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Radioforum
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Kay Bartholomäus, Skeptiker, rk, Klaus

Zwei Sender an einem Mittelwellensendemast

Startbeitrag von Kay Bartholomäus am 30.01.2003 12:07

Servus

Wie realisiert man es eigentlich, wenn man über einen Mittelwellensendemast zwei Sender auf zwei unterschiedlichen Frequenzen überträgt?

Der Mast ist ja in der Regel durch seine Resonanz auf eine einzige Frequenz abgestimmt. Wenn die beiden zu übertragenden Sender noch dicht beineinander liegen mag das noch gehen.

Nur wie macht man das technisch, wenn z.B. der erste Sender auf 738 kHz und der zweiter Sender auf 1143 kHz arbeitet - wie das in Stuttgart-Hirschlanden der Fall ist.

Der Mast in Hirschlanden hat ja eine Dachkapazität. Ob die erst wegen Megaradio draufgesetzt wurde? --> neue Resonanz zwischen 738 kHz und 1143 kHz

Antworten:

Ach, hab ich ja noch nie gehört.
Geht eigentlich garnicht!

von rk - am 30.01.2003 16:12
Die haben doch bestimmt für Mega-Radio einen Draht angehängt, wie bei allen anedern MW-Funzeln auch.

von Klaus - am 30.01.2003 16:19
Ne, da haben die nix angehängt.

Ich hab' mir im März das Teil in Hirschlanden mal genau angekuckt (und Bilder --> siehe Senderfotos - gemacht).

Was nur etwas neu erschien, war die Dachkapazität auf der Spitze des Mastes. Zudem hatte man die Strippe vom Senderhäuschen zum Antennenhäuschen frisch verlegt (Erdkabel).

Die laufen also eindeutig über ein und den selben Masten.

Was ich mir vorstellen könnte ist, daß der Mast seine Resonanz jetzt zwischen 738 kHz und 1143 kHz hat. --> Das würde die neue Dachkapazität auch erklären. Damit dürfte man aber auf Dauer den Sender kaputt machen.

Also muß es da wohl noch eine elegantere Lösung geben.

von Kay Bartholomäus - am 30.01.2003 16:31
Aber natürlich geht das. Zum Bleistift laufen in Wilsdruff 1044 und 1431 kHz auch über denselben Mast. Dafür nimmt man Antennenweichen, so wie auf UKW auch. Mittelwellenantennen sind zwar für bestimmte Frequenzen optimiert, eine Anpassung läßt sich aber auch für andere Frequenzen erzielen.

Als diesbezügliche Krönung mag man vielleicht einen Mittelwellen-Rohrmast in Burg bezeichnen, über den seit den 70er Jahren die Frequenz -- tusch -- 263 bzw. später dann 261 kHz betrieben wurde, nachdem der originale Langwellenmast eingestürzt war.

von Skeptiker - am 30.01.2003 20:38
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