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Kabel-TV Verstärker

Startbeitrag von DX-Fritz am 16.05.2017 08:52

Ich habe kürzlich festgestellt, dass einige Sender (z.B Phoenix HD, zdf_Neo HD und KiKa HD) beim Sendersuchlauf nicht gefunden werden (Vodafone Kabel Deutschland). Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass diese Sender auf einer höheren Frequenz (626 MHz) als die übrigen übertragen werden. Als ich schon am Kabel-Verstärker im Keller rumschrauben wollte, fiel mir auf, dass dort die Angabe "40 - 450 MHz" aufgedruckt ist. Der Verstärker ist also wohl nicht für die höheren Frequenzen geeignet.

Wenn ich die genannten Programme empfangen will, gehe ich nun davon aus, dass ich einen neuen Verstärker brauche. Von den Kathrein Verstärkern würde sich der VOS 20/F anbieten, der allerdings nur F-Anschlüsse hat. Gibt es auch passende Verstärker, bei denen ich die beiden Kabel nur anstecken brauche?

[attachment 9205 Kathrein_alter_Kabel-TV_Verstrker_bis_450_MHz.jpg]

Antworten:

Alternativ gibt es auch Adapterstecker, die Du nur an die F-Buchsen des Verstärkers anzuschrauben brauchst. Die kosten nur kleines Geld und sind leicht erhältlich.

von delfi - am 16.05.2017 08:58
Ist es normalerweise nicht Aufgabe des Kabelanbieters, einen entsprechenden Verstärker (unentgeltlich) zur Verfügung zu stellen?

von PEQsche - am 16.05.2017 09:03
Das mit den Adapterstecker würde ich dir auch empfehlen. Ich habe so ähnliche bei mir im Einsatz bei meinem Terristik Verstärker. Ich nutze IEC auf F damit ich den Verstärker mit F Kabel nutzen kann.

von UKW vs. DAB+ - am 16.05.2017 09:03
Ich würde eher gleich F-Stecker an die Kabel dran machen. Diese Schraub-Plastik-Teile würde ich
generell nicht innerhalb einer Hausverteilung einsetzen wg Schirmungsmaß und Zuverlässigkeit .

Als Verstärker würde sich auch ein Gebrachter mit 20dB Verstärkung wie z.B. Spaun HNV 200 F anbieten .

von carkiller08 - am 16.05.2017 09:31
Ich würde da gar nix schrauben sondern mich beim Anbieter melden. Der bekommt Geld dafür das er dir die TV Programme zur Verfügung stellt. Warum willst du dann noch zusätzlich dein eigenes Geld ausgeben für ein Gerät das dein Anbieter zu bezahlen hat?

von Spacelab - am 16.05.2017 13:07
Der Kabelanbieter muss nur einen Mindestpegel am Übergabepunkt sicherstellen. Wenn der für die Hausverteilanlage nicht ausreicht und ein Verstärker erforderlich ist, ist dies Sache des Eigentümers.

von RolfS - am 16.05.2017 13:13
Ich bin jetzt mal davon ausgegangen das dies der Verstärker ist der direkt am Kabel angeschlossen ist das von der Straße kommt. Und der wurde bei einer Freundin und auch bei mir (ich war 2 x mal zwangsverkabelt) jedesmal vom Kabelanbieter installiert.

von Spacelab - am 16.05.2017 13:19
Zitat
Spacelab
Ich bin jetzt mal davon ausgegangen, dass dies der Verstärker ist, der direkt am Kabel angeschlossen ist, das von der Straße kommt.


Ja, fast! Aus der Kellerwand kommt von draussen ein dickes schwarzes Kabel, das nach einem Meter in ein Postkästchen reingeht und danach vermutlich unverändert an den TV-Kabelverstärker weitergegeben wird. Ich vermute, dass dieses Postkästchen der sogenannte Übergabepunkt ist.

Auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen, dass mir der Kabelanbieter (Vodafone Kabel D) kostenlos einen Kabelverstärker stellt, der auf die aktuelle Frequenzbelegung abgestellt ist. Versuchen kann ich es ja mal.

[attachment 9206 Kabel-TV_Verstrker_und_Postkstchen.jpg]

von DX-Fritz - am 16.05.2017 16:13
Zitat
PEQsche
Ist es normalerweise nicht Aufgabe des Kabelanbieters, einen entsprechenden Verstärker (unentgeltlich) zur Verfügung zu stellen?

Nein.

Zitat
Spacelab
Ich bin jetzt mal davon ausgegangen das dies der Verstärker ist der direkt am Kabel angeschlossen ist das von der Straße kommt. Und der wurde bei einer Freundin und auch bei mir (ich war 2 x mal zwangsverkabelt) jedesmal vom Kabelanbieter installiert.


Der Verstärker wird nur vom Kabelanbieter kostenlos installiert, wenn der Kunde "HSI" (Internet / Telefon) vom Kabelanbieter bezieht, eine kurze Zeit lang wurde auch je nach Anbieter bei Kunden, die einen "digitalen" Vertrag hatten im Rahmen einer Störungsmeldung der Verstärker getauscht falls es sich um ein 450 MHz Modell handelte, das ist aber aktuell und auch schon länger bei allen drei großen Kabelnetzbetreibern nicht mehr so.

von WiehengeBIERge - am 16.05.2017 16:23
Abgesehen vom veralteten Verstärker:

- Schirmungsmaß der Stecker (das wurde ja schon geschrieben)

- kein Potentialausgleich für das vom Hausübergabepunkt kommende Kabel

- kein Potentialausgleich für das Verstärker-Gehäuse

- kein Potentialausgleich für das in die Hausverteilung gehende Kabel


Wenns saublöd kommt, bekommst Du eine gefeuert, sobald Du eines der beiden weißen Kabel abziehst und an den "passenden" Stellen anfasst. Das sind dann nicht die wenigen Millivolt Signalpegel, sondern satte Netzspannung, falls innerhalb der Hausverteilung / an einem der irgendwo im Haus angeschlossenen Geräte / an an diese Geräte angeschlossenen Geräten oder draußen in der Straße (das eher unwahrscheinlich) am ankommenden Kabel ein Defekt vorliegt.

Sollte bei dieser Gelegenheit also gleich mit erledigt werden: grüngelben 4 oder 6 qmm von der Haupterdungsschiene zum Übergabepunkt legen und dort die Kabelschirme des ankommenden und abgehenden Kabels sowie das Gehäuse des neuen Verstärkers anklemmen lassen. Der verstärker wird dafür eine Schraubklemme haben.

@WiehengeBIERge: wie ist das eigentlich, wenn man als Anschluss-Inhaber (und Verstärker-Besitzer) nun einen neuen aktuellen HAV kauft, der natürlich Rückweg hat und das Dingens da einbaut? Dann ist aus meiner Sicht, sobald das Netz dort auch für Internet und Telefon genutzt wird (nicht zwingend in diesem Haus, aber in diesem Wohngebiet) massive Störung möglich. Darf man den Verstärker dann tatsächlich in Eigenleistung wechseln oder muss das ein vom Netzbetreiber benannter Fachbetrieb machen, der dann den Rückweg deaktiviert oder runterdreht oder einen 85-MHz-Hochpass vor den HAV schraubt?

von Chris_BLN - am 16.05.2017 18:42
Zitat
Chris_BLN
@WiehengeBIERge: wie ist das eigentlich, wenn man als Anschluss-Inhaber (und Verstärker-Besitzer) nun einen neuen aktuellen HAV kauft, der natürlich Rückweg hat und das Dingens da einbaut?


Noch werden auch HAV mit auf 862 MHz kastrierter Bandgrenze und ohne RK-Verstärkung angeboten.

Zitat
Chris_BLN
Dann ist aus meiner Sicht, sobald das Netz dort auch für Internet und Telefon genutzt wird (nicht zwingend in diesem Haus, aber in diesem Wohngebiet) massive Störung möglich. Darf man den Verstärker dann tatsächlich in Eigenleistung wechseln oder muss das ein vom Netzbetreiber benannter Fachbetrieb machen, der dann den Rückweg deaktiviert oder runterdreht oder einen 85-MHz-Hochpass vor den HAV schraubt?


Fehlende Fachkunde und fehlende Skrupel trotzdem zu manipulieren verhalten sich proportional.

Jeder ist für seine Handlungen verantwortlich und wer beim Stichwort Interstage-Einstellungen nur Bahnhof versteht, sollte die Auswechslung einem Installationspartner des KNB überlassen, der bei Erfordernis auch den HÜP wechselt.

von Dipol - am 16.05.2017 19:34
Zitat
Dipol
Noch werden auch HAV mit auf 862 MHz kastrierter Bandgrenze und ohne RK-Verstärkung angeboten.

Wer hat da noch was im Angebot, das auch KDG-zugelassen ist?

Ist man als Hauseigentümer eigentlich verpflichtet, nur KDG-zugelassene Komponenten in seinem Verantwortungsbereich zu verbauen oder ist das Thema eher entspannt zu betrachten?

Zitat
Dipol
der bei Erfordernis auch den HÜP wechselt.


Sind die eigentlich bei alt-Modellen auch bandbreitenbegrenzt oder schlägt bei dieser rein passiven Technik das Thema nicht so heftig durch?

von Chris_BLN - am 16.05.2017 20:36
Zitat
Chris_BLN
kein Potentialausgleich für das vom Hausübergabepunkt kommende Kabel


Bei UMKBW werden die HüPs bei Neuinstallationen meist nicht mehr in den PA eingebunden, sondern durch ein doppelt glavanisches Trennglied sogar potentialmäßig vom Haus getrennt. Der getrennte Teil ist dann komplett berührungsgeschützt.

Bei KDG werden die ÜPs weiterhin mit dem PA verbunden, wenn das aus irgendeinem Grund nicht geht, darf der Servicepartner keinen Verstärker einbauen, selbst wenn der restliche Teil der Anlage (Verstärker, Erdungsblock, Verteiler usw. ) mit dem PA verbunden werden könnte.

Zitat
Chris_BLN
@WiehengeBIERge: wie ist das eigentlich, wenn man als Anschluss-Inhaber (und Verstärker-Besitzer) nun einen neuen aktuellen HAV kauft, der natürlich Rückweg hat und das Dingens da einbaut? Dann ist aus meiner Sicht, sobald das Netz dort auch für Internet und Telefon genutzt wird (nicht zwingend in diesem Haus, aber in diesem Wohngebiet) massive Störung möglich. Darf man den Verstärker dann tatsächlich in Eigenleistung wechseln oder muss das ein vom Netzbetreiber benannter Fachbetrieb machen, der dann den Rückweg deaktiviert oder runterdreht oder einen 85-MHz-Hochpass vor den HAV schraubt?

Tja, ich glaube, darüber hat bei allen KNBs überhaupt noch nie einer nachgedacht. Sofern ein moderner HüP verbaut ist, würde es reichen, einfach den dort immer eingebauten Hochpass einzuschalten.
Moderne HüPs sind aber in "nicht-HSI"-Gebäuden eher selten anzutreffen ;-).

Zitat
Chris_BLN
Ist man als Hauseigentümer eigentlich verpflichtet, nur KDG-zugelassene Komponenten in seinem Verantwortungsbereich zu verbauen..:?

Nein. Da man ja grundsätzlich erst mal selbst für die Netzebene 4 zuständig ist, darf man dort natürlich verbauen "was man will", so lange es den EMV-Vorschriften entspricht.

Interstage-Dämpfung, Entzerrung, korrekter Aufbau von Verstärkerkaskaden - damit haben leider viele der Installationsfirmen der KNBs ebenfalls probleme und machen oft alles falsch, was man falsch machen kann. Obwohl es von den KNBs Einmessanweisungen gibt, die so geschrieben sind, dass sie eigentlich jeder Hauptschüler 9. Klasse verstehen könnte.

von WiehengeBIERge - am 17.05.2017 07:22
Zitat
WiehengeBIERge
Bei UMKBW werden die HüPs bei Neuinstallationen meist nicht mehr in den PA eingebunden, sondern durch ein doppelt glavanisches Trennglied sogar potentialmäßig vom Haus getrennt. Der getrennte Teil ist dann komplett berührungsgeschützt.


Ach, ist das wieder so? Bei KBW hatte man das doch so gemacht und nach Übernahme durch UM flogen die Trennglieder wieder raus? Oder irre ich mich da?

Hier gibt es ja ein Foto einer solchen Installation: http://up.picr.de/7081471mae.jpg - seltsam allerdings, daß da auch in den HÜP ein grüngelber reingeht. Wenn der tatsächlich angeklemmt ist, wäre das Trennglied gebypasst.

Gegen Potentialverschleppung und dauerhafte korrodierende Ströme auf den Hauserdern (die ja nicht immer massive Fundamenterder sind, sondern oft auch - wenn überhaupt - Staberder) finde ich diese Trennglieder ja auch eine feine Lösung. Ich habe wegen unklarer Potential-Situation dem Kabel, das bei meinen Eltern ausm Nachbarhaus (und aus 3 weiteren Häusern) kommend das Fernsehen liefert, auch ein galvanisches Trennglied verpasst und nur die danachfolgende Hausinstallation auf den Potentialausgleich geklemmt.

Zitat
WiehengeBIERge
Tja, ich glaube, darüber hat bei allen KNBs überhaupt noch nie einer nachgedacht.


Hmmm... mir wird mit zunehmendem Lebensalter langsam klar, warum ich als "kompliziert" gelte. :D

von Chris_BLN - am 17.05.2017 08:32
Zitat
WiehengeBIERge
Interstage-Dämpfung, Entzerrung, korrekter Aufbau von Verstärkerkaskaden - damit haben leider viele der Installationsfirmen der KNBs ebenfalls probleme und machen oft alles falsch, was man falsch machen kann. Obwohl es von den KNBs Einmessanweisungen gibt, die so geschrieben sind, dass sie eigentlich jeder Hauptschüler 9. Klasse verstehen könnte.


2006 wurde bei einem Dibkom-Zertifizierungslehrgang bei KBW in Heidelberg ein Kfz.-Mechaniker gleich wieder nach hause geschickt, ein Kfz.-Elektriker dann am zweiten Tag. Beide waren von Installationspartnern angemeldet worden. Bei den "Vergütungen" der KNB ist es kein Wunder, dass man derart antennentechnisch berufsfremde Monteure ohne Zertifizierung auf Bautellen antriffen kann, billig müssen die armen Kerle sein.

Zitat
Chris_BLN
Zitat
WiehengeBIERge
Bei UMKBW werden die HüPs bei Neuinstallationen meist nicht mehr in den PA eingebunden, sondern durch ein doppelt glavanisches Trennglied sogar potentialmäßig vom Haus getrennt. Der getrennte Teil ist dann komplett berührungsgeschützt.


Ach, ist das wieder so? Bei KBW hatte man das doch so gemacht und nach Übernahme durch UM flogen die Trennglieder wieder raus? Oder irre ich mich da?


Völlig richtig, UM wollte die erst wie KDG keine und dann doch wieder.

Zitat
Chris_BLN
Hier gibt es ja ein Foto einer solchen Installation: http://up.picr.de/7081471mae.jpg - seltsam allerdings, daß da auch in den HÜP ein grüngelber reingeht. Wenn der tatsächlich angeklemmt ist, wäre das Trennglied gebypasst.


Da kann man auch als Atheist nur wünschen: Herr, lass Hirn ra!

NACHTRAG: Man sieht einen PA-Leiter am HÜP, ich kann aber keinen erkennen der auch von der Montageplatte wegführt. Neues PA-Schutzkonzept à la SIEMENS Lufthaken?

BTW: Wo das Netzkabel endet ist auch unklar. Normwidrige Passagen im UM-Partnerhandout, wonach man

⦁ Netzstecker abschnippeln und in Verteilern direkt anklemmen und
⦁ Wasserleitungen als PA-Leiter benutzen darf,

waren in der letzten Sitzung des AK 1 Sicherheit im Februar beanstandet worden.

von Dipol - am 17.05.2017 09:51
Zitat
Dipol
NACHTRAG: Man sieht einen PA-Leiter am HÜP, ich kann aber keinen erkennen der auch von der Montageplatte wegführt. Neues PA-Schutzkonzept à la SIEMENS Lufthaken?


Ganz oben links geht ein grüngelber zusammen mit dem Koaxkabel der Hausverteilung ins Plasterohr und dann links ausm Foto raus.

Zitat
Dipol
NACHTRAG:BTW: Wo das Netzkabel endet ist auch unklar.


Wo es endet ist unklar, aber es geht unten links ausm Bild raus, hinter dem NE3-Kabel lang und dann wohl wieder nach oben. Da scheint ein Kasten zu sein. Hoffen wir mal...

von Chris_BLN - am 17.05.2017 15:19
Zitat
Chris_BLN
Ach, ist das wieder so? Bei KBW hatte man das doch so gemacht und nach Übernahme durch UM flogen die Trennglieder wieder raus? Oder irre ich mich da?


Seit UM und KBW sich zusammen geschlossen haben werden auch im UM-Gebiet die Trennglieder pauschal verbaut. Zwischendrin war es ganz kurz mal andersrum, das stimmt.

Zitat
Dipol
2006 wurde bei einem Dibkom-Zertifizierungslehrgang bei KBW in Heidelberg ein Kfz.-Mechaniker gleich wieder nach hause geschickt, ein Kfz.-Elektriker dann am zweiten Tag. Beide waren von Installationspartnern angemeldet worden. Bei den "Vergütungen" der KNB ist es kein Wunder, dass man derart antennentechnisch berufsfremde Monteure ohne Zertifizierung auf Bautellen antriffen kann, billig müssen die armen Kerle sein.

Bei mir im NE4- Dibkom-Zertifizierungslehrgang damals saßen KFz-Mechaniker, Landschafstgärtner, Maler, ungelernte, Leute mit abgebrochener Elektrikerausbildung und auch ein paar echte Elektriker und Radio und Fernsehtechniker / Nachfolgeberufe.
Bestanden hatten bis auf einen alle, was allerdings auch überhaupt kein Problem darstellte ;-) .
Der NE3-Lehrgang ist genau so, man muss sich schon anstrengen, um dabei durchzufallen...

Zitat
Dipol
BTW: Wo das Netzkabel endet ist auch unklar. Normwidrige Passagen im UM-Partnerhandout, wonach man

⦁ Netzstecker abschnippeln und in Verteilern direkt anklemmen und
⦁ Wasserleitungen als PA-Leiter benutzen darf,

Ganz so steht das da aber auch nicht drin, man darf als Netzanschluss einen eigenen, zuschraubbaren Hensel-Kasten verwenden, da darf aber sonst nichts weiter drin sein außer dem Netzkabel des Verstärkers und der Zuleitung, und eigentlich soll das auch nur in Gebäuden gemacht werden, wo regelmäßig "Störungen" wegen gezogener Netzstecker der Verstärker gemeldet werden und bei Objekten die keinen FI-Schalter haben...
Wobei ich bei letzterem ja eher gar nicht installieren würde...

Wasserleitungen als PA?
Das steht in keiner mir vorliegenden UM-Richtlinie und auch in keinem Handout. Ich meine sogar, selbst in der 2007er Richtlinie steht schon drin, dass Wasserleitungen nicht als PA verwendet werden dürfen, wobei es damals aber noch stillschweigend geduldet wurde.

Zitat

http://up.picr.de/7081471mae.jpg

Nach UM-Gesichtspunkten ist da noch mehr "Mangelhaft":
- "DGT" eingebaut obwohl Anlage anscheinend nicht mit PA verbunden (wobei das oben links im Rohr eventuell doch ein 4² sein könnte)
- Anlage nicht in den PA eingebunden
- Verstärker nicht mit den Anschlüssen nach unten eingebaut (Lüftungsschlitze)
- Verstärker-Netzkabel hinter der Montageplatte her geführt (Gefahr dass beim Bauteiltausch in das Kabel geschraubt wird

Genauer betrachtet ist der Erdungsdraht vielleicht doch gar nicht am ÜP angeschlossen, denn der Anschluss wäre ja in der Mitte. Kann man aber so genau nicht erkennen.

BTW: Wozu haben die Montageplatten von KBW eigentlich so einen Ausschnitt drin?

von WiehengeBIERge - am 17.05.2017 17:02
Auf jeden Fall die alten Plaste-Koax-Stecker entfernen. Sind gerade bei höheren QRGs eine zusätzliche Störungsquelle. Kriege jedes mal einen Schreck, wenn jemand das im Bereich der SAT-ZF an alten TV-Dosen einsetzt :eek:

Bei UM hat letzte Woche der Techniker auch noch ein galvanisches Trennglieg eingesetzt, obwohl die Grundinstallation erst vor 12 Monaten erneuert wurde. Er war eigentlich nur zum Austausch des Business-Modems da.
Seit bestimmt 5 Jahren kommen die mit vormontierten Baueinheiten auf Lochrasterplatten an. Werden diese vormontiert geliefert oder irgendwo produziert oder noch in der unbezahlten Freizeit der Techniker selbst zusammen gebastelt ?

Teilweise kommen da UM-Techniker, die mit falschen Begriffen nur so um sich werfen, die sie irgendwo mal bei der Schnellausbildung aufgegriffen habe. Daran erkennt man auch sofort jemand ohne Hintergrund in dem Fach :angry:

Die beste Showeinlage waren vor ca. 4 Jahren zwei russischsprachige Techniker als Team. Niemand konnte mit denen sprechen, weil sie auch kein Englisch konnten. Die haben sich nur gegenseitig wegen Ihrer Unfähigkeit beschimpft. Zwei Tage später musste dann doch noch ein ansprechbarer Techniker kommen :bruell:

Bei den alten 450 Mhz Verstärkern hatte ich bei vielen Modellen eigentlich keinen abgeregelten Frequenzbereich nach oben feststellen können. Nur war dort der Verstärkungsbereich mit steiegender Frequenz geringer (sprich die Spezifikation nicht mehr garantiert).

von Frankfurt - am 18.05.2017 06:19
Zitat
Frankfurt
Seit bestimmt 5 Jahren kommen die mit vormontierten Baueinheiten auf Lochrasterplatten an. Werden diese vormontiert geliefert oder irgendwo produziert oder noch in der unbezahlten Freizeit der Techniker selbst zusammen gebastelt ?


Eigentlich werden die vor Ort individuell bestückt, im Idealfall erst an der Wand hängend (dann sitzt jedes Bauteil an der passenden Position ;-) ) . Vormontiert ist da eigentlich nichts. Einige Techniker bauen sich aber selbst die wichtigsten Teile oder gar Standardanlagen vor, in manchen Firmen wird das sogar vom Lager schon gemacht. Ist aber nicht der Normalfall. Oft werden die Anlagen auch im Auto zusammen gebastelt in der Hoffnung weniger Werkzeug mit in das Haus nehmen zu müssen. Solche Anlagen kann man an der merkwürdigen Anordnung der Bauteile meistens erkennen ;-).

Zitat
Frankfurt
Teilweise kommen da UM-Techniker, die mit falschen Begriffen nur so um sich werfen, die sie irgendwo mal bei der Schnellausbildung aufgegriffen habe. Daran erkennt man auch sofort jemand ohne Hintergrund in dem Fach :angry:

Ja, das ist alles sehr fragwürdig. Frag einfach mal einen x-beliebigen NE4-Installationstechniker, wozu Abschlusswiderstände technisch da sind.
Mindestens Jeder zweite wird was völlig falsches sagen, nämlich dass sie vor Einstrahlung / Ingress schützen, was völliger Quatsch ist, das Stichwort Reflexion wird von kaum Jemandem genannt werden.
Das ist nur eines von vielen Beispielen...

von WiehengeBIERge - am 18.05.2017 06:30
Ich könnte hier jetzt von zwei mir bekannten Anlagen berichten. Beide vormontiert auf einer Lochblech-Platte.

Bei einer wurde die PA-Leitung am Hausanschlusskasten auf den PEN des Stromversorgers aufgeklemmt, da das Haus keinen Fundementerder und klassische Nullung hat.

Bei der anderen wurde die PA-Leitung schön aufgerollt kunstvoll zwischen Wand und eine Verteilerdose gestopft, in der Hoffnung, dass dies keinem auffällt. Wenigstens hat der Installateur - trotz PA Marke "hängt in der Luft" den häuslichen Potentialausgleich aller Heizungsrohre nachgerüstet - die Wasserrohre hat er aber vergessen :)

Bei beiden Anlagen bricht der Empfang regelmäßig zusammen. Man muss dann alle Geräte von der "Antenne" trennen, später wieder einstecken. Dann geht es wieder. Es würde vermutlich helfen, wenn die Anlage tatsächlich einen PA erfahren hätte...

Dann war da noch der "Fachbetrieb", ein langjähriger KBW-Sub. Dieser drehte dem Kunden, der nach einer Multimediadose für das Ende eines Stranges mit mehreren Dosen fragte, eine Stichdose an. Wär hätte das gedacht. Lief natürlich nicht sauber mit der tollen, neuen Horizon Box, erst ein Tausch gegen die richtige, terminierte Multimediadose mit der richtigen Durchgangsdämpfung (nämlich die der alten Dose) bring die Sache zu laufen. Ja, der Rückwegefilter musste für den Strang natürlich auch noch raus...und der Kunde wunderte sich schon, warum er von der alten Dose noch was übrig hatte (den Endwiderstand).

Billig muss es sein, billig. Da wird kein Geld mehr dran verdient, also Pfusch hoch 10.

Wolfgang

von Wolfgang R - am 18.05.2017 07:41
Zitat

Billig muss es sein, billig.

Es hat eher was mit "Raffgier" zu tun (wer pfuscht, schafft in der Zeit, wo ein korrekt arbeitender "Techniker" eventuell gerade mal den Aufwand gesichtet hat und einen Folgetermin vereinbaren muss aufgrund des Zeitaufwands, zwei komplette "Installationen", dass man dann nachher dort zum Entstören noch mal hin muss und dann wahrscheinlich doch wieder den gleichen Aufwand hat als hätte man von Anfang an vernünftig gearbeitet juckt keinen...).
Auch wenn die Firmen immer scheinheilig von ihrer hohen Fachkompetenz sprechen bin ich mir ziemlich sicher, das oft sogar bewusst ca. 50 % "Hau-Ruck"-Techniker beschäftigt werden. Weil dann "die Zahlen stimmen" :rolleyes: ...

Dafür können aber die Netzbetreiber nichts...

von WiehengeBIERge - am 21.05.2017 09:31
Zitat
WiehengeBIERge
Dafür können aber die Netzbetreiber nichts...


Das sehe ich grundlegend anders. Wo die einseitig festgelegten Vergütungen nicht kostendeckend sind und eine Messgerätepauschale Illusion ist, bleibt nur Murksen oder eben bleiben lassen.

Bei der Einführung des Clever-Kabel-Logos gab es in Esslingen eine KBW-Veranstaltung mit einem Referent der in Scientology-Strukturvertriebsmanier herum sprang und eine Aufbesserung der schon damals nicht üppigen Vergütungen ankündigte. Was stattdessen kam war eine Kürzung und als der interaktive Netzausbau soweit fortgeschritten war, dass man die kleinen HSI-Partner nicht mehr unbedingt brauchte, folgte die zweite. Da ich von einer angemessenen Vergütung andere Vorstellungen hatte und nicht bereit war bei fachgerechter Arbeit nur oder sogar weniger als jede zweite Arbeitsstunde auch bezahlt zu bekommen, gab es nur eine Konsequenz: Bleibenlassen!

Beim Übergang von PREMIERE zu SKY das gleiche Niedriglohn-Spielchen bei der Suche nach Servicerpartnern. Über den Beamer wurden ohne Hemmungen für den LNB-Wechsel alberne Pauschalpreise an die Wand projeziert, mit denen die 3 Referenten keinen Taxifahrer gefunden hätten, der sie auch vom Stuttgarter Hauptbahnhof zum Veranstaltungsort Reithalle und zurück gefahren und auch nur eine halbe Stunde auf sie gewartet hätte.
Witz am Rande: Für den Wechsel eines Single-LNB wurden nach meiner Erinnerung einschließlich Fahrtkosten pauschal € 26,00, für den eines Quatro- oder Quad-LNB nur € 24,00 angeboten. Und die Bauteile mussten dann auch noch bei festgelegten Stationen besorgt werden.

Selbst bei derartigen Preisgestaltungen finden sich immer wieder Opfer. Was da gesucht wurden waren Service-Sklaven. Betriebe, die zu nicht kostendeckenden Preisen zu arbeiten, kommen um Monteure aus dem Niedriglohnbereich nicht herum. Denen kann man noch die Normpegelfenster einbläuen, aber bei Begriffen wie Intermodulation, Pegelreduzierung nach Scherendiagramm mit CNR, CTBA oder CSOA verstehen die meisten nur noch Bahnhof. Auf dem Niveau wie Helmut Schweizer 2006 noch geprüft hatte, käme da kaum einer durch, aber wer sollte dann noch montieren?

Wenn für einen PA-Leiter vom BVT/HAV zur HES - egal wie wie viele Wandbohrungen durchzuführen sind - noch immer skandalöse Spott-Pauschalpreise bezahlt werden, muss man schon froh sein wenn sie wenigstens an der nächsten Wasserleitung angeschlossen sind und nicht hinter irgendwelchen Verteilern oder in potemkischen Bohrlöchern enden.

Wer weiß, was die KNB heute aktuell für den PA und SKY für eine Antennenerdung mit oder vermutlich ohne PA "vergüten".

von Dipol - am 21.05.2017 14:50
Zitat
Dipol
Selbst bei derartigen Preisgestaltungen finden sich immer wieder Opfer. Was da gesucht wurden waren Service-Sklaven. Betriebe, die zu nicht kostendeckenden Preisen zu arbeiten, kommen um Monteure aus dem Niedriglohnbereich nicht herum.

[OT]
Vielleicht macht es ja die Firma Günther Gaal aus Geislingen... :sneg: :sneg: :sneg: Sofern die so weitergemacht haben wie vor etwa 20 Jahren dürfte sich für die breite Betätigungsfelder geöffnet haben. Konkret: Da bekam der Monteuer pauschal 15 DM zur Einrichtung eines Telefon-Hauptanschlusses. Sprit mußte der Monteuer selbst bezahlen, die Fahrzeit und jede Arbeitszeit war da auch bereits inklusive.

von Thomas (Metal) - am 21.05.2017 17:31
Zitat
Dipol
Zitat
Chris_BLN
Zitat
WiehengeBIERge
Bei UMKBW werden die HüPs bei Neuinstallationen meist nicht mehr in den PA eingebunden, sondern durch ein doppelt glavanisches Trennglied sogar potentialmäßig vom Haus getrennt. Der getrennte Teil ist dann komplett berührungsgeschützt.


Ach, ist das wieder so? Bei KBW hatte man das doch so gemacht und nach Übernahme durch UM flogen die Trennglieder wieder raus? Oder irre ich mich da?


Völlig richtig, UM wollte die erst wie KDG keine und dann doch wieder.

Wir wären ja nicht bei UMBKW, wenn es nicht immer wieder mal was neues geben würde ;-). Seit einiger Zeit werden die "DGT's" bei Neuinstalls wieder nicht mehr pauschal eingebaut, sondern nur noch dort wo technisch nötig (die Frage ist, ob der typische Landschaftsgärtner-Techniker immer erkennen kann ob man es technisch brauch oder nicht ;-) ). KDG ist wenisgtens bisher konsequent dabei geblieben, die Teile gar nicht zu verbauen^^.

von WiehengeBIERge - am 25.01.2018 18:41
Ja, die "Erderei"!

Als wir noch zu Analogzeiten hier eingezogen sind, ragte ein dickes Koaxkabel mit einem "aufgemurksten" Stecker aus der Wand! Das war schon immer so, versicherte man mir. Also war ich beruhigt, hihihi! Der Netzbetreiber sagte, der Vermieter sei zuständig und dieser meinte, er habe davon keine Ahnung! Toll, und eine Firma wolle er nicht aufbieten. Schön, da weis man was man hat!
So ging ich halt zum örtlichen TV-Heini. Der dann: "Waaas, im Bahnhof, da mache er gar nichts, das sei Sache der Bahn!" Klar, wieder zum Vermieter? Nein!

Selber angepackt. (Das Dümmste, was ich machen konnte!)

Aber was sind den das für komische Linien im Bild? So ein tiefes Brummen? Merkwürdig, noch nie gesehen oder gehört! Das penetrante Brummen eskalierte zu einem Dröhnen. Schei..., was ist das?

Der Zug fährt raus, meinte meine Frau. ach so, nur der Zug - Waaas?

Ich zog das Antennenkabel aus dem TV und bekam promt eine geballert, und wie, kann ich Euch versichern! Der Phasenprüfer-Schraubenzieher flackerte ganz komisch. Da stimmt wohl so einiges nicht, dachte ich und mein DVM meinte dazu 173VAC gegen die Zentralheizung. Die war wohl geerdet, die Taschenlampe leuchtete zwischen dem Mittelloch der Steckdose und der Heizung. Also das Antennenkabel mal erden. Ist zwar nicht Regelkonform und erzeugt sicher wieder eine Brummschleife, aber bei 173Volt auf dem Schirm wollte ich es auch nicht belassen.

Wamm und Dunkel! Ehm, woher die Freude, das war ein FI, aber welcher? Der 300mA im Keller!

Da hängt das ganze Haus dran! Die Kioskfrau stand auch schon vor der Türe. Klar, hatte auch keinen Strom mehr.

Wieder in der Wohnung wollte ich mal das Oszilloskop befragen, was da eigentlich daher kommt. Der sagte: "Schau lieber nicht hin und schalte auf 1:10. Es waren völlig verzerrte 16 2/3 Hz überlagert mit 50Hz! Nein, bitte nicht, ich habe weder Schlüssel zum Relaisraum der Bahnelektronik noch Zugang zur TV Einspeisung, da ja auch noch das Buffet für die Glasfaserleitungen im gleichen Raum sind.
Habe dann noch ein wenig mit Trennisolatoren im Kabel geübt, kam aber nie zu einer sauberen Lösung. Heute schauen wir Swisscom TV übers Telefonkabel und haben die Antennenanlage still gelegt.

Liebe Grüsse
Res

von DABit - am 25.01.2018 21:14
Aua, ist das heftig. Und lebensgefährlich. Möglicherweise haben sich da vagabundierende Erdströme durch die Bahn breitgemacht und die an unterschiedlichen Stellen ins Gebäude eintretenden Metallteile haben deutlich unterschiedliche Potentiale, weil sie im Erdreich an unterschiedlichen Stellen vom entstehenden "Spannungstrichter" abgreifen. 16 2/3 Hz zeigt ja ganz klar, wo es herkommt. 173 Volt auf dem Schirm am hochohmigen DVM sagt ja erstmal nicht viel aus. Der Strom im Kurzschlussfall macht die Musik. Und das hast Du ja auf anderem Wege positiv getestet: die hohe Belastbarkeit (Glühlampe!) zeigt evtl. deutlichen Isolationsfehler, auch dem müsste nachgegangen werden. Oder sollte das ausschliesslich aus der Induktion in die BK-Verkabelung (Schleifenführung?) herrühren? Dann hättet ihr da aber derbe magnetische Wechselfelder.

Haben Bildröhren-Monitore und -Fernseher damals wackelndes Bild gehabt bei Zuganfahrten? Ich kenne so etwas von der Leitwarte einer Siliziumschmelze, die Steuerzentrale war in einer Kabine auf der Anlagenreihe. Jede Anlage hatte einen Schaltschrank, der alle 3 Netzphasen mit jeweils einigen 10 kW über Thyristorsteuerungen (?) laufen hatte. In Summe stand elektrisch gesehen da eine grosse "Elektrolokomitive" in der Halle. Mir wurde da oben auf dem Inspektionsgang immer übel, Monteure berichteten von flatternden Schraubendrehern in der Hosentasche. Und die Leitwarte hatte die ersten LCD-Bildschirme überhaut im ganzen Werk. Röhrenmonitore lieferten kein benutzbares Bild. Gesund war das definitiv nicht.

Gegen die Magnetfelder hilft freilich gar nichts (vielleicht sind moderne Triebzüge da humaner mit ihren verteilten Antrieben als eine klassische Lokomotive mit grossem Haupttrafo), aber gegen die Kriechströme im Erdreich würde evtl. eine grundhafte Bestandsaufnahme und Funktionsüberprüfung der Erder, deren Vermaschung und das Einbinden aller Metallteile in diese dann einheitliche "Hauserde" helfen. Eventuell müsste auch die Erdung der Gleisanlagen verbessert werden, ggf. mit zusätzlichen / verstärkten Rückleiterseilen und im Bahnhofsbereich enger gesetzten Verbindungen zu den Schienen, die die Gleise deutlich besser von der Rückleiterfunktion entlasten. Das wäre dan aber wirklich etwas für die Bahnstrom-Experten der SBB oder der BLS. Dass der TV-Mann verweigert hat, kann ich gut nachvollziehen.

Mehr zum Thema Bahnstrom-Rückleitung (auch für die Schweiz) hier: https://www.uv-bund-bahn.de/fileadmin//Dokumente/Publikationen/BahnPraxis_E/BahnPraxisE-2007_01.pdf

Ein galvanisches Trennglied in der BK-Hausleitung sollte bei 16 2/3 Hz nochmals besser schützen als bei 50 Hz. So ein TRIS 1002AEN hat bei DC mit 2120 Volt max. 0,2 mA Duchlass-Strom und bei AC (50 Hz!) 230 Volt max. 2 mA Durchlass. Bei 16 2/3 Hz stellen sich natürlich Werte ein, die näher an der DC-Performance liegen. Und das Dingens trennt auch den Innenleiter und nicht nur den Schirm. Beruhigend... habe sowas bei meinen Eltern in die ins Haus kommende Leitung eingebaut, da die vorher via Abzweiger 5 Häuser versorgt. Was da alles auf die Leitung gelangt, will ich gar nicht wissen. Ich blocke es ab.

von Chris_BLN - am 26.01.2018 16:52
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