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vor 12 Jahren, 3 Monaten
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vor 12 Jahren, 3 Monaten
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seventeen, PeterSchwarz, Gelöschter Benutzer, Wiesbadener, Thomas (Metal), Harald P., digifreak

Bayern 4 über 88,3 Schanzenkopf Bad Kreuznach

Startbeitrag von seventeen am 15.07.2005 07:20

Heute zeigt Rockland mal deutlich über welchen Ballempfang zugeführt wird. Statt Classic Rock ist ein verzerrtes Bayern 4 Klassik zu hören. Auch nicht schlecht. Für RDS reicht es allerdings nicht.

Antworten:

Die 88,3 aus Bad Kreuznach hat immer ein Zischeln von Bayern 4 drin. Wird halt per Ballempfang von der 107,9 (Hohe Wurzel) zugeführt, und in der extremen Höhe des Schanzenkopfs bekommt man kein ordentliches Signal rein. Bei leicht angehobenen Bedingungen ist dann freilich Bayern 4 vom Kreuzberg stärker. Vorher wurde die 88,3 aus Ober-Olm (105,2) gespeist, da gab's keinerlei Probleme.

Gleiches Problem hat Big FM in Diez/Lahn (auf 100,4). Die wird durch die Ahrweiler 104,9 zugeführt und hat ein Zischeln durch den benachbarten Sender Limburg 105,1 (DLR Kultur) drin. Geht man auf 100,55, hört man sogar deutlich Fetzen von DLR.

Tja, das kommt davon, wenn man sich als Sender keine Leitungen oder Satellit leisten kann...

von Wiesbadener - am 15.07.2005 07:50
So, Rockland hat seit ein paar Minuten das Zepter wieder in der Hand.

Wiesbadener schrieb :
Zitat

Vorher wurde die 88,3 aus Ober-Olm (105,2) gespeist


Ganz sicher ? Damals hatten 88,3 und 105,2 noch getrennte Werbefenster. Würde von daher nicht passen. Das Werbefenster glich damals dem der 87,6 (welche auch in KH empfangbar ist, wenn man hr3 ausblendet).



von seventeen - am 15.07.2005 08:08
@seventeen: Hast recht, die 88,3 wurde über Idar-Oberstein 87,6 gespeist. Jetzt wollte man was gutes für die Region tun und hat das Rhein-Main-Fenster auf die 88,3 aufgeschaltet. Allerdings: mit den Interferenzen durch den Kreuzberg bei der Hohen Wurzel als Ballempänger haben die Telekomiker wiohl nicht gerechnet...

von Wiesbadener - am 15.07.2005 08:28
krasse Sache!
in der heutigen Zeit sollte man sowas eigentlich verhindern

ausm Kabel kennt man das ja

von Gelöschter Benutzer - am 15.07.2005 10:42
Das wird im Winter bestimmt lustig, dann sind ja oft über Tage angehobende Bedingungen, dann können wir hier tagelang Bayern 4 als Ortssender empfangen, ist dann eine andere Art von "Classic" Rock :D

War vor ein paar Wochen auch schon mal so ähnlich, da zischelte es auf der 88,3 heftig, es war kein Genuß zuzuhören.



von Harald P. - am 15.07.2005 11:02
Meine Güte, kriegen die es wirklich nicht hin, die Classic-Rock-Festplatte (Programm wäre glaub übertrieben) anderweitig zuzuführen.
Eine Altenrative wäre ja vielleicht auch folgendes.
Ins Senderhäuschen am Schanzenkopf wird ne 20GB-Festplatte reingehängt mit 10 ClassicRockSamplern und einem Pack Jingles drauf. Dürfte keiner merken.

von PeterSchwarz - am 15.07.2005 11:25
Jetzt rächt sich endlich diese elendige Koordiniererei vom grünen Tisch der RegTP. Teilweise mußten die Ballempfangsantennen der entsprechenden Standorte schon tiefer gehängt werden.
Die Deutsche Bundespost hatte schon Anfang der 80er Jahre festgestellt, daß im UKW Bereich keine freien Frequenzen mehr vorhanden sind; aber die Politik und die Interessen der Wirtschaft wollten die physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Wellenausbreitung nicht wahrhaben.

von digifreak - am 15.07.2005 12:03
sagt mal, sone Ballempfangsantenne muss ja echt gut sein, könnte man die nicht aufm Dachboden nutzen ?
muss doch tierisch viel mit gehen wenn man sieht über welche Entfernungen Ballempfang noch möglich ist

von Gelöschter Benutzer - am 15.07.2005 15:42
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Jetzt rächt sich endlich diese elendige Koordiniererei vom grünen Tisch der RegTP. Teilweise mußten die Ballempfangsantennen der entsprechenden Standorte schon tiefer gehängt werden.
Die Deutsche Bundespost hatte schon Anfang der 80er Jahre festgestellt, daß im UKW Bereich keine freien Frequenzen mehr vorhanden sind; aber die Politik und die Interessen der Wirtschaft wollten die physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Wellenausbreitung nicht wahrhaben.
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Ja und? Ballempfang ist meines Wissens nicht geschützt. Außerdem stellt sich immer die Frage aus welchem Blickwinkel/mit welchen Maßstäben man feststellt das ein Band voll ist. Wenn man von +/- 400 kHz in den 80ern ausgeht, dann war das sicherlich so. Würde man heute z. B. auf dem Pfaffenberg eine 89,0/25 kW in Betrieb nehmen (unabhängig von WÜ und anderen) würde das beim hr einen Aufschrei erzeugen, die 89,3 vom Feldberg wäre auf hessischem Gebiet sicher weiterhin einwandfrei zu empfangen. Bei 105,9 vs. 105,6 (Donnersberg) geht es ja auch, wäre aber bei o. g. Maßstäben nie denkbar. Es ist nach meiner Meinung eher so: Die Maßstäbe haben sich schleichend verändert. Leider sind dann aber kaum leistungsstarke Frequenzen für Großsender (nach-) koordiniert worden, sondern i. d. R. "Funzeln" weil diese eben noch mit den Nachbarn einfacher/überhaupt abzustimmen waren.
Es gäbe da auch die Möglichkeit des Richtfunks zum Einen. Zum anderen kostet selbst eine 2 mbps Strecke heute auch nicht mehr die Welt. Die als Access-Link zu einem entsprechendem Core wo QoS richtig läuft und gut iss'.

von Thomas (Metal) - am 15.07.2005 16:23
Die 88,3 zischelt je nach Tageswert mal mehr mal weniger. Ganz Bayern 4 geschlagen gebend, habe ich sie aber erst heute erlebt.

Schade dass die Frequenz nicht Sporadic E- gefährdet ist.



von seventeen - am 15.07.2005 20:24
Also wenn sich schon kleine belgische Küchensender Zuführungs-Links leisten können, sollte das für die am T-(Systems)ropf hängenden deutschen Kommerzsender doch auch finanzierbar sein. Aber wahrscheinlich muß das hierzuland erst mal tausendmal genehmigt werden und zudem noch 1000mal mehr kosten.

von PeterSchwarz - am 15.07.2005 23:06
Noch was interessantes am Rande :
Der beliebteste Festplattensender des Südwesten ist nun auch im Internet zu hören.

http://www.rockland.de/livestream.htm



von seventeen - am 16.07.2005 10:58
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