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THW demontiert am Karfreitag 50 Meter hohen Piratensender

Startbeitrag von KlausD am 22.04.2017 21:15

Entweder hat es wirklich noch keiner hier mitbekommen oder wollte es nicht posten - ein Problem wegen den Forenregeln sollte es jetzt doch nicht mehr geben, er sendet ja nicht mehr:

Da die Bundesnetzagentur den Sender in Getelo in Niedersachsen, nahe der niederländischen Grenze, nach Hinweisen stilllegen liess, hier ein Link zum Einsatzbericht des THW Nordhorn samt Bildern sowie zu den Fotos einer Medienagentur. IBesonders aus technischer Sicht interessant:

==> THW OV Nordhorn: Schwarzsender abgebaut

==> nwm-tv: THW demontiert 50 Meter hohen Schwarzsender

==> Grafschafter Nachrichten: Piratensender in Getelo entdeckt

Sorry, jetzt sollten alle Links klappen - Viel Spass beim Lesen :cool:

Antworten:

Das könnte von dem Piratenteam"kort maar krachtig"kurz aber kräftig gewesen sein.In den Niederlanden wurden im Bereich Achterhoek schon mehrere dieser Sender stillgelegt.Auch die vertikale Polarisation der Sendeantenne ist typisch für Holland,wahrscheinlich auch dorthin ausgerichtet.Bei Radio.nl sind öfter solche Videos oder Bilder von ausgehobenen Sendern zu sehen.

von Radio10 - am 23.04.2017 05:21
Wahrscheinlich hat es hier keiner gemeldet, weil es einfach seit Jahren schon "normal" ist ;-).

von WiehengeBIERge - am 23.04.2017 07:01
Interessante Berichte. Das das THW dafür auch ausrücken müssen. Aber schon riskant einen hohen Sendemast in der nähe eines Bauernhofes aufzustellen, es sei den das der Bauernhof denen den Strom geliefert bzw wussten darüber bescheid. Oder umgekehrt, Bauernhof hat es nach einer Zeit endeckt, stellte fest die Tiere spielen verrückt und haben dann alamiert:D
Irgendwie vermisse ich die "hochprozentigen Kilowatt" Polkasender aus vergangener Zeit als die Sender sogar bis ins Rheinland zu hören waren. Oder bei einer stabilen Inversion bis Italien zu hören waren.
Alles Geschichte:heul:

von DJ Taifun - am 23.04.2017 09:28
Interessante Sache.

Allerdings verstehe ich hier etwas nicht: Wieso fällt dass nicht sofort auf? Da wohnen doch direkt Leute. Unter Google Maps in StreetView sind Aufnahmen von 2010 zu sehen. Dort stand hinter der Hecker, auf deutscher Seite auch schon ein recht hoher Mast. Ich gehe mal davon, den gehörte wohl dem, der auf dem Grundstück wohnt. Allerdings scheint der Mast ein anderer zu sein.

Entweder hat der Besitzer des Reihenhaus auf deutscher Seite den Mast dort aufgestellt oder der Mieter. Kann mir kaum vorstellen, dass Holländer mal eben nachts über die Grenze dort fahren und bei einer Nacht und Nebelaktion alles aufbauen.

Oder lief das ganz anders???

von RalphT - am 23.04.2017 09:36
Dann schau Dir mal bei Facebook unter Firma KMK kort maar krachtig die Bilder an.Das geht gut vorbereitet auch über Nacht.Auch werden unbemannte Sender oft in Strommasten gehängt und die Musi kommt per Stick.

von Radio10 - am 23.04.2017 09:49
Doch doch, das geht relativ fix. In Nederland machen sie es nicht viel anders. Es sind ganze Teams, die anrücken und genau wissen, was sie tun (müssen). Und die Szene kriegt man dort auch nicht trocken. Zwei Stunden, nachdem der Sender ausgehoben wurde, war auf der 94.5 wieder ein Pirat on air.

Es stimmt schon, dass die weitreichenderen Kompetenzen der Agentschap Telecom und die erhöhten Bußgelder dazu geführt haben, dass die starken Piraten weitestgehend eingedämmt sind. Aber vereinzelt tauchen immer noch Sender jenseits der 1 kW im Band auf. Man sollte besonders die üblichen verdächtigen Frequenzen im Auge behalten. ;-)

von NurzumSpassda - am 23.04.2017 10:12
Ich stell mir das gerade vor, wenn ich auf dem Hof wohnen würde. Morgens um 8:00 Uhr schlag ich mein Frühstücksei auf und sehe dort aus dem Fenster einen neuen Mast. :gruebel:

Wo haben die eigentlich den Strom her? Vielleicht brummt dort noch ein Dieselgenerator. Nee, ich glaube der wäre zu teuer.

von RalphT - am 23.04.2017 10:30
Ein Video dazu: http://www.ev1.tv/nachrichten--wetter/beitraege/60-meter-mast-an-der-grenze-piratensender-stillgelegt_32087

Es gab ein Notstromaggregat. Außerdem entdeckten Spaziergänger den Mast.

von Cha - am 23.04.2017 10:36
Mal am Rande.....das waren aber dann missliebige Fußgänger :bloed: Der Sendemast könnte doch auch einen Empfängermast sein. Wenn die Antennen nach Holland zeigen könnten doch jemand einfach "Signale" aus den Niederlanden empfangen wollen. Zum Beispiel der Bauernhof:D

von DJ Taifun - am 23.04.2017 10:52
Zitat
Cha
Außerdem entdeckten Spaziergänger den Mast.

Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant (Hoffmann von Fallersleben)

von Thomas (Metal) - am 23.04.2017 11:55
Gut, nachdem alles technische erklärt wurde.
a) welche Gefahren gingen konkret von diesem Sender aus ?
b) wer wurde geschädigt ?
c) wieviele Menschen kamen zu Schaden ?

Und kommt jetzt nicht mit "Gesetzen".

von sup2 - am 23.04.2017 12:47
Zuerst einmal: das Video stammt vom 20.09.2015, dokumentiert also eine andere Anlage. Die Antennenkonstruktion auf dem fahrbaren Unterbau wirkt aber sehr ähnlich, steht jedoch völlig woanders. Die Archivaufnahmen am Ende dürften von dem blauen Tatra-LKW mit darauf montierter Antennenanlage sein, der verschwand ja über Nacht. Wer weiß, wo der wieder zum Einsatz kommen wird. Unauffällig herumfahren kann man damit ja nun erst recht nicht mehr.

Haarspalterei am Rande: erst jetzt sind es missliebige Fußgänger. Vor der durch sie erstatteten Meldung waren es offenbar missgünstige Fußgänger. ;) Aber: ja, seltsam ist das schon, daß jemand wegen so etwas Meldung erstattet. Da ich die Gegend aber nicht kenne, verschätze ich mich vielleicht auch sehr im dortigen Bekanntheitsgrad der Thematik innerhalb des "normalen Volkes". Oder es waren selbst konkurrierende Funker, die sich gegenseitig in die Pfanne hauen. Gibt es da in der Szene eigentlich sowas wie einen "Ehrenkodex"?

Btw., ich stelle mir den Versuch, diese fahrbare Raketenstartrampe beim TÜV vorzustellen, ungefähr so vor: https://www.youtube.com/watch?v=n31j2_dkaCo

Ein Bekannter von mir, einst selbst jahrelang mit einem 24/7/365-Piratensender (Übernahme eines legalen kommerziellen Programms von außerhalb des Ausstrahlungsgebietes, inzwischen verjährt...) unterwegs gewesen, sagte sinngemäß einmal: lass sie spielen, sie tun niemandem was. Sie zünden keine Flüchtlingsunterkünfte an, sie schlagen niemanden zusammen, sie haben nur Spaß und schädigen niemanden.

Formal könnten gefährliche Beeinträchtigungen natürlich auch bei sowas lauern: mit 100 m Masthöhe wie bei dem Tatra-LKW ist so etwas ein Luftfahrtindernis für Kleinflugzeuge, Gleitschirmflieger etc. Die mangelnde Stabilität des Aufbaus kann beim Umstürzen Unbeteiligte gefährden und Oberwellen können den Flugfunk beeinträchtigen. Zumindest theoretisch. Aber das wissen hier ja alle im Forum.

von Chris_BLN - am 23.04.2017 13:13
Genau DAS ist das Problem. "Theoretisch" könnte dieses und jenes passieren.
Passiert ist jedoch NIE etwas. Täglich fahren sich im Schnitt 10 Menschen in Deutschland tot.
10 bis 100 Familien sind betroffen. Werden Autos verboten ? Natürlich nicht. Obwohl es Mordwergzeuge sind.

Ein Sender sendet für die Hörer ein vergnügliches Programm : Staatsfeind, keine Frage.

von sup2 - am 23.04.2017 13:23
Von Samstagmorgen bis Sonntagnachmittag hatte der TT Combi,ein Team aus zwei Piraten,eine Sendung mit Nonstop Musik auf 97,0 MHz aus Zieuwent wo kürzlich der Sender von Radio Continue gestohlen wurde ,veranstaltet.Das Signal war knallhart zu empfangen bis der Moderator um 13:17 ankündigte das er den Herren vom AT veel succes bij het sloopen wenst,viel Erfolg beim Abbau.Um 13:23 war der Sender off Air.Die 97,0 oder 97,1 werden hier oft genutzt.Wo die den Sender wohl "erworben"haben......

von Radio10 - am 23.04.2017 13:48
Zitat
Thomas (Metal)
Zitat
Cha
Außerdem entdeckten Spaziergänger den Mast.

Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant (Hoffmann von Fallersleben)

Mehr kann man dazu wirklich nicht sagen :spos:
Und das THW baut dann auch noch den Kram ab. Die sollten sich mal lieber mit denen zusammentun, denn genau solche Anlagen und Leute die die betreiben brauchst in Katastrophenzeiten.

von Jens1978 - am 23.04.2017 13:53
Also wenn ich dort spazieren gehe und auf einmal einen hohen Mast sehe, der vorher nicht da war, dann würde er meine Neugierde wecken. Aber auch nur, weil ich dafür technisch vorbelastet bin. Das Teil würde ich mir genauer ansehen. Wenn ich irgendwie den Verdacht hätte, dass der Sender funkt, dann ab nach Hause und den Sangean anschalten. :D

Wäre ich nicht technisch vorbelastet, wäre ich nach einer Minute gucken weitergelaufen. Nach dem Motto: Wer weiß, was das ist.

Ich glaube auch eher an das was Chris sagte. Ich könnte mir gut einen stinkigen Amateurfunker vorstellen.

Auch das ist eine Überlegung wert: Was ist, wenn dieser 50m-Mast umfällt? Nur weil er vielleicht nicht richtig befestigt war? Ich will ja jetzt nicht behaupten, dass die Piraten keine Ahnung hatten. Da können schon Fachleute dabei sein. Nur in diesem Fall hatte die Anlage kein TÜV gesehen. Hier fehlt jemand, der zum Schluss sich den ganzen Aufbau noch einmal ansieht.

Was ich noch nicht so ganz verstehe ist, wie wird das alles finanziert? Der Sender ist doch kein Eigenbau. Alles muss gegen Geld beschafft werden. Und jeder weiß, dass so ein Sender vielleicht nur eine Halbwertszeit von einen Tag hat. Anschließend ist alles weg. Und auch das Geld.

Hmm, irgendwie ein teuerer Spaß, für nur ein paar wenige Tage.

von RalphT - am 23.04.2017 13:57
Zitat
Cha
Es gab ein Notstromaggregat. Außerdem entdeckten Spaziergänger den Mast.


Normal.
Passiert auch Funkamateuren immer wieder. Spionagevorwürfe inklusive :) Dabei sind deren Aktivitäten vollkommen legal.

von DH0GHU - am 23.04.2017 14:40
Zitat
RalphT

Ich glaube auch eher an das was Chris sagte. Ich könnte mir gut einen stinkigen Amateurfunker vorstellen.


Chris bezog sich wohl eher auf andere Radiopiraten. Warum sollten Funkamateure ein besonderes Problem mit diesen Piratensendern haben? Anderer Frequenzbereich, andere Motivation, kein Störpotential, ...

von DH0GHU - am 23.04.2017 14:51
Auf jeden Fall ein schöner Mast von dem so manch einer träumt. Scheint aus ehemaligen Militärbeständen zu stammen.

von UlliBG - am 23.04.2017 15:20
Hier die Info von der BNetzA (Quelle: https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/18042017_UKWSender.html)
Zitat
BNetzA
Die Bundesnetzagentur hat am Karfreitag einen UKW-Schwarzsender im Landkreis Grafschaft Bentheim stillgelegt.
Abschaltung und Ordnungswidrigkeitenverfahren

Der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur hat nach Hinweis der niederländischen Agentschap Telecom einen aktiven illegalen UKW-Sender auf der Frequenz 94,5 MHz in der Gemeinde Getelo im Landkreis Grafschaft Bentheim festgestellt.

Über die etwa 60 Meter hohe Sendeanlage wurden niederländische und deutsche Schlager gesendet. Sie wurde durch Mitarbeiter der Bundesnetzagentur abgeschaltet. Anschließend wurde der Sendemast von Mitarbeitern des Technischen Hilfswerks abgebaut. Sender, Leistungsverstärker und Antennenkabel wurden sichergestellt. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde gegen den Betreiber der illegalen Sendeanlage am gleichen Tag eröffnet.
Geldbuße von bis zu 500.000 Euro

Störungen durch die unerlaubte Aussendung eines Sendesignals sind generell verboten. Sie werden in Deutschland durch die Bundesnetzagentur ermittelt. Der Verursacher unerlaubter Frequenznutzungen wird kostenpflichtig auf die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen verpflichtet und die Störquelle wird beschlagnahmt. Zusätzlich drohen weitere juristische Maßnahmen. Gegen Betreiber illegaler Sendeanlagen kann eine Geldbuße von bis zu 500.000 Euro verhängt werden.

Also ich finde das alles einen ziemlichen Witz. Die ganzen Kabelausstrahlungen sind auch unerlaubte Aussendungen. Nur weil es die BNetzA da nicht hinbekommt, wird da nichts beschlagnahmt oder Geldbußen verhängt. Solche Summen sollten mal den ganzen Kabelheinis auferlegt werden, die mal eben ein Stück Draht in die Dosen hängen um in der Küche Radio zu hören.

von Jens1978 - am 23.04.2017 17:42
Ein 50 Meter hoher Sender? Oder war eher der Antennenmast 50 Meter hoch?!

von Peter Schwarz - am 23.04.2017 18:49
Zitat
RalphT
Nur in diesem Fall hatte die Anlage kein TÜV gesehen. Hier fehlt jemand, der zum Schluss sich den ganzen Aufbau noch einmal ansieht.

Was ich noch nicht so ganz verstehe ist, wie wird das alles finanziert? Der Sender ist doch kein Eigenbau. Alles muss gegen Geld beschafft werden. Und jeder weiß, dass so ein Sender vielleicht nur eine Halbwertszeit von einen Tag hat. Anschließend ist alles weg. Und auch das Geld.

Hmm, irgendwie ein teuerer Spaß, für nur ein paar wenige Tage.


Vielleicht sollte der Deutsche TÜV vorher vielleicht noch einen Blick drauf werfen? :bruell:

Teuer ist es so wie ich es in dem Video gesehen habe sowieso. Darum ist man ja besonders scharf drauf das Teil in der Nacht schnell wieder zu entfernen nach dem er entdeckt wurde. Wie wohl die Zuführung stattfand? Ich hab da am Container eine Richtantenne gesehen, darüber wurde die Zuführung bestimmt realisiert aber in welchem Modus? FM sicher nicht.

von UKW vs. DAB+ - am 23.04.2017 19:40
Zitat
sup2
Gut, nachdem alles technische erklärt wurde.
a) welche Gefahren gingen konkret von diesem Sender aus ?
b) wer wurde geschädigt ?
c) wieviele Menschen kamen zu Schaden ?

Und kommt jetzt nicht mit "Gesetzen".


:spos::cheers:
Hier einfach mal von mir non-verbale vollständige Zustimmung ohne irgendwelche Kommentare.

von Zintus - am 23.04.2017 20:16
Die Zuführung geschieht (geschah) früher über eine Uhf Verbindung.Ob das heute noch so ist kann ich nicht sagen.Habe das mal in einem Video gesehen vom Radio Kontroll Dienst.Kann aber genausogut über das Netz geschehen,weil da meist der Stream des Programms legal verbreitet wird.

von Radio10 - am 24.04.2017 03:42
Wuerde man anfangen mit 1kW oder mehr meine DX Empfaenger zuzustopfen, waere ich auch sauer. Wuerde aber Kontakt mit dem 'Senderbetreiber' aufnehmen und nicht gleich verpfeifen. Nach Abschalten des Notstromgenerators wird da schon schnell jemand auftauchen um nach dem 'Rechten' zu sehen. :rp:

von Nordlicht2 - am 24.04.2017 07:35
Also ich glaube nicht dass man das ganze dort einfach so hingestellt hat. Das wird sicherlich mit dem einverständnis der Grundstückeigentümer vereinbart worden sein.

Typischerweise werden die Sender über Mobilfunk versorgt. Da wird ein Rechner mit ein Prepaid-dongle und -Karte ausgestattet und mittels Webstream wird das Signal auf dem Sender geschickt. Die Musik selbst kommt von ganz woanders und da werden die Behörden ganz sicher nicht suchen.

Die Stromversorgung wird ebenfalls meistens mit ein Notstromer gewährleistet um damit ortsunabhängig zu sein und den Bauern nicht mit die Kosten sitzen zu lassen. Ausserdem bekommt man, vor allem wenn es um Leistungsstärke Sender geht, das ganze nicht so einfach aus die Steckdose.

Ob da jemand gepetzt hat wurde ich so nicht unbedingt sagen. Das Agentschap Telecom ist halt sehr scharf drauf und die haben den Sender eigentlich sofort auf die Mess-Anlagen gesehen. Nur liegt Getelo nicht ganz in Ihrer Einzugsbereich, wonach man die BNetzA dort hingeschickt hat.

Nicht zu verachten ist auch der Topografischer Vorteil dieses kleines Gebiet. Getelo, Wielen, Itterbeck und generell dieser kleiner Zipfel in Deutschland liegen für unsere Masstäbe ziemlich exponiert und man macht damit auch ziemlich Reichweite bei nur relativ wenig Leistung. Bei Getelo gibt es ein Aussichtsturm wo man problemlos bis nach Osnabrück schauen kann und wo auch zum Beispiel DAB aus Bremen dauerhaft zu empfangen ist. Bei Tropo ist dort die Hölle los, wenn man dort mit richtige Antennen ranrückt kann man dort erstaunliche Empfänge machen.

von Jassy - am 24.04.2017 07:58
Ganz ehrlich, lass sie doch Zünden. Solange sie niemanden Stören ist doch alles gut. Viele freuen sich sogar über die Muziek die da gespielt wird, Radiopiraten haben das FM Band schon immer "belebt". Warum die Behörden da so hinter her sind kann ich mir vorstellen, es geht nur ums Geld. Sonst würde es doch keinen Jucken. Da sind denke ich sogar mehrere hinter her denen ein Piratensender zum Himmel stinkt. Vielleicht sogar die "Offiziellen" Sender. Wer weiß wer da alles mit in einem Boot sitzt um dem kleinen Mann den letzten Cent für belangloses aus der Tasche zu ziehen.

Auch verstehe ich manche Nachbarn/Leute nicht die ihren Schwarzsender gleich verpetzen...

von UKW vs. DAB+ - am 24.04.2017 08:50
Die Nachbarn waren garantiert eingeweiht und werden es nicht verraten haben, das ist doch gar nicht möglich sonst sowas so lange zu betreiben, der Sender wurde doch nicht nach 3 Tagen Betrieb schon ausgehoben.
Der Sender ist bestimmt nur irgendwann einfach von den holländischen Behörden angepeilt worden und so hat man es dann der BNA gemeldet.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 24.04.2017 09:07
Zitat
Jassy
Nicht zu verachten ist auch der Topografischer Vorteil dieses kleines Gebiet. Getelo, Wielen, Itterbeck und generell dieser kleiner Zipfel in Deutschland liegen für unsere Masstäbe ziemlich exponiert und man macht damit auch ziemlich Reichweite bei nur relativ wenig Leistung. Bei Getelo gibt es ein Aussichtsturm wo man problemlos bis nach Osnabrück schauen kann und wo auch zum Beispiel DAB aus Bremen dauerhaft zu empfangen ist. Bei Tropo ist dort die Hölle los, wenn man dort mit richtige Antennen ranrückt kann man dort erstaunliche Empfänge machen.


Klingt ganz nach einem DX-:drink:-WE....

von Mc Jack - am 24.04.2017 09:14
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Die Nachbarn waren garantiert eingeweiht und werden es nicht verraten haben, das ist doch gar nicht möglich sonst sowas so lange zu betreiben, der Sender wurde doch nicht nach 3 Tagen Betrieb schon ausgehoben.


Also wir hatten bei diversen Amateurfunkaktivitäten vergleichbare Masten auch über Tage stehen, da gabs nie irgendwelche Polizei-Besuche etc., obwohl Passanten natürlich auch nicht immer eingeweiht sind, warum da plötzlich 'was Großes in der Pampa steht... Natürlich immer mit Erlaubnis des Grundstückseigners.

von DH0GHU - am 24.04.2017 11:12
Gesetze sind Gesetze. Punkt. Ohne Zweifel. Ohne Fragen.

Mit solche Leistungen u.a fragt man Ärger. Das ist ja kein Funzel für ein Kleinstadt.

von ES5NHC - am 24.04.2017 14:57
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