man bestimmte Fähigkeiten hat oder nicht hat, ist aber auch oft Glückssache...

Außerdem kann man durchaus auch in anderer Hinsicht abstufen; z.B. was die Wahl des Standorts betrifft oder wie viel Mühe man sich gibt - identifiziert man nur Programme, die in Ortssenderqualität zu hören sind oder versucht man auch stark verrauschte Signale zu identifizieren. Und wenn man merkt, dass bei einem zu Hause gerade kein Tropo ist, wo anders in DE aber schon, bleibt es ja jedem selbst überlassen, ob er trotzdem in der Runde mitspielt oder aussetzt. Aber vlt. ist der Wettbewerb auch eine gute Möglichkeit, gute DX-Standorte kennenzulernen oder allgemein besser einschätzen zu können, was in welcher Region so gehen könnte, wenn man mal zufällig in die Region kommen sollte.

von Zwölf - am 24.01.2017 21:50
Ich gewinne sowieso? Hihihi, nein das ist so gar nicht klar, denn setzte ich mich so ein wie die anderen? Das kommt ganz darauf an, was an diesem Wochenende sonst so läuft - und ob ich denn wirklich mitmache? Die Idee finde ich aber nicht schlecht, also machen!

von dxbruelhart - am 24.01.2017 21:55
Zitat
Bruder_M
Moin,

ich trage schon seit einigen Tagen eine Idee mit mir herum, die ich gerne zur Diskussion stellen möchte.
Im Amateurfunk findet ja bekanntlich jedes Wochenende eine Vielzahl von Contestet statt auf allen Bändern, so dass man kaum noch eine freie Frequenz für ein normales QSO findet.
Aber im 3 m UKW-FM-Bereich bzw. DAB+ ist meines Wissens so etwas noch nicht abgehalten worden.

Dabei ist das Prinzip doch einfach anzuwenden:


Marek, ich finde die Idee super. Mit ein paar Anmerkungen:
- Bitte dann auch "einfach anwenden", für Nicht-Kontester ist Deine Ausschreibung zu kompliziert ;)
Also z.B: Gesamtsumme der km (vielleicht mit einem Bonus für Kleinleistungssender) mal Summe der Programme.
- Auch bei Amateurfunkwettbewerben gibt es Kategorien für Nur-Hörer
- Ich werde aufgrund des 2. Satzes oben wohl nicht mitmachen, da ich eh schon zu wenig Zeit für die Conteste habe, bei denen ich auch senden kann ;-)
- keine "Preise" ausloben. Selbst in den Amateurfunkwettbewerben, für die manche Leute um die halbe Welt reisen und den halben Jahresurlaub opfern und Stationen im Wert von zigtausenden € aufbauen gibts am Ende nur 'ne Plakette und Anerkennung. Und da machen Tausende mit.
- Auch bei Amateurfunkkontesten gibts das Problem unterschiedlicher Ausbreitungsbedingungen. Isso. Is halt Natur...

von DH0GHU - am 25.01.2017 07:53
DXing ist auch mein Hobby. Aber dabei gelassen die Frequenzen scannen, dazu eine Asbach Cola oder nur Fanta trinken und abwarten was geht.

von Nelixx - am 25.01.2017 09:37
Ist für mich viel zu stressig. Radio an, Kanne auf, DNK-Scatter abwarten. Und falls kein Däne durchkommt kann man in der Zeit Bier trinken. Daher mag ich auch kein Sporadic-E.

von Staumelder - am 25.01.2017 20:13
Mit der Antenne in der Hand komme ich durchs ganze Land. :p Aber extra in den Oberharz fahren und dann noch alle Empfänge per Video dukumentieren ist doch sehr viel verlangt. Da muß man sich ja den ganzen Tag frei nehmen.

von B.Zwo - am 25.01.2017 20:50
Ist ja auch Sinn und Zweck eines Contests. Nicht einfach herumliegen ..... auch etwas leisten.

Zumindest ist der Contest hilfreich zu sehen, was so manche DXer als "ortsüblich empfangbar" bezeichnen. Ist es rauschfrei, sind es Modulationsfetzen, ist es doch brauchbar ?
Dann müssten die "ortsüblich empfangbar"-Freaks auch mal liefern.

von sup2 - am 26.01.2017 13:19
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.