Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
93
Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
drm-dxer, Habakukk, Wiesbadener, Obelixx, Heinz Schulz, Spacelab, Peter Schwarz, Nohab, HansEberhardt, hegi_ms, ... und 17 weitere

Zahlreiche neue AM-Frequenzen koordiniert

Startbeitrag von Habakukk am 08.03.2005 08:35

Die Luxemburger machen jetzt wohl ernst mit DRM. Im aktuellen BRIFIC Update gibt es im Genfer Wellenplan einige fast schon sensationelle Neueinträge:

279kHz Junglinster Lux 300kW 06e19/49n40
567kHz Clervaux 250kW 05e58/50n02
783kHz Clervaux 250kW
1098kHz Clervaux 250kW

Und auch für Deutschland gibts Neues:

1179 Saarbrücken 10kW 06e54/49n20
1314 Ludwigshafen 5kW 08e25/49n28
1557 Kaiserslautern 5kW 07e44/49n24

Die 50 interessantesten Antworten:

So, jetzt kammer mal wieder eine Katze aussem Sack lasse :-) :

Die LPR Rheinland-Pfalz hat schon vor längerer Zeit die Evaluierung von Mittelwellen für ein DRM-Sendernetz in Auftrag gegeben. Neben schon koordinierten Frequenzen in Koblenz und Trier sollen nun also noch weitere in Kaiserslautern und Ludwigshafen (die Rede war eigentlich auch noch von Mainz) hinzukommen. Die Ausschreibung soll aber erst nach einer halbwegs erfolgreichen Markteinführung von DRM erfolgen.

Junglinster 279 kHz passt zur RTL-Strategie (hat noch jemand deren Planungskarte) und wird wohl mit einem Programm für den deutschen Markt bespielt. Sinn würde es machen, hier nicht schon wieder RTL Radio aufzuschalten, da dieses schon auf Mittel- und Kurzwelle funkt, sondern ein neues Format.

Drei Mittelwellen in Clerf halte ich für die eigentliche Sensation. Verabschiedet sich RTL etwa für DRM von der angestammten 1440 kHz (bekanntlich ja nicht die beste Bodenwellenfrequenz)? Laut Planungen sollen ja auch noch Sender für den luxemburgischen und franz. Markt über Mittelwelle in DRM ausgestrahlt werden. Vielleicht kommt ja so etwas wie RTL 2 France.

von Wiesbadener - am 08.03.2005 09:02
Gibts denn in Clervaux schon einen Mittelwellenmasten? 3 x 250 kW, das ist ja ordentlich... Die 279kHz halte ich aber auch für eine Sensation... Schließlich ist die Frequenz ja quasi frei und gerade die Langwelle verspricht ja eine konstante und v.a. große Reichweite. Mit einer quasi Exklusivfrequenz haben die da echt gute Karten. Mich wundert nur, dass man in heutiger Zeit noch solche Bolliden neukoordinieren kann. Da muten ja die paar kW der LPR direkt zaghaft dagegen an....



von Habakukk - am 08.03.2005 09:17
Über Junglinster 279 werden sich die Briten gar nicht freuen, die auf der Isle of Man auf eben dieser QRG loslegen wollen. Deren Ziel, gesamt Großbritannien und auch den gesamten Westen Europas zu erreichen, wäre damit hinfällig.

von Wiesbadener - am 08.03.2005 09:22
RTL zieht seine DRM-Pläne voll durch. Bisher war es immer so, dass sie ihre Ankündigungen auch umgesetzt haben. Habe die Planungskarte im Moment auch nicht mehr zur Hand, aber ohne neue Frequenzen geht das nicht.

Für die Kurzwelle kann ich noch die 7145 kHz beitragen. Da gibt es eine Planung mit Senderstandort Jülich.

von drm-dxer - am 08.03.2005 09:26
http://medianetwork.blogspot.com/2004_05_02_medianetwork_archive.html

Hier ist die RTL-Planung noch zu sehen. Demnach ist auch klar:

Langwelle Junglinster: Deutschland oder Frankreich (evtl. auch Mischprogramm)
Mittelwelle Clervaux 1: Programm für den niederländischen Markt
Mittelwelle Clervaux 2: Programm für den belgischen Markt
Mittelwelle Clervaux 3: RTL France (Simulcast zu Lang- und Kurzwelle)

von Wiesbadener - am 08.03.2005 09:41
Ja, die Senderbestellungen waren bekannt, nur nicht die Frequenzen auf denen die zum Einsatz kommen sollten.
Nun kennen wir sie.

Bei der Langwelle gab es anfangs starke technische Bedenken (wohl wegen der Schmalbandigkeit der Sendeantennen), aber die haben sich bei einem Test als lösbar erwiesen.

Eine neue Antennenanlage müsste nicht errichtet werden, die alte Anlage in Junglinster steht ja noch.

von drm-dxer - am 08.03.2005 09:55
Interessant finde ich nur, wie sich RTL die Zukunft des 24h Betriebs so vorstellt:

- Die Langwelle finde ich für 24h Betrieb relativ unproblematisch, das bisschen Raumwelle nachts macht nicht viel kaputt. Wer in dem knappen und sehr begrenzten Bereich unterkommt, hat abgesehen vom höheren senderseitigen Aufwand wohl eine ziemlich gute Ausgangsbasis für 24h Betrieb.

- Die Mittelwelle dürfte schwieriger werden für weitreichenden 24h Empfang: es gibt ja quasi keine Exklusivfrequenzen mehr, d.h. gegen Abend dürfte die Reichweite deutlich abnehmen. Das kann man aber einem Ottonormalhörer nicht verklickern, also braucht ein MIttelwellenprogramm noch Unterstützung, möglicherweise durch die Kurzwelle. Bei RTL Radio Deutschland ist ja die Kombi MW/KW angegeben.

- Die Kurzwelle ist aber auch problematisch, dazu kommt noch, dass sich hier die Bedingungen über das Jahr auch noch drastisch ändern. Während im Sommer das 49m Band auch abends noch halbwegs brauchbar erscheint, kann man es im Winter abends und nachts ziemlich vergessen. Da aber gleichzeitig auch die Mittelwelle abends problematischer wird, muss man sich da wohl was überlegen. Entweder man sendet abends/nachts dann aus dem Ausland von weiter weg auf KW, oder man wechselt die Kurzwellenfrequenz.

Da dürfte wohl einiges an Tüftelei auf die Techniker zukommen, wenn sie halbwegs stabilen 24h, 365d Empfang gewährleisten wollen.



von Habakukk - am 08.03.2005 10:07
drm-dxer: Für Rheinland-Pfalz kenne ich Koblenz, Eifel (Scharteberg), Trier und Betzdorf. Diese würden in der Tat mit den neuen Freqs in Ludwigshafen und Kaiserslautern sowie einer noch koordinierten in Mainz ein fast landesweites Netz darstellen.

von Wiesbadener - am 08.03.2005 10:17
Ich denke, auf Funzelfrequenzen kriegt man leicht ein landesweites SFN hin. Da dürfte es auch keinerlei Probleme mit Neukoordinierungen geben.
Die Telekom hat dieses Szenario auch schon mal für ganz Deutschland für die 1485 durchgespielt und ist dabei auf ca. 50 Sender gekommen, die man für eine Vollversorgung benötigen würde.

von drm-dxer - am 08.03.2005 10:29
Ich kann mich noch an diese Tafel erinnern. Ich meine aber, dass mir die Rasterung etwas zu weit war. Geht man von 1kW Sendern aus, dann hat die Realität der 945kHz in München gezeigt, dass dort tagsüber nach ca. 30km Schluß ist in Durchschnittsempfängern, nachts dürfte die Reichweite wohl nicht mal 10km betragen haben. Natürlich immer abhängig von der Störsituation. Die bekannten Frequenzen (1485, 1584 und wie sie alle lauten), die eigentlich nur für Low-Power Semder verwendet werden dürfen, sind natürlich bestens für solche SFN's geeignet. Ansonsten halte ich 50 Sender fast für zu knapp kalkuliert. Aber gut, DRM hat da ja deutlich andere Eigenschaften als herkömmliches AM.



von Habakukk - am 08.03.2005 10:35
@Andalus: Man geht wohl bei den ganzen Überlegungen von einer vollständig digitalisierten LW/MW aus. Bei einem Mischbetrieb (z.B. Leipzig in AM, Lux in DRM) gäbe es ein abendliches Chaos, wie zurzeit auf 855 zu beobachten.

Senden aber alle in DRM, dann wird eben nur der Sender decodiert, der am jeweiligen Empfangsort das stärkere Signal liefert. Kann dann natürlich sein, dass in bestimmten Gebieten mal der eine und mal der andere zu hören ist. Mag ja auch ganz lustig sein.

Schlimmer als das gegenwärtige AM-Chaos kann es nicht werden.

von drm-dxer - am 08.03.2005 10:36
>Warum nimmt man nicht an Stelle von Ludwigshafen den Sender Dossenheim?<

Selbst wenn man wollte, kann der Sender Dossenheim nicht mehr benutzt werden, da er im vergangenen Herbst abgerissen wurde.



von Heinz Schulz - am 08.03.2005 10:52
Und schlimmer als das DAB Chaos wohl ja auch nicht. Wenn wirklich mal die Sendeleistungen erhöht werden, hat man ja auch in dem 20km Streifen zwischen Thüringen und Baden-Württemberg mal das eine, mal das andere Paket drin. Und auch auf UKW wird ja die Reichweite immer mehr durch neue Funzeln beschnitten. Auch hier entwickelt sich mehr und mehr ein Chaos...



von Habakukk - am 08.03.2005 10:54
@Heinz Schulz: aber in der Nähe ist doch noch ein MW-Sender des AFNs. Könnte man den nicht nutzen?

Übrigens: wann genau wurde eigentlich der Sendemast in Dossenheim abgerissen? Was soll jetzt auf dem Areal entstehen?

von Obelixx - am 08.03.2005 12:58
Für MW-Funzeln errichtet kein Mensch heutzutage mehr einen Mast.
Da wird eine Strippe an einen vorhandenen Turm angehängt und fertig (Schäferberg, Chemnitz-Geyer z.B.)

Hat mal jemand wieder was von der ominösen 1080 in Frankfurt gehört. Die war ja ursprünglich wohl am AFN-Standort koordiniert, dann AFAIK am Ginnheimer Spargel.
Hängt da schon irgendwo ein verdächtiger Draht rum?

von drm-dxer - am 08.03.2005 15:14
Also diese Neukoordinierung ist doch Unfug! 783 kHz für Luxemburg, wo doch die gleiche Frequenz von "MDR Info" in Wiederau genutzt wird. Das gibt nachts herrliche Störungen!
Und das mit der 567 kHz ist auch Schrott! Denn diese Frequenz ist eigentlich für Berlin mit 100kW koordiniert (und wird zur Zeit auch genutzt, aber leider nur mit 2,5kW).
Da kann man ja auch diese Frequenz vergessen!

Warum solche hirnrissigen Koordinierungen?
Die Stärke der Mittelwelle (ob analog oder digital) ist ihre große technische Reichweite in den Nachtstunden! Dafür sollten Frequenzen, auf denen mit hoher Leistung gesendet wird, möglichst frei sein.

Im Übrigen sollten folgende Maßnahmen getroffen werden:
- Erweiterung der Langwelle nach oben bis 351 kHz
- Erweiterung des Mittelwellenbereichs auf dem Bereich von 513 kHz bis 1711 kHz
- Ausarbeitung eines neuen Wellenplans für LW und MW mit ausreichenden Schutzabständen

von Obelixx - am 09.03.2005 00:31
Träumen kann man ja mal, aber realistisch ist das alles nicht.
Die einzige Erweiterung, die ich sehe, ist der Bereich oberhalb 1611 kHz. Eventuell noch einige wenige Frequenzen oberhalb 279 kHz.
Ansonsten werden die Frequenzen nach wie vor für Seefunkdienste etc. gebraucht.
Internationale Notruffrequenzen z.B. kann man nicht einfach abschalten.

Was RTL betrifft: Die haben das alles angekündigt, nur so recht geglaubt hat das wohl keiner. Die werden das Ding durchziehen. Diese "Koordinierungen" kann man kritisieren, aber jetzt gilt es Frequenzen zu besetzen, damit man bei der Digitalisierung ganz vorne dabei ist.
Mir ist noch nicht ganz klar, ob die erwähnten Frequenzen bereits definitiv feststehen, oder ob es da noch Einsprüche geben kann.
Nur, da gibt es keine Instanz, die die Inbetriebnahme eines Senders unterbinden könnte. Die ITU kann das nur zur Kenntnis nehmen. Da gilt das Recht des Stärkeren.

Die Öffis in Deutschland sind doch selbst schuld, wenn man ihnen die Frequenzen klaut. Wer sich selbst zur Funzel degradiert (z.B. 567 in Berlin), der darf sich nicht wundern, wenn andere auf die Frequenzen schielen. Schni, schna, schnappi...

von drm-dxer - am 09.03.2005 06:26
Das ist ja alles richtig. Nur haben wir es da mit riesigen Wellenlängen zu tun, entsprechend aufwändig (und teuer) sind die Sendeantennen.
Gerade in Zeiten, wo überall der Rotstift regiert, wird kaum jemand in solche Anlagen investieren, mal ganz abgesehen davon, dass es heutzutage kaum möglich sein dürfte, eine Baugenehmigung für 400 m Masten zu bekommen.
Außerdem fürchte ich, dass die Bandbreiten der Sendeantennen für einen DRM-Betrieb gar nicht ausreichen.

Bei RTL 279 kHz liegt der Fall etwas anders. Die Antennenanlage existiert bereits in Junglinster, die muss man nur auf diese Frequenz abstimmen. Die 234 kommt ja aus Beidweiler.

von drm-dxer - am 09.03.2005 07:13
Eine Erweiterung der LW nach unten dürfte tatsächlich unrealistisch sein.
Falls DRM sich durchsetzt, werden wir offenbar auf MW die gleiche Funzelei erleben wie auf UKW, wodurch viele Vorteile des Systems schon gleich wieder verloren gehen.

DRM sollte so schnell wie möglich bis auf 120MHz erweitert werden. Für regionale Programme sollte ausschliesslich der obere KW-Bereich um 26MHz verwendet werden. Überregionale Programme könnten z.B. im zunehmend frei werdenden Band I angesiedelt werden (*träum*) und lediglich nationale Programme wie die D-Radios oder auch RTL sollten noch auf LW und MW senden dürfen. Wenn das alle Staaten konsequent so machen würden, wäre auf den unteren Bändern plötzlich wieder viel Platz und nächtlicher DRM-Fernempfang würde viel Freude bereiten.
Leider wird das wohl ein Traum bleiben...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 09.03.2005 07:36
Die Sender orientieren sich bei ihren Planungen nicht an den Interessen von DXern. Das müssen wir (leider) zur Kenntnis nehmen.
Die definieren ihre Zielgebiete, und die können sich nur im Bereich der Bodenwelle befinden. Alles andere ist bei der heutigen Senderdichte unrealistisch und reines Lotteriespiel.

Nehmen wir doch mal die 783. Deren Zielgebiet wird nicht Deutschland sein, sondern vielleicht Belgien oder Frankreich. Und da stört Leipzig nicht mehr. Immer vorausgesetzt, dass die MW vollständig digitalisiert ist. Ein Mischbetrieb AM/DRM wird nie vernünftig funktionieren.
Umgekehrt kann auch der MDR sein Zielgebiet ungestört digital versorgen, weil er dort das stärkere Signal liefert, das dann decodiert wird.
Außerhalb der Bodenwelle wird es spannend, besonders nachts. Da kommt dann mal der eine oder der andere, oder gar nix. Kann aus DXers Sicht ja auch ganz interessant sein.

von drm-dxer - am 09.03.2005 07:52
Von einem Frequenzmangel kann derzeit doch gar nicht die Rede sein. Wenn ich mich zurückerinnere, wieviele Frequenzen früher belegt waren, z.B. allein im 49m-Band, auf der Mittelwelle etc., da scheint mit eine Erweiterung der Bänder zunächst nicht so dringlich. Merkwürdig finde ich eher, dass zahlreiche internationalen Standardsender (RFI, BBC WS) in Europa derzeit von der analogen Kurzwelle fast verschwunden sind und auf eine Wiederauferstehung über DRM hoffen. Ob sich dann, wenn die Millionen DRM-Radios mal auf dem Markt sein werden, noch jemand an diese Programme erinnern wird?

Die Planungen für DRM erscheinen momentan natürlich sehr ermutigend, dass ein künftiger Run auf dieses System nicht auszuschließen ist. Bei den Veranstaltern scheint ja ein Riesenoptimismus vorzuherrschen. Was weiß man eigentlich von der 261 khz aus Burg?

von bonndx - am 09.03.2005 07:59
Man muss bei den neuen Frequenzen erst mal schaun, wann und zu welchen Tageszeiten sie betrieben werden sollen. Wird wie bei Saarbrücken 1179 nur tagsüber gesendet, ist doch alles gar nicht so tragisch.

Meine Tipps übrigens:

567 kHz - niederländisches Programm, etwa RTL FM
738 kHz - französisches Programm, etwa RTL 2
1098 kHz - belgisches Programm, etwa BEL RTL


738 wird kaum für die Niederlande bespielt werden, da auf der benachbarten 747 die NOS sitzt.

von Wiesbadener - am 09.03.2005 08:12
Mal abgesehen davon, dass jkr natürlich recht hat, wären Nachbarkanalstörungen bei einem reinen DRM-Betrieb kein Problem mehr.
Die treten in der Tat nur heute auf, weil bei AM höchst unterschiedliche Bandbreiten verwendet werden. Die Telekom-Sender halten sich an die 9 kHz, während der hr und die Holländer locker 13 kHz schaffen.

von drm-dxer - am 09.03.2005 08:39
Man müsste es eigentlich am Antennendiagramm erkennen, das da in dem Dokument noch im Anhang zu finden ist:


00 01 02 03 04 05 06 07 08| 09 10 11 12 13 14 15 16 17| 18 19 20 21 22 23 24 25 26| 27 28 29 30 31 32 33 34 35
279 LUX 104048228 ADD HJ JUNGLINSTER -4 -1 3 5 5 5 5 5 3| -1 -4 -7-12-15-18-20-22-16|-13-10 -7 -4 -3 -2 -3 -4 -7|-10-13-16-20-22-18-15-12 -7
567 LUX 104048229 ADD HJ CLERVAUX 1 -1 -5 -9-11-11-12-13-16|-20-30-30-30-30-30-30-30-20|-16-13-12-11-11 -6 -3 0 2| 3 4 5 5 5 5 5 4 3
783 LUX 104048230 ADD HJ CLERVAUX -16-20-30-30-30-30-30-30-30|-20-16-13-12-11-11 -6 -3 0| 2 3 4 5 5 5 5 5 4| 3 1 -1 -5 -9-11-10-16-16
1098 LUX 104048231 ADD HJ CLERVAUX -1 -5 -9-11-10-16-16-16-20|-30-30-30-30-30-30-30-20-16|-13-12-11-11 -6 -3 0 2 3| 4 5 5 5 5 5 4 3 1


Die 279 geht demnach nach Nordost und etwas schwächer noch nach Südwest. Die 567 geht nach Nordwest, die 783 nach Südwest, die 1098 wieder nach Nordwest, allerdings etwas mehr nach West als die 567. Das würde bedeuten:

567 niederländisches Programm
1098 belgisches Programm
783 französisches Programm

Also wie Wiesbadener auch getippt hat [allerdings hattest du einen Dreher: 783 und nicht 738]

Die 279 scheint ja dann eher für ein deutschsprachiges Programm in Frage zu kommen, wobei es eben eine schwache rückwärtige Keule auch Richtung Frankreich gibt. Evtl. wirklich zweisprachig???.

[Nachtrag: Ok, jkr hat das schon oben gepostet... Erst lesen, dann posten, heißts immer so schön... Na, dafür habt ihr jetzt die Diagramme hier drin... ;-) ]


von Habakukk - am 09.03.2005 08:54
Der nächste spannende Termin ist der 1. April.
Dann steht nämlich die Umstellung der 177 in Oranienburg an. Es gibt aber noch keine offizielle Bestätigung. Inoffiziell hört man, dass zumindest das leidige Simulcast-Thema vom Tisch zu sein scheint.
Generell sollen bis Ende 2006 alle LW/MW-Sender des DLF/DLR digitalisiert sein.

Von der 261 hört man nichts. Es wurden auch noch keine Testsendungen auf dieser Frequenz beobachtet. Vielleicht tut sich was zur IFA, aber das ist Spekulation.

Auf der Kurzwelle gibt es höchst unterschiedliche Entwicklungen. Kleinere Auslandsdienste haben sich vollständig verabschiedet, bzw. setzen aufs Internet.
Etliche Große favorisieren DRM. Die werden das 49-m-Band unter sich aufteilen, zusammen mit RTL. DW, BBC, TDF, VoR, Vatikan, RTL. Bei Holland möchte ich schon ein Fragezeichen machen. Evtl. kommen noch Italien und Spanien hinzu, bzw. China über Relais Albanien.
Und die religiösen Anbieter sind auf dem Vormarsch.

Für die Deutsche Welle eröffnet sich die Chance, überhaupt im Inland wahrgenommen zu werden. In heutigen Autoradios z.B. exisitiert der Sender nicht, mal abgesehen von den wenigen Modellen mit KW. Zukünftige Geräte hätten ja keine Wellenbereiche mehr, sondern würden nur Sendernamen anzeigen, unabhängig vom Verbreitungsweg.
Da sehe ich große Chancen. Und auch die Zusatzdienste (Journaline, Wetterkarten, Verkehrs-Infos usw.) sind nicht uninteressant.

von drm-dxer - am 09.03.2005 09:10
@drm-dxer:
"Inoffiziell hört man, dass zumindest das leidige Simulcast-Thema vom Tisch zu sein scheint."

Na Gott sei Dank, endlich hatten sie ein Einsehen. Wer so dick mit AM Frequenzen ausgestattet ist, wie das Dradio, muss sich nun wirklich nicht mit Simulcast aufhalten. Den einen Teil digitalisieren und zwar voll, den anderen analog belassen, bis DRM halbwegs etabliert ist. Fertig aus... Stellt man die 1422kHz auf DRM um, hat man die Nachtversorgung von Deutschland für ein Programm wahrscheinlich schon in der Tasche und kann dennoch immer noch in ganz Deutschland empfangen werden (die 153kHz hilft schon aus). Auch die 207kHz könnte man wohl sofort umstellen, sofern man die 153kHz erst mal belässt. Dann noch 990kHz für DLF auf DRM umstellen, fertig ...

Vermutlich hat man aus dem dauerhaften Simulcast von VoR auf 693kHz seine Schlüsse gezogen. Das einzige, was mich in Sachen Simulcast überrascht hat, dass das Analogsignal der VoR tatsächlich gut durchkommt und von dem Rauschteppich relativ unbeeinflußt bleibt. Ich hatte in keinem Empfänger ein störendes Hintergrundrauschen, und der etwas kraftlose Klang ist ja ohnehin in Deutschland so üblich. Also zumindest auf der Analogseite klappt der Simulcast eigentlich sehr gut, denke ich. Aber digital ist echt ein Problem: schlechterer Klang als analog, nahezu kaum Empfang mit Audio-Dekodierung, da geht überhaupt nix.

@jkr:
So gehts mir eigentlich auch. DRM Empfang ist zwar derzeit hochinteressant für mich, aber zum wirklich Radiohören nutzte ich DRM noch nicht, weil es mir einfach zu blöd ist, ständig den Empfänger an den Rechner stöpseln zu müssen. Ich höre Radio v.a. beim Autofahren und spätabends vorm Einschlafen im Bett, insofern sind meine ersten Empfänger wohl ein Autoradio mit DRM(+DAB+gutem UKW Empfänger) und ein Portabler (Weltempfänger). Mal sehen, was die IFA heuer so bringt außer nicht eingehaltenen Versprechungen...

von Habakukk - am 09.03.2005 09:24
Die heutigen Empfangsmöglichkeiten sind allesamt nur Krücken. Das wissen auch alle Beteiligten. Und es wird ja auch an Empfängern gearbeitet.

Ein großer Vorteil ist in der Tat, dass niemand auf irgendwelche "Anstalten" oder Landesfürsten angewiesen ist.
Die Frage ist, was wäre bei Lokalfunk auf 26 MHz? Da wären sie wahrscheinlich wieder zuständig. Andererseits ist das ein internationales Rundfunkband, in dem eine Landesmedienanstalt nichts zu melden hat. Jedenfalls wäre das eine Sache, die es so noch nie gab.

von drm-dxer - am 09.03.2005 09:28
Das dürfte kein Problem sein.
Diese fetten "Sommerkamp"-Kisten aus den 70er Jahren wären prima geeignet.
Wenn ich mich richtig erinnere, hatten die bis zu 80 Watt.
Und Sendeantennen sind auch kein Problem.
Muss ich doch gleich mal bei ebay reinschauen. ;-)



von drm-dxer - am 09.03.2005 09:47
Hehe, und dann wie früher mit Nachbrenner noch bisschen weiter funken... Wenn das mal die RegTp spitz kriegt... ;-)
Aber mal ernsthaft:: so ein kleiner Bereich, wo sich quasi jeder, der mag, sendetechnisch betätigen kann, ohne große Kosten zu haben, wäre wirklich reizvoll. Sozusagen CB-Funk wie früher für jedermann, bloß nicht aufs Funken bezogen, sondern auf Radio. Aber das kann den hohen Herrn natürlich gar nicht recht sein, schließlich kann man das nicht kontrollieren und auch kein Geld abschöpfen.

von Habakukk - am 09.03.2005 10:13
Zitat

1179 Saarbrücken 10kW 06e54/49n20
1314 Ludwigshafen 5kW 08e25/49n28


Diese beiden sind anscheinend nun durch (1179 ist ja schon auf Sendung), denn sie tauchten heute im Update des Genf75-Plans im Part-B auf.

von Habakukk - am 08.02.2006 16:04
Unglaublich, was da für ein Müll "koordiniert" wird.
Die 1314 ist DIE Frequenz von Norwegen, in den Wintermonaten ganztags hier zu empfangen.
Kann also nur eine Tagesfrequenz sein, und selbst dann dürften die 5 kW im WInter nicht weit kommen.

von drm-dxer - am 08.02.2006 17:15
Zitat
tomfritz
Stopp! Da kommt bestimmt DRM drauf - und dann wollen wir doch mal sehen, ob man damit die Norweger nicht mal ein wenig stören kann, schließlich hat das HRT selbst beim hr im Nahfeld geschafft.

Remember?


Naja, in Frankfurt habe ich nicht die kleinste Spur von HRT DRM sehen oder hören können. Schade eigentlich.

Aber DRM wirst dann selbst abends in LU nicht empfangen können. Der Empfang der 1485 vom 50 km entfernten Rheinsender ist bei Einbruch der Dunkelheit ein Totalausfall, während es tagsüber problemlos geht.Und auf der 1485 sitzt kein KW Gigant auf sehr feuchtem Boden im Norden. Wenn auf MW nicht bald eine Zerobase mit exclusiv Frequenzen kommt, sehe ich in diesem Bereich schwarz für DRM.

von wavefinder - am 08.02.2006 18:43
Na denn, 5kW gegen 1200 kW. Und das in einem Iono-Hop Abstand.
Da kann man schon Wetten drauf abschliessen, das Teil in Ludwigshafen kommt nachts keine 5 km weit.

@tomfritz:
Anstinken, wie HRT gegen hr-info kann man auch vergessen, der Standort Kvitsøy ist effektiv zu gut in der Abstrahlung.
Der, der das koordiniert hat, ist echt vom Panzer getreten worden. :kotz:


von Nohab - am 08.02.2006 20:35
@wavefinder:
In Gedern hat man das Rauschen aber noch sehr stark wahrnehmen können, dort wird hr1 von Mittelwelle abgegriffen und im Kabel eingespeist. Abends konnte man dann auch auf der 88,0 im Kabel (dank diverser Kabellöcher konnte ich das dort testen) das Rauschen sehr gut hören. Frankfurt ist dort im Sichtkontakt.

von Rosti 2.0 - am 09.02.2006 05:43
So schnell wird das eh nichts mit den Frequenzen in Rheinland-Pfalz. Wie schon erwähnt, hat die LPR einige Frequenzen (auch die 1557 in KL) koordinieren lassen, um sie später einmal für DRM auszuschreiben. Das aber erst, wenn endlich mal ausreichend Empfänger vorhanden sind.

von Wiesbadener - am 09.02.2006 09:17
So, ich hole mal diesen alten Thread hervor, denn heute gab es ein erneutes Update des Genfer Wellenplans 1975 und wieder sind all die Luxemburger Frequenzen im A-Teil drin, diesmal aber mit deutlich verringerter Sendeleistung in den Nachtstunden (Angabe in Klammer):

http://www.itu.int/ITU-R/publications/brific-ter/files/ge75/2007/GE75_115.pdf

Clervaux
567 230 (50) kW
783 250 (63) kW
1098 120 (60) kW

Junglinster
279 250 (150) kW

von Habakukk - am 06.03.2007 09:24
Auch die Einzüge haben sich z.T. verschärft:


00 01 02 03 04 05 06 07 08| 09 10 11 12 13 14 15 16 17| 18 19 20 21 22 23 24 25 26| 27 28 29 30 31 32 33 34 35
ADD 106094421 HJ 279 JUNGLINSTER LUX -25 5 5 5 5 5 5 4 -1| -1 -1 -1 5 5 5 5-10-10| -6 -6 1 5 5 5 5 5 5|-25-29-29-29-32-32-30-30-30
ADD 106094421 HN 279 JUNGLINSTER LUX 5 5 5 5 5-10-10-10-11|-11 2 1 -4-11-11 -7-13-15|-15 5 5 5 5 5 5 5 5| 5 5 5-10-10-10 5 5 5
ADD 106094422 HJ 567 CLERVAUX LUX 5 5 5 5-15-15-15-15-24|-24-30-30-31-31-30-30-30-20|-16-13 5 5 5 5 5 5 5| 2 2 -3 -4 -4 2 5 4 5
ADD 106094422 HN 567 CLERVAUX LUX 5 5 5 5-12-12-12-12-12|-12 1 5 5-10-10-11-12-12| 5 5 0 0 1 5 5 5 5| 5 5-13-13-13 5 5 5 5
ADD 106094423 HJ 783 CLERVAUX LUX -16-20-30-30-30-30-30-30-30|-20-16-13-12-11-11 -6 -3 0| 2 3 4 5 5 5 5 5 4| 3 1 -1 -5 -9-11-10-16-16
ADD 106094423 HN 783 CLERVAUX LUX 5 5 5 5-25-25-25-25 5| 5 5 5 5 5 5 5 5 5| 5 0 0 5 5 0 0 5 5| 5 5 5 5 5 5 5 5 5
ADD 106094424 HJ 1098 CLERVAUX LUX -1 -5 -9-11-10-16-16-16-20|-30-30-30-30-30-20-16-20-16|-13-12-11-11 -6 -3 0 2 3| 4 5 5 5 5 5 4 3 1
ADD 106094424 HN 1098 CLERVAUX LUX -1 -5 -9-11-10-16-16-16-20|-30-30-30-30-30-20-16-20-16|-13-12-11-11 -6 -3 0 2 3| 4 5 5 5 5 5 4 3 1


von Habakukk - am 06.03.2007 09:26
Zitat
Habakukk
Auch die Einzüge haben sich z.T. verschärft:
00 01 02 03 04 05 06 07 08| 09 10 11 12 13 14 15 16 17| 18 19 20 21 22 23 24 25 26| 27 28 29 30 31 32 33 34 35
ADD 106094421 HJ 279 JUNGLINSTER LUX -25 5 5 5 5 5 5 4 -1| -1 -1 -1 5 5 5 5-10-10| -6 -6 1 5 5 5 5 5 5|-25-29-29-29-32-32-30-30-30

Minus 30 für 279 kHz? Dafür braucht mann eine riesige antenne!



von inkjet - am 06.03.2007 16:14
Letzte Woche gab es das 116.Update des Genfer Wellenplans von 1975 (AM-Bereiche) und nun tauchen die oben genannten Frequenzen im B-Teil des Plans auf (ADD). Meines Wissens bedeutete das bisher immer, dass die Frequenzen "durch" sind.

http://www.itu.int/ITU-R/publications/brific-ter/files/ge75/2007/GE75_116.pdf

Sendeleistungen und Strahlungsdiagramme sind identisch zu den oben erwähnten aus Teil A:

279kHz Junglinster 250 / 150kW (Tag / Nacht)
567kHz Clervaux 230 / 50kW
783kHz Clervaux 250 / 63,1kW
1098kHz Clervaux 120 / 60kW

Ebenfalls drin:
1557kHz Kaiserslautern 5kW

von Habakukk - am 10.09.2007 12:18
Zitat

Peter Schwarz
Ich war neulich in Clervaux, dort ist mir kein Mast für MW-Abstrahlungen aufgefallen. Der müsste dann wohl erst gebaut werden? Oder würde man ab Marnach senden? Das ist ja nur wenige km von Clervaux entfernt!

Seite 17 ist die antwort
http://www.wincrange.lu/documents/160fr_Buet_n5_wincrange.pdf

von jb luxbg - am 10.09.2007 15:48
Analog = hört de facto keine vermaktbare Anzehl von Hörern mehr.

Digital = es gibt noch nicht einmal marktreife Empfänger (d. h. der Empfänger kostet deutlich unter 50 ¤ bzw. ist in anderen Geräten wie Mobiltelefonen oder MP3-Playern enthalten)

Insofern werden wir in der nächstenn Zeit von einer zunehmend freier werdenden Mittel- und Langwelle profitieren...

von Alqaszar - am 11.09.2007 11:13
Ich würde sagen, die kommen dann, wenn sich DRM doch noch als größerer Erfolg entpuppt in den nächsten Jahren. Danach sieht es momentan eher nicht aus. Aber man weiß ja nicht, ob nicht doch noch zusammen mit DRM+ und DAB+ irgendwann mal das Digitalradio *richtig* angeworfen wird.

von Habakukk - am 12.09.2007 07:24
Also ist das jetzt alles nix anderes als Frequenzbunkerei?

Na da muss sich aber das Digitalradio als DER Hammer etablieren das es sich lohnt eine so große und vor allem teure Sendeanlage zu bauen. Allein die Langwellefrequenz 279khz wird wegen der Einzüge eine riesen Antenne benötigen. Und da muss der Sender der darüber dudelt schon eine recht große Hörerzahl haben das da etwas Gewinn raus springt. Also mit dem schnarch dudel Programm "RTL Radio", das ja anscheinend von RTL als Allheilmittel auf jedes neue System aufgeschaltet wird, wird man da wohl nichts reißen können.

von Spacelab - am 12.09.2007 08:00
Ich habe wegen einer Frage in einem Nachbarfaden diesen uralten Thread noch einmal ausgekramt.

geschrieben von: Habakukk - Datum: 08. März 2005 09:35

Die Luxemburger machen jetzt wohl ernst mit DRM. Im aktuellen BRIFIC Update gibt es im Genfer Wellenplan einige fast schon sensationelle Neueinträge:

279kHz Junglinster Lux 300kW 06e19/49n40
567kHz Clervaux 250kW 05e58/50n02
783kHz Clervaux 250kW
1098kHz Clervaux 250kW

Und auch für Deutschland gibts Neues:

1179 Saarbrücken 10kW 06e54/49n20
1314 Ludwigshafen 5kW 08e25/49n28
1557 Kaiserslautern 5kW 07e44/49n24


Gibt es nach dem endgültigen "Aus" des MDR bei RTL noch Pläne für die 783 kHz?

von hegi_ms - am 05.05.2013 16:28
Das kommt auf die verwendete Fehlerkorrektur an und welche Klangqualität man am Ende noch haben möchte. Außerdem muss man die Leidensfähigkeit der Hörer mit einrechnen. Da kommt es halt darauf an wie viele Pausen und Aussetzer er verträgt bevor er genervt abschaltet.

Aber die Liste oben ist doch eh schon wieder für den Papierkorb. Für RTL ist DRM endgültig durch.

von Spacelab - am 05.05.2013 16:37
Die 279 wäre aber auch analog eine interessante Frequenz, wenn man sie für ein innovatives Programm nutzt. In NRW könnte man so zahlreiche Hörer gewinnen. Die Frequenz ist auch wirklich frei, nur nachts hört man noch schwach vorne Minsk und hinten einen Prediger aus der asiatischen Steppe.

von RheinMain701 - am 05.05.2013 16:51
Mittlerweile ist es bei vielen Fahrzeugherstellern wohl einfacher, ein Autoradio mit DAB zu bekommen, als eines mit Langwelle. Die Zeiten der Langwelle sind leider vorbei - auch wenn sie für Wortprogramme absolut ausreichen würde. Reine Wortprogramme gibt es in Deutschland allerdings kaum (außer regional) - schon gar keine kommerziellen.

Wenn nichtmal für öffentlich-rechtliche Anbieter die AM-Bereiche mehr interessant sind, können Firmen wie RTL erst recht kein Geschäftsmodell darauf aufbauen.

von DH0GHU - am 05.05.2013 17:21
Der Morphy Richards ist auf MW eher unbrauchbar.
Langenberg 1593 war glaube ich 10kW in DRM, auf die 200km zu mir hat es ab und zu abends gereicht um die Kennung auszulesen, noch seltener für den Ton.

Einziger tatsächlich brauchbar empfangbarer DRM-Sender auf der MW war BBC/DW auf 1296 kHz.

Im Gegensatz zu KW-DRM braucht MW-DRM wohl immer noch Leistung. Viel Leistung!

von iro - am 05.05.2013 18:05
Zitat
Hunsrücker
@fatal error: Ist dieser hier vielleicht etwas für dich? DRM Kofferradio



>>> ausverkauft! Kein Angebot. Seite dient nur zur allgemeinen technischen Information

von 2-0-8 - am 05.05.2013 19:05
Sorry, aber DRM ist in Europa töter als tot.
Und irgendwelche Träumereien bezüglich Reaktivieren der AM-Bereiche kann man sich ebenfalls schenken.
Es wird nur noch Abschaltungen geben, in einigen Jahren wird es sehr wahrscheinlich in DL keine
Radios mehr mit MW geben, bin nur gespannt, wer in Europa auf den AM-Bereichen als letztes das Licht ausmacht.

In 2014 läuft die Betriebsgenehmigung in Junglinster ebenfalls aus, die 1440kHz ist dann auch Geschichte.

von Nohab - am 05.05.2013 20:44
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.