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Pro7-Chef lästert über eigene Zuschauer - und muss gehen.

Startbeitrag von Zintus am 20.11.2017 07:44

Pro7-Chef lästert über seine Zuschauer - und muss gehen.
Da spricht einer die Wahrheit und nennt Dinge beim Namen. Spricht aus, was wir alle wissen: "ProSieben ist Unterschichtenfernsehen". Ungeschickt natürlich, wenn so ein Statement vom Chef des Senders kommt. Aber ehrlich. Vielleicht versuchte Ebeling ja auch nur, auf unkonventionelle Art das Unternehmen zu verlassen. Könnte ihm gelungen sein.

edit: Bearbeitet, damit der Link funktioniert.

Antworten:

Normalerweise heißt es ja immer "Einsicht ist der erste Weg der Besserung". Nun ja, dann ist Pro7 halt noch nicht soweit, also kann ich die Programmtasten mit den Programmen aus der Gruppe weiterhin elegant überspringen ;-)

von Jens1978 - am 20.11.2017 08:44
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd :D

von DH0GHU - am 20.11.2017 10:10
Der Mann wollte ohnehin das sinkende Schiff verlassen.
Über diesen interessanten Weg hat er es geschafft, dass der große Rat ihn gehen lassen wird.

Zitat
Zintus
Spricht aus, was wir alle wissen: "ProSieben ist Unterschichtenfernsehen".

Was garantiert auch stimmen mag und auch gewollt ist.
Ich verstehe nur nicht, wieso diese "Zielgruppe" anscheinend so attraktiv für die Werbewirtschaft sein soll, dass bei große Konzerne in diesem Umfang darum buhlen.

von Nordi - am 20.11.2017 10:20
Zitat
Nordi
Zitat
Zintus
Spricht aus, was wir alle wissen: "ProSieben ist Unterschichtenfernsehen".

Was garantiert auch stimmen mag und auch gewollt ist.
Ich verstehe nur nicht, wieso diese "Zielgruppe" anscheinend so attraktiv für die Werbewirtschaft sein soll, dass bei große Konzerne in diesem Umfang darum buhlen.


Dann kanns wohl nicht nur Unterschichtenfernsehen sein. :gruebel:

von Chief Wiggum - am 20.11.2017 10:23
Vielleicht kennt die Werbewirtschaft den Umfang der 'Unterschicht' ja besser als wir .. ;-) :D

von Saarländer (aus Elm) - am 20.11.2017 10:30
Die Leserkommentare in der hiesigen Gratiszeitung (20 Minuten) sprechen da Bände: Zustimmung über Zustimmung.
Aber Klartext ist ja offiziell nicht gefragt, man will auch sprachlich eine heile Welt und dementsprechend sieht es in Westeuropa aus.
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd - oder einen neuen Job.

von 2-0-8 - am 20.11.2017 10:46
Wer eher arm ist, kann sich teure Hobbys oft nicht leisten und landet nunmal tendentiell eher vor dem Fernseher.
Wer eher oft fernsieht statt einer aktiven Freizeitbeschäftigung nachzugehen und dabei fleißig das beworbene Junkfood futtert, wird tendentiell eher einen über dem Durchschnitt liegenden BMI aufweisen.
Reisen und Lesen bildet bekanntlich auch mehr als Fernsehen, erfordert aber auch regelmäßige Ausgaben. Man könnte den Bogen also noch weiter spannen... ;-)

von DH0GHU - am 20.11.2017 11:39
Aus Sicht der Werbenden->
Dort glaubt man noch Alles was erzählt wird, übt wenig Kritik an Qualität und Nachhaltigkeit und wenn es schief geht ist das Risiko gering.

von w_weinmann - am 20.11.2017 12:09
Ich finde es traurig, dass man in Deutschland immer schnell darin ist, Leute in irgendwelche Schubladen zu stecken. Es gibt einige Serien auf Pro7, die ich mag und trotzdem sitze ich nicht nur vor der Glotze. Ich gehe einer geregelten Tätigkeit nach und treibe Sport. Mein BMI liegt irgendwo zwischen 22 und 23. Und ich kann Werbung von Realität unterscheiden. Wenn schon, dann sollte man eher RTL kritisieren, zwischen den Programmen aus Köln oder München liegen qualitätsmäßig einige Unterschiede.

von dlf-fan - am 20.11.2017 17:04
Die ganzen "großen" Privatsender in Deutschland sind zu einem großen Teil "Unterschichtenfernsehen", von RTL2 über SAT 1, RTL, VOX, Pro Sieben bis zu Kabel Eins (in der Reihenfolge ;-) ). Das geht soweit, dass ich die genannten Sender bis auf die letzten beiden gelegentlich eigentlich schon ewig nicht mehr wirklich aktiv gesehen habe, insbesondere RTL2, RTL und VOX könnte ich auch genau so gut ganz aus meiner Senderliste löschen.

Ist auch Ansichtssache, für die einen sind diese "Billigsendungen" (Fake-Polizeidokus usw.) wie sie auf RTL, RTL2 und SAT1 den ganzen Nachmittag laufen Unterschichtenfernsehen, für den anderen diese ganzen billig (=Ami-) Serien. Für mache (wie mich) ist es beides.

Pro Sieben ist in der Tat in dieser Hinsicht noch eher harmlos.

von WiehengeBIERge - am 20.11.2017 18:35
@dlf-fan: Das sollte eben NICHT pauschalisierend in eine Schublade stecken, daher die Formulierung "eher". Da gehts um Statistik, nicht um Einzelfälle.

von DH0GHU - am 20.11.2017 19:15
Dachte immer nur RTL wäre dank scripted reality so etwas nachgesagt worden.

von Chris4981 - am 20.11.2017 20:16
Die Privaten sind bei meinen Eltern seit der Umstellung auf den LCD-TV im Frühjahr 2009 nicht mehr in der Liste. Wurden von ihnen auch nie nachgefragt. Vorher waren sie am analogen Röhren-TV alle drin, aber nie aufgerufen. Irgendwo ab 15 oder 20 aufwärts, soweit kamen meine Eltern nie.

Ich selbst habe ja keinen TV, aber einen Satreceiver. Der hat die Privaten auch nicht drin. Liste schlank gehalten.

Im mir bekannten Senioren-Umfeld findet DVB-T2 statt, aber ohne Freenet. Die Option hätte in einem Fall bestanden (TechniSat DigiPal T2HD), wurde aber nicht wahrgenommen. Dort nutzen den TV eine 80-jährige topfitte ex-Juraprofessorin und am Wochenende ihr eine Etage tiefer wohnender Sohn (prom. Jurist). Ich weiß, dass dort früher mit dem alten DVB-T durchaus auch mal Autorennen auf nem Privaten liefen, aber die Hürde der für beide natürlich absolut unerheblichen Freenet-Gebühr (Geld spielt formal keine Rolle) nebst Aktivierung genügt, um davon Abstand zu nehmen.

Meine wenigen TV-Berührungspunkte (meist, wenn ich irgendwo einen TV einstellen muss) genügen aber, um zumindest für mich das Urteil fällen zu können: was die Öffis tagsüber abliefern, ist auch "Unterschicht" pur, selbst wenn es im "gehobenen" Milieu spielt. Sozialethisch perverse Serien wie "Sturm der Liebe" oder die Boulevardmagazine am Nachmittag sind so richtig primitiver Trash, dessen Abwesenheit ein Zugewinn für die gesellschaftliche Kultur wäre.

von Chris_BLN - am 20.11.2017 21:05
Zitat

Meine wenigen TV-Berührungspunkte (meist, wenn ich irgendwo einen TV einstellen muss) genügen aber, um zumindest für mich das Urteil fällen zu können: was die Öffis tagsüber abliefern, ist auch "Unterschicht" pur, selbst wenn es im "gehobenen" Milieu spielt. Sozialethisch perverse Serien wie "Sturm der Liebe" oder die Boulevardmagazine am Nachmittag sind so richtig primitiver Trash, dessen Abwesenheit ein Zugewinn für die gesellschaftliche Kultur wäre.

:spos:
Bei den Privaten Programmen möchte ich aber dennoch eines mal etwas herausnehmen: ntv. Da gucke ich schon ganz gerne mal rein, auch wenn es nur der Videotext ist (ja, ich nutze ihn noch). Da stehen teilweise ganz andere Meldungen als bei den ÖRs, nicht nur zu Wirtschaft, drinnen. Auch RTL Nachrichten um 18:45 bringen manchmal schon ein anderes BIld. Das ist aber auch alles, denn den Rest von RTL bis Pro7 kann man getrost vergessen und gucke ich zu 99,8% der Zeit nie.

von Jens1978 - am 20.11.2017 21:39
Tja, auch in den öffentlich-rechtlichen Medien ist leider eine gewisse "Orientierung nach Unten" im Quotenwettbewerb zu erkennen. Die Hitdudler im Hörfunk sind ja auch ein "gutes" schlechtes Beispiel dafür.
Das kommt aber auch vom Rechtfertigungsdruck (Gebühren...) und von der Notwendigkeit der Finanzierung durch "Verbraucherinformationen" ;).

von DH0GHU - am 20.11.2017 21:49
Ach, Gottchen. Da fühlen sich einige wieder erhaben, weil sie einen anderen Geschmack haben.

@ WiehengeBIERge: Was soll denn an US-Serien Unterschicht sein? Der Produktionsaufwand ist in den USA meist deutlich höher als in deutschen Landen. Oder sind US-Serien nur dann Unterschicht, wenn sie bei den Privaten laufen, während sie bei den öffentlich-rechtlichen als kurzweilige oder gar intelligente Unterhaltung durchgehen? Was ist beispielsweise mit Columbo? Ursprünglich im BR, dann in der ARD und nach diversen Wiederholungen beim bösen RTL, wo man die zahlreichen von der ARD ausgelassenen Folgen nachgeholt und die acht von der ARD gekürzten Episoden komplettiert hat? Unterschichten-TV? Und jetzt, wo die Serie bei zdf_neo läuft, ist es wieder gut?

Manchmal habe ich den Eindruck, dass sich manche einfach nur für etwas besseres halten, weil ihr Geschmack nicht dem der breiten Masse entspricht. Angeblich sollen Sendungen wie Big Brother oder das Dschungelcamp vorwiegend von Leuten mit höherer Bildung und höherem Einkommen konsumiert werden.

von grmbl - am 21.11.2017 10:17
Ich finde, man kann alle Sender so akzeptieren wie sie sind und sich das für sich interessante herauspicken. Wer zum Beispiel einen Eindruck von "The Walking Dead" oder "Game of Thrones" gewinnen will, ohne einen Dienst zu abonnieren oder sich bei obskuren Angeboten im Internet zu bedienen, kann auf RTL 2 zurückgreifen - es sei denn, man akzeptiert ohnehin nur die Originalsprache. Bei RTL 2 liefen auch Serien wie "24" und "My So Called Life" (bei RTL 2: "Willkommen im Leben"). In englisch-sprachigen Foren und Blogs bezieht man sich auf diese Serien, wenn über aktuelle Serien diskutiert wird - natürlich jeweils in unterschiedlichem Kontext.

von Ingo-GL - am 21.11.2017 10:33
Blödsinn. Niemand fühlt sich erhaben. Es geht um statistische Zusammenhänge, die Basis von Geschäftsmodellen sind.

von DH0GHU - am 21.11.2017 13:16
Zitat
grmbl
.... Oder sind US-Serien nur dann Unterschicht, wenn sie bei den Privaten laufen, während sie bei den öffentlich-rechtlichen als kurzweilige oder gar intelligente Unterhaltung durchgehen?
Bei den meisten "Produkten" bekommt man einen hochwertigeren Eindruck wenn sie in einem "ansprechenderen Umfeld" präsentiert werden. Der gleiche Kaffee im wertigen Gefäß in einer coolen Lokation kommt ganz anders rüber als der Schnelle-Kaffee-Togo aus dem "leckeren" Polystyrol-Müllbecher.
Und wenn ein Film 5-6 mal unterbrochen wird dann gibt es schon einen gewichtigen Unterschied....

stefsch

von stefsch - am 21.11.2017 13:20
Zitat
stefsch

Und wenn ein Film 5-6 mal unterbrochen wird dann gibt es schon einen gewichtigen Unterschied....

stefsch


Genau:
(drück Ironie-Knopf ein)

Der betreffende Zuschauer bekommt weniger Schlaf, weil der Film wegen der häufigen Werbepausen bis 22.30 h dauert statt bis 21.45 h.
Der betreffende Zuschauer wird durch die häufigen Werbepausen dazu verleitet, häufiger Nachschub an Bier und Chips zu holen.

1. Diese Umstände führen zu einem schlechteren Gesundheitszustand des Kommerz-TV Zuschauers.
2. Weiterhin ist er schlechter informiert, weil er das Heute-Journal um 21.45 verpasst. Dies hat Auswirkungen auf sein Wahlverhalten.
3.Durch den Schlafmangel und die ungesunde Ernährung ist er weniger leistungsfähig am Arbeitsplatz, was wiederum Auswirkungen auf sein Einkommen hat. Dies bringt wiederum Auswirkungen auf sein Wahlverhalten mit sich.

Fazit: Kommerzfernsehen gucken ist ein Teufelskreis.

(drück Ironie-Knopf aus)

...ein Körnchen Wahrheit wird schon drin sein.... :hot:

von Zintus - am 21.11.2017 13:47
Ein 20.15-Film, der ohne Werbung um 21.45 fertig wäre, endet mit Werbung üblicherweise zwischen 22.00 und 22.15. Genau das sind eben die maßlosen Übertreibungen von Leuten, die die Privaten wohl schon seit einer gefühlten halben Ewigkeit nicht mehr gesehen haben. Für fünf oder gar sechs Werbeunterbrechungen muss ein Film schon eine gewaltige Laufzeit aufweisen. Ein Streifen in Standardlänge schafft das nicht.

Diese ganzen Vorwürfe hier sind genau so unglaubwürdig wie andersrum die Vorwürfe, dass öffentlich-rechtliches Fernsehen nur aus Volksmusik, Krimi und Schnulzen bestünde.

von grmbl - am 21.11.2017 15:00
Der ehemalige RTL-Chef...wie hies er gleich, aus Österreich - sagte damals bei RTLplus:
Wir unterbrechen den Film einmal an einer unwichtigen Stelle, um Werbung zu bringen.

Damals blieb ich noch dran. Heute nehme ich zur Kenntnis, dass die Sender immer
noch existieren.

von sup2 - am 21.11.2017 15:20
Ein 20.15-Film hat üblicherweise 2-3 Werbeunterbrechungen. Bei Tele5 und ich meine auch bei sat.1 oder servus nach jeweils 20 min. Film, bei anderen die erste nach 40 min und die letzte 7-10 min vor Schluss. Nächtliche Wiederholungen laufen manchmal sogar komplett ohne Werbeunterbrechung. 4 Werbeunterbrechungen in einem Film kommt schon sehr selten vor.

von iro - am 21.11.2017 15:20
Zitat
grmbl
Ein 20.15-Film, der ohne Werbung um 21.45 fertig wäre, endet mit Werbung üblicherweise zwischen 22.00 und 22.15. Genau das sind eben die maßlosen Übertreibungen von Leuten, die die Privaten wohl schon seit einer gefühlten halben Ewigkeit nicht mehr gesehen haben. Für fünf oder gar sechs Werbeunterbrechungen muss ein Film schon eine gewaltige Laufzeit aufweisen. Ein Streifen in Standardlänge schafft das nicht.

Diese ganzen Vorwürfe hier sind genau so unglaubwürdig wie andersrum die Vorwürfe, dass öffentlich-rechtliches Fernsehen nur aus Volksmusik, Krimi und Schnulzen bestünde.

Gegen die Werbeunterbrechungen in Großbritannien oder erst recht in den USA sind jene in Deutschland ja geradezu unauffällig und sparsam eingesetzt. In den USA käme die angeblich maßlose Übertreibung schon hin.

von rolling_stone - am 21.11.2017 15:37
Vor ca. 10 Jahren hatte ich mal den direkten Vergleich. Was das Herz begehrt Samstag 20:15 parallel auf Sat.1 und ORF1 (werbefrei).

Filmende bei Sat.1 = 42min später...!!!

Als in den 90ern die Briten (BSkyB) noch analog auf 19.2°Ost sendeten, gab es immer mal die Schnupperphasen ohne Verschlüsselung (1-2 Tage). SciFi habe ich dann gern gesehen. Pay-TV, aber pünktlich nach 20min kam ein Werbeblock!!

Übel finde ich, das einige heimische Privatsender mitten im Satz zur Werbung wechseln. Nicht nur in der Mediathek, wo die Stoppuhr läuft (z.B. SpiegelTV), sondern auch im linearen Fernsehen.

von The Jazzman - am 21.11.2017 16:55
Zitat
The Jazzman
Übel finde ich, das einige heimische Privatsender mitten im Satz zur Werbung wechseln. Nicht nur in der Mediathek, wo die Stoppuhr läuft (z.B. SpiegelTV), sondern auch im linearen Fernsehen.


Das ist eher bei den kleineren Programmen der Fall, bei den großen erfahrenden Sendern eher nicht. Gerade bei Serien gibt's ja fast immer Stellen, wo zu einer anderen Location/Zeit gewechselt wird und dabei ein paar Sekunden Überbrückungszeit besteht.

von Cha - am 21.11.2017 17:08
Mal 'was ganz anderes: Wo im verlinkten Artikel im Ausgangsposting steht, dass der "Pro7-Chef gehen muss", wie es die reisserische Überschrift dieses Threads suggeriert? Ich lese da:

"Ob ProSiebenSat1 nach der Negativpublicity durch Thomas Ebeling auch an seinem Stuhl sägen wird, ist unbekannt. Er selbst gab jedoch bereits letztes Jahr seinen geplanten Rücktritt aus dem Unternehmen im Jahr 2019 bekannt."

Hingegen erwähnt der Artikel einen möglicherweise bevorstehenden allgemeinen Stellenabbau. Heisst also: viele kleine Angestellte verlieren vielleicht ihren Job, aber die Manager kriegen zum Dank für ihre Fehlkalkulationen wahrscheinlich noch eine Abfindung. Wie so oft in der Privatwirtschaft...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 21.11.2017 17:33
Dieser Beitrag bei Chip erschien nur wenige Stunden bevor offiziell die vorzeitige Vertragsauflösung per Ende Februar 2018 bekannt gegeben wurde.
Nachtrag: "Im gegenseitigen Einvernehmen".

von Ingo-GL - am 21.11.2017 20:54
Zitat
Zintus
Genau:
(drück Ironie-Knopf ein)

Der betreffende Zuschauer bekommt weniger Schlaf, weil der Film wegen der häufigen Werbepausen bis 22.30 h dauert statt bis 21.45 h.
Der betreffende Zuschauer wird durch die häufigen Werbepausen dazu verleitet, häufiger Nachschub an Bier und Chips zu holen.

1. Diese Umstände führen zu einem schlechteren Gesundheitszustand des Kommerz-TV Zuschauers.
2. Weiterhin ist er schlechter informiert, weil er das Heute-Journal um 21.45 verpasst. Dies hat Auswirkungen auf sein Wahlverhalten.
3.Durch den Schlafmangel und die ungesunde Ernährung ist er weniger leistungsfähig am Arbeitsplatz, was wiederum Auswirkungen auf sein Einkommen hat. Dies bringt wiederum Auswirkungen auf sein Wahlverhalten mit sich.

Fazit: Kommerzfernsehen gucken ist ein Teufelskreis.

(drück Ironie-Knopf aus)

...ein Körnchen Wahrheit wird schon drin sein.... :hot:
Und: Privatfernsehen fördert Trinksucht, Inkontinenz und das Stockholm-Syndrom. Man muß eine Menge trinken, damit man pünktlich alle 25 Minuten urinieren kann. Und viele "Betroffene" verteidigen dann auch noch ihren "Entführer aus der Realität" der ihnen die Lebenszeit (währen der Werbepausen) raubt. :cheers:

von stefsch - am 21.11.2017 20:57
Zitat
grmbl
Diese ganzen Vorwürfe hier sind genau so unglaubwürdig wie andersrum die Vorwürfe, dass öffentlich-rechtliches Fernsehen nur aus Volksmusik, Krimi und Schnulzen bestünde.


Ob das unglaubwürdig ist, darüber streiten sich sogar die Programmanbieter. Der noch-p7s1-Chef sagt, es sei so. Er wird ja wohl selbst am besten wissen, welche Zielgruppe sein Unternehmen anspricht...

2006 kam P7S1 allerdings noch zu einem anderen Schluß, während eine Studie der ARD-Werbeabteilung es auch so sah:

https://www.n-tv.de/politik/dossier/Unterschichtenfernsehen-article338181.html

Die Entstehung einer medialen Klassengesellschaft war vor Jahren auch schon ein Thema:

www.studgen.uni-mainz.de/manuskripte/winterhoff-spurk.pdf

Außerdem sind das keine Vorwürfe. Statistik und Marketing besteht nicht aus Vorwürfen, sondern aus Analysen und Schlußfolgerungen.
Vor allem aber, was ist der Vorwurf, den Du vorwirfst? Dass manche Freizeitaktivitäten für Geringverdiener schlicht nicht bezahlbar sind? Dass man beim Sporttreiben nicht fernsehen kann?
Dass man beim Fernsehen eher nebenher Essen kann als beim Joggen, Schwimmen oder Fußballspielen?
Und dabei gehts wiederum um TENDENZEN. Wenn der Anteil der Übergewichtigen in der Bevölkerung 30%, bei den Pro7-Zuschauern aber 33% beträgt, dann sind die Pro7-Zuschauer nunmal "eher fettleibig".

Man beachte in dem Kontext bitte auch den genauen Wortlaut des Ebeling-Zitats. Er spricht von EINER Kernzielgruppe. Es gibt mehr als diese eine Zielgruppe. Auch bei Pro7, RTL und Sat1.

von DH0GHU - am 21.11.2017 22:26
Zitat
The Jazzman

Übel finde ich, das einige heimische Privatsender mitten im Satz zur Werbung wechseln. Nicht nur in der Mediathek, wo die Stoppuhr läuft (z.B. SpiegelTV), sondern auch im linearen Fernsehen.

Genau das stört mich mehr, als mehrfache Unterbrechungen, wie in den USA.
Dort wird die Werbung nicht so rein gekloppt wie hier.

von Nordi - am 22.11.2017 07:32
US und UK TV sind echt noch eine Stufe krasser mit den Unterbrechungen.
Da ist wirklich nur BBC erträglich. Am Wochenende hatte ich mal bei Channel 5 reingeschaut. Innerhalb 1 Stunde lief zu den Werbetrailern 5 mal derselbe Claim für eine Sendung. Das ganze 1 Minute lang.
Das ist nicht nur dementengeeignet, sondern fördert die Demenz auch noch. Und dann noch der Spass, die letzten 3 Minuten des Films vor der Werbepause noch einmal abzuspielen :boese:

von Frankfurt - am 22.11.2017 07:40
Zitat
Nordi
Zitat
The Jazzman

Übel finde ich, das einige heimische Privatsender mitten im Satz zur Werbung wechseln. Nicht nur in der Mediathek, wo die Stoppuhr läuft (z.B. SpiegelTV), sondern auch im linearen Fernsehen.

Genau das stört mich mehr, als mehrfache Unterbrechungen, wie in den USA.
Dort wird die Werbung nicht so rein gekloppt wie hier.


Da werden aber extra die Schnitte gemacht, um dort Werbung einzufügen. Merkt man vor allem im deutschen Privatfernsehen, wo weniger Unterbrechungen erfolgen. Wenn man nicht nur nebenbei schaut, fällt das deutlich auf.

von The Jazzman - am 22.11.2017 16:57
Zitat
grmbl
Ach, Gottchen. Da fühlen sich einige wieder erhaben, weil sie einen anderen Geschmack haben.

@ WiehengeBIERge: Was soll denn an US-Serien Unterschicht sein? Der Produktionsaufwand ist in den USA meist deutlich höher als in deutschen Landen. Oder sind US-Serien nur dann Unterschicht, wenn sie bei den Privaten laufen, während sie bei den öffentlich-rechtlichen als kurzweilige oder gar intelligente Unterhaltung durchgehen? Was ist beispielsweise mit Columbo? Ursprünglich im BR, dann in der ARD und nach diversen Wiederholungen beim bösen RTL, wo man die zahlreichen von der ARD ausgelassenen Folgen nachgeholt und die acht von der ARD gekürzten Episoden komplettiert hat? Unterschichten-TV? Und jetzt, wo die Serie bei zdf_neo läuft, ist es wieder gut?

Manchmal habe ich den Eindruck, dass sich manche einfach nur für etwas besseres halten, weil ihr Geschmack nicht dem der breiten Masse entspricht. Angeblich sollen Sendungen wie Big Brother oder das Dschungelcamp vorwiegend von Leuten mit höherer Bildung und höherem Einkommen konsumiert werden.


1. Ich würde mal den Ball flach halten.
2. Was hat der Produktionsaufwand mit Qualität zu tun? Viel Action und Spezialeffekte vielleicht, genau das spricht aber eben auch eher das "einfache Volk" an, um sich das anzuschauen und zu "verstehen" muss man nicht so viel "denken" können ;-).
3. Meine ich mit "Billig-US-Serien" Hauptsächlich Serien nach dem Schema:
Ein paar "Schauspieler" sitzen an einem Tisch, reden dummes Zeug das nicht wittzig ist oder nur auf primitivste Weise, dazwischen wird Lachen vom Band eingespielt, die Produktion kostet so gut wie nichts. Nennt man auch "Sitcom" ;-). Und da misch Prosieben auch ganz übel mit...
4. gibt es auch noch genug nicht Sitcom-US-Serien, die sich auch eher durch niedriges niveau auszeichnen.
5. Gibt es auf den Öffis leider auch genug Schrott, egal ob aus USA oder D, nur ist der Unterschied zu den Privaten, dass es auf den Öffis zumindest nur ein Teil des Programmes ausmacht, bei einigen Privaten scheint aber gar nichts anderes außer Schrott zu laufen (ein gutes Beispiel ist RTL2).
6. Habe ich persönliches generell Probleme mit fast allen US-Serien oder auch deutschen Flimen / Serien, sobald sie inhaltlich komplett realitätsfremd sind (was bei US-Serien häufiger ist), aber das ist mein persönliches Problem aber auch mein gutes Recht ;-)

von WiehengeBIERge - am 22.11.2017 19:04
Ich schließe mich der Argumentation von WiehengeBIERge an.

Allein schon das "Lachen vom Band". Ich lasse mir nicht vorschreiben, an welcher Stelle ich lachen muss! Wenn ich durchzappe und irgendwo wird dieses künstliche Lachen in den Sprechpausen eingespielt, ist der Fall sofort erledigt. Schnell weiter!

von Zintus - am 22.11.2017 22:38
Zitat
WiehengeBIERge
6. Habe ich persönliches generell Probleme mit fast allen US-Serien oder auch deutschen Flimen / Serien, sobald sie inhaltlich komplett realitätsfremd sind (was bei US-Serien häufiger ist), aber das ist mein persönliches Problem aber auch mein gutes Recht ;-)


Oh Mist, dann bleiben Dir diese ganzen Straßenfeger erspart. Was machst Du mit der ganzen Zeit?

Die sind alle "komplett realitätsfremd":
Titanic, Star Wars, Jurassic World/Park, Der Herr der Ringe, James Bond ..., Harry Potter ..., Independence Day, Die Tribute von Panem, Planet der Affen, Mission: Impossible, Forrest Gump, Matrix, Vom Winde verweht, Quo vadis?, Ben Hur, Der Pate, Zurück in die Zukunft usw.

Und das schlimme daran, einige gibt es sogar noch als Buch zum überprüfen der Dialoge. :cheers:

von Seltener Besucher - am 22.11.2017 23:17
Er meint vielleicht eher Serien, die so tun, als würden sie in der Realität spielen, aber in Wirklichkeit komplett unrealistisch sind? Den Anspruch haben die von Dir genannten Filme nicht, bzw. sie zeichnen kein Zerrbild der Realität sondern setzen entweder eine frei erfundene Einzelgeschichte in einen realen Kontext, oder sie sind von vornherein Fantasy (sobald Q ins Spiel kommt, gilt das auch für Herrn Bond ;) ).

von DH0GHU - am 23.11.2017 06:51
@Wiehengebierge :spos:

Zitat
seltener Besucher
Oh Mist, dann bleiben Dir diese ganzen Straßenfeger erspart. Was machst Du mit der ganzen Zeit?

Ich für meinen Teil: Was sinnvolles :-)
Außerdem ist es auch ein Unterschied, ob es gut gemachte Filme sind, oder einfach nur irgendwelche Serien mit einer hunderten Folgen um immer das gleiche "Thema" mit einfach dumpfen Dialogen.

von Jens1978 - am 23.11.2017 07:04
Zitat

sobald Q ins Spiel kommt, gilt das auch für Herrn Bond


Trieb "Q" nicht viel eher sein Unwesen auf Enterprise und Voyager ?

von Felix II - am 23.11.2017 07:10
Auch bei James Bond gibt es einen Q.

Serien, die so tun, als würden sie in der Realität spielen, aber in Wirklichkeit komplett unrealistisch sind? Lindenstraße?

Lachen vom Band - man merkt, dass hier manche überhaupt keine Ahnung haben, denn in amerikanischen Sitcoms ist das Lachen bei der Aufzeichnung schon dabei und kommt keineswegs vom Band. Üblicherweise wird eine Folge in zwei Durchgängen live vor Publikum aufgezeichnet. Anschließend werden beide Durchgänge zu einer regulären Folge montiert, wobei es sein kann, dass eine Szene aus dem zweiten Durchlauf, das Lachen im Hintergrund jedoch aus dem ersten genommen wird, weil der Gag beim zweiten Mal für das gleiche Publikum nicht mehr so witzig ist wie beim ersten. Gefilmte oder gezeichnete Sitcoms werden üblicherweise einem Testpublikum vorgeführt, um hier ebenfalls die übliche Lachspur (laugh track) zu erhalten. (Familie Feuerstein wurde also nicht live vor Publikum gezeichnet.)

Bei manchen Sitcoms merkt man auch, dass sie mehr oder weniger am Stück wie eine Theateraufführung aufgezeichnet werden, weil hin und wieder die Personen in den Kulissen stehen und aufs nächste Stichwort warten. Früher hat man in deutschen Synchronfassungen das Lachen meist weggelassen, was teilweise zu merwürdigen Pausen geführt hat, weil die Schauspieler nun mehr oder weniger regungslos dastanden; der deutsche Zuschauer wusste ja nicht, dass hier nur gewartet wird, bis das Gelächter der Zuschauer wieder abgenommen hat. Manchmal hat man auch versucht, diese künstlichen Pausen durch zusätzliche Dialoge aus dem Off zu überbrücken, was aber in der Regel die Komik nicht verstärkt, sondern eher ausgebremst hat. Heute käme niemand mehr auf die dümmliche Idee, das Lachen aus dem Original wegzusynchronisieren.

von grmbl - am 23.11.2017 09:23
Bei den hier angesprochenen Sitcoms auf Pro7 sind doch die vielen Lacher nur eingespielt. Da wird doch auch nix vor Livepublikum aufgezeichnet.

Sei es drum, beim Fernsehen unterscheiden sich die Geschmäcker genauso wie bei der Musik.
Und nur weil der eine das mag und der andere nicht, sollte man das ganze nicht immer pauschalisieren und sagen :
das ist Scheisse und gefällt mir nicht, das muss also Unterschichtenfernsehen sein.
Was ist denn eigentlich die Unterschicht? Alle Arbeitslosen, Hartz4-Empfänger?
Was sind dann die ganz normalen Arbeiter usw. die sich sowas auch ansehen? Auch Unterschicht? Wer definiert das?

von Chief Wiggum - am 23.11.2017 10:59
Zitat

Wer definiert das?

Google definiert es ... :D
Zitat

Ụn·ter·schicht
Substantiv [die]
die Gruppe von Menschen, die in einer Gesellschaft leben und nur über sehr wenig Geld, Bildung, Wohnraum u.Ä. verfügen.


Darendorf definierte es 1965: https://de.wikipedia.org/wiki/Dahrendorfh%C3%A4uschen

Wikipedia definiert noch eine "Neue Unterschicht": " Als das spezifisch Neue an dieser Unterschicht wird dabei gesehen, dass sie im Vergleich zum Proletarier meist auch über mehrere Generationen hinweg ohne Arbeit ist."

Google schließt nicht aus, daß Arbeiter Teil einer Unterschicht sein könnten.
Bei Darendorf liegt die Unterschicht unterhalb einer Arbeiterschicht und eines Falschen Mittelstands.

Eigentlich hängt es immer auch davon ab, von welcher gesellschaftlichen Position aus man selber auf eine "Unterschicht" herabblickt... Guckt man von ganz oben, ist alles Unterschicht.

von iro - am 23.11.2017 11:48
Zitat
Chief Wiggum
Bei den hier angesprochenen Sitcoms auf Pro7 sind doch die vielen Lacher nur eingespielt. Da wird doch auch nix vor Livepublikum aufgezeichnet.
Stimmt doch gar nicht. Die allermeisten Sitcoms werden live vor Publikum aufgezeichnet, was eigentlich auch allgemein bekannt ist.

von grmbl - am 23.11.2017 14:08
Zitat

Proletarier


Was für ein Scheiß-Wort... Was bedeutet das überhaupt ? In normaler Umgangssprache ?

Zitat

dass sie im Vergleich zum Proletarier meist auch über mehrere Generationen hinweg ohne Arbeit ist."


Proletarier sind Arbeitslose, aber nicht über mehrere Generationen hinweg ?

von Felix II - am 23.11.2017 14:40
Nach Marx: Proletarier sind Menschen, die nichts anderes besitzen als ihre Arbeitskraft.

Nach wiktionary: prōlētārius
[1] ursprünglich: die Nachkommenschaft betreffend
[2] davon abgeleitet: der Unterschicht angehörend; von denjenigen Bürgern stammend, die den Staat nur mit ihrer Nachkommenschaft tragen und nicht mit ihrem Vermögen
[3] übertragen: gemein, niedrig

daneben gibt es noch ältere Definitionen der Römer, der frz. Revolution...

Man kann aber doch schonmal sagen: Proletarier sind keine Arbeitslosen, sondern Leute, die nichts als ihre Arbeitskraft zu verkaufen haben. Arbeitslose Proletarier sind sie, wenn niemand ihre Arbeitskraft kaufen will.

von iro - am 23.11.2017 14:58
Proletarier waren das hart arbeitende Volk, das zwar frei war, aber keinen Besitz hatte. Die "Neue Unterschicht" ist - im Gegensatz zum hart arbeitenden Proletarier - arbeitslos und lebt von Vater Staat. So das Klischee.

Und jetzt 5 Mark ins Phrasenschwein. *oink*

von grmbl - am 23.11.2017 14:58
Zitat
grmbl
Stimmt doch gar nicht. Die allermeisten Sitcoms werden live vor Publikum aufgezeichnet, was eigentlich auch allgemein bekannt ist.


Na gut. Trotzdem hören sich die meisten Lacher irgendwie "künstlich" an.

von Chief Wiggum - am 23.11.2017 16:18
Der Pro7-Chef sprach weder von "Unterschicht" noch von "Proletariern". Er sprach über durchschnittliches Gewicht und durchschnittliches Einkommen, mehr nicht.
Für Letzteres hat er sicher statistische Nachweise aus Zuschaueranalysen.

Für Ersteres brauch' ich mir nur Leute anschauen, die in ihrer Freizeit viel Sport treiben, und solche, die in ihrer Freizeit viel Fernsehen.

Wenn ich in meiner Freizeit kaum Zeit für Fernsehen habe, weil ich Sport treibe, Hobbys nachgehe, etc, mag ich zwar trotzdem Gelegenheitskunde bei P7S1 sein (z.B. für Lieblingsserien, Spielfilme etc), bin aber mangels Präsenz vorm Gerät von vornherein nicht Kernzielgruppe, weil ich viel zu selten per Werbung erreichbar bin. Und ich bin vielleicht 5 kg leichter als der, der nach Feierabend nur auf der Couch surft.

Insofern ist die ganze nachgelagerte Diskussion über Bildung etc. überflüssig.

von DH0GHU - am 24.11.2017 07:22
Pro7 ist bei mir als Dauerrotationsmaschine für US-Sitcoms (vor allem Two and a half man zu jeder Tages- und Uhrzeit) gebrandmarkt und nicht mehr real existent. Weder meine Frau noch ich sehen den Sender. Obwohl wir eine Familie mit ur-amerikanischen Wurzeln sind, schauen wir dieses Zeug auch nicht im US-Fernsehen, das uns ebenfalls zur Verfügung steht. Zwar schauen wir aus Prinzip generell keine synchronisierte US-Ware*) , hier ist es jedoch eindeutig eine Frage des Inhalts, selbst mit 2-Kanal-Ton würde der Sender nicht mehr geschaut werden.

*) Noch schlimmer ist dieses grausame Voice-Over, wie es vor allem auf dem deutschen TLC und bei Sixx mit den Sendungen von HGTV, diy und Food Network praktiziert wird

Im krassen Gegensatz zu den Discovery-Sendern sendet Viacom mittlerweile fast durchgehend 2K-Ton, löblich für einen Konzern, der Deutschland und die deutsche TV-Kultur bis heute nicht verstanden hat.

Wolfgang

von Wolfgang R - am 24.11.2017 10:32
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