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DVB-T, ein Jahr danach: Erfahrungsbericht

Startbeitrag von T-O am 15.07.2005 08:56

Moin allerseits,

vor ziemlich genau einem Jahr habe ich Kabel Deutschland die Freundschaft und den Vertrag gekündigt, weil wir am Ende des Versorgungsstranges immer ein recht schwächelndes Signal hatten - und weil seit Mai 2004 DVB-T verfügbar war, das für seine laufende Kosten (...) den reellen Gegenwert für die Qualität der deutschen TV-Landschaft bietet. ;-)

Nachdem wir im November noch zwei Bouquets aus Bremen dazu bekommen hatten, sind derzeit 24 "Voll"programme (teilw. mit Zeitfenstern) und 5 regionale Vorabendprogramme über Bremen/Steinkimmen zu empfangen. Das Programmangebot entspricht damit in etwa dem eines analogen Kabelanschlusses. Meine Bedenken, dass ich ggf. die Musiksender missen könnte, haben sich nicht bestätigt. Wo es zwischendurch Gelegenheit zum Schauen gab, hat sich rausgestellt, dass diese zu reinen Klingelton-Download-Sendern verkommen sind und mir persönlich nur noch auf den Zeiger gehen. Die Zeiten von VH-1 und Qualität im Musikfernsehen sind wohl endgültig vorbei... :-(

An die teilw. auftretenden Artefakte aufgrund der zu niedrigen Bitrate habe ich mich inzwischen gewöhnt; das wurde ja schon öfter hier diskutiert. Meistens ist eh nur das Sat1Pro7-Bouquet betroffen, die Ö-R laufen sehr ordentlich.

Unterm Strich, würde ich sagen, hat sich die Umstellung gelohnt. Auch wenn praktisch der Kabelempfang technisch noch möglich wäre (die Jungs von KDG haben den Anschluss nicht abgeschaltet), bin ich noch nicht in die Versuchung gekommen, den wieder anzuklemmen.... wozu auch?

Der riesige Vorteil ist natürlich, dass ich erst aufgrund von DVB-T wieder einen Mast auf dem Dach habe, den seit diesem Frühjahr meine schöne 5-Elem.-Yagi schmückt!! :D

Antworten:

Dem überteuerten Kabelanschluß meines Vermieters habe ich mich immer verweigert. So hatte ich zunächst einige Jahre einen 35er Spiegel am Wohnzimmerfenster, der einen DVB-S Empfänger mit einem ausreichend starken Signal versorgte. Ferngesehen habe ich damals aber deutlich mehr. Nach mehrfachem Eigentümerwechsel kam dann die Komplettsanierung im bewohnten Zustand - und damit das Ende meines Satellitenempfangs.

Eine Weile hatte ich dann analogen Fernsehempfang per Zimmerantenne, was ja dank der Berliner Versorgung zumindest quantitativ stimmte. Die meisten Programme, die nicht vom Fernsehturm kamen, hatten ohnehin ein suboptimales Bild.

Dann kam der DVB-T Testbetrieb und ich erwarb den ersten "Medion" DVB-T Empfänger bei Feinkost-Albrecht. Inzwischen haben ich noch einen weiteren, etwas empfangsstärkeren Empfänger für DVB-T: Cyberhome DVT 1010.

An die klotzige, unscharfe Bildqualität kann ich mich bis heute nicht gewöhnen. Mein 82er Sony-Fernseher zeigt sie dafür zu deutlich. Zudem haben sich meine Fernsehgewohnheiten verändert. Bei den Privatsendern schaue ich maximal noch Reportagen (K1 Reportage, Stern TV-Reportage, Spiegel TV-Reportage) bzw. Formel 1 (RTL) oder Snooker (Eurosport). Ansonsten wird recht regelmäßig beim RBB "Brandenburg Aktuell" bzw. "Abendschau" geguckt, "Tagesschau" und "Heute Journal" gucke ich ebenfalls. Und die Dritten Programme geben sehr oft auch was Ansehenswertes her.

T-O kann ich zustimmen, was die Musiksender angeht. Früher liefen sie bei mir eher als z. B. irgendein Radioprogramm. Inzwischen ist der Anteil des Nutzprogramms im Verhältnis zu Dauerwerbesendungen so verschwindend gering, daß man von mir aus Viva Plus durch ein weiteres Drittes Programm ersetzen könnte. Neun Live wird von mir ebenfalls nicht gesehen.

Mit DVB-S lief mein Fernseher täglich zwischen 4 und 6 Stunden. Im Winter mehr, im Sommer weniger. Nun schaue ich ausgewählte Sachen und komme auf etwa 4 h pro Woche.



von PowerAM - am 15.07.2005 10:17
PowerAM schrieb:

Zitat

An die klotzige, unscharfe Bildqualität kann ich mich bis
heute nicht gewöhnen. Mein 82er Sony-Fernseher zeigt sie
dafür zu deutlich.

Das kann ich bestätigen. Habe mehrere DVB-T-Anschlüsse installiert - bei den Geräten mit Top-Bildröhre (zu denen auch dein Sony gehören dürfte) und 100Hz ist die Bildqualität deutlich schlechter, anscheinend weil mehr Schwächen deutlich werden.
Mein "Mittelklasse"-Grundig-50Hz-TV hat z.B. ein ordentliches Bild (wenn man keinen direkten Vergleich hat). Und der 37cm-Schlafzimmer-TV gibt so gut wie keine Artefakte wieder...



von T-O - am 15.07.2005 10:26
Meine Freundin hat in Beelitz auch DVB-T Empfang. Sie betreibt eine Digipal 1 an einem 72er Grundig mit 100 Hz. Bildqualität ebenfalls für'n A*sch! *LOL* Meine Erfahrung ist, daß ein 50 Hz-Fernseher mit maximal 55 cm Bildschirmdiagonale gerade groß genug ist, um kein Mini-Fernsehbild zu haben und trotzdem ein einigermaßen scharfes Bild betrachten zu können.

Alle etwas besseren Geräte, die 100 Hz, digitale Bildaufbereitung usw. haben, können diese Funktionen mit einem DVB-T Signal nicht ausnutzen und machen mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar noch größeren Mist damit. Beim Betrachten einiger Ausstellungsgeräte bei "Real" habe ich gesehen, daß die ca. 63 cm großen und 149 EUR billigen Fernsehgeräte mit DVB-T sogar noch einigermaßen anständig aussahen.



von PowerAM - am 15.07.2005 10:46
Jo, mein 50Hz-70cm-Grundig (8 Jahre alt) packt es auch nocht gut.
Aber was machen, wenn der den Geist aufgibt? Versuchen, noch ´ne halbwegs ordentliche 50Hz-Kiste zu bekommen oder Sat-Schüssel aufstellen?



von T-O - am 15.07.2005 10:51
Wenn mein Fernseher kaputt geht und sich an der allgemeinen Entwicklung der Fernsehprogramme zur Volksverdummung nichts ändert - ich würde ihn nicht mehr ersetzen. DVDs kann ich auch am PC gucken, der DVD-Spieler läuft bei mir eher als mp3-fähiger CD-Spieler und meinen VHS-Recorder kann ich dank RGB-Ausgängen auch an einen normalen Videomonitor anschließen. Mit der DVB-T Box geht das übrigens auch. Einen herkömmlichen Fernseher kaufe ich nicht mehr.



von PowerAM - am 15.07.2005 11:43
Hallo,
Zum Thema kann cih nur folgendes berichte.
Wir haben immer Sat gehabt da es bei uns aufm Land kein Kabel gab - aufgrund des Preises wäre dies sowieso nich in Frage gekommen.
DVB-T nutze ich seit Anfange des Jahres in DL und seit Februar in Frankreich. Mit der hisigen Bildqualität (NRW K-BN) bin ich auch unzufrieden - sobald man einen Fernseher hat der grösser als 56cm ist sieht man eindeutig häufig Artefakte im Bild und man wird sauer auf das neue digitale Antennenfernsehen. In Frankreich jedoch ist die Bildqualität deutlich ebsser als in DL und dort wird sogar DD 5.1 , 16:9 usw ausgestraht. Drüben hat mir DVB-T den Sprung von 3-4 TV programmen in miserabler Qualität ( mit schnee) hin zu 14 Programmen in astreiner Qualität gebracht. Da ich DVB-T in DL aufgrund des vorhandenseins von Sat nur noch im Auto auf einem 7" er TFT nutze machen sich die Artefakte nciht mehr bemerkbar.

Wenn's interessiert kann ich im August auf nachfrage mal ein paar mehr technsiche details zu den Programmen posten jedoch ist mir bereits im März schon aufgefallen das dort in höheren Bildauflösungen als in DL gesendet wird .


greetz fx

von Felix 99 - am 15.07.2005 12:28
Ich benutze zu Hause DVB-T nur zum rumspielen, habe sonst DVB-S mit drei Sat Positionen. Die Programmanzahl deckt ja wie behauptet 95% der Einschaltquote ab, es fehlen also nur bedingt paar Sender. Qualitaet is natuerlich nicht mit Sat vergleichbar aber z.B. ZDF oder in Hamburg N3 sind ok. Ist halt nur ne Alternative.
Anders sieht's im Auto aus, mit normalem Receiver hab ich auf VHF besseres Bild als vorher analog. UHF nur im Stand, da muesst man dann richtig Geld ausgeben.
Musiksender, es soll ja The Voice kommen ueber DVB-T der generell nach Deutschland kommen soll also auch Sat der die Luecke des wegfallenden MTV2 schliessen will. Weiss nicht ob der fuer SH schon den Zuschlag bekommen hat, hoffe ich aber. Dann gibt es Hollaendische Klingeltoene...:-)

von Nordlicht2 - am 15.07.2005 12:34
Klar, dass es in Frankreich, Belgien, NL und sonst wo bessere Bildqualität gibt. Dort versucht man nicht mit aller Macht zu erreichen, dass das Signal auch noch im tiefsten Keller innerhalb der Großstädte empfangbar ist. Stattdessen sendet man mit QAM-64 (ergibt 1,5fache Datenrate) und teilweise auch noch geringerem Fehlerschutz. Dazu kommt dann noch, dass vor allem die ProSiebenSat1-Gruppe einfach das schon grausame DVB-S-Bild nochmal komprimiert...wenn die wenigstens ein vollständiges Signal komprimieren würden, dann würde da sicher noch was besseres bei rauskommen. Bei der ARD sieht es ja auch einigermaßen ordentlich aus.



von Kroes - am 15.07.2005 12:54
Zitat

Klar, dass es in Frankreich, Belgien, NL und sonst wo bessere Bildqualität gibt. ... Stattdessen sendet man mit QAM-64 (ergibt 1,5fache Datenrate) und teilweise auch noch geringerem Fehlerschutz.

Die Aussage kann ich seit dem QAM 64 Test in Leipzig bestätigen.
Allerdings hatte ich aus dem feed back aus dem DF Forum den Eindruck das einige hier
verkaufte Receiver mit den Parametern nicht klar kamen.
mor

von mor_ - am 15.07.2005 13:13
Kann sich ja nur um rein Deutsche Hersteller handeln oder....

von Nordlicht2 - am 15.07.2005 14:14
Zitat

Kann sich ja nur um rein Deutsche Hersteller handeln oder....

nö mein Siemens kam sehr gut damit recht . :-)
mor

von mor_ - am 15.07.2005 21:36
Bei DVB-T läßt sich auch die hierarchische Modulation anwenden. Das ist eine Kombination aus QAM-16 und QAM64.

Für den Nahbereich eines Senders hat man eine hohe Bandbreite zur Verfügung und kann also mehr Programme empfangen. In den Randzonen ist die verfügbare Bandbreite entsprechend geringer.

von Kay B - am 16.07.2005 09:17
> In den Randzonen ist die verfügbare Bandbreite entsprechend geringer.

Bloss nicht noch eine weitere Zweiklassengesellschaft! Viele von uns Landbewohnern müssen sich z.B. schon beim DSL mit kleineren Bandbreiten (oder gar keiner Verfügbarkeit) abfinden. Es kann nicht angehen, dass die Städte immer die Filetstücke kriegen und wir Landeier nur die Reste! Schliesslich zahlen wir gleich viel Rundfunkgebühr!

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 16.07.2005 09:30
Fassen wir zusammen - DVB-T könnte besser sein, ist es aber nicht. Also am besten im Rheinland eine Antenne auf Aachen/Monschau, Münster oder Lüdenschaid ausrichten und WDR Fernsehen gucken...

(...ach ja, Wuppertal sendet ja auch noch auf 22/42!)



von Alqaszar - am 16.07.2005 10:14
Hier in Nordbayern scheint es besser anzukommen als erwartet, es gibt schon einige Häuser mit umgebauten Antennen zu sehen, vorallem auch in weiter entfernten Orten.
Bin mal auf die Verkaufszahlen gespannt.



von Terranus - am 16.07.2005 10:20
Ich habe seit zwei Wochen DVB-T zusätzlich zum unkündbaren Kabelanschluss.

Meine Anlage:

Stabantenne im Garten, Kathrein UFE370/S Euroline, Tevion 100Hz 72cm TV.

Die Technik hat mich fasziniert, aber nicht überzeugt. Es sind definitiv zuviele Sender pro Kanal drauf, die derzeit ausgesendete Qualität kann mit unserem relativ guten Kabelanschluss NICHT mithalten. Als großen Qualitätstest habe ich mir letzten Samstag den Film "Equilibrium" auf ProSieben ausgeguckt - mich also mit was zum futtern vor die Kiste gehockt und schon bei den Anfangsszenen nurnoch Klötzchen gehabt, was war passiert? Der Wind hat die im Garten stehende Antenne umgeworfen und ich hatte somit nurnoch 20% Empfang - dank des netten Unwetters also Antenne reingeholt und (wie in der Werbung) auf den Fernseher gestellt und plötzlich wieder 60% Empfang gehabt. Ich wohne 7km vom Olympiaturm in einem Ziegelneubau im Erdgeschoss mit Blick Richtung Westen und bräuchte für 100% wohl schon eine Dachantenn... Im weiteren Verlauf des Films (sehr Bewegungsreich) hoffte ich, dass sich die Akteure ja nicht zuviel bewegen, denn bei den detailreichen, ruhigen Nahaufnahmen kann DVB zaubern - kein Rauschen, kein Flimmern, keine Klötzchen. Wehe aber, der Herr bewegt sich, auch noch schnell und schiesst dabei, dann hat man Klötzchen, Rauschen und unschärfe - es entsteht ein wahrer Reigen der Bildfehler - dazu kommen noch totale Bild- und Tonausfälle, weil der Receiver kein richtiges Signal hat.

Fazit:

2-3 Sender pro Kanal MAXIMUM.

Mehr Sendeleistung.

Die Technik ist faszinierend, währe mit einfachen Mitteln genial umsetzbar, so aber sehr Deutsch, nämlich UNBRAUCHBAR.



von elchris - am 16.07.2005 11:59
@elchris: stimmt, die reine Übertragungstechnik ist wirklich toll, ich war vor kurzem in München und Innsbruck, man kann mobil das ARD Paket von Nürnberg bis kurz vor Innsbruck auf der Autobahn durchgehend empfangen. Vorallem in den Alpen überzeugt die Technik, früher brauchte man viele Umsetzer, jetzt hatte ich sogar am Achensee und Sylvenstein etc einwandfreien Empfang von 22 Programmen. Auch am Walchensee, der ja noch analog versorgt wird, geht DVB-T einwandfrei. Hier macht sich dann wohl das Guardintervall von 1/4 bezahlt - die Reflexionen an den Bergen werden genutzt.
Gerade im VHF Bereich ist DVB-T nicht mobiluntauglich. Zumindest hatte ich bei 160 auf der A9 noch keine Aussetzer. Ohne Diversity.

Aber eben die Bitraten, ein dickes Manko. Würde man nur auf ein Programm pro Kanal verzichten, wäre das Problem größtenteils gelöst, siehe das ZDF Paket.
Bei den Privaten kommt noch dazu, dass man als Quelle das bereits überkomprimierte Satsignal verwendet.

Beim Kabel kommt es drauf an, wo das Kabel das Signal herbekommt. Solange man noch das analoge Satsignal verwendet, ist es besser. Mittlerweile gehen aber immer mehr Netzbetreiber dazu über, das Digitalsignal zu verwenden. Und dann sitzt man mit DVB-T qualitativ im gleichen Boot. Bei uns in der Gegend werden einige Programme bereits digital empfangen, zB MTV Eurosport und CNN.
ARD, hr und SW-BW empfängt das Netz von DVB-T .... und so sieht es auch aus.
ZDF,BFS und MDR werden noch analog terrestrisch eingespeist.



von Terranus - am 16.07.2005 12:12
unkündbaren Kabelanschluss.
Sowas DARF es gar nicht geben...da würde ich gegen anklagen!
Ich kann ja auch keinen Zwangsstrom- und keinen Zwangswasseranschluß haben. Wenn ich das nicht bezahle (oder kpndige) , wird es ja auch abgeklemmt!!!

von PeterSchwarz - am 16.07.2005 12:16
hier wird alles außer EuroNews,TELE 5,Terra Nova,RB-TV,TV Travel Shop und NBC noch analog abgegriffen



von htw89 - am 16.07.2005 12:39
@PeterSchwarz
Natürlich gibt es sowas. Ist in Mehrfamilienhäusern auch üblich. Da wird der Vertrag nicht mit den einzelnen Mieter oder Eigentümern gemacht, sondern mit der Eigetümergemeinschaft. Das ist dann in den Nebenkosten mit drin und ist auch recht günstig. In meiner letzten Wohnung waren es nur knapp 30 Euro im Jahr Kabelgebühren. Und das ist mir die Schlechtwetterreserve und das UKW Kabelradio schon wert :D



von wavefinder - am 16.07.2005 12:43
Genau, ein Bekannter wohnt in München in einer Eigentumswohnung. Das sind etwa 150 Parteien in der Wohnanlage. Und da ist keiner direkt bei der KDG Kunde, sondern die Hausgrund Gesellschaft. Um da rauszukommen, müssten alle in einer Versammlung zustimmen. Da würde aber für die restlichen heißen, dass ihr Anschluss teurer wird.
So zahlt jeder pro Monat etwa 5 Euro Kabelgebühr. Und das bewegt sich in akzeptablen Bahnen, vorallem weil das Bild in München dort auch recht gut ist.



von Terranus - am 16.07.2005 12:46
DVB-T:

4 Programme pro Fernsehkanal. Das sieht man auch an der Bildqualität. Mies ohne Ende.

Noch schlimmer ist das Angebot des Kabel Digital HOME-Pakets: Nur noch Artefakte. EIn Dreck. Die Programme auch - deswegen wird es diese eine Jahr nicht überleben...



von Roßkopf - am 16.07.2005 15:43
Offtopic: Eine recht große Auswahl preiswerter Empfänger für DVB-T findet man auch bei www.Amazon.de. Teilweise mit umfangreicher Funktions- und Ausstattungsbeschreibung, teilweise aber auch lückenhaft. Trotzdem eine günstige (und schnelle) Quelle! Und dank Kauf vom "Händler" auch ohne Probleme mit Garantie bzw. Gewährleistung. Das ziehe ich dann in jedem Fall einem EBAY-Angebot vor...



von PowerAM - am 17.07.2005 09:16
Ich bin hier ja auch "zwangsverkabelt" (KMS) und das ganze macht etwas über 9 Euro/Monat in den Nebenkosten. Könnte mich sicher querstellen und die Dose verplomben lassen, wenn ich das Kabel nicht wollte. Das geht immer, auch wenn man etwas Stress hätte, ums durchzusetzen, denn dann müßte wahrscheinlich der eigene Anteil auf die anderen verteilt werden... Aber da das Internet (CableSurf) darüber für mich günstiger ist, als DSL ist, bleibt der Kabel-Anschluss.
Via DVB-T gibts nix, das ich auch im Kabel hab, also bisher Null Motivation, DVB zu testen. Und wenn denn VH1 Classic & Co. im MTV-Packet mal endlich freischaltbar wäre, hätte man auch einen (hoffentlich) Klingeltonfreien Musikkanal...

Da die KMS z.B. die ORF-Radio-Programme vom Satelliten abgreift, statt von UKW, denke ich mal, daß die nur das von DVB-T nehmen werden, was nicht anders ranzuholen ist. Da mein Fernseher klein genug ist, fielen mir die Klötzchen nicht auf...



von Hagen - am 17.07.2005 09:58
Die anderen Kanäle werden auch rund ausgestrahlt (anders wäre natürlich möglich, wird aber nicht gemacht). Nur ist beim TV-Empfang die Dämpfung nicht gerade zu vernachlässigen - der Unterschied zwischen den einzelnen Kanälen beträgt ja dicke 8 MHz. Und bei UKW merkt man ja auch schon einen Unterschied zwischen den untersten und obersten Kanälen, obwohl das insgesamt gerade mal 20 MHz sind. Da ist dann schon klar, dass K36, K43, K49 und sowieso K65 stärker gedämpft werden und somit schlechter empfangbar sind als K26 und K29.



von Kroes - am 07.08.2005 08:00
DVB-S und DVB-T können sehr gute Bildqualität haben, abhängig von einigen Parametern aber..

Aber vergesst bitte nicht dass auch die Firmware/Software der Receiver Boxen auch eine ganz wichtige Rolle dabei spielt. Bei DVB sind die Boxen von Digenius/Tevion/Grobi oft besser in Sachen Bildqualität als z.B Boxen mit weniger gute Firmware/Software wie von Skymaster.

Momentan steht hier als Leihgabe eine Skymaster DVB-T Box, Empfang ist OK: NRW Pakete Komplett vom Rheinturm in Düsseldorf (gemischt mit Wesel und Langenberg).
Und das VRT Mux Paket aus Genk geht hier auch sehr gut mit 45° gedrehter Antenne.

In Sachen Software/Firmware performance sieht es mit der Skymaster Box weniger gut aus: Lange Umschaltzeiten (kein vergleich zu Digenius/Tevion/Grobi/Lorenzen).
Dekodierungs Qualität bei gleicher Datenrate ist schlechter, auch bei QAM-64 zu merken.
Und leider kein Update verfügbar..



von Björn. - am 07.08.2005 16:56
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