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Radioforum
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vor 13 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
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drm-dxer, KlausD, digifreak, medienjunkie, Wiesbadener, dasradioinmir, frequenzfreak, Ralf84, Olli / Widen, Radiomann, ... und 3 weitere

Ausschreibung der MW 630kHz in Braunschweig

Startbeitrag von P.A. am 21.02.2005 16:59

Der NLM ist gemäß § 3 Abs. 1 i.V.m. Abs. 3 NMedienG die terrestrische Hörfunkfrequenz Braunschweig 630 kHz zugeordnet worden.

Interessenten werden hiermit aufgefordert, Anträge auf Erteilung einer Zulassung zur Veranstaltung eines Hörfunkprogramms, das über die terrestrische Mittelwellenfrequenz Braunschweig 630 kHz verbreitet wird, bei der NLM zu stellen.

Aufgrund der geplanten Digitalisierung der Frequenz wird die Zulassung auf zwei Jahre befristet. Eine längere Zulassungsdauer kann nicht beantragt werden.

Für die Stellung dieser Anträge wird eine Ausschlussfrist bis zum 07.03.2005, 12 Uhr bestimmt. Anträge, die nach Ablauf dieser Frist bei der NLM eingehen, können nicht berücksichtigt werden.

Die Erlaubnisanträge sind schriftlich in dreißigfacher Ausfertigung an folgende Anschrift zu richten:

Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM), Seelhorstraße 18, 30175 Hannover.

Antworten:

Da sollte Truckradio aber schnell zuschlagen, damit sie wieder einen fetten Kreis in ihre Karten malen können.

Vor einiger Zeit wurde hier berichtet, dass der Sender für die 630 abgebaut wurde. :confused:

von drm-dxer - am 21.02.2005 17:06
Insider-Info: die Stimme Russlands wird die QRG bekommen. Glaubt mir ruhig, es stimmt, aufgrund deren wurde überhaupt ausgeschrieben.

von Wiesbadener - am 21.02.2005 18:13
Will die Voice of Putin jetzt ganz Deutschland lückenlos beglücken?
Da bin ich mal gespannt, ob das wirklich so kommt.
603, 630, 693, 1323. Was kommt als nächstes?
Die 576 in Wöbbelin wär noch da, oder die 1431 in Dresden.

Nur, AFAIK gibt es den Sender für die 630 in Königslutter gar nicht mehr.

von drm-dxer - am 21.02.2005 18:20
>Die Erlaubnisanträge sind schriftlich in dreißigfacher Ausfertigung an folgende Anschrift zu richten:<

Es lebe die Bürokratie!

von Radiomann - am 21.02.2005 18:47
drm-dxer schrieb:
> Will die Voice of Putin jetzt ganz Deutschland lückenlos beglücken?

Versteh' ich auch nicht ganz. Gut, auf die "Traditionswelle" 1386 wird man langfristig verzichten müssen. Aber die wird ja auch durch die 1215 ganz gut ersetzt. Die Berlin-Funzeln lassen sich auch erklären. Wachenbrunn 1323 kann aufgrund der EMV-Diskussion mit dieser Leistung evtl. nicht länger gehalten werden (reine Spekulation!).

Vielleicht will man in Deutschland flächendeckend VoR über DRM auf Mittelwelle verbreiten. Dann würde im Süden noch ein Sender fehlen.



von EmmWeh - am 21.02.2005 18:49
@ Radiomann: < .. dreißigfacher Ausfertigung ...> - ist normal. Unter anderem für jedes Mitglied der Versammlung der NLM ein Exemplar. Die sparen sich einfach die Kopierkosten.

von KlausD - am 21.02.2005 18:55
Die Telekom hat natürlich auch ein Interesse daran, ihre Sendeanlagen zu vermarkten. Wenn die nur rumstehen, bringen sie kein Geld ein.
VoR ist wahrscheinlich ein besserer Zahler, als es Megaradio je war und Truckradio je sein wird.
Könnte auch ein Kompensationsgeschäft sein, denn die DW nutzt bekanntlich auch etliche Sendeanlagen in Russland.

von drm-dxer - am 21.02.2005 19:00
Zuschlag für Stimme Russland? kommt das nicht der Inselberg noch an ?



von medienjunkie - am 21.02.2005 20:48
@tomfritz:
Sorry, war ein versehen!



von medienjunkie - am 21.02.2005 21:38
Für die 630 ist eine Extra-Antenne vorhanden. Aber der Sender soll abgebaut worden sein, um Platz zu schaffen für die neuen DRM-Sender.
Olli aus Wolfenbüttel hatte im November einige Fotos gemacht.
Guckst du hier:

http://www.do1oli.de/dlf/

von drm-dxer - am 22.02.2005 05:59
Abwarten, ob sich die Info vom Wiesbadener so bestätigt.

Bereits vor 2 Jahren gab es eine PM der Telekom zu dem Theme VoR.
Hier einige Auszüge:

Zitat

Das russische Staatsradio Stimme Russlands hat seine Verträge mit T-Systems verlängert und erweitert. Der Geschäftsbereich Media&Broadcast wird die Sendezeiten für den Mittelwellenstandort Berlin ausweiten und die Programme zusätzliche über Kurzwelle senden.

Künftig strahlt der Mittelwellensender in Berlin die Stimme Russlands 24 Stunden pro Tag aus. Gleichzeitig besteht bei den Sendern Berlin und Wachenbrunn eine Option auf digitales Ausstrahlen im DRM-Standard. Beide Standorte können für Testzwecke analoge und digitale Signale simultan senden. Aus Jülich sendet der Auslandssender nun auch über Kurzwelle in den Nahen und Mittleren Osten.


Seit 1.7.2003 ist in Wachenbrunn ein neuer (DRM-)Sender in Betrieb. Es handelt sich um einen TRAM 1000S. Der besteht interessanterweise aus 768 Einzelmodulen à 1,3 kW.

von drm-dxer - am 22.02.2005 07:25
Also vom Inselsberg kommt kein MW Programm,dieses kommt aus Wachenbrunn,das wiederum liegt in Südthüringen,der Sender wird auch nicht abgeschaltet,ich hatte vor einiger Zeit mal einen Thread dazu geschrieben.Hier ist er.http://forum.myphorum.de/read.php?f=8773&i=160901&t=160901



von Robert S. - am 22.02.2005 10:54
Oh damit hätte ich ja gar nicht mehr gerechnet. Also dort, wo jetzt die Paralellschaltunit für die beiden TRAM400 steht, stand früher der Sender für die 630. Dahinter ( im Bild nicht zu sehen ) stehen noch 2 TRAM100 Blöcke, mit denen die 756 ausgestrahlt wurde. Ich denke dort wird dann der Sender für die 630 seinen Platz bekommen.
Ich weiss nicht ob man den vorhandenen umbauen kann, vielleicht nach einem
erneuten Abgleich.

http://www.do1oli.de/dlf/paralellschaltung.html

Meine Vermutung ist ja, daß der 630er Sender abgebaut wurde, weil er ja Eigentum
von Megaradio war und nicht der Telekom gehörte so wie der DLF-Sender.
Irgendwer, der die sterblichen Überreste von Megaradio zu Kohle gemacht hat, wird
wohl auch die ganzen Sender wieder vertickt haben.

von Olli / Widen - am 22.02.2005 17:01
@ Wolfenbüttel: < ... Meine Vermutung ist ja, daß der 630er Sender abgebaut wurde, weil er ja Eigentum von Megaradio war und nicht der Telekom gehörte so wie der DLF-Sender.... > - dies würde mich aber gewaltig wundern, denn dann hätte ja Megaradio eine Senderbetreiberzulassung haben müssen ( gibt es die für MW überhaupt ausserhalb von T-Systems ?? )

von KlausD - am 22.02.2005 17:26
Haben NDR, RB, HR, WDR, SWR, BR und AFN nicht auch eigene MW-Sender?

von digifreak - am 22.02.2005 17:30
Es gibt in der Tat einen Rahmenvertrag aus dem Jahr 2000 zwischen Megaradio und der Nachfolgegesellschaft von Telefunken über die Lieferung von MW-Sendern.
Also müsste Megaradio tatsächlich Eigentümer der Sender gewesen sein.
In Königslutter waren es zwei 50 kW Sender.

von drm-dxer - am 22.02.2005 17:33
Z.Zt. kommt RTT Tunis gut auf 630 kHz durch.

von digifreak - am 22.02.2005 18:11
Hier dominiert Norwegen, volle Kracht mit S 9+20 dB.
Die Frequenz ist abends in Deutschland eigentlich kaum zu gebrauchen.

von drm-dxer - am 22.02.2005 18:22
@ dxer : Stimmt, den Rahmenvertrag soll es tatsächlich gegeben haben. Insoweit könnte MegaRadio tatsächlich der Eigentümer gewesen sein !?!

@ digifreak: Die Masse der ö-r-Sender ist für UKW Eigenbetreiber. Beim MW-Betrieb war ich mir eigentlich sicher, dass da T-Systems zum Zuge kommt. Allerdings macht mich der mögliche Sendervertrag von MegaRadio stutzig :confused:

von KlausD - am 22.02.2005 18:25
So, die Entscheidung ist gefallen, und erwartungsgemäß erhielt die Stimme Russlands die 630 kHz.

http://www.nlm.de/deutsch/aktuell/pressemit/presse2004/presse1803b.htm

von Wiesbadener - am 21.03.2005 08:31
Ja, hatte heute morgen auch die Idee mal nachzuschauen, ob es da eine PM gibt.

In Sachsen-Anhalt hat sich wohl noch nichts getan. Für die beiden Frequenzen in Burg (531 und 1575) gab es zwei Bewerber: Truckradio und Oldie Star.
Hat jemand eine Info, was mit der 1431 in Dresden passieren soll?

von drm-dxer - am 21.03.2005 09:14
In Königslutter wird heute anscheinend auch wieder gebastelt, denn die 756 ist jetzt schon eine ganze Weile off Air.

von drm-dxer - am 22.03.2005 14:10
Hier die Meldung dazu:

Die Niedersaechsische Landesmedienanstalt hat die Mittelwellenfrequenz 630 kHz am Standort Braunschweig an das Hoerfunkprogramm Voice of Russia vergeben. Die Lizenz fuer die analoge Nutzung wurde fuer zwei Jahre erteilt. Danach soll das Programm digital im DRM-Modus verbreitet werden. Der staatliche russische Auslandsrundfunk Voice of Russia wird in russischer, englischer und deutscher Sprache ausgestrahlt.

von dasradioinmir - am 23.03.2005 13:37
Ab wann soll denn gesendet werden?

von Ralf84 - am 25.03.2005 18:17
Der Schwabe schrieb:

Zitat

haben wir ein Glück, daß die Nordkoreaner keine Kohle
haben.....


So pauschal kann man das nicht sagen. Die regiereden, autoritären Bürokraten aus Nordkorea, also Kim Jong-Il und seine Kumpanen haben bestimmt genug Geld. Dafür leben die restlichen 99,5 % des nordkoreanischen Volkes in absoluter Armut, dass einem mittelalterlichen Feudal-System oder noch schlimmer gleicht.



von frequenzfreak - am 26.03.2005 10:35
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