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Türken bauen Mega-Funkturm in Istanbul für 125 Radiostationen!

Startbeitrag von MICHAELKRAUS am 15.03.2017 08:09

DAB zum Trotz und ungeachtet, aller politischen Differenzen baut die Türkei einen Riesensendeturm!
Der neue Betonturm soll über 200 Meter hoch werden und alle bissherigen Stahl Masten auf dem Camicla Hügel ersetzen. Dort wird vor allem von optischen Gründen und einer besseren Logistik gesprochen. Ausserdem verspricht man sich mit dem Turm eine bessere Versorgung der Innenstadt.
Im Juni soll das Jahrhundert Bauwerk bereits eröffnet werden, kurz darauf werden alle (derzeit etwa 2 Dutzend) Gittermasten abgerissen.

https://www.dailysabah.com/istanbul/2017/02/04/new-istanbul-tv-tower-with-panoramic-view-to-open-in-june

http://www.hurriyetdailynews.com/tv-tower-with-panoramic-views-of-istanbul-to-open-in-june.aspx?pageID=238&nID=109355&NewsCatID=341

https://en.wikipedia.org/wiki/K%C3%BC%C3%A7%C3%BCk_%C3%87aml%C4%B1ca_TV_Radio_Tower



Gruß aus der Prignitz!


M. Kraus

Antworten:

Ist DAB+ in der Türkei überhaupt ein Thema?

125 Sender? Sicher inklusive TV, und Programme dort einzeln gezählt?
Ins UKW-Band passen maximal ca. 70 Sender.

von DH0GHU - am 15.03.2017 08:31
Bei 200 kHz Frequenzabstand bringt man schon maximal 102 Programme ins UKW-Band...
Bei identnischem Senderstandort sollten auch 200 kHz keinerelei Empfangsprobleme bescheren.

von dxbruelhart - am 15.03.2017 08:34
In dem zitierten englischsprachigen Wikipedia-Artikel heißt es lediglich:

Küçük Çamlıca Tower will be capable of hosting 125 broadcasting transmitters

Mit 200m Höhe ist dieser Mega-Funkturm natürlich nicht nur das größte Bauwerk des Jahrhunderts, sondern weltweit und für alle Zeiten!

von hegi_ms - am 15.03.2017 08:42
200m hat der Betonfuß. Darauf kommen nochmal ca. 150m Antennenträger aus Stahl.

Wer auf dem Turm keinen Platz findet, kann "nebenan" auch noch auf den TRT-Tower, da gibts nämlich schon 'nen Stahlbetonturm.

Mich wunderts, dass es noch so viele Antennenmastwälder in Südeuropa und Amerika gibt. Das sieht ja nicht nur für Otto-Normalbürger schrecklich aus, sondern ist auch weniger effizient als ein gemeinsamer, hoher Turm...

von DH0GHU - am 15.03.2017 08:56
Bislang senden von den verschiedenen Camlica-Türmen 105 UKW-Frequenzen (siehe FMList), diese will man da wohl auf den neuen Mega-Funkturm bringen.

von dxbruelhart - am 15.03.2017 09:18
Zitat
DH0GHU
Mich wunderts, dass es noch so viele Antennenmastwälder in Südeuropa und Amerika gibt. Das sieht ja nicht nur für Otto-Normalbürger schrecklich aus, sondern ist auch weniger effizient als ein gemeinsamer, hoher Turm...


Wie ich schon mehrfach erwähnte, sieht es in den USA so aus, dass dort die gesamte TV/Rundfunkversorgung in privater Hand ist. Es gibt eine knallharte Konkurenz, in ländlichen Vorstadt-Regionen müssen sich die lokalen Stationen noch gegen die Stationen aus nahe gelegenen Großstädten behaupten. Es gibt keinen (teil-)staatlichen Dienstleister, welcher die hoheitliche Aufgabe der Senderverbreitung wahrnimmt. Das war und ist seit jeher den Veranstaltern überlassen.

Vorweg: In den USA ist das Land in genau abgegrenzte DMAs aufgeteilt, einzelne Werbebereiche. Das ist vor allem deshalb so

a) damit ein Werbender genau weiß, wer genau seine Spots nacher hört/sieht.
b) auch die Rechte für ein (Sport-)Event kauft auch immer eine Station für ein DMA exclusiv.
c) Kann mittels EAS durch die Abgrenzung die Bevölkerung zielgerichtet erreicht werden (Wenn die Station am EAS teilnimmt)

Overspill ist deshalb nicht erwünscht (jedoch teilweise vorhanden), verbreitet ein Sat-/Kabelanbieter Stationen aus einer fremden DMA muss er zum Schutz der lokalen Station diese exclusiven Inhalte ausblenden (Black out) und sicherstellen, dass keine "falschen EAS"-Meldungen aus einer fremden DMA verbreitet werden.

Zurück zu der ein Sender / eine Tower-Strategie: Man bewirbt sich bei der FCC für eine DMA, diese teilt einem eine Frequenz, ein Strahlungsdiagramm / die Antennenhöhe sowie einen Rufnamen zu. Das war's. Man baut an Hand dieser Angaben einen Masten oder setzt eine Antenne auf ein Hochhaus.

Eine gemeinsame Mast-/Transmitternutzung ist sehr, sehr selten, da die Stationen gegeneinander konkurrieren. Sowas wird alleshöchstens bei Schwester-Stationen gemacht. Also ein gemeinsamer Veranstalter ist mit mehreren Networks affiliert und veranstaltet somit beispielsweise für eine DMA sowohl das lokale FOX als auch CW. Seit ATSC kommt das schon öfters vor im Beispiel ist FOX4 dann Channel 4.1, CW wäre z.B. 4.2.

Vor allem kleinere, neuere Networks lassen sich seit ATSC so "huckepack" verbreiten.

Aber wie gesagt - bei konkurrierenden Veranstaltern in großen Städten, wo zum Teil die Networks selbst noch der Besitzer der lokalen Station sind - eher nicht der Fall.

Und das wird wohl im Rest der Welt auch so sein, wo nicht eine von der deutschen Bundespost geerbte Infrastruktur vorhanden ist, die von einem (noch Monopol-)Anbieter übernommen wurde.

Wolfgang

von Wolfgang R - am 15.03.2017 09:44
Zitat
dxbruelhart
Bei 200 kHz Frequenzabstand bringt man schon maximal 102 Programme ins UKW-Band...
Bei identnischem Senderstandort sollten auch 200 kHz keinerelei Empfangsprobleme bescheren.


Das ist leider mehrfach zu kurz gedacht. Zum einen könnte ich mir vorstellen, daß in der Türkei kein "deutscher" Spitzenhub eingehalten wird und dann sind 200 kHz erst recht zu wenig Abstand, denn ein UKW-Signal ist ja schon hierzulande etwa 270 kHz breit. Außerdem dürften die effektiven Sendeleistungen kaum alle identisch sein, das verkompliziert es nochmals (für die schwächeren Programme).

Weiterhin beschert man sich bei knallvollen Belegungen ein heftiges Problem: Intermodulationen 3. Ordnung fallen bei gleichen Frequenzabständen auf belegte Frequenzen. Wenn man zwei benutzte Frequenzen f1 und f2 hat, fallen diese Störungen auf die Frequenzen 2*f1 - f2 und 2*f2 - f1.

Beispiel: f1 = 100,00 MHz, f2 = 100,30 MHz. Damit bekommen wir Störungen auf 99,70 MHz und 100,60 MHz. Kein Drama, solange 99,70 MHz und 100,60 MHz nicht ihrerseits mit Programmsignal belegt sind. In randvoller Belegung sind sie es aber - und werden verzischelt. Außerdem bilden die ebenfalls belegte 99,70 und die 100,00 wiederum ein störendes Paar und müllen die 99,40 und die 100,30 zu. Das funktioniert natürlich auch mit übernächsten Nachbarn: die 99,70 und die 100,30 müllen die 99,10 und die 100,90 zu. Und so weiter.

Der Effekt tritt an nichtlinearen Verstärker-Kennlinien auf. In Kabelnetzen darf man u.a. genau deshalb die Verstärker nicht durch Überlast (zu hohes Kanalzahl-Ausgangspegel-Produkt) übersteuern. Solange alles im linearen Bereich bleibt, treten diese Störungen nicht auf.

Aber: der ZF-Mischer fast aller UKW-Empfängerkonzepte ist per Definition eine nichtlineare Kennline und dort entstehen diese Störungen zwangsläufig. Um diese Empfänger-Selbststörungen zu umgehen, muß man sich daran erinnern, daß die Tuner eine Vorselektion haben, also nicht das komplette UKW-Band auf den Mischer geben, sondern immer nur einen Ausschnitt daraus. Wenn man nun dafür sorgt, daß innerhalb eines beliebig im UKW-Band verschiebbaren Fensters von 2 - 3 MHz Breite keine gleichen Frequenzabstände vorkommen (auch keine der Art 0,3 - 0,4 - 0,7 MHz!), hat man für weitgehende Störarmut hinsichtlich dieses Effektes gesorgt.

Hochwertige Empfänger mit sauber konstruiertem Tuner können sich schmalere Vorselektion leisten, weil das Risiko, daß sich beim Verstimmen der Vorselektion quer übers UKW-Band die Filter-Durchlasskurve so verändert, daß sie die gewünschte (idealerweise mittig durchgelassene) Frequenz ihrerseits ankratzt, geringer ist als bei schlecht konstruierten Konzepten, bei denen die Filterkurve stark über die eingestellte Mittenfrequenz variiert. Damit sind hochwertige Tuner mit schmalerer Vorselektion "kabelfester" (so nannte man das in den frühen 90er Jahren), also robuster gegen engen, gleichen Senderabstand.

Ich hatte dieses Problem bei der Kanalplanung unseres Kabelnetzes auch. Nach kurzzeitiger Abschaltung von UKW und Messung der terr. Einstreuungen und in den UKW-Bereich fallenden Störungen durch die TV- Belegung an einer "Endkunden-Dose" begann ich also die Kanalplanung mit der Streichung real oder potentiell durch Einstrahlung und Netz-Eigenstörungen betroffener Frequenzen. Danach belegte ich unter Beachtung der Abstände innerhalb eines Fensters von 2, besser 3 MHz Breite. Weiterhin sollten Abstände von 5,35 MHz (ZF/2), 10, 7 MHz (ZF) und 16,05 MHz (3/2 ZF) nicht vorkommen. Am Ende bekommt man so mit Mühe je nach terrestrischem Umfeld (mehrere Großsender in der Nähe?) noch vielleicht 35 bis 45 UKW-Programme ins Netz, ohne schon vorab erkennen zu können, welche davon rauschen und zischeln werden.

Wer des Programmierens mächtig ist, schreibt sich dafür halt ein "Auswürfelprogramm". Das wurde in der "Gründerzeit" der für "normale Menschen" zugänglichen Computertechnik sogar gemacht: https://www.degruyter.com/view/j/freq.1984.38.1/freq.1984.38.1.8/freq.1984.38.1.8.xml

Ich bin dazu zu doof, ich habe es händisch gemacht und dann mit einem Excel-Sheet ebenfalls manuell geprüft, welche Frequenzen doch noch gestört werden. Das sieht dann so aus:

[attachment 8920 UKW-KabelbelegungmitIMA.png]
und funktioniert in der Praxis mit einem Onkyo CR-L5 (erstaunlich gutes, sehr sauberes UKW-Teil) sehr gut. Eine korrekte HF-Einpegelung bleibt dennoch wichtig, sonst beginnt er zu rauschen. Ein Studer A764 steckt das alles weg, der tönt immer sauber.

Eine weitere Verbesserung hätte ich erreichen können, wenn ich IM-Störungen nicht nur direkt auf der Kanalmittenfrequenz vermieden hätte, sondern auch noch z.B. 50 oder 100 kHz daneben. Damit hätte ich mir aber die potentiell möglichen Frequenzen inakzeptabel reduziert.

Der nachträglich geführte theoretische Vergleich mit der vorherigen Belegung dieses Netzes mittels dieses Excel-Tools brachte mit die Bestätigung: MDR Figaro, DLF, Bayern 2, BR Klassik, hr 2 hatten stark gerauscht, obwohl teils von DVB-S geholt und perfekt sauber auf UKW moduliert. Bei den betroffenen Popwellen hörte man in kurzen Signalpausen auch das Rauschen, aufgrund der derben Kompression störte es im regulären Programm aber nicht so. Swiss Pop und Virus schossen den Vogel ab: die waren teils absolut unanhörbar an der gleichen Empfangstechnik (Onkyo CR-L5), da lagen gleich je zwei Störer drauf.

[attachment 8921 UKW-KabelbelegungmitIMA-schlechteKanalwahl.png]
Also eine dramatische Verbesserung durch die neue Kanalbelegung.

Je mehr UKW-Programme im Band, umso schwieriger wird es, die Kriterien zu erfüllen. Ich hätte gerne mal meine Empfänger in Halle/Saale bei der S+K am Netz: 57 UKW-Programme oder bei der Willy.tel (53 UKW-Programme). Das kann eigentlich gar nicht befriedigend funktionieren. Von der S+K weiß ich aber, daß Störungsmeldungen sehr selten wären. Der technische Leiter der Anlage hört mit einem modifiziertem Kenwood KT-6050 ab, die Modifikation betrifft einen Ausgang, der es ihm ermöglicht, den Spitzenhub zu messen. Ich könnte mir gut vorstellen, daß Empfänger, die nicht das Niveau eines KT-6050 haben, da ganz schnell ganz alt aussehen können.

Um die IM-Problematik kommen auch die Türken nicht herum. Deren 200-kHz-Belegung dürfte keine große Freude auslösen. Das ist Frequenz-Wildwest, egal ob auf altem oder auf neuem Tower. Ein sauberer Empfang ist damit von vornherein ausgeschlossen, behaupte ich mal, ohne es je gehört zu haben.

von Chris_BLN - am 15.03.2017 10:14
Sinnvoll wäre es. Denn bei aller Begeisterung für Sendemasten: Das schaut dort schon ziemlich scheußlich aus, dieser übergroße Wald an Sendeanlagen, der die Ansicht des Bosporus doch sehr bestimmt.

von Peter Schwarz - am 15.03.2017 12:03
Zitat
Peter Schwarz
Das schaut dort schon ziemlich scheußlich aus, dieser übergroße Wald an Sendeanlagen, der die Ansicht des Bosporus doch sehr bestimmt.

Das liegt im Auge des Betrachters. ;)
Für den DXer ist das ja eher ein paradiesischer Anblick!

von iro - am 15.03.2017 12:18
Zitat
Peter Schwarz
Sinnvoll wäre es. Denn bei aller Begeisterung für Sendemasten: Das schaut dort schon ziemlich scheußlich aus, dieser übergroße Wald an Sendeanlagen, der die Ansicht des Bosporus doch sehr bestimmt.
Ist das nicht der Berg auf dem Erdogan seine neue Super-Moschee baut? Dann würden die alten Funkanlagen sowieso durch deren Minarette "überstrahlt" und der neue Turm ist schon deswegen nötig.....

stefsch

von stefsch - am 15.03.2017 12:55
In der letzten Zeit sah ich so manche Sendeanlagenfilter ....
Mich würden dann bei 100 oder 125 oder 150 Sendern die einzelnen Filter interessieren.
Das müsste eine Herkules-Aufgabe für die Techniker werden, über 100 Programme von einer Antenne rauszublasen.

von sup2 - am 15.03.2017 14:37
YouTube: Istanbul FM Radio Scan 3.8.2014

von Cha - am 15.03.2017 15:09
@sup2:

Gute Idee, Herkules hat ja auch den Stall des Augias ...

:joke:

von hegi_ms - am 15.03.2017 15:38
http://radiomap.eu/tr/istanbul

von p_korner - am 15.03.2017 17:26
Laut dem von Cha verlinkten Video wird in Istanbul der UKW-Bereich wirklich komplett ausgenutzt, alle 0,2 oder seltener 0,3 MHz ein Sender, fast immer mit RDS, auch 87,5 und 108,0 MHz werden genutzt. Kaum ein Sender ist auf mehreren Frequenzen vertreten (überhaupt einer?), viele verschiedene Musikrichtungen, das nenne ich echte Vielfalt!
Was soll jemand von dort denken, der nach NRW kommt und dort übers UKW-Band kurbelt... Kulturschock ;-)

von Optimierer - am 15.03.2017 18:03
Zitat
Wolfgang R
Eine gemeinsame Mast-/Transmitternutzung ist sehr, sehr selten, da die Stationen gegeneinander konkurrieren.


Ein gemeinsame Nutzung der Masten ist in den USA zwar nicht häufig, aber in flachen Gegenden in Ermangelung von Bergen auch nicht selten. Da hohe Masten teuer sind, bieten sich gemeinsame Nutzungen an, wobei die Sender und Antennen aber meist den jeweiligen Betreibern gehören. Man mietet sich nur den Platz am Mast. Einer der größten Betreiber gemeinsamer Sendestandorte ist "American Tower".

Eher die Regel als die Ausnahme sind gemeinsame Standorte in einigen Metropolen wie New York, Chicago oder San Francisco. In New York senden fast alle großen Stationen vom Empire State Building oder neuerdings auch wieder vom One World Trade Center. In Chicago sind es der Willis (ehem. Sears) Tower und das John Hancock Center. Und in San Francisco senden fast alle wichtigen TV-Stationen der Bay Area vom Sutro Tower.

von Wasat - am 15.03.2017 19:24
Zitat
iro
Zitat
Peter Schwarz
Das schaut dort schon ziemlich scheußlich aus, dieser übergroße Wald an Sendeanlagen, der die Ansicht des Bosporus doch sehr bestimmt.

Das liegt im Auge des Betrachters. ;)
Für den DXer ist das ja eher ein paradiesischer Anblick!

Da kann es doch keine zwei Meinungen geben! :cheers:

von Thomas (Metal) - am 15.03.2017 22:45
Zitat
Optimierer
Kaum ein Sender ist auf mehreren Frequenzen vertreten (überhaupt einer?), viele verschiedene Musikrichtungen, das nenne ich echte Vielfalt!
Was soll jemand von dort denken, der nach NRW kommt und dort übers UKW-Band kurbelt... Kulturschock ;-)


Jedenfalls kann man in NRW wenigstens noch unabhängige politische Berichte und Kommentare hören. Was nützt mir die grösste "Vielfalt" wenn demnächst sowieso alles gleichgeschaltet ist? Dann lieber 10 Programme wie in NRW aber dafür Sender wie DLF, WDR 5 oder Cosmo. Die sind mir dann allemal lieber als der 56. Hitdudler mit staatlich gelenkten Nachrichten..

von zerobase now - am 16.03.2017 07:37
wenigstens noch unabhängige politische Berichte und Kommentare hören
:bloed:

Alleine "unabhängig" .....:rp:.... noch nie in den Medien gearbeitet ?

zurück zum Thema :
So ein Bauwerk finde ich immer interessant. der Wildwuchs der Sendeanlagen war
damals auch in Südtirol gestoppt worden. Der Freak mag eine Träne heimlich wegwischen, aber
für die Programmanbieter ist es meist ein Gewinn. Und : Freuen wir uns doch über schwülen Sommertage, wo der Empfänger die Sender aus Ankara auch in Norddeutschland ausspuckt.

von sup2 - am 16.03.2017 15:13
Ich bin auch DXer, aber ein mit Sendemasten dermaßen zugespachtelter Berg ist vielleicht auf den ersten Blick faszinierend, landschaftsästhetisch aber für mich auf Dauer untragbar. Ein schöner Fernsehturm ist da was anderes. Freilich hat er einen Nachteil: Nebelt dann mal wieder ein hubender Schrauber irr oder veranstaltet ein Senderbetreiber BBQ, dann sind gleich alle Programme off im schlimmsten Fall.

von Peter Schwarz - am 17.03.2017 11:50
Zitat
Optimierer
Laut dem von Cha verlinkten Video wird in Istanbul der UKW-Bereich wirklich komplett ausgenutzt, alle 0,2 oder seltener 0,3 MHz ein Sender, fast immer mit RDS, auch 87,5 und 108,0 MHz werden genutzt. Kaum ein Sender ist auf mehreren Frequenzen vertreten (überhaupt einer?)


In Çeşme, Izmir scheit es wohl ähnlich zu sein. Da dürfte dort außerhalb zwischen die Städte ein ziemliches Chaos vorlegen. Hohe Sendeleistung für Landesweite Programme die mal locker 50-100km reichen kamnst vergessen. Was sich auch bei die Einträgem von TRT FM (über 550 Sendestandorte) und AkRa FM (261) deckt.

von Kohlberger91 - am 18.03.2017 08:26
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