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München in Südtirol empfangbar - Tatsache oder Übertreibung ?

Startbeitrag von sup2 am 29.08.2017 09:20

Ein Freak erzählte mir gestern, dass man auf einem nördlichen Berggipfel in Südtirol
am Horizont an klaren Nächten den münchner Oly sehen kann. Auch würden auf
diesem Gipfel die Sender von dort ( UKW ) gehen.
Ist das eher ein Märchen , oder doch tatsächlich möglich ?

Antworten:

Manche Fragen lassen einen staunen...

von Thomas (Metal) - am 29.08.2017 09:31
Das muß keine Übertreibung sein . Ich weiß zwar nicht , mit wieviel Sendeleistung arbeiten .
Aber zu Zeiten des Rundfunkmonopols genauer 1983 war RBI ( Radio Brenner International )
in Neuburg / Donau konstant (oberkünftig ) zu empfangen Mono , hatte kein Stereo . Ich glaube
104,1 Mhz . Bundeswehrstandort.

von november62 - am 29.08.2017 09:35
Als ich mal einen Ausflug an den Achensee in Tirol machte, war da schon überrascht, dass das AF im Auto für Bayern 3 die 97,3 MHz aus München als bevorzugte Frequenz wählte. Ich hätte eher mit 98,5 oder 99,2 gerechnet.

von Cha - am 29.08.2017 09:58
Radio- und Sichthorizont sind ja unterschiedliche Dinge, aber wenn man mal ein Tool zu Hilfe nimmt ist es theoretisch tatsächlich möglich, den Olympiaturm von Südtirol aus zu sehen (wennauch ein Grenzgipfel). Ein Fernrohr dürfte aber in jedem Fall empfehlenswert sein (und irgendwie bezweifle ich, dass der Freak dies tatsächlich sah und wahrscheinlich auch ein Tool benutzte):

[attachment 9818 OlyST.PNG]

von CBS - am 29.08.2017 10:22
Kleiner Tipp: heywhatsthat.com ermöglicht es, Panoramen für jeden beliebigen Ort und jede beliebige Höhe zu kalkulieren, also z.B. für den Standort des Olympiaturms und die Höhe (291m) des Turms.

Man sieht dann u.a., dass Bereiche rund um den Hochfeiler (Hochfernerspitze, Punta Bianca, ...) rot markiert sind, ebenfalls einige Spitzen südwestlich des Schwarzensteins - dieser selbst erstaunlicherweise NICHT. Auch der etwas nordöstlich liegende Rauchkofel "geht". Witzigerweise sind dann auch noch Bergspitzen südlich des Hauptkamms, eingefärbt, an der Grenze zu Osttirol südlich des Talabschlusses des Tauferertals.

Mich wundert das auch nicht, wenn man bedenkt, dass Berge wie der Großvenediger z.B. auch vom Hohenpeißenberg sichtbar sind.

Irgendwo hier im Forum hatten wir kürzlich auch mal einen Link zu einem sehr gelungenen Alpenpanorama von München aus...

von DH0GHU - am 29.08.2017 10:52
Zitat
sup2
Ein Freak erzählte mir gestern, dass man auf einem nördlichen Berggipfel in Südtirol
am Horizont an klaren Nächten den münchner Oly sehen kann.


Halte ich eher für ein Gerücht. Wie soll das gehen und vor allem wer treibt sich an klaren Nächten auf Berggipfeln in Südtirol rum ?

von zerobase now - am 29.08.2017 11:36
Zitat
zerobase now
Zitat
sup2
Ein Freak erzählte mir gestern, dass man auf einem nördlichen Berggipfel in Südtirol
am Horizont an klaren Nächten den münchner Oly sehen kann.


Halte ich eher für ein Gerücht. Wie soll das gehen und vor allem wer treibt sich an klaren Nächten auf Berggipfeln in Südtirol rum ?


Auf http://www.alpen-panoramen.de/panorama.php?pid=2398 ist der Hochfeiler sogar zu sehen, und zwar vom Olympiaberg aus, noch nicht einmal vom Turm aus.
Wenn man von M nach Südtirol sehen kann, funktioniert das umgekehrt genauso. Is nix Gerücht.

Und zur Frage, wer sowas tut.... https://www.mountain-adventure.de/tourenberichte/gipfelnacht-auf-dem-hochfeiler/

von DH0GHU - am 29.08.2017 12:15
Ok, hätte ich als Flachlandbewohner zwar nicht gedacht, aber ich denke, dass die Leute vor Ort das besser beurteilen können.

Dann nehm ich alles zurück. :o:cheers:

von zerobase now - am 29.08.2017 12:21
Wäre der Hochfeiler denn nicht auch Sendetechnisch interessant gewesen bzw gab es dort Ausstrahlungen in Richtung München in der vergangenheit?

von Jassy - am 29.08.2017 12:32
Die Frage ist doch ganz einfach zu beantworten:
Da in München in den 80ern Radio C, dann Südtirol1 und Radio Brenner zu empfangen waren, und das ohne Richtantenne, geht die Gegensichtung da oben sicher.

von lindau42 - am 29.08.2017 12:44
Dank FM Exit wird es dann leichter.

von andimik - am 29.08.2017 13:09
Zitat
lindau42

Da in München in den 80ern Radio C, dann Südtirol1 und Radio Brenner zu empfangen waren, und das ohne Richtantenne, geht die Gegensichtung da oben sicher.


Na ja, Empfang und Sichtkontakt sind aber schon zwei unterschiedliche Dinge. ;)

von zerobase now - am 29.08.2017 13:43
Am Schwarzenstein gab es einige Zeit lang eine Sendeanlage, die speziell für die Versorgung von München gebaut wurde: http://www.radiojournal.de/suedtirol2/radiom1/radiom1.htm

Mehr Fotos vom Schwarzenstein und Hühnerspiel (Amthorspitze), von wo man gut nach Innsbruck senden kann: http://www.uhini.de/gal10.htm

Unweit des Schwarzensteins befindet sich ein 70cm-Afu-Relais des ÖVSV. Daten mit Ausbreitungsgebiet: http://wiki.oevsv.at/index.php/70cm_Relais_OE7XGR

von Wasat - am 29.08.2017 15:06
Man kann sich das doch ausrechnen - Distanz, Erdkrümmung - wie hoch muss man sein, um das Ding (steht auf 500m und ist 290m Hoch) noch zu sehen. Und dann darf halt nichts arg höheres dazwischen liegen...

von elchris - am 30.08.2017 01:47
Soweit ich mich erinnere, gab es von dem von Wasat erwähnten OE7XGR aus auch lange Zeit eine 1,3-GHz-Richtfunkstrecke zu einem Packetradio-Umsetzer nördlich München.
Auf dem Schwarzenstein gab es mindestens in den 90er-Jahren ebenfalls ein 70cm-FM-Relais.

Zwischen Schwarzenstein und München ist noch "irgendwas im Weg", man kam westlich und östlich München wohl besser an als in München selbst?

Nebenaspekt: Man sieht Berge in Südtirol von München aus. In deren Nähe stehen DAB-Sender. Da müßte mit etwas Antennenaufwand eigentlich auch was gehen (Reflektionsempfang)...

von DH0GHU - am 30.08.2017 06:01
Es gab bis Mitte der 90er Jahre eine 70cm Linkstrecke vom Kronplatz nach Freising (DB0FSG)-
Das solarbetrieben Relais am Schwarzenstein hatte die Kennung SST und war auf der 439,450 MHz bis nach Thüringen und Sachsen zu empfangen. Verwendet wurde eine Kathrein-Antenne mit 14° vertikalem und 67° horizontalem Öffnungswinkel. Die Steuerung war mit C-Mos Logik Bausteinen aufgebaut. Die Stromversorgung war unabhängig vom M1 Sender und bestand aus 2 Solarpannels mit je 55 Watt und 1m² Fläche. Die Akkus waren von Varta gestiftet mit je 100Ah.
Quelle: QSO von mir 1990 mit Ulrich Paasche (DF1MF), dem Erbauer des 70cm Relais.

von DF8NZ (MAK) - am 30.08.2017 09:11
Ja, die 70cm-Strecke ist mir auch bekannt. DB0FSGIR3BZA-7 war das. Genau, und DB0FSG hatte auch einen 19k2-Link auf 23cm zu OE7XGR. Das ist sogar noch dokumentiert ;)
Eventuell gibts den auch noch? muss ich die Tage direkt mal prüfen.

http://f6cvv.free.fr/Pack/informations/d/db0fsg.txt

von DH0GHU - am 30.08.2017 10:38
Freilich geht das. Geht ja auch umgekehrt. ;-)

von Peter Schwarz - am 30.08.2017 10:51
Vielen Dank an alle für die vielen Antworten.
Es ergab neue Links und viele Informationen zum Thema.

von sup2 - am 31.08.2017 16:49
Hier in den Foren (einschl. OT und DAB+) mal nach peakfinder suchen! Die hab ich kürzlich auch für mich entdeckt.
Da kann man sich auch anzeigen lassen, was vom Oly aus sichtbar ist. Geht auch ma PC, aber irgendwie hab ich da die Navigation mit Angabe der eigenen Höhe (releativ zum Höhenmodell oder absolut über NN?) noch nicht ganz verstanden. Seit dem weiß ich, dass zwischen Obersendling und Hohe Tauern/Groß Glockner z.B. noch das Hintere Sonnwendjoch im Weg ist, daneben andere Berge der bayr. Voralpen. Aber das dürfte je nach Stadtteil sehr unterschiedlich sein.

Richtung Südtirol ist der noch etwas höhere Karwendel-Hauptkamm (hab ich aber wegen Gebäuden im Nahbereich nicht weiter angeschaut). Vom Oly aus zeigt die App den Hohen Riffler und das Massiv drumherum als Hindernis für direkte Sichtverbindung richtung Grenze de-at an. Der Große Möseler hingegen wäre vom Oly sichtbar. Der wäre definitiv ein Kandidat für die Bejahung der Eingangsfrage, wenn man die Kletterroute bewältigt...

Bei heywhatsthat.com hat der auch mit roten Flecken... Interessant, scheint vom Geländemodell her detaillreicher, als peakfinder. Aber das hinterlegte Googlemaps erschwert vernüftiges finden der Gipfel. Im zweiten Tab OSM, dann geht das aber...

von Hagen - am 31.08.2017 23:40
Bei mir im Süden Österreichs am Alpenhauptkamm (2700m, Grenze Kärnten / Salzburg) ist der IRT SMALL SCALE DAB TEST auf 8A vom BR-Funkhaus im Münchener Stadtzentrum empfangbar. Gesendet wird abwechselnd mit 50 oder 110 Watt. Audio ist aber nicht immer abspielbar.

DAB vom Oly und München-Ismanning geht dort problemlos mit Audio.
IRT DAB aus München-Freimann nur sehr selten.

In Südtirol ist der Alpenhauptkamm die Grenze zu Nordtirol. Dort sollte auch einiges möglich sein.
Südlich des Alpenhauptkamm ist es bei mir nicht möglich DAB aus München zu empfangen.

von Unbekannter_DAB_Fan - am 01.09.2017 08:56
Das ist ja gerade das Faszinierende: dass so Sachen gehen, die man lange nicht für möglich gehalten hat. Dass man vom Ballon d'Alsace aus Eiger, Mönch und Jungfrau, Säntis und Mont Blanc sieht, konnte ich mir noch gut vorstellen. Dass man dort aber auch Radio BEO vom Niesen empfangen kann, hat mich dann doch überrascht ...
Innerhalb der Alpen kommen ja auch manchmal ganz überraschende Sender rein - weil sie gerade aus irgendeinem Winkel auf eine Bergwand treffen und reflektiert werden.

von Randfunker - am 03.09.2017 00:32
Radio Beo vom Niesen kommt auch an mehreren Punkten auf der schwäbischen Alb herein. Gerade von Gebirge über Flachland zu Gebirge gibt es erstaunliche Reichweiten. Auch Alpen-Appenin geht sehr gut.

von Peter Schwarz - am 04.09.2017 22:00
Der Klassiker ist (war?) ja offenbar Aiguille du Midi im Schwarzwald ;) 50W, neben dem Mont Blanc.

von DH0GHU - am 05.09.2017 06:08
Wer es noch genauer haben will als PeakFinder, der sollte das Tool von Dr. Ulrich Deuschle verwenden. Hier als Beispiel der Blick vom Olympiaturm in Richtung Süden. Ich habe als Höhenangabe willkürlich 20 m unter der Spitze des Olympiaturms genommen, um in etwa die Gipfel einzugrenzen, von denen aus die Spitze des Olympiaturms wahrgenommen werden kann:

klick

von DX-Fritz - am 05.09.2017 13:39
Die mobile App PeakFinder hat gegenüber der Webvariante den Vorteil, dass sie in einer eigenen Liste alle Gipfel mit Höhe und Nationalität aufführt, die vom vorgegebenen Standort zu sehen sind. In meinem Beispiel vom vorherigen Beitrag sind dies folgende Gipfel:

Dreiherrnspitze 3452 m
Hochfeiler 3435 m
Turnerkamp 3357 m
Hoher Weißzint 3305 m
Gr. Löffler 3285 m
Roßruggspitze 3280m
Untere Rötspitze 3255 m
Althausschneide 3245 m
Hoher Rosshuf 3170 m
IV. Hornspitze 3122 m
Vordere Hornspitze 3120 m

Alle aufgeführten Gipfel liegen exakt auf der Grenze Österreich/Italien.

von DX-Fritz - am 05.09.2017 14:09
FMscan führt u.a. die Südtiroler DAB-Stationen vom Kronplatz=Plan de Corones (RAS) (bz) für den Standort München mit auf. Das sollte in München also schon einmal jemand empfangen haben (schließe ich daraus). Denn bis 159km Entfernung liegen noch einige andere deutsche Sender, die dort nicht mit aufgeführt sind.

http://fmscan.org/main.php?qth=Munchen&l=11.5833333&b=48.15&csave=2

Vielleicht meldet sich ja mal ein Münchner zu Wort, der eine gute Dachantenne nach Süden hat. Neben DAB+ wäre ja auch DVB-T aus Südtirol eine aufwendige Antennenanlage wert.

https://www.ras.bz.it/de/fernsehen/

asus77

von asus77 - am 11.11.2017 13:50
Zitat
asus77
Neben DAB+ wäre ja auch DVB-T aus Südtirol eine aufwendige Antennenanlage wert.


Südtiroler DVB-T in München ist jetzt vielleicht ein bisschen überambitioniert. Der Aufwand (falls es überhaupt möglich wäre) steht in keinem Verhältnis zur Senderausbeute.

Zitat
asus77
FMscan führt u.a. die Südtiroler DAB-Stationen vom Kronplatz=Plan de Corones (RAS) (bz) für den Standort München mit auf. Das sollte in München also schon einmal jemand empfangen haben (schließe ich daraus). Denn bis 159km Entfernung liegen noch einige andere deutsche Sender, die dort nicht mit aufgeführt sind.


Alle Frequenzen vom Kronplatz werden durch andere kaputtgemacht. Da wirst du nichts vernümftiges empfangen können.

Generell machen einem Doppelbelegungen das Leben schwer. Somit halte ich Münchner UKW in Südtirol prinzipiell für möglich, praktisch aber für sehr schwierig. Es müsste halt mal jemand ausprobieren und dann ein Beweisvideo hochladen.

von Lungaharing - am 11.11.2017 16:20
Zitat
asus77
Neben DAB+ wäre ja auch DVB-T aus Südtirol eine aufwendige Antennenanlage wert.

Das mit DVB-T kannst Du absolut vergessen. Die südtiroler Standorte arbeiten alle mit Minimalsendeleistung. Wobei man sich meist im zweistelligen Wattbereich ERP bewegt. Ich habe hier in Lienz, Osttirol absolut keine Chance, auch nur ein südtiroler DVB-T-Signal im Spektrum zu erahnen. Trotz Zwillings-Dachantenne und Verstärker.

von delfi - am 12.11.2017 08:19
Für Geländeprofile gibt es auch:
http://geo.ebp.ch/gelaendeprofil/

Zitat
DH0GHU
Kleiner Tipp: heywhatsthat.com ermöglicht es, Panoramen für jeden beliebigen Ort und jede beliebige Höhe zu kalkulieren, also z.B. für den Standort des Olympiaturms und die Höhe (291m) des Turms.

Man sieht dann u.a., dass Bereiche rund um den Hochfeiler (Hochfernerspitze, Punta Bianca, ...) rot markiert sind, ebenfalls einige Spitzen südwestlich des Schwarzensteins - dieser selbst erstaunlicherweise NICHT. Auch der etwas nordöstlich liegende Rauchkofel "geht". Witzigerweise sind dann auch noch Bergspitzen südlich des Hauptkamms, eingefärbt, an der Grenze zu Osttirol südlich des Talabschlusses des Tauferertals.

Mich wundert das auch nicht, wenn man bedenkt, dass Berge wie der Großvenediger z.B. auch vom Hohenpeißenberg sichtbar sind.

Irgendwo hier im Forum hatten wir kürzlich auch mal einen Link zu einem sehr gelungenen Alpenpanorama von München aus...


von uhf - am 12.11.2017 12:28
Es ging grundsätzlich darum, dass einige münchner Sender in Südtirol nicht nur nachts am Horizont sichtbar sind ( Oly ), sondern auch empfangbar waren / sind.

von sup2 - am 12.11.2017 14:13
Zwar nicht SÜdtirol, aber südlich der Alpen: Ich habe die UKW-Programme von München/Ismaning als stehr starke Scatter im Norden von Villach (Kärnten) auf etwa 570 m ü. d. A. empfangen, die gingen eigentlich immer witterungsabhängig sehr stark und sehr regelmäßig, ständig jedoch nie. Hab das aber jetzt schon Jahre nicht mehr überprüft.

von RTL 102.5 Fan - am 12.11.2017 19:14
Meines Wissens wurde Ismaning auf UKW zumindest am Brenner schon das eine oder andere mal geloggt. Bei DAB+ erinnere ich mich an den Empfang des BR-Ensembles auf 11D irgendwo zwischen Innsbruck und Brenner. Könnte es durchaus also auch noch bis zum Brenner oder weiter schaffen. Günstig ist momentan, dass es die Gleichkanalbelegung auf 10D zwischen Bayern und Südtirol nicht mehr gibt. Wäre also durchaus auch auf 10A jetzt was möglich...

OT:
Zitat
asus77
FMscan führt u.a. die Südtiroler DAB-Stationen vom Kronplatz=Plan de Corones (RAS) (bz) für den Standort München mit auf. Das sollte in München also schon einmal jemand empfangen haben (schließe ich daraus). Denn bis 159km Entfernung liegen noch einige andere deutsche Sender, die dort nicht mit aufgeführt sind.

Nein, da ziehst du die falschen Schlüsse. FMSCAN listet ja nicht die Programme, die irgendwer schon mal empfangen hat, sondern erstellt eine *theoretische* Berechnung, was alles empfangbar sein *könnte*. Das kann von der Praxis schon mal abweichen.
Bis dato gibt es m.W. noch keinen Nachweis von Südtiroler DAB+ in Deutschland, außer auf irgendwelchen Bergen in den Alpen >1000m Höhe.

von Habakukk - am 13.11.2017 08:00
FMscan berücksichtigt die Geographie zwischen Sender und Empfänger nicht. Zwischen Kronplatz und Deutschland liegt der mehr als 1000m höhere Alpenhauptkamm.

Hingegen ist die Annahme "Sender zu sehen, Sender zu hören" auf 3m durchaus zulässig, sofern keine extremen Nullstellen im Diagramm vorliegen und kein stärkerer Gleichkanalsender ebenfalls in Sichtweite liegt.

von DH0GHU - am 13.11.2017 08:26
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