Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
28
Erster Beitrag:
vor 1 Monat, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 3 Wochen, 1 Tag
Beteiligte Autoren:
DH0GHU, Alqaszar, MainMan, Seltener Besucher, peppi477, hegi_ms, Zwölf, zerobase now, sup2, Peter Schwarz, ... und 12 weitere

Neue Regierung in NRW. Was ändert sich beim Rundfunk?

Startbeitrag von sn0 am 14.05.2017 20:25

Herzlich Willkommen im Glaskugel-Thread zum Ergebnis der NRW Landtagswahl 2017.

Auch wenn zur Stunde noch nicht sämtliche Stimmen gezählt und noch keine Koalitionsvereinbarungen getroffen sind, kann an dieser stelle Diskutiert und Spekuliert werden was sich in den nächsten Jahren in Sachen Rundfunk in NRW verändern könnte.


Zur Anregung der Diskussion ein paar Fragen:

  • Wird sich überhaupt etwas ändern oder ist der Regierungswechsel nur alter Wein in neuen Schläuchen?
  • Wird dem Versagen der LfM in Sachen Zwei-Säulen Modell ein Ende bereitet?
  • Muss der quasi UKW-monopolist RadioNRW zukünftig Konkurrenz fürchten?
  • Was kann sich beim Digitalradio ändern? (Regional/Lokalmuxe/Bayrische Verhältnisse?)


Ich bin gespannt auf eure Meinung.


Damit haben die Parteien geworben:

Auszug auf dem Wahlprogramm der CDU (PDF):
Zitat
CDU-NRW Wahlprogramm Seite 103
Nordrhein-Westfalen braucht für den öffentlichen Diskurs auflagenstarke Tageszeitungen, einen reichweitenstarken, solide finanzierten, aber mittelfristig weitgehend werbefreien WDR sowie einen wirtschaftlich tragfähigen Lokalfunk [...].
Technische Entwicklungen, die das einmalige Modell des Lokalfunks in seinem Gesamtbestand gefährden, lehnen wir ab. Darüber hinaus wollen wir Initiativen einbringen, die die finanziellen Rahmenbedingungen für freie und vielfältige Medien – und damit für die lokale Vielfalt – verbessern.



Auszug auf dem Wahlprogramm der FDP (PDF)
Zitat
FDP Wahlprogramm Seite 29 + 30
Wir setzen uns für eine freie und vielfältige Presse- und Medienlandschaft ein. [...]
Die Rahmenbedingungen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk müssen so gestaltet werden, dass dieser sich auf seine Kernaufgaben konzentriert. [...]
Wir wollen das Landesmediengesetz NRW reformieren. Es muss die digitale Entwicklung stärker abbilden. Dazu müssen bürokratische Fesseln aus dem analogen Zeitalter gelöst und Zukunfts- und Entwicklungschancen für Presse, Medien und private Sender eröffnet werden. Der politischen Einflussnahme auf die Besetzung der Leitung oder der Medienkommission der Landesmedienanstalt wollen wir einen Riegel vorschieben.
Wir wollen eine einheitliche, unabhängige und professionelle Medienaufsicht schaffen. Den Einfluss der Politik – insbesondere von Regierungsvertretern – in Aufsichtsgremien des Rundfunks wollen wir dabei zurückdrängen.


Auszug auf dem Wahlprogramm der SPD (PDF)
Zitat
SPD Wahlprogramm Seite 89 + 90
In einer unübersichtlichen Welt gewinnt das Lokale immer mehr an Bedeutung. Von der [...] Landesanstalt für Medien, sollen verstärkt wichtige Impulse zur lokalen Vielfaltssicherung ausgehen. Der NRW-Lokalfunk ist und bleibt unverzichtbar für lokale und regionale Informationen.
[...] Um die mediale Vielfalt NRWs zu erhalten und unseren Unternehmen faire Wettbewerbsbedingungen zu verschaffen, bedarf es nicht zuletzt einer Anpassung des regulatorischen Rahmens an die digitale, konvergierte Medien- und Netzwelt.
[...]
Wir setzen uns weiter dafür ein, dass öffentlich-rechtliche Fernsehangebote (Ausnahme Sport) werbefrei werden
und bundesweit einheitliche Werberegelungen in Anlehnung an das WDR-Gesetz für alle öffentlich-rechtlichen Hörfunkangebote gelten. Dazu bedarf es einer auskömmlichen Beitragsfinanzierung. Wir unterstützen Kooperationen zwischen öffentlich-rechtlichem Rundfunk und privaten Medienhäusern.

Antworten:

Nix ändert sich im UKW-Bereich NRW mindestens die nächsten 5 Jahre. Evtl wird Metropol FM aufgeschaltet. Am besten gefällt mir der Passus der FDP

von DJ DAREK - am 14.05.2017 21:05
Was wird sich ändern?

CDU-NRW Wahlprogramm:
"Nordrhein-Westfalen braucht für den öffentlichen Diskurs auflagenstarke Tageszeitungen, einen reichweitenstarken, solide finanzierten, aber mittelfristig weitgehend werbefreien WDR sowie einen wirtschaftlich tragfähigen Lokalfunk" Zitat Ende.

Ähm, wurde nicht gerade von der SPD die Rundfunkwerbung beim WDR gekürzt?
WDR4 ist schon werbefrei und es wird in 2 Jahren nur noch auf einer WDR Welle überhaupt Werbung möglich sein.

CDU-NRW Wahlprogramm:
"Technische Entwicklungen, die das einmalige Modell des Lokalfunks in seinem Gesamtbestand gefährden, lehnen wir ab. Darüber hinaus wollen wir Initiativen einbringen, die die finanziellen Rahmenbedingungen für freie und vielfältige Medien – und damit für die lokale Vielfalt – verbessern." Zitat Ende.

Hätte so auch die SPD unterschrieben. Die Initiative hat es bereits gegeben.
Die Werbung beim WDR zusammenstreichen....und auf die DAB+ Technik stehen die Schwarzen ja auch nicht. Die Verlegerlobby war also auch hier erfolgreich.

Bleibt alles so, wie es ist...Wetten?

von vossi68 - am 14.05.2017 21:09
Der WDR muss zwei seiner UKW-Ketten abgeben; ab 2019 senden dort "Hitradio NRW (Gesellschafter: RTL, Funke, Verlag Lensing) und "Antenne NRW" (Gesellschafter: Axel Springer, Verlag DuMont, Rheinische Post). Und NRW hat endlich Vielfalt im Radio.

von freiwild - am 14.05.2017 22:33
Wenn das so passiert spendier ich dir einen, da kannst du sicher sein.

von RheinMain701 - am 14.05.2017 22:52
Kurz knapp und bündig :
Nix.
Nur in Essen wird Antenne Essen als zweiter Lokalsender genehmigt und kick!fm als Rahmenprogramm lizensiert....:bruell:

von peppi477 - am 14.05.2017 23:23
Zitat
peppi477
Nur in Essen wird Antenne Essen als zweiter Lokalsender genehmigt und kick!fm als Rahmenprogramm lizensiert....:bruell:


Das würde nur passieren, wenn die Piraten in NRW an die Macht kämen :joke:

von DX OberTShausen - am 14.05.2017 23:39
NICHTS wird passieren. Die CDU tanzt doch noch eher als die SPD nach der Pfeife der Zeitungsverlage. FDP ebenfalls. Hauptsache die Zahlen stimmen. Und auch das Webersche Dummradio ist genau nach deren Geschmack.

von Japhi - am 15.05.2017 05:08
Zitat
Japhi
NICHTS wird passieren. Die CDU tanzt doch noch eher als die SPD nach der Pfeife der Zeitungsverlage. FDP ebenfalls. Hauptsache die Zahlen stimmen. Und auch das Webersche Dummradio ist genau nach deren Geschmack.

Eine Ansicht, die ich exakt so teile! Die Zitate oben lassen für mich auch keinen Zweifel zu, da wird der Status-Quo für gut befunden.
Legen wir noch einen drauf: Auch in fünf Jahren, wenn das Pendel der Enttäuschten wieder zurückschwingt wird sich vermutlich nichts ändern. Naiv formuliert: Vielleicht gibt es dann Chancen für einen "öffentlich-rechlicheren" WDR.

"Technische Entwicklungen, die das einmalige Modell des Lokalfunks in seinem Gesamtbestand gefährden, lehnen wir ab" erinnert an den Behördenschreibtisch zu Stenkelfeld: "Dies ist nicht der Ort, an dem bewegt,
verändert oder solches Tun auch nur bewilligt wurde"

von Thomas (Metal) - am 15.05.2017 06:15
"Technische Entwicklungen [...] lehnen wir ab". Wow. Die CDU NRW lehnt das Internet ab?
Wie dumm sind die eigentlich?

von DH0GHU - am 15.05.2017 08:00
Wer tatsächlich an Änderungen glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann.
Wenn ich das schon lese: "das einmalige Modell des Lokalfunks" ... :kotz: Das Modell ist sowas von Murx.
Nix, absolut nix ändert sich. Gerade beim WDR ist der Filz viel zu groß. Froh bin ich allerdings, dass diese Frauenclique Kraft&Löhrmann endlich weg ist. Das war doch Klüngel und Kumpanei Hoch 10.


@DH0GHU
Du zitierst aber fehlerhaft, das weißt du schon, oder? Beispiel?
"DH0GHU ist, wenn er permanent Unsinn und blödes Zeug schreiben würde, völlig blöd"
Dein Zitat wäre:
"DH0GHU ist [..] völlig blöd" ... hmm, ob das so passt?

von Jens1978 - am 15.05.2017 08:21
Das ist eine konservative Partei.
Vor über 100 Jahren hätten die den selben Satz verwendet, um die Automobilindustrie klein zu halten, damit die Pferdekutscher ihre Jobs nicht verlieren.

von Saarländer (aus Elm) - am 15.05.2017 08:26
naja, wenn die FDP in der Koalition ist müsste ja mal darüber verhandelt werden, wie viel die CDU von ihrem Standpunkt abrückt :rolleyes:

von Frankfurt - am 15.05.2017 12:14
Zitat
Jens1978

@DH0GHU
Du zitierst aber fehlerhaft, das weißt du schon, oder? Beispiel?
"DH0GHU ist, wenn er permanent Unsinn und blödes Zeug schreiben würde, völlig blöd"
Dein Zitat wäre:
"DH0GHU ist [..] völlig blöd" ... hmm, ob das so passt?


Setze bitte für [..] das ein, was die CDU da noch so geschrieben hatte. Ich war nur zu faul, das alles zu zitieren ;-)

von DH0GHU - am 15.05.2017 12:16
Es wird sich nix ändern. Die CDU will einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk und einen Lokalfunk, der sich selbst tragen kann, weil es keine privaten Konkurrenten gibt... Vielleicht wird man der FDP zuliebe noch Internet als Zukunft des Radios anpreisen.

von Zwölf - am 15.05.2017 13:00
Nur mal zur Erinnerung:

Die CDU war bereits von 2005-2010 gemeinsam mit der FDP in NRW an der Regierung.

Medienpolitisch wurde in diesen fünf Jahren genau eine Änderung vollzogen: Die Kürzung des Bürgerfunks bei den Lokalsendern von Radio NRW auf eine Stunde täglich, außer Sonntag. Das wars.

Ähnlich revolutionär dürften die Reformen unter der kommenden Regierung aussehen, ganz egal, ob es wieder Schwarz-Gelb oder eine GroKo gibt.

von MainMan - am 15.05.2017 20:04
Was man nicht vergessen sollte: NRW ist von einem gewissen Filz geprägt. Dieser aber besteht nicht nur aus roten Fäden, sondern in gleichen Teilen auch aus schwarzen. Das hat mit einer Situation zu tun, die NRW in den Nachkriegsjahren stark geprägt hat.

Das geflügelte Wort vom "roten Stammland" ist nur bedingt richtig. Natürlich, die Arbeiterschaft im Pott und den größeren Städten hat "immer" SPD gewählt, und weil NRW ja von den Ballungsräumen geprägt ist, hatte die SPD in der besten Zeit die absolute Mehrheit sicher.

In Duisburg hätte man zu der Zeit auch einen roten Besen aufstellen können, der hätte 70 % oder mehr bekommen.

Aber: NRW besteht aus auch ländlichen Gebieten. Das Münsterland, das Sauerland, überhaupt Westfalen, aber auch Niederrhein und Eifel haben eine tiefe katholische Prägung. Hier am Niederrhein ust sogar die katholische Zentrumspartei der Weimarer Zeit wieder aufgeflammt, bis die CDU auch dieses absorbieren konnte. Aber dort spielt ländliche-bäuerlich-kleinstädtische Tradition eine große RolleRolle. In diesen Bereichen waren auch die Arbeiter in den katholischen Verbänden integriert (Kolping-Bewegung) und das größte Ereignis ist bis heute das jeweilige Schützenfest.

So ist NRW in der Fläche schwarz, und daher musste der besen in Erkelenz, Telgte oder Berleburg eben nur ein schwarzer sein, um die 70 % zu holen.

Die CDU hat also in NRW auch immer an der Macht teilgenommen. Maßgeblich sind dafür die Mittelbehörden, auch Landschaftsverband genannt. Davon gibt es in NRW zwei: Der im Rheinland und dee westfälisch-lippische. In diesen Landschaftsverbänden, die aus den Vertretern der Gebietskörperschaften bestanden, gab es dann eine gewisse Parität. Die Landschaftsverbände verwalten aber bis heute große Teile der Infrastruktur: Bundes- und Landesstraßen, Landeskliniken, besondere Schulen bis hin zu sozialen und kulturellen Einrichtungen.

Dort aber war auch der Ort des Filzes, dort herrschte gefühlt "real existierender Sozialismus", und die CDU war und ist selbstverständlich Teil dieser Strukturen.

Dieses setzt sich nun fort, denn nach diesem Muster ist NRW organisiert. Die SPD hat "ihre" Verlafe (oft sogar mit finanzieller Beteiligung), die CDU ihre -- die Rheinische Post ist die größte "schwarze" regionale Tageszeitung Deutschlands.

So ist also auch die Landesmedienanstalt nie eine reine SPD-Veranstaltung gewesen. Das Dreisäulenmodell ist proditabel für alle Beteiligten. In Details wird es zu Veränderungen kommen, vielleicht beim Bürgerfunk. Aber selbst da muss die Bürgerfunkgruppe, die alle zwei Monate im Lokalfunk ihre langweilige Sendung macht, beim Schützenfest ihren Schützenbruder, den CDU-Abgeordneten fragen: "Hömma, ihr wollt uns doch nicht datt Jeld streichen! Seid ihr denn beklopp?" Ja, dann kommt das halt nicht.

Veränderung geschieht da nur mit dem Willen aller Beteiligten. Klar, Grüne und FDP könnten da treibende Kräfte für Veränderung sein. Aber das bleibt abzuwarten, ob das ausgerechnet im Rundfunk passiert.

Ich finde das alles nicht optimal. Die NRW-CDU hat einen relativ stärken linken Flügel (dem.auch Laschet angehört), ich kenne hier CDU-Ratsherren, die in der Gewerkschaft sind.

Wenn also einige süddeutsche Ultras weiter oben schon "Antenne NRW" oder "Hitradio NRW" sarkastisch aufziehen sehen, halte ich dem entgegen: Davor beschützt uns hier am linken Niederrhein der liebe Herrgott, die CDU und die nächste Landesregierung.

NRW ist NRW. Auch mit Schwarzgelb.

von Alqaszar - am 15.05.2017 21:13
Betrachtet man es ab 1947, war die CDU in NRW genauso oft staerkste Partei wie die SPD. Nur hatte die SPD eine lange geschlossen Periode von 25 Jahren, an die jeder denkt, weil sie noch nicht so lange her ist wie die der CDU.

von Nordlicht2 - am 15.05.2017 21:35
Zitat
MainMan
Die CDU war bereits von 2005-2010 gemeinsam mit der FDP in NRW an der Regierung.
Medienpolitisch wurde in diesen fünf Jahren genau eine Änderung vollzogen: Die Kürzung des Bürgerfunks bei den Lokalsendern von Radio NRW auf eine Stunde täglich, außer Sonntag. Das wars.


Mal sehen ob dieser Herr erneut zum Medienexperten auserkoren wird. Er kommt vom Lokalfunk.
http://www.thorstenschick.de/medienexperte-thorsten-schick-spricht-im-plenum/

In der Landesmedienkomission und im WDR Rundfunkrat:
http://www.thorstenschick.de/persoenlich/

Fühlt sich auf Schützenfesten wohl! So ist NRW!

von Seltener Besucher - am 16.05.2017 00:22
Gebt mir ne ausreichend große Drahtbürste und ich pflege diesen Filz mal auf meine Art und Weise, dass die Flöhe nur so raushüpfen. Abflammen wäre auch ne Idee...oder nach bester Braunkohletradition wegbaggern. :D
Dieses Bundesland lebt einen Dauerschlaf, es ist kaum auszuhalten.
Mein Eindruck: In Baden-Württemberg kann regieren, wer will. Es läuft. In Bayern könnten die Linken an die Regierung kommen, es würde immer noch brummen. In NRW kann kommen was will, es dümpelt vor sich hin. Die Stellschrauben sind also andere als der Stimmzettel am Wahltag...

von Peter Schwarz - am 16.05.2017 05:28
Gut erkannt, aber nur wenigen bekannt. Es sind die ...dahinter.

von sup2 - am 16.05.2017 13:29
Alqaszar hat die (medien-)politische Situation in NRW ganz gut dargestellt.

Dieser Absatz bringt es auf den Punkt:

Zitat
Alqaszar

So ist also auch die Landesmedienanstalt nie eine reine SPD-Veranstaltung gewesen. Das Dreisäulenmodell ist profitabel für alle Beteiligten. In Details wird es zu Veränderungen kommen, vielleicht beim Bürgerfunk. Aber selbst da muss die Bürgerfunkgruppe, die alle zwei Monate im Lokalfunk ihre langweilige Sendung macht, beim Schützenfest ihren Schützenbruder, den CDU-Abgeordneten fragen: "Hömma, ihr wollt uns doch nicht datt Jeld streichen! Seid ihr denn beklopp?" Ja, dann kommt das halt nicht.


Genau so läuft es.

Da aber Hörfunk mittlerweile allgemein - also keineswegs nur in NRW - primär zur Hintergrundberieselung dient, ist es für die Mehrheit der Hörer (und Wähler) völlig egal ob neben WDR 2 und Lokalradio xy noch ein weiterer AC-Sender existiert oder nicht.

Wer wirklich mehr vom Hörfunk erwartet, ist längst zum Webradio oder zum Bundesmux abgewandert.

von MainMan - am 17.05.2017 18:54
Zitat
sup2
Gut erkannt, aber nur wenigen bekannt. Es sind die ...dahinter.


... genau, die MENSCHEN. Das sind halt Mentalitätsunterschiede. Die sind bekanntlich sprichtwörtlich.

von DH0GHU - am 17.05.2017 21:05
Ja, die Schwaben sind mit ihrer Betriebsamkeit ja nicht auszuhalten. Wir wollen hier einfach nur unsere Ruhe und ein Bierchen (Pils/Alt/Kölsch) trinken.

Zurück zum Thema: Die im NRW-Filz nicht involvierte taz schreibt heute:

http://www.taz.de/Rundfunk-in-NRW/!5410044/

von Alqaszar - am 30.05.2017 14:30
Sehr schön, der Herr Braumeister fordert....
Aber was wird passieren ?
Richtig, nix, aber auch gar nix, Herr Braumeister ist raus und daher denen da oben sch... egal, was er denen auch vorher schon war, schließlich war er ja nur die ausführende Marionette von denen, die abgesäbelt wurde, weil er einigen nicht passte.
Der Filz wird es schon untereinander richten...
Rundfunklizenz in NRW beantragen ? Klar kann man das, aber auf die Antenne kommste hier N I E !!!, egal ob analog oder digital...

von peppi477 - am 30.05.2017 15:05
Zitat
peppi477
.
Rundfunklizenz in NRW beantragen ? Klar kann man das, aber auf die Antenne kommste hier N I E !!!, egal ob analog oder digital...


Traurig, aber wahr und das im bevölkerungsreichsten Bundesland.:rolleyes:

von zerobase now - am 30.05.2017 16:34
Zitat
peppi477
Rundfunklizenz in NRW beantragen? Klar kann man das, aber auf die Antenne kommste hier N I E !!!, egal ob analog oder digital...


Wobei das auch für die öffentlich-rechtliche Anstalt gilt, der nicht die nötigen Frequenzen bereitgestellt werden. Die WDR2-Regionalisierung ist Bestandteil des WDR-Gesetzes …

Gesetz über den „Westdeutschen Rundfunk Köln“ (WDR-Gesetz)
In der Fassung vom 06.12.2016

§ 3 Aufgaben, Sendegebiet
Der WDR veranstaltet folgende Hörfunkprogramme, die neben ihren spezifischen Schwerpunkten auch der Darstellung der Regionen dienen:

2. ein Tagesbegleitprogramm mit Musik und aktuellen Informationen aus den verschiedenen Regionen Nordrhein-Westfalens, Deutschland und der Welt.

(7) Der WDR kommt seinem gesetzlichen Auftrag durch Nutzung geeigneter Übertragungswege nach. Bei der Auswahl des Übertragungsweges sind die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu beachten. Er ist berechtigt, zu angemessenen Bedingungen die analoge terrestrische Versorgung schrittweise einzustellen, um Zug um Zug den Ausbau und die Zuweisung digitaler terrestrischer Übertragungskapazitäten zu ermöglichen. Die analoge Verbreitung bisher ausschließlich digital verbreiteter Programme ist unzulässig.

(8) Der WDR kann im Rahmen seines Programmauftrags seine Programme auch in digitaler Technik verbreiten. Die Programme und Angebote können jeweils auch zu einem Gesamtangebot unter einem elektronischen Programmführer zusammengefasst werden. § 11a Absatz 2 und §§ 11d bis 11f Rundfunkstaatsvertrag bleiben unberührt.

von Seltener Besucher - am 30.05.2017 21:23
@räuberhotzenplotz1:

"dem Volk wird ein politischer Wettbewerb / Schauwahlkampf mit dem Thema "soziale Gerechtigkeit" vorgegaukelt, um von den tatsächlichen Herausforderungen für unser Land abzulenken"

und die wären ?


"Bald wird für uns wahrscheinlich die Kurzwelle wieder wichtig..."

Mag sein, dann musst du aber zunächst den für dich alternativlosen HF-Müll bekämpfen.

P.S.

Da hat wohl Wachtmeister Alois Dimpfelmoser eingegriffen :confused:

von hegi_ms - am 31.05.2017 15:14
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.