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vor 8 Monaten, 2 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 8 Monaten
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RheinMain701, Frankfurt, Klaus Wegener, GLS, Nordi, Thomas (Metal), KlausD, ScheichManfred, Salvator, MainMan, Kay B

In welche Kabelnetze wird AFN Wiesbaden nun noch eingespeist?

Startbeitrag von Salvator am 02.02.2017 21:52

Da sich durch den Frequenzwechsel und die Leistungsreduzierung (auf ein Hundertstel) die Reichweite des AFN-Senders deutlich verringert hat würde mich interessieren, wo nun noch AFN Wiesbaden in den Kabelnetzen zu finden ist. Frankfurt z.B. wäre m.E. technisch (vielleicht auch nur in Mono) noch zu machen. Da die Kabelanbieter sich heutzutage weniger Mühe mit der Signalaufbereitung machen als früher die Bundespost, hege ich allerdings ersthafte Zweifel, ob das Programm auch weiterhin die entsprechende Beachtung findet.

Antworten:

Möglicherweise in jenen Kabelnetzen, die den Deutschlandfunk von der 103,7 MHz einspeisten.

Bestimmt gibt es derweil auch einige Kabelnetze, die bisher AFN von der 98,7 MHz einspeisten und in denen der Deutschlandfunk jetzt doppelt vertreten ist.

von Kay B - am 02.02.2017 23:59
Das ist z.B im Raum Frankfurt der Fall.
Bei unitymedia war schon lange keiner mehr an der Radio-Kopfstelle. Bei Antenne Frankfurt steht noch immer Energy.

von Nordi - am 03.02.2017 07:17
Überall in Südhessen dürfte jetzt der DLF doppelt vertreten sein. Den Ausführungen hier in diesem Forum nach gibt es für Südhessen nur noch eine Kopfstelle und Belegung: Frankfurt. Damit ist dann wohl auch für AFN die Messe gelesen. Einzig in Mainz, Kopfstelle "Ober-Olm" wäre vielleicht AFN denkbar so man zuvor die 103,7 abgegriffen hat.

von Thomas (Metal) - am 03.02.2017 07:25
Zitat
Thomas (Metal)
Überall in Südhessen dürfte jetzt der DLF doppelt vertreten sein. Den Ausführungen hier in diesem Forum nach gibt es für Südhessen nur noch eine Kopfstelle und Belegung: Frankfurt. Damit ist dann wohl auch für AFN die Messe gelesen


Korrekt. Wiesbaden, Frankfurt, Offenbach, Darmstadt, Michelstadt: Die Belegung ist seit Jahren schon identisch, und auf 105,15 MHz demnach überall DLF statt AFN.

Zitat
Thomas (Metal)
Einzig in Mainz, Kopfstelle "Ober-Olm" wäre vielleicht AFN denkbar so man zuvor die 103,7 abgegriffen hat.

Nein, bei KDG gibts schon seit Jahren keine terrestrische Direkteinspeisung mehr. Da kommt alles zentral übers Backbone und wird dann vor Ort reananlogisiert.

von MainMan - am 03.02.2017 08:40
Hanau hängt auch mit am Frankfurter Netz, ansonsten volle Zustimmung.

von RheinMain701 - am 03.02.2017 08:53
Zitat
Nordi
Das ist z.B im Raum Frankfurt der Fall.
Bei unitymedia war schon lange keiner mehr an der Radio-Kopfstelle. Bei Antenne Frankfurt steht noch immer Energy.


Ist zwar etwas off-topic, aber bei dieser Gelegenheit: SWR2 rauscht ziemlich stark, wenn man Stereo hört und leise Passagen kommen. Das sollte nicht sein. Von daher gäbe es 3 Tasks für Unitymedia an der Kabelkopfstelle Frankfurt:

- DLF / AFN Bereinigung
- RDS Energy / Antenne Frankfurt
- SWR2 Rauschen entfernen

Wo befindet sich die Kabelkopfstelle in Frankfurt eigentlich?

von Klaus Wegener - am 03.02.2017 10:52
Ich habe mal vor Jahren an der Homburger Landstrasse einen Haufen Parabol-Antennen gesehen.
Es hatte auch zu meinen Beobachtungen gepasst, dass zunächst Sommergewitter an meiner Schüssel für Bildausfall gesorgt haben, und dann wenn die Gewitter ostwärts gezogen sind, das Kabel ausfiel.

von Nordi - am 03.02.2017 10:58
Zitat
Klaus Wegener
Wo befindet sich die Kabelkopfstelle in Frankfurt eigentlich?

Am Spargel. Evtl. rauscht SWR2, weil man die 92,0 vom Donnersberg abgreift, die aber von der 91,8 gestört wird. Deshalb wird auch seit einiger Zeit nicht mehr SWR4 KL, sondern SWR4 MZ eingespeist, wobei ich nicht sagen kann ob man vom Satelliten abgreift oder von der 91,4.

von RheinMain701 - am 03.02.2017 14:06
Am Spargel oder auf dem Spargel ?
Dachte eigentlcih in Preungesheim auf dem ehemaligen DBP-Gelände ?

von Frankfurt - am 03.02.2017 19:58
Preungesheim mag vielleicht für die TV-Programme zutreffen. Die Radioprogramme werden allerdings auf dem Spargel empfangen. Wobei es da noch Sonderfälle gibt, z. B. die 99,85 über die in Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt (und evtl. Rüsselsheim?) das jeweilige NKL eingespeist wird.

von RheinMain701 - am 03.02.2017 20:18
Okay, dass immer noch Energy im RDS steht, ist wirklich unprofessionell. Antenne Frankfurt gibt es seit bald vier Jahren (Anmerkung: Energy Rhein-Main gab es nicht mal vier Jahre!)
Der Fall von SWR2 bringt mich zu der grundsätzlichen Frage, warum überhaupt von UKW abgegriffen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Einspeisung von z.B. Astra 19,2 so viel teurer ist. Hat das historische Gründe oder wirklich nur finanzielle Vorteile? Selbst wenn man da einen Sat Receiver für 30€ hinstellen würde, wären Klangqualität und Zuverlässigkeit doch besser.

von ScheichManfred - am 03.02.2017 21:38

In welche Kabelnetze wird AFN Wiesbaden nun noch eingespeist?

Zitat
RheinMain701
... Wobei es da noch Sonderfälle gibt, z. B. die 99,85 über die in Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt (und evtl. Rüsselsheim?) das jeweilige NKL eingespeist wird.


Alle vier NKLs im Rhein-Main-Gebiet werden in alle oder den Grossteil der Kabelnetzen ihrer Orten eingespeist (auch Rüsselsheim).. Allerdings sind die Netze nicht immer identisch mit den wirklichen Ortsgrenzen. Insbesondere Eingemeindungen und Sonderfälle sind häufig nicht berücksichtigt, sodass der räumliche Kabelnetzbereich sowohl grösser, als auch kleiner als der jeweilige Ortsbereich sein kann..

von KlausD - am 04.02.2017 08:40
Die Zuführungstechnik hat sich in den letzten Jahren ja deutlich geändert. Warum sollte man dann noch lokal eine UKW-Aufbereitung einspeisen ? Viel zu viel Aufwand-
Und Kabel UKW wird noch vor der on-air-Abschaltung beendet sein !

von Frankfurt - am 04.02.2017 08:57
Ich denke, SWR2 rauscht, weil die Zuführung nicht per Sat erfolgt, sondern aus historischen Gründen über UKW. Aber kann das noch mal jemand aus Frankfurt oder Umgebung, der auch am Unitymedia-Kabel hängt, testen, ob bei ihm SWR2 auf der 94,95 KHz auch rauscht?

Per Sat werden vermutlich nur die Programme zugeführt, die traditionell nicht per UKW in der Region empfangbar waren, z.B. D-Kultur.

Wenn die Radioprogramme auf dem Spargel empfangen werden - so stellt sich mir die Frage, wie WDR2 und WDR3 zugeführt werden? Die Tatsache, dass nur diese beiden WDR-Programme im Kabel sind, und auch genau nur diese beiden WDR-Programme von der Sackpfeife ausgestrahlt werden, und bei WDR2 die Siegener Regionalversion eingespeist wird, bringt mich zu der Vermutung, dass per UKW zugeführt wird.

Allerdings kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass auf dem Spargel rauschfreier Stereo-Empfang der genannten WDR-Programme von der Sackpfeife möglich ist? Kann es sein, dass diese beiden Programme anderweitig aus Mittelhessen zugeführt werden, wo sie über UKW noch in guter Qualität empfangen werden können?

von Klaus Wegener - am 06.02.2017 12:29
[OT WDR-Biedenkopf ;-) ]
Früher war im Frankfurter Kabel WDR1, 2 und 3 zu hören. Zunächst alle in Mono, später WDR2 und WDR3 in Stereo. Die, es müßte 100,9 gewesen sein, wurde dann durch RPR Zwei übernommen. Die genannte Situation hat seit Anfang der 90er, also ohne IP-Backbone, Bestand.
Aus dem Rodgau, eigener Kabelkopf, weiß ich noch daß dort die WDR-Programme tatsächlich direkt empfangen wurden. Was spricht auch dagegen? Mit ca. 120m Fußpunkt und gut 200m über Grund ist die Höhe der Empfangsantennen doch sehr exponiert: Einfach mal an den Turm fahren und testen was an Relexionen unten am Parkplatz noch ankommt, dann könnte man es eventuell einschätzen.
Für AFN könnte das wiederum bedeuten daß doch noch was ginge wenn man wollte.

von Thomas (Metal) - am 06.02.2017 13:45
Zitat
Klaus Wegener
Allerdings kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass auf dem Spargel rauschfreier Stereo-Empfang der genannten WDR-Programme von der Sackpfeife möglich ist?

Die 88,7 geht im Rhein-Main-Gebiet mit besseren Empfängern ständig, die 92,3 da, wo sie nicht durch Nachbarkanalsender (92,4 Hanau) beeinträchtigt wird (wobei es schon reicht über die deutsch-bayrische Grenze nach Kahl zu fahren, da drückt WDR2 voll durch). Weiter südlich bekommt man dann sogar die Programme vom Ederkopf rein, in Langen z. B. geht auf der 107,2 Einslive mit RDS.

von RheinMain701 - am 06.02.2017 19:02
Empfängt UM in Hessen wirklich noch so viele Radiosender vor Ort? KDG und ich meine auch der BW-Teil von UM, also das alte Kabel BW, haben längst auf Glasfaserzuführungen umgestellt. Da könnte UM das Programm WDR 2 Siegen doch bequem in Gießen oder Marburg empfangen und nach Frankfurt leiten - oder gleich in NRW. Noch besser wäre eine Direktleitung vom WDR-Studio mit allen Regionalversionen ins NOC Kerpen. Im Grunde braucht man für "echtes" Kabelfernsehen weder Terrestrik noch Satellit heutzutage. (Andersfalls wäre es "nur" eine große Gemeinschaftsantenne.)

Prüft doch mal die Laufzeiten diverser Radioprogramme im UM-Netz, ob sie ein paar Sekunden später als die Terrestrik ankommen oder tatsächlich noch gleichzeitig. Bei Letzterem ist es ein Empfang vor Ort, denn bei Glasfaserzuführung muss jedes Programm für den IP-Teil der Glasfaserstrecke (also vom NOC bis zur Kopfstation in Frankfurt meinetwegen) digitalisiert werden und das verursacht die Verzögerungen.

von GLS - am 06.02.2017 22:11
Um die Ausgangsfrage zu beantworten: Im KDG-Netz Bad Kissingen läuft AFN ganz normal weiter. Vermutlich ist das auch in den anderen (Glasfaser-)Netzen der KDG der Fall, wo AFN Wiesbaden zuvor schon eingespeist wurde.

von GLS - am 15.02.2017 21:32
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