Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
23
Erster Beitrag:
vor 2 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 2 Monaten, 1 Woche
Beteiligte Autoren:
deepbluesky, DABit, andimik, Klaus Wegener, PowerAM, hegi_ms, Felix II, _Yoshi_, Rheinländer, iro, ... und 3 weitere

FM Transmitter - auf was achten ?

Startbeitrag von deepbluesky am 13.12.2017 22:46

Hallo in die Runde,

Auf der Suche nach einem FM Transmitter für ein altes Auto um einfach vom smartphone Musik hören und zu telefonieren zu können fühle ich mich regelrecht erschlagen von der Vielfalt an Geräten. Und wenn man sich die Meinungen durchliest bei Amazon dann ist die Rede von "hält nicht lang", "rauscht" usw.

Auf was sollte man hier wirklich achten ?

P.S.: Gibt es Geräte die automatisch auf eine andere Frequenz wechseln sobald die vorher gewählte stört da man zwischenzeitlich seinen Standort gewechselt hat ?

Antworten:

Wenn das Radio noch MC hat, einfach so eine Adapterkassette mit 3.5 mm Anschluss kaufen.

Klingt um Welten besser als ein FM Transmitter.

Oder einfach das Radio tauschen. Bei alten Geräten ist es eh die DIN Norm, die das möglich macht.

von andimik - am 14.12.2017 06:18
Hat keine MC sondern nur CD Schacht und Tauschen ist nicht drin da zu zeitaufwändig.

von deepbluesky - am 14.12.2017 07:23
Line-in (ggf. auf der Rückseite) ist sicherlich auch nicht vorhanden? Wäre die beste Lösung.

von Chris_BLN - am 14.12.2017 10:04
Bei manchen Radios geht das auch über den Umweg des Anschlusses der CD-Wechslersteuerung (sofern kein Wechsler angeschlossen ist).

von PowerAM - am 14.12.2017 11:14
Ich habe mich mit der Thematik die Tage beschäftigt und viele Rezensionen gelesen. Ich wollte eine Lösung für ein altes Autoradio haben. Zigarettenanzünder ist vorhanden.

Ein Gerät stach durch recht viele positive Berichte hervor. Ich habe es gekauft:
https://www.amazon.de/dp/B06XX7XX1D/ref=twister_B0716ZBFVD?_encoding=UTF8&th=1

Der Klang ist erstaunlich gut, ich hatte es viel schlechter erwartet (auch auf Grund des niedrigen Preises) und der allgemein sehr negativen Rezensionen für solche "Billig-Geräte".

von Klaus Wegener - am 14.12.2017 11:33
Es soll ein Geschenk für Freunde von mir werden die einen ca. 10 Jahre alten Daihatsu Terios fahren wo das werksinterne Radio verbaut ist. Jetzt nachzufragen würde die Überraschung ruinieren und ich kann mich nicht erinnern ob dieses so eine Verbindung zulässt da ich das letzte mal mit dem Auto vor Monaten mitgefahren bin. Eine kabelgebundene Verbindung mag zwar die Störanfälligkeit reduzieren aber gibt es keine zuverlässige kabellose Lösung ?

P.S.: Klaus wir haben wohl zeitgleich geschrieben so dass ich im Nachhinein deine Antwort lesen konnte. Vielen Dank dafür und natürlich auch den Vorrednern.

Was mich v.a. interessiert ist:

Wenn man eine bestimmte lokal nicht benutzte Frequenz einstellt und den Standort wechselt wo diese terrestrisch stark einstrahlt muss man dann eine andere freie suchen und verwenden ? Das stelle ich mir schwierig vor in Regionen wo das gesamte FM Band voll ist. Hierzulande mag das kaum der Fall sein aber es gibt Länder wo man dann entnervt aufgibt. Oder stellt sich bei besseren Geräten das Problem der Interferenz nicht ?

von deepbluesky - am 14.12.2017 11:34
Ja, richtig. Bei Fahrten in Heimatnähe wird es wohl immer irgendeine lokal unbelegte Frequenz geben. Auf weiteren Fahrten muss man dann u. U. öfter mal wechseln. Hinzu kommt, dass bei den meisten Mini-Sendern die tatsächlich abgestrahlte Sendeleistung durch eine fehlende (angepasste) Antenne und ggf. zusätzliche Bedrosselung stark begrenzt wird. Insofern ist dieses dann eben nicht mehr besonders starke Signal auch rasch durch Sender auf gleicher oder benachbarter Frequenz gestört.

Ein "ca. 10 Jahre alter Daihatsu Terios" dürfte ein Terios M3 sein. Dieser hat, sofern das Werksradio eingebaut ist, zumindest einen Aux-In in Form einer 3,5 mm-Klinkenbuchse. Hier könnte mit einem Kabel, das an beiden Enden einen 3,5 mm-Klinkenstecker hat, ein mp3-Spieler oder sogar ein tragbares DAB-Radio angeschlossen werden. Ich würde dringend raten, das Vorhandensein dieser Buchse zu prüfen! Klanglich ist das die beste Lösung und die im ersten Absatz meines Beitrags genannten Probleme ließen sich damit komplett umgehen.

von PowerAM - am 14.12.2017 12:05
RDS sollten alle haben. Damit funktioniert auch die Nachführung, und wenn nicht, steht das vor dem Wechsel im RDS PS.

von andimik - am 14.12.2017 12:06
Nachtrag, wenn neues Autoradio, dann eines mit DAB kaufen.

von andimik - am 14.12.2017 12:08
Zitat
andimik
Nachtrag, wenn neues Autoradio, dann eines mit DAB kaufen.


Am besten, noch ein neuen Auto drum herum :xcool:

von Jürgen Martens - am 14.12.2017 12:13
Neues Autoradio kommt wie gesagt bei diesem alten Fahrzeug nicht in Frage sondern erst wenn das Auto gewechselt wird. Davon abgesehen hören sie kaum Radio und demnach besteht kein Interesse an DAB+. Es soll lediglich das smartphone beser zu hören sein.

Ich überlege schon ob ein guter Bluetooth Lautsprecher nicht die bessere Variante ist. Dann stellt sich die Frage der Befestigung und der Stromversorgung.

von deepbluesky - am 14.12.2017 12:13
Zitat
Jürgen Martens
Zitat
andimik
Nachtrag, wenn neues Autoradio, dann eines mit DAB kaufen.


Am besten, noch ein neuen Auto drum herum :xcool:


Sicher, aber dann auch einen anderen Arbeitgeber mit mehr Gehalt ;)

von deepbluesky - am 14.12.2017 12:15
Zitat

aber gibt es keine zuverlässige kabellose Lösung

Kabellose Lösungen sind nie zuverlässig. Egal ob WLAN, BT, Radiowellen, FM-Transmitter.
Beim FM-Transmitter fangen die Probleme schon damit an, daß das Auto eine Dachantenne für UKW hat, sich der FM-Transmitter aber innerhalb des Faraday'schen Käfigs Auto befindet.
Bei mir rauschte es schon, wenn der (legale) FM-Transmitter an der falschen Stelle auf dem Beifahrersitz lag. Am besten funktionierte der noch, wenn das spiralige Audioanschlusskabel (scheint als Sendeantenne zu dienen) möglichst langgezogen quer durch die Fahrgastzelle lag...

von iro - am 14.12.2017 12:38
Zitat
deepbluesky
P.S.: Klaus wir haben wohl zeitgleich geschrieben so dass ich im Nachhinein deine Antwort lesen konnte. Vielen Dank dafür und natürlich auch den Vorrednern.

Was mich v.a. interessiert ist:

Wenn man eine bestimmte lokal nicht benutzte Frequenz einstellt und den Standort wechselt wo diese terrestrisch stark einstrahlt muss man dann eine andere freie suchen und verwenden ?


Ja, theoretisch ja, Aber praktisch, so mein Eindruck, strahlt der FM Transmitter (bei meinem Test mit oben verlinkten Gerät) so stark, dass das Signal sehr sauber ist. Es überlagert alle dahinter liegenden Stör- oder Nutzsignale...

Es sei denn man hat jetzt einen Frequenz gewählt auf der ein 100 KW-Brummer sendet und fährt dann in die Nähe eines solchen Senders. Dann wäre mal interessant, ob der 100 KW-Brummer stärker als der FM Transmitter ist.

Aber wenn Du z.B. die 108.0 wählst, da sendet doch kein Sender, dann sollte es überall gehen. Die 108.0 ist auch per Default auf dem oben verlinkten Gerät eingestellt.

von Klaus Wegener - am 14.12.2017 13:08
Ich glaube, ein BT-Brüllwürfel wäre die bessere Wahl. Diese Dinger besitzen schon einen recht brauchbaren Sound mit ordentlich Bums, wenn man sich nicht gleich den billigsten China-Böller anlacht! Dazu ist es universeller einsetzbar, aufladbar und somit auch mal ohne Zig. Anz. Stecker betreibbar.

Noch zu den 108 MHz. Das offizielle UKW Rundfunk Band endet bei 107.995 MHz. Ab 108.000 beginnt der Flugfunk Bereich. Dort senden Drehfunkfeuer, Landekurssender, VORTAC Navigationssysteme usw bis 117.995 MHz. Ab 118.000 beginnt der Sprechfunk Bereich.

Haltet doch bitte einen kleinen Sicherheitsabstand ein!

FM Transmitter haben wenn sie mit 50 nW senden zwar keine vernünftige Reichweite um im grossen Stiel Störungen zu verursachen, aber ich habe schon einige gesehen, die sogar auf DAB Frequenzen ganze Muxe platt gemacht hatten. Einer war auf DAB sogar noch besser als auf UKW. Da kam er rund doppelt so weit, hihihi!

Ja, solche "Giesskannen" gibt's auch.

Bitte versteht mich richtig, ich will da nicht den Schulmeister spielen! :) Es gibt auch Leute, die "sammeln" NDB's und eben oben genannte Navigations Funkfeuer. (Ich zum Beispiel).

OT:

Ich hatte vor rund 30 Jahren unbeabsichtigt mit einem selbstgebauten Röhren-Sender (im Flugfunk Bereich und BOS Bereich) Störungen verursacht! Das war ein "Verstoss gegen das Fernmeldegesetz". Seither ist meine HB9 Lizenz in der Wäsche! Und ja, es war teuer geworden. Mit den Gerichtskosten ein hoher Kilofranken Betrag.
Also passt auf, was Ihr anschliesst und ja keine "besseren" Antennen oder gar Verstärker anbauen, das kann Euch das halbe Leben verbauen! Man kann sogar in eine nur von aussen abschliessbare Einzimmerwohnung umquartiert werden. Kost und Logis gratis! Die Strafe kann also in Haft umgesetzt werden.

von DABit - am 14.12.2017 16:35
Koordiniere für dich einfach die 87,5. Das machen andere auch.
Ja, ich weiß....in Hamburg gibt es die Pest vom Norden auf 87,6 , und
der Biedenkopf und auch Dillberg senden auch 87,6.
Im Auto meist nicht relevant.

von sup2 - am 14.12.2017 17:58
Die 108,0MHz wird sehr oft verwendet.
Ich hab mal das Autoradio auf 108MHz abgestimmt und bin dann mal auf die Autobahn gefahren.
Da konnte ich so einige Minisender hören.
Das ging Querbeet durch alle Musikrichtungen.

Gleiches konnte ich auch auf der 87,5MHz beobachten.

von _Yoshi_ - am 14.12.2017 18:02
Ja, die älteren FM Transmitter hatten ja oft nur 2-3 Frequenzen, welche man umschalten konnte. Das waren doch überall etwa die Gleichen.

von DABit - am 14.12.2017 18:59
DABit beschreibt ein uraltes Problem bei Sendeversuchen. Da wird auf dem Küchenbrüllwürfel eine freie Frequenz gesucht, z.B. 100,1 MHz und das Senderchen (hat ja nur ein paar Milliwatt) auf vermeintlich diese Frequenz abgestimmt. Leider wird manchmal die Spiegelfrequenz des Empfängers eingestellt, d.h. der Sender arbeitet dann auf 100,1 MHz +2x10,7 MHz = 121,5 MHz. Das ist aber die internationale Notruffrequenz der zivilen Luftfahrt, die ständig überwacht wird - auch mit Peilanlagen.

Die Warnungen von DABit sind daher berechtigt. Allerdings verstehe ich nicht, warum die Geschichte mittlerweile nicht verjährt ist. Wird denn in der Schweiz eine lebenslange Sperre für den Erwerb einer Amateurfunklizenz ausgesprochen.?

von hegi_ms - am 15.12.2017 20:25
@ hegi_ms

Ja natürlich ist die Sache längst verjährt. Eine Lebenslange Sperre wurde nie ausgesprochen. Da ich aber einige Gutachten zur erneuten Zulassung hätte erbringen müssen, hatte ich mich nie mehr für eine Zulassung beworben. Da ich mit neuer Infrastruktur hätte neu starten müssen, war das Interesse auch nicht mehr sehr gross, eine Prüfung neu zu absolvieren. Dazu war die Freude an der "Funkerei" durch andere Probleme in den Hintergrund geraten.

Deine Vermutung mit der Spiegelfrequenz geht in die richtige Richtung, hihihi. Allerdings war es ein ganzer Lattenzaun von Harmonischen, welche die Störungen verursachten, mit erheblichem Leistungsinhalt.

Ist ja nur für kurz, bis ich gemessen habe, dachte ich mir. Dass meine Kunstlast "nicht ganz" HF dicht war, wusste ich auch. Joo, dann gab's hier noch was zu messen und dort auch noch, mit zum Teil recht untauglichen Mittel. Das ging dann so über längere Zeit und ich wurde immer ein wenig nachlässiger, da sich ja noch niemand wegen Störungen bemerkbar gemacht hatte. Bis dann halt einmal die Hausglocke schrillte und ich den ungebetenen, hohen Besuch in Empfang nehmen musste, mit Polizeibegleitung und allem Drum und Dran.

Aber heute kann ich wieder Schmunzeln darüber, wenn ich an meine weichen Knie denke, als ich zum ersten mal bewusst in meinem Leben vor einem Messwagen stand und die Einrichtung sah! Rohde und Schwarz, soweit das Auge reichte!

Liebe Grüsse

Res

von DABit - am 15.12.2017 21:01
Ich bin von diesen FM Transmittern nicht begeistert, und würde dann ganz auf Musik verzichten. Ich habe vor vielen Jahren 3 verschiedene gehabt, bei einem brach das Signal vom Transmitter schon bei lokalradio Funzeln weg, die noch net mal in der nähe waren, da kam kaum noch was durch an Musik.

Beim anderen war mehr oder weniger ein Grundrauschen zu hören, der stärker wurde, sobald ein sender etwas rein störte.

Der beste war bisher das billig Teil von hama, aussm Baumarkt, sucht sich von selbst ne geeignete unbelegte frequenz, Das Autoradio stellt sich dann mit darauf automatisch ein, man braucht da nix mehr zu machen, außer die Musik ggf zu wechseln .

Bei dem Transmitter, gab es allerdings dass Problem, dass man die lautstärke relativ weit hoch drehen muss im Autoradio, da der sound sehr Platt rüber kam. weis net in wie weit wenn man den auf macht, man da noch was dran ändern könnte, aber für unter 10€ lohnt das eher eh net

von Rheinländer - am 16.12.2017 08:05
Zitat

Leider wird manchmal die Spiegelfrequenz des Empfängers eingestellt, d.h. der Sender arbeitet dann auf 100,1 MHz +2x10,7 MHz = 121,5 MHz.


Wie will man diese Frequenz aktiv einstellen wenn der Sender nur bis 108 geht ?

von Felix II - am 16.12.2017 08:27
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.