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WLAN-Radio mit selbst erstellten Senderlisten?

Startbeitrag von Florian-L am 09.09.2017 17:44

Ich möchte mir demnächst ein tragbares WLAN-Radio kaufen, das man mit handelsüblichen NiMH-Akkus (Micro, Mignon, Mono,...) betreiben kann.

Wichtig wäre mir vor allem, dass man auf das Gerät selbst erstellte Senderlisten (m3u) laden kann, damit man nicht von irgendwelchen Betreibern von Senderlisten-Datenbanken abhängig ist.

Kann mir jemand ein Modell empfehlen?

Antworten:

Ehrliche Meinung dazu: Kauf Dir ein Mittelklasse Android-Smartphone oder Tablet und z.B. eine JBL Clip dazu. So kannst Du dann per Bluetooth und zum Stromsparen via Kabel hören. Flexibler geht es nicht!

von hybrid - am 09.09.2017 20:42
Dem kann ich nur zustimmen.

Wenn bereits ein Smartphone vorhanden ist, empfehle ich die Xiia-Live-App.

von Alqaszar - am 14.09.2017 23:23
Abgesehen davon, dass die hier erteilten Ratschläge sinnvoll sind, gibt es überhaupt WLAN-Radios, die nicht portalabhängig sind?

von DH0GHU - am 15.09.2017 06:29
Mir sind ehrlich gesagt noch nicht einmal batteriebetriebene WLAN-Radios bekannt.
Ich muss aber gestehen, mich nur oberflächlich mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben.
Die Smartphone-Lösung steht für mich halt über allem. Das Teil habe ich eh in der Hosentasche und ist ratzfatz vie Bluetooth mit den verschiedenen Geräten im Haus verbunden. Easy going. Selbst die betagte Technics-Anlage aus den 80ern, die jetzt in der Küche werkelt, bekam einen Adapter spendiert. WLAN-Radios mit Portalzwang empfinde ich persönlich als suboptimal.

von Mc Jack - am 15.09.2017 07:23
Also das einzige was mir einfällt sind DAB+ / WLAN Kombiradios wie beispielsweise das Roberts Stream 217. Das ist zwar schon nicht mehr so schlecht wie das ältere Sangean WFR-29C. Aber alleine schon vom Klang her kommen diese Teile nicht an einen dieser typischen Bluetoothlautsprecher heran. Außerdem haben diese Radios alle einen Portalzwang. Beim Roberts kann man zwar bis zu 10 eigene Streamadressen direkt im Radio speichern. Aber wenn das Portal nicht erreichbar ist kann man gar nicht erst die Livestream Funktion auswählen. :wall:

An ein Smartphone, zum Webradio hören reicht ja mittlerweile das billigste Modell, kommt so ein richtiges Radio nicht heran. Viel zu unflexibel, der Portalzwang wurde ja bereits angesprochen. Außerdem kann man über das Smartphone auch MP3s, Spotify und sonstige Musik aus der Dose abspielen. Denn obwohl die Werbung es häufig verspricht gibt es bei solchen Kofferradios oftmals Probleme in dem Punkt. Der USB Anschluss spielt nur das ab wozu er Bock hat und solche Scherze... Auch sind solche Radio klanglich ziemlich unterste Schublade. Ich werde wohl nie verstehen warum die Hersteller bei einem Gerät das ja zum Musikhören gemacht ist solch unterirdische Lautsprecher verbauen. :rolleyes:

von Spacelab - am 15.09.2017 08:32
Zitat
Florian-L
Ich möchte mir demnächst ein tragbares WLAN-Radio kaufen, das man mit handelsüblichen NiMH-Akkus (Micro, Mignon, Mono,...) betreiben kann.

Wichtig wäre mir vor allem, dass man auf das Gerät selbst erstellte Senderlisten (m3u) laden kann, damit man nicht von irgendwelchen Betreibern von Senderlisten-Datenbanken abhängig ist.

Kann mir jemand ein Modell empfehlen?


Ich wusste nicht, dass man hier von irgendwelchen Betreibern und deren Senderlisten Datenbanken abhaengig sei? Kann man nicht einspeichern, was man will?

Abgesehen davon, bin ich bei WLAN Radios immer heikel, was die Aufspielung von neuer Software betrifft. Dies geht bei Smartphones oder PCs weitaus leichter.

Daher wuerde ich meinen Vorscheibern schon zustimmen, eher auf das Smartphone zu setzen. ich denke, dass sich WLAN Radios weitaus langsamer und schlechter durchsetzen wollen, da insbs. die Reichweite, ausserhalb des Haushaltens sehr beschraenkt ist, und die Perspektive neuer Technologien eher fuer DAB+ vorgegeben ist, - zumindest in Europa.

Alles was ueber das Netz streamt, sollte auch ein PC oder ein Smartphone sein, - meine Meinung.

von 102.1 - am 15.09.2017 09:56
Internetradio geht schon bei meinem 10 Jahre alten Handy bis heute mit eigenen Webadressen. Die FS Radios lassen sich über das Portal einfach verwalten und synchronisieren. Ändert ein Programm mal seine Adresse kann es dauern bis es auf dem Portal umgesetzt wird. Sofern es überhaupt funktioniert. Was im Internet funktioniert aber immer und funktioniert das Internet selber immer? Ich hatte heute eine App keine 4MB groß über Festnetz geladen. Der Durchschnitt waren 55,3kBit/s, dauerte ewig.

von pomnitz26 - am 15.09.2017 10:34
Zitat

Ich wusste nicht, dass man hier von irgendwelchen Betreibern und deren Senderlisten Datenbanken abhaengig sei? Kann man nicht einspeichern, was man will?

Nein. Schön wärs. Die Radiohersteller sagen das man durch das Portal den Vorteil habe

WLAN Radios gibt es ja schon viele viele Jahre. So wirklich ein Verkaufsschlager waren die Teile aber nie. Das Anwendungsfeld ist halt sehr klein. Vor allem heutzutage. SmartTV, Mediaboxen und sogar Surroundverstärker bzw. Soundbars haben ein Webradio integriert.

von Spacelab - am 15.09.2017 10:40
Attraktiv ist das ja schon: Radio auspacken, einschalten, aus der Senderliste auswählen als wärs DAB+ oder UKW.
Nachteile:
- Der genannte Portalzwang
- Viel Mist in der Liste, den man allen ausprobieren und dann ausdünnen müßte.
- Fehlende updatemöglichkeit

Wenn mir Terrestrik nicht reicht, würde ich das so machen, wie ich das heute schon bei TV mache: Rechner hernehmen. Heutzutage für Audio idealerweise irgendein Androide, der als Media-Center dient und gleich noch irgendwelche anderen Alltagsaufgaben erschlagen kann, beispielsweise Kalender, Urlaubsbilderloop, etc.

von DH0GHU - am 15.09.2017 10:40
Da kommt es aber auch auf das Radio bzw. dessen Firmware drauf an. Ich hatte schon 2 Radios bei denen ich mich zuerst im Internet am Portal anmelden musste und erst dann konnte ich auf die Senderliste zugreifen. Das war besonders nervig weil man sich erst bis in den letzten Winkel des Menüs hangeln musste (die benötigte Seriennummer ist meist im letzten Menüpunkt eines Untermenüs versteckt) und sich dann auch noch aufwendig mit Name und E-Mail Adresse und anschließender Bestätigung am Portal registrieren muss. :sneg:

Ein Hauptproblem ist das die Senderlisten nie wirklich aktuell sind. Da ist so viel veralteter Mist drin der entweder gar nicht mehr funktioniert oder manchmal kommt auch ein ganz anderes Programm wie das was man ausgewählt hat. Und bis das mal jemand dem Portalbetreiber gemeldet und dieser die Adresse aktualisiert hat vergehen manchmal tage. Selbst bei den großen viel gehörten Stationen.

Das Problem ist ja das solche Android Mediaboxen oftmals sogar günstiger zu haben sind als ein schnödes WLAN Radio. Dafür können diese Boxen unendlich viel mehr. Man kann alleine schon aus dem schier unendlich scheinenden App Angebot des Play Store auswählen. Und ist so eine Box einmal eingerichtet braucht man noch nicht mal den Fernseher einzuschalten wenn man Webradio hören möchte. Die allermeisten mitgelieferten Fernbedienungen haben Nummerntasten die man mit Radioprogrammen belegen kann.

von Spacelab - am 15.09.2017 11:02
Wer sich ein wenig mit Technik auskennt kann auch einen Raspberry Pi als Internetradio verwenden. Wem die Klangqualität des Standardaudioausgangs nicht ausreicht, da sind einige zusätzliche Module mit besseren Audiochips erhältlich.
Zudem gibt es Touchdisplays für das Teil zur Bedienung.

Preiswerter kommt man dabei wohl nicht weg, aber man ist damit wesentlich flexibler in der Nutzung. Ok, ist wohl nichts für Computer-Neulinge.

von Winnie2 - am 15.09.2017 13:05
Danke an alle!

Rückfrage: Wenn mein Smartphone im heimischen 2,4-GHz-WLAN hängt und ich es dann per Bluetooth mit einem Lautsprecher verbinde, muss ich dann damit rechnen, dass sich WLAN und Bluetooth gegenseitig stören?

von Florian-L - am 16.09.2017 21:56
Keine Sorge. Da gibt es keine Probleme.

von Spacelab - am 16.09.2017 22:17
Zitat
Florian-L
Danke an alle!

Rückfrage: Wenn mein Smartphone im heimischen 2,4-GHz-WLAN hängt und ich es dann per Bluetooth mit einem Lautsprecher verbinde, muss ich dann damit rechnen, dass sich WLAN und Bluetooth gegenseitig stören?


Da Bluetooth und WLAN im gleichen Frequenzbereich arbeiten, wird beim Abspielen von Musik über Bluetooth dein WLAN gerne langsamer, ja es kommt sogar zu Verbindungsabbrüchen.

Am besten spielst du deine Musik gleich über DLNA. Dann hast du auch keinen Qualitätsverlust, sonfern dein Bluetooth nicht AptX nutzt.

von PhanTomAs - am 02.10.2017 22:45
Zitat

Da Bluetooth und WLAN im gleichen Frequenzbereich arbeiten, wird beim Abspielen von Musik über Bluetooth dein WLAN gerne langsamer, ja es kommt sogar zu Verbindungsabbrüchen.

Ähm, nö. Ich spiele schon seit etlichen Jahren den Ton vom Notebook per Bluetooth zum Lautsprecher zu. Und den Geräten ist es vollkommen Wumpe ob Bluetooth und/oder WLAN aktiv ist. Das muss schon ein extrem räudiger WLAN Empfänger sein der sich von Bluetooth aus dem Tritt bringen lässt und anders herum.

von Spacelab - am 02.10.2017 23:07
Also wenn ich mit meinem Smartphone Musik über Bluetooth abspiele und nebenher surfe, dann dauert das Ewigkeiten, bis die Website mal geladen wird. Manchmal bricht mein WLAN auch im Minutentakt einfach weg. Fritzbox 7330 und Galaxy S3.

Wenn ich das so lese, dann liegt das Problem anscheinend bei mir? Ich dachte all die Jahre, das sei normal.

von PhanTomAs - am 02.10.2017 23:30
Wenn du mich ehrlichest und bis dahin ich dachte, es war kein Problem, aber das ist, was sie arbeitet, aber nach dem Lesen deines Kommentars werde ich suchen und ich werde es auch finden

von Vallorrous - am 03.10.2017 07:19
Zitat
PhanTomAs
Also wenn ich mit meinem Smartphone Musik über Bluetooth abspiele und nebenher surfe, dann dauert das Ewigkeiten, bis die Website mal geladen wird. Manchmal bricht mein WLAN auch im Minutentakt einfach weg. Fritzbox 7330 und Galaxy S3.


Zwar Offtopic, aber das gleiche Problem hatte ich mit meinem Sony-Android-Handy auch. Der Speedtest zeigte noch eine Internet-Verbindungsgeschwindigkeit von bestenfalls 0,5 Mbps an, häufig auch weniger, wenn ich gleichzeitig was über Bluetooth streamte. Dies aber nur im 2,4 GHz-WLAN, wählte ich das 5 GHz-Band aus, war alles ok. Inzwischen habe ich ein Huawei-Handy und alle Probleme sind weg, auch im 2,4 GHz-Band gibt es keine Störungen mehr. Vielleicht lag da ein Hardware-Defekt an meinem alten Handy vor, keine Ahnung, aber irgendwas hat gestört.

von sonoro - am 03.10.2017 12:25
Aktuelles Beispiel: selbst der viel beworbene Radioplayer kriegt es bis heute nicht hin, die zum 1.10 gestarteten weiteren Antenne Bayern Programme Ludwig/Lina/Fresh zu enthalten.

Chromecast mit Boxen wäre ne andere Möglichkeit, wenn der VLC-player endlich Chromecast unterstützen würde.

von cappu62 - am 03.10.2017 14:26
Die 3.0 nightly build unterstützt Chromecast. Aber der ganze VLC Player läuft noch wie ein Eimer. Ist halt noch eine nightly.

von Spacelab - am 03.10.2017 14:30
Ich nutze mein altes Samsung Galaxy S2 (dürfte jetzt ziemlich genau 5 Jahre alt sein) und BT-Lautpsrecher für genau diesen Zweck. Haupt-Futterquelle ist PCRADIO, gelegentlich auch VLC für Sender wie diesen hier. Man kann auch Stream-Adressen in der Fritz!Box hinterlegen, habe ich bisher aber nur zum Testen benutzt (serienmässige Adressen durch "meine" Adressen ersetzen). Zu 90% laufen M-Streams über PCRADIO via Mobilfunk, Edge reicht aus.

Eine gute Adresse für Streams ausserhalb von Portals ist vtuner.com. Dieses Portal benutze ich für meinen Onkyo A/V->Reveicer, die Streamadressen packe ich aber in meinen Winamp oder meinen Linux-Receiver.

Die Beeinflussung von W-LAN auf BT oder andersrum ist mir bisher nicht aufgefallen und sollte auch bei nem 56k-Stream (der aus der BT-Box pumpt in Nebenraum) kein Problem darestellen.

von Staumelder - am 03.10.2017 14:38
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