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Fotos eurer Antennen / Empfänger

Startbeitrag von WiehengeBIERge am 04.07.2005 12:39

.

Die 50 interessantesten Antworten:

Ich poste sehr gerne hier was ! :-)

Die ersten zwei Bilder sind von gerade eben, oder wie Zwobot sagen würde: "kackfrisch"... :rolleyes: :D

Beginnen wir bei den Empfängern:
--- Lycos Account gelöscht - Bild leider nicht mehr verfügbar ---
Gesamtansicht meines DX-Shack ... die Portabelecke mit Sangean, Minidisc-Recorder (von Sharp), Casio und Degen

--- Lycos Account gelöscht - Bild leider nicht mehr verfügbar ---
Stationäre Ecke (am selben Tisch!) mit Onkyo, Verstärker, Tapedeck, im Einbauregal sind Rotorsteuerung, Mikroanlage (kaum in Verwendung), Maycom Flugfunkscanner (der grüne kleine Empfänger) und ein s/w TV zu sehen

--- Lycos Account gelöscht - Bild leider nicht mehr verfügbar ---
Der DEGEN DE1103, ist ja in aller Munde... Näheres hierzu: Test auf meiner HP

--- Lycos Account gelöscht - Bild leider nicht mehr verfügbar ---
Der berühmte ATS 909 bei angehobenen Bedingungen im Juli 2004...

--- Lycos Account gelöscht - Bild leider nicht mehr verfügbar ---
Der Blaupunkt Woodstock DAB 53

Antennen am Dachboden:
--- Lycos Account gelöscht - Bild leider nicht mehr verfügbar ---
Hier sieht man die Conrad 5-Element die am Rotor hängt und im Hintergrund kann man die Televés DAT 45 (UHF) erkennen. Ganz oben hängen noch die Antennen für den TV meiner Eltern, die noch schönere Bilder als die Televés bringen, aufgrund der Höhe... kein Platz aber da oben!

von DX-Project-Graz - am 05.07.2005 21:09
So, nun will ich auch mal:

Hier der bekannte Sangean ATS-909W:


... und der Sangean PR-D3L mit „giftblauer“ Display-Beleuchtung. Steht meistens in der Küche:


... und der Sangean WR-1:


... und der Sangean WR-2, steht meistens im Arbeitszimmer:


... und die beliebte DBOX2 (im Arbeitszimmer), dank integrierter Netzwerkkarte direkte MPEG2-Aufnahmen möglich!
Weitere Vorteile möchte ich nicht erläutern :D !



... und mein 12 Jahre alter Loewe-Fernseher (Schlafzimmer) mit Video-/Audio-Link-Verbindung zur DBOX2:


... und auf dem Dachboden die Televés DAT75. Für einen noch besseren Empfang der niederländischen
Regionalsender werde ich sie wohl auf dem Dach installieren müssen!





von Günni74 - am 06.07.2005 11:15
So, dann stell ich euch auch mal meinen Kram vor. Als wichtigstes wären da mal die Dachantennen:



Ganz unten die Antenne Richtung Salzburg (Gaisberg) für ORF 2 und ATV, drüber die Antenne für ORF 1. Drüber meine 5-El-UKW-Yagi, die Richtung München zeigt. Wiederum drüber die alte ARD-Antenne Richtung Wendelstein, bei der ist aber schon längst das Kabel ab. Hier komme ich leider nicht mehr ohne Hilfsmittel hin. Das gleiche gilt für die Antenne drüber, ehemals ZDF/BFS auf Schnaitsee ausgerichtet. Hier ist ebenfalls das Kabel ab. Naja, DVB-T geht so oder so auch mit Zimmerantenne. Lediglich die UKW-Yagi würde ich gerne etwas höher hängen, die habe ich schon mit Zehenspitzen festgeschraubt. Werd mir wohl mal so ein Steigrohr hinschrauben, damit ich etwas weiter rauf komme.

Das ist der Sangean ATS 909, derzeit mein einziger portabler Weltempfänger.



Man erkennt vielleicht die Anzeige des PI-Codes dank der Modifikation durch Erich. Außerdem sieht man links als zweites Kabel von unten die Leitung für DRM zum PC (oder zum nachfolgenden Gerät).



Das ist mein TV-Gerät (Grundig), drunter der Topfield-Sat-Receiver (mit Festplatte drin) und nochmal drunter mein alter Videorecorder.



Dann ist das hier mein UKW-Receiver (Tuner+Verstärker) von Grundig.



Aktuell nur noch als Verstärker genutzt wegen dieser beiden Geräte. Der Onkyo Tuner T4970 mit Dynas und drüber der Eltax Tangent DAB-50 für den DAB-Empfang. Links neben den Geräten mein Audio-Umschalter (mir gehen langsam die Eingänge am Verstärker aus).



Zu guter letzt noch einmal um 90° nach links gedreht die Sicht aus meinem Wohnzimmerfenster. Auf der linken Seite sieht man hinten schwach die Hochries, Sender von Antenne Bayern (107,7), prügelt brachialst rein (ca. 15km entfernt), auf der rechten Seite weiter hinten der Wendelstein (25-30km entfernt), nahezu genauso brachial vom Signal her. Rechts unterhalb des Wendelsteins ein für mich empfangstechnisch sehr ärgerlicher Hügel, aber man kann halt nicht alles haben. Zum Simssee gehts hinten links runter (unterhalb der Hochries) wäre er, wenn er nicht vom anderen Haus verdeckt wäre.




von Habakukk - am 06.07.2005 17:38
So, dann mal die Sammlung, mit der ich meistens Radio höre und manchmal auch DXe.



Das ist mein Sangean ATS 305, in Abgrenzung zu den 909ern auch von mir gerne "kleiner Sangi" genannt. Zu sehen ist er gerade auf einer Busreise auf den Weg nach Weimar. Er ist nicht ganz so empfindlich wie der ATS 909, aber die Trennschärfe ist recht gut, da er von Jürgen Martens mit einem 80-kHz-Filter ausgerüstet wurde.



Oben ist mein "Ghettoblaster", ein Grundig RR 700 CD. Fast einmalig war damals, als ich ihn gekauft hatte, dass er einen digitalen PLL-Tuner hat - was aber das einzige "Schmankerl" an diesem Gerät zu sein scheint. Die Empfindlichkeit ist erwartungsgemäß bescheiden (nicht von der Marke blenden lassen!) und die Filter sind wie Scheunentore. Die Bestückung habe ich aber nicht herausfinden können, weil sich das Gehäuse gegen die Öffnung meinerseits heftig wehrt... :rolleyes: Ansonsten dient er als Verstärkerersatz, da er auf der Rückseite einen Line-Out hat, der auch rückwärts funktioniert - und der Sound ist für so eine Plastik-Rappelkiste wirklich gut...

Unten ist mein Schätzchen, ein alter Tuner von Dual, Modell CT 1440, der lange Jahre still und leise Teil unserer Anlage war, bis der Verstärker durchbrannte. Ich rettete ihn vor dem unverdienten Tod, und er liefert wahre Glanzleistungen auf MW und LW, wo er einen viel besseren Klang liefert als der metallisch klingende AM-Tuner der Sangis. UKW empfängt er derzeit nur mit einem Verlängerungskabel am Antenneneingang, mit einer richtigen Antenne wäre durchaus mehr drin. Filterbreite ist 230 kHz, da er aber Keramikfilter hat, sollte das Sockeln/Wechseln kein Problem sein ;-)



Das Blaupunkt Kiel CD 30 im VW-Bus meines Dads, der leider für praktisch alle Fahrten herhalten muss. Wieso leider? Dieses Radio hat durchschnittliche Empfangsqualitäten (also etwas unter Sangi-Niveau) aber es hat Scheunentorfilter, einen tauben Suchlauf (manueller Suchlauf geht nur, wenn man alles abschaltet) und dann noch eine total bescheuerte AF-Logik...



Das Peugeot-Werksradio im Auto meiner Mum, das Lenkradfernbedienung und alle anderen Finessen hat und in den Empfangsleistungen - raketenschnelles RDS inklusive - der Spitzenklasse von Blaupunkt in diesem Modelljahr (es ist von 1994) in nichts nachsteht. Derzeit hängt es an einem Lambda/4-Stab, und ich möchte nicht wissen, wie das Teil abgeht, wenn man es an eine Yagi hängt... :eek:

Leider fahren wir mit diesem Auto viel zu selten... :-(



von Hagbard Celine - am 13.07.2005 16:36
Bei mir ist es zwar viel, aber ausser dem Sangi nichts wirklich effektives:

Zuerst der Radiotuner meiner Hi-Fi Anlage (JVC FX-382R)

Ist ans Kabel angeschlossen. Kann RDS: PS, RT, EON (TP, NEWS, INFO), PTY, PTY-Search, CT) Hat UKW, MW und LW (LW sogar bis 143 kHz). Ist aber mit normaler Wurfantenne nicht sehr empfangsstark und hat sehr breite Filter

Dann mein Sagi ATS909W

Modifiziert mit Filtersockeln (Danke Erich ;). Meist habe ich 110/110 kHz Filter drin. Habe auch 80/53 kHz Filter zum tauschen.

Ein tragbares Radio von JVC mit CD Player

Absolut unterirdische Empfangsqualitäten. Nur Ortssender gehen halbwegs vernüftig. Großsignalfestigkeit fast = 0

Grundig Ocean Boy 510

Unmodifiziert. Zum Normalhören geeignet. Mehr auch nicht.

Sony ICF-M50RDS

Etwas besser als der Ocean Boy. Hat keine LW aber KW (nur 49 m)

Und seit gestern ein besonderes Schätzen habe ich seit gestern (Nordmende):

Kann UKW, MW und LW. Leider klemmt die Abstimmung für die AM Bänder fest. UKW geht. Sehr schöner Klang. Habe das Radio gestern von unserer Nachbarin bekommen.
Habe UKW kurz ausprobiert. Ausser den Ortssndern habe ich nichts reinbekommen. Ist auch keine Antenne dran. :confused:



von Sebastian Dohrmann - am 13.07.2005 17:28
Net schlecht Basti ;)

Mein Sangi


Meine Stereoanlage (die mit den 80khz Filtern)



Meine 5-Ele-von-Leipzigs-Dächern-heruntergeholt-und-frisch-poliert-UKW-Yagi
Aufm Dachboden, dort aber sehr eingeschränkt



Und seit heute neu , an der SATschüsselhalterung und mit einem Besenstiel befestigt
, ungefähr Richtung Ochsenkopf ausgerichtet, Bayern3 auf der 99,4 ist schonden ganzen Tag, wenn auch stark fadent, zu empfangen !





von Chief Wiggum - am 13.07.2005 17:57
@ Chief Wiggum: krass, deine Yagi liegt ja auch zwischen dem ganzen Kram rum, war bei mir auch so, bis ich sie neulich unterm Dach an der Wäscheleine festgebunden hab:D

das RDS-Foto von radioeins hätte ich auch reinstellen können und sogar ne Baulampe hast du - genau wie ich :eek:
jetz sag nur du hast die auch wie ich von Sylt mitgebracht ?! ;-)

hier mal meine Yagi in NWM mit Wäscheleine und Band zum Festbinden:


und die Panasonic-Anlage die unten dranhängt:


das VW Beta, nur echt mit Eisstiel:


vom Blaupunkt mach ich heute kein Foto mehr, kein Bock:p

von Gelöschter Benutzer - am 13.07.2005 19:56
So ich bin nicht unbedingt der beste fotograf aber hab mir mühe gegeben.
los geht´s mit meinem neuen degen 1103

mein "stapel" von oben nach unten: DVB-S Rec., ADR, VCR, Yamaha Tuner+Receiver, Verstärker

Der Grundig TV in meinem Zimmer (der analog-terrestrische ARD-Empfang ist bei uns wirklich so miserabel wie hier!)

Der Frundig Oceanboy im Eßzimmer:

Wir kommen zum Wohnzimmer. Im Fernsehschrank: Analoger Sat-Receiver (seehr alt), Luxman-Tuner (sehr guter analog-tuner!!), und alter toshiba-videorecorder

Der Philips-TV (nein ich bin nicht brot-verrückt, aber die nachtschleife hatte sich gerade so angeboten)

Zu guter letzt noch unser gutes altes telefunken-tonbandgerät. Es funktioniert heute noch einwandfrei und die tonqualität übertrifft fast jede kassette.




von ANDREAS R-|-DJ - am 13.07.2005 20:26
@ Sebastian Dohrmann

"Ausser den Ortssndern habe ich nichts reinbekommen. Ist auch keine Antenne dran"

Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht. Bei einigen Geräten lässt sich die verbaute Zimmerantenne (Dipolschleife und oder Alukombination) auch an der Rückwand ausstecken und sich eine normale externe Antenne einstecken. Man kann auch leicht ein heutiges Koaxkabel nehmen und dann einfach zwei "Bananen"stecker dranmachen, das passt schon.

Ich habe sehr gute Erfahrungen was die Empfindlichkeit und Trennschärfe geht gemacht:

z.B. ohne Probleme gingen nebeneinander (über die Dachantenne) an einer Philips 1004 Musiktruhe (BJ 1958, geht bis 100 Mhz)

97,9 SWR2 Felberg (schwaches Signal)
98,1 SWR3 Aalen (mittleres -)
98,2 Radio-V Pfänder (mittleres -)
98,4 SWR3

Der Saba Freudenstadt (ca. gleiches BJ, geht bis ca. 101,5 Mhz) hatte auch keine Probleme:

100,3 Bigfm Geislingen identifizierbar trotz
100,4 Regenbogen Hornisgrinde (fast Ortssender)

101,3 Antenne1 Stuttgart (Ortssender)
101,5 DRS1 Säntis (mittleres Signal) ohne Übersprecher


Viele Hifi-Tuner ohne Bandbreitenverstellung "Narrow" sind da wesentlich schlechter. Z.B. der Sony Tuner meines Vaters (RDS, 44cm, 5-6 Jahre alt, ohne Narrow) packt es nicht DRS1 101,50 sauber zu empfangen wegen der 101,30 und den verbauten Scheunentorfiltern.


Wenn ich mal wieder daheim bin, reiche ich Fotos der Empfänger und von den Antennen nach.

Gruss,
Rainer



von RainerZ - am 14.07.2005 11:55
[Halb-OT]

Ich überlege mir, meine doch etwas schmächtige Ausrüstung demnächst aufzustocken. Allerdings kann ich nicht nach purer Empfindlichkeit gehen, denn der Große Feldberg dröhnt hier mit ca. 90 dBµV (laut einer hochauflösenden Radio-Mobile-Berechnung) die Empfänger zu. Man muss hier also wählerisch sein, wenn man DXen will - Robert S., Jens Ullrich und tomfritz sowie auch einige andere hier dürften dieses Problem kennen.

Ich liebäugele mit dem Sangean WR2, wüsste aber gerne, wie großsignalfest er ist - nicht dass er dann am Ende an ner Yagi hängt, um den Feldberg auf zig Misch- und Spiegelfrequenzen zu empfangen. Mein ATS 305 befindet sich bereits an seinen Grenzen, und auf der zwangsverordneten Stille um die Feldberg-Frequenzen machen sich die ersten Mischprodukte breit. Und auf 96,85 meistens ein verzerrtes HR2, aber immerhin mit aufblinkendem RDS-Symbol, zu haben, hat auch schon was - und das war auch der Grund dafür, ein Stück RDS-Empfindlichkeit zu opfern und einen 80-kHz-Filter einbauen zu lassen :-(

Wenn es reibungslos möglich wäre, bei einem Internet-Laden den WR2 zu kaufen, mir dann eine Yagi zu leihen :D und ihn dann "wegen Nichtgefallen" innerhalb von 14 Tagen zurück zu geben, wär das kein Problem. Mit einem großsignalfesten Blaupunkt-Autoradio wäre ich natürlich auf der sicheren Seite, allerdings müsste ich dann viel Bastelei und ein teures und schweres Netzteil investieren, um das Teil überhaupt erstmal am Stromnetz lauffähig zu machen, und ein Kästchen mit einem Autoradio und selbst nur einem Lautsprecher wäre sicher größer als der WR2 selbst, allein schon aus dem Grund, weil ein Autoradio eine festgelegte Breite hat. Auch wäre viel handwerkliche und löttechnische Arbeit erforderlich, um daraus ein Gerät zu machen, dass den WR2 halbwegs ersetzen kann. AUX-Eingang für einen MP3-Player inklusive.

[/Halb-OT]



von Hagbard Celine - am 14.07.2005 17:44
Die bessere Empfindlichkeit des WR2 ist für mich Mittel zum Zweck, die Großsignalfestigkeit nötig, um ihre Vorteile nicht zunichte zu machen. Alles das könnte ich auch mit einem umgebauten Autoradio bewerkstelligen, eine Lösung, die z.B. PowerAM bevorzugt. So ein Autoradio an ner Richtantenne ist schon was feines, allerdings erfordert das einiges an Bastelarbeit, und will man mal nicht über die Yagi gehen, weil man eh nur Ortssender empfängt. hängt man halt nen einfaches T-Dipolkabel aka bessere Wurfantenne dran, das man bei Conrad oder anderen für wenige Euro erstehen kann. Und ein Autoradio mit AUX-Eingang und zumindest guten Empfangsleistungen (wenn nicht sogar mit Dynas- oder Sharx-Tuner) ist schon etwas schwieriger zu finden, da solch ein Eingang - ganz nützlich, wenn man mal gut codiertes Internetradio oder MP3s vom Computer hören will - längst nicht Standard zu sein scheint. Es sei denn, die ganzen Anbieter vergessen, ihn in einer Artikelbeschreibung zu erwähnen. Es gibt noch mehr Pro- und Contra-Argumente, die ich jetzt erst gar nicht aufzähle.

Und wenn ich jetzt den Telefunken HT 870 für sagen wir mal 30 ¤ bei eBay kaufe, dann bräuchte ich noch einen Verstärker und Boxen, und die kosten auch nicht viel. Und nicht vergessen - ich bin keiner, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, in der tiefsten Mitte Deutschlands 3FM hörbar zu machen oder so. Dafür hätte ich wahrscheinlich nicht einmal das Budget. Mir geht es nur um einen Empfänger der 1. gut klingt, 2. über eine externe Antenne gut empfangen kann und 3. diese auch verträgt. 2 und 3 wären mit einem (vorhandenen) analogen Tuner erfüllt, wobei ich bei dem erst einmal testen müsste, ob mit schmaleren Filtern eine Trennung auf 100 kHz unter diesen Umständen (es geht mir u.a. um 107,2 Eins Live Ederkopf vs. 107,3 HR4 Heidelstein, Pegelunterschied dürfte 10-15 dBµV sein, Winkel grob gerechnet knapp 90°) möglich wäre. Müsste ihn dann weiterhin notdürftig über die Plastikkiste laufen lassen, die man gerne "Ghettoblaster" nennt.



von Hagbard Celine - am 16.07.2005 01:11
Dann werd ich auch mal :D


die obere hängt da zur Zeit nur als Deko


noch ’ne kleine, ebenfalls nirgendswo mit verkabelt


der Sangy


meine Anlage, die schon längst auf’n Müll gehört, da CD und Tape tlw. nicht mehr funzt :angry:


der robo :D
sehr gut zum MW hören
auf UKW geht’s bloß bis 104 MHz, aber da zusätzlich da noch was verschoben ist, schafft er die 104,1 delta schon nicht mehr


für die Küche
na, was läuft da grad? :D

von dudelfunk - am 16.07.2005 10:06
> wie hast du denn die vielen Antennen zusammengeschaltet ?

Tja, das ist eine Wissenschaft für sich... und ich wusste, dass die Frage kommt! ;)
Also, fangen wir beim einfachen an: die drehbare UKW-Antenne und die DAB-Yagi gehen direkt auf einen Antennenverstärker und dann mit einem separaten Kabel in meine Wohnung.
Deutlich komplizierter wird's bei den übrigen Antennen, die das normale Hausverteilnetz speisen. Bei den beiden UKW-Antennen ging es noch ohne grossen Aufwand. Die sind mit einem simplen Zweifachverteiler zusammengeschaltet, was erstaunlich gut funktioniert. Und die Band-I-Antenne ist auch kein Problem: rein in den Band-I-Eingang des Verstärkers und fertig. Bei den restlichen TV-Antennen ist jedoch etwas mehr Aufwand angesagt: jede Antenne hat einen Vorverstärker, entweder direkt integriert oder sonst in unmittelbarer Nähe. Danach kommen die genialen Dreikreis-Einkanalfilter von Polytron. Wie es der Name schon sagt, sind das im Prinzip Bandpässe, die nur jeweils einen Kanal durchlassen und auch eine separate Pegelregelung für jeden Kanal erlauben. Nach der Filterung wird alles wieder mit Verteilern auf eine gemeinsame Leitung gebracht und nochmals verstärkt. Hört sich nach viel Gebastel an, funzt aber in der Praxis sehr gut...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 18.07.2005 17:33
So, jetzt habe ich endlich eigenen Webspace und es auch tatsächlich geschafft, den mittels FTP-Programm zu erreichen und das erste Bild hochzuladen (ich tu mich mit sowas irgendwie schwer, besonders mit dem Konfigurieren des FTP-Programms). Es hat aber letztendlich geklappt...

Hier ist ein Bild meines tragbaren Chase-Empfängers, der aus Alt-Beständen meines Arbeitgebers stammt und mir schon bei so mancher "Berg-DXpedition" gute Dienste geleistet hat, zumal er in einer stabilen Ledertasche tragbar ist und über einen fest eingebauten Akku verfügt.

http://home.arcor.de/diesel-stiesel/Pictures/Chase.jpg

Frequenzbereich: 10 bis 1000 MHz durchgehend, AM & FM, Bandbreite in mehreren Stufen umschaltbar, Feldstärkenanzeige in dBuV oder dBm und als Balken, Scan-Funktion mit frei wählbaren Anfangs- und Endfrequenzen, Rauschsperre gegenläufig zum Feldstärkebalken einstellbar, sehr guter Klang trotz des kleinen Frontlautsprechers. Antenneneingang über N-Schraubbuchse (50 Ohm). Das Gerät ist über nur wenige Knöpfe und den großen Drehregler komplett menügesteuert zu bedienen. Ich würde gern wissen, ob man für das Gerät (Bj. ca 1991) noch irgendwo Software herbekommt, denn eine RS232-Buchse zum Einspielen von Updates ist auf der Seite vorhanden.

von Optimierer - am 30.07.2005 22:29
So, endlich wieder im Besitz der Kamera, es hat sich bei mir einiges getan.
Zunächst die Antenne:

Fangen wir von unten an:
6-El-VHF auf Roermond (Ned.1, K5), darüber eine Fuba XC343B (Max. Gewinn 13,5 dB auf K37 für Ned 2+3 aus Roermond (K31/34). Richtung: 242°
Rechts daneben eine Fuba XC343D für SW RP aus Ahrweiler (K56), welcher auf K11 umgesetzt wird. Richtung: 152°
Nach hinten (95°) zeigt eine Fuba XC343D für den analogen Epfang von ARD (Nordhelle, K30), ZDF (Wuppertal, K22) und WDR 3 (Lüdenscheid, K60) und alles DVB-T-mäßige aus dem Ruhrgebiet.
In ungefähr die gleiche Richtung (93°) eine Astro-Kanalgruppenantenne für SSVC (Düsseldorf, K57).
Darüber ein Band-I-Dipol für La une aus Liege (K3, mehr schlecht als recht) und Sporadic-E (215°).
Und oben halt der Rotor mit den in der Sig beschriebenen Antennen. Steht im Moment so auf 125°.
Alle Fuba-UHF-Antennen haben einen AKV145-Vorverstärker im Anschlußkasten. SSVC und Ned.1 werden kanalselektiv vorverstärkt.


Die Schüssel:

Oben eine Kathrein CAS150 (drehbar von 72°Ost bis 53° West) mit Quattro-LNB und einem schielenden C-Band-LNB. Unten eine Kathrein CAS90 mit 3 Quattro-LNBs (13°, 19,2°, 28,5°)

Die Schaltzentrale:

Ohne Worte, würde den Rahmen sprengen, wenn Fragen aufkommen, werde ich diese gerne beantworten.

Die DX-Ecke:

Unten der Yamaha T-85 (gerade beim Filter-Test), dahinter ein Grundig SR1000 Receiver, darüber ein Grundig STR400AP, darüber ein Blaupunkt San Francisco RDM169, darüber ein Blaupunkt Köln RCM40.

Die Anlage im Wohnzimmer:

von Oben:
Grundig PS3000
ADR-Receiver von Einhell
Grundig GDV130
Technics SH-8046
Technics RS-B 608R
Grundig SXV 6000
Grundig ST 6000
Grundig A 5000



Der Glotzenschrank:

Grundig ST-82-675/9 TOP Multinorm
Technisat CAM1
Grundig STR 600 AP
Philips D-Box 2
Grundig VS 340
Schneider Video zum Kopieren

Die stille Reserve...
Antennen:


Autoradios:


Sonstiges (Videos, Receiver, D2-MAC...):



Nicht auf den Fotos: Die Glotze sowie der Video2000 im Arbeitszimmer, der DVB-T-Receiver (verliehen) sowie die Autoradios RDC300 bei mir und das Blaupunkt Los Angeles MP72 bei meiner Frau.



von Channel Master - am 31.07.2005 16:19
@tomfritz:
Die WISI EB66 hatte doch vier Reflektoren, oder? Von den Abmessungen ist die jedoch sehr ähnlich.

Zu den Kanälen 56 und 57: Das Ziel war, SSVC mit den geringstmöglichen Störungen zu empfangen. SW RP war nicht so wichtig, da dieses Programm ja auch über Astra kommt.
Hätte ich Nachbarkanalbelegung gewählt, hätte ein Programm (SW RP) stärker dran glauben müssen, als es jetzt der Fall ist. Da die Kanalweichen nicht so gut trennen, damit Nachbarkanalbelegung möglich wird, muss immer zusätzlich vor den jeweils anderen Eingang ein Sperrfilter für den anderen Kanal gesetzt werden. Diese haben aber auch eine Einfügedämpfung, die sich dann bei schwachen Signalen negativ bemerkbar macht.

Die Antenne (95°) für den Eingang Rest UHF muss ich jetzt schon mit zwei Sperrfiltern in Reihe betreiben (K31+57), damit keine Geisterbilder auf Ned.2 und SSVC sichtbar sind. Das hat aber zur Folge, dass ARD (Nordhelle, K30) schon knapp an der Rauschgrenze ist. Der Videotext der ARD ist schon ungenießbar, der VT vom umgesetzten SW RP ist noch fehlerfrei, allerdings ist eine gewisse Grobkörnigkeit nicht von der Hand zu weisen, der K56 wird ja schließlich dreimal verstärkt (AKV 145: 16dB, Umsetzer: 11dB, Astro Nachverstärker: 20dB). Der Eingangspegel von SW RP liegt schätzungsweise bei 41 dBuV.

PS: Habe noch ein paar Fotos der "stillen Reserve" nachgeschoben...



von Channel Master - am 31.07.2005 21:49
Also ich habe bei einer Aktiv-Zimmerantenne genau dieselben Wellenlinien auf K3 Liège. Scheint immer eine nicht ausreichend gesiebte Netzspannung zu sein, die da noch reinfunkt.
Auf den Band I nimmt heute eh keiner mehr Rücksicht, hauptsache SAT und evtl. noch UHF gehen.
Mach mal den Fachmarkt-Elchtest ("Fach"-"Berater" verunsichern, blödes Gesicht angucken und umkippen). Geh zu Geiz mach Blöd und frag einen der dortigen Verkäufer nach einer Band I-Antenne. Wäre mal gespannt auf die Reaktionen...

Channel Master: :spos: :spos:
Absolut Chefmässig, besonders die Schaltzentrale. Da kann ich daneben einpacken.
Die Antennen scheinen mir sehr dicht montiert...stört sich da nix gegenseitig. Wenn ich mal denk, was bei mir für ein Mast aufgezogen wurde, um den nötigen Abstand zwischen den Antennen zu lassen...da könnt ich ja noch 5-6 Sächlein dranhängen.

von PeterSchwarz - am 01.08.2005 21:06
@tomfritz:

Bin heute erst dazu gekommen, habe den Multiswitch mal deaktiviert. Du hast recht, die Wellenlinien sind weg. Der Pegel von La Une ist aber so schlecht, dass es nur bei Tropo zur Farbe reicht.

@Peter Schwarz:

Die Abstände der Antennen am unteren Mastteil sind alle OK. Der einzuhaltende Mindestabstand (80cm bei Beteiligung von UHF) gilt ja nur, wenn die Antennen in die gleiche Richtung zeigen. Wenn ich zwei oder drei vormastmontierte UHF-Antennen auf die gleiche Höhe des Mastes setze, geht das, wenn die Richtungen unterschiedlich sind. Wir haben früher oft einen "Mercedesstern" auf die Mastspitze gesetzt, bestehend aus drei XC343D auf Ahrweiler (152°), Roermond (242°) und Wesel (20°).

Nur den Band I-Dipol habe ich gnadenlos dazwischengequetscht, zur diesjährigen Sporadic-E-Saison musste das Teil einfach da hin. Die Mindestabstände sind bei weitem unterschritten, nach unten 20cm (UHF:80cm) und nach oben 80cm (UKW:150cm).
Und da machen sich gravierende Unterschiede bemerkbar, ja nachdem, wie die UKW-Antenne ausgerichtet ist. Die besten Ergebnisse auf Band I gibt es, wenn die UKW-Antenne auf 180° bzw. 0° steht, und das sogar unabhängig von der Zielrichtung des Band-I-Senders.

Zum Glück ist das Standrohr ein zweiteiliger Schiebemast, der auf max. 5,50m ausgezogen werden kann. Die Schelle liegt unter dem Doppelausleger für UHF. Das obere Mastteil schaut im Moment nur ca.1,5m raus, einen weiteren Meter werde ich noch zulegen können, und dann stimmen auch wieder halbwegs die Mindestabstände (UKW-Band I: ca.1,40m, UHF-Band I: ca.60cm).

Die dann entstehende Windlast ist wieder ein anderes Thema...



von Channel Master - am 02.08.2005 21:36
Bei mir kann ich nach 3 Wochen sagen, dass die Holländer aus Smilde (obwohl die Yagi horizontal ausgerichtet ist) jetzt dauernd gehen. Besonders erfreulich ist, dass 3FM 88,6 zum Stammgast wurde (heute morgen übrigens mit RDS) - den hat´s ja nach der Zerobase hier komplett aus dem Äther gerissen.
Auch Schleswig-Holstein ist deutlich besser geworden. Auch wenn ich nicht Zielgruppe bin: Ein NDR1 SH - Standort geht immer.
Nachteil: Die 90,5 Heide macht jetzt meistens sogar ungerichtet Vivacité kaputt (wenn nicht gerade Mega-Süd-Tropo herrscht).
Und DR P3 ist auch schwieriger geworden, weil auch N-JOY 97,3 WHV stärker geworden ist... :(
Naja, man kann nicht alles haben. Die Holländer waren mir aber schon wichtig.

Und: Grolsch hab ich auch schon in Groningen gesehen ;)



von T-O - am 11.09.2005 07:18
So, hiermit krame ich den Thread mal wieder vor und reiche ein paar Bilder meiner Empfänger und Antennen nach :-)

Zunächst fange ich mal bei der Antenne an. Die Triax TDA88 mit 2 Quadro LNBs für Astra 19,2 und 28,5 Grad, darüber die WB345+ zur Zeit vertikal für DAB BW und Bayern-Empfangsversuche, sowie ein Kreuzdipol das den besten Kompromis für Rundempfang bringt (Raichberg, Stuttgart, Hornisgrinde, Aalen, Grünten, Säntis, Pfänder u.a.)

Antennenanlage


Keller, Verteilung 4 Wohnungen; Technisat Gigaswitch 9/8 + Kaskade

Keller1


Keller, Axing TVS 6-00 Verstärker für die WB345+ und das Hirschmann Gema 4KR Kreuzdipol

Keller2


Meine Empfänger; Philips DFR9000 6.1 Receiver mit UKW und DAB, DVP720-SA DVD Player und Digicorder S1 im Einsatz

Haupt-Empfänger 1


Meine Empfänger, Philips DFR9000 Screenmenue im Radiobetrieb mit RT und Senderliste; Nubert NuBox 310 für guten Stereobetrieb (Rest läuft über Elac Cinema II XL), Pioneer CTS-740S und Philips VCR (nur noch selten genutzt)

Haupt-Empfänger 2


Mein Zweitempfänger ("Radiowecker") Ministry of Sound UKW/DAB/MP3 "Brüll"würfel mit überraschend gutem UKW-Empfang und Trennschärfe

Ministry of Sound Cube


Meine Oldtimer I: Philips 1004 Musiktruhe von 1958; Mono-Radio mit magischem Auge, Stereoverstärker und Stereoplattenspieler. Gute Trennschärfe

Philips 1004

Meine Oldtimer I: Philips 1004 offen mit Jukebox-Plattenstapler

Philips 1004


Meine Oldtimer II: Saba Freudenstadt von 1955

Saba FDS


Meine Oldtimer III: Blaupunkt 4W29 von 1949 zur Zeit ausser Haus in Reparatur (Garagenfund aus dem Haus meines Opas)

Blaupunkt 4W29


Nicht abgebildet: Skystar2 Satkarte im PC, 2 Musiktruhe

Alles funktionierend :-)

von RainerZ - am 12.10.2005 20:32
Zitat

Bei den UHF-Antennen ist mir immer noch unklar, was nun genau als Element zählt


Zumindest bei Fuba habe ich den Durchblick:
Der Dipol mit Anschlusskasten zählt als ein Element. (eindeutig)
Jedes Reflektorgitter zählt als ein Element. (finde ich blöd, da die XC311-Reflektoren aus jeweils 6 waagerechten Stäben bestehen, die Reflektorgitter der XC391 jedoch aus 8 => nicht vergleichbar, ich hätte die waagerechten Stäbe einzeln gezählt, macht man beim UKW-Doppelreflektor ja auch)
Jeder Direktor zählt vierfach. (finde ich auch blöd, den kann man auch einfach zählen)

Zitat

so ganz ohne entsprechende Leiter (geschweige denn ein Dachfenster).


Man kann auch drei nebeneinanderliegende Ziegel von innen herausnehmen und so einen provisorischen Ausstieg erzeugen. Als ich früher noch schlank genug war, passte ich auch noch zwischen den Dachlatten durch. :D

von Channel Master - am 05.03.2006 17:19
Hier habe ich noch etwas bilder von meine empfanganlage zu hause! :)

Zuerst mein geliebten Degen DE1103 (Unmodifiziert) mit neue Antenne:





Dieser radio ist meine DX-maschine. Da es eigentlich kein DX radio ist, habe ich trotzdem sehr gute empfangen! (Blessberg, Inselsberg, GF im T)

Hier mein Sanyo (Unmodifiziert) + Wurfantenne






Diese radio nutz ich nur zum normales radio hören, und kaum noch für DX. Mit einer vertikal aufgestelte wurfantenne nach Süd ist diese Radio sehr gut ge-eignet für Süd DX, sondern nichts. Diese radio nutz ich auch für RDS idendifizieren bei piraten.

von Jassy - am 26.03.2006 10:01
So dann stelle ich mein zeuch auch mal rein.Sangean ATS 909mit You FM RDS


Mein Degen mit der Planet Radio Frequenz.


Meine yaesu FT 747GX mit der Radio Exterior de España Frequenz.;-)


Mein Kenwood Autoradio mit der HR1 Frequenz um die Bundesliga zu hören.


und zuletzt mein ganzes chaos auf einem Blick.;-)




von Cervantes - am 26.03.2006 12:16
Beim Durchstöbern meiner Fotos von 2001 bin ich auch auf ein Foto meiner Antenne am Vor-QTH gestoßen:



Linker Mast: 2er Gruppe Fuba XC391D und Astro UK8 auf Rotor. Man sieht sehr schön die Knickung des Drehrohrs über dem Oberlager durch Sturmeinwirkung :-(
Der leere Ausleger unten am Standrohr war mein Steigeisen für Wartungsarbeiten...

Rechter Mast:
Oben: XC343C auf Wesel für ZDF, West3 und RTL und SSVC Viersen K23, XC343D auf Ahrweiler für SW3, XC323B auf Roermond für Ned. 2 und 3 (der Mercedesstern, jedenfalls fast)
Mitte: VHF auf Langenberg (ARD) und Roermond (Ned. 1)
Unten: XC343B auf Krefeld (SAT.1, K33, vertikal) und XC343D auf Witzhelden für VOX K39.

Wie gesagt, nicht aktuell, aber als Warnung an diejenigen, welche eine Zweiergruppe auf die Mastspitze eines 38er-Drehrohres zu setzen beabsichtigen...



von Channel Master - am 30.03.2006 21:05
Habe meine SAT Anlage mal wieder upgedated. Hatte ja vorher eine DigiDish 45 für Astra 19,2. Bevor nun Dolphin dort aber aller schwarz werden läßt, habe ich mir die Multytenne von Technisat geholt. Die Multytenne ist quasi eine DigiDish 45 allerdings mit 4 in 1 LNB für 4 Satelitten. 13° / 19,2° / 23,5° / 28,2° Und das ohne Motor und in wirklich kompakter Form.



Also an die gleich stelle geschraubt, wie die DigiDish. Dort kam Astra 19,20 wie gahabt mit gleichen Werten. Die BBC ließ sich dort allerdings nicht empfangen. Die Häuserkannte schattete 28,2° ost leider zur Hälfte ab. Einge Europabeam TPs gingen aber. Habe dann heute mal eine 20cm Ausleger drangebaut.



Und nun gehen alle 4 Positionen und auch der BBC Transponder. Wie man sieht ist die BER bei BBC nicht 0 aber in so niedrigen Bereichen, wo es noch lange keine Ruckler gibt. Die gehen erst bei 6-stelligen Werten bei der Dbox los.



Die anderen 3 Positionen gehen alle mit BER 0. Bin begeistert. Und dass alles unsichtbar auf dem Balkon in Frankfurt.
Jetzt muß ich erstmal die 2600 TV und 981 Radio Programme sortieren.....



von wavefinder - am 12.08.2006 14:47
Folgende Bilder sind zwar schon bekannt und anderswo in den Foren verlinkt, da aber nicht jeder alles liest, tue ich sie nochmal hier rein - jeweils in Action:


Matze mit Silver & RVT 50 EU Technisat ATS 909


DX: 23.06.'07 - Silver RVT 50 EU / Casio EV 510 jeweils mit dem dicken Spanier auf E2 aus Navacerrada :D


Matze mit dem 2001 von Jürgen Martens modifizierten Sangy (OIRT) und Casio EV 570 570P (nicht mehr in Benutzung wg. Defekt) => Großer Arber, Bay. Wald 2005


Technisat ATS 909 (Fehmarn 2006)

Scanne bewußt mit einfacherem Equipment, sprich mit den entsprechenden Teleskopantennen. Bekanntlich ist zwar mit Stabantenne bei weitem nicht so viel zu reißen wie mit professioneller Dachantennenanlage, bin aber mit meinen vorhanden Geräten äußerst glücklich und zufrieden. Meine Devise hier: Weniger ist manchmal mehr, da der Silver zumindest im Band I einen äußerst empfindlichen Tuner hat, wie ihr an meinen aktuellen Bildern drüben im DX-Forum sehen könnt. :-) Der Löwenanteil der Logs entstand mit geflickter(!) :D Teleskopantenne. Zeitweise habe ich auch einen von Björn geliehenen Dipol im Einsatz - gibt's natürlich zurück ! :cool:

Grüße,
Matze

von Mathias Volta - am 19.08.2007 02:24
Ach, Matze! Die Teleskopantenne muß nicht zwangsweise schlechtere Empfänge bedeuten. Eine stationäre Antennenanlage bringt dann Vorteile, wenn es um stabilen Empfang eines Senders geht. Dazu muß er aber auch am Montageort der Antenne entsprechend hereinkommen. Portables Equipment bietet dagegen den Vorteil, schnell auch mal einen Ortswechsel vorzunehmen. Unter Umständen wird man da den an der Dachantenne äußerst lästigen Gleich- oder Nachbarkanalstörer schneller los.

Bei Sporadic-E ist das alles sowieso egal! Wenn es ein Es-Signal zu dir schafft, dann tut es das ausreichend stark und Gleichkanalbelegungen werden in der Regel überdeckt.



Dann will ich auch mal zwei Bilder beisteuern:





von PowerAM - am 19.08.2007 08:52
Auch noch in Benutzung: Grundig Allixx (meist für DAB, hat aber auch einen guten UKW-Tuner!)




Das gute bench-Küchenradio:




Der Sangy beim Piratenempfang: :D




Mein Sporadic-E Spezialfernseher in Lauerstellung:




Der gleiche Kasten beim nächtlichen Empfang von YLE:




Der DVB-T Fernseher TFT8110 beim Empfang des Mecklenburgischen K 22:




K 23 geht ähnlich:




Mein gutes Blaupunkt Palm Beach im Einsatz:




VW Alpha (aus dem Beetle):




von PowerAM - am 19.08.2007 09:24
Zitat
PowerAM
Ach, Matze! Die Teleskopantenne muß nicht zwangsweise schlechtere Empfänge bedeuten. Eine stationäre Antennenanlage bringt dann Vorteile, wenn es um stabilen Empfang eines Senders geht. Dazu muß er aber auch am Montageort der Antenne entsprechend hereinkommen..

Coole Sache auch mal Deine Gerätschaften zu sehen, Janek ! :cool:
Das hat sicherlich alles seine Vor- und Nachteile. Habe heute Nachmittag auch mal am DX-Tuner von Ralf reingehört und mal wieder mächtig Spaß am scatternden DR P3 dort gehabt, wärend ich hier seit zwei Jahren mit meinen vergleichsweise einfachen Geräten wieder darauf warte. :-) Schon ein Unterschied...
Klar, Topographie und andere Faktoren spielen hierbei eine wesentliche Rolle und Empfangsbedingungen können sich mitunter schon nach wenigen Kilometern ändern, aber im Hinblick auf Rangstrup machen die Unterschiede zwischen Viersen und Köln den Kohl kaum fett.

Zitat
PowerAM
Portables Equipment bietet dagegen den Vorteil, schnell auch mal einen Ortswechsel vorzunehmen.Unter Umständen wird man da den an der Dachantenne äußerst lästigen Gleich- oder Nachbarkanalstörer schneller los.

Einer der Gründe, weshalb ich wie gesagt mit meinem jetztigen Equipment sehr zu frieden bin. Wenn man wenig Zeit hat und mal eben in der Pause oder im Sommer beim Eis kaufen vorm Aldi fix 1-2 sporadic-e Logs, bevor es weiter an den See geht, hat schon was. :-)
Auch der Silver hat schon treue Dienste am Badesee geleistet und dort bei sporadic-e Fernsehen in Ortssenderqualität reingebracht (siehe TV-Thread 19.06.'07 im DX-Forum)

Zitat
PowerAM
Bei Sporadic-E ist das alles sowieso egal! Wenn es ein Es-Signal zu dir schafft, dann tut es das ausreichend stark und Gleichkanalbelegungen werden in der Regel überdeckt.

Sicher ! Zu einer Zeit, als ich noch mehr in den AM-Bändern gescannt habe um 1994-95 hatte ich mal in Büren bei Paderborn, was eine ordentliche Tallage hat, mit der 40 cm langen Wurfantenne meiner Stereoanlage Italien via ES. Die MUF muß an dem Nachmittag sehr hoch gewesen sein, um unter diesen Bedingungen in dieser Anlage überhaupt was zu loggen (allerdings keine ID). Habe irgendwo noch eine Kassette davon rumfliegen, müßte ich aber erst suchen. :-)

Endlich auch mal schön, Deinen TV für Band I u sehen - cooles Teil ! :cool: Frage allerdings zum Bild:
Bist Du sicher, daß neben NRK 1 nicht auch noch YLE oder etv (R2) rankam? Der UT auf dem Foto sieht eher finnisch oder estnisch aus. Meine auch "Saksa" oder so unten rechts rauszulesen. Saksa ist das finnische Wort für Deutschland.

Nachtrag:
Könnte natürlich auch ein Minderheitenprogramm auf NRK 1 (z.B. "Oddasat" für die Sami oder halt was für die Finnen) gewesen sein...

Grüße,
Matze

von Mathias Volta - am 20.08.2007 00:54
@ Matze: Okay, dann eben YLE! :D

Zu dem Fernseher hatte ich ja schon einiges geschrieben. Das Teil heißt "ISP TVR-7154 MN", wobei "MN" gemäß Bedienungsanleitung für Multinational steht. Besonderes Feature ist die Umstellbarkeit des Netzteils für 100 - 120 V, 200 - 230 V sowie 230 - 250 V. Die Versorgung mit 12 V z. B. aus dem Auto ist auch vorgesehen, hier können 10 - 16 V eingespeist werden. Und zum Schluß wären auch 9 Stück R20-Batterien ("Monozellen") verwendbar und können im Batteriefach im Boden untergebracht werden. Im Batteriebetrieb wird die NF-Leistung reduziert und so sollen insgesamt 14 W Stromaufnahme beim TV-Betrieb batterieschonend sein. Im Radiobetrieb bei Zimmerlautstärke sind 0,4 W angegeben, die mit R20-Batterien ewig spielen würden.

Hergestellt wurde der Kasten in den frühen 80ern in Japan. Empfangen kann er Band-I, Band-III und UHF. Die Bandgrenzen sind sehr großzügig ausgelegt. Der Walzentuner wird über eine Getriebeuntersetzung vom rechten Drehknopf betätigt. Auf der Skalierung sind "unsere" Kanäle sowie die abweichenden Kanäle nach italienischer, französischer sowie osteuropäischer Norm markiert. Nach Öffnen des Gehäuses (18 Schrauben!!!) kann man die Bild-/Ton-Abstände 5 MHz, 5,5 MHz, 6 MHz und 6,5 MHz per Jumper einstellen. Wozu auch immer der so viel kann?! Zwischen der eingebauten Teleskopantenne und dem Koax-Antenneneingang kann per Schalter auf der Geräterückseite umgeschaltet werden. Schön am TV-Teil ist das herrlich analoge Abstimmgefühl, das durch die Getriebeuntersetzung des Abstimmknopfs noch unterstützt wird. Zum Scannen einmalig!! Keine Rauschsperre und kein Bluescreeen stören den Scangenuß! :)

Das ebenfalls vorhandene Radioteil ist in meinen Augen Beiwerk. Hierfür ist der linke Drehknopf zuständig, auch er ist getriebeuntersetzt. Auf UKW kann man die Koax-Antennenbuchse nicht verwenden, weil der Tuner in Sichtweite des Fernsehturms sofort übersteuert wird. Bei der Teleskopantenne darf man nicht alle Elemente der Antenne ausziehen sondern allenfalls 3 - 4. Die Empfindlichkeit und Trennschärfe sind dafür durchaus als gut zu bezeichnen. 200 kHz neben einem Ortssender kann man durchaus wieder störungsfrei etwas anderes hören. Ostseewelle auf 105,80 MHz geht neben der Berliner 106,00 MHz von RFI ohne hörbare Überschläge. Entfernt man sich von Berlin bzw. hat einen abgeschatteten Standort, so kann an der Teleskopantenne durchaus Erfolge haben. Es fehlt natürlich die genaue Frequenzanzeige und RDS hat der Kasten natürlich auch nicht! ;)

Ebenfalls vorhanden aber absolut unbrauchbar: MW und LW! :( Auf der LW zieht sich der Sender Zehlendorf (177 kHz) über das gesamte Band. Auf MW hat man die VoR-Sender vom gleichen Standort auch immer wieder als Geistersender drin. Das ist dem Tuner wohl zuviel HF...

von PowerAM - am 20.08.2007 08:42
@Janek:

Zitat
PowerAM
@ Matze: Okay, dann eben YLE! :D

Irgendwie habe ich jetzt Lust, das Rätsel endgültig zu lösen ! :D
Neben dem Saksa für Deutschland sieht das doppelte ää am Ende von Zeile 1 des UTs nämlich ebenfalls verdächtig finnisch aus. :cool:
Auf welchen Kanal hattest Du den nochmal?
In meiner Liste sind E3 Tervola und E4 Voukatti vermerkt. Ob noch was auf E2 zündet kann ich nicht sagen: E2 Tampere ist bereits seit September 1981(!) erloschen...
Lieber spät als nie - am vergangenen Sonnabend gelang mit das bisher beste Bild der Saison von NRK 1. Kannst ja mal vergleichen:

NRK 1 am 18.08.'07

Zitat
PowerAM
Und zum Schluß wären auch 9 Stück R20-Batterien ("Monozellen") verwendbar und können im Batteriefach im Boden untergebracht werden. Im Batteriebetrieb wird die NF-Leistung reduziert und so sollen insgesamt 14 W Stromaufnahme beim TV-Betrieb batterieschonend sein. Im Radiobetrieb bei Zimmerlautstärke sind 0,4 W angegeben, die mit R20-Batterien ewig spielen würden.

Ungefähr ähnlich sieht es mit meinem Gerät aus: Die 9 Stück R20 halten schon den ganzen Sommer. :D Lag allerdings auch am räudigen Wetter, letztes Jahr habe ich 2x9 Packs verheizt...

Zitat
PowerAM
Hergestellt wurde der Kasten in den frühen 80ern in Japan. Empfangen kann er Band-I, Band-III und UHF. Die Bandgrenzen sind sehr großzügig ausgelegt. Der Walzentuner wird über eine Getriebeuntersetzung vom rechten Drehknopf betätigt. Auf der Skalierung sind "unsere" Kanäle sowie die abweichenden Kanäle nach italienischer, französischer sowie osteuropäischer Norm markiert. Nach Öffnen des Gehäuses (18 Schrauben!!!) kann man die Bild-/Ton-Abstände 5 MHz, 5,5 MHz, 6 MHz und 6,5 MHz per Jumper einstellen. Wozu auch immer der so viel kann?! Zwischen der eingebauten Teleskopantenne und dem Koax-Antenneneingang kann per Schalter auf der Geräterückseite umgeschaltet werden.

Hier kann ich nicht ganz mithalten. Die Walzenscala ist zwar ebenfalls sehr großzügig, allerdings sind nur unsere westeuropäischen E-Kanäle vermerkt. Zwischen diesen Kanälen sind ungefähr 1,5 Zentimeter und vom Werk auf der Scala vermerkte Markierungspunkte erleichtern dennoch die Suche nach Sendern auf R-Kanälen oder it-Kanälen. Jeweils das erste Mal etwas auf diesen QRGs etwas empfangen, weiß ich eigentlich seit dem immer, wo ich suchen muß, wenn sich z.B. Richtung Osteuropa was tut. :-)
Ob auch noch R3 und itC gehen kann ich nicht allerdings sagen. Zumindest habe ich auf diesen QRGs noch nüscht empfangen. :D
Auch andere Normen werden leider nicht unterstützt. ZF 6,5 MHz wäre für Osteuropa-Empfang natürlich klasse !
Umschalter für Teleskop- bzw. externe Antenne ist ebenfalls vorhanden. Wobei die geflickte(!) Teleskopantenne für krachtige Ortssender-Empfänge dank des mächtig empfindlichen Tuners bereits völlig ausreicht für Sender aus Europa.
Werde dennoch nächstes Jahr nach für das Band I zugeschnittener Antenne Ausschau halten. Mein anvisiertes Ziel nächsten Sommer: Fernsehen aus dem Iran ! :cool:

Zitat
PowerAM
Schön am TV-Teil ist das herrlich analoge Abstimmgefühl, das durch die Getriebeuntersetzung des Abstimmknopfs noch unterstützt wird. Zum Scannen einmalig!! Keine Rauschsperre und kein Bluescreeen stören den Scangenuß! :)

Einer von ganz vielen Gründen, weshalb ich das Gerät im Falle eines Defektes statt in Rente zu schicken lieber zum hiesigen Fernsehfritzen Radio Freund zur Reparatur bringen würde !!! :-)
Nix gegen unsere TV-Karten - Fraktion, aber allein schon der Spaß, am Gerät herumzukurbeln (!) und dann - wenn sicher auch nix herausragendes - z.B. den dicken Spanier aus Navacerrada ranzubekommen, sorgt bei mir schon für Action und große Freunde ! :cool:

Grüße,
Matze

PS: Wenn ich gerade richtig gelesen habe, dürfte dies mein 1001. Beitrag im Hauptforum seit August 2003 sein. :-)

von Mathias Volta - am 21.08.2007 01:59
Welches meinst Du?? Von dem ISP (siehe Bild oben) hatte ich auch zwei, das ist richtig! Jedoch: Ich hatte! Einer steht jetzt bei einem polnischen Hobbyfreund. Und einen betreibe ich selbst.


Was ich noch vorrätig habe ist der hier mal angebotene S/W-Fernseher "SuperTech". Läuft mit Netzstrom oder 12 V (bis 14 V zulässig), die auch "dreckig" sein dürfen, wie z. B. im fahrenden Auto. Juckt die Kiste nicht!

Koaxialer Antenneneingang ist vorhanden, wenn auch als 3,5 mm-Klinke. Einen Adapter (wie auf dem Bild) habe ich irgendwo, kann ihn aber momentan nicht finden. Falls er mir in die Hand fällt, dann bekommst Du ihn natürlich! Gibt's aber auch für schmales Geld bei Conrad, Pollin oder Reichelt. Empfangsmäßig nimmt er sich nichts mit dem ISP, ist aber etwas fummeliger in der Abstimmung. Die Getriebeuntersetzung vom ISP fehlt hier. Er kann Band I (sehr großzügig: ItC geht, R4 gerade so noch!), Band III sowie UHF. Ton nur nach Norm B/G.

Das S/W-Bild ist einwandfrei, scharf und kontrastreich. Ich hatte das Gerät in meiner Ausbildung als Reisefernseher gekauft. Die meisten Betriebsstunden dürfte er aber zuhause als E2-Monitor gesammelt haben, bis ich den ersten ISP bekam. Wenn es zusammen gerechnet 100 Stunden sind, dann dürfte das viel sein.

Interessant ist vielleicht noch das mit ca. 1,6 kg recht geringe Gewicht, das vielleicht auch das Mitnehmen auf Wanderungen attraktiv macht.



Nachteile: Batterie muß extern (z. B. sog. Power-Akku mit Schulterriemen) mitgeführt werden, kein eigenes Batteriefach vorhanden. Lautstärkeregler kratzt etwas und verlangt nach Wellenschalteröl. Die originale Teleskopantenne ist für Band I viel zu kurz. Wenn Du das Teil haben willst, dann schicke ich es dir zu. Steht hier ja ungenutzt rum.

von PowerAM - am 23.08.2007 16:32
Im DX-Forum ist durch einige Äusserungen eine kleine Diskussion über DX-Equipment entstanden. Die möchte ich hier gerne fortführen, ein neues Thema wollte ich nicht eröffnen.

Kurze Zusammenfassung: Vor einer Woche habe ich den „Klassiker“ Grundig Satellit 700 in Aktion erlebt. Klasse Gerät, jedoch sehr gross und in der elektronischen Bucht recht teuer (bei gutem Zustand). Neue Satelliten gibt es ja leider nicht mehr, dementsprechend auch keine Garantie. Den habe ich von meiner Liste gestrichen, dort steht jetzt der gute alte DEGEN. Hat hier jemand Erfahrungswerte S700 vs. ATS 909 vs. DEGEN?

Ausserdem plane ich mir stationäres Equipment anzuschaffen. Platz für (Unterdach-) Antennen ist vorhanden, nun schwanke ich zwischen der (offensichtlich überteuerten) MARKe Onkyo, Andere schwören jedoch auf Telefunken (diesbzgl. siehts in der elektronischen Bucht sehr mau aus aber das Thema eilt nicht). Kosten sollte das Ganze wie immer nichts (bzw. ich möchte keinen Kredit für einen „vernünftigen“ Tuner aufnehmen). Wie sind Eure Erfahrungen (evtl sogar Telefunken vs. Onkyo)?

von Staumelder - am 15.09.2007 19:34
Zitat

Hat hier jemand Erfahrungswerte S700 vs. ATS 909 vs. DEGEN?

http://forum.mysnip.de/read.php?8773,206363,page=1.

Ich bin da ganz klar für den Degen und gegen den ATS 909, steht aber auch im Link ;-). Und gerade wegen dem "Kredit" bin ich auch eher für die beiden Telefunken. Man muss immer mdaran denken, dass es sich bei den Tunern tlw. um 20 Jahre alte Geräte handelt (sowohl bei Telefunken als auch Onkyo), für die ich zwar durchaus bereit bin einen 20er hinzublättern, aber solche Preise wie ich schon für den "dicken" Onkyo gesehen habe finde ich daür schon etwas heftig...

Und in Badisch S. haben wir ja auch gesehen, dass es mit z.B. mit dem HT850 ja auch sehr gut geht (sogar so gut, dass wir tlw. mehr mit dem [getunten] HT 850 empfangen haben als mit dem Onkyo, der direkt drunter stand! )

von WiehengeBIERge - am 15.09.2007 19:51
Zitat
Staumelder
Im DX-Forum ist durch einige Äusserungen eine kleine Diskussion über DX-Equipment entstanden. Die möchte ich hier gerne fortführen, ein neues Thema wollte ich nicht eröffnen.

Kurze Zusammenfassung: Vor einer Woche habe ich den „Klassiker“ Grundig Satellit 700 in Aktion erlebt. Klasse Gerät, jedoch sehr gross und in der elektronischen Bucht recht teuer (bei gutem Zustand). Neue Satelliten gibt es ja leider nicht mehr, dementsprechend auch keine Garantie.


Wenn Du bei einem Händler, beispielsweise bei Charly H. Hardt, einen gebrauchten S700 erwirbst, bekommst Du schon Garantie darauf, bei Charly sind es drei Monate.

Zitat

Den habe ich von meiner Liste gestrichen, dort steht jetzt der gute alte DEGEN. Hat hier jemand Erfahrungswerte S700 vs. ATS 909 vs. DEGEN?


Zum S700 vs. DE1103 habe ich in http://forum.mysnip.de/read.php?12097,525350,526033,page=2#msg-525577 ein paar Zeilen geschrieben, den ATS 909 kenne ich nur vom Hörensagen.

Zitat

Ausserdem plane ich mir stationäres Equipment anzuschaffen. Platz für (Unterdach-) Antennen ist vorhanden, [...]


Mit Unterdachantennen hatte ich letzte Woche ein recht interessantes Erlebnis: Bei mir ging am portablen S700 SWR1 von der Hornisgrinde mit RDS rein, SWR2 knapp unterhalb von RDS, und so wollte ich den S700 mal an die 5-Element-Yagi unterm Dach hängen, in der Hoffnung, da noch mehr rauszuholen. Aber egal, wie ich die Yagi auch drehte, sowohl SWR1, als auch SWR2, und andere Sender sowieso, gingen an der Yagi deutlich schlechter rein, als an der "bordeigenen" Teleskopantenne. An dieser wurde der Empfang erst dann schlecht, als ich meinen Standort um ca. 50cm verlegte.
Man sieht, also, daß nicht nur die Empfangsrichtung, sondern auch die Entfernung selber (und zwar nicht, was die Kilometeranzahl betrifft, sondern was den Wechsel des Standorts um wenige Zentimeter betrifft) schon über Empfang und Nichtempfang entscheiden kann. Und da ist man mit einem portablen Gerät manchmal auf besseren Seite.

Und was RDS betrifft - für mich ist das das Sahnehäubchen beim Empfang. RDS-Empfang ist nämlich ein ganz objektives Kriterium für einen sehr guten Empfang (und im nicht deutschsprachigen Ausland oft die einzige Möglichkeit, einen Sender halbwegs schnell zu identifizieren), und zudem ist gerade das Auswerten der AFs immer wieder für eine Überraschung gut. Ich wäre mit ziemlicher Sicherheit nicht auf die Idee gekommen, daß ich beispielsweise ORF Tirol auf der 93.9 aus Landeck empfangen könnte, wenn mir nicht der S700 genau diese AF präsentiert hätte. Und daß ich letzte Woche auch auf der ansonsten gut belegten 94.7 ORF Tirol vom Hahnenkamm empfangen konnte, verdanke ich ebenfalls nur der AF-Funktion des S700.

Ciao
Christoph

von _Christoph - am 16.09.2007 10:39
Zitat

Nun wurde an meinem Standort in der Nachbarschaft vermutlich ein neues Kabel ADSL Modem in Betrieb genommen, dieses nutzt zwar Digitale Rück Kanäle im TV Band 1 aber es macht einen furchtbaren QRM im gesamten UKW-Band :mad:

Normalerweise lassen diese Geräte so gut wie nichts raus, Schwachstellen sind lediglich die Kabel und Stecker. Aber auch die normalerweise dicht, sofern vernünftig montiert.
Gerade bei Kabelinterentanschlüssen wird die Hausverteilung auch daraufhin geprüft, schonim eigenen Interesse, denn bei offenen Kabeln oder "undichten" Leitungen wird das SNR negativ beeinträchtigt.

Bist du dir sicher, dass die Störquelle wirklich ein Kabelmodem ist? Immerhin werden die nicht einfach zugeschickt, sondern von Technikern installiert, die sich eigentlich damit auskennen (sollten).

von WiehengeBIERge - am 17.09.2007 04:39
Hallo Freunde des Fernempfangs,
ich bin zwar ein alter DXer, aber nur gelegentlich aktiv und noch ziemlich neu im Forum.
Ich wohne am Rand Kölns und habe jetzt Fotos von meinen Antennen und Kommentare dazu hier zusammengestellt.
Als UKW-Empfänger benutze ich einen Sansui TU-9900 Stereo Tuner, ein Gerät noch mit Drehkondensator und analoger Skala mit ordentlicher Trennschärfe und hervorragender Tonqualität. Auf der Rückseite ist auch ein Anschluß für ein Oszilloskop zum Visualisieren der Empfangssituation, aber da ich keins habe, konnte ich bislang keinen Gebrauch von diesem Feature machen.
Einen Grundig Satellit 500 habe ich auch noch, für den suche ich noch jemanden, der mir schmalbandige Filter z.B. 110 kHz einbauen kann.
Mein altes Kenwood Autoradio hat eine beachtliche Nahselektion und mit Hilfe von RDS konnte ich auf dem kurzen Weg zur / von der Arbeit schon UKW-Überreichweiten von Finnland bis Tunesien identifizieren.
Für DVB-T - Empfang dient ein Skymaster DT 400, ein Gerät aus dem Baumarkt mit Stärken und Schwächen.
Wie die Fotos erahnen lassen, finde ich Antennenbau nicht langweilig ;-) .

von Alustaebchen - am 23.10.2007 22:07
So, das ist jetzt mein Equipment.

Links mein Sangean ATS 909, in der Mitte die CB-Funke und rechts mein Dexatek DK1801 Multisystem.




Meine Antennen in Litzendorf.
Oben: UKW mit Rotor;
Unten: 91 Ele. UHF ausgerichtet auf Warner Barracks Bamberg.
Die UKW-Antenne hat mein superschlauer Opa jetzt abgesägt. :-(




Und hier noch die 105-cm-Sat-Antenne in Gaustadt (2. Wohnsitz):




von March - am 12.02.2008 15:28
Zitat
NRD
Hallo Alustäbchen,
es würde mich stark interessieren, in welcher Jugendherberge ihr solch große Antennen aufbauen konntet.
Ich bin Mitglied im KWFR und da unser Naturfreundehaus in Breckerfeld leider dicht gemacht wird, suchen wir nach einer neuen Bleibe für unsere DX-Camps mit Antennenaufbaumöglichkeit.
Danke im voraus

vy 73

NRD


Habe Dir da mal was rauskopiert:


Das Jahrestreffen 2007 des UKW/TV-Arbeitskreies der AGDX e.V. findet statt von
-Freitag 02.11. bis Sonntag 04.11.
-Jugendherberge St. Vith/Belgien

St. Vith liegt im südlichen Teil der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens unweit der Grenzen zu Deutschland und Luxemburg.
Der Ort St. Vith beherbergt 3273 Einwohner, die Gesamtgemeinde, zu der noch weitere kleinere Orte zählen, weist 9191 Einwohner auf. Gelegen im hügeligen Mittelgebirgsgelände der östlichen Eifel, südlich des Hohen Venns, ist der Ort funktechnisch interessant, auch in Richtung Belgien landeinwärts sowie gen Frankreich. Die Senderdichte ist hier, verglichen mit dem Rest Belgiens äußerst dünn, so daß hier noch guter Fernempfang möglich ist.
Der Ort liegt für Autofahrer verkehrsgünstig an der E42 Verviers-Wittlich, die weitgehend staufrei unmittelbar an St. Vith heranführt.

Die Anreise erfolgt von Süden über die A6 bis Kreuz Landstuhl-West, dann die A62 bis Dreieck Nonnweiler, die A1 bis Kreuz Wittlich und dann die A60/E42 bis Ausfahrt St. Vith Nord

Von der Mitte fährt man sinnvollerweise ab Koblenz über die A48 bis Dreieck Vulkaneifel und dann weiter auf der A1 bis Wittlich

vom südlichen Rheinland her empfiehlt sich die A1 bis Blankenheim, dann über die gut ausgebaute B51, B421 und B265 Richtung Losheim/Grenze und von dort durchs schöne Ourtal nach St. Vith (oder über Prüm und E42)

von Norden her fährt man am besten über die A4/E40 bei Aachen über die Grenze, dann auf die E42 an Verviers und Malmédy vorbei in Richtung Trèves (Trier) bis zur Ausfahrt St. Vith Nord.

Ab der Ausfahrt fährt man in Richtung St. Vith auf der Rodter Str. stadteinwärts, etwas abgerückt von dieser an einem Stichweg am Stadtrand liegt die Herberge, Hausnummer 13.

von 88,7 MHz - am 12.02.2008 16:56
Zitat
TerranusI
Wie abgesägt? Sind doch Schrauben dran :rolleyes:
Die stört doch nun wirklich nicht...

49,7°N - 11,2°O - Lkr. FO


Das hat der Kay B geschrieben als er heute bei mir war ...
Sie wurde sachgemäß deinstalliert.
Die UKW Yagi ist im Moment unter dem Dach montiert. Im Frühjahr kommt sie auf einen anderen (höheren) Antennen Mast ...

Und hier noch mehr Fotos ...

Mein Hitachi C21-F880 SNT Full-Multisystem TV (mit BBC), Sangi 909, alter Kathrein Receiver (analog), Dreambox 500, VHS und BETA Max Recorder, sowie meine alte Zimmerantenne:

... und mein TV mit RAI UNO via Es:




Hier mein Sony XR-C33R welches an der Yagi hängt:




Nochmal der Sangi mit Es-Empfang:




Und noch 3 weitere Fotos von meiner Sat Anlage (2. Wohnsitz) in Gaustadt:


Hier auf 15° West zum NFL Feed Empfang:


Hier ein Foto vom Feed:


von March - am 12.02.2008 18:59
Bei mir gibt es auch mal wieder ein Update:



Von Oben:
Vertikaler VHF Dipol für DAB Band III (Hessen, RLP und BAY)
Vertikale L-Band Yagi (empfängt derzeit nix)
Vertikale VHF&UHF Stabantenne für DVB-T Tuner D der Dreambox 8000
Multytenne Single für 13,0°/19,2°/23,5°/28,2° Tuner A der Dreambox 8000
DigiDish 33 Single für 19,2° Tuner B der Dreambox 8000
Nichtsichtbar Unitymedia Kabel für Tuner C der Dreambox 8000

Die Wellbrook ALA1530 für DRM ist seit etlichen Monaten abgebaut.



Für DVB-C, DVB-S(2), DVB-T und Internetradio ist die Dreambox 8000 zuständig.
Der Marantz ST7001 ist für UKW, MW und DAB zuständig
Der TV macht noch analog Kabel
Unten steht noch ne alte Digenius TV Box und ein Videologic DAB only Tuner, die beide nur noch zu Testzwecken in Betrieb gehen.

Der DAT Recorder unter dem TV dient nur noch als DA Wandler für die Dreambox und PC. Leider gibt es derzeit kaum bezahlbare reine Audioverstärker mit eingebauten DA Wandlern, sodass er wohl noch länger in Betrieb bleiben wird, die Mechanik läuft allerdings nicht mehr. Der DVD Player ist durch die Dreambox überflüssig geworden und das Tape Deck wird verschwinden, wenn ich endlich mal alle meine Cassetten digitalisiert habe...




von wavefinder - am 01.01.2009 12:47

Die TechniSat-Schüssel ist für den FernsehEmpfang gedacht.
Der Kuchenteller darüber für Sat-Radio. Zur Teit noch ADR.
Diesenkuchenteller habe ich mal von meinem Nachbarn bekommen. Ohne Masthalter und LNB.
ein Analog-LNB hatte ich noch übrig, reicht erstmal, bis zur Abschaltung von ADR. Aus einem Träger einer alten FS-Antenne habe ich mir eine Masthalterung gebastelt.
Die Fernsehantenne ist von Tripol für den Empfang vom 194 Km entfernten Heidelstein.
Die UKW-Antennen sind ebenfalls via Rhön gerichtet. (Empfang von Kreuzberg + Heidelstein)
Die Bilder mit den DVB-t Programm-Infos stammen von dem Grundig DTR 1760 micro.
Alle nahen Sender weisen die Pegel auf, wie das mit TELE5 gezeigte, mit Ausnahme von K36 aus Braunschweig, Kreuzberg/Rhön mischt kräftig mit und zweitweilig kein Empfang auf K36. Das Bouquet kommt ja eh nochmal vom Torfhaus.
Als letztes Bild die Pegel-Anzeige des Senders Heidelstein. Habe einen mittleren Empfang gewählt, da ja doch Schwankungen drin sind. Das zuvor genannte Gerät decodiert ab 35% Qualität. Bei Schwankungen werden bis auf 28% herunter werden Bild + Ton gehalten. Dann aber macht das zuschauen keinen Spaß mehr. Eingelesen wird ab 20%.

Foto von der drehbaren Kathrein CAS 90 muß ich noch machen. Im letzten Jahr, ähm inzwischen vorletztem Jahr (2007) erhielt die Schüssel ein digitales LNB.
Sämtliche Antennen kann jeder sehen, ohne das Grundstück zu betreten. Es führt ein öffentlicher Weg dahinter vorbei, nebst Bach. Gut für den Garten. ;-)

QTH: 52° 08' 00'' Nord; 10° 47' 00'' Ost (LK Wolfenbüttel)
TV-Antenne: TRIPOL ATX 91
Empfänger: Grundig DTR 1760 micro
UKW 5 + 8 Elemente
Empfänger:Grundig T 303 und Dampfradio von Kuba-Imperial (Chassis I 664 von 1964, bereits in Stereo)
SAT: TechniSat 45 cm (Digital), Kathrein CAS 90 (Digital und drehbar) und ? (zusammengeschusert)
Empfänger: Grundig DSR 100 CI, Kathrein UFD 230 (analog mit ADR), Kathrein UFD 100 (als Stuergerät) und Lemon 020




von bikerbs - am 01.01.2009 16:47

Re: Fotos eurer Antennen / Empfänger >> neuer Empfänger und Scan!!!

So, inzwischen gibt es bei mir ein neues Schätzchen.
Hatte ja Daheim stationär einen Philips AV-Receiver DFR9000 im Einsatz, der zwar sehr fortschrittlich aufgebaut ist (mit DSP Technik), gute Verstärkereigenschaften (6.1) und Klang, allerdings herrschten beim Tuner einige Defizite. Haupt-Manko war für mich neben der im Bedienkonzept eher stiefmütterlich aufgebauten Tunerbedienung, die nur mittelmässige Empfindlichkeit und mässige Trennschärfe (müsste so in etwa ca 250/280er Filtern entsprechen). Leider nicht modifzierbar...

Grundig brachte kurz vor seinem Ende noch 2002/2003 eine neue AV-Receiver Serie auf den Markt die für mein Verständnis noch einen relativ guten Kompromiss zwischen alten Welten (traditionelle Tunerqualität) und neueren Techniken (Digitaleingänge, Mehrkanalton). Damals kam ein Receiver im 36cm Format (Cinio AVR 4300) und parallel der große Bruder Cinio AVR 5200 (44 cm Format) auf den Markt. Der grössere mit höherer Ausgangsleistung, mehr Eingängen, ansonsten recht ähnlich aufgebaut.

Da mein Vater schon ein paar Jahre den kleinen Receiver besitzt, wusste ich dass das Tunerteil meinen Receiver um Welten schlug. Er trennt schon ab Werk 200 khz sauber auch bei Ortssendern, ist nicht empfindlich gegen hohe Signalpegel und Übersteuerungen, auch die Empfindlichkeit selber ist besser - man kann wesentlich mehr Programme mit geringerem Rauschen empfangen.

Da ich mit einem solchen Gerät und "traditionellem Aufbau und Bedienkonzept" immer mehr liebäugelte musste ich einfach zuschlagen als sich mir eine Möglichkeit bot. Wurde somit kurzfristig stolzer Besitzer eines gebrauchten Grundig AVR 5200.

Als das Schätzchen dann bei mir war, habe ich erstmal gescannt und es hat mich nicht enttäuscht, ungefähr dass was ich vom anderen kleineren "Bruder" kannte, eher sogar noch ein Stück besser (Empfindlichkeit soll laut technischen Daten etwas besser sein....)

Einige Highlights gegenüber dem bisherigen Receiver:

- Traditionelles, gut ablesbares Display
- Direkt aufrufbare Stationsspeicher (1-40) und nicht nur mit +/- ansteuerbar
- RT/PTY/CT nicht nur über TV-OSD lesbar sondern am Gerät selbst
- Empfang! :-)


Empfangsvergleiche/Beispiele:

- Allgemein: weiter entfernte Sender wie Grünten, Säntis, Pfänder mit teils weniger Hintergrundrauschen in Stereo (bessere Stereoempfindlichkeit und Trennschärfe)


- Trennschärfe i.V. mit Empfindlichkeit- Einzelne Resultate:

- Antenne Vorarlberg und FM4 oder SSL ständig empfangbar
- Radio Neckarburg ständig ohne Übersprecher
- DRS1 101,5 sauber in Stereo mit RDS ohne übersprecher von 101,3 Stgt
- Bayern 3 mit O=4
- DRS3 stellenweise identifizierbar 150kHz neben Ortssender 105,7 Stgt
- hr3/4 besser identifizier- und hörbar
- und und und...


Hier ein paar Bilder:

Gerät mit Innenleben:



Gerät Front:


... und es kam noch besser:

Da ich auf jedenfall noch wissen wollte was für ein Filter verbaut ist und ggf. noch optimieren wollte war ich bei Jürgen Martens. Jürgen stellte dann fest, dass bereits ab Werk zwei 150 kHz Filter verbaut war - ABER im Layout der Tunerplatine bereits vorgesehen war einen dritten Filter (parallel zum zweiten Filter) zu bestücken. Es musste also nur noch ein weiterer Filter eingelötet werden, was die Trennschärfe noch steilflankiger machte.

Bin jetzt super zufrieden;) 3 x 150 kHz ist sicher noch kein DX-Gerät, aber viel besser als den meisten herkömmlichen Receivern oder Tunern. Dazu noch guter Klang und ordentliche Empfindlichkeit - für einen tradionellen 80er Jahre Tuner würde nur noch die Feldstärke-Anzeige fehlen.

Bei schwächeren Signalen habe ich alle 100 kHz ein anderes Programm ohne grosse Störeinflüsse der Nachbarfrequenz. Starke Signale werden ab 200 kHz wirklich souverän getrennt

Habe einige Scans Online gestellt: http://www.youtube.com/user/razi1de

Hoffe das sprengt nicht den Rahmen: hier noch die Logs zu dem Scan (Haus-Kreuzdipolantenne!):

MHz Land / Bundesland Programm (PI) Sendestandort ERP (kW) Distanz km Azi O Kommentar Present
87,6 D - BaWü SWR4 S Mötzingen (Herrenberg) (bwü) 1,000 26 250° 3,5
87,9 D - BaWü DRADIO Stuttgart/Hoher Bopser (bwü) 1,000 17 23° 4,5 23
88,3 D - BaWü SWR1 BW Raichberg (bwü) 40,000 35 193° 5 1
88,7 D - Bay BAYERN 2 Grünten (Allgäu) (bay) 100,000 149 142° 3,5 26
88,8 D - BaWü SWR2 BW Heidelberg/Königstuhl, SWR (bwü) 100,000 92 343° 2
89,0 D - BaWü SWR4 TU Unterhausen (bwü) 0,100 24 153° 3,5
89,3 D - BaWü ANTENNE1 Bad Urach (Ermstal) (bwü) 0,025 26 123° 2
89,5 D - BaWü BIG FM Stuttgart/Frauenkopf (bwü) 10,000 18 25° 5 5
89,6 A HITRADIO _/_ OE3 Bregenz 1/Pfänder (vor) 50,000 133 157° 1-2
89,7 D - BaWü BIG FM Tübingen (bwü) 1,000 9 209° 3,5
89,8 D - BaWü SWR1 BW Feldberg / Schwarzwald 5,000 116 225° 2,5
89,9 D - RLP SWR1 RP Weinbiet (rlp) 25,000 111 320° 0,5 Schwankend mit O=2
90,1 D - BaWü SWR4 S Stuttgart/Hoher Bopser (bwü) 100,000 17 23° 4,5 gelegentlich leichter Mehrwege-Empfang 13
90,4 D - BaWü SWR2 BW Witthoh (Tuttlingen) (bwü) 40,000 78 195° 2
90,5 D - BaWü DASDING Mötzingen (Herrenberg) (bwü) 1,000 26 250° 3,5
90,6 D - Hes HR1 Hardberg (hes) 50,000 105 348° 0,5 stellenweise identifizierbar
90,7 D - Bay BAYERN 1 Grünten (Allgäu) (bay) 100,000 149 142° 2,5 auf 90,65 bezogen
90,8 D - BaWü DASDING Stuttgart/Hoher Bopser (bwü) 2,000 17 23° 5 3
91,1 D - BaWü SWR2 BW Aalen/Braunenberg (bwü) 50,000 81 70° 3
91,2 D - BaWü SWR4 FN Waldburg (bwü) 25,000 105 153° 3,5 37
91,4 D - BaWü ENERGY Lützenhardt (bwü) 3,000 41 247° 2,5
91,8 D - BaWü SWR2 BW Raichberg (bwü) 40,000 35 193° 5 25
92,0 D - RLP SWR2 RP Donnersberg (rlp) 60,000 141 323° 2
92,2 D - BaWü SWR3 Stuttgart/Hoher Bopser (bwü) 100,000 17 23° 4,5 gelegentlich leichter Mehrwege-Empfang
92,4 D - BaWü SWR1 BW Witthoh (Tuttlingen) (bwü) 40,000 78 195° 2,5
92,7 D - Hes HR3 Hardberg (hes) 50,000 105 348° 1,5 schwankend zwischen O=1,5-2,5 32
92,9 D - BaWü SWR1 BW Langenbrand (bwü) 5,000 41 302° 2
93,0 D - BaWü SWR1 BW Geislingen/Oberböhringen (bwü) 0,500 50 90° 1,5
93,1 D - BaWü Radio Neckarburg Rottweil/Zimmern (bwü) 1,000 63 219° 2 sendet in Mono ohne RDS
93,3 A OE1 Bregenz 1/Pfänder (vor) 50,000 133 157° 4 schwankend zwischen O=3,5-4 30
93,5 D - BaWü SWR1 BW Hornisgrinde/SWR (bwü) 80,000 66 270° 4
93,8 D - BaWü SWR2 BW Waldenburg (bwü) 100,000 74 31° 2
93,9 D - BaWü DLF Tübingen (bwü) 0,500 9 209° 2
94,0 D - BaWü SWR4 OG Hornisgrinde/SWR (bwü) 5,000 66 270° 2,5
94,3 D - BaWü SWR3 Raichberg (bwü) 40,000 35 193° 5 2
94,5 D - BaWü SWR4 UL Ulm/Kuhberg (bwü) 10,000 68 112° 1,5
94,7 D - BaWü SWR1 BW Stuttgart/Hoher Bopser (bwü) 100,000 17 23° 4,5 gelegentlich leichter Mehrwege-Empfang
94,9 D - BaWü SWR2 BW Waldburg (bwü) 60,000 105 153° 3
95,1 D - BaWü SWR1 BW Aalen/Braunenberg (bwü) 50,000 81 70° 4
95,3 D - Hes HR2 Hardberg (hes) 50,000 105 348° 1,5
95,4 CH DRS 2 Säntis (sg) 60,000 153 173° 3,5 28
95,6 D - BaWü RADIOTON Balingen (bwü) 1,000 47 197° 1,5
95,8 D - Bay BAYERN 3 Grünten (Allgäu) (bay) 100,000 149 142° 4 8
96,0 D - BaWü DLF Stuttgart-Münster (bwü) 0,500 24 22° 1,5
96,2 D - BaWü SWR2 BW Hornisgrinde/SWR (bwü) 80,000 66 270° 3,5 etwas verzerrt (Mehrwege-Empfang)
96,5 D - BaWü SWR3 Waldenburg (bwü) 100,000 74 31° 2,5 schwankend zwischen O=2- 3,5
96,6 D - BaWü WELLETUE Tübingen (bwü) 2,000 9 209° 3,5 15
96,7 D - BaWü DLF Esslingen-Zollberg 2 (bwü) 0,100 20 51° 1,5 12
96,9 D - BaWü SWR4 UL Aalen/Braunenberg (bwü) 5,000 81 70° 3 schwankend, stellenweise bis zu O=3,5 36
97,1 D - BaWü SWR3 Witthoh (Tuttlingen) (bwü) 40,000 78 195° 2
97,2 D - BaWü MOTOR FM Stuttgart-Münster (bwü) 1,000 24 22° 1,5 38
97,3 F France Inter Strasbourg-Nordheim/TDF (67) 48 118 272° 0,5 stellenweise identifizierbar
97,5 D - BaWü DIE NEUE _/_ 107,7 Esslingen-Zollberg 2 (bwü) 0,500 20 51° 3 schwankend, stellenweise bis zu O=3,5 12
97,8 D - BaWü SWR1 BW Heidelberg/Königstuhl, SWR (bwü) 100,000 92 343° 2 schwankend zwischen O=2-3
97,9 D - BaWü SWR2 BW Feldberg / Schwarzwald 5,000 116 225° 2
98,1 D - BaWü SWR3 Aalen/Braunenberg (bwü) 50,000 81 70° 3 schwankend, stellenweise bis zu O=3,5
98,2 A RADIO-V Bregenz 1/Pfänder (vor) 50,000 133 157° 3,5 schwankend zwischen O=3-4 19
98,4 D - BaWü SWR3 Hornisgrinde/SWR (bwü) 80,000 66 270° 3,5 etwas verzerrt (Mehrwege-Empfang)
98,7 D - Bay SWR1 BW Grünten (Allgäu) [bay] (bwü) 30,000 149 142° 3
98,8 D - BaWü SWR1 BW Waldenburg (bwü) 100,000 74 31° 3,5
99,1 D - BaWü SWR1 BW Unterhausen (bwü) 0,100 24 153° 3,5
99,3 D - Bay BAYERN 3 Büttelberg (Bay) 25,000 129 46° 1 fadend
99,4 D - BaWü DRADIO Tübingen (bwü) 1,000 9 209° 1,5 schwankend zwischen O=1-2
99,7 D - BaWü SWR3 Brandenkopf (bwü) 0,500 76 246° 1
99,9 CH RSR-1ERE Säntis (sg) 60,000 153 173° 2,5 reduzierte Qualität durch Gleichkanal SWR3 Heidelberg 29
100,1 D - BaWü ANTENNE1 Langenburg (bwü) 50,000 91 38° 2
100,3 D - BaWü BIG FM Geislingen-Stötten (bwü) 5,000 56 84° 2,5
100,4 D - BaWü REGNBOGN Hornisgrinde/SWR (bwü) 80,000 66 270° 4,5 6
100,6 D - BaWü DLF Witthoh (Tuttlingen) (bwü) 40,000 78 195° 2,5
100,7 D - BaWü ENERGY Güglingen (bwü) 20,000 47 351° 2 relativ starker Pegel, aber verzerrt
100,9 D - BaWü RADIOTON Tübingen (bwü) 1,000 9 209° 4,5
101,0 D - Bay BAYERN 4 Grünten (Allgäu) (bay) 100,000 149 142° 2,5 schwankend zwischen O=2-3 auf 101,05 (vereinzelt Übersprecher 100,9 TÜ) 27
101,3 D - BaWü ANTENNE1 Stuttgart/Frauenkopf (bwü) 80,000 18 25° 4,5
101,5 CH DRS1 Säntis (sg) 60,000 153 173° 4 18
101,6 D - Hes HR4 Hardberg (hes) 50,000 105 348° 1,5 schwankend zwischen O=1-2 33
101,8 D - BaWü ENERGY Backnang (bwü) 1,000 51 31° 2,5 16
102,0 D - BaWü Radio Neckarburg Villingen-Schwenningen/Haslach (bwü) 3,000 75 219° 1 sendet in Mono ohne RDS
102,1 D - BaWü SUNSHINE Mudau (bwü) 25,000 99 1° 1,5 nur zeitweise 31
102,1 A FM4 Bregenz 1/Pfänder (vor) 50,000 133 157° 2 dominiert, schwankend je nach Wetterlage zwischen O=1,5 und 3 31
102,3 D - BaWü AFNEAGLE Stuttgart/Frauenkopf (bwü) 100,000 18 25° 5 21
102,5 D - BaWü RADIO 7 Witthoh (Tuttlingen) (bwü) 40,000 78 195° 2,5
102,8 D - BaWü REGNBOGN Heidelberg/Königstuhl, DTK (bwü) 50,000 91 343° 2 schwankend zwischen O=2-3
103,0 D - BaWü KLASSIK Göppingen-Weilheim (bwü) 1,000 37 90° 1,5 schwankend zwischen O=1,5-3 34
103,2 D - BaWü RADIOTON Heilbronn/Schweinsberg (bwü) 25,000 56 11° 2,5 relativ starker Pegel, aber verzerrt
103,4 D - BaWü ANTENNE1 Raichberg (bwü) 50,000 35 193° 5 4
103,7 D - BaWü RADIO 7 Aalen/Braunenberg (bwü) 50,000 81 70° 4,5 7
103,9 D - BaWü KLASSIK Stuttgart-Münster (bwü) 2,000 24 22° 1,5
104,0 D - BaWü SWR4 FR Feldberg / Schwarzwald 5,000 116 225° 2
104,1 D - BaWü SWR4 MA Heidelberg/Königstuhl, SWR (bwü) 50,000 92 343° 1,5
104,3 D - BaWü ENERGY Sindelfingen/Krankenhaus (bwü) 2,000 13 335° 2
104,4 D - Bay ANTENNE Grünten (Allgäu) (bay) 100,000 149 142° 3,5 Antenne Bayern - schwankend zwischen O=3-4 9
104,6 D - BaWü Radio Neckarburg Oberndorf (bwü) 1,000 52 228° 4 sendet in Mono ohne RDS 17
104,8 D - BaWü RADIOTON Reutlingen (bwü) 1,000 17 144° 5 10
105,0 D - BaWü RADIO7 Iberger Kugel [bay] (bwü) 50,000 131 146° 1
105,1 D - BaWü BIG FM Heubach (bwü) 0,320 65 73° 1,5
105,2 D - BaWü BIG FM Langenbrand (bwü) 20,000 41 302° 2
105,4 D - BaWü ANTENNE1 Geislingen/Oberböhringen (bwü) 1,000 50 90° 1,5
105,6 CH DRS 3 Säntis (sg) 60,000 153 173° 2,5 Empfang nur auf 105,55 bedingt durch SWR2 105,7 35
105,7 D - BaWü SWR2 BW Stuttgart/Hoher Bopser (bwü) 80,000 17 23° 4 gelegentlich leichter Mehrwege-Empfang
105,9 D - BaWü DONAU3FM Ulm/Ermingen (bwü) 5,000 64 113° 1 fadend
106,1 D - BaWü DIE NEUE _/_ 107,7 Göppingen/Bartenhöhe (bwü) 1,000 43 74° 1,5
106,3 D - BaWü DLF Hornisgrinde/SWR (bwü) 80,000 66 270° 4,5 22
106,5 A ANTENNE Bregenz 1/Pfänder (vor) 50,000 133 157° 2 Antenne Vorarlberg - schwankend zwischen O=1,5 und 3 20
106,6 D - BaWü SWR4 HN Waldenburg (bwü) 50,000 74 31° 2,5 schwankend zwischen O=2-3,5
106,9 D - Bay B5 AKT Grünten (Allgäu) (bay) 100,000 149 142° 3,5 Mono störungsfrei, schwankende RDS / RT Qualität 24
107,1 D - BaWü RADIOTON Aalen/Braunenberg (bwü) 20,000 81 70° 3,5
107,3 D - BaWü SWR4 TU Raichberg (bwü) 25,000 35 193° 5 14
107,5 D - BaWü SWR4 HN Buchen-Walldürn (bwü) 25,000 103 9° 1 schwankend zwischen O=1-2
107,7 D - BaWü DIE NEUE _/_ 107,7 Stuttgart/Frauenkopf (bwü) 4,000 18 25° 4 gelegentlich leichter Mehrwege-Empfang 11
107,8 CH RETE UNO Säntis (sg) 60,000 153 173° 1 stellenweise identifizierbar auf 107,85
107,9 D - BaWü RADIOTON Sickingen (bwü) 1,000 28 200° 3


Edit 19.07.09:
Inzwischen läuft der Tuner mit 1x150 und 2x110 khz Filtern. Bestes Ergebnis für örtliche Empfangslage, noch besser als mit 3x110.

Bringt zusätzlich ständig:
- OE3 auf 89,6 identfizierbar, wenn auch mit starken Übersprechern
- Bayern1 fast störungsfrei auf 90,65 (wäre auf 90,7 mit 3x110khz Filtern sogar schlechter)
- DRS3 fast störungsfrei auf 105,55 ("-")



von RainerZ - am 17.06.2009 21:07
Zitat
jassy
Hier habe ich noch etwas bilder von meine empfanganlage zu hause! :)

Zuerst mein geliebten Degen DE1103 (Unmodifiziert) mit neue Antenne:

Dieser radio ist meine DX-maschine. Da es eigentlich kein DX radio ist, habe ich trotzdem sehr gute empfangen! (Blessberg, Inselsberg, GF im T)

Hier mein Sanyo (Unmodifiziert) + Wurfantenne

Diese radio nutz ich nur zum normales radio hören, und kaum noch für DX. Mit einer vertikal aufgestelte wurfantenne nach Süd ist diese Radio sehr gut ge-eignet für Süd DX, sondern nichts. Diese radio nutz ich auch für RDS idendifizieren bei piraten.


OT: Man oh man, was ne schrottiges Deutsch :rolleyes:

On-Topic,

Der Eintrag stammt vom 26. März 2006, und es hat sich in 3 Jahren sehr viel getan!

1) Der Degen liegt inzwischen verschrottet im Schrank. Es wäre mal interessant ob das ding noch zu reparieren ist, das ding ist echt enorm zerstört!

Der Sanyo ist übrigens noch immer da als Dudelgerät, und das noch immer an der gleiche Wurfantenne wie vor 3 Jahren. Allerdings hat sich der Störnebel drastisch erhöhet, somit empfangt das ding nicht mehr so vernünftig, leider!

Bilder muss ich dann morgen mal machen, wie gesagt, es hat sich sehr viel positives getan! :D

von Jassy - am 17.06.2009 21:18
Die meisten Fragen habe ich bereits in anderen Threads in diesem Forum beantwortet. Aber trotzdem hier einige Erläuterungen:
Mein Wohnort ist Elchingen bei Ulm, genauer gesagt Unterelchingen am Autobahnkreuz A7/A8.
DVB-T-Sender empfange ich Ulm, Augsburg, Grünten, Hohenpeißenberg, Wendelstein, Zugspitze, Aalen, Hesselberg, Mittelberg/Gundkopf, Säntis und Pfänder. Letzteren jedoch mit starker Artefaktbildung bis Totalausfall, also stark fadend.
Die beiden vertikalen UHF-Antennen sind 2 Tripol A 8700 Kanalgruppenantennen (K 21-35) zum Empfang des Säntis K 34. Zusammengeschaltet mit einem 2-fach-Verteiler Kathrein EBC 20 in einem alten Hirschmann-Antennenweichengehäuse.
Die UKW-Antenne ist ein Eigenbau nach Spindler mit einem Dipol U 1 von Hirschmann auf einem Kenpro-Rotor KR 600. Diese Antenne wird demnächst durch eine Körner 19.3 ersetzt.
Der andere Rotor ist ein Kenpro KR 400. Die UHF-Antennen sind 2 Hirschmann Fesa 818N60, die vertikale VHF-Antenne ist eine Hirschmann Fesa 12A in Vollbereichsabstimmung für DAB-Empfang.


von manfredp - am 01.08.2011 10:38
Ich will mal dieses Uralt Thema ausgraben :spos:. Hier hat sich schon einiges geändert am Dachboden.
[attachment 795 IMAG0521.jpg]

Ganz vorne sieht man den UKW Dipol für der RTL-SDR Stick. Weiter hinten auf dem Ständer steht der 5 Elemente VHFIII Antenne die mir das WDR Ensemble sowie den Bundesmux reinzaubert (Horizontal wohlgemerkt, obwohl den WDR aus Langenberg noch nicht zündet!!).

Ganz hinten auf dem Tisch stehen die ganze Geräten. Von links nach Rechts:

- Ein alter Philips Matchline Fernseher mit PAL B/G und Secam L unterstützung. Wird leider nicht mehr benutzt und steht in weg.
- Ein Kenwood KA-550 Verstärker mit unten ein Subwoofer unbekannter Marke.
- Oben auf dem Verstärker steht den Dual DAB4, die per Kopfhörer am Verstärker angeschlossen ist und mit ein Netzteil angeschlossen ist.
- Als letzter steht da ein Intel Core2Duo E8400 Rechner zusammen mit den RTL SDR Stick die ebenfalls am Verstärker angeschlossen ist.

Dem Sony XDR S3 HD steht noch unten, aber die werde ich auch noch dazu packen und ebenfalls am Verstärker anschliessen.

Den Dachboden ist recht schmall (Den Stehbereich ist gerade mal 2 meter breit), von daher ist hier UKW DX mit grosse (>3 Elemente) Antennen so gut wie ausgeschlossen. Deshalb als Kompromiss nur den Dipol und den kleinen DAB Antenne.. Eingelagert liegen eine 5 Elemente UKW Antenne von Iskra sowie ein 10 Elemente VHFIII Antenne von Fuba. Die werden im Frühling draussen aufgebaut an einem "Mast" von insgesamt 3 Metern.

Ein Mast aufs Dach ist hier ausgeschlossen und wird wohl erst passieren wenn ich mein eigenes zu Hause habe.

Warum ich die DAB Antenne horizontal aufgebaut habe: Die Signale vom Bundesmuxx kommen entweder horizontal aus Langenberg oder Vertikal aus Osnabrück zu mir. Osnabrück ist 79km entfernt und hat 4kW, Langenberg ist 119km entfernt und hat 10kW. Weil den Dachboden ziemlich schmall ist, ist eine Vertikale aufbau schwierig und kann ich nicht ordentlich höhe machen. Langenberg liefert hier Horizontal außerdem eine weitaus stabileren Pegel. Den WDR kommt damit zudem als restsignal mit, und sobald auch Langenberg funkt wird das ganze noch ein paar balken stärker. DAB Niederlande geht hier kaum und ist von Inhalt nicht interessant. Das ist das WDR Ensemble zwar auch nicht besonders, aber die kommt jetzt halt als rest mit.

Wie sehen eure Anlagen aus ??

von Jassy - am 25.11.2012 20:17
Terrestrisch geht UKW v.a. in Vorzugsrichtung des Geländes (= Nordwest) sehr gut, d.h. Hessen (Hardberg, gr. Feldberg, recht häufig auch Biedenkopf und hoher Meissner), RLP viele Standorte, sowie Bayern 1+3 vom Pfaffenberg (Grünten ist hier normal zwar die erste Wahl - allerdings habe ich einen Hügel in dieser Richtung vor der Nase).

Arbeitszimmer-Equipment: Onkyo T-4711 an Yamaha-Verstärker/Tapedeck

[attachment 812 2012-09-14YamahaAnlage.jpg]


Wohnzimmer: Onkyo TX-NR609, auf UKW eher schwach, aber mit DAB+ Modul und Netzwerkfähigkeit einschl. Internetradio.

[attachment 813 OnkyoTX-NR609undDigicorderHDS2.jpg]

Auf DAB+ bekomme ich via Onkyo DAB Modul bzw. anderen Geräten über die Anlage meist nur die örtlichen Ensembles: 5C, 8D, 9D, 11B. Bei angehobenen Bedingungen kommt sofort 11D Bayern hinzu, sind diese stärker dann auch 12D Bayern und 7B Hessen.

Auf UHF bekomme ich die örtlichen DVB-T Programme aus Stuttgart (12+3). Sowie eingeschränkt Ba-Wü Süd (Raichberg), würde bei richtiger Antennenausrichtung ebenfalls problemlos laufen.


Via SAT empfange ich aktuell 19,2° und 28,2° via zuvor gezeigtem Multischalter. Hier ist aktuell die Herausforderung, ob künftig noch Astra 2F stabil empfangen werden kann. Aktuell läuft zwar der Testtransponder meistens problemlos, hat aber starke Schwankungen und v.a. Abends Einbrüche. Hier muss ich noch, wenn alles endgültig ist, evtl nochmals eine Feinjustage vornehmen oder auch mal experimentieren (z.B. 28,2° ins Zentrum nehmen, oder versuchen, die Vario-Multifeedschiene etwas zu biegen - denn eigentlich müsste ich sie leicht biegen um aus beiden Positionen das Optimum herauszuholen).

So, das war's für den Moment.

von RainerZ - am 27.11.2012 10:38
Zitat
Säbelzahnigel postete vor fast genau 2 Jahren das hier:
Hier auch noch ein Eigenbau - meine MiniYagi, mit der ich im Gewächshaus dem ollen Radiowecker zu mindest die örtlichen Sender entlocke.
Ohne diese Miniyagi ist der Brüllwürfel bei all dem Stahl rundherum stumm!!
[attachment 1257 IMAG0082.jpg]


Endlich geschafft und nach seinen Maßen ebensolche Mini-Yagi gebastelt.

[attachment 4756 100_2327.JPG][attachment 4757 100_2328.JPG]
Getestet habe ich nur im Wohnzimmer, denn die Konstuktion ist grad fertig geworden.
Haussender macht sie schonmal. Sowohl UKW als auch DAB.

Was ich nicht geschafft habe: Dem Blümchen einzureden, daß es als Radio fungieren soll *duckundweg*

QTH: 52° 08' 43'' Nord; 10° 46' 08'' Ost (Eulenspiegeltown, 23 Km südöstlich von Braunschweig)
Band I Antenne: Teleskopantenne 2 x 1,22 m-Stäbe im Dachgebälk deponiert; Empfänger: Casio TV-8700L
UKW Antennen: 7 + 9 El. unter Dach; Empfänger: Autoradios aus Hyundai i10 + i40
DAB Antenne: LogPer Skyplus DTA 13A unter Dach; Empfänger: Phillips AE 9011
Weitester Tropo-Empfang: 12 B Norwegen (706 Km)
DVB-t Antenne: Tripol ATX 91 über Dach; Empfänger: Grundig DTR 2420
Weitester Tropo-Empfang: K 37 Nibe/DK (542 Km)


von bikerbs - am 13.03.2015 22:43
Hängt sie höher: Habe die Position der VHF mit der UKW Antenne getauscht, nachdem Bayern 11D und 10A Franken seit der Aufschaltung von Miltenberg-Wenschdorf mit schwankender Qualität reinkamen.

Nun ist die VHF an der Spitze des 5 Meter langen Mastes (Hüttendach) und 11D / 10A funktionieren an empfindlichen Empfängern aussetzerfrei, wenn auch mit etwas hoher Bitfehlerrate, eben gerade so.

Die nächste Verbesserungsmöglichkeit ist wohl doch nun den "normalen" Verstärker (Hirschmann MPV 32F - Verstärkung 21 dB, max Ausgangspegel 107 dBuV) durch einen rauscharmen Vorverstärker z.B. Heimann zu ersetzen. Witzigerweise macht der Verstärker trotzdem den Empfang erst möglich - selbst direkt an der Antenne angeschlossen bringt der Empfänger nur was raus, wenn der Verstärker auch noch mit dran hängt.



von RainerZ - am 21.09.2016 08:46
Moinsen. Ich grab den Thread mal aus um euch mal meine Empfangsanlage zu präsentieren.

Sie besteht aus einer 16er Long Per von 3H für DAB und einer 47er Triplex für DVB-T/T2 ebenfalls von H3.

Und so sieht das ganze auf'm Dachboden aus :

[attachment 9962 20170422_190709_Burst01.png]

Verbunden wird das ganze mit diesem Antennenverstärker :

[attachment 9963 20170422_190719_Burst01.png]

Von da aus geht es zum Multiswitch und wird dort im ganzen Haus Verteilt.

Die DVB-T Antenne fängt mir neben den Ortssendern (Öffis) zusätzlich die Niederländer ein mit dem Kompletten DVB-T angebot (private verschlüsselt aber würde gehen) ein. Brutto sind das über 40 Sender, aber Netto nur 4 Programme Plus wegen den verschlüsselten Programmen. Lohnt sich trotzdem.

Die DAB Antenne ist ebenfalls für die Niederlande zuständig und holt mir neben Bundesmux und NDR, also die Ortssender auch alle landesweiten, ein regionales und ein Lokales Ensemble ran. Damit komme ich von offiziellen 21 auf über 70 Programme.

Eventuell plane ich die Antennen draußen anzubringen, natürlich nur wenn der Unterschied deutlich spürbar ist.

Wie sind da eure Erfahrungen.

von UKW vs. DAB+ - am 24.09.2017 17:38
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