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gutes Autoradio zum Dxen?

Startbeitrag von newspaperman am 18.10.2004 16:27

könnt ihr mir ein Autoradio empfehlen mit CD + MP3 und guter DX-Tauglichkeit?
DAB braucht es nicht zu können. Die Balupunkt Woodstock sind mehr nämlich ehrlich gesagt zu teuer, für die paar Programme die via DAB zu empfangen sind.

Die 50 interessantesten Antworten:

@ news:sorry wollt dir grad einwoody empfehlen,hab ja selber eins
die andren radios von blaupunkt sind auch sehr gut,schau dich einfach mal bei ebay um



von Robert S. - am 18.10.2004 18:55
Da kann ich nur BLAUPUNKT empfehlen und zwar die SHARX-Geräte. Die neue Generation habe ich einmal antesten dürfen und das ist schon wahnsinn, wenn bei anuelle Abstimmung schon direkt die schmalsten Filter aktiviert sind. Bei der älteren Generation muss man erst einige Sekunden warten, bis von breit auf schmal geschaltet wird.

von WellenJäger - am 18.10.2004 19:00
von Blaupunkt gibts ja inzwischen ne ganze Reihe von MP3 Autoradios:
Acapulco, Bremen, Brighton, Casablanca, Dresden, Los Angeles, Milano, Modena, Santa Cruz, Seattle, Sevilla und Valencia.

Ich hab hier im Forum glaub ich mal gelesen, dass einige Modelle "Billigproduktionen" sind und wegen ihrem schlechten Tuner nicht zum DXen zu empfehlen sind.

Wer hat gute Erfahrungen mit einem der oben genannten Radios gemacht?

von newspaperman - am 18.10.2004 19:09
Da gibts nur eines...

BECKER Mexico PRO.

Der ist zwar teurer als der Woody 54 und kann kein DAB, dafür aber ist sein UKW-Teil einiges besser (und 49-m-Band hat er auch).

Da ich beides hab, weiß ich die Vorteile des Becker zu schätzen.

von delfi - am 18.10.2004 20:40
:-) Kann dann auch nur wieder sagen, nichts geht über einen Woody. Und DAB ist doch dann wieder neben MP-3 und die Möglichkeit mit der MMC-Karte ein Merkmal,was ich nicht mehr missen will.



von Handydoctor - am 18.10.2004 20:53
Also ich habe selbst ein Blaupunkt Los Angeles MP72 und bin sehr zufrieden damit. Da ich seit August einen Golf V als Firmenwagen habe und dort ein Werksradio mit Übergröße drin ist, habe ich mich noch nicht mit dem Einbau beschäftigt, zumal ich da noch einen CAN-Bus-Adapter benötige.

Das Los Angeles hängt seitdem zu Hause an meiner 8-Element-Yagi und ist besser als jeder handelsübliche Heimtuner. Damit bekomme ich Sender rein, wovon ich vorher nur träumen konnte. Die Bandbreite ist bei Sharx-Schmal schätzungsweise mit 110/110 kHz vergleichbar.

Das Nonplusutra hat aber ein Kollege von mir: Das Bremen MP74. Das Teil ist sogar in der Lage den DLF auf der Fahrt von Düsseldorf nach Aachen konstant zu empfangen (OK, da ist eine einzige Stelle, wo es rauscht). Es wird in dem Bereich, wo Nordhelle und Aachen sich stören und unbrauchbar sind, einfach aus Wesel und Bonn mittels TwinCeiver und digitaler Signalaufbereitung ein brauchbares Signal zusammengemischt. Der helle Wahnsinn. Kostet aber auch dementsprechend.

von Channel Master - am 18.10.2004 21:56
Ein Golf V mit Werksradio? Da brauchste das Los Angeles gar nicht erst zu bemühen - das Werksradio ist nämlich mit feinster Blaupunkt-Technik, SHARX inklusive - wenn man http://www.blaupunkt.de/7642222360_main.asp glauben schenken kann.



von Hagbard Celine - am 18.10.2004 22:03
Hat aber kein MP3, daher fliegt das Ding auch bald raus.

Zum DXen ist das Ding wirklich nicht schlecht, hat sogar ein Service-Menü, wo die Feldstärke angezeigt wird. Doppeltuner ist auch OK, aber nur entweder/oder bei der Antennenauswahl. Keine Mischung wie beim Bremen.

Weiß zufällig jemand, ob es innerhalb des Service-Menüs eine weiteres Menü gibt, welches PI-Codes anzeigen kann? Ist das RCD 300.

von Channel Master - am 18.10.2004 22:18
@ delfi:

Ich hab den Becker Traffic Pro Highspeed - der hat IMHO vor allem auch vom Klang her einen Spitzentuner eingebaut, nirgendwo sonst hab ich grade im schlecht versorgten Wilhelmshaven durchgehend so guten UKW- Mobilempfang gehabt wie mit dem Becker.
Aber in Sachen Trennschärfe war mein altes Kenwood MD971 wesentlich besser.
Wie ist das beim Mexico? Hat der nicht den gleichen Tuner wie die Traffics?



von HAL9000 - am 19.10.2004 14:13
@HAL9000

Wegen der Trennschärfe könnte ich nicht klagen.
Wenn Du, so wie ich, immer nur das im Auto hörst, was absolut nicht ortsüblich ist, ist die der Trennschärfe besonderes Augenmerk zu schenken.

Bevor ich den Mexico PRO gekauft habe, habe ich mehrere Autoradios, alles was angeblich so gut und teuer war, ausprobiert. Am damaligen Auto hatte ich drei Antennen zur Wahl (Scheibe, Kombi GSM/Radio und Stabantenne).

Zugegeben, mit der Scheibenantenne hörst Du mit dem Becker gar nichts. Aber an de Stabantenne liefert er selbst da noch ein gutes Audio, wo andere längst schon sagen, es geht nix mehr.

In anderen Beiträgen ist hier immer wieder von faszinierenden Überreichweiten der bayerischen Sender z.B.: in die Steiermark zu lesen,... Nun ja. Für den Becker ist das oft noch an der Grenze des ohnehin gerade noch machbaren.

Momentan habe ich den Woody 54 im Auto. DAB gefällt mir zwar, aber wennst schon Jahre lang UKW-Empfang mit dem Becker ausgereizt hast, dann merkst Du echt, dass der Woody etas schlechter geht (und dann bin i sauer).

von delfi - am 19.10.2004 14:58
Jo, ich betreib den Becker auch an ner 90cm- Stabantenne auf meinem Vectra A. Wie gesagt, die Empfangsleistung selber wie auch der Klang sind unschlagbar.
Ich habe in den vergangenen Jahren auch schon zahlreiche Autoradios durch und kann sagen, das lediglich das Blaupunkt Berlin zumindest annähernd an den Becker ranreichte. Empfangsstark, Trennscharf aber leider oft mit Verzerrungen behaftet war das Grundig 4871 - leider baut Grundig heutzutage keine Highclass- Autoradios mehr.
Den Woody 52 mit DAB benutzt mein Vater - was mich da nervt ist der Umstand, das das Radio alle paar Minuten den Emfang für nen Bruchteil einer Sekunde stummschaltet, wohl um eine RDS- Alternativfrequenz zu prüfen. Das geht mir nach kurzer Zeit auch aufn Keks, Sharx hin oder her.
Jedenfalls will ich nix anderes mehr im Auto haben als den Becker - da verzichte ich liebend gern auf unser armseeliges norddeutsches DAB :)



von HAL9000 - am 19.10.2004 15:51
Hallo newspaperman !

Ich besitze ein Kenwood Autoradio des Typs KDC-M6021G mit der K3I-Technologie (siehe dazu: http://www.kenwood.de/cgi-bin/lexikon.pl?1084 )

Zusätzlich habe ich dem Gerät noch 1x 150kHz und 2x 110kHz Filter spendiert. Und dieser Umbau hat sich echt gelohnt (Siehe http://forum.myphorum.de/read.php?f=8773&i=136571&t=136059 )

RDS funzt jetzt noch besser. Zum DX-en absolut tauglich !


Gruß Timo



von DX-Timo - am 19.10.2004 16:16
Hier geht es ja vorwiegend um das DXen und dafür ist das Becker Mexico jedenfalls ungeeignet.

Als ich mir vor einpaar Jahren das Becker Mexico Pro CD zugelegt hatte, war ich schlichtweg enttäuscht. Zwar hervorragendes RDS-AF-Umschaltverhalten, aber miserable Trennschärfe und recht taub noch dazu. Dagegen ist das MW, LW und KW-Teil sehr gut. Mittelwelle mit dem Becker zu hören ist klanglich fast so schön wie mit einem guten alten Röhrenradio. Da kann Blaupunkt nicht mithalten. Aber bei UKW muss man noch einiges ändern, um das Gerät DX-tauglich zu machen.

Kurze Zeit später folgte dann das Blaupunkt San Francisco CD70, das ich bis heute verwende. Das UKW-Empfangsteil ist um Welten besser als das von Becker. Schwache Sender, die beim Becker im Störbrei benachbarter Sender untergehen oder nicht einmal im Rauschen erahnbar sind, setzt das Blaupunkt-Gerät souverän in Szene. Wer schon einmal versucht hat, den DLF auf der A48 von Koblenz nach Trier durchgehend zu empfangen, weiss wovon ich spreche. Bei solch schwierigen Verhältnissen spielt SHARX seine Trümpfe aus und da kann Becker nachweislich einpacken.

Aber Vorsicht. Nicht alle Blaupunkt-Geräte haben SHARX. Deshalb genau schauen, zu welcher Serie das Modell gehört.

Einige Radios von JVC und Sony besitzten auch eine dynamische Trennschärfenregelung. Wie der Empfang jedoch in der Praxis aussieht, kann ich nicht sagen.

von WellenJäger - am 19.10.2004 19:15
@WellenJäger

Wenn Dein Becker nicht gegangen ist, hast einfach die falsche Antenne probiert.

Scheibenantenne und fix eingebaute Ware der Autohersteller - darauf reagiert er SEHR allergisch - auch meiner.

ALSO, BOHRMASCHNIE NEHMEN, KAROSSERIE ANBOHREN UND 90-cm-ANTENNE EINBAUEN.

Mit dieser Ausrüstung ist der Mexico pro unschlagbar. Aber glaub mir, ich hab auch etwas gebraucht, die richtige Antenne zu finden.

An der 90-er-Antenne laufen andere Radios übrigens auch schlechter.

Ein auch sehr gutes Radio ist der Grundig WKC 4860. Der hat ebenfalls ausgezeichnete Empfangsleistungen, die dem Becker ebenbürtig sind. Nur leider gibt es das Radio schon laaaaaaaaaaaange nicht mehr (mind. 15 Jahre alt).

von delfi - am 19.10.2004 19:58
@tomfritz:

Hast Du schon mal geschaut, ob innerhalb des Service-Menüs (6 Sek. "Menu" drücken) noch ein weiteres Menü verborgen ist? Ich hab schon alle exotischen Tastenkombinationen durch, mir fällt nix mehr ein.

von Channel Master - am 19.10.2004 22:15
Ich bin derzeit (vorübergehend) auch mit einem Golf V mit einem RCD 300-Autoradio unterwegs.
Ich bin wirklich absolut begeistert, überwältigt von den hervorragenden UKW-Empfangsleistungen dieses Autoradios. Dieses Radio arbeitet mit Sharx, und dem Doppeltuner-Konzept von Blaupunkt. Die Empfindlichkeit auf UKW ist nochmals deutlich besser als bei meinem Clarion CRX 121 RM. Die Trennschärfe ist IMHO nicht in allen Fällen gleichgut wie beim Clarion - in Enzelfällen aber auch besser, aber die Tonqualität der herausgeschälten Sender 100 kHz neben einem Ortssender ist dann doch deutlich besser als bei Clarion.
Sehr interessant ist auch die Anzeige der Signalstärke; man kann sich im Service-Menü die Frequenz, den RDS-PS-Code und die Signalstärke in Form eines Balkens, der sich natürlich ständig bewegt, anzeigen lassen.



von dxbruelhart - am 20.10.2004 06:05
Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen und bin auch bereit, meine Behauptungen hier unter Beweis zu stellen und mich den Zweiflern in Form eines Vergleichstests zu stellen ;-)

Es ist allein schon aus technischen Gründen indiskutabel, und dafür würde ich sogar meine Hand dafür ins Feuer legen, dass ein Blaupunktgerät mit Sharx bei einer so dichten Bandbelegung wie wir sie mittlerweile auch in Deutschland kennen, mehr Sender empfängt als das Becker.

Ich bleibe dabei: Das Becker ist kein DX-taugliches Autoradio. Es bietet durch sein Diversity-Tuner-Konzept zwar ein hervorragendes AF-Umschaltverhalten, ABER sowohl die Bedienung als auch die technischen Gegebenheiten lassen einen DXer-freundlichen Umgang einfach nicht zu.

Und das Argument mit der Antenne zieht in diesem Fall auch nicht. Auch wenn ich beide Geräte im Vergleich jeweils mit Yagi betreibe, sind die Ergebnisse nicht anders als im Auto: Blaupunkt hat, was die Anzahl empfangbarer Sender betrifft, die Nase vorn.

von WellenJäger - am 20.10.2004 06:34
Meinen Blaupunkt MD70 Dallas mit DigiCeiver und Sharx (neue Version) hatte ich Anfang des Jahres wochenlang am Netzteil, um mit ihm einen Vergleichsscan gegen meinen Heimtuner an der Yagi (s.u.) zu machen. Das Ergebnis bestätigt WellenJägers Aussage:

Onkyo mit 2x150 und 2x110 kHz-Filtern in supernarrow vs. Blaupunkt mit Sharx: 172 : 200 Stationen
Onkyo mit 4x110 kHz-Filtern in supernarrow vs. Blaupunkt mit Sharx: 188 : 200 Stationen
Onkyo mit 2x110 und 2x80 kHz-Filtern in supernarrow vs. Blaupunkt mit Sharx: 200 : 200 Stationen

Die runde Anzahl von Sendern wurde unter Normalbedingungen erreicht, indem ich den Parallelscan bei Erreichen von 200 Sendern eines Gerätes (so bei 106,0...107,9) stoppte und mit der Anzahl des Testgegners verglich. Erst bei einer 4x80 kHz-Filterbestückung wäre der Onkyo davongezogen, was ich aus Zeitgründen aber nicht mehr verfolgte. Das Blaupunkt-RDS in Sharxfunktion war dabei genauso empfindlich wie der Onkyo mit Conrad-Manager in PI-Funktion: 86 : 87!

Beispiel aus der Praxis: durchgehender Empfang von Einslive auf 105,5 (Teutoburger Wald) auf rund 450 Autobahnkilometern (A27/A7) von Bremen/Wulsbüttel bis 20km hinter Fulda unter Normalbedingungen.



von Erich Hoinicke - am 20.10.2004 07:07
Darum sagte ich ja auch: dem Becker fehlen einfach ein paar engere Filter.
Dennoch behaupte ich nach zahlreichen verwendeten Tunern im Auto das bislang kein anderes Gerät normal empfangbare Sender so sauber wiedergeben kann wie der Becker. Für echtes DXen ist er allerdings ungeeignet wegen der Scheunentorfilter - das ist aber auch gar nicht die Zielgruppe von diesem Hersteller: man betreibt eben mehr Aufwand hinsichtlich Klang, Verarbeitung und einfache Bedienung. Und ich finde, das Konzept ging für meinen Geschmack auf. So und wenn ich von WHV nach Duisburg fahre, kann ich bei Normalbedingungen NDR2 und ffn bis hinter Borken an der A31 gut hören - so what? Möglich das es mit einem Sharx noch ein paar Kilometer weitergeht - aber des is mir egal, denn ab Gladbeck höre ich sowieso SWR3 :)



von HAL9000 - am 20.10.2004 12:08
NDR2 geht auch mit Sharx nicht bis Lembeck. Die Feldstärke fällt zu stark ab, da hilft auch kein Sharx, nur eine Yagi.:-)

von Channel Master - am 20.10.2004 12:54
Stimmt, ca. ab Schild "Ruhrgebiet" is definitv sense mit all den norddeutschen Sendern. Denke mir das hängt mit der Hohen Mark zusammen, ist man da so halbwegs über den Rücken weg, schirmt das wohl zu sehr nach Norden hin ab.
Auch von der A43 kommend ist die Raststätte Hohe Mark der letzte Punkt, wo man NDR2 hören kann. Verlässt man die Raststätte Richtung Recklinghausen / Oberhausen, gehts unmittelbar danach ein bisserl bergab und futsch is der NDR...



von HAL9000 - am 20.10.2004 13:24
Sharx spielt besonders in den Regionen seine Trümpfe aus, wo die Senderdichte hoch ist. Es ist keine Seltenheit, dass das Becker einen Sender mit starken Nachbarkanalstörungen wiedergibt, wobei das Blaupunktradio diesen Sender interferenzfrei präsentiert.

Ich sollte meinen Beruf wechseln und Blaupunktvertreter werden ;-)

von WellenJäger - am 21.10.2004 06:33
@ tomfritz

Das sollten aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Überreichweiten gewesen sein; ich bin zu oft in den letzten Monaten in dieser Ecke und bis Bochum geht der NDR absolut nicht - jedenfalls nicht im Auto - auch gescannt mit nem Sat700 - nix davon...



von HAL9000 - am 21.10.2004 09:48
Doch doch, in der Nähe von Dortmund geht tatsächlich NDR2. Und Bochum ist nur ein Ort weiter westlich. Ist also durchaus auch ohne Überreichweiten möglich.
Ist mal jemand auf der A1 nach Süden gefahren und kann sagen, bis wo NDR2 auf dieser BAB reicht?

von Channel Master - am 21.10.2004 11:30
@ HAL9000:

NDR 1 92,4 (OS) empfange ich mobil:
- auf der A 2 bis etwa Recklinghausen/Herten
- auf der A 42 bis Herne-Wanne
- auf der A 40 bis BO-Wattenscheid
- auf der A 43 bis Sprockhövel

-> Blaupunkt Wiesbaden (Baujahr '88) mit Heckscheibenantenne

Im Bereich Bochum ist der Empfang schon sehr dünn und es rauscht gewaltig.
In der Innenstadt geht möglicherweise auch nichts mehr [nicht getestet] ?


@ WellenJäger:

Mein nächstes Autoradio wird wieder ein Blaupunkt. ;-)

von Manager. - am 21.10.2004 11:31
gibt es denn auch vergleichbares gerät von sony? wer hat denn mal den empfang 3 FM getestet, z.b. 90,90 gegenüber herne 90,80 und 96,20 gegenüber 96,10 REL? und gibt es radios von blaupunkt, sony usw. die die frequenz und sendenamen anzeigen? bei sony hat man bei den alten geräten ja die wahlmöglichkeit dauerhaft frequenz oder sendenamen (bleibt auch bei wegfalll von rds bestehen), uhrzeit anzeigen lassen? gibt es blaupunktgeräte die auch bei wegfall von rds den rds-namen behalten?

von pfennigfuchser - am 22.10.2004 04:49
Zitat

gibt es blaupunktgeräte die auch bei wegfall von rds den rds-namen behalten?

Das Blaupunkt-VW RCD 300 behält den RDS-PS auch in der Anzeige, wenn der empfangene Sender zu schwach für RDS wird oder ganz wegbricht; eignet sich also ganz gut für Sporadik-E-DX; das RCD 300 zeigt eben auch Frequenz und RDS-PS gleichzeitig an.



von dxbruelhart - am 22.10.2004 05:00
Abgesehen davon, auf der A1 Richtung Süden geht NDR2 bis so in etwa Hagen - das liegt aber wohl daran, das der Ruhrpott wesentlich tiefer liegt und die Gegend um Hagen herum recht bergig ist - die Autobahn verläuft da ohnehin mehr oder weniger an den höheren Berglagen entlang.
Insofern kann man die Lage Bochum und Dortmund nicht so wirklich miteinander vergleichen.
Aber sicherlich wird sich ja DAB durchsetzen und dann können wir alle ARD- Anstalten deutschlandweit hören :joke:



von HAL9000 - am 22.10.2004 11:23
@HAL9000: Da könnten sich die ARD-Anstalten ja fast schon zu Regionalprogrammen mit gemeinsamem Rahmen- und Nachtprogramm zusammenschließen, wenn eh alle deutschlandweit laufen. Würde bestimmt viele Kosten einsparen... :joke:



von Hagbard Celine - am 22.10.2004 11:53
Also ich habe ja das Woodstock DAB 54 und eigentlich kann ich erst seit ich dieses habe, hier im Münchner/Rosenheimer Raum regelmäßig Radio 24 aus Italien auf 106,8 empfangen. Der kommt mit ziemlicher Sicherheit mit einem äußerst schwachen Signal hier rein, das Woodstock zieht den aber noch gut aus dem Rauschen raus. Insofern kann ich eigentlich nicht sagen, das Woodstock wäre nicht empfindlich genug. Dazu Sharx (hohe Trennschärfe), DAB und MP3, eigentlich gibts für mich derzeit keine Alternative.
Nachteil beim Woody dürften kürzere Mini-Aussetzer beim RDS Empfang sein (anfangs auch beim Empfang ohne RDS), außerdem das Leiseregeln des Signals bei schlechterem Empfang, so dass zwar in Empfangslöchern ein Rauschen nicht so stark raus kommt, aber im Gegenzug auch diese Empfangslöscher stärker auffallen, weil man eben diese "Aussetzer" deutlich stärker hört. Außerdem wird tlw. sogar schon leise geregelt, wenn das Signal noch gut hörbar wäre.



von Andreas W - am 23.10.2004 20:52
Das aktuelle Bremen (74), was ich soeben ausgiebig getestet habe, ist das beste Autoradio der Welt.

Es ist wie ein Becker Mexico (Diversity Tuner), aber mit der SHARX-Technologie. Zudem wird es den Bedürfnissen eines DXers vollkommen gerecht. Das Doppeltunerkonzept von Blaupunkt erlaubt, zwei Antennen zu betreiben. Diese Kombination erlaubt das best mögliche Empfangsergebnis.

Aber auch mit einer Antenne sind Empfänge möglich, die mein San Francisco CD70 nicht realisiert. Zum ersten mal konnte ich, wenn auch stark angekrazt, auf 105.70 Contact 2 und auf 106.50 Radio Activ hören und das trotz Sicht zum Sender Trier-Petersberg. Und das ganze OHNE Wartezeit, wie man es von Sharx der ersten Generation kennt. "Eingeklemmte" Sender werden also ohne Verzögerungen direkt hörbar gemacht.

Das AF-Umschaltverhalten ist vorbildlich. Schnell und ohne Umschaltgeräusche erfolgt der Wechsel auf die stärkere Frequenz. Während der eine Tuner empfängt, ist der andere ständig auf der Suche nach der besseren Frequenz.

Man kann im 1-Antennenbetrieb zwischen 2 Modi wählen:
1. Dynamische Liste (Bandscan)
2. Selbst programmierbare Stationstasten
Die dynamische Liste zeigt alle empfangbaren Sender an und man kann sie anwählen. Im Gegensatz zum Becker wird der 8-stellige PS-Code angezeigt.

Der Klang ist eindrucksvoll. Detailreiche Einstellmöglichkeiten erlauben, ein persönliches Klangbild zu schaffen. Wer auf Nuancen Wert legt, der kann mit Hilfe des Equalizers das Optimum herauskitzeln. Wem das Absenken der Höhen bei Empfangsschwankungen stört, der kann diesen Vorgang einfach abschalten oder selbst bestimmen, wie stark die Höhen beschnitten werden.

Die Stereo-Mono-Schwelle ist meines Empfindens zu hoch angesetzt. Sobald das Signal auch nur ein bißchen schwankt, wird direkt auf mono umgeschaltet, ein Vorgang, der bei den meisten Sendern, die einen Optimod verwenden, auffällt. Denn ein breiter, verhallter Stereoklang klingt in mono einfach nur flach und dumpf.

Ein Kuriosum ist auch das Abstimmraster. Im "Normalmodus" beträgt es 100 kHz, aber im "Demomodus" (eine Art Werbeclip, der abläuft, wenn man das Gerät einige Sekunden nicht bedient wird) sind es 50 kHz.

Das AM-Teil scheint auch sehr gut zu sein, konnte die Qualität aber nicht beurteilen. Jedenfalls ist Kurzwellenempfang im Auto schon ne feine Sache.

von WellenJäger - am 25.10.2004 13:22
Bremen MP74: Kann ich nur bestätigen.
Das mit dem Abtimmraster ist mir auch neu. Hat mich auch extrem gestört beim Los Angeles MP72, dass nur 100kHz-Schritte möglich waren.

Neue Entwicklung bei mir: Meine Frau hat ein San Francisco RDM169 (allererste Sharx-Generation). Das hat nun die Macke, dass die Lautstärke nicht mehr runterzuregeln ist (wird stattdessen nur immer lauter). Daher habe ich ihr das Los Angeles eingebaut (auch wg. MP3) und das San Francisco an die Yagi angeschlossen. Die Lautstärke regele ich eh über den HiFi-Verstarker und nicht am Radio selber.

Dieses alte San Francisco hat aber auch noch das 50kHz-Raster und ich kann nun endlich hr3 auf 87,6 (87,55) störungsfrei hören.
Nachteil: Die RDS-Schwelle ist erheblich höher als beim Los Angeles. Die Empfindlichkeit ist ansonsten bei beiden Radios gleich.

Falls ich in Zukunft ein MP3-Radio für meinen Golf V haben will, kann ich natürlich das Los Angeles nicht mehr nehmen, da verbaut. Da muss ich doch mal schauen, was der Markt so hergibt... ;-)
Da gab es doch ein nach einer Hansestadt benanntes Radio. Wie hieß es noch gleich?

von Channel Master - am 25.10.2004 14:24
@ tomfritz : Wie ist es mit dem VW Alpha, das im New Beetle drin ist? Ich hatte den Wagen mal als Mietwagen und war von der Empfangsleistung echt beeindruckt. So habe ich z. B. ohne erkennbare Tropo-Unterstützung NDR 2 aus Schwerin (98,50 MHz) und die 80 kW-Sender von Hamburg im Stand störungsfrei im Mono empfangen können. Nach ca. 10 s hatte der Tuner dann von NDR 2 die AF-Liste gelesen und zur 99,10 MHz vom Helpterberg umgeschaltet. Und erst dann kam auch eine sofort fehlerfreie RDS-PS Anzeige. Klanglich war das Alpha nicht übel, die erreichbare Lautstärke war aber kein Kracher.



von PowerAM - am 25.10.2004 17:12
@ tomfritz: Es war von Blaupunkt und hat kein Kassettenlaufwerk. CD-Wechslersteuerung könnte noch vorhanden gewesen sein, es war aber keiner eingebaut.

Trennen konnte ich problemlos Fritz auf 101,50 MHz aus Booßen bei Frankfurt/Oder und MDR Jump auf 101,60 MHz vom Sender Wittenberg. Zuhause kann ich das auch mit den in der Signatur genannten Empfänger - allerdings nur mit korrekter Ausrichtung der HB9CV und damit verbundener Ausblendung des störenden Senders.

Das VW Alpha hatte mit der Dachantenne kein Problem, die beiden Sender auseinanderzuhalten. Beim Frequenzwechsel war anfangs für einen Sekundenbruchteil ein Blubbern zu hören - anschließend das gewünschte Programm. Bei Fritz reichte es für rauschfreie Mono-Wiedergabe und eher störendem High-Cut (mit fehlenden Höhen). MDR Jump kam zuerst mit deutlich angerauschtem Stereo-Signal, der Tuner korrigierte sich dann ziemlich schnell auf Mono-Wiedergabe - allerdings ohne High-Cut.

Ich deute diese Zeichen nach den hier gelesenen Details als Hinweis auf einen Sharx-Empfänger. In meinem Freundeskreis fährt ein Mädel auch 'nen ziemlich neuen New-Beetle mit diesem Radio. Sie will demnächst ein Gerät mit mp3 einbauen - was ggf. mir die Möglichkeit eröffnen würde, mir das Alpha unter den Nagel zu reißen. Wäre ja auch für zuhause ein brauchbarer DX-Empfänger...



von PowerAM - am 26.10.2004 15:11
@ tomfritz: Es ist tatsächlich ein Blaupunkt-Gerät und (was viel wichtiger ist!) ich bekomme es nach Einbau des gewünschten mp3-Radios.

Aaaber: Ich müßte den New Beetle natürlich mit einer Phantomspeisung für die VW-Dachantenne ausrüsten. Das einzubauende Blaupunkt-Autoradio kann das nämlich nicht.

Was micht jetzt noch interessiert: Kann ich beim VW-Alpha die Phantomspeisung irgendwie abschalten oder zumindest durch eine Veränderung am Gerät dauerhaft außer Betrieb nehmen? Die würde mir nämlich in meiner Antenneninstallation mit Sicherheit Schäden anrichten oder vielleicht sogar das Radio selbst beschädigen. Hat jemand Erfahrung damit???



von PowerAM - am 27.10.2004 18:21
@ tomfritz: Da das Alpha nach dem Radioeinbau des mp3-Radios in den New Beetle in meinen Besitz übergeht sind die Garantiesiegel egal. Somit muß ich darauf keine Rücksicht nehmen.

Als einzigstes aktives Bauteil habe ich einen WISI-Einbereichsverstärker für den UKW-Bereich verbaut. Dieser liefert auf UKW 26 dB Verstärkung bei einem Rauschmaß von 2,5 dB. Nötig ist er zwar nicht unbedingt, aber er ermöglicht bei sehr schwachen Sendern überhaupt erst die RDS-Dekodierung. Ohne diesen Verstärker ist sie nicht möglich oder sie dauert sehr viel länger. Das bisher verwendete Philips-Autoradio aus meiner Signatur hat mit sehr fetten Signalen von den direkt in Sichtweite stehenden UKW-Sendern in Zehlendorf bei Oranienburg oder auf dem Berliner Fernsehturm kein Problem.

Der WISI-Verstärker läßt sich über den Ausgang sogar fernspeisen, will dann aber immerhin 200 mA bei 12 V. Das dürfte dem Alpha mit Sicherheit zu viel sein.

Die HB9CV kann ich auch nicht direkt an eine ferngespeiste Antennenleitung anschließen. Wenn du ihren Aufbau kennst dan wüßtest du, daß ich damit einen Kurzschluß zwischen Seele und Schirm des Koaxkabels verursachen würde. Auf diese Antenne mag ich aber wegen ihrer sehr guten Richtwirkung nicht verzichten. Eine einfache Teleskopantenne könnte ich zwar problemlos anschließen, will es aber auf Dauer nicht tun.



von PowerAM - am 28.10.2004 16:05
@ Power AM:
Du benutzt eine HB9CV für UKW-Rundfunk? Interessant. Ich dachte bisher immer, diese Antenne sei sehr schmalbandig? Hast du da genaue Maße oder eine Bauanleitung?



von Udo Isaenko - am 28.10.2004 16:53
Wo wir gerade bei Autoradios sind... ich hätte noch Erfahrungen - auch wenn das eher den "Normalbetrieb" betrifft.

Kurze Vorgeschichte: Bis Juni hatten wir noch einen Chrysler Voyager von '01 mit Werksradio (leider keine Ahnung mehr, welches Modell, aber von den Features her mit CD-Wechsler, 3x FM mit je 6 Speichern, MW, LW, 1 CD-Slot direkt am Gerät, 6 des Wechslers etwas darunter, mit Lenkradfernsteuerung... evtl. kennt sich ja jemand damit aus). Das Gerät war soweit schon ziemlich gut - sprich: man konnte schon bei besseren Bedingungen mobil Jump auf 91,5 vom Brocken auch mobil hören. RDS dauerte etwas, war aber auch recht schnell da. Empfindlichkeit war recht gut und v.a. kaum Aufrauscher zu hören.

Seit Juni nun haben wir einen Ford Fusion mit dem Audiosystem 4500. Der Klang ist IMHO besser als im Voyager, aber das wars auch schon. Der Radioteil ist einfach zum Vergessen. Dass mir hier NDR 2 auf 87,6 an einigen Ecken hier in der Umgebung extrem verrauscht präsentiert wird, hatte ich vorher nur erlebt, wenn im Voyager die Klebeantenne am Fenster mal abgefallen war. Zwar scheint an diesen Stellen dann immer eine AF gut zu gehen (meist 91,9 oder 98,5, manchmal auch 96,3), das hilft mir aber bei Radio HH z.B. kaum weiter. Die AF-Umschaltung ist zwar kaum hörbar, das bringt aber leider nichts, wenn man dazwischen deutlich ein Aufrauschen vernehmen muss und/oder laufend die Höhen verschwinden und wiederkommen. Die Programme aus Rosengarten kämpfen mit den gleichen Programmen, auch dort muss man mobil ständig mit hörbarem Rauschen leben. BFBS auf 97,6 geht im Vergleich noch recht gut, aber hier nervt fatal, dass ich laufend während der Fahrt das D-Radio von der 97,5 aus Itzehoe mit kurzen Sprenklern oder für ein Wort auf den Lautsprechern habe. So kann man effektiv das Hören auf den davon betroffenen Strecken leider auch als Hartgesottener vergessen - ich will doch von einem Wortbeitrag nicht nur jedes zweite Wort hören, weil dazwischen das D-Radio dazwischenfunkt.

Zum Rest: 18 Senderspeicher auf FM, MW, LW. MW gefiel mir letztens recht gut, schöner Klang und der Empfang taugte etwas. Konnte ich aber noch nicht weiter ausprobieren. Bei den Senderspeichern ist allerdings nervig, dass man nach Druck auf die Taste das Programm nur zu hören bekommt, wenn RDS empfangen wird. Ansonsten startet die Kiste eine PI-Suche und man muss noch einmal auf den Button drücken, damit diese abgebrochen wird. Dass RDS nicht kommt, geschieht leider auch bei Ortssendern häufiger (s.o.).

So, und dann noch ein weiteres Ford-Radio, und zwar ein eingebautes aus einem Ford Transit. Das Gerät sieht auf den ersten Blick eher aus wie eine bessere Buschtrommel (nur Tasten zur Lautstärkeregulierung, drei Senderspeicher, Frequenzanzeige, das wars). Vom Empfang her ist es dann allerdings um Lichtjahre besser als die Gerätschaft im Fusion. Bremen 1 konnte ich damit letztens auf der A 7 zwischen Großenaspe und Bad Bramstedt ohne größeres Rauschen problemlos hören. SWR3 ging in der Schweiz auf der A 2 via 93,8 auch um einiges weiter als vorher im Voyager-Radio, das bereits in BL nach den ersten Tunnels erst einmal aufgab (bzw. der Empfang war stellenweise so sehr verrauscht, dass ich es meinen Mitfahrern nicht mehr antun konnte). Die Trennschärfe ist soweit auch in Ordnung, Antenne MV kann man damit hier noch auf 101,3 hören.

von -Ole- - am 28.10.2004 17:40
Ich habe sie selbst aus Kupferrohr und Schweißdraht gebaut. Bauanleitungen findest du dür 2 m im Internet. Ein befreundetet Amateuerfunker hat sie mir für 3 m berechnet. Leider habe ich die Bauskizze nicht aufgehoben.

Über die Bandbreite kann ich keine Aussage treffen. Auf UKW scheint sie sehr gut zu gehen und hat eine sehr gute Richtwirkung. Im VHF-Band I muß sie auch noch einigermaßen funktionieren. Auf VHF-Band 3 nicht mehr so richtig.



von PowerAM - am 28.10.2004 17:58
@ Power AM:
Kannst du mir mal (bei Gelegenheit, es eilt nicht) die Abmessungen schreiben, d.h. Länge, Abstand und Dicke der beiden Elemente und Anzapfpunkte für die Anpassleitung? Evtl. noch Kapazität des Trimmers oder was man sonst noch wissen müsste. Wäre nett. Vielleicht habe ich mal Zeit, mir ein entsprechendes Exemplar nachzubauen.



von Udo Isaenko - am 28.10.2004 21:17
@ -Ole-: Ich hatte bislang nur einmal das Glück, ein Auto mit serienmäßiger Radioanlage zu bekommen. Den Wagen fahre ich auch noch, es ist ein aktueller Suzuki Ignis mit 70 PS-Dieselmotor. Eingebaut ist ein Blaupunkt-Autoradio über das ich noch nicht sehr viel herausbekommen habe. Es hat Doppel-DIN Maß und dazu eine nicht ganz rechteckige Front. Das Gerät verfügt über kein eigenes Display sondern benutzt das gemeinsame Radio/Bordcomputerdisplay. Sehr gut finde ich das Bedienkonzept - das Radio läßt sich bedienen, ohne daß man hingucken müßte.

Nun zu den inneren Werten: 3 x 6 Senderspeicher bei UKW und jeweils 6 bei MW und LW reichen mir aus. Das eingebaute CD-Laufwerk spielt zwar kein mp3, ist aber sonst erschütterungsfest und hat weder mit CD-Rs, RWs oder irgendwelchen Kopierschutzmechanismen Probleme. Ein CD-Wechsler ist für teures Geld als Zubehör zu haben - oder für 69 EUR (neu!) zzgl. Versand bei EBAY. Kabel dranstecken, Reset am Radio und die Kiste spielte.

Mit der serienmäßigen (und zu kurzen) Dachantenne geht das Radio schon recht gut, schaltet aber ziemlich nervös zwischen vorhandenen Alternativfrequenzen hin und her. Eine 60 cm lange Glasfiber-Antenne mit aufgewickelter Drahtwendel von Renault bracht mehr Ruhe und einen deutlich besseren Fernempfang.

Die Empfindlichkeit geht auf UKW absolut in Ordnung, bis zur nördlichen Berliner Stadtgrenze läßt sich beispielsweise NDR 2 unter Verwendung der Frequenzen vom Helpterberg (99,10 MHz) und von Röbel (107,00 MHz) auch mobil fast ungestört empfangen. Die Trennschärfe ist nicht weltbewegend, sie reichte aber für die Trennung von Alsterradio (106,80 MHz, Hamburg - Tropo-Empfang) und Antenne Brandenburg (106,60 MHz, Pritzwalk - fast-Ortssender). MDR Jump (101,60 MHz, Wittenberg) und Fritz (101,50 MHz, Frankfurt/Oder) kriegt das Gerät nicht mehr auseinander. Dafür gleicht das blitzschnell schaltende RDS 'ne Menge aus. Der Sendersuchlauf ist überraschend empfindlich und macht mobile Bandscans zur absoluten Leichtigkeit.

RDS-AF läßt sich mit einem Tastendruck abschalten. Beim DXen absolut nötig weil sonst der Suchlauf nach wenigen Sekunden ohne RDS-Anzeige selbsttätig losläuft. Und das auch dann, wenn es sich um einen Ortssender ohne RDS-PS handelt. Da ist das Ding eisern! Abstimmschritte mit 0,05 MHz im manuellen Suchlauf (geht nur bei abgeschaltem RDS-AF) reichen aus.

MW- und LW-Empfang sind dagegen keine Glanzleistung. Hier wird der Empfang von allem gestört - Scheibenwischer, Blinkgeber, Fensterheber oder eben von anderen Fahrzeugen. Im Stand reicht die Empfindlichkeit bei MW für einen durchschnittlichen Empfang der stärkeren europäischen MW-Sender. Auf LW geht nur der Ortssender Zehlendorf (auf 177 kHz) - dafür aber über das gesamte LW-Band. Schade...

Klanglich ist das Radio recht angenehm, die serienmäßig verbauten Billig-Lautsprecher verreißen den guten Eindruck dafür wieder völlig. Ersatz gab es beim Ichbindochnichtblöd-Markt von Hifonics. Preislich noch Mittelmaß, klanglich aber einwandfrei. 4 x 20 W sin sind für mich ausreichend, anderen reichen sie nicht. Ich brauche aber keine rollende Diskothek - und damit geht das absolut okay.

Na ja, insgesamt kein Kracher - war für den Fahrzeughersteller wohl billig im Einkauf zu bekommen und für den Kunden steht der große Name "Blaupunkt" drauf. Mir reicht es, der mobile UKW-Empfang ist oberer Durchschnitt und CDs kann ich auch hören. Allerdings hätte ich mir gewünscht, daß der Hersteller gleich ab Werk bessere Lautsprecher und eine längere Antenne verbaut hätte.


Bilder und Fahrzeugdaten zum Suzuki Ignis: http://www.suzuki-auto.de/



von PowerAM - am 29.10.2004 10:40
Am gestrigen Nachmittag habe ich den Einbau eines Blaupunkt Acapulco MP52 mit zusätzlichem Phantomspeisemodul in den VW Beetle einer Bekannten vorgenommen. Mit einer mitgelieferten Plastikblende paßt das Gerät sogar optisch einigermaßen hinein. Das Ding habe ich aber aus Zeitmangel nicht lange ausprobiert.

Hab' dafür das vorher eingebaute VW Alpha bekommen und noch am Abend kurz angetestet. Weil ich die Phantomspeisung für die serienmäßige Aktiv-Dachantenne noch nicht außer Betrieb nehmen konnte mußte eine ca. 90 cm lange Teleskopantenne ausreichen.

Mein erster Eindruck: Nicht schlecht! Die üblichen Testprogramme brachte der Tuner sofort und sehr sauber. RDS reagiert schneller als bei allen anderen Geräten die ich noch habe. Nun hatten wir leichtes Tropo und der Empfang der Torfhaus-Sender war auch mit dem Philips-Autoradio möglich - allerdings nur störungsfrei mit der HB9CV. Das Alpha trennt problemlos Hitradio Antenne (Torfhaus, 106,30 MHz) von RMF FM (Grünberg (PL), 106,40 MHz). FFN (Dannenberg, 102,70 MHz) war einwandfrei von Fritz (Berlin, 102,60 MHz) zu trennen - hier allerdings unterstützend durch die andere Ausrichtung der Teleskopantenne.

Erstmals gehört habe ich die nur leicht angekratzte NDR 1-Funzel Güstrow (92,50 MHz, 1,3 kW) neben der sehr starken Berliner 92,40 MHz (80 kW).

Der manuelle Sendersuchlauf geht komischerweise nur bei abgeschaltetem RDS-AF - glaube ich jedenfalls. Mit ausgeschaltetem RDS-AF kommt dafür keine PS-Anzeige. Für einen Heimempfänger vielleicht etwas nachteilig - da könnte ich auf RDS-AF gern verzichten. Der Klang an zwei Canton-Regalboxen ist sehr angenehm. Baß- und Höhenanhebung lassen sich sehr fein regeln. Und was ich sehr angenehm finde: Die gespeicherten Sender bleiben auch nach Abschalten des Netzteils gespeichert. Mit der beim Einschalten geforderten Code-Eingabe kann ich leben - die vier Zahlen sind schnell eingestellt.

Meine Meinung: Wer mit diesen Kleinigkeiten leben kann bekommt für geschenkt oder für sehr wenig Geld z. B. bei EBAY ein DX-taugliches Gerät mit super Trennschärfe, bombiger Empfindlichkeit und blitzschnellem RDS.


Kann vielleicht jemand noch mal beschreiben, was sich bei den VW-Autoradios in irgendwelchen Servicemenüs verbirgt und wie man da rankommt? Gibt es vielleicht 'ne dB-Anzeige oder Anzeige der PI-Codes???



von PowerAM - am 31.10.2004 11:10
@ PowerAM: Beim VW Beta geht das so:
"BAL" mind. 10 s lang gedrückt halten
danach CD oder CC drücken
mit CC gelangt man zum nächsten Menüpunkt, mit CD zum vorherigen

Nr. Anz. kl. Anz. groß Bedeutung
1. RADIO BNO T:2
2. VERS 47872203 Software-Version
3. GALA 1.25 dB aktuelle geschwindigkeitsabhängige Lautstärkeanhebung
4. RDS TELEGRA-> "RDS-Telegrammdaten. Wenn Pfeil daneben: RDS-Telegrammdaten vorhanden (s. u.)
--> Taste CD oder CC mind. 2,5 s lang gedrückt halten --> durch RDS-Daten scrollen:"
4.1 RDS SWR3 RDS-PS-Code
4.2 RDS D3A3 1 0 RDS-PI-Code und TA-Code
4.3 RDS PTY 10 M RDS-PTY-Code
5. AF- LISTE -> "RDS-Alternativfrequenzliste. Wenn Pfeil daneben: RDS-AF-Daten vorhanden (s. u.)
--> Taste CD oder CC mind. 2,5 s lang gedrückt halten --> auf Alternativfrequenzen abstimmen"
5.1 107.4 C 0 0 abgestimmte Frequenz mit Signalstärkeanzeige
5.2 90.1 7 2 1 erste höhere Frequenz mit Signalstärkeanzeige
5.3 ... ... nächste höhere Frequenz mit Signalstärkeanzeige ... etc.
6. 107.4 4F14 D C Frequenz in MHz, PI-Code, RDS-Qualität, Signalstärke
7. FERN AUS Fernspeisung?
8. FM1 H0 ? div. Werte, z. B. H0, A4, 18

Genauere Erklärung zum Menüpunkt/Bild 6

107.4 4F14 D C

107.4 Frequenz
4F14 PI-Code
D RDS-Qualität oder RDS-Signalstärke Wert in Hexadezimal, bester Wert ist F, schlechtesteter Wert 0
C Signalstärke Wert in Hexadezimal, bester Wert ist F, schlechtesteter Wert 0

bislang beobachtete RDS-Werte F bis 2
bislang beobachtete Signalstärken E bis 2



von dxbruelhart - am 31.10.2004 12:03
Habe eben mal das "neue" VW-Alpha intensiver ausprobiert. Es scheint offenbar keine Möglichkeit zu geben, die Abstimmschritte kleiner als 100 kHz zu machen. Wenn RDS-AF ausgeschaltet ist heißt das nicht, daß die aktuell eingestellte Frequenz auch nicht verlassen wird. Wenn der Sender schon einmal mit RDS empfangen wurde wechselt der Tuner trotzdem zu der stärkeren Frequenz. Das hat zwar den Vorteil, daß die Senderidentifizierung unbekannter Sender (ohne RDS-Anzeige) schneller geht - stellt aber die Abschaltmöglichkeit für RDS-AF grundsätzlich in Frage.

Das Sharx (wenn es denn eines ist) reagiert träger als man die Antenne neu ausgerichtet hat. Also langsam drehen! Die HB9CV wirkt im Vergleich zum Philips-Autoradio viel stärker richtungsempfindlich. Man muß dem Tuner Zeit geben, um einen Sender optimal abzustimmen und die richtige Filterauswahl zu treffen. Diese ist übrigens dynamisch - wenn das Signal besser wird wählt der Tuner auch wieder die breitere Filtereinstellung.

Hi-Cut, also die Höhenabsenkung bei schwächeren Sendern, läßt sich abschalten. Gleichzeitig mit der Abschaltung verschiebt sich auch die Schaltschwelle für stereo/mono - das Gerät schaltet erst viel später auf mono.

Nun kann ich augenblicklich die Ausbreitungsbedingungen nicht richtig beurteilen - aber diese Sender konnte ich in der letzten Viertelstunde empfangen:

99,40 MHz, Bayern 3, Ochsenkopf, 100 kW, kein RDS, mono
103,60 MHz, Radio HH, Hamburg, 80 kW, RDS ("RADIO HH") sofort, dyn. RDS erst nach 1/2 Minute
96,80 MHz, DR P2, Odense, 60 kW, RDS nach ca. 20 Sekunden
102,90 MHz, R.SH, Kisdorf, 25 kW, RDS nach ca 30 Sekunden
102,20 MHz, Antenne Thüringen, Inselsberg, 100 kW, RDS "ANT.THUE" nach ca. 10 Sekunden
104,80 MHz, Ostseewelle, Marlow, 100 kW, sofort autom. Frequenzwechsel (AF) auf 105,80 MHz, dann gleich RDS
92,60 MHz, DR P3, Fyn, 60 kW, RDS nach 10 Sekunden

Die Kiste macht Spaß!!!



von PowerAM - am 01.11.2004 18:10
Gut möglich! Im Auto würde mich das stören, bei einem "Heimempfänger" kann ich damit leben. Die aktuellen VW Alpha aus dem Transporter haben z. B. sogar ein Kassettenlaufwerk was mein Beetle-Alpha nicht hat. Außerdem scheinen sie auch beim Empfänger einiges verändert zu haben.

Das Radio meines derzeitigen Dienstwagens (T5 lang, Bj. 2/2004) läßt sich beim Radioempfang absolut nicht anmerken was es gerade tut. So ist auf der Fahrt vom Flughafen Berlin-Tegel nach Tempelhof der Empfang von Jump (101,60 MHz, Wittenberg) oder NDR 2 (99,10 MHz, Helpterberg, 107,00 MHz, Röbel oder 92,10 MHz, Torfhaus) während der Fahrt in mono und mit Hi-Cut nahezu konstant empfangbar - unterbrochen nur durch einige Autobahntunnel. Und was viel interessanter ist: Der T5 scheint nur (!) die Heckscheibenheizungsantenne zu haben. Eine Dachantenne oder ähnliches hat er jedenfalls nicht.

Ich lasse das Beetle-Alpha übrigens gerade mit Radio Hamburg dudeln. Stereo, RDS und wegen abgeschaltetem Hi-Cut mit sehr leisem Hintergrundrauschen in leisen Musikpassagen. Fällt aber dank durchkomprimiertem Sound sehr selten auf! *kicher* Das Gerät bringt mit den kleinen Regalboxen einen völlig fetten aber akustisch absolut runden Klang. Sogar mit Privatradio...



von PowerAM - am 02.11.2004 17:05
Was die Trennschärfe angeht, ist das JVC SHX851 sowohl dem BP Bremen MP74 als auch dem BP Woodstock DAB54 überlegen: das SHX851 läßt bei 50 kHz Verstimmung keinen Emfang zu, selbst bei starken Sendern; die mit SHARX ausgerüsteten Blaupunkt-Radios lassen bei 50-kHz-Verstimmung (im Demo-Modus möglich) einen Sender noch fast ungestört wahrnehmen. Damit eignet sich das JVC-Gerät auch hervorragend als stationärer Empfänger zum DXen auf UKW, mit angeschlossenem DAB-Modul bleiben keine Wünsche offen. Die Signalempfindlichkeit des SHX851 ist einen Hauch schlechter als diejenige der BP-Geräte, hier könnte ein Antennenverstärker mit milder Verstärkung (8 - 10 dB) und einem rauscharmen Transistor (z. B. BFT66) eine Verbesserung bringen.

von kalle2k - am 14.05.2006 20:43
Zitat

das SHX851 läßt bei 50 kHz Verstimmung keinen Emfang zu, selbst bei starken Sendern; die mit SHARX ausgerüsteten Blaupunkt-Radios lassen bei 50-kHz-Verstimmung (im Demo-Modus möglich) einen Sender noch fast ungestört wahrnehmen


Das ist aber nicht relevant, entscheidend ist nur die Fähigkeit einen schwachen Sender 100kHz neben einem Ortssender hörbar zu machen.

von Channel Master - am 14.05.2006 21:09
Vom wem wird eigentlich das Skoda Symphony Werksradio hergestellt?

Ich finde das Radio hat einen sehr guten Empfang und sehr gute Trenneigenschaften!

102,9 RPR 1 Bad Marienberg
103,0 Antenne Bayern Pfaffenberg
103,1 RPR 1 Kaiserslautern sind kein Problem!



von wolltraver - am 15.05.2006 11:48
Zitat

Das ist aber nicht relevant, entscheidend ist nur die Fähigkeit einen schwachen Sender 100kHz neben einem Ortssender hörbar zu machen.



genau, für diese Fähigkeit sind neben hoher Signalempfindlichkeit (mit sorgfältig ausgelegter Vorstufe kann man der durch athmosphärisches Rauschen auf ca. 0,7 mikroVolt an 75 Ohm bei 26 dB Signal-Rauschabstand und 100 MHz physikalisch begrenzten Empfindlichkeit sehr nahe kommen) insbesondere auch eine hohe Selektivität, und zwar schon bei 100 kHz Frequenzversatz, erforderlich. Hinsichtlich der Selektivität ist der mit digitaler ZF-Filterung arbeitende JVC-Empfänger den "Digiceivern" von Blaupunkt deutlich überlegen (vgl. auch Meßwerte für das SHX851 in autoHiFi 1/2006); die ebenfalls mit digitaler Filterung arbeitenden Autoradios der 794x-Reihe von Becker (traffic-pro 7949 und 7945, Cascade 7944, Mexico 7948; mit ICs von Atmel in der ZF-Stufe) stehen dem SHX851 kaum nach und übertreffen damit ebenfalls das sharx-System von Blaupunkt.

Im Fahrbetrieb können jedoch der Twinceiver des BP Bremen MP74 und besonders die RDS-Doppeltuner von Becker ihre Vorteile betreffend des raschen Frequenzwechsels ausspielen, wobei der im Vergleich zu Becker etwas träger umschaltende Twinceiver von Blaupunkt noch die Möglichkeit des effizienten DDA-Modus mit zwei UKW-Antennen eröffnet.

Ideal wäre ein Empfänger mit der Trennschärfe eine JVC-DiAS-Receivers, der Empfindlichkeit eines BP oder Becker, der Fähigkeit des schnellen Frequenzwechsels eines Becker und der Möglichkeit des DDA-Modus eines Bremens MP74; nicht zu vergessen die Option für DAB und künftig DRM.

Leider bietet keines dieser Geräte mehr einen für Auslandsfahrten interessanten durchgehenden KW-Bereich mit zweikreisigem Bandfilter als Vorselektion (wie noch das Mexico 2330), sondern höchstens das 49m-Band (Becker und BP Bremen).



von kalle2k - am 15.05.2006 12:45
Zitat
wolltraver
Vom wem wird eigentlich das Skoda Symphony Werksradio hergestellt?

Ich finde das Radio hat einen sehr guten Empfang und sehr gute Trenneigenschaften!

102,9 RPR 1 Bad Marienberg
103,0 Antenne Bayern Pfaffenberg
103,1 RPR 1 Kaiserslautern sind kein Problem!


Das Frage ich mich auch.
Mein Vater hat vor kurzem ein neues Auto bekommen, nen Skoda.
Zuerst wollte ich unbedingt das Auroradio gegen ein Blaupunkt wechseln.
Aber nun will ich das net mehr unbedingt da es wirklich nen sehr guten Empfang hat.
Man kann zwar nur 105,5/105,6 usw. trennen, aber darum können auf beiden Frequanzen gut verstänliche Signale senden, ohne das sie sich stören.
Das fällt mir hier in der Region an manchen Stellen gut auf.
Stationär:
107,4 SWR4
107,5 Radio Contact *
107,6 bigFM *
107,7 DNR
107,8 Radio Contact
107,9 Rockland *

*= leiden Mobil leider stark

von maadien - am 15.05.2006 16:21
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