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DLF 106,3 Hornisgrinde kommt jetzt vom SWR-Mast

Startbeitrag von dxbruelhart am 06.08.2005 10:37

Die 106,3 des Deutschlandfunks wird jetzt auch vom SWR-Sendeturm ausgestrahlt, und nicht mehr vom kleinen Telekom-Masten.
Diese Info habe ich vom Frequenzfreak, der ja vor wenigen Wochen da sein Praktikum gemacht hat.
In Uster hat sich diese Aenderung schon bemerkbar gemacht: Der DLF kann sich jetzt in Uster deutlich besser behaupten neben dem sehr starken Rete Uno vom Rigi auf 106,2. Hat sons noch jemand eine Empfagsverbesserung festgestellt?

Die 50 interessantesten Antworten:

naja okay, die Info war mir auch bekannt, aber das war doch intern ?!?
also das hättest du gar nicht veröffentlichen dürfen hier !

Regenbogen müsste doch noch vom Telekomturm kommen ?

von Gelöschter Benutzer - am 06.08.2005 11:43
Diese Info ist doch öffentlich! Man muss doch wissen, woher ein Sender sendet, es spielt ja auch eine grosse Rolle, wohin man die Antenne richtet, um den Sender zu empfangen. Die beiden Türme stehen ja auch etwas auseinander, vielleicht 200 m.
Vom Telekom-Turm kommt jetzt nichts mehr UKW/TV/DAB oder Mobilfunk, das sind jetzt nur noch andere Funkdienste drauf.
Der Regenbogen-Sender ist schon seit längerem auf dem SWR-Turm.



von dxbruelhart - am 06.08.2005 11:47
das würde die verdammt gute Reichweite und die fette Signalstärke in Rhein-Main und Taunus erklären

naja wie gesagt mir wurde die Info mit der Auflage gegeben es keinem weiterzugeben, also wenn ihr Pech habt kriegt der FF jetzt richtig Ärger

von Gelöschter Benutzer - am 06.08.2005 11:48
Das kann wohl sein...deswegen bitte einfach die Quelle wieder rausnehmen. Wobei das wohl auch nicht unbedingt was hilft.
Sicher darf man Infos die man hat auch weitergeben. Aber gerade bei solchen Sachen wie Senderstandorten ist man inzwischen aus unerfindlichen Gründen leider sehr empfindlich. Also schreib doch einfach, dass du das am Turm direkt so ausgepeilt hast. ;)



von Kroes - am 06.08.2005 11:49
_ZWOBOT_ schrieb:
> die Info war mir auch bekannt, aber das war doch intern ?!?

Ohhhh, schlimmes Geheimnis verraten... :rolleyes:

Die Verlagerung steht auch in den BNA-Daten, ist also bereits öffentlich. Lediglich die Tatsache, dass der Umzug bereits stattgefunden hat, ist den meisten hier wahrscheinlich neu.

> Regenbogen müsste doch noch vom Telekomturm kommen ?

Kommt schon seit Jahren vom SWR-Turm, was auch in jeder Sendertabelle zu lesen ist.

von EmmWeh - am 06.08.2005 11:51
Ich hatte neulich bei einem Routine-Scan im Garten, an einer Stelle, die optimal für Hornisgrinde ist, auch erstaunlich guten Empfang der 106,3. Früher ging die nie so gut, vor allem auch wegen des sehr starken Nachbarn Rigi auf 106,2. Jetzt ist auch klar wieso...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 06.08.2005 11:53
@ Zwobot: Nein, diese Info war wirklich nicht intern, woher ein Radioprogramm sendet, das muss man wissen!
Frequenzfreak hat schon einige Internas erfahren, von wegen Frequenzplanung etc., da hat er wohl aber niemandem was dazu gesagt, er hat lediglich erwähnt, dass er da nun mal richtig Einsicht hatte.



von dxbruelhart - am 06.08.2005 11:55
wie gesagt, mir wurde das als sehr geheim "unterm Tisch" verkauft ("kein Wort ins Forum")
auch wenn ich den Aspekt sehr interessant fand und ich diese Geheimniskrämerei nicht wirklich verstehe

von Gelöschter Benutzer - am 06.08.2005 11:56
Interessant,könnte die Verbesserung denn auch eine eventuelle Abschaltung von DLF Funzeln im Einzugsgebiet der 106,3 zur folge haben,ich meine da die 106,3 ja jetzt etwas weiter reicht und in einigen Orten daher besser zu empfangen ist.



von Robert S. - am 06.08.2005 12:03
dxbruelhart schrieb: "Die 106,3 des Deutschlandfunks wird jetzt auch vom SWR-Sendeturm ausgestrahlt, und nicht mehr vom kleinen Telekom-Masten."

Aaaahjaa! Dann kann der DLF gleich mal seine Planungen für Füllsender in TÜ/RT aufgeben, denn dafür gibt es dann wirklich keine Berechtigung mehr.
Und Ludwigsburg 94.1 können sie auch gleich abschalten (darauf hätte ICH als SWR übrigens bestanden, wenn der DLF auf mein Türmchen hätte wollen!!!!)

von PeterSchwarz - am 06.08.2005 14:53
Und seit wann wird vom SWR-Turm gesendet ? DLF wollte ursprünglich schon letzten Dezember umziehen.
Aber leider hat sich östlich von Heilbronn der Empfang kaum verbessert und ist immer noch schlechter als die SWR-Programme. Wir leben also weiterhin im DLF-Schatten. Leider werden solche Frequenzen wie Langenburg 88,6 von Dudelfunker Radio Ton gehortet, die ideal für DLF passen würde.

von fmhörer - am 06.08.2005 16:33
PeterSchwarz schrieb:
> Dann kann der DLF gleich mal seine Planungen für Füllsender in TÜ/RT aufgeben

Sehe ich nicht ganz so. Ich habe zwar vor kurzem den DLF in Reutlingen ganz ordentlich hören können und habe auch den Eindruck, dass das Signal besser geworden ist. Im Raum Metzingen und vor allem Nürtingen gibt's aber schon ziemliche Einbrüche. Problematisch ist einfach die "Funzelstrategie" des DLF. In der Region kann man den Sender zwar auf vielen QRGs empfangen, aber nirgends richtig gut. Beim Mobilempfang ist das dann nicht so toll, weil RDS wegen der geringen Signalstärke nicht umschaltet bzw. die Empfangsbedingungen alle paar Meter wechseln.

Außerdem: Wer sagt denn, dass die 97,7 und/oder 97,3 an den DLF geht? Zumindest hinter einer der beiden QRGs steht ja ein großes Fragezeichen. Einen Verdacht habe ich da schon... ;-)

von EmmWeh - am 06.08.2005 17:46
Die Tübinger Frequenz wird ohnehin eher an DR Kultur gehen...und die zweite entweder an Das Ding, Klassikradio oder sonst ein Programm (oder doch als Ersatz für die 96.6?)
Da wär doch aber auch noch diese ominöse 99.4 in Tübingen.

In Nürtingen kann man wirklich fast kein DLF empfangen, ist eh ein Ohz-Funkloch da unten, da ging in einigen Stadtteilen nicht mal SDR.
Und die Kirchheim-Funzel 91.3 hilft da auch nix. Da hätte man besser ne Frequenz suchen sollen, mit der sich wenigstens KI und NT versorgen lassen.

von PeterSchwarz - am 06.08.2005 18:36
PeterSchwarz schrieb:
> Die Tübinger Frequenz wird ohnehin eher an DR Kultur gehen...

Nein, DRK ist für die 99,4 vorgesehen, die auch Reutlingen mit versorgt. Da die Hornisgrinde zumindest RT/TÜ recht gut versorgt, besteht noch für das Umland Bedarf. Mit der 2 kW starken 97,7 aus RT wäre ein guter "Lückenschluss" bis nach Stuttgart möglich. Dann macht es aber keinen Sinn, in TÜ den DLF auf der 97,3 aufzuschalten.

Umgekehrt wäre die 97,7 noch in Frage, wenn der DLF über Tübingen die Region auf 97,3 versorgen würde. Also kommt mindestens ein Nicht-DLF/DRK-Programm in der Region dazu.

Ich spekuliere hier mal auf eines der Programme, die aus Stuttgart-Münster kommen.

@jassy:
Der DLF sendet vom SWR-Turm mit 100 kW.

von EmmWeh - am 06.08.2005 19:49
Naja, im Prinzip hat man sich beim SWR so selbst geholfen. Ein grosses Problem waren nämlich im Sendergebäude die Übersteuerungen, die durch die 100kW von dem Telekomgerüst entstanden, die zündeten dort quasi volle Power, da fast ebenerdig in 1,5km Abstand, rein.
Monitoring auf UKW war somit nahezu unmöglich. Haben mir damals die Techniker selbst bestätigt.
Die Signale vom Turm sind an dessen Fuß weitaus weniger schlimm, da sie drüber wegstrahlen.

von PeterSchwarz - am 06.08.2005 22:33
An meinem alten Telefunken-Radio ist die 106,3 laut Zeigerausschlag die schwächste Hornisgrinde-Frequenz,sogar die 94,0 ist leicht stärker,die restlichen sogar erheblich stärker.( Skala: DLF ca.4,5/ SWR4 ca.4,8/ Restliche ca.5,5/ Vollausschlag wäre 6) ) :confused:



von UM74 - am 06.08.2005 23:10
UM74: Das kann aber auch an der Antenne liegen, die ihr Optimum im unteren Bereich des UKW-Bandes hat.
Ausserdem kann es auch mit Reflexionen zusammenhängen.
Selbst das Kabel kann schuld sein (vor allem wenn es ein älteres ist), davon Rückschlüsse auf die genaue Sendeleistung zu schliessen, ist recht gewagt!

von PeterSchwarz - am 06.08.2005 23:17
@ jassy: gemäss den BNetzA-Daten soll vom SWR-Turm immer noch mit 100kW "gezündet" werden. Dieser Eintrag hat allerdings noch "A"-Status, wurde also eigentlich noch gar nicht fertig koordiniert. Und trotzdem ist man schon auf Sendung... :confused:

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 07.08.2005 06:14
Ich habe mal die Empfangsveränderungen durch die Verlagerung auf den SWR-Turm mit RadioMobile gerechnet. Vor allem in den Gebieten Hohenlohe und Südschwarzwald sollte es deutliche Verbesserungen geben:



von EmmWeh - am 07.08.2005 13:15
Die 106,3 des Deutschlandfunks wird jetzt auch vom SWR-Sendeturm ausgestrahlt, und nicht mehr vom kleinen Telekom-Masten.


Ach ja, da war doch was...
Mir war schon am Dienstag im Weinsberger Tal auf dem Weg zu einer Beerdigung [Stammleser des Forums wissen warum] der deutlich bessere Empfang in diesen Orten aufgefallen. Dass das aber von der geplanten Standortverlagerung auf den SWR-Turm kommen könnte, habe ich dabei nicht geschnallt. Sorry! - war mit meinen Gedanken einfach woanders :-( und hab's anschließend wieder vergessen.

Nach ein paar Maß Bier auf unserem Volksfest ist der Kopf nun wieder frei :D und so habe ich heute die 106,3 im Raum Heilbronn ausgiebig getestet.

Ergebnis:
An den Stellen, wo 93,5/96,2/98,4/100,4 bisher noch brauchbar zu empfangen waren, aber die 106,3 im Rauschen verschwand, hat sich der DLF-Empfang verbessert.
Im Raum Weinsberg (A 81 / B 39) ist der Unterschied besonders groß. Dort war der DLF bisher kaum zu empfangen, da auch die 106,3-Alternativen Heilbronn 91,3 und Ludwigsburg 94,1 wegen Büttelberg 91,4 und Hornisgrinde 94,0 nicht ankamen.
Und an der einen Straßenkreuzung in der Heilbronner Nordstadt, wo auf 106,3 bisher SWR4 KO aus Bad Marienberg die Hornisgrinde verdrängen konnte, hört man jetzt nur noch den DLF auf dieser Frequenz.



von Manager. - am 07.08.2005 17:47
Rolf, der Frequenzenfänger schrieb:

Zitat

@ jassy: gemäss den BNetzA-Daten soll vom SWR-Turm immer
noch mit 100kW "gezündet" werden. Dieser Eintrag hat
allerdings noch "A"-Status, wurde also eigentlich noch gar
nicht fertig koordiniert. Und trotzdem ist man schon auf
Sendung... :confused:


Es sind keine 100 kW, ich darf aber nix dazu sagen.



von DX-Project-Graz - am 07.08.2005 17:49
@ digifreak:dafür wäre ich auch,da sollten aber alle Stationen auf den Brocken umziehn und Torfhaus stilgelegt werden,das ist dann aber ne andre Geschichte.
Zumal es da masig Störungen geben würde
99,5 NDR INFO>>> 99,4 BAYERN 3
98,0 NDR 1 >>> 98,0 PSR, 98,1 HSF
92,1 NDR 2>>> 92,1 TOP 40 92,0 PSR
89,9 NDR KULTUR>>> 89,8 MDR JUMP
103,5 DLF >>> 103,6 MDR 1 THÜR



von Robert S. - am 07.08.2005 18:15
Dass man u.a. wegen Rigi sicher keine 100kW auf dem SWR-Turm fahren darf, war mir eigentlich auch klar. Ich habe ja auch nur den A-Eintrag aus den BNetzA-Daten zitiert. Anhand der hier ankommenden Empfangsfeldstärke, die zwischen derjenigen von SWR1 bis 3 (80kW) und derjenigen von SWR4 (1kW) liegt, tippe ich auf eine Leistung von ca. 35kW, vorausgesetzt, dass man das gleiche Richtdiagramm wie der SWR nutzt.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 07.08.2005 18:28
DX-Project-Graz schrieb:
> Es sind keine 100 kW, ich darf aber nix dazu sagen.

Na dann wird man wohl beim SWR einen bereits installierten Reservesender hergenommen haben und mit 80 kW senden. Wenn die Koordinierung bald durch ist, dürfte der alte 100 kW - Sender eingebaut sein und man kann mit voller Leistung powern.

Natürlich alles Spekulation... Kindergarten! ;-)

von EmmWeh - am 07.08.2005 18:34
"99,5 NDR INFO>>> 99,4 BAYERN 3"

Einzüge könnten da helfen
weiterhin könnte man die schwache 99,5 auf 100 kW erhöhen (sofern es Ochsenkopf / Störungen nicht verhindern!) , indem man in Schwerin NDR Info und NJOY tauscht


@ Rolf: "derjenigen von SWR4 (1kW)"

hier in der Datenbank steht 5 kW ?!
was stimmt denn nun :confused:?
bin bisher auch immer von 1 kW ausgegangen, obwohl der an einer Stelle im taunus sogar mit RDS geht

von Gelöschter Benutzer - am 07.08.2005 19:34
Die Koordinierung dürfte wohl auch nicht das Problem sein - die 106,3 ist zwar derzeit noch von den Koordinaten für den alten Turm vorgesehen, Antennen- und Standorthöhe passen aber schon zum SWR-Turm. Und das ist ja entscheidend, der Standort weniger, da man ja in einem größeren Umkreis auch problemlos verlagern kann, wenn sich Standort- und Antennenhöhe dadurch nicht ändern.

Ansonsten mal wieder eine ziemlich unsinnige Aktion, dass solche Infos nicht weitergegeben werden dürfen. Aber ich hab es ja weiter oben mir schon so gedacht...warum auch immer man inzwischen solche Infos nur ungerne rausgibt.



von Kroes - am 07.08.2005 20:16
Ich hatte in den letzten Tagen 'mal an ein bis zwei Stellen meines täglichen Wegs zur Arbeit den Eindruck, der DLF sei hier *schwächer* geworden. Offenbar haben die SWR-Antennen ein anderes Richtdiagramm als die auf dem Telekom-Turm (Einzug Richtung Frankreich ??).
Morgen früh muss ich das mal intensiver beobachten...

von DH0GHU - am 07.08.2005 22:14
Ulrich Hilsinger schrieb:
> den Eindruck, der DLF sei hier *schwächer* geworden.
> Einzug Richtung Frankreich ??).

Das Antennendiagramm hat sich - zumindest nach den BNA-Daten - nicht verändert. Beide Standorte haben einen Einzug Richtung Frankreich.

von EmmWeh - am 07.08.2005 23:10
@Rolf, der Frequenzenfänger:

Ich bin eigentlich davon ausgegangen, daß auch nach dem Umzug auf den SWR-Mast mit 100 kW gesendet werden würde, trotz Rigi. Zumal das ja die Genf'84-Koordinierung ist. Im ITU-Update stand das doch auch, oder ?

Gruß, Stefan

von Stefan Z. - am 09.08.2005 07:28
Hallo,

hier in Lörrach kommt die DLF-Frequenz 106.30 MHz nun mit gleicher Feldstärke wie SWR1-3 von der Hornisgrinde herein, auf +/-2 dB jedenfalls, genauer ist mein Schätzeisen am IC-R7000 nicht. Das Signal vom DTK-Mast war wesentlich schwächer - wegen dessen geringerer Höhe ist das auch kein Wunder.

73 de Uli

von ulionken - am 09.08.2005 19:36
An der von der Hornisgrinde abgewandten Seite der Wohnung mit eingezogener Antenne gemessen:

- mit Satellit 700 => alle Vollausschlag
- mit ATS 909 => 106,3 jetzt mit 7 von 14 Balken gleich stark wie 93,5;
96,2 und 98,4 erreichen jeweils 12 Balken Feldstärke



von Manager. - am 09.08.2005 20:38
Die Sendeleistung von SWR4 ist ein ganz klarer Fall.
Dort steht (oder stand zumindest anno 1998) ein 500-Watt-Sender. Die anderen Sender haben 10kW. Es wird alles über dasselbe Antennenfeld ausgestrahlt. Die ERP beträgt das 8-fache der TRP. Also hat der SWR4-Sender summasumarum eine ERP von genau 4kW!!

von PeterSchwarz - am 09.08.2005 21:05
Hallo Peter,

"genau 4 kW" für die ERP - nicht unbedingt. Auch wenn das gleiche Antennenfeld benutzt wird, so ergibt sich doch für jede Frequenz ein geringfügig anderes, mehr oder weniger ausgebeultes Abstrahldiagramm. Sooo breitbandig sind diese Antennen nämlich auch nicht. Da kommt je nach Richtung und Frequenz schnell mal eine Abweichung von 1 dB zustande, auch wenn mit gleicher TRP gesendet wird. Die koordinierten Leistungsangaben sind eigentlich nur Maximalwerte für die Strahlungsleistung, die (im Rahmen der Messgenauigkeit) nicht überschritten werden sollten.

Diskussionen um 70, 80, 100 oder 83,44 kW sind ziemlich sinnlos - einen Unterschied von 1 dB merkt sowieso niemand, ausser er misst das Antennendiagramm mit Helikopter und geeichter Messeinrichtung aus.

73 de Uli

von ulionken - am 09.08.2005 23:39
Mal ganz zu schweigen von der Dämpfung des Kabels, die auch für höhere Frequenzen höher ist. Bei gleichen RF Leistungen und (angenommen) gleichem Gewinn der Antenne über das ganze Band, ändert sich also die ERP Leistung der einzelnen Frequenzen schon durch die Verluste vom Sender zur Antenne.

von Gilles - am 09.08.2005 23:51
ulionken: Richtig! Was dann TATSÄCHLICH rausgeht, ist immer noch eine andere Frage.
Da wird es eben schon aufgrund der Antennen zwischen 93.5 und 106.3 MHz bautechnisch bedingt einen Unterschied geben müssen.

Aber rein rechnerisch sind es eben bei 94.0 4kW.

von PeterSchwarz - am 10.08.2005 09:28
"- mit ATS 909 => 106,3 jetzt mit 7 von 14 Balken gleich stark wie 93,5;
96,2 und 98,4 erreichen jeweils 12 Balken Feldstärke"

warum so ein grosser Unterschied ??

von Gelöschter Benutzer - am 10.08.2005 14:07
@ ZWOBOT:

Gute Frage...

Hab mal aus Spaß im Keller (aber mit Antenne!) getestet.
Auch hier sind 98,4 und 96,2 mit je 12 Balken besser als 93,5 und 106,3 mit je 10 Balken zu empfangen.
Wenn ich die Antenne im Keller dann ganz einschiebe, hat die 98,4 immer noch 8 Balken, während die 96,2 und die 106,3 jetzt 6 Balken und die 93,5 nur noch 4 Balken haben. :confused:



von Manager. - am 10.08.2005 19:37
Gestern getestet:

Auf der A 6 Heilbronn-Nürnberg ist der DLF-Empfang jetzt spürbar besser geworden.
Die zahlreichen kleinen Empfangslücken zwischen dem Weinsberger Kreuz und dem Kreuz Feuchtwangen/Crailsheim, wo das DLF-Signal bisher immer im Rauschen verschwand, sind fast alle verschwunden. :hot:
Lediglich bei Kirchberg und bei Crailsheim zischelt es noch etwas.

Anschließend bin ich über die A 7 Richtung Würzburg weitergefahren.
Nördlich von Wörnitz bricht die 106,3 von der Hornisgrinde ein, aber kurz darauf übernimmt bereits die 106,3 aus Burgbernheim. Bei Gollhofen wird die 106,3 dann heftig durch hr 3 106,2 (Rhön) gestört. RDS wechselt dann auf die 103,3 (Rhön).

Den bisher im Raum Crailsheim/Feuchtwangen störenden Mehrwegeempfang Hornisgrinde 106,3 Burgbernheim 106,3 konnte ich gestern nicht mehr beobachten. Hat man mit der Verlagerung auf den SWR-Turm etwa auch das Problem der Laufzeitunterschiede gleich mitgelöst?

Gut gemacht, DET! :spos:



von Manager. - am 14.08.2005 08:00
Weitere Beobachtungen von gestern von der A 6 Heilbronn-Mannheim-Saarbrücken:

Bisher wurde DLF 106,3 bei Sinsheim-Steinsfurt und bei Sinsheim durch sunshine live 106,1 vom Königstuhl leicht gestört. Dort überdeckte jeweils auf etwa 50 bis 100 Metern das ssl-Signal den DLF. Diese Störungen sind jetzt nach dem Wechsel auf den höheren SWR-Turm verschwunden.

Eine weitere DLF-Lücke gibt es im Bereich Wattenheim/Raststätte "Pfalz".
Dort hat sich nichts geändert. Hier stört immer noch SWR4 KO aus Bad Marienberg den DLF auf etwa 1,5 km. Im Bereich der Raststätte geht auf etwa 500 Metern sogar nur SWR4.
Eine DLF-AF gibt es dort nicht. Schon ein 50 W-Sender mit Richtstrahlung vom nur wenige km entfernten Sender Ebertsheim bei Eisenberg könnte diese kleine Lücke schließen.
Bei Rockland funktioniert das dort ganz gut. Dort füllt die 94,8 aus Ebertsheim auf der A 6 eine 3 km lange Lücke zwischen KL 96,9 und MA 93,2 aus. Weiter reicht die 94,8 dort sowieso nicht wegen SWR1 BW 94,7 und SWR4 MZ 94,9.



von Manager. - am 21.08.2005 07:07
Die Karte auf Seite 2 ist aber mit Vorsicht zu geniessen, da beide Ansichten von 100 kW ausgehen. Wie hier an anderer Stelle zu lesen ist, wird aber (noch?) nicht mit voller Leistung gefahren. Um so erstaunlicher finde ich, dass trotzdem vielerorts besserer Empfang festgestellt wird.

Mich würde interessieren, ob man später noch auf die koordinierten 100 kW geht. Es könnte ja auch sein, dass das Ziel der Verlagerung die Empfangsverbesserung bei gleichzeitiger Reduzierung der Stromkosten durch geringere Strahlungsleistung war.

von EmmWeh - am 21.08.2005 12:46
TerranusI schrieb:
> Wieviel geht eigentlich richting Frankreich raus ?

Normalerweise ca. 7,5 kW. Wie man auf der Karte sieht, ist Frankreich im Nahbereich auch noch ganz ordentlich "versorgt". Zur Zeit ist's natürlich entsprechend der angeblich reduzierten Sendeleistung weniger.

von EmmWeh - am 21.08.2005 18:04
Ich habe diesen Thread erst gestern gesehen und dann gleich mal den Empfang bei mir daheim gecheckt.
Leider ist der Empfang der Hornisgrinde mit Zimmerantenne am Standort meines Tuners durch ein Nachbargebäude gestört und ich habe keine einheitliche Position der Antennendrähte zum optimalen Empfang aller Programme von der Hornisgrinde.

Die Maximalwerte sehen momentan so aus :

(in dBµV)

SWR 1 : 24
SWR 2 : 18-20
SWR 3 : 18-20
SWR 4 : < 10
Radio Regenbogen 18
DLF : 14

Der DLF wird nun wesentlich stärker durch France Info auf 106,4 gestört, früher waren es maximal 16 - 18 dBµV.

Ich kann also eine Empfangsverbesserung definitiv nicht feststellen, werde aber vielleicht demnächst mal den Tuner ins Wohnzimmer (Südseite des Hauses) schleppen, dort waren die Maxima von der Hornisgrinde vor ein paar Jahren ca 30 - 34 dBµV) und man kann besser vergleichen.

von Saarländer (aus Elm) - am 23.08.2005 07:23
Und der nächste Test:

A 81 Heilbronn-Würzburg

Bisher war die 106,3 noch bis Boxberg zu hören. Dann störte B5 aktuell Pfaffenberg 106,4 sehr stark. Erst bei Tauberbischofsheim war dann über Rhön 103,3 der DLF wieder zu empfangen.

Jetzt geht die 106,3 störungsfrei bis kurz vor Ahorn. Dann folgen leichte Störungen durch die 106,4 vom Pfaffenberg. Kurz vor Tauberbischofsheim wechselt RDS zur 103,3 aus der Rhön. Im Bereich der Taubertalbrücke drückt dann (wie bisher) Radio Ton 103,2 aus Heilbronn durch. Ansonsten geht der DLF sehr gut.

Fazit:
Auch diese Lücke konnte durch den Wechsel auf den SWR-Turm geschlossen werden.
Die jetzt kleiner gewordene Störzone um Ahorn und Tauberbischofsheim ist zwar immer noch ärgerlich, wenn man im gleichen Gebiet zahlreiche Dudelprogramme gleich mehrfach einwandfrei empfangen kann, aber als leidgeprüfter DLF-Stammhörer ist man ja nicht verwöhnt...

von Manager. - am 27.08.2005 18:32
Nach den Beobachtungen der letzten Wochen, bin ich inzwischen sicher, dass die 106,3 ebenso wie SWR1/2/3 und Radio Regenbogen mit 80 kW ausgestrahlt wird.
Wie seht ihr das?


Auch am Samstag im Saarland konnte ich beim Mobilempfang Unterschiede (= kleine Verbesserungen) zum früheren Empfang vom niedrigeren DTAG-Sender feststellen.

Dennoch wird die 106,3 vielerorts (z.B. in Neunkirchen) immer noch massiv durch France info 106,4 aus Forbach gestört. Die 104,6 aus Saarburg ist zwischen Europe 1 104,5 aus Forbach und 104,7 RPR 1. Kettrichhof eingeklemmt und die 107,5 vom Winterberg durch big FM 107,6 Bornberg stark eingeschränkt.



Gestern ist hier in HN bei der 91,3 vom DLF das RDS komplett ausgefallen. Da die 106,3 jetzt sehr viel besser geht als früher, ist mir bei der Heimfahrt gar nicht aufgefallen , dass RDS nicht wie üblich von der 106,3 zur 91,3 umgeschaltet hat. Erst zu Hause habe ich es gemerkt.
Bei DKULTUR 97,3 vom gleichen Sender geht RDS ohne Probleme.



von Manager. - am 13.09.2005 18:58
Zwobot hat jetzt halt einen mächtigen Stolz auf eine kleine Insider-Info, die sich aber mittlerweile recht weit verbreitet haben dürfte und gemäss aktuellen Beobachtungen vielleicht auch schon gar nicht mehr korrekt ist. Wer auf der zweiten Seite dieses Threads zwischen den Zeilen liest, weiss auch, was der Inhalt war.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 13.09.2005 20:53
Na ich denke mal, es wird so sein mit der Hornisgrinde:
Da Richtung Südost der Rigi im Weg ist, darf die 106.3 hier nicht so weit kommen wie die SWR-Sender. Dazu muss aber erst eine entsprechende Lösung her, um so ein Richtdiagramm zu verwirklichen. Und solang der DLF über das SWR-Antennenfeld mitsendet, kann er wohl nicht die volle Leistung fahren.

von PeterSchwarz - am 13.09.2005 22:05
Nachtrag zum Post vom 13.09.05:
Beim DLF-Sender Heilbronn 91,3 funktioniert seit heute wieder RDS.

In den vergangenen 2 Wochen konnte ich so mit RDS testen wie gut der Mobilempfang ohne die 91,3 ist.

Ergebnis: In der Innenstadt, den südlichen Stadtteilen und den südlichen Vororten Flein, Talheim und Lauffen kommt es streckenweise zu spürbaren Rauscheinbrüchen. Weiter östlich in Untergruppenbach (A 81) gibt es keine Probleme.

Fazit: Hornisgrinde 106,3 und Ludwigsburg 94,1 reichen alleine nicht aus.



von Manager. - am 27.09.2005 20:58
Rolf, der Frequenzenfänger schrieb:

Zitat

Zwobot hat jetzt halt einen mächtigen Stolz auf eine kleine Insider-Info, die sich aber mittlerweile recht weit verbreitet haben dürfte und gemäss aktuellen Beobachtungen vielleicht auch schon gar nicht mehr korrekt ist.



Eben! ;) Und im neuen D-Radio Programmheft Januar 2006, in dem endlich nach Monaten wieder alle Sender mit Leistungsangaben aufgeführt sind, werden jetzt auch die von mir vermuteten 80 kW Sendeleistung ausgewiesen. :D

Die Frequenzliste auf www.dradio.de listet immer noch die 100 kW vom früheren Standort.
---> http://www.dradio.de/dlf/frequenzen/liste/

von Manager. - am 28.12.2005 09:43
Die Online-Liste wird immer am Monatsanfang aktualisiert - da wird also wohl auch nächste Woche der 80kW-Eintrag drinstehen. Gibt's denn irgendwelche Neuaufschaltungen, die im Programmheft vermeldet sind? Ein paar Frequenzen sind ja dem DRadio schon zugewiesen, aber noch nicht aktiv.
Wie ist das eigentlich mit Wesel? Werden im Programmheft da auch 50 kW angegeben wie auf der Webseite? Das war immer noch von einigen bezweifelt worden, dass man da die Leistung reduziert hat (hier in 20km Entfernung natürlich nicht zu bemerken - zumal in meine Richtung koordiniert sowieso nicht mehr als 50 kW rausgehen dürfen).

von Kroes - am 28.12.2005 11:29
Noch eine Empfangsbeobachtung der 106,3 (von heute):

Auch auf der B 19 Aalen-Schwäbisch Hall (durch den schwäbisch-fränkischen Wald) ist der DLF (mit RDS) jetzt nach der Standortverlagerung zu empfangen. Früher kam dort kaum etwas von der 106,3 an und man musste auf LW Donebach 153 kHz ausweichen.

von Manager. - am 07.01.2006 18:57
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