Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
24
Erster Beitrag:
vor 13 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 13 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
matthias krause, WiehengeBIERge, König, Obelixx, Analogiker, Wasat, Vorverstaerker, Rolf, der Frequenzenfänger, Radiopirat, EmmWeh, ... und 3 weitere

Wie funktioniert die Funküberwachung?

Startbeitrag von matthias krause am 08.05.2005 08:00

Hallo,

wie funktioniert eigentlich die Funküberwachung? Gibt es da an verschiedenen Stellen in Deutschland Messstellen und wenn das so ist, wie können diese Stellen Sender mit geringer Leistung und Reichweite z.B. im UKW-Bereich empfangen, deren Signal nicht bis zu diesen Messstellen reicht?
Wenn sich Jemand damit auskennt, würde ich mich über eine Antwort freuen.

Antworten:

Es gibt feste Stationen, die meist sehr günstig an erhöhten Standorten liegen. Damit lässt sich die Situation in den Ballungsräumen gut überwachen. Für die genaue Ortung bzw. Kontrolle der ländlichen Regionen gibt es die berüchtigten Peilwagen, also Kleinbusse, die mit Messempfängern ausgerüstet sind. Diese Peilwagen fahren auch einen Streifendienst, d.h. es wird eine bestimmte Gegend an einem Tag abgefahren und auf "Störer" kontrolliert.

Hier die Antennen der Überwachungsstation der PTA auf dem Freinberg bei Linz/Österreich:


Es gibt zudem etliche Überwachungsstationen der militärischen Nachrichtendienste. Wenn dort etwas bemerkt wird, was nicht sein soll, wird auch sofort die Fernmeldebehörde informiert. Bei mir in der Nähe ist auch so eine Station. Fotografieren der recht interessanten Antennen ist nicht ratsam.

von Wasat - am 08.05.2005 10:25
matthias krause schrieb:
> Gibt es da an verschiedenen Stellen in Deutschland Messstellen

Ja, in Stuttgart-Möhringen gibt es auf freiem Feld einen Turm mit Peilantennen, der von der RegTP genutzt wird. Die RegTP hat in einem nahegelegenen Industriegebiet eine Niederlassung.



von EmmWeh - am 08.05.2005 12:40
Hallo,

es gab dazu mal in der FUNK vor 2 bis 3 Jahren einen recht interessanten Artikel, wo einiges dazu erklärt wurde. Auch zum Zusammenspiel der Stationen Itzehohe und Stuttgart. Leider habe ich vor ein paar Wochen alle alten Jahrgänge der FUNK entsorgt. Vielleicht hat das noch jemand parat?

Gruß
Fred



von Vorverstaerker - am 08.05.2005 13:05
Wenn die RegTP nun ein nicht genemigtes Funksignal feststellt, welches aber keine Gefahr ( z.B. AM-Übertragung im Flugfunkband ) darstellt, greift sie dann von sich aus ein oder muss es erst eine Beschwerde oder Anzeige geben. Ich meine es gibt eine Menge Störsignale z.B. PowerLine PC-Netzwerke, kaputte Geräte usw..



von matthias krause - am 08.05.2005 14:51
Und bei massiven Ausstrahlungen der undichten Hausverkabelungen der Kabelnetze tut die RegTP auch nichts.

von digifreak - am 09.05.2005 08:31
Wenn die RegTP selbst ein nicht genehmigtes Funksignal feststellt wird sie mit sicherheit dagegen vorgehen, denn das ist ja eine ihrer Aufgaben.
Allerdings werden wohl die wenigsten Funkstörungen von der RegTP selbst festgestellt,denn die haben bestimmt auch was besseres zu tun als immer mit dem Peilwagen "Streife" zu fahren oder ihre Peilstationen zu überwachen.
Und wenn sich durch ein Störsignal (Pirat, Kabelloch oder was auch immer) keiner gestört fühlt, wird auch keiner die RegTP informieren.

Zitat

Ich meine es gibt eine Menge Störsignale z.B. PowerLine PC-Netzwerke, kaputte Geräte usw..


Da fällt mir noch was zu ein:
Es kann ja durchaus sein, das es z.B. eine Straße gibt in der jeder Kabelanschluss geringfügig strahlt, aber unter dem Grenzwert bleibt. Da aber jeder Anschluss in der Str. etwas strahlt, addieren sich die Störungen und es gibt insgesammt ein großes Kabelloch, gegen das die RegTP aber nichts machen kann, denn die einzelnen Teilnehmer halten ja den Grenzwert ein.

Zur Funküberwachung fällt mir noch die selbsternannte DARC Bandwacht ein, die aus purem Hobby Piraten oder andere Störer anpeilen und dann anzeigen.



von WiehengeBIERge - am 09.05.2005 11:42
Zitat

DARC Bandwacht ein, die aus purem Hobby Piraten oder andere Störer anpeilen und dann anzeigen.
Dieses aber doch nur bei den Amateurfunkbändern. Und "Anzeigen": Wie soll man jemanden anzeigen, der vielleicht tausende km weit weg ist.

von Analogiker - am 09.05.2005 11:50
Was die Funküberwachung für Satellitenübertragungen angeht hat die RegTP selbst eine schöne Übersicht über ihre Mess-Erdefunkstelle in Leeheim :

http://www.regtp.de/tech_reg_tele/start/in_06-05-01-00-00_m/index.html

von Saarländer (aus Elm) - am 09.05.2005 13:47
Das 4. Leeheim-Bild müsste älter als ein Jahr sein. Ich hatte die Anlage schon mit Schüssel aber noch eingepackt gesehen.

von Analogiker - am 09.05.2005 14:12
@ S. Budde

Zitat

Zur Funküberwachung fällt mir noch die selbsternannte DARC Bandwacht ein, die aus purem Hobby Piraten oder andere Störer anpeilen und dann anzeigen.


Da Du ja anscheinend über profundes Wissen über den DARC, Amateurfunk und im speziellen über die Bandwacht verfügst, kannst Du sicherlich etwas detailierter Auskunft geben, so hoffe ich doch wenigstens.

- Was ist denn die selbsternannte Bandwacht?
- Wieso peilen die aus purem Hobby Piraten oder andere Störer an?
- Was verstehst Du unter Piraten?
- Was verstehst Du unter 'andere Störer'?
- Wer hat wann und wo vor allem wen angezeigt? Der DARC oder die Bandwacht oder wer?
- Was verstehst Du unter anzeigen? Bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft?

Für den Fall, daß Dein obiger Satz nicht völlig hirnlos und dümmlich dahergefaselt war, kannst Du das bestimmt leicht beantworten.

Gruß
Fred



von Vorverstaerker - am 09.05.2005 17:11
@ Analogiker
Stimmt, die Bandwacht beobachtet natürlich nur die Amateurfunkbereiche, es ging hier aber ja auch nicht speziell nur um die Rundfunkbereiche.
Aber ich weiß schon worauf du hinaus willst, nämlich dass sich die DARC Bandwacht eigentlich nur auf die Amateurbänder im Kurzwellenbereich kümmert.
Es sind aber auch vereinzelt Fälle bekannt, wo von Amateurfunkern (oder Funkamateuren, wie heißt es nochmal ofiziell ;-) ? ) Radiopiraten ausgepeilt wurden und dann bei der RegTP gemeldet wurden, das hat aber eigentlich nichts mit der Bandwacht zu tun.


@ Vorverstaerker

"Da Du ja anscheinend über profundes Wissen über den DARC, Amateurfunk und im speziellen über die Bandwacht verfügst, kannst Du sicherlich etwas detailierter Auskunft geben, so hoffe ich doch wenigstens."

Allererstens: Mein Satz war nicht" völlig hirnlos und dümmlich dahergefaselt"! ;-)

Ich habe nie behauptet, dass ich mich in Sachen DARC und Amateurfunk gut auskenne, denn erstens bin ich kein Funkamateur, und zweitens will ich auch gar keiner sein.

1.
"- Was ist denn die selbsternannte Bandwacht?
- Wieso peilen die aus purem Hobby Piraten oder andere Störer an?"

"Selbsternannt" für mich deshalb, weil es eigentlich nicht die Aufgabe von Funkamateuren ist, Störer zu "beseitigen", dass ist nämlich Aufgabe der Fernmeldebehörden (in Deutschland RegTP).

Siehe dazu auch auf der Webseite der Bandwacht.
"Sie (die Bandwacht) ist eine Selbsthilfegruppe von Funkamateuren, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die exklusiven Amateurbänder auf Bandeindringlinge, also Nicht-Amateurstationen, zu beobachten und diese der deutschen Fernmeldeverwaltung (Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post) gemäß dem Kooperationsvertrag mit dem BAPT vom Februar 1973 zu melden."

2.
"- Was verstehst Du unter Piraten?
- Was verstehst Du unter 'andere Störer'?"

Unter "Piraten" verstehe ich alles, was unlizensiert herumfunkt, aber eben absichtlich betrieben wird.
"Andere Störer" sind für mich z. B. Oberwellen von schlechten Sendern, "Fremde" Nutzer eines Frequenzbandes, z.B. Militärfunk, ...

3.
"-Wer hat wann und wo vor allem wen angezeigt? Der DARC oder die Bandwacht oder wer?
- Was verstehst Du unter anzeigen? Bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft?"

Keiner hat keinen angezeigt ;-).
Ich meinte auch nicht "Anzeigen" im eigentlichen Sinne, sondern das Melden von Störungen an die RegTP.


von WiehengeBIERge - am 09.05.2005 18:20
Überwachen diese festen Stationen auch Sendefrequenzen unterhalb 30 MHz? Welches ist die unterste Grenzfrequenz bis zu der die RegTP permanent überwacht? Werden auch Frequenzen unter 10kHz überwacht?
Da bei Frequenzen unter 30MHz ein "Störsender" häufig ausländischer Natur ist, stellt sich die Frage: wie wird in diesem Fall vorgegangen? (Ich glaube es dürfte meistens erfolglos sein, wenn der "Störsender" einer ausländischen staatlichen Dienststelle gehört?)

von Obelixx - am 09.05.2005 21:26
Ich glaube der bereich geht etwa von 9 Khz bis weit über 300 GHz.



von matthias krause - am 10.05.2005 05:04
Da bei Frequenzen unter 30MHz ein "Störsender" häufig ausländischer Natur ist, stellt sich die Frage: wie wird in diesem Fall vorgegangen? (Ich glaube es dürfte meistens erfolglos sein, wenn der "Störsender" einer ausländischen staatlichen Dienststelle gehört?)
Es existiert ein internatinales Netz von Ueberwachungsstationen, zumindest innerhalb von Europa. Ich konnte 1991 mal eine solche Funküberwachung besichtigen; diese sind international untereinander vernetzt, es gibt in fast allen europäischen Ländern entsprechende Ueberwachungsstationen. Bei einem Kurzwellenstörer werden diese dann von verschiedenen Stationen angepeilt, somit kann dann der Senderstandort schon relativ genau bestimmt werden. Dann bleibt es der Fernmeldeverwaltung des entsprechenden Landes überlassen, ob und wie dann weiter vorgegangen wird.
In den letzten Jahren dürften manche Stationen allerdings automatisiert worden sein, sind also nicht mehr bemannt. Die wichtigste Schweizer Funküberwachungsstation der Schweiz auf dem Gurten oberhalb von Bern ist seit dem letzten Jahr nun nicht mehr bemannt.



von dxbruelhart - am 10.05.2005 06:01
@Obelix
Wenn Du an die grenzüberschreitende Aktion von Koning Keizer Admiraal denkst, da hat die RegTP zwar zweit Tage gebraucht um sich mit den Niederländern zu verständigen, dann haben beide Überwachungsorganisationen aber Hand in Hand gearbeitet.



von matthias krause - am 10.05.2005 06:48
@ S. Budde
Zitat

Allererstens: Mein Satz war nicht" völlig hirnlos und dümmlich dahergefaselt"!

Und ob dein Satz hirnlos und dümmlich war! In deiner Formulierung unterstellst du Funkamateuren und dem DARC hoheitliche Aufgaben "aus purem Hobby" zu wahrzunehmen. Ohne weitere Aufklärung durch andere Forenmitglieder hätte dein geistreicher Beitrag dazu geführt, dass der Amateurfunk ein ziemlich schmutziges Denuntiaten-Image bekommt. Ich bin nämlich Funkamateur und unterstelle den UKW-DXer auch nicht, dass sie verkappte Einzelexistenzen ohne Freunde sind, die in ihren stillen Kämmerchen Tag und Nacht dem Rauschen lauschen. Schöner Reim! Zudem gehen bei der einzigen echten Funküberwachung Menschen einem Beruf nach, ganz gleich, ob sie damit einer winzigen Minderheit an Hobbylötern Angst machen oder nicht.

Zitat

Ich habe nie behauptet, dass ich mich in Sachen DARC und Amateurfunk gut auskenne, denn erstens bin ich kein Funkamateur, und zweitens will ich auch gar keiner sein.

Dann halte auch deine Klappe, wenn du schon keine Ahnung hast! Ich philosophiere auch nicht über Dinge, die ich nur vom Hören-Sagen her kenne - und wenn ich es tuen sollte, würde ich das so machen, dass ich niemandem damit auf den Schlips trete.

In diesem Sinne 73´s und haltet die Lauscher auf!

von König - am 10.05.2005 07:48
In wie weit gibt die Funküberwachung Auskunft an interessierte DXer bezüglich Störsender? Wenn ja, für welche Frequenzbereiche?

von Obelixx - am 10.05.2005 08:44
@ könig

Zitat

Dann halte auch deine Klappe, wenn du schon keine Ahnung hast! Ich philosophiere auch nicht über Dinge, die ich nur vom Hören-Sagen her kenne - und wenn ich es tuen sollte, würde ich das so machen, dass ich niemandem damit auf den Schlips trete.


Gerfragt war ja nach der Funküberwachung, und die Bandwacht macht sozusagen ja auch Funküberwachung.
Ich habe eigentlich nur erwähnt, dass es die DARC Bandwacht überhaupt gibt, und das die eben Störer anpeilen und melden.

Und ich finde nach wie vor, dass es nicht die Aufgabe von Amateurfunkern (Funkamateuren ;-) ) ist nach Störern zu suchen.
Ich weiß auch, dass es einen Kooperationsvertrag zwischen DARC und RegTP gibt, wonach jede Störung gemeldet werden muss.
Das finde ich ja auch nicht weiter schlimm, wenn jemand zufällig beim normalen Funkbetrieb auf einen Störer trifft und diesen dann meldet.
Was mir an der Bandwacht nicht sonderlich gefällt (ich gebe ja zu, dass ich das vielleicht etwas zu deutlich ausgedrückt habe ;-), ich zitire mich mal selber: "selbsternannt" und "aus purem Hobby" ), dass die aktiv nach Störern Ausschau halten.
Dazu haben sie ihre Lizenz ja wohl nicht gemacht, oder?
Das wäre ja fast so, als ob wir hobby (Rundfunk) Dxer aktiv nach Piratensendern suchen würden und diese dann melden würden (gut, das erste machen vielleicht einige ;-) ).

Ich wollte mit meinen Satz auf gar keinen Fall das AFU Hobby schlecht machen (ich wollte vor vielen Jahren sogar selbst einer werden).

von WiehengeBIERge - am 10.05.2005 09:05
Ich bitte um einen etwas freundlicheren Umgangston!

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 10.05.2005 10:10
Unhöfliche Töne sind in diesem Forum doch nichts neues :cool:
Daran muss man sich gewöhnen, wenn man in Radioforen schreibt, dass es eben auch Leute gibt, die anderer Meinung sind und dies dann auch zu erkennen geben. Manchmal eben in einem etwas unhöflichen Ton, der an Drittklässler in der Schule erinnert.

Mein Gott, alles Gewöhnungssache :-)

Ich wurde auch schon oft niveaulos beleidigt. Und ihr könnt darauf Gift nehmen, dass auch gleich einer dieser Kandidaten eine entsprechende Antwort zu diesen Zeilen von mir haben wird, wetten dass! :-)

Aber, cool bleiben! :cool:

von Radiopirat - am 10.05.2005 10:56
Zitat

Ich wollte mit meinen Satz auf gar keinen Fall das AFU-Hobby schlecht machen (ich wollte vor vielen Jahren sogar selbst einer werden)

Mit dieser Aussage kann ich leben. Warum willst du denn jetzt kein Funkamateur mehr werden? Was meinst du, wieviel Spaß es macht, auch mal die Tasten zu drücken. Damit erhält der Begriff DX eine völlig neue Bedeutung! Seit der Einführung der Multiple-Choice-Prüfung Ende der 90er ist die Prüfung meiner Meinung nach recht simpel geworden. (Bin Prüfungsjahrgang 1997) Unter http://www.dj4uf.de/ findest du den besten Lehrgang überhaupt! Ist n alter Nachbar von mir...

von König - am 10.05.2005 14:54
@obelixx
Zitat

Überwachen diese festen Stationen auch Sendefrequenzen unterhalb 30 MHz?

Nur gelegentlich, wenn Gründe vorliegen. Ich kann allerdings nur für Österreich sprechen, nehme aber an, dass es in den anderen Ländern Europas ähnlich ist.

Bis vor etwa 15 Jahren betrieb die PTA in Österreich für den Frequenzbereich unterhalb 30 MHz zwei eigene Überwachungsstationen: Bei Klagenfurt und in Seyring bei Wien, welche ich kurz vor der Schließung besichtigen konnte. Der Grund für den Betrieb dieser Stationen war, dass es damals noch Point-to-point-Übertragungen auf Kurzwelle gab, also die Übertragung von Telefon- und Telexverkehr. Zudem gabe es den auf Kurzwelle basierendes "Botschaftsfunk". In den Zeiten des Kalten Krieges wurde diesem Dienst noch eine große Bedeutung beigemessen. Die entsprechend zugewiesenen Frequenzen mussten von Störern freigehalten werden.

Heute betreibt in Österreich nur mehr das Militär eine oder zwei solche Stationen. Diese Stationen befinden sich in einer ebenen Gegend mit geringem Störpegel und haben eine Doppler-Peilantenne, welche aus 8 bzw. 16 im Kreis aufgestellten Vertikalantennen von etwa 10m Höhe besteht.

Zitat

..."Störsender" ... ausländischer Natur...wie wird in diesem Fall vorgegangen?

Die beste Methode, Störer zu vertreiben, war der diplomatische Weg. Diese Möglichkeit stand aber nur großen Rundfunkstationen sowie kommerziellen Funkdiensten zur Verfügung. Daher haben die weniger mächtigen Amaterufunker eine Bandwacht eingeführt, um zumindst durch gemeinschaftliche Proteste etwas bewegen zu können.

Die heutige Situation ist jedoch harmlos im Vergleich zu den 1970ern, als 1/4 aller Kurzwellenbänder mit Störsendern zugepflastert waren und einige Länder bewusst danach trachteten, die Funkdienste anderer Länder zu stören.

von Wasat - am 10.05.2005 18:06
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.