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Radioforum
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Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 7 Monaten
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Marcin Wilk, Rolf, der Frequenzenfänger, _Christoph, 88,7 MHz, Der kleine Pirat, Werner53, delfi, Bernhard W, Günni74, Wiesbadener, ... und 4 weitere

Staerkster Radiosender der Welt ?

Startbeitrag von Marcin Wilk am 06.05.2005 16:39


Ist der Langwellensender Taldom auf 261 khz der staerkste der Welt ?

Hatte ihn selbst in Dalian, Nordostchina, gegen Mitternacht hier drin, immerhin ueber 6000 km Entfernung !

Antworten:

Den Rekord bei Hörfunkausstrahlungen gab's auf UKW - 8000 Kilowatt bei Radio 24 vom Pizzo Groppera. Taldom dürfte mit 2.500 kW aber in der tat aktuell der Stärkste sein, zusammen mit Bolshakovo 1386 kHz (ebenfalls 2.500 kW)

von Wiesbadener - am 06.05.2005 16:53

Wie weit kam Radio 24 mit 8000 Kilowatt ?!??!??!?!

von Marcin Wilk - am 06.05.2005 16:55
m. W. in Richtung Norden fast bis zur Nordsee!



von Günni74 - am 06.05.2005 16:57
Zitat

Ist der Langwellensender Taldom auf 261 khz der staerkste der Welt ?

Das mag zwar stimmen, wenn man die reine Senderleistung anschaut.
Berücksichtigt man aber den Antennengewinn, dann dürfte das Felsberg auf 183 kHz sein.
In Richtung Frankreich gehen 3500 kW raus.

von drm-dxer - am 06.05.2005 17:01
Wiesbadener schrieb:
> Bolshakovo 1386 kHz (ebenfalls 2.500 kW)

Meines Wissens hat Bolshakovo nur 1.200 kW - und die werden dem Empfang nach zu urteilen auch nicht voll genutzt. Die 1215 kHz vom gleichen Standort kommen hier wesentlich besser.



von EmmWeh - am 06.05.2005 17:08
Zitat

m. W. in Richtung Norden fast bis zur Nordsee!


sicher aber auch nicht regulär... Die physikalische Begebenheit der Erdkrümmung wird im UKW-Bereich durch die Sendeleistung nicht geschmälert..
Im Ruhrgebiet konnte man in den 1980er Jahren zeitweise durchgehend DRS3 aus den Alpen empfangen, was aber nicht an der hohen Sendeleistung, sondern an der Höhe der Sendeanlage lag.

von bonndx - am 06.05.2005 17:23

Jo, der Empfang von DRS 3 war bei mir auch eine Zeit lang sehr gut in der Naehe von Stuttgart, dann war die Frequenz auf einmal weg, seitdem kann ich nur DRS1 einigermassen empfangen (bin aber sowieso nicht mehr in Deutschland)

von Marcin Wilk - am 06.05.2005 17:30
Man muss unterscheiden, ob man die Ausgangsleistung des Senders meint (z. B. Pmax = 2,4 MW bei Europe 1 auf LW)
oder die ERP bzw. EIRP, die den Antennengewinn für die Hauptstrahlrichtung mit einbeziehen (z. B. EIRPmax = 15 MW bei IBB Lampertheim auf KW).

Bernhard

von Bernhard W - am 06.05.2005 18:02
Auch einige MW-Sender mit Richtantennen können mit ordentlichen Sendeleistungen protzen, z.B. Radio Tirana auf 1215, 1395 und 1458 kHz, RMC auf 1467 kHz. Dort werden die 1000 kW, die die Sender hergeben, auf ein Vielfaches "aufgeblasen". Hat jemand genaue Daten?

Die VOA schaffte es jedenfalls seinerzeit in Holzkirchen auf 720 kHz, aus 150 kW Senderleistung 740 kW ERP in Richtung Tschechien zu machen.
Für IBB-Ismaning auf 1196 kHz fand ich sogar 2400 kW ERP bei 300 kW Senderleistung.
Für Saarbrücken-Heusweiler wurden früher tagsüber angeblich 5000 kW ERP gefahren (bei 1200 kW Senderleistung).
Und auf Kurzwelle dürften bei großen Vorhangantennen auf höheren KW-Bändern wohl etliche Megawatt die Regel sein, erst recht, wenn man - wie die Russen - 1000 kW-Sender einsetzt.

von Wasat - am 06.05.2005 19:23
Das mit DRS3 im deutschen Norden.... War das noch zu der Zeit, als DRS3 vom Säntis noch auf (ich glaube) 103,7 MHz sendete? Die kamen bei mir, Großraum Linz, Oberösterreich auch ganz gut rein. Mit dem Wechsel auf die neue, heute noch aktuelle Frequenz wars dann bei mir aus...

von delfi - am 07.05.2005 06:47
103,1 war's! Auch nach der Umstellung auf 105,6 Mitte der 80er-Jahre wurde noch eine Weile "rund" gesendet. In der Stuttgarter City war damals noch DRS3-Empfang mit einfachem Equipment möglich. Wegen der Aufschaltung von Donnersberg 105,6 und Stuttgart 105,7 mussten am Säntis aber kräftige Einzüge installiert werden, so dass nördlich der schwäbischen Alb inzwischen der Empfang nur noch mit DX-Equipment möglich ist.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 07.05.2005 07:54
Die 105.6 war Mitte der 80er im Münchener Raum fast ein Ortssender, also auch mit einfachem Equipment gut zu empfangen.

Heute ist dank Wendelstein auf 105.7 selbst mit besten Empfängern und Antennen kaum mehr ein Empfang möglich.



von _Christoph - am 07.05.2005 10:00
Der Sender Lille in Nordfrankreich,dürfe wohl auch eine enorme Senderleistung haben

von 88,7 MHz - am 07.05.2005 10:18
@ Christoph

die 105.6 Säntis geht bei mir ständig, es kommen aber von den 60kW wegen Einzug nur 5 kW an. Mit Richtantenne ist der Wendelstein gut ausblenbar, da 100 Grad zueinander. Außerdem ist die 105.5 ziemlich frei, sodaß man notfalls auf 105.575 abstimmen kann.



von Werner53 - am 07.05.2005 11:37
Radio 24 hatte nur 2x50 kW - der Rest war Antennengewinn.

von Der kleine Pirat - am 15.05.2005 17:46
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