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Frage zu Fernsehempfang auf Kreuzfahrtschiffen

Startbeitrag von klausklaus am 19.04.2017 10:08

Hallo,
der Empfang unserer heimatüblichen TV-Programme auch auf Kreuzfahrtschiffen ist ein gern genutztes zusätzliches Angebot, das wir z.B. bei mehreren Reisen im Ostsee- und Mittelmeerraum gern auch zum Verfolgen von beispielsweise aktuellen Nachrichten- oder Sportsendungen benutzt haben.
In technischer Hinsicht war ich bisher immer davon ausgegangen, dass man dabei Signale eines der ASTRA-Satelliten nutzte, aber nachdem Programme von z.B. ARD, ZDF bei unserer letzten Reise in einwandfreier Qualität sogar z.B. in der Karibik bereitgestellt wurden, stellt sich mir doch die Frage nach der dabei verwendeten Übertragungstechnik. Sollte es sich stattdessen um einen Internetstream handeln? Die Signalqualität ( HD? ) erschien mir dafür aber eigentlich viel zu gut zu sein.
Während der Reise hätte vielleicht ein zuständiger Schiffsoffizier meine Frage beantworten können, aber leider habe ich diese Gelegenheit verpasst und hoffe daher auf Antworten in diesem Forum.
Klaus

Antworten:

ich meine, dass es eine "versteckte" Ausstrahlung von Das Erste auf Telsat 63°W gab.

Frag mich aber nicht, nach Frequenzen oder sonstigen Parametern.

von Eheimz - am 19.04.2017 10:11
Interessantes Gebiet. Laut dem mal auf die Schnelle ergoogelten Artikel wäre es tatsächlich auch via Internet möglich:

https://www.cruisetricks.de/fernsehen-auf-kreuzfahrt-deutsche-tv-sender-an-bord/

Zitat

Der größte Anbiete von Satelliten-Internet für Kreuzfahrtschiffe, MTN, hat kürzlich einen Kooperationsvertrag mit Media Orbit Networks abgeschlossen, das Live-Streaming von 30 TV-Sendern via Satelliten-Internetverbindung ermöglicht. Reedereien, die diese Technik einsetzen, wären dann unabhängig von den normalen Fernseh-Satelliten.


Interessant auch dieser kleine Abschnitt:

Zitat

„In deutschen Gewässern/Häfen dürfen die Sender der RTL-Gruppe (RTL, Super RTL, VOX, n-tv) aus lizenzrechtlichen Gründen nicht gezeigt werden.“


von CBS - am 19.04.2017 10:43
Danke für Eure Antworten und besonders auch die Link. Allerdings auch danach ist die Angelegenheit für mich immer noch unklar, weil für die in unserem Fall benutzte AIDA-VITA für die Karibik nur ein Empfang von DW-TV gelistet wird.

von klausklaus - am 19.04.2017 14:14
Auf meiner einzigsten Kreuzfahrt bisher, voriges Jahr im Juni nach Mittelnorwegen über die Ostsee zur Nordsee wurde Astra 19,2E abgegriffen, für ausländische Programme noch Hotbird 13E. Diese Antennen waren unter 2 Großen Kuppeln, oben neben der ganzen anderen Funktechnik. Im Sognefjord brach der Empfang dann zeitweise weg, weil die Felsen zu dicht am Schiff oder viel zu hoch waren.
Auf freier See gabs immer Empfang, Abends wurde dann Fußball von ARD/ZDF geschaut in einer Bar gabs sogar deutsches Sky.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 19.04.2017 14:52
Ich habe mir die Frage auch schon immer gestellt, und kam dann zu dem einfachen Schluss, dass die Sat Empfangsantenne einfach mit dem Kurs des Schiffes einfach mitdreht, umd die richtige Position zu bekommen. Ob das bei hohem Seegang auch funktioniert weis ich nicht.

Streaming via Internet und dies auch im Flugzeug ist heute problemlos moeglich und geht auch via Sat-Verbindung. Einige Airlines bieten dies an, oft gegen Aufpreis.

Weil hier die Karibik genannt wird: Ich habe dunkel in Erinnerung, das Deutscher TV Empfang via Sat sogar in den 90er Jahren in Venezuela noch moeglich war, - genaues Nachfragen ergab aber, dass die entsprechende Person auch keine Ahnung hatte welche Kanaele es waren, und ob es sich um eine inofizielle Nebenkeule des Footprints handelte?

von 102.1 - am 19.04.2017 15:03
Diese Antennen sind unheimlich leichtgängig, was Azimuth und Elevationsnachführung angeht. Die machen jede Wellenbewegung mit, sofern sie dabei nicht an eine mechanische Begrenzung stoßen.

z.B. so was hier, wo es allerdings primär um Internetanbindung geht.

http://www.cobham.com/communications-and-connectivity/satcom/satellite-communication-at-sea/news/new-super-light-60cm-ku-band-antenna-set-to-land-this-summer/

von Saarländer (aus Elm) - am 19.04.2017 15:14
Zitat
102.1
...Ich habe dunkel in Erinnerung, das Deutscher TV Empfang via Sat sogar in den 90er Jahren in Venezuela noch moeglich war...


Hallo,

sicherlich meinst Du Brasilien. Das war Klaus Schmacher, der mit einer 8m Schüssel die analogen Signale von Astra 19,2°E empfangen konnte. Leider ist Klaus Schumacher am 03. Juli 2011 verstorben.

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 19.04.2017 15:18
Antennen, die sich unter Verwendung von GPS-Standortdaten automatisch auf TV-Satelliten wie z.B. ASTRA ausrichten sind nichts Besonderes.Seegang ist dabei kein Problem und etwas Ähnliches gibt es sogar für Omnibusse.

Der Empfang von DW-TV steht nicht infrage.Wenn ich nicht falsch informiert bin, ist das weltweit möglich, aber hier geht es um ARD und ZDF außerhalb des ASTRA-Bereiches,

von klausklaus - am 19.04.2017 15:21
Zitat
Studio Leipzig
Zitat
102.1
...Ich habe dunkel in Erinnerung, das Deutscher TV Empfang via Sat sogar in den 90er Jahren in Venezuela noch moeglich war...


Hallo,

sicherlich meinst Du Brasilien. Das war Klaus Schmacher, der mit einer 8m Schüssel die analogen Signale von Astra 19,2°E empfangen konnte. Leider ist Klaus Schumacher am 03. Juli 2011 verstorben.

MfG

Studio Leipzig


Nein, von Hrn. Schmacher weis ich nichts.
Die Diskussion kam auf, im Zusammenhang mit einer Urlaubsreise eines Arbeitskolegen nach Venezuela.

In einem Infosat Artikel wurde einmal der Astra Empfang in Afrika diskutiert, etwa in Zaire.

von 102.1 - am 20.04.2017 07:03
Im Zusammenhang mit
http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,736999,736999#msg-736999
muß die Einspeisung für "Das Erste" wohl auf so manchem Schiff umgefrickelt werden, bzw. wird wohl aus so mancher oben aufgeführten Liste verschwinden, z.B. im Fahrtgebiet Persischer Golf (?) u.a.

stefsch

von stefsch - am 20.04.2017 07:14
Zitat
102.1
Nein, von Hrn. Schmacher weis ich nichts.
Die Diskussion kam auf, im Zusammenhang mit einer Urlaubsreise eines Arbeitskolegen nach Venezuela.

In einem Infosat Artikel wurde einmal der Astra Empfang in Afrika diskutiert, etwa in Zaire.


Da gab es hier und da mal ein paar Leute (einer der bekannten war Klaus Schumachen), die so einen Empfang mit schmalbandigen Receivern und großen Antennen realisert haben. Und das auch nur dort, wo ein Zipfel einer Nebenkeule sowas ermöglichte. Was normales, oder gar etwas für Schiffe ist da nie gewesen. Die Ausleuchtzonen von Astra haben noch nie Kontinente außer Europa im Fokus gehabt.

Aber gibt es nicht für die USA ein Pay-TV Paket über Satellit mit deutschsprachigen Sendern? Ich meine sowas mal gelesen zu haben. Auch für Südafrika gibt es meiner Erinnerung nach sowas, oder gab es zumindest mal.

von Jens1978 - am 20.04.2017 11:05
Zitat
Jens1978
Aber gibt es nicht für die USA ein Pay-TV Paket über Satellit mit deutschsprachigen Sendern? Ich meine sowas mal gelesen zu haben. Auch für Südafrika gibt es meiner Erinnerung nach sowas, oder gab es zumindest mal.


Für die USA gab oder gibt es meines Wissens wenn nur stark abgespeckte Versionen der Originalsender. RTL hat erst kürzlich das Aus für deren Angebot RTL International verkündet, weil damit wohl keiner hinter dem Ofen hervorgelockt werden konnte.

In Afrika hingegen können die großen deutschen Sender tatsächlich gegen Gebühr über Pay TV empfangen werden.

Bei AIDA war es 2015 so, dass "Das Erste" außerhalb des Empfangsgebiet von Astra und möglicherweise Hotbird über Internetstream zugeführt wurde. Dies hat man dem Bild allerdings auch ansehen können, HD war es also zumindest damals noch nicht und offenbar hatte man nur Bandbreite für ein Programm. Bei Sportereignissen wie EM-Quali konnte der übertragene Sender kurzzeitig auf beispielsweise RTL geändert werden.

von pg09 - am 20.04.2017 12:01
Das Paket für Afrika heißt Satelio und wird über 5 Ost ausgestrahlt. Satelio ist übrigens im Osten Münchens beheimatet.

von delfi - am 20.04.2017 12:12
Zitat
102.1
Ich habe mir die Frage auch schon immer gestellt, und kam dann zu dem einfachen Schluss, dass die Sat Empfangsantenne einfach mit dem Kurs des Schiffes einfach mitdreht, umd die richtige Position zu bekommen. Ob das bei hohem Seegang auch funktioniert weis ich nicht.


Das funktioniert wunderbar. Ich bin berufsbedingt gelegentlich für ein Paar Wochen auf einem Installationsschiff auf der Nordsee unterwegs (meistens auf Norwegischen Schiffen). Selbst bei 8 Meter hohen Wellen (was durchaus normal ist) bricht der Empfang nicht weg. Somit kann ich täglich "Derrick" auf NRK 2 um 17:00 Uhr genießen!

Gruß
Morten Hesseldahl

von Morten Hesseldahl - am 20.04.2017 12:36
War vor 4 Wochen auf der Aida im Mittleren Osten, da wurde Eutelsat 13°O geschaut. Es gab "Das Erste" mit der Hinweisschleife auf die Abschaltung am 01. April, "ZDF" und "ARTE".

von Martin S. - am 20.04.2017 15:33
Zitat
klausklaus
Sollte es sich stattdessen um einen Internetstream handeln? Die Signalqualität ( HD? ) erschien mir dafür aber eigentlich viel zu gut zu sein.


Das US-Militaer bietet das fuer Ihre in Deutschland stationierten Bediensteten indirekt per Dienstleister auch an. 2Mbit/s Bandbreite ist ausreichend, um die normalen US-Inlandssender in HD zu sehen.

Es ist also gut moeglich, dass dies ueber das normale Internet per Satellit abgewickelt wird und die Rederei einen entsprechenden Stream bereitstellt. Die haben mitterweile betraechtlich viel Multimedia und IP Equipment an Board.

Das man irgendwelche Pay-TV Services abgreift halte ich eher fuer ausgeschlossen, zumal die dt. Inlandsprogramme raeumlich nur sehr begrenzt als PayTV angeboten werden. In den USA schon mal nicht, da gibt es nur ein paar "Welt-Versionen" als ein Best-Off mit Tatort & Co.

Wolfgang

von Wolfgang R - am 21.04.2017 11:51
Zitat

Selbst bei 8 Meter hohen Wellen (was durchaus normal ist) bricht der Empfang nicht weg. Somit kann ich täglich "Derrick" auf NRK 2 um 17:00 Uhr genießen!


Na ob das bei 8 Meter hohen Wellen wirklich noch ein Genuß sein kann....

von Felix II - am 21.04.2017 14:54
Zitat
Martin S.
War vor 4 Wochen auf der Aida im Mittleren Osten, da wurde Eutelsat 13°O geschaut. Es gab "Das Erste" mit der Hinweisschleife auf die Abschaltung am 01. April, "ZDF" und "ARTE".
Das habe ich in Beitrag http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,1417599,1417711#msg-1417711 ja schon befürchtet. Was bedeutet "Mittlerer Osten" genauer: Rotes Meer, Golf von Aden, Arabisches Meer, Golf von Oman, Persischer Golf? Bis wo war das Signal empfangbar?

stefsch

von stefsch - am 21.04.2017 16:25
Da muss man nicht fürchten, vermuten, glauben zu wissen usw. Da braucht man nur nachgucken und dann weiß man ob oder ob nicht ... :rolleyes:

Zitat
stefsch
Bis wo war das Signal empfangbar?

Footprint hilft:
http://www.eutelsat.com/en/satellites/the-fleet/EUTELSAT-HB13B-downlink-coverage.html;jsessionid=D84CE47145B14E952780F8C951FC4BC4
http://www.lyngsat-maps.com/interactive/Eutelsat-Hot-Bird-13B-Wide.html
....

Zitat
Wolfgang R
Es ist also gut moeglich, dass dies ueber das normale Internet per Satellit abgewickelt wird und die Rederei einen entsprechenden Stream bereitstellt. Die haben mitterweile betraechtlich viel Multimedia und IP Equipment an Board.

Das vermute ich mittlerweile auch, da die Abdeckung dort ja eine ganz andere ist als für die normalen Satelliten. Vermutlich wird wohl lediglich in Reichweite von Astra auf diesen zugegriffen, so meine Vermutung.

von Jens1978 - am 21.04.2017 18:14
Zitat
stefsch
Bis wo war das Signal empfangbar?


War in Bahrein, Dubai, Maskat. Dort ging überall der Empfang ohne Aussetzer.

von Martin S. - am 21.04.2017 19:45
Zitat
Jens1978
Da muss man nicht fürchten, vermuten, glauben zu wissen usw. Da braucht man nur nachgucken und dann weiß man ob oder ob nicht ... :rolleyes:

....
Footprint hilft:
http://www.eutelsat.com/en/satellites/the-fleet/EUTELSAT-HB13B-downlink-coverage.html;jsessionid=D84CE47145B14E952780F8C951FC4BC4
http://www.lyngsat-maps.com/interactive/Eutelsat-Hot-Bird-13B-Wide.html
....


Keine Angst ich fürchte mich nicht wirklich, das war nur ein rhetorischer Kunstgriff....:xcool: und danke für die Deeplinks zu den Footprints welche meine Frage beantworten und die Angaben von Martin S. exakt unterstreichen :spos:.

stefsch

von stefsch - am 22.04.2017 14:13
Zitat
Martin S.
Zitat
stefsch
Bis wo war das Signal empfangbar?


War in Bahrein, Dubai, Maskat. Dort ging überall der Empfang ohne Aussetzer.
Die Fahrtroute liegt ja auch liegt ja auch voll in der Ausleuchtzone (siehe oben). Interessant wird es (zumindest empfangstechnisch) erst ab Maskat, bzw. im südlichen Golf von Oman und dann im Arabischen Meer. Die "Durststrecke" endet dann kurz vor dem Sueskanal, wenn man den Footprints glauben darf. Wäre ja mal interessant, wie weit südlich der Empfang mit den bestimmt hochwertigen Schiffsempfangsanlagen wirklich reicht...

stefsch

von stefsch - am 22.04.2017 14:25
Letztlich fallen die Ausleuchtzonen an den Rändern nicht schlagartig zu Null ab sondern "faden" langsam unter die 35...30...25 dbW in Richtung Rauschen weg.
Lediglich die 0° Linie ist eine harte Grenze, da dort die optische Sicht zum Satellit wegfällt.
Mit hochwertigen Antennen und entspechenden Durchmessern sind Empfänge bis unter 35dbW kein großes Thema.
Mit Antennen >2m ist Hotbird in Pakistan, am Suez oder im Yemen mit Sicherheit machbar.
Badr läuft in Mitteleuropa mit großen Antennen ja auch obwohl über dem Mittelmehr bereits nach offiziellen Angaben Schluß wäre.

von w_weinmann - am 22.04.2017 14:42
Eine m.E. gute Übersicht zum weltweiten Empfang deutschsprachiger Fernseh- und Radioprogramme
findet man hier: http://satellitenempfang.info/empfang_im_ausland.html
Die Seite stammt vom letzten Herbst ( 2016 ) und dürfte damit auch noch halbwegs aktuell sein.

Auf welchem Wege die Signale von u.a. ARD und ZDF übertragen wurden, die ich vor ein paar Tagen auf einem AIDA-Schiff in der Karibik sehen konnte, ist mir allerdings nach wie vor unklar.

von klausklaus - am 23.04.2017 09:44
Tja, das wäre tatsächlich mal interessant, was es wirklich gewesen ist. Letzte Möglichkeit wäre sich bei dem AIDA Unternehmen zu erkundigen, die müsste das ja wohl wissen. Hast du einen Ansprechpartner? Evtl. kannst du ja selbst dort nachfragen, warst ja auch Teilnehmer der Schippertour.

von Jens1978 - am 23.04.2017 14:01
Es könnte ja ein VPN-Internetverbindung sein. In Deutschland stehen die Receiver in einer Aida-Zentrale, dann werden die 2 Programme übers Internet gestreamt. Das Schiff hat bestimmt Internet via Satellit in höher Bandbreite zur Verfügung.

Z.B. mit einem Enigma 2-Receiver könnte das rein theoretisch Jeder machen, über VPN-Tunnel von zu Hause streamen, wenn die Bandbreite stimmen sollte, einige Geräte rechnen auch den Datenstrom noch runter, wenn der Upstream nicht reichen sollte. Damit ist auch jegliches Geoblocking umschifft.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 23.04.2017 15:41
Das könnte nicht nur sein, sondern das ist sogar recht wahrscheinlich. Wie gesagt wurde das bereits bei einer Transatlantik-Kreuzfahrt mit AIDA 2015 so gehandhabt, nachdem das Astra Signal (erstaunlicherweise erst kurz vor Grönland) wegbrach.
Damals allerdings nur mit der ARD und nur in SD-Qualität, vielleicht ist die zur Verfügung stehende Bandbreite mittlerweile höher.

Für eine AIDA-eigene VPN-Verbindung spricht auch, dass, wie ebenfalls bereits erwähnt, die ARD bei einem Fußballspiel durch RTL ersetzt werden konnte.
Eine hundertprozentige Bestätigung der Theorie wird aber wahrscheinlich nur AIDA selbst geben können.

von pg09 - am 23.04.2017 16:07
Ich denke auch, dass inzwischen sehr viel für die Nutzung spezieller AIDA-Webstreams spricht. Dazu passt vielleicht auch noch, dass über den normalerweise mit dem ZDF-Programm belegten AIDA-Bordkanal z.B. am Abend des 12.April das Fussballspiel Dortmund gegen Monaco ( von einem englischen Sender kommend und mit deutlich schlechterer Bildqualität als gewohnt ) übertragen wurde. Das Schiff war zu diesem Zeitpunkt allerdings schon bei den Azoren,
.

von klausklaus - am 23.04.2017 18:46
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