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Thomas (Metal), sup2, Habakukk, Stefan Z., forza_viola, Jens1978, Zwölf, Rheinländer, Japhi, DX OberTShausen, NurzumSpassda

[UKW] Zerobase Bayern

Startbeitrag von Thomas (Metal) am 14.04.2017 16:17

Das hatten wir bisher noch nicht als zusammenhängendes Thema.

Ein paar Ideen zur Umbelegung des Bestandes:
1. Rhön/Kreuzberg
Ziel: Entwirrung Ochsenkopf und Dillberg
103,3 an Antenne Bayern
101,9 wechselt an den Kreuzberg und wird mit B5aktuell belegt
105,3 verbleibt am Kreuzberg und wird mit DLF belegt
2. Bamberg
Ziel: Störungen mit Pfaffenberg reduzieren
102,9 welchselt den Standort und geht Antenne Bayern
101,1 welchselt den Standort und geht an die 4. UKW-Kette des BR
3. Fichtelgebirge
Ziele: Störungen durch Inselsberg reduzieren, Störungen durch Hoher Bogen im östlichen Kreis BT reduzieren, höhere Reichweite für DLF Kultur
89,3 an Lokalfunk Hof am Waldstein
88,0 Mainwelle am Oschenberg
104,3 an DLF Kultur am Ochsenkopf mit Ausblendung SO (Schutz Hoher Bogen)
4. Gelbelsee
Ziele: Störungen durch und mit Burgbernheim verringern
100,2 an Bayern1
101,6 an Antenne Bayern

usw. :-)

Antworten:

102,9 gegen Bad marienberg?

103,3 gegen cosmo?

von Rheinländer - am 14.04.2017 17:23
Zitat
Rheinländer
102,9 gegen Bad marienberg?

103,3 gegen cosmo?

Wie antwortet man nun darauf? Machen wir mal zwei Versuche:

1. Ein stiller Feiertag bedeutet nicht, daß man im stillen vor sich hintrinkt.
2. Wieso diese beiden? Ich denke da an Leipzig, Bleßberg und Unterringingen :rp:

von Thomas (Metal) - am 14.04.2017 17:28
:D

Zitat

2. Bamberg
Ziel: Störungen mit Pfaffenberg reduzieren
102,9 welchselt den Standort und geht Antenne Bayern
101,1 welchselt den Standort und geht an die 4. UKW-Kette des BR


Fangen wir nochmal von vorne an:

- Bamberg stört sich mit Pfaffenberg.
- In Bamberg gibt es zwei Standorte, Geisberg (BR) und Kälberberg (Antenne).
- Die 102,9 von BR-Klassik geht an Antenne Bayern und wechselt den Standort. Geisberg -> Kälberberg.
- Die 101.1 von Antenne geht an BR-Klassik und wechselt den Standort (Kälberberg -> Geisberg)
- KEINE Frequenz wechselt zum Pfaffenberg, da dort die 103,0 mit Antenne Bayern sendet.
- Diese 103,0 Antenne Pfaffenberg stört sich derzeit mit der 102,9 BR-Klassik Bamberg.
- Das steht alles schon im Eingangspost ;-)

von Japhi - am 14.04.2017 17:41
@ Japhi

Exakt so!

Wobei man jetzt mit dem DLF in der Rhön noch weitere Überlegungen anstellen könnte. Durch DLF und Rimberg wird eine Versorgung nach Nord und West kaum mehr benötigt. Da fällt mir die 107,9 ein, wofür allerdings eine eigene UKW-Anlage notwendig wäre, also nicht am Kreuzberg verbleiben könnte. So könnte man erstmals in der Rhön die 107,9 der Hohen Wurzel effektiv schützen.

von Thomas (Metal) - am 14.04.2017 18:03
Zitat
Thomas (Metal)
Wobei man jetzt mit dem DLF in der Rhön noch weitere Überlegungen anstellen könnte. Durch DLF und Rimberg wird eine Versorgung nach Nord und West kaum mehr benötigt. Da fällt mir die 107,9 ein, wofür allerdings eine eigene UKW-Anlage notwendig wäre, also nicht am Kreuzberg verbleiben könnte. So könnte man erstmals in der Rhön die 107,9 der Hohen Wurzel effektiv schützen.


:spos:

von DX OberTShausen - am 15.04.2017 02:04
Ach so, eine Zerobase-Spielerei scheitert an das Rächtsschreibunk ?
Früher ging es hier im Technik.

In der Rhön gibt es 2 Falle, die dringend bearbeitet werden müssten :
101,9 Kreuzberg, einzige Rund-Frequenz !, derzeit auf dem Heidelstein
103,3 Kreuzberg. derzeit Heidelstein. Gehört da aber auch nicht hin.

103,3 nach Norden ausblenden, ab zum Kreuberg.
Die 101,9 ebenso.

Danach ein Stühlerücken :
103,8 von Coburg nach Bamberg
102,9 von Bamberg nach Dillberg
100,2 von Gelbelsee zurück nach oben - nach Coburg.
Oder : Coburg wird vom Kreuzberg 101,9 und 103,3 bestens versorgt.
103,0 Linie auf 103,1 korrigieren.

Nebenbei sucht man für die 100,5 Schweinfurt mal eine richtige Frequenz. 87,7 vielleicht ?
Damit wäre viel gewonnen.
Und die anderen Sender drumherum müssten eben geringfügig geändert werden.

von sup2 - am 15.04.2017 11:08
[edit]
gehört raus.

von Thomas (Metal) - am 15.04.2017 11:34
Ich hätte mal ne Frage, die vlt. leicht OT ist:

Welche Probleme wären denn zu erwarten, wenn man das gleiche Programm von verschiedenen Standorten auf nah beieinander liegenden Frequenzen senden würde?

Also z.B.:
Bayern 3: Kreuzberg 87,9 Bamberg 88,0 und Dillberg 88,1.

Mit schmalbandigen Radios müsste das doch eigentlich funktionieren, oder? Wie würden sich Billigradios verhalten, bei denen es schwierig ist, die Frequenz genau einzustellen?

von Zwölf - am 15.04.2017 11:48
Zitat
Zwölf
Welche Probleme wären denn zu erwarten, wenn man das gleiche Programm von verschiedenen Standorten auf nah beieinander liegenden Frequenzen senden würde?

Also z.B.:
Bayern 3: Kreuzberg 87,9 Bamberg 88,0 und Dillberg 88,1.

Mit schmalbandigen Radios müsste das doch eigentlich funktionieren, oder? Wie würden sich Billigradios verhalten, bei denen es schwierig ist, die Frequenz genau einzustellen?

Das ist mit 99,3 und 99,4 bereits zu beobachten. Hier am QTH1 gehen beide mit O=5. Mit normalen Empfängern (Filter und Teleskopantenne) sind beide nur puktuell zufriedenstellend zu empfangen, es wird zur Trennung ansonsten eine Richtantenne benötigt.

von Thomas (Metal) - am 15.04.2017 11:59
Hey Leute, es geht hier immer noch um UKW. Und die Diskussion, was hier Postkutsche und Bahn ist, stellt sich einfach nicht. Über DAB+ bitte in entsprechenden Fäden diskutieren.

Die entsprechenden Einträge wurden von mir entfernt. Viel Spaß beim weiteren Zerobasen.

von NurzumSpassda - am 15.04.2017 14:16
Zitat
Zwölf
Ich hätte mal ne Frage, die vlt. leicht OT ist:

Welche Probleme wären denn zu erwarten, wenn man das gleiche Programm von verschiedenen Standorten auf nah beieinander liegenden Frequenzen senden würde?

Ohne jetzt die Diskussion hier aufmachen zu wollen: Suche mal Beiträge zu 102,7 Nordhelle vs. 102,8 Wesel DLF. Das ist genau das, was du ansprichst und seit Jahren im Ruhrgebiet die Gemüter erhitzt ...
Zitat
sup2
101,9 Kreuzberg, einzige Rund-Frequenz !, derzeit auf dem Heidelstein

Nicht ganz. Die 101,9 ist eine wunderbare Richtfrequenz (180°!), und das schon seit Jahrzehnten. Vermutlich deswegen hat die Thomas für den DLF eingeplant, würde dann im Norden an die 91,3 anschließen.

von Jens1978 - am 15.04.2017 16:53
Zitat
Jens1978
Zitat
sup2
101,9 Kreuzberg, einzige Rund-Frequenz !, derzeit auf dem Heidelstein

Nicht ganz. Die 101,9 ist eine wunderbare Richtfrequenz (180°!), und das schon seit Jahrzehnten. Vermutlich deswegen hat die Thomas für den DLF eingeplant, würde dann im Norden an die 91,3 anschließen.

Jein. Die 101,9 ist eine ND-Frequenz, aber für den Kreuzberg (180m). Am Heidelstein ist sie als Richtstrahler im Einsatz.
Für den DLF habe ich die 107,9 vorgesehen, für B5 die 101,9 und für Ant. Bayern die 103,3. Damit will ich einerseits unterschiedliche Programme auf nur 100 kHZ-Versatz beseitigen, andererseits könnte man ggf. die 107,9 in Richtung West mit einem Einzug belegen, da es dort seit Genf84 die Kollision Hohe Wurzel vs Kreuzberg auf gleiche Frequenz gibt. Seit Rimberg und Feldberg für den DLF aktiv sind, wäre hier erstmals eine solche Verbesserung für Rockland denkbar.

Karten folgen ggf. noch später, ich bin noch am rechnen :-) .

von Thomas (Metal) - am 15.04.2017 17:26
Karten:

GrFeldberg50kWND73m_Heidelstein100kWBNetzA(103-3)182m_Rimberg50kWND155m_150_(Mernes).jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4gu-c54e.jpg

GrFeldberg50kWND73m_Kreuzberg100kWBNetzA(107-9)182m_Rimberg50kWND155m_150_(Mernes).jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4gv-7724.jpg

Heidelstein100kW310°(85+175°)_150_(Mernes)155m.jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4gw-1f6f.jpg

Kreuzberg100kW310°(85+175°)_150_(Mernes)130m.jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4gx-78e5.jpg

Heidelstein100kWBNetzA(103-3)_150_(Mernes)182m.jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4gy-d6bc.jpg

Kreuzberg100kWBNetzA(107-9)_150_(Mernes)182m.jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4h0-04dd.jpg

Heidelstein100kW310°(85+175°)_150_(Mernes)155m.jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4h1-f839.jpg

Kreuzberg100kW310°(85+175°)_150_(Mernes)130m.jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4h2-9db3.jpg

von Thomas (Metal) - am 15.04.2017 19:02
Für die Option 103,3 an Antenne Bayern -vs- 101,9 an DLF folgenden ergänzende Rechnung:

GrFeldberg50kWND73m_Heidelstein100kWBNetzA(101-9)170m_Rimberg50kWND155m_150_(Mernes).jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4h3-84b1.jpg

von Thomas (Metal) - am 16.04.2017 12:49
Ich unterstelle daß am Kreuzberg die 107,9 aus 182m über Felder nach 95 und 185° (=140°) + ein weiteres etwa nach 320° mit reduzierter ERP gesendet wird. Eine Rechnung für diese beiden Richtungen ohne Abstrahlung nach Nordwest zusammen mit Gr Feldberg und Rimberg:

GrFeldberg50kWND73m_Kreuzberg100kW310°(95+185°)182m_Rimberg50kWND155m_150_(Mernes).jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4h4-c283.jpg

von Thomas (Metal) - am 16.04.2017 14:32
5. Hoher Bogen
Ziel: 100 kHz-Abstände zu Dillberg mit gleichem Programm belegen
101,9 an B5 aktuell
104,4 an Antenne Bayern

von Thomas (Metal) - am 16.04.2017 17:39
Zitat
sup2
Danach ein Stühlerücken :
103,8 von Coburg nach Bamberg
102,9 von Bamberg nach Dillberg
100,2 von Gelbelsee zurück nach oben - nach Coburg.
Oder : Coburg wird vom Kreuzberg 101,9 und 103,3 bestens versorgt.
103,0 Linie auf 103,1 korrigieren.

102,9 am Dillberg wird wegen 103,0 Regensburg als 25kW ND unmöglich.
100,2 in Coburg wegen 100,3 Ochsenkopf unmöglich.

Ja, die 103,8. In Oberfranken ist das ein Filetstück und auch nach meiner Meinung mit nur CO-Meeder unterrepärsentiert. Die Nachbarn sind Ronneburg 103,9, Aalen 103,7, Weiden 103,7 und Fulda 103,9. Als GE84 wäre noch Rimberg 103,7 zu nennen. Vergleiche sind BA 99,8 vs WEN 99,9, BA 99,8 vs MGH 99,7, BA 101,1 vs Schöneck 101,2.
Sofern Antenne Bayern im nördlichen Franken nicht ausreichend durch 103,2, 103,3, 102,9 (gegen Bleßberg 102,7) und 103,8 versorgt wäre, bliebe die Überlegung eine 103,8 zu verstärken oder zu verlagern. Als Option wäre der Bleßberg mit Richtstrahlung nach Franken und Einzüge (z. B. 20dB nach Ronneburg) zu nennen.

von Thomas (Metal) - am 16.04.2017 18:51
Raum Coburg für Antenne Bayern dargestellt:

CO-Meeder5012WND_150_86m(Lichtenfels).jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4h5-af70.jpg

Bleßberg5012W140°_150_100m(Lichtenfels).jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4h6-7562.jpg

Bleßberg5012W180°(135+225°)_150_100m(Lichtenfels).jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4h7-88b5.jpg

von Thomas (Metal) - am 17.04.2017 09:17
Bayern ist ebenso hoffnungslos wie andere Bundesländer.
Motto einer jeden ZEROBASE :
Gerne, so effektiv wie möglich unter Beibehaltung der aktuellen Zustände.

von sup2 - am 17.04.2017 12:26
Also, den Bundesstaat Bayern unter die Lupe genommen. ( Vorsichtig, es wird länger )
Als erstes hat man Genf 1984 vor sich liegen. Viel geisteskranker Mist drin, aber gut .

Wir teilen Bayern in Nord und Süd. Wo ist der erste Problermsender ?
Hühnerberg 107,6 ( jetzt staunen alle )

Hühnerberg auf 107,5 shiften.
Danach : Hochmurx ABY 107,7 auf den Wendelstein, wie eigentlich gedacht.
Österreich freut sich : Gaisberg auf 107,5 shiften, dann mit 30 KW endlich befeuern.
Alles in Ordnung.

Nun schauen wir in den Norden . Bamberg 102,9 geht an den Dillberg, die Dillberg 100,6 weiter runter an den Gelbelsee. Dessen 100,2 wandert hoch nach Coburg, wo die 103,8 bereits nach Bamberg wanderte. Es ist eine Art Roulette.

Und Regensburg 103 ... Wird auf 102,7 korrigiert. Zugspitze abschalten, Garmisch bekommt für sich die 102,9.

Ringsherum werden die lokalen Erscheinungen entsprechend angepasst, und schon geht
Bayern recht störungsfrei, selbst Österreich bekommt ein Zuckerle.

Nebenbei wird der Kreuzberg mit 101,9 und 103,3 beglückt, was ja auch gedacht war.
Somit verschieben sich die Störungen auf den Streifen mittig Nodbayern.

von sup2 - am 28.05.2017 13:59
@ sup2
Dann doch mal ein paar Worte von mir dazu. Du zielst vermutlich auf den Empfang zwischen Gelbelsse und München auf der A9 ab. Grundsätzlich ist es schon so daß in diesem Abschnitt eine Versorgung durch den Großssender am östlichen Alpenrand üblich ist. Bei "Antenne" ist das natürlich anders, da wird der Wendelstein nicht verwendet. Dazu kommen stärkere Störungen durch die Nachbarn, hier vor allem durch den DLF (100,1) und B5 (107,6). Jetzt wäre, bevor man ganz Bayern umschmeißt zunächst einmal zu fragen ob man durch den Wendelstein nicht falsche Erwartungen hat. Gelbelsee, man beobachte z. B. die 97,6, ist wenig exponiert. Er ergänzt den Wendelstein um Ingeolstadt gut und wird überall dort gebraucht wo man nach Süden abgeschattet ist. Selbst für Ingolstadt wurde ich den Standort Gelbelsee nicht als Stadtsender sehen. Ich würde also für die 100,2 feststellen daß die Annahme falsch war. Gelbelsee funtioniert, füllt aber nicht viel mehr auf als seinen normalen Bereich. Dann wäre die Frage nach der 107,7. Ja, damals, 1988, wurde die 102,7 zur Zugpitze verlagert weil man die beiden Großsender am Alpenrand noch nicht mit voller ERP nutzten konnte und die Zuspitze quasi alle Lücken sieht. Die Feldstärke bleibt dabei allerdings auf der Strecke wie schon öfter im Forum berichtet. Vielleicht sollte man da anders überlegen, wissentlich daß mit Pfaffenhofen (92,6) eine interessante Alternative installiert wurde. Die 102,7 gehört nach Genf84 nach Ismaning. Jetzt könnte man einfach mal fahren und beobachten wie sich eine 103,2 oder 105,2 so schlägt ;-) .
Den Verschiebebahnhof teile ich nicht. Eine 100,2 in Coburg? Und der DLF dabei auf 100,3 vom Ochsenkopf. Ganz abgesehen davon daß sich Coburg und Gelbelsee auch so nicht beißen.
Und eine 107,5 vom Hühnerberg? Nun, wenn ich nicht ganz falsch liege steht die 107,4 von der Zugspitze für die Österreicher noch in den Büchern. Die Zugspitze war (ist?) Bezugssender für einige andere österreichische Füllsender. Sicherlich hat man die 107,4 dort nicht aufgeschaltet. Aber warum sollte man freiwillig diese Option abgeben?
Und Salzburg mit 100 kHz neben Wendelstein? Gab es da nicht vor nicht all zu langer Zeit einen Eintrag bei der BNetzA der auch derartiges wollte? Der Wendelstein in Salzburg geht. Aber es bedarf nicht viel und dann kann man ihn hebeln. Sprich: Sollte am Gaisberg mit nur wenigen hundert Watt nach Westen gearbeitet werden liegt der kritische Bereich für Deutschland im Bereich des Hochbergs. München bekäme da natürlich nichts ab. Wäre das eher dein Ziel gewesen ;-) ?

von Thomas (Metal) - am 29.05.2017 19:31
sup2 will ja die alte Koordinierung Gaisberg 107,6 reaktivieren und um 100kHz auf 107,5 shiften. Wenn das nur so einfach wäre. Dagegen spricht nur leider so einiges. Zuerst fällt mir da mal die 107,4 Pfarrkirchen ein. Die versorgt mit 1kW ein riesiges Gebiet im Süden Niederbayerns. Dann müsste man mal schauen, was 30kW Gaisberg auf 107,5 so auf österreichischem Boden anrichten. Und freilich müssen solche "Geschenke" dann auch zu österreichischem Medienrecht passen. Derzeit ist die 107,5 der Radiofabrik zugeordnet, die sich schon den Hochgitzen nur gerade so leisten kann. Die werden sicher kein Geld haben, eine 30kW-Frequenz am Gaisberg anzumieten. Also der Radiofabrik die Frequenz entziehen? Oder machen wir dann gleich weiter mit Zerobase Österreich?

von Habakukk - am 29.05.2017 21:04
@Habakukk:
@Thomas:

Ganz unrecht hat sup2 ja nicht. Denn die Kernprobleme in Bayern sind ja
im Süden:
Gelbelsee 100,2 versus Brotjacklriegel 100,1
Hühnerberg 107,6 versus Wendelstein 107,7
im Osten:
Dillberg 102,0 versus Hoher Bogen 101,9
Dillberg 104,5 versus Hoher Bogen 104,4
im Norden:
Heidelstein 103,3 versus Ochsenkopf 103,2
Bamberg 102,9 versus Bleßberg 102,7

Dafür eine Lösung zu finden, ist wenigstens in Ansätzen im Norden durch einen anderen Standort für Bamberg 102,9 und einen möglichen Tausch denkbar. Möglich wäre die 102,9 in Nürnberg oder auf dem Hesselberg.
Für die 103,3 versus 103,2 wurde ja bereits eine Lösung bezüglich einer anderen Programmbelegung vorgeschlagen. Ein Shiften auf die 103,4 wurde ja auch schon diskutiert.

Natürlich kriegt man Gelbelsee 100,2 nicht in den Norden, sondern höchtens nach Westen oder Süden. Eine Alternative ist, Gelbelsee 100,2 ganz zu schlachten. Genau genommen, kann man die 102,5 Dillberg mit ihrer Richtstrahlung auf 170° ohnehin besser rund aus Gelbelsee für BR-Klassik verbreiten. Das wäre mit 0,2-Abstand zu Wendelstein und Ochsenkopf in Ordnung.Der BR leistet sich mit der Nord-Südtrennung bei BR2 m.E. einen großen überflüssigen Luxus. Somindest kann man hier die Grenzen anders legen.

Bei der 104,5 Dillberg hat man noch das Glück, daß die Leistung schwach ist. Früher wurde ja auch die 104,4 Hoher Bogen mit 25 statt mit 50 kW betrieben. Diese Maßnahme und die Aufschaltung des gleichen Programms ( BR1, BR2) wäre denkbar.

Im Fall Dillberg 102,0 wäre gleiches Programm ( Antenne) wahrscheinlich immer noch zu wenig. Man könnte z.B. ein Shiften auf 102,1 probieren oder einen anderen Standort mehr Richtung Nürnberg nutzen. Im Fall einer 102,1 auf dem Dillberg wäre auch BR4-Klassik möglich, ev. auch auf dem Hohen Bogen mit der 101,9. Dann müßten BR und Antenne am Dillberg 2 Frequenzen tauschen, und am Hohen Bogen ev. einen Ringtausch vereinbaren.

Im Süden sehe ich das Shiften von Hühnerberg 107,6 auf 107,5 nicht als Problem an. Die Zugspitze ist nicht so stark und es kommt auf der 107,4 außerdem Reutte/Hahnenkamm zum Einsatz, der nach Norden auch noch abgeschattet ist.
Die Nutzung einer 107,5 auf dem Gaisberg bei Salzburg ist wenigstens mit kleiner Leistung und Richtstrahlung möglich.

von Stefan Z. - am 30.05.2017 10:04
dann wäre da noch die 107,5 von Welle 1 die fast ganz Oberösterreich versorgt.

von forza_viola - am 30.05.2017 10:07
Vergesst dabei nicht, dass "ich" die 103,0 Regensburg verschinden lies.
Diese kann zerschlagen werden für die Sender, die durch die 102,7 Regenburg
Probleme bekommen würden.
Auch müssten 2 oder 3 lokale Sender etwas gedreht werden. Und ? Geht auch,.
Denn : Alle segeln im Genf84-Wind !

Schon wäre die "107,7 107.6 Problematik beseitigt. BY würde sich freuen, Ö ebenso.

das Problem 100,2 Cobuirg Ochsenkopf gibt es auch kaum,.
Kurz hinter Coburg kann die Kreuzberg 103,3 übernehmen.
Und wenn das Dank 103,2 auch nicht geht : DAB ist der Ausweg !

von sup2 - am 30.05.2017 13:36
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