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rotterle64, Atos, Werner53, gunter33, _Christoph, Stephan Großklaß, DX-Project-Graz, Rolf, der Frequenzenfänger, Erich Hoinicke, Grenzwelle, ... und 8 weitere

Frage zu Onkyo-Tunern

Startbeitrag von tomfritz am 05.06.2005 07:49

[Beitrag auf Wunsch des Users entfernt.]

Antworten:

Ich besitze seit vielen Jahren den Onkyo T-9990- beste Soundquali -High-End- und sehr gute Empfangseigenschaften- alles in Ordnung- außerdem besitze ich seit vilen jahren den Onkyo T-4970- beide natürlich mit Dynas- über Dynas noch weitere Empfangsmöglichkeiten- aber Sound nicht so gut wie sein Vorgänger T-9990- leider- die Nachfolger sind eben nicht immer besser- zum reinen Dxen is natürlich der T-4970 besser geeignet- aber zum Super-Musikgenuß der T-9990 eben dieser!!!

von gunter33 - am 05.06.2005 08:35
Das Speicherproblem ist nicht Onkyo-typisch. Alle Geräte, die ihren Speicher über einen Kondensator (Gold-Cap) erhalten, sind davon betroffen, wie auch schon hier im Forum behandelt.

Diese Gold-Caps verlieren meist nach 5-8 Jahren Betrieb ihre Kapazität. Abhilfe wäre hier, z.B. bei Reichelt Ersatz zu bestellen und diesen einzulöten. Wenn man sich nicht selber traut, macht einem das bestimmt auch der örtliche Fernsereparateur für einen Zwanziger.



von Grenzwelle - am 05.06.2005 08:59
kann Gunter33 und Grenzwelle nur zustimmen

Ich benutze T9990 ( 9 Filter, davon max. 5 in Serie ) und 4970 ( 4 Filter und Dynas ) und bin sehr zufrieden. Ich habe allerdings auch einen T-4021, dessen Gedächtnis schwächelt.

von Werner53 - am 05.06.2005 09:54
Wenn die Geräte regelmäßig benutzt werden, dann funktionieren die Goldcaps gut und gern nach 20 Jahren noch. Mein Technics STS 505 hat noch die Serien-Goldcaps und soll Baujahr 1987 sein. Allerdings läuft er auch täglich.

Ich kann den Vor-Autoren nur zustimmen! Selbst ein vergeßlicher Tuner ist kein Grund, ihn nicht zu kaufen. Wenn der Rest einwandfrei ist, dann wäre es ein guter Grund, über den Preis zu reden! Der Austausch ist im Regelfall schnell gemacht und die Bauelemente sind spottbillig.



von PowerAM - am 05.06.2005 11:13
Bei meinem Yamaha T-85 verrichtet der Original Goldcap auch immer noch anstandslos seinen Dienst ... seit nunmehr 15 Jahren!

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 05.06.2005 11:36
Mein T-9900 dürfte schon 20 Jahre runter haben, das Problem des Gedächtnisverlustes hatte ich auch nach einem 4-Wochen-Urlaub (noch?) nicht. Recht ausführliche Infos dazu (wie auch allgemeine) hatte ich hier mal unter "Macken und Modifikationen" entdeckt:

http://stephan.win31.de/tuner.htm#t4650



von Erich Hoinicke - am 06.06.2005 16:29
Nachtrag: ich besitze zwei T-4970 und einen T-9990 in meinem haushalt uam. natürlich als Dxer!!!

von gunter33 - am 06.06.2005 20:47
Mangels Großsender in meiner nahen Umgebung kann ich nichts Nachteiliges dazu sagen, aber unser Analogiker: http://forum.myphorum.de/read.php?f=8773&i=117654&t=117513 Ich würde es auf einen Versuch ankommen lassen, evtl. mal einen Onkyo-Besitzer zum Test zu dir einladen...

von Erich Hoinicke - am 08.06.2005 07:25
der T9990 hat vor dem ersten Mischer eine mitlaufende Vorselektionsstufe ( ! ) , die eine Übersteuerung bei mir noch nie auftreten ließ. Allerdings hat das Gerät kein RDS und auch kein Dynas. An die Mehrwegempfangsbuchsen ( V und H ) kann aber ein RDS Manager direkt angeschlossen werden.



von Werner53 - am 09.06.2005 12:28
Mitlaufende Vorselektion dämpft die Nachbarfrequenzen. Geräte ohne diese Funktion übersteuern deutlich früher. Wenn das nicht reicht kann man die störenden Frequenzbereiche direkt ausfiltern.

von Werner53 - am 09.06.2005 20:41
Ich besitze auch den Onkyo T-4970- den kann man auch auf Local schalten- is also großsignalfest- entgegen der o.g. Annahme!!!- Auch der Onkyo-T-9990 hat zwar kein Local-Schalter- is aber trotzdem großsignalfest!!!

von gunter33 - am 10.06.2005 06:42
@ Gunter: einen Tuner, den man auf Local schalten muss, würde ich nicht als "grosssignalfest" bezeichnen, weil das DXen durch die Abschwächung erschwert oder verunmöglicht wird. Statt der Local-Einstellung könnte man auch einen externen Dämpfungssteller nehmen. Da würdest du dann auch nicht mehr behaupten, dass das Gerät mit dem grossen Pegel zurecht kommt.
Ich habe selber einen 4970 und weiss dessen Qualität durchaus zu schätzen. Aber wirklich grosssignalfest ist bei mir nur der Yamaha T-85, der sich durch keinen noch so grossen Eingangspegel aus der Ruhe bringen lässt.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 10.06.2005 07:29
In der jetzigen Wohnung funktioniert der T4970 absolut übersteuerungsfrei. In der alten Wohnung allerdings hatte ich zumindest 1 Mischprodukt aus Wendelstein und Gaisberg, nämlich FM4+B5aktuell (104,6->105,7=>106,8). Beides sind 100kW Sender, Entfernung zu Gaisberg war ca. 50km, zum Wendelstein ca. 30km, 5-Elemente Yagi Richtung München ausgerichtet, also Empfang von Wendelstein eher etwas schwächer schräg von der Seite, dafür Gaisberg satt über die rückwärtige Keule. Ich denke, da kann man sich dann ungefähr ausrechnen, wie die Chancen bei dir mit dem 4970 stehen. Der 9990 soll besser sein, aber auch nicht wirklich 100% großsignalfest. Ich denke, in deiner Situation wirst du mit den Onkyo Tunern nicht weit kommen, aber ein Versuch wäre es in jedem Fall wert, denn ansonsten bin ich mit dem 4970 sehr zufrieden, der holt mir Sachen raus, von denen andere Tuner nur träumen können. Vielleicht gibt es ja auch Unterschiede von Exemplar zu Exemplar.

von Habakukk - am 10.06.2005 08:18
Hallo
@Werner 53

Habe mal eine kleine Frage an Werner 53 . Was ist damit gemeint , der T-9990 hat vor dem ersten Mischer eine mitlaufende Vorselektionsstufe . Habe mal kurz einen Blick auf die Frondendschaltung des T-9990 geworfen , sehe aber auf die Schnelle ( nachts um halb drei) keine Besonderheit .Eine ganze Menge Bauelemente , ein bischen Schnickschnack Antenne A / B , LOC / DX Umschaltung aber ansonsten ein abgestimmter Eingangskreis , Vorverstärkerstufe , drei weitere abgestimmte Kreise , Mischstufe sowie Oszillator , Trennstufe mit abgestimmtem Kreis . Im Detail erkenne ich allerdings nicht die Intention unserer Samuraikrieger . Oh und dann kommt schon die ZF-Stufe mit einem ZF-Filter X 101 dessen Eingang gegen Masse kurz geschlossen ist ??? ( laut Schaltplan ).

Wäre also nett wenn mal erläutert würde , was eine mitlaufende Vorselektionsstufe ist .

Hatte im Zusammenhang mit großsignalfestem Tuner mal an den Onkyo T-4670 gedacht .
Sicher ist das Konzept eines Frondends nicht alleine entscheidend , es kommt auch auf die Umsetzung an .Aber während der T-4970 ein leicht abgerüsteter T-9990 sein müsste , Schaltplan leider nicht zur Hand , war sein Vorgänger der T-4670 ja quasi ein aufgerüstetes " Billigteil " . Mischstufe sowie Oszillator sind nicht so aufwendig wie beim T-9990 oder T-4970 , aber das Frondend hat vor der Vorverstärkerstufe bis zu vier abgestimmte Eingangskreise . Könnte sich positiv auswirken , ist aber nur eine Überlegung . Kenne leider nicht die Schaltungen z . B.vom T 85 oder Technics .

rotterle64



von rotterle64 - am 11.06.2005 01:27
Der 4970 hier bei mir geht prima, nur leider verliert er an Empfindlichkeit nach einiger Zeit im Betrieb! :-(

Aus anfangs 30 dB werden dann oft 10 dB



von DX-Project-Graz - am 14.06.2005 19:15
Jup hatte ich dort, zur Sockelmodifikation! :-)

Ich habe die normalen Filter aber momentan drinnen belassen... die 80er hatten zu hohes Rauschmaß!



von DX-Project-Graz - am 14.06.2005 19:49
@rotterle64

zu deiner Frage: die Filter werden über Kapazitätsdioden mitlaufen lassen

von Werner53 - am 14.06.2005 20:57
Hallo

>> TomFritz

Danke für die Glückwünsche . Habe früher in einem Geschäft gearbeitet welches Yamaha-Händler war und habe die selbigen Tuner bis hin zum TX 2000 immer gering geschätzt ,leider . Mein Traum war immer der T-9990 . Und als ich jetzt wieder DX-Lunte gerochen habe , dachte ich mir den mußte haben .Vorteil der Auktion war das 14tägige Umtauschrecht während beim zweiten T-9990 bei E-Bay wieder Privatkauf gilt . Werde ihn im Urlaub ausprobieren auch mal in Hinblick auf den Antennenumbau ( 14 gegen 18 E UKW ) . Allerdings glaube ich nicht an große Unterschiede zwischen T 4970 und T 9990 im Serienzustand , werden nur Nuancen sein . Erfüllt er nicht so die Erwartungen , dann kaufe ich mir noch andere Tuner , Platz ist da und bis zur UKW-Abschaltung ist es ja noch ein paar Tage . Man muß dem Affen Zucker geben . Habe auch noch andere Geräte erstanden teilweise aber nur zum Basteln , Experimentieren und Ausschlachten .

Zum T-4670 . Billigteil war in Anführungsstriche gesetzt . Er ist halt ein aufgerüsteter Mittelklassetuner . Die Überlegung hatte ich auch für die anderen Forenteilnehmer gemacht nicht für mich . Bleßberg ist bei mir nicht so Schlimm . 15 km und vorallem Berge dazwischen . Der T-4670 unterscheidet sich halt stark vom Konzept des T-4970 und T-9990 . Die Theorie sagt unerwünschte Mischprodukte werden durch Filter vor dem ersten nichtlinearen Bauelement bekämpft . T-9990 hat einen LC-Kreis (abgestimmter Vorkreis) der T4670 hat bis zu vier LC-Kreise (abgestimmte Vorkreise) vor dem Vorverstärkertransistor .


>>Werner53.

aha also abgestimmte Vorkreise

rotterle64



von rotterle64 - am 14.06.2005 22:39
Hallo

Mit der Geringschätzung ist das halt so eine Sache . Hätte ich vor Jahren dieses Forum gekannt hätte ich auch meine Antenne nicht abgebaut und meine Geräte eingemottet . Wie schon erwähnt habe ich nicht die Probleme mit der Großsignalfestigkeit bei mir zu Hause .Das heißt bei mir spielten andere Kriterien eine Rolle .Bereits vor der Wende habe ich an meinem damaligen Receiver rumgebastelt um die Trennschärfe zu erhöhen . Das Problem war alle ZF-Filter zu DDR-Zeiten waren recht breitbandig so das auch das hintereinanderschalten mehrer Filter keine wesentliche Verbesserung brachte . Da die Produktion recht toleranzbehaftet war gab es Filter mit verschiedenen Mittenfrequenzen . Hatte dann die spinnerte Idee Filter mit verschiedenen Mittenfrequenzen zu kombinieren . Nur leider war das Ergebnis bescheiden d.h. es gab nie eine Umsetzung des Gedankens , da man natürlich nicht die Filter im Laden bekam die man brauchte . Kann also nicht sagen ob es halbwegs funktioniert hätte . Probleme wären gewesen Gruppenlaufzeit des ZF-Signals , Abgleich der Demodulation etc . Nach der Wende ergaben sich völlig andere Möglichkeiten . Habe dann den T-9990 von jemanden geliehen bekommen und habe ihn mal mit verschiedenen Yamaha-Tunern aus dem Geschäft verglichen . Das Ergebnis war was Trennschärfe anbelangte bescheiden trotz des hohen Aufwandes in der ZF . Ist halt wohl die Philosophie von Yamaha Klang vor Empfang . So hatte sich das Thema erledigt . Details weiß ich allerdings nicht mehr . Es waren gebrauchte wie auch neue Tuner dabei , der einzige der mir in Erinnerung geblieben ist war der TX-2000 ( wegen des eierndem Abstimmdrehknopfes). Sicherlich hätten andere Kriterien zu anderen Beurteilungen geführt . Aber bei mir geht Empfang vor Klang . Habe mir dann selber den T-4970 gekauft und daher auch nur Erfahrung mit diesem Gerät . Nach Studium im Forum sieht man Yamaha auch anders zumal mit Filtertuning ja vieles zu machen ist . Hoffe ja es kommt noch mal eine Sammelbestellung für ZF-Filter . Die anderen Geräte die ich hatte waren für Fernempfang höchst ungeeignet . Mit einem T 4970 im Rücken habe ich mir halt einige schrullige Empfänger geleistet . Wobei ich insgesamt anmerken muß das ich früher kein extremes DXen betrieben habe sondern Wert auf entfernte stabil empfangbare Sender legte . Allerdings zu DDR -Zeiten Schwitzerdütsch auf UKW zu hören hatte schon auch was für sich .( Duft der großen weiten Welt ).


rotterle64



von rotterle64 - am 15.06.2005 17:54
Hallo

Was für ein Sender es war kann ich nicht sagen . Erst mal gab es keine mir leicht zugänglichen Infos über Schweizer Sender . Höchstens in einer Bibliotek mit Westzeitschriften und Literatur und die waren selten . Verstanden habe ich eh nichts . Nicht umsonst werden bei SF-Nachrichten in 3SAT deutsche Übersetzungen eingeblendet . Mit dem freien oberen Frequenzbereich das stimmt . Genaue Frequenz war damals allerdings nicht feststellbar . Meine Digitale Frequenzanzeige Marke Eigenbau funktionierte leider nicht so richtig . Brachte Störgeräusche und der IC der als schneller Vorteiler fungierte war ein schlechtes Exemplar schaffte nur wenig mehr als die Frequenz für die er spezifiziert war . Ab100 MHz war Ebbe .

rotterle64



von rotterle64 - am 15.06.2005 20:28
Hallo

Noch eine Bemerkung zur Qualität on Onkyo . Auch mein Tuner hat eine Macke .Alle paar Wochen ging das Gerät kurz aus d.h. Ton weg ,Display aus und manchmal Speicher gelöscht . Kundendienst wußte auch nichts . Waren aber so nett und haben mir die Serviceunterlagen geschickt . Habe das Gerät dann offen betrieben aber bis man hinzu gesprungen ist war der Fehler wieder weg . Habe mich aber dann dran gewöhnt .

rotterle64



von rotterle64 - am 16.06.2005 17:20
Eine Anmerkung zu den Frontends, die rotterle64 beschrieben hat:

T-4670: "bis zu vier abgestimmte Eingangskreise"

T-9990: "ein abgestimmter Eingangskreis, 3 abgestimmte Kreise zwischen Vorverstärker und Mischstufe"

Mir scheint, der T-4670 war speziell für Kabelempfang ausgelegt. Die abgestimmten Eingangskreise dämpfen nicht nur die abseits der Empfangsfrequenz liegenden Signale, sondern auch das Nutzsignal. Je mehr Eingangskreise der Empfänger hat, desto unempfindlicher wird er. Das macht aber nichts bei Kabelempfang.

Obwohl der T-9990 nur einen abgestimmten Vorkreis hat, muss er im Großsignalverhalten nicht schlechter sein als der T-4670. Das hängt dann nur von der Qualität des Vorverstärkers ab. Die drei abgestimmten Kreise zwischen Vorverstärker und Mischer entlasten dann nur den Mischer. Die Mischer ist bezüglich Großsignalverhalten das kritische Bauteil eines Empfängers. War er jedenfalls früher, als er meist nur aus einem einfachen Transistor bestand.

Die Bandbreite der abgestimmten Vorkreise auf UKW ist größer als die Bandbreite des Zwischenfrequenzverstärkers bzw. des Nutzsignals. Das heißt Signale, die unmittelbar neben der Empfangsfrequenz liegen, werden kaum abgeschwächt, erst die weiter entfernten Signale werden dann mit dem Frequenzabstand zunehmend abgeschwächt. Daher kommt wohl die in einem anderen Thread erwähnte Regel, dass der Frequenzabstand zwischen Sendern, die an demselben Sendeturm ausgestrahlt werden, mindestens 1,8 MHz betragen soll.

Ingo

von Ingo-GL - am 16.06.2005 19:38
hallo

>>Ingo-GL

Kann dir meistenteils zustimmen . Der T-4670 kam so 1990 heraus .Habe damals einen Testbericht in einer Hifi Zeitschrift gelesen .Zu dieser Zeit gab es noch vielfach ausführliche Beschreibungen der Schaltungskonzepte . Ich kann mich halt nur noch daran erinnern , das der T.4670 ein aufgebohrter Mittelklasseempfänger war . Nach kurzer Sichtung von Schaltplänen könnte es der T-4650 sein der mit zwei weiteren Eingangskreisen versehen wurde ( sieht man auch auf Fotos) .Welche Absicht dahinter steckte ist mir leider entfallen , kann durchaus Kabeltauglichkeit gewesen sein . die vier Kreise werden ja auch in der Stellung local benutzt . Das die vier Kreise auch das Nutzsignal dämpfen ist klar , ich kann aber keine qualitative Ausage zur Empfindlichkeitsverschlechterung machen . ich habe auch glaube geschrieben das die Konzeption des Eingangsteils nicht über seine Qualität entscheidet sondern das es darauf ankommt wie die Schaltung ausgeführt ist , siehe Konzept der Mischstufen bei T4670 und 9990. Letztendlich gilt aber immer noch Anzahl der Kreise vor der Mischstufe entscheidet über Spiegelfrequenzdämpfung und die Anzahl der Kreise vor dem Vorverstärker über Kreuzmodulation .Jeder Empfänger stellt einen Kompromiss verschiedener Eigenschaften dar . Und wenn man die Mischprodukte wegbekommt kann man vielleicht mit einer leichten Empfindlichkeitseinbuse leben . Und selbst in DX hat der T-4670 noch zwei abgestimmte Vorkreise . Ich habe aber auch niemanden den T4670 empfohlen ich habe ihn lediglich als eventuelle Alternative zur Dispositiion gestellt .Habe übrigens gesehen das User Cristoph einen T-4670 hat . Er Konnte also eine fundierte Ausage machen .


rotterle64



von rotterle64 - am 16.06.2005 21:48
Ich hab' mich ehrlichgesagt nie im Detail mit der Schaltung des T-4670 befaßt (besitze auch leider keinen Schaltplan für dieses Gerät), und mangels geeigneter Antenne auch nie zum richtig professionellen DXen verwendet. Ob er jetzt besonders empfindlich oder besonders unempfindlich ist, kann ich nicht sagen. Laut zeitgeössischen Testberichten sollte er aber damals (1990) einer der besten Tuner gewesen sein.

Meine 5-Element-Yagi plus Antennenverstärker verträgt er (im Gegensatz zum Satellit 700 und Satellit 3400) einwandfrei, keinerlei Mischprodukte o.ä., und die Empfindlichkeit war eigentlich immer absolut zufriedenstellend für mich. "Echtes" DXing, so, wie ich es jetzt mit meinem Sat700 zumindest ansatzweise betreibe, habe ich mit dem Onkyo allerdings nicht gemacht.



von _Christoph - am 17.06.2005 07:16
Hallo

Danke für die schnelle Antwort und Entschuldigung für das fehlende h im Namen . aber ich war gestern so müde das ich beim schreiben eingeschlafen bin und wenn ich die Nase von der Tastatur genommen habe war ich überascht was ich gerade geschrieben habe . In http://www.fmtunerinfo.com/T-4670sch1.png und http://www.fmtunerinfo.com/T-4670sch2.png gibt es einen Auszug aus dem Schaltplan . So wie ich das auf die Schnelle sehe werden bei Local nur die Kreise zugeschaltet . Der Vorverstärker wird nicht überbrückt .


rotterle64



von rotterle64 - am 17.06.2005 18:17
Der Antennenverstärker stammt noch aus der Zeit, als ich mit einem Wurfdipol + Antennenverstärker am Balkon südtiroler Sender empfing. Der Antennenverstärker war nötig, weil sonst die schwachen Pegel durch den HF-Müll meines Computers überlagert worden wären.

Mit der Yagi + Antennenverstärker habe ich meinen 2003er Bandscan (auf meiner Website) erstellt, die Signalstärke machte nie Probleme, auch nicht beim Wendelstein (der aber fast 40km entfernt ist). Wirklich nötig ist der Verstärker eigentlich nicht, aber der Verstärker war seinerzeit mit dem Onkyo verbunden, weil normalerweise eine Wurfantenne dranhing. Ist aber inzwischen längst passee, da ich mittlerweile ausschließlich mit dem S700 scanne. Ist viel flexibler...



von _Christoph - am 18.06.2005 13:08
Hallo

Habe noch mal ein wenig im Netz geschmökert . In "Tuner Information Center - Vintage Stereo Tuners" Gibt es Beschreibungen verschiedener Tuner . Zwar gibt es einige Kleinigkeiten wo zwischen Text und Schaltplan Differenzen bestehen aber insgesamt schöne Seite . Dort gibt es auch eine Beschreibung des Yamaha T 85 . Hier ist auch von zwei Eingangskreisen vor dem Vorverstärker die Rede , wie also beim T4670 im DX Modus und einer mehr als im T4970 und T9990 . Und die Empfindlichkeit des T-4670 durfte mit anderen Onkyos vergleichbar sein . Natürlich kann manchmal ein kleiner Unterschied schon entscheidend sein . Bei E-Bay gibt es ja gerade einen T-4670 und ein T-85 kommt bestimmt auch mal wieder .. Mal sehen wie sich der Preis entwickelt . Kommen halt in Zukunft auch noch ein paar empfangsstarke Geräte zu meinen Protesengeräten hinzu . Aber erst mal will ich sehen was meine Gerätschaft bringt auch mal das Filtertuning betreiben . In einer Woche habe ich Urlaub , dann werde ich erst mal meine Anlage auf dem Dachboden in Stellung bringen . Wenn bis dahin der T9990 da ist werde ich versuchen die Genauigkeit seiner Pegelanzeige mit Amateurmitteln festzustellen . Gab dazu ja schon Diskussionen darüber , habe aber keine Lust massenhaft alte Beiträge durch zukämmen . Wer konnte vor ein paar Wochen ahnen das mich nach Jahren wieder das DX-Fieber erwischt . Danach werde ich meine 14E UKW im Vergleich zu einem einfachen Dipol ausmessen und anschließend den Umbau zur 18E UKW vollziehen . Dann wird das Ausmessen wiederholt . Werde dann auch mal die Großsignalfestigkeit unter die Lupe nehmen . Habe früher nach der Methode gearbeitet , Senderstandort anpeilen Frequenz einstellen und hören ob was kommt . Habe also das Band meist nicht direkt abgescannt . Wenn ich per Hand durchgestimmt habe ist mir eigendlich nichts ungewöhnliches aufgefallen . Habe aber auch meist in südliche Richtung geschaut also Bleßberg nur im Augenwinkel wargenommen . Dann kann ich auch , wenn ich mir oben genannte Geräte ersteigere, Vergleiche ziehen .

rotterle64



von rotterle64 - am 18.06.2005 13:37
Das ist die Buchse für den Stromanschluss

von Antennenfinder - am 23.06.2005 20:39
Hallo,
benutze einen Onkyo T 4450 und hab ein kleines Problem.
Wenn ich den Sendersuchlauf starte ,rauscht er durch alle Frequenzen ohne einen Sender zu finden. Beim manuellen Suchlauf finde ich jeden Sender, und kann dann auch abspeichern.
Allerdings nur in Mono. Sobald ich auf Stereo umschalte bleibt das Radio stumm. ( Keine Empfangsanzeige) Der Tuner hängt am Kabelanschluß, und die Anschlußdose ist ok. Hat einer ne Idee ?

von Atos - am 17.01.2007 00:59
Wenn der Tuner eine "Cable" Taste hat, die einfach mal vor dem Sendersuchlauf drücken.

von Chief Wiggum - am 17.01.2007 05:33
Was sagt die Feldstärkeanzeige dabei? Wenn Stereo nicht geht, sollte der Empfang ja eher schwach sein. Um auszuschließen, daß es die Kabelinstallation ist, mal einen Behelfsdipol direkt anschließen. Sonst kann's natürlich schon sein, daß im Gerät was ausgefallen ist (einen völlig verstellten Abgleich würde ich für unwahrscheinlich halten, jedenfalls ohne Zutun von außen). Der Abschwächer dürfte ja nicht permanent geschaltet sein, das sollte APR automagisch machen.

von Stephan Großklaß - am 17.01.2007 08:51
Der Tuner hat keine "Cable" Taste.Die Feldstärkeanzeige wird im Monobetrieb nicht angezeigt,und wie gesagt, im Monobetrieb läüft das Gerät einwandfrei.Was ist ein Befehlsdipol?

von Atos - am 17.01.2007 10:11
Hallo,
tuner ist wohl defekt. Bin nicht mehr auf dem laufendenden. Kann mir einer einen guten Tuner
empfehlen? ( ca 400 - 500 Euro) Meine Ausrüstung: Vorstufe 3390, Endstufe 5590, CD DX 6550
Alles Onkyo. Lautsprecher : System-Audio SC 1750 (Dänischer Hersteller)
Gruß
Atos

von Atos - am 18.01.2007 23:52
@ Atos

Bevor jemand eine Empfehlung für einen Tuner abgeben kann wäre es noch interessant zu wissen, was denn für dich beim Tuner am wichtigsten ist! Klang, Empfindlichkeit, DX-Fähigkeit, Filtertuning, etc. ... oder ein Kompromiss? Und muß es ein neuer sein oder kann es auch ein gebrauchter sein? Wieder ein Onkyo?

Je mehr wir wissen desto besser können wir dich beraten!

:xcool:

von Valkosipuli - am 19.01.2007 02:00
@ Valkosipuli

Also wichtig wäre mir der Klang.Da ich die Sender über Kabel empfange, und diese sehr dicht beieinander liegen, wäre wohl eine gute Trennschärfe angesagt.Empfindlichkeit, DX-Fähigkeit, Filtertuning,etc.... sorry da hab ich keine Ahnung. Eigentlich muß es kein Onkyo sein. Wenn bei meinem alten Tuner im Radio gesprochen wurde, hmmm, wie soll ich das erklären... es zischte dann im Hochtonbereich. War schon beim Fachhändler, der empfahl mir den Marantz ST 7001.
Aber die wollen ja auch nur verkaufen.
:confused:

von Atos - am 19.01.2007 11:05
Aus dem Handbuch zum T-4450 ist nicht ersichtlich, daß die Signalstärkeanzeige nur in Mono funktionieren sollte, das wäre auch Quatsch. Entweder liegt ein Problem mit der Kabelinstallation vor (z.B. Kurzschluß irgendwo) oder das Gerät hat einen Defekt - deswegen solltest du ja mal eine terrestrische Antennenstrippe als Gegenprobe anstöpseln, entweder die Signalstärke bleibt so klein (Tuner putt) oder die Anzeige geht öfter mal in Richtung Maximalpegel (Kabel putt). Jedenfalls erklärt das, warum Stereo nicht geht, ein gewisser Minimalpegel ist dafür schon nötig. Zischeln im Höhenbereich kann übrigens ebenfalls auf Probleme in der Kabelinstallation hindeuten, genausogut aber natürlich auch auf mangelnde Trennschärfe - ging das denn beim Umschalten auf schmale Bandbreite weg? (Der T-4450 hat dieselbe Filterbestückung wie der T-4650, und der hat in narrow eine sehr gute Trennschärfe - 2x 230 GDT + 2x 150. Klang ist dann halt nicht mehr ganz so.)

Zum Thema Neukauf:
Solange du damit nicht auch DAB empfangen willst, wäre der Marantz nicht die richtige Wahl (es handelt sich um ein Kombigerät DAB/UKW), Kabel heißt oft viele Sender mit hohen Pegeln, da müssen Großsignalfestigkeit und Trennschärfe stimmen. Bei deinem Budget ist auf dem Gebrauchtmarkt ohne weiteres ein Spitzenhäubchen, äh, -tuner plus Neuabgleich (und ggf. Modifikation) drin. Von Onkyo würde ich mir mal T-9900 und T-9990 ansehen, von Kenwood KT-1100SD, KT-6040 und KT-6050, von Yamaha den T-85, und ein Pioneer F-91 wäre auch nicht schlecht. Zum Thema Abgleich/Service würde ich mal in der Link-Abteilung von highend-radio nachsehen, die Suchfunktion bringt dort sicher auch manches an Diskussion zum Thema zutage. Viele gute Geräte sind inzwischen recht betagt (20 Jahre plus x) und können schon mal einen Neuabgleich und ggf. Tausch diverser Elkos vertragen; Modifikationsmöglichkeiten zur weiteren Verbesserung der Performance gibt es auch des öfteren.

von Stephan Großklaß - am 19.01.2007 19:43
Wo es hier um Neukauf geht: Ich habe noch einen Onkyo-Tuner T4250 hier rumstehen, kann jemand ihn gebrauchen?

von mago - am 20.01.2007 08:20
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