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Radioempfang im Herzen NRWs

Startbeitrag von Gelöschter Benutzer am 21.07.2005 08:03

mich würde mal interessieren wie der Empfang im dicht besiedeltsten Ballungsraum Deutschlands aussieht, genauer gesagt gehts mir um das Gebiet Recklinghausen - Waltrop - Dortmund
ich weiß von einer Bekannten dass sie da N-JOY hören kann (damals noch N-JOY Radio, 1999 hat sies mir mitgeteilt)

weiterhin war die Radiolandschaft wie erwartet nicht besonders vielfältig
sie hat dann noch
Eins Live
WDR 2,3,4
Radio Fiv (heute Hitradio Vest)
Radio Dortmund

Radio Fiv hört sie wahrscheinlich über die 94,6 aus Recklinghausen, den WDR über Münster, Langenberg und Nordhelle

aber woher hat sie N-JOY gehört ? Drachenberg ?

REL und Antenne Ruhr müssten doch eigentlich auch noch gehen (Bottrop, Gelsenkirchen und Oberhausen), ebenso Radio Neandertal vom Hordtberg und Herne 90,8
zumindest mit ner Yagi kriegt man sicher auch noch den Bielstein rein, weiterhin die NL Sender aus Venlo, Roermond und Emmaberg / Hulsberg, eventuell auch noch fadend was aus Lopik und Markelo
aus den Nachbarländern sicher Linz und Sackpfeife, eventuell noch Meißner / Feldberg (fadend) und Koblenz

hab ich das so in etwa richtig rekonstruiert ?
die Scans von Dortmund und Recklinghausen hier auf der Seite hab ich mir auch schon angekuckt, die sehen mir aber sehr professionell aus, und Bleßberg, Cuxhaven, Aurich, Lingen, Bremen oder sogar die 0,2 (!) kW-Funzel aus Bad Rothenfelde in der Mitte von NRW ist doch schon was für richtige DXer !

hab in dem Gebiet noch nie richtig gescannt
wie sind so eure Erfahrungen, was geht da noch im Sangi ?
vielleicht kam ja N-JOY auch aus Bad Rothenfelde

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Re: Radioempfang im Herzen NRW's

Bad Rothenfelde wäre zwar am nächsten dran - aber auf der 91,2 sendet der Dortmunder Florianturm, also keine Chance. 96,4 Osnabrück wegen BFBS 96,5 auch nicht, genauso 96,6 Lingen. Und der Rest dürfte eigentlich zu weit weg sein...vielleicht gab es N-Joy zu der Zeit da im Kabel (warum auch immer) und deine Bekannte hatte ein Kabelloch empfangen.

Zu Radio Neandertal: Wär mir gar nicht so sicher, ob der da geht...die Sendeantenne zeigt ganz genau in die entgegengesetzte Richtung...normalerweise müsste nach hinten schon noch was rausgehen (von den 4 kW vielleicht 40 Watt), aber der Mast ist ja auch noch dazwischen und könnte das Signal noch weiter abschwächen.



von Kroes - am 21.07.2005 08:15

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

N-JOY Bad Rothenfelde geht fast am weitesten nach NRW rein ( In DO sicher nicht, denn da sendet ja Radio DO auf derselben Frequenz )

Ich selbst habe allerdings "N-JOY Radio" (wo sie noch gute Musik spielen) auf der A31 (Autobahn Richtung Bottrop) auf der 91.2 am weitesten hören können.. 96,4 und 96,6 werden bereits hinter Gronau-Ochtrup von BFBS so sehr gstört, das da bald nix mehr geht!!

Die 91,2 geht im Normalbetrieb bis ca. Münster (wenn man die A1 fährt) .. danach geht nur noch Radio DO!

Heute schalte ich beim Befahren der A31 aber bereits ab Leer auf Slam FM (99,6 - 93,1, dann 93,7).. und der geht ja entlang der A31 ziemlich weit nach NRW rein.. man fährt ja immer schön in Grenznähe... :cool: :cheers:

N-JOY... kenne ich nicht mehr..was ist das ?? :D :D :kotz:

von Sarstedter - am 21.07.2005 09:47

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

Standort Bochum,

schliesse mich allen Beiträgen uneingeschränkt an.
Ergänzend sei angemerkt:
Bei Verwendung Yagi und geschickter horizontaler Ausrichtung sollte auch
Lingen 101,50 FFN und 98.70 NDR 2 möglich sein, hat auch Birger in DO mal beobachtet so.

Da ich meine Yagis vertikal aufgestellt habe, geht problemlos markelo NL
am besten entsprechend der Richtdiagramme natürlich Radio 4 NL und 3FM,
Radio 2 entsprechnd schlechter , Radio 1 auf 98.40 wegen Radio 98,50 hier nicht so gut,
3 FM kriege ich nach zich Versuchen gegenüber REL 96.10 jetzt auch in grosser Filterstellung perfekt in Stereo und RDS jederzeit!
Nach Änderung der Richtcharakterisik läuft auch Veronica auf 103.10 jetzt ganz prima, und Yorin FM auf 104.10 aus Arnhem sowieso trotz 104.20 RadioNRW Ennepe.
Soweit man die Antenne westlicher ausrichtet sollte auch Lopik ziemlich gut empfangbar sein einschliesslich Noordzee 100.70 , das von den Lopik nicht so stark nach Norden ausstrahlt wie die publieke omroepen.
Skyradio NL und radio 538 kann man in Bochum leider nicht dauerhaft empfangen.
Skyradio nur bei TROPO aus Smilde und 538 bis April 2004 aus Lochem, nach der neuen logper Antenne in Lochem ab April 2004 kein Sender mehr zu empfangen.

von Tulpe - am 21.07.2005 10:42

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

@ Tulpe:
NDR2 auf 98,7....? Wohl eher NDR Kultur... :)

Abgesehen davon: ich war im Mai mal wieder die A1 runter bis nach Dortmund unterwegs (nach Conrad, jawohlja). Dabei ging NDR2 im Wechsel von 97,8 und 89,2 teilweise sogar in sehr guter Qualität bis in die Innnenstadt. Auch ffn und Antenne laufen noch ne Weile da unten. Doch je "tiefer" man runter kommt, um so mehr geht der Empfang weg; im Westen der Stadt auf die Autobahn in Richtung Duisburg/Düsseldorf war kein verwertbares Signal mehr vorhanden.
Meine Erfahrung mit N-Joy war bislang meistens: Niedersachsen verlassen, N-Joy weg. Oder eben nur mit einem Maximum an Störungen und Fadings...

Was den Empfang von NDR2 im Ruhrpott angeht: Bis auf Duisburg/Düsseldorf ist der eigentlich überall im Kabel, also Recklinghausen, Oberhausen, Bochum usw.
In Essen auf dem Parkdeck bei IKEA ganz oben ging sogar die 97,8 Im Auto - zwar staaaark verrauscht, aber meist noch so gut, das man hören konnte, was sie spielen und zu sagen hatten.



von HAL9000 - am 21.07.2005 14:28

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

Zitat

was geht da noch im Sangi ?


Für Dortmund würde ich da noch folgendes veranschlagen wollen:

- DLF aus Wesel (102.8), Schwerte (104.4) oder von der Nordhelle (102.7). Wenigstens eine der drei Frequenzen sollte zumindest rauschfreien Mono-Empfang ermöglichen.

- DRK sollte verbreitet auf 106.1 (Olsberg) oder 89.3 (BO-WAT) in akzeptabler Qualität zu hören sein.

- NOS 1-4 aus Markelo sollten mit trennscharfem Empfänger in guter bis mittlerer Qualität zu empfangen sein. Die 91.4, 98.4 und 104.6 gehen bei mir im südlichen Stadtgebiet in leicht angerauschtem Stereo. (Roermond, etc. kann ich dagegen nur bei angehobenen Bedingungen empfangen).

- NDR 2 aus OS konnte ich im Ortsteil Höchsten immer in rauschfreiem Mono hören. Knapp 10km weiter westlich kann ich den Sender mit gleicher Ausrüstung bei normalen Bedingungen gerade mal erahnen.

- Der SWR aus Linz und/ oder Bad Marienberg dürfte in einigen günstigen Empfangslagen Mittel-NRWs – in wohl nicht mehr ganz so rauschfreiem Mono – ebenfalls noch regelmäßig aufzunehmen sein.

- Schon sehr grenzwertig, aber nicht auszuschließen wäre z.B. VRT aus Genk. Zumindest die völlig freie 97.9 (Radio 2) geht hier in DO-Südwest bei einigen Verrenkungen verrauscht, aber regelmäßig.

von ardey.fm - am 21.07.2005 15:32

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

Zitat

- NDR 2 aus OS konnte ich im Ortsteil Höchsten immer in rauschfreiem Mono hören. Knapp 10km weiter westlich kann ich den Sender mit gleicher Ausrüstung bei normalen Bedingungen gerade mal erahnen.


Zitat

NDR find ich ist schon was für DXer


Wenn ich von hier nach Dortmund fahre, kann ich die meisten NDR Programme immer bis etwa nach Dortmund Aplerbeck relativ brauchbar empfangen (mit einem eher durchschnittlichen bis schlechten Autoradio - also nicht meins ;-)), wie es in Dortmund City aussieht weiß ich nicht, da war ich erst ein mal und hatte kein Radio dabei ;-).
FFn und Antenne gehen auch auf einem Großteil der Strecke.



von WiehengeBIERge - am 21.07.2005 15:54

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

Zitat

okay, wenn NDR 2 geht sollte NJOY ja auch kein Problem sein, die Schleptruper Egge ist ja der selbe Standort


Auf der 96.4 wird wohl lediglich glasklares BFBS empfangen werden können, zumal Bramsche hier ja nur mit 200 Watt sendet.
Die 8KW-Sender, vor allem die 89.2 und die 98.8, dürften aber in weiten Teilen Dortmunds mit einem halbwegs empfindlichen Radio kein Problem darstellen. In meiner alten QTH zu Füßen des Schwerter Fernmeldeturms waren NDR 2 und 3 jedenfalls ständig in rauschfreiem Mono empfangbar – natürlich begünstigt durch die Nordhanglage, die geringe Bebauung, das Nichtvorhandensein von Störnebeln und Verseuchungen aus dem Kabelnetz, etc...o tum felix suburbiae ;)

von ardey.fm - am 21.07.2005 18:38

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

Standort Dortmund Nordost, etwa in Höhe A2 Ausfahrt Do-Lanstrop.....

Also tatsächlich geht NDR 2 auf 89,2 und 97.8 hier durchgehend akzeptabel, allerdings auch SWR 3 auf 92.8 und bei leicht angehobenen Bedingungen sogar auf 94.8. Aus NL geht aufgrund der größeren Entfernung zu Bochum auch die 98.4 recht gut, 3FM auf 96.2 sowieso.
3FM aus Lopik auf 96.8 geht seit der Frequenzverschiebung von Radio ct meistens bis in den Bochumer Osten hinein, bis zu mir reicht er aber nur bei angehobenen Bedingungen.
Seit c.t. auf der 90.0 sendet, kann man das Bochumer Uniradio bis Selm im Autoradio in relativ guter Qualität hören, zumindest geht der um einiges weiter als Eldoradio, der Dortmunder Unisender auf 93.0, obwohl die Frequenz sehr günstig ist. Somit versorgt c.t. die Hörer von Bottrop bis Lünen bzw. Essen bis Unna.
Antenne geht zumindest auf 105.9, häufig sogar auf 106.3 vom Torfhaus. FFN geht gar nicht, seit Antenne Unna auf 102.3 sendet.
Und N-Joy ging hier immer schon nur über Satellit. Im Raum Telgte läuft N-Joy super auf der 91.2, aber doch nicht in Dortmund!!

Von den NRW Lokalfunzeln gehen:
88.2 R. Kiepenkerl
90.8 Herne
91.2 Dortmund
92.5 Radio MK
92.6 Radio WAF
94.6 Radio Fiv
95.4 Antenne Münster
97.4 Antenne Unna (Lünen)
98.5 Radio 98.5 Bochum
100.9 Hellweg Radio (Soest)
102.3 Antenne Unna
104.2 Radio EN
104.8 Radio Hochstift (nur im Schlafzimmer ;))
105.0 Radio Lippe Welle Hamm
105.7 Radio EN
107.4 Radio Kiepenkerl
107.7 Radio Hagen

Da kriegt man mal einen Einblick, wie toll die Auswahl hier tatsächlich ist!

von DER__ELDOMAT - am 21.07.2005 22:29

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

Ja ne, is klar. Das mit N-Joy kann ich nicht bestätigen. jedoch hatte ich mal *****. da kam mal was ab *** über 4 El Yagi hor aus richtung ****. Ich denke mal, das es sich hierbei um eine PrivatFunzel handelte...RDS war auch vermerkt (allerdings ohne PI-Code). Ich vermute mal folgendes: Programmzulieferung via Kabel und dann auf den Sender. Das RDS...hm, entwerder eigenen RDS Coder oder das MPX Signal einfach auf den Sender gejagt. Ich hatte schon des öfteren in *** so kuriose epfänge. Mein lustigstes war mal Antenne BAyern...fragt mich aber nicht nach der QRG.... Da hatte ich aber auch ne ellenlange Antenne dran und es ging auch nur einige Minuten.

von Frannek - am 21.08.2005 20:26

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

Das ist ja alles schön und gut. Nur gehen wir mal davon aus, dass man kein professionelles Equipment hat (Dachantenne etc) und dass man sich gerade "unten in der Stadt" und nicht auf einer Anhöhe befindet. Dann kreigt man im Auto wirklich nur folgendes:
Langenberg alles außer Neandertal
Bielstein alles
Münster-Baumberge alles
Nordhelle alles (teilweise mit Störungen)
Wesel (Deutschlandfunk)
+ oben genannte Lokalradios
+ Hitradio Antenne 105.9 (stereo RDS manchmal fehlerhaft, mobil unbrauchbar)
+ NDR2 89.2 (stereo + RDS, mobil natürlich stark am schwächeln)
+ 3FM 96.2 (an manchen Stellen in stereo + RDS, mobil natürlich eine Zumutung)

Also hat man wenn man im Auto rumfährt wirklich nur WDR1-6,Lokalradios,DLF mehr nicht. Aber ich glaube, dass das ja allen bekannt ist.

Interessant ist der Unterschied, wenn man richtung Fröndenberg fährt. Da geht plötzlich (wegen der Höhe) viel mehr. Da kreigt man noch mehr Lokalradios. mehr Holland, Hessen, Bremen. Aber was nutzt einem das, wenn man da nicht wohnt, sonder in der flachen Stadt. ISt egal ob Dortmund,Unna,Waltrop. Die Situation ist überall gleich.

von Homer^J - am 22.08.2005 06:04

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

Sagte ich ja bereits...eher unwahrscheinlich da *** im Kabel nich au dieser Frequenz. Überreichweite auch unwahgrscheinlich da aus richtung ***** kommend. Das signal konnte sogar im Autoradio empfangen werden! Mit ner Yagi hab ich halt nur die richtung bestimmt. So, die Programmvielfalt im Herzen NRW´s...das könnt ihr ja jetzt sehen. Weil div. Häuser hier beschissene Leitungen als Kabel haben, hab ich sogar FFN aus dem Kabel empfangen..so ein Dreck, weil da Hitradio Antenne drauf gewesen wäre. Somit leicht verfälscht.

Schade...aber bald sicher wieder ein Update *G*

von Frannek - am 22.08.2005 09:10

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

Bandscan Unna-Königsborn billiges Küchenradio Wurfantenne

87,8 WDR2
88,2 Radio Kiepenkerl (mono)
88,8 WDR5
89,2 NDR2 (mono)
89,7 WDR3
90,3 WDR5 (mono)
90,6 WDR5
91,2 Radio 91,2
91,5 DLF
92,0 WDR5
92,6 Radio WAF
93,2 WDR2
93,5 WDR2 (mono)
94,1 WDR2
94,6 Hitradio Vest (mono)
95,1 WDR3
95,7 Radio WAF
96,5 BFBS R1
97,0 WDR3
97,4 Antenne Unna
98,1 WDR3 (mono)
99,2 WDR2
100,0 WDR4
100,5 WDR4
100,9 Hellweg Radio
101,3 WDR4
102,3 Antenne Unna
102,8 DLF (mono)
103,0 BFBS R1
103,3 FH Europa
103,8 WDR4 (mono)
104,4 DLF
104,7 EinsLive (mono)
105,0 LippeWelle
105,5 EinsLive
106,1 DKultur (mono)
106,7 EinsLive
107,0 EinsLive (mono)
107,9 EinsLive

23x WDR
9x RadioNRW
2x BFBS
1x NDR
3x Deutschlandfunk
1x DKultur

von Homer^J - am 22.08.2005 14:58

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

------
Ansonsten hat man ja zuhause andere Möglichkeiten Radio zu hören (Kabel,Sat,Internet).
------
+
------
der Zustand der mich immer schon an das mittlere NRW gestört hat,einfach die schlechte Empfangslage
------
Das ist nicht nur im Herz von NRW so, auch in der Mitte von anderen Bundesländern läßt sich ähnliches berichten, ebenso bei starken Sendern in der Nähe wo Otto-Normal-Empfänger an seine Grenzen stößt.
In Ffm-Ginnheim habe ich es erlebt, daß (1992 !) so im Keller (1. UG) mehr Programme zu empfangen waren als im 1. OG. Feldberg und Ginnheim haben alles übersteuert, so war dann mit einem Stück Draht z. B. Pfaffenberg mit zuvor auch für mich unglaublichen O=5 empfangbar.

von Thomas (Metal) - am 22.08.2005 19:37

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

@ tomfritz:

Ne, daran hatte ich nicht gedacht, aber an die Art dieser Berichte schon. Ich will bestimmt niemandem unterstellen, Märchen in die Welt zu setzen.
So denke ich ist es auch oftmals eine Frage der Definition, was die einen als "gut hörbar" definieren, ist für andere "grade noch im Rauschen bei Rückenwind bergab zu erahnen".

Oh ich lass mich auch gern verbessern, hab ja nicht die Ahnung gepachtet. Aber ich denke, das ein Sat700 (wenn auch unmodifiziert) und ein Becker Traffic Pro HighSpeed Tuner im Auto nicht grad taube Ohren sind, was das Equipment angeht. Auch wenn der Becker Filter so gross wie Scheunentore hat...

Ich war bislang einmal in Bochum (da aber in einem etwas tiefergelegenen Stadtteil, Linden / Dahlhausen), da ging mit dem Sat700 nichts aus Niedersachsen, nada, nope, 0,0. Da sei schon die Frage erlaubt, wie man dann "bis Bochum problemlos im Auto NDR2" hören kann.
Desweiteren bin ich im vergangenen Jahr wohl etwa 20 mal die A31 bzw A1/ A43 nach Duisburg gefahren. Hinter Stadtlohn/Coesfeld brachen ALLE Sender aus Niedersachsen relativ zügig weg. Am Knoten zur A2 bei Bottrop kommt NDR2 in kleinen Fetzen noch an, aber danach is finito - zumindest mobil. Mit Sat700 hatte ich bislang noch keine Gelegenheit zu testen.
Über die andere Strecke gehen die Sender aus Niedersachsen bis etwa Raststätte Hohe Mark an der A43. Dahinter ist mobil nix mehr zu machen, kurz vor Recklinghausen nur noch rauschen. Und das sowohl mit dem Becker als auch mit dem recht trennscharfen Kenwood MD957... (Vorgängerradio)



von HAL9000 - am 23.08.2005 13:12

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

Zitat

Ich war bislang einmal in Bochum (da aber in einem etwas tiefergelegenen Stadtteil), da ging mit dem Sat700 nichts aus Niedersachsen, nada, nope, 0,0. Da sei schon die Frage erlaubt, wie man dann "bis Bochum problemlos im Auto NDR2" hören kann.
Desweiteren bin ich im vergangenen Jahr wohl etwa 20 mal die A31 bzw A1/ A43 nach Duisburg gefahren. Hinter Stadtlohn/Coesfeld brachen ALLE Sender aus Niedersachsen relativ zügig weg. Am Knoten zur A2 bei Bottrop kommt NDR2 in kleinen Fetzen noch an, aber danach is finito - zumindest mobil. Mit Sat700 hatte ich bislang noch keine Gelegenheit zu testen.
Über die andere Strecke gehen die Sender aus Niedersachsen bis etwa Raststätte Hohe Mark an der A43. Dahinter ist mobil nix mehr zu machen, kurz vor Recklinghausen nur noch rauschen. Und das sowohl mit dem Becker als auch mit dem recht trennscharfen Kenwood MD957... (Vorgängerradio


Du hast recht, deine Erfahrung trifft zu 100% zu. Was den Mobil-Bereicht betrifft brechen alle NDS-Sender relativ schnell ab der Grenze zu NRW zusammen. Da ist dann wirklich nicht mehr viel zu wollen, zwar gibt es immer wieder Stellen, wo noch ein bisschen was geht, aber an anderen dafür überhaupt nichts. Hörbar kann man das nicht mehr nennen. In Bochum geht NDR 2 definitiv nicht mobil. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

von zerobase now - am 23.08.2005 13:26

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

@ HAL9000 und R.SH-Fan:

Da habe ich aber ganz andere Erfahrungen.

NDR 2 habe ich schon einige Jahre dort nicht mehr getestet, aber NDR 1 92,4 vom Sender Osnabrück.

Vor 2 Jahren wollte ich eigentlich nur die Reichweite von SWR1 RP 92,4 vom Sender Linz im Ruhrgebiet testen. Empfangen habe ich dann aber teilweise auch NDR 1.

Ergebnisse:

A 2 Oberhausen-Dortmund
=> SWR1 geht bis kurz hinter Gelsenkirchen-Buer; dann Rauschen; ab Recklinghausen NDR 1

A 42 Duisburg-Dortmund
=> SWR1 geht bis einschl. Gelsenkirchen; ab Herne dann NDR 1

A 40 Duisburg-Essen-Dortmund
=> SWR1 geht bis BO-Wattenscheid; ab Bochum NDR 1

A 43 Recklinghausen-Wuppertal
=> NDR 1 bis Witten, dann Rauschen; ab Sprockhövel SWR1

A 1 Dortmund-Köln
=> NDR 1 bis Westhofener Kreuz; bei Hagen Rauschen; ab Gevelsberg SWR1


Fazit:
Der NDR ist mobil auch noch auf den Autobahnen im Raum Bochum zu hören; die Feldstärke ist aber bereits so gering, dass dies nur noch mit überdurchschnittlich gutem Equipement gelingt. Amen.


Empfänger: BLAUPUNKT Wiesbaden + Heckscheibenantenne

von Manager. - am 23.08.2005 18:55

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

Zitat

Deine Beobachtungen kann ich bestätigen. Du hast völlig recht, der NDR geht auch im Pott, allerdings nur mit supergutem Equipment!


Womit wir wieder beim alten Problem wären. Geht ein Sender tatsächlich, wenn man ihn nur mit dem besten Equipment und den schmalsten Filtern bekommt? Natürlich ist kann mit dem richtigen Empfänger noch immer irgendwas rausholen, aber mit einem normalen unmodifizierten handelsüblichen (Marken-) Radio -ohne Tropo- geht es halt nicht.

Zitat

A 2 Oberhausen-Dortmund
=> SWR1 geht bis kurz hinter Gelsenkirchen-Buer; dann Rauschen; ab Recklinghausen NDR 1

A 42 Duisburg-Dortmund
=> SWR1 geht bis einschl. Gelsenkirchen; ab Herne dann NDR 1

A 40 Duisburg-Essen-Dortmund
=> SWR1 geht bis BO-Wattenscheid; ab Bochum NDR 1


Da musst du aber wirklich gutes Equipment gehabt haben. In Herne und Recklinghausen NDR 1 mobil dauerhaft hörbar zu empfangen.... da muss man echt schon was aufbieten.

von zerobase now - am 24.08.2005 06:19

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

Bei Gevelsberg (hoch gelegen) kann man teilweise SWR 1 und NDR 1 gleichzeitig hören. Einen Meter vor oder zurück fahren und es geht mal der eine, mal der andere, sogar teilweise mit RDS. Das Gleiche geht bei Gevelsberg/Breckerfeld auf der 105,9 mit Antenne und FFH. Im Prinzip ist das Ruhrgebiet aber Tal der Ahnungslosen. Erst ab Münster gehen die Niedersachsen durchgängig. Erst ab Düsseldorf/Wuppertal die Rheinland-Pfälzer. Die Hessen gehen im "richtigen" Ruhrgebiet auch nicht. Erst östlich Dortmund geht hr 3 auf der 87,6 einigermaßen. Die staatlichen Holländer gehen von Markelo ganz gut, aber wer will die schon hören? Die privaten Holländer kann man östlich des Rheins vergessen, allenfalls Yorin auf 104,1 aus Arnheim bietet etwas Abwechslung in der trostlosen Radiolandschaft zwischen Rhein, Ruhr und Lippe.

von Free Speech - am 24.08.2005 20:55

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

Also erstmal eine Lanze für den staatlichen holländischen Rundfunk! 3FM fand ich in den Niederlanden immer schon musikalisch interessanter (abgedrehter Techno kombiniert mit den besseren Chartinterpreten wie Greenday und 80er-Jahre-Klassikern) als Private wie RTL FM, Radio 538 oder Nordzee FM. Yorin vielleicht, aber 3 FM orientiert sich schon eindeutig im oberen Drittel. Aber das ist ja nu Geschmacksache.
Im westlichen Ruhrgebiet (Duisburg, Mülheim, Oberhausen) geht der SWR im Autoradio mit RDS, ebenso wie die *staatlichen Holländer* aus Roermond. Das Problem mit dem NDR ist logisch, da aus der "Enklave" OS halt nur mit 8, irgendwas KW gesendet wird. Da ist es fast schon verwunderlich, dass der in Dortmund überhaupt noch (ein wenig) geht.

von DER__ELDOMAT - am 24.08.2005 21:17

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

@ raschwarz

Sehe ich auch so, das deckt sich mit meinen Erfahrungen.

Zitat

Im westlichen Ruhrgebiet (Duisburg, Mülheim, Oberhausen) geht der SWR im Autoradio mit RDS, ebenso wie die *staatlichen Holländer* aus Roermond.


Auch richtig. Allerdings ist an der Stadtgrenze MH/ Essen schluss mit SWR 1. In Essen geht´s schon nicht mehr. Wie man das noch in Bochum oder GE hören will, ist mir allerdings ein Rätsel.

Nur mal zum Verständnis, wir reden hier vom durchgängigen hörbarem mobil Empfang nicht etwa von kurzen Empfängen an exponierten Stellen, oder?

von zerobase now - am 25.08.2005 06:21

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

@ zerobase now (kein neuer Name heute?):

Versuch einer Definition:

SWR1-Mobilempfang in Essen und Gelsenkirchen geht...

- nicht mit Billig-Radios
- nur mit "richtiger" Antenne im Fahrzeug
- nicht mehr durchgehend in Stereo
- nicht mehr durchgehend mit RDS
- fast nicht in den dicht bebauten Innenstädten
- nicht in Autobahntunnels und Parkhäusern
- fast nicht neben den Straßenbahnlinien
- nur auf freier Strecke (= Autobahnen)
- oft nur leicht angerauscht
- aber noch sprachverständlich

Unter Normalhörern gilt so etwas natürlich nicht mehr als hörbar; unter DXern schon.

von Manager. - am 25.08.2005 18:42

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

Das stimmt schon. Die Ansprüche an die Empfangbarkeit sind aber auch gestiegen: Wenn ich überlege, dass ich Mitte der 80-er sonntags die Hitparade bei RTL auf 1440 mit dem typischen MW-Fading gehört habe ;-)
Wenn man die A 1 entlang fährt, ist für den "Normalhörer" schon hinter Leverkusen Schluss mit dem SWR, auf der A 3 ca. am Kreuz Hilden. Der SWR "Fan" hält noch bis zum AK Wuppertal Nord (A 1) bzw. Breitscheid (A 3) durch. Danach ist es wirklich nur was für Dx-er. Ich hab in Bochum studiert, eine Freund von mir wohnt in Kupferdreh, von wo ich dann den Pott via A 52 wieder verlasse. Obwohl ich ein gutes Radio hab, hör ich bis Breitscheid bzw. Wuppertal Nord immer CD, bevor ich die 92,4 einschalte.



von Free Speech - am 25.08.2005 20:30

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

Für Hagen und Umgebung gilt: Überall, wo es etwa 150m/üNN hoch ist, und wo freie Sicht nach Süden ist (kein Berg unmittelbar (!) vor der Nase), ist der SWR mit einem Sat 700 und einfachem Teleskopstab fast einwandfrei (durchweg mit RDS) zu empfangen. Linz und Bad Marienberg sind die Standorte...

In flachen Lagen kommt es ganz auf den Standort an. Hörbar ist er fast überall, wenn gleich bei den Feldstärken noch kein Genuß aufkommt...
Jedenfalls hilft manchmal schon eine minimale Standortveränderung, um den Sender spürbar besser zu empfangen!



von Sternenlicht - am 26.08.2005 10:07

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

Hallo,
Vor einigen Jahren hat mir mal ein Sendetechniker vom damaligen SWF gesagt,-das die 94,8 Linz von einigen Autofahrern bis zum "Kamener Kreuz" empfangen worden ist.
Ich denke auch,man darf nicht den Sender Bad Marienberg vergessen,hier in Lüdenscheid ist Linz einfach besser,etwas mehr in Richtung Sauerland kommt Bad Marienberg stärker.(was noch irgendwie logisch ist)
Aber bei Bekannten in Dortmund/Hörde hätte ich ebenfalls Linz bessere Chancen eingeräumt (für SWR 3)aber dort geht ebenfalls Bad Marienberg besser.
Bad Marienberg kann auch noch im Bereich Möhnesee (Kreis Soest) gut gehört werden

von 88,7 MHz - am 26.08.2005 10:28

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

Als ich 1987 bei der Bundeswehr war, habe ich mit drei anderen Leuten eine Fahrgemeinschaft nach Coesfeld gebildet. Einer der Kameraden (nicht-DXer) fuhr einen Golf 2 mit Aktiv-Dachantenne und Gamma-Werksradio. Dort war SWF3 aus Linz im gesamten westlichen Ruhrgebiet (A2) und sogar nördlich davon (A31) bis zur Ausfahrt Schermbeck zu hören. Erst dann wurde der Sender gewechselt.

Und das alles, obwohl Smilde zu dieser Zeit noch horizontal sendete.

In meinem Scirocco 1 mit Kotflügel-Teleskop-Antenne ging der Sender nur bis zum Kreuz Bottrop in einer für nicht-DXer annehmbaren Qualität. Möglicherweise gab es bei der Aktiv-Dachantenne eine gewisse Richtwirkung nach hinten und beim Teleskopstab nach schräg vorn, was den Effekt ein wenig erklären würde. An meinem damaligen Autoradio Blaupunkt Bremen SQR46 kann es ja wohl gar nicht gelegen haben, das war zu dieser Zeit das Nonplusultra-Teil (u.a 12,5kHz-Raster auf UKW,...).

Heutzutage bekomme ich das nicht mehr reproduziert, ob's an der Scheibenantenne liegt? Oder hat Linz das Diagramm zwischenzeitlich geändert?
Jedenfalls geht Linz im Golf V mit RCD300 (Grundig) noch nicht mal mehr am Kreuz Kaiserberg vernünftig.



von Channel Master - am 26.08.2005 12:31

Re: Radioempfang im Herzen NRW's

Bin heute von FFM kommend via A45 / A2 nach Hannover gefahren. Normales Werksautoradio.

Bis Lüdenscheid kein Problem mit SWR & hr. Danach geht's ins Ruhrgebiet runter und RLP und Hessen sofort nicht mehr beifrahrertauglich. Zwischen Lüdenscheid und Hamm immer wieder Empfang von Bad Marienberg und Sackpfeife, aber nicht für länger.

Osnabrück geht ab Lüdenscheid bis Hamm immer mal wieder für ein paar Meter, aber erst ab Hamm beifahrertauglich. Der Hohe Meißner kommt dann später auch wieder dazu, so dass in Ostwestfalen wieder drei Bundesländer gehen (später dann noch Brocken, aber das ist dann nicht mehr "Herzen NRWs).

Fazit: Das Tal der Ahnungslosen liegt im Ruhrgebiet. Wohl in keinem anderen Ballungsraum in Europa ist das UKW Band so fade wie dort.

von Languedoc - am 28.01.2014 13:26
@sano: 30 kW Ahrweiler kommen nicht so weit nach Norden wie 50 kW Linz.
25 kW Bad Marienberg kommen grundsätzlich gleich weit nach Norden.

Was NRW angeht, entspricht NRW (außer OWL) einem Quadrat. Ein solches kann man entweder von den Rändern ausleuchten: Münster, Nordhelle, Bonn, Eifel, Aachen, Kleve - was auch gemacht wird - oder aus der Mitte mit Langenberg - und jetzt kommt's: Was auch gemacht wird.

Wenn man Bonn, Münster, Aachen und co. mit 1 kW als Füllsender für die "Bonner Straßenschluchten" laufen lassen würde, könnte man z.B. die Bonner QRGs im Ruhrgebiet wieder verwenden für Jazz, Klassik, Techno, Schlager...

Wenn natürlich der WDR in jedem Partykeller mit dem 10 € Radiowecker in Stereo ankommen muss, ist das halt so.

von Languedoc - am 29.01.2014 13:08
Ohne den WDR zu sehr in Schutz nehmen zu wollen:

Ein Großteil des Ruhrgebiets liegt eben in Randzonen, in denen Sender aus benachbarten Gegenden noch stark einfallen. Aus Norden kommt Münster, aus dem Osten der Bielstein, aus dem Südosten die Nordhelle sowie Olsberg. Und Langenberg ist quasi mitten im Rhein-/Ruhrgebiet.

An sich sind sämtliche Großsender von "außen herum" genau in dieser Leistung notwendig. Wenn ich an Münster und die Versorgung in Gronau denke, passt diese gerade so. Das einzige, was man sich fragen könnte, ist, ob tatsächlich Rundstrahlung in Richtung Ruhrgebiet nötig wäre. Aber dieses Thema ist - wie es viele schon gesagt haben - tausendmal diskutiert worden. Ändern wird sich nichts und die Meinungen gehen dahingehend auseinander.

von NurzumSpassda - am 29.01.2014 20:32
Zitat
Exidor
Immerhin hat sich eines verbessert: Radio 10 Gold auf der 104.1 kommt auf der A40 bis kurz vor Bochum in beifahrertauglicher Qualität rein, damit ist die Reichweite durchaus fast auf dem Niveau der ehem. 828 kHz, nur mit besserem Klang und ohne Störungen durch die Straßenbahn in Essen. ;)


Stört da nicht schon WDR 4 rein? Stationär geht es hier in der Stadt, vorausgesetzt man hat ein trennscharfes Radio, noch ganz gut, mobil knallt WDR 4 jedoch recht ordentlich rein, sodass es leider nicht mehr beifahrertauglich ist.

von pg09 - am 30.01.2014 14:06
Voraussetzung auf UKW ist ein vernünftiges Radio, dann bekommt man auch mehr Auswahl als die Ortssender, die der automatische Suchlauf findet. Mein Blaupunkt ist zwar empfindlich, die Voreinstellungen waren allerdings grausig und mussten erst korrigiert werden.

Im westlichen Ruhrgebiet sind aus den Niederlanden und aus Belgien zahlreiche Programme zu hören, südlich der A40 der SWR, nördlich der NDR (na gut, das ist jetzt nicht wirklich besser als der WDR), im Osten des Ruhrgebietes auch HR, Bayern und MDR. Nicht erwähnt wurden die Hochschulradios, die teilweise gar nicht mal so übel sind. BFBS gibt es auch noch, wenn auch inhaltlich nicht mehr so gut wie früher. Das ändert freilich nichts an der Situation, dass das Angebot an Ortssendern mangelhaft ist.

von Bolivar diGriz - am 31.01.2014 10:05
Zitat

Im westlichen Ruhrgebiet sind aus den Niederlanden und aus Belgien zahlreiche Programme zu hören, südlich der A40 der SWR, nördlich der NDR (na gut, das ist jetzt nicht wirklich besser als der WDR), im Osten des Ruhrgebietes auch HR, Bayern und MDR.

Wo kriegt man im Osten des Ruhrgebiets Bayern und MDR? Bei aller Toleranz gegenüber Dx-ern, aber irgendwo hört der Spaß auf. Ein Empfang des Brockens mit Yagi 1986 auf einem Hochaus in Hamm zählt nicht mit :wall:
Und der SWR geht nicht "bis zur A40", sondern auf einer Linie Düsseldof-Wuppertal-Lüdenscheid ist für den Normalo Schluss.

Im Übrigen ziehen die Briten ja ab, so dass die BFBS Frequenzen frei werden, nicht zuletzt die 103 in OWL und die 106 im Ruhrgebiet. Dazu könnte man ein paar Lokalradios zusammenlegen, z.B. W/RS/SG oder K/LEV/BM. So oder so könnte man da eine schöne Kette oder sonstige Regionalradios draus machen.

Was freilich passieren wird, ist dass sich DRadio und der WDR die Frequenzen schnappen und sich natürlich wiedermal nichts in NRW ändern wird, aber das hat nichts mit "knappen UKW Frequenzen" oder gar einem Erfordernis nach neuen Übertragungstechniken sondern nur mit dem Köln-Düsseldorfer Klügel zu tun.

von Languedoc - am 31.01.2014 12:01
Zitat
Peter Schwarz
Na gut, jetzt vergleichst Du aber Äpfel schon nicht mehr mit Birnen, sondern schon mit Ananas.
Auf der einen Seite ein Ballungsraum mit mehreren Millionen Einwohnern in weitgehend "plattem Land", auf der anderen Seite ländliche Regionen mit hoher Reliefenergie.


Sicher. Allerdings gibts in den Großstädten, insbesondere zuhause, genug Alternativen zu UKW. Richtig haarig wirds, wenn der Großstädter raus fährt aufs Land, und dann im Stau gen Alpen oder Sauerland Radio hören will.
Da ist Bayern nicht attraktiver als NRW.

München?. 18 gleichzeitige Programme, inklusive Overspill aus Erding und Fürstenfeldbruck. Dazu noch 4 Österreicher. Und auf einer Frequenz ein ganzer Sack an Perlen. Da wird doch sogar "Uferlos" nach einer Stunde schon durch einen redlichen Rosenkranz kompensiert... ;-)

Das ist natürlich schon viel besser als z.B. in Köln mit grad mal 26 Programmen. Von denen aber ein Teil auch nur Radio-NRW-Permutationen sind. Und ein paar üble Hitdudler. Welch Wonne, dass man in München neben uferlosen Rosenkränzen auch noch GONG-Hits, Charivari-BestOfs und 2day-Keingelaber serviert bekommt.. Ja, das Radiohörerleben in München ist schon fantastisch. Gerade auch im Auto, denn insbesondere die echten Perlen haben mit dem Top-Standort Blutenburgstraße natürlich eine tolle Reichweite.

von DH0GHU - am 31.01.2014 12:56
Zitat
Languedoc
Und der SWR geht nicht "bis zur A40", sondern auf einer Linie Düsseldof-Wuppertal-Lüdenscheid ist für den Normalo Schluss.

Das stimmt nicht so ganz. Auf der 45 ging SWF3 auf der 94,8 bis man kurz vor Hagen die 300m über NN unterschritten hatte. Auf der 52 ging die 94,8 bis in den Westen von Essen. Es gilt für diese Beobachtungen: Stabil und beifahrertauglich.
Darüber hinaus gab (gibt?) es einen beachtlichen Streubereich wo noch mit einfachen Mitteln (Teleskopantenne, EG) stationär in einwandfreiem Mono möglich war. Ich zähle hier u. a. die komplette westliche Ruhrhalbinsel (Essen) dazu.

von Thomas (Metal) - am 31.01.2014 13:01
Zitat
Thomas (Metal)
Zitat
Languedoc
Und der SWR geht nicht "bis zur A40", sondern auf einer Linie Düsseldof-Wuppertal-Lüdenscheid ist für den Normalo Schluss.

Das stimmt nicht so ganz. Auf der 45 ging SWF3 auf der 94,8 bis man kurz vor Hagen die 300m über NN unterschritten hatte. Auf der 52 ging die 94,8 bis in den Westen von Essen. Es gilt für diese Beobachtungen: Stabil und beifahrertauglich.
Darüber hinaus gab (gibt?) es einen beachtlichen Streubereich wo noch mit einfachen Mitteln (Teleskopantenne, EG) stationär in einwandfreiem Mono möglich war. Ich zähle hier u. a. die komplette westliche Ruhrhalbinsel (Essen) dazu.

Bochum gehört, zumindest teilweise, ebenfalls dazu, wie ich von dortigen Bekannten weiß.

von DH0GHU - am 31.01.2014 13:24
Im Bochumer Süden gibt es Stellen wo der SWR geht. Sonst gibt es SWR weder in Bochum, noch in Essen, noch sonstwo im Ruhrgebiet auf UKW. In Wuppertal gehts dann wieder. Und nicht mal der hr ist im Ruhrgebiet (Dortmund) mobil richtig empfangbar. Für normale Radios gibt es nur WDR, RadioNRW und die DRadios. Und @DH0GHU: Man nehme München und ersetze Gong, Charivari und Arabella durch Radio Bochum, Radio Essen und Radio Emscher Lippe, horeb durch Weltmusik und Auslaenderprogramm und streiche egofm und 2day sowie 106,4 und den Rest der Lokaldudler. B5 aktuell wird auch gestrichen, genauso wie die nichtkommerziellen Lokalfunker. Fertig ist das Ruhrgebiet.

von Japhi - am 31.01.2014 16:27
Ich höre SWR 1 (92.4 MHz) sehr häufig. In Moers und Umgebung ist er problemlos zu empfangen. In Duisburg wird er teilweise durch den dortigen Lokalsender auf 92.2 gestört. Hinter Mülheim ist der Empfang auf der A40 nicht mehr Beifahrertauglich (alternativ geht teilweise die , aber im Dortmunder Süden oft wieder erträglich. Das gleiche gilt auch für den Süden von Essen, und zwar durchaus mit "normalen" Radios. Unter "normal" verstehe ich ein Markengerät von Kennwood, JVC, Blaupunkt o.ä. keinen Sondermüll von "Clarion" oder "Medion". Wobei 100 Euro durchaus für ein brauchbares Radio ausreicht.

MDR und BR geht während der Fahrt praktisch nicht, aber stationär ist beides im östlichen Ruhrgebiet problemlos möglich. Und zwar ohne übertriebenen Antennenaufwand.

von Bolivar diGriz - am 31.01.2014 16:58
Das Thema BR auf UKW im Ruhrgebiet mag ich nicht kommentieren.
Im Übrigen beantwortet die Geografie die Fragen, so dass man sich nicht streiten muss.
Wenn man von Köln nach Norden fährt, liegt schon das Kreuz Hilden in einer - wenn auch kleinen - Senke, so dass RLP hier schwächelt. Auf der A1 gibt es zwischen Leverkusen und Wuppertal viele Stellen, an denen RLP nicht mehr beifahrertauglich geht. Auf der A46 geht es z.B. von Haan-Ost zum Sonnborner Kreuz runter, so dass da auf 94,8 kurzzeitig Smilde geht, nicht Linz. Auch zwischen Varresbeck und Katernberg ist RLP nicht beifahrertauglich, genauso wie wenn es von Lüdenscheid Nord Richtung Hagen runter geht oder vom Kreuz Breitscheid ins Ruhrgebiet.
Wenn es dann im Ruhrgebiet wieder hoch geht, kommt natürlich RLP wieder durch.
Ich habe an der Ruhr-Uni studiert, da geht Linz (außer 92,4) problemlos, auch am Rasthof Lichtendorf oder an der Villa Hügel. Aber das kann ja jeder selbst ausprobieren.
Fakt war und ist leider, dass im Ruhrgebiet nur 10 Sender (6x WDR, 2x DLR, R. NRW + x) beifahrertauglich auf UKW zu empfangen sind und das ist ziemlich traurig, wenn man sich mal ausrechnet, wie viel Sender zwischen 87,6 und 107,9 bei einem 300 kHz Raster Platz hätten.

von Languedoc - am 31.01.2014 20:13
Den BR bekomme ich mit meinem Autoradio sogar in Münster problemlos. Allerdings darf man mein Radio nicht überbewerten. Das Skoda Swing ist einfach super, empfindlich und trennscharf. Und natürlich darf man nicht darauf schließen, dass der Empfang beifahrertauglich ist. Das ist er wahrlich nicht.

Trotzdem habe ich bislang keine Ecke in NRW gefunden, in der keine Alternative aus anderen Bundesländern möglich war. Beispiel A 44 zwischen Dortmund und dem Kreuz bei Unna: Sowohl hr, SWR, NDR wie auch WDR gingen problemlos. hr und NDR sogar mit RDS, WDR sowieso. Besonders freut es mich aber, dass die NLer aus Markelo und Roermond noch so stark einstrahlen. Dank der exponierten Lage von A 44 (liegt quasi auf dem Haarstrang) und A 45 (geht hinter Hagen knapp 300 m hoch) kommen die Sender aus den westlichen Nachbarländern recht stark rein. Sie schaffen es etwa bis Olpe. Danach schieben sich zuviele Berge davor.

Fazit: Es geht schon eine Menge, wenn man das richtige Equipment hat. :-)

von NurzumSpassda - am 01.02.2014 00:17
In Hattingen, gegen nur die WDR Programme DLF/DKultur und die Lokalradios. Die SWR Programme und BigFm RPR kann man nur weiter oberhalb einigermaßen empfangen, wenn man freie Sicht nach Süden hat. Also bleiben dort für mich nur 2 anhörbare sender übrig, dass wären WDR2 und WDR4 letzterer wegen den Oldies und 90er Liedern.

Es gibt auch Niederländische Radiosender in hattingen, die sind aber keine Alternative mangels Sprachkenntnisse. Dann kann man, wenn man nach Norden einigermaßen frei ist, Sender aus Niedersachsen empfangen, ist aber auch nur stationär ne Alternative. Der BR und HR können mit normalen radios nicht empfangen werden.

Mit vernünftigem Empfang ist bei SWR3 schon weit vor Wuppertal schluß ( vernünftig in dem Sinne von etwas Zischeln max) wenn man von Süden kommt.

Wo ich mich aber gewundert habe, dass dort die 105,2 von Radio Berg nahezu ohne Probleme zu empfangen ist, der sender scheint ja sehr günstig zu stehen, bzw mit einigen kw zu senden?

von Rheinländer - am 01.02.2014 10:25
Also was den SWR 3 bei Wuppertal angeht, da kommts dann wohl ganz aufs Equipment an:

SWR3 geht auf der A46 ab A1 über Wuppertal, Solingen bis rauf nach störungsfrei mit einem kurzen Einbruch in der Gegend um Düsseldorf.
Hierzu braucht es ein Blaupunkt- System mit Antennendiversity und 2 Antennen am Fahrzeug - zB Standard beim Golf 6 mit dem werkseigenen RCD 300 (hier sitzt gewöhnlich eine abgespeckte Version des Blaupunkt Bremen drin).
Ich bin die Strecke zahllose Male gefahren, es gab nie irgendwelche Probleme. Lediglich das DAB+ Signal hat auf der Strecke hier und da Aussetzer, UKW bleibt sauber.

Und sorry, BR in Münster halte ich für DXer- Latein, nicht böse sein. Sicher ists nicht ausgeschlossen, hier und da in und um Münster Fetzen vom BR zu emfpangen - aber dann eben nur via Scatter (was ja keine tatsächliche Reichweite des Senders darstellt und wohl auch nicht als "hören" bezeichnet werden kann) oder bei Tropo.

von HAL9000 - am 01.02.2014 16:40
Zum Thema BR-Empfang im Ruhrgebiet.
Ich habe es in den 90ern auch nur ein paar Mal bei Tropo geschafft, den BR von Kreuzwald reinzubekommen. Sendestandort: nördlicher Ennepe-Ruhrkreis; weniger als 3km Luftlinie südlich der Ruhr (relativ gute Lage: Berg mit freier Sicht nach Südosten).
Es waren
Bayern 1: 98.3MHz
Bayern 3: 96.3MHz
B5 Aktuell: 105.3MHz
Weil das so selten war, hatte ich mir sogar einen Audiomitschnitt gemacht:-)

Ich hatte zwar keine Yagi-Antenne, aber unser Radioempfangstuner bot auch bei passend justierter Wurfantenne etliche Sender aus dem Südosten bzw. Osten; das waren die leistungsstarken Sender von: Linz (alle Sender), Bad Marienberg (SWF1-4), Großer Feldberg (HR1, 3-4) und Biedenkopf (HR1-4). Diese Sender gingen alle dauerhaft (zumindest in Mono); BR aber definitiv nicht.

von alzarius - am 01.02.2014 19:42
Zitat
HAL9000
Also was den SWR 3 bei Wuppertal angeht, da kommts dann wohl ganz aufs Equipment an:

SWR3 geht auf der A46 ab A1 über Wuppertal, Solingen bis rauf nach störungsfrei mit einem kurzen Einbruch in der Gegend um Düsseldorf.
Hierzu braucht es ein Blaupunkt- System mit Antennendiversity und 2 Antennen am Fahrzeug - zB Standard beim Golf 6 mit dem werkseigenen RCD 300 (hier sitzt gewöhnlich eine abgespeckte Version des Blaupunkt Bremen drin).
Ich bin die Strecke zahllose Male gefahren, es gab nie irgendwelche Probleme. Lediglich das DAB+ Signal hat auf der Strecke hier und da Aussetzer, UKW bleibt sauber.

Und sorry, BR in Münster halte ich für DXer- Latein, nicht böse sein. Sicher ists nicht ausgeschlossen, hier und da in und um Münster Fetzen vom BR zu emfpangen - aber dann eben nur via Scatter (was ja keine tatsächliche Reichweite des Senders darstellt und wohl auch nicht als "hören" bezeichnet werden kann) oder bei Tropo.

Also bei mir klappt das auch ohne Blaupunkt und zwei Antennen auf der Strecke.

von peppi477 - am 02.02.2014 09:47
Wenn hier von BR und co. die Rede ist, kann das bei dem dichten Sendernetz heutzutage mobil sowieso nicht gehen. Antenne Bayern geht auf dem Kahlen Asten, ja, 101,9, ist aber nicht "Herzen NRWs". Auf der gleichen QRG sendet FFN und daher ist während der Fahrt natürlich nichts mit Antenne Bayern. Dies gilt für quasi alle Fernempfänge.

Stationär ist Fernempfang heuer witzlos, denn stationär kann man auch Sat oder Internet empfangen. Das terrestrische Radio ist nur noch für den mobilen Empfang interessant und da ist eben im Ruhrgebiet bei gut 10 unterschiedlichen Programmen Schluss, was verdammt wenig ist, wenn in anderen Ballungsräumen 30 oder 40 Programme auf UKW gehen.

von Languedoc - am 02.02.2014 17:23
Zitat
Japhi
Der taube Detektor ist ein Blaupunkt Bremen mit zwei Antennen/Diversity. Ganz so schlimm kanns noch nicht sein ;-)


Also vielleicht noch einmal zur Klarstellung: Hier geht es ja darum, welche Sender in der Mitte NRWs empfangbar sind. Da die Frequenz 98,3 MHz zumindestens in Castrop-Rauxel (und das liegt ja nun mal im Ruhrgebiet, also mitten in NRW) sehr frei ist, kann man an verschiedenen Stellen auch mit einfacherem Equipment Bayern 1 empfangen. Ich kenne Stellen, an denen der Empfang immer mit mindestens O=3 funktioniert. Bei leichtem Tropo auch mit RDS. Selbstverständlich wird der Empfang nicht überall gelingen, insofern kann von einem flächendeckendem Mobilempfang selbstverständlich keine Rede sein.

von UKW/DAB/TV - am 03.02.2014 11:02
Zitat
UKW/DAB/TV
@Japhi: Genau so ist es. In Castrop geht mobil halbwegs der NDR von Osnabrück sowie NL aus Markelo. HR von der Sackpfeife ist auch noch einigermaßen dabei, SWR aus Linz oder Bad Marienberg schon deutlich schwieriger. Beifahrertauglich geht aber letztlich keiner der Sender. So bleiben im Autoradio auf UKW nur die WDR Programme, der Deutschlandfunk, BFBS und die Lokalradios.


Aber nicht durchgängig und Beifahrer tauglich, das klapt gerade mal noch mit BFBS wobei das Radio auch hier immer zwischen den Frequenzen hin und her springt.
SWR3 und die NL'er brauchen auch immer etwas Tropo sonst ist es kaum wahrzunehmen im Auto.

von robin1990 - am 03.02.2014 14:56
Zitat
UKW/DAB/TV
Zitat
WiehengeBIERge
Dass es darum aber gar nicht geht hast du schon verstanden, oder (andere ja scheinbar auch nicht...)?


Doch darum ging es - vielleicht einfach mal die Eingangsfrage lesen. :wall:

Die Eingangsfrage von Seite 1 ist aus 2005. Alles dazu wurde auf den ersten Seiten dieses Themas schon geschrieben. Also ist die Ausgangsfrage (oder gar nicht mal eine Frage, sondern Feststellung) die, mit der dieses uralte Thema am 28.Januar 2014 wieder nach oben geholt wurde:
Zitat
Languedoc
Bin heute von FFM kommend via A45 / A2 nach Hannover gefahren. Normales Werksautoradio.

Bis Lüdenscheid kein Problem mit SWR & hr. Danach geht's ins Ruhrgebiet runter und RLP und Hessen sofort nicht mehr beifrahrertauglich. Zwischen Lüdenscheid und Hamm immer wieder Empfang von Bad Marienberg und Sackpfeife, aber nicht für länger.

Osnabrück geht ab Lüdenscheid bis Hamm immer mal wieder für ein paar Meter, aber erst ab Hamm beifahrertauglich. Der Hohe Meißner kommt dann später auch wieder dazu, so dass in Ostwestfalen wieder drei Bundesländer gehen (später dann noch Brocken, aber das ist dann nicht mehr "Herzen NRWs).

Fazit: Das Tal der Ahnungslosen liegt im Ruhrgebiet. Wohl in keinem anderen Ballungsraum in Europa ist das UKW Band so fade wie dort.

Eine Frage gibt es darin gar nicht ;-).
Aus der Bemerkung , wie "fade das UKW-Angebot dort ist" lese ich heraus, dass es um Alternativen zum WDR und Radio NRW geht, denn da es keine gibt, ist es eben so fade...

Also ist nach "verwertbarem" Empfang gefragt, nicht nach DX-Empfang nach dem Motto "da und da geht auf dem Berg BR mit RDS".
Sowas wurde ja am Anfang des Themas schon zur Genüge besprochen. Sonst hätte sich ja nicht seit 8 Jahren keiner mehr dazu im Thema geäußert. Oder!?

von WiehengeBIERge - am 03.02.2014 17:04
Zitat
Languedoc
Was im Thüringer Wald die Ö3 Kurve ist im Ruhrpott die BR1 Halde? :joke:

[Alt ausgegraben]
Damals hätte man sich gewünscht daß an solchen Orten der Kabelkopf gestanden hätte. Wobei man in NRW schon etwas progressiver hätte zu Werke gehen können. Ich denke da an Essen: SWR1/2/3 war zunächst nur in Mono im Kabel, Stereo kam später. Einfach einen zentralen Kabelkopf am Hunau mit RiFu-Verteilung und hr, SWR, NDR, NOS und BR wären kein Thema gewesen. Aber stattdessen hat man selbst im Kabel Tristesse im Herz von NRW zelebriert. Wohl dem der günstig wohnt(e), eine leistungsstarke UKW-Yagi hatte und dies in seinem Haus verteilen konnte. Angeblich ging so die 94,8 aus Linz sogar in Dorsten noch mit 80% der Pegelanzeige (Details über Empfänger und Anlage leider unbekannt).
Recht entsetzt war ich 2008 in Überruhr als ich mit einem Renault-Werksradio unterwegs war und auf Trennschäfe setzte. Das war auch nicht anders wie früher :-( : Der SWR ging fast beifahrertauglich, NDR gerade noch wahrnehmbar und beim hr wußte man nicht ob das jetzt noch Normalempfang oder doch nur durch Flugzeugreflexion zustandegekommen war. Allerdings: Markelo hatte ich auch besser in Erinnerung :-( :-( :-(

von Thomas (Metal) - am 16.12.2016 20:53
Zitat
Hallenser
Mir ist die Tage aufgefallen,dass hier in Ostwestfalen seit neuestem alle NRW Lokaldudler im Radiotext eine Titelanzeige haben. Haben das nun sämtliche Stationen in NRW ? Aufgefallen ist mir das bei Radio Hochstift,Radio Gütersloh und Bielefeld. Einzig mir bekannte Station,die das schon länger hier im Einzugsgebiet hatte ist Hellweg Radio. Beim Rest stand meist der Senderstandort im Radiotext.


Auch Radio WAF hat es, es ist aus die gleiche Radiogruppe wie Radio Bielefeld oder Gütersloh. In den 1990er Jahren hatte es auch Antenne MS aber die Standleitung war damals zu teuer. Die Daten liegen schon länger vor. Im Internet funktioniert die Titelanzeige schon länger. Die Preise bei MB waren zu hoch. Die Marktliberalisierung trägt Früchte.

Zitat
Japhi
Radio 91.2 hat als einziger hier empfangbarer Local eine Titelanzeige im Radiotext. Sollte ja heutzutage eigentlich nichts kompliziertes mehr sein.


Geht bei dir die 97,4 MHz nicht mit RDS?

von Seltener Besucher - am 17.12.2016 18:33
Man muss feststellen, dass die Radios schon in der Tendenz besser geworden sind gegenüber früher. hr3 auf der 87,6 geht eigentlich auf der ganzen A46 von Wuppertal Nord bis ins Tal runter. NDR2 89,2 geht auf der anderen Seite von Wuppertal Nord ins Ruhrtal eigentlich auch durchgängig, hatte ich z.B. schlechter in Erinnerung.
Roermond hab ich auch besser in Erinnerung, aber die haben ja auch neue Einzüge / Antennen.
Neue Störsender sind auch dazu gekommen wie die 91,0 in Wuppertal oder 1live 87,6...
Aufgrund der nunmal gegebenen Entfernung zu den benachbarten Ländern/Bundesländern wird das beifahrertauglich auch künftig nix werden.
Dank Internetradio und DAB+ hat aber auch NRW mehr als früher im Radio.

von Languedoc - am 18.12.2016 17:35
Zitat
Seltener Besucher
Zitat
Hallenser
Mir ist die Tage aufgefallen,dass hier in Ostwestfalen seit neuestem alle NRW Lokaldudler im Radiotext eine Titelanzeige haben. Haben das nun sämtliche Stationen in NRW ? Aufgefallen ist mir das bei Radio Hochstift,Radio Gütersloh und Bielefeld. Einzig mir bekannte Station,die das schon länger hier im Einzugsgebiet hatte ist Hellweg Radio. Beim Rest stand meist der Senderstandort im Radiotext.


Auch Radio WAF hat es, es ist aus die gleiche Radiogruppe wie Radio Bielefeld oder Gütersloh. In den 1990er Jahren hatte es auch Antenne MS aber die Standleitung war damals zu teuer. Die Daten liegen schon länger vor. Im Internet funktioniert die Titelanzeige schon länger. Die Preise bei MB waren zu hoch. Die Marktliberalisierung trägt Früchte.


Nachtrag dazu: Die AMS (Radio Westfalica, Herford, Bielefeld, Lippe, Hochstift, Gütersloh und WAF) betreibt ihre Sender nun selbst. Siehe http://www.radiowoche.de/ams-uebernimmt-den-ukw-senderbetrieb-fuer-owl-lokalradios/

von Japhi - am 30.12.2016 11:47
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