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vor 12 Jahren, 9 Monaten
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vor 12 Jahren, 9 Monaten
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Analog-Freak, Marcus., Terranus, Brubacker, Channel Master, andimik, Kroes, Scrat, ulionken, Rolf, der Frequenzenfänger, Robert S., RudiP

Ersatzkanäle für Band I Sender

Startbeitrag von Marcus. am 29.09.2005 17:09

In Deutschland gibt es folgende Band I Sender :

K2 Göttelborner Höhe
K2 Sackpfeile
K2 Gründen
K3 Kreutzberg
K4 Ochsenkopf

Es wurden für jeden Sender Ersatzkanäale im UHF koordiniert wie lauten Sie?

Ich fang mal an:

Göttelborner Höhe K 45 --> heute ZDF ehemaliger Kanal K32 heute Füllsender
Ochsenkopf K 60 ?
Kreutzberg: K 40 ?

Antworten:

Re: rsatzkanäle für Band I Sender

Grünten: K 58 (hat dxbruelhart hier mal vor längerer Zeit geschrieben).

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 29.09.2005 17:16

Re: rsatzkanäle für Band I Sender

Kreuzberg und Ochsenkopf wurden in Nürnberg für DVB-T verbraten.
Bis RRC06 werden die beiden wohl weiter im Band I tätig bleiben.



von Terranus - am 29.09.2005 17:24

Re: rsatzkanäle für Band I Sender

Ist die Reihenfolge so richtig oder anders herum?

von Marcus. - am 29.09.2005 17:29

Re: rsatzkanäle für Band I Sender

Der Biedenkopf sendet auch noch im ersten Band :D

Wann wurde eigentlich Flensburg abgeschaltet ?



von Robert S. - am 29.09.2005 18:25

Re: rsatzkanäle für Band I Sender

Biedenkopf ist Sackpfeife

von Marcus. - am 29.09.2005 18:38

Re: rsatzkanäle für Band I Sender

@Marcus: Raichberg sendet auch noch auf E4. Biedenkopf=Sackpfeife, nur 2 Namen für ein und denselben QTH.

Der E4-Sender in Flensburg-Engelsby wurde am 28.02.2005 wegen DVB-T abgeschaltet. War hier auch eine Ersatzfrequenz koordiniert?

von Analog-Freak - am 29.09.2005 19:48

Re: rsatzkanäle für Band I Sender

Noch einer: Für Steinkimmen E-2 gab es als Ersatzkanal E-55. Der Kanal 2 wurde ca. 1978 abgeschaltet, nachdem für die Randbereiche Sender in Cuxhaven, Visselhövede und Stadthagen in Betrieb gegangen waren.

73 de Uli

von ulionken - am 29.09.2005 20:04

Re: rsatzkanäle für Band I Sender

Robert S. schrieb:
Zitat

Der Biedenkopf sendet auch noch im ersten Band :D
Und es heißt auch nicht "der Biedenkopf", da Biedenkopf eine Stadt (im Kreis Marburg-Biedenkopf) ist.

von Brubacker - am 29.09.2005 21:44

Re: rsatzkanäle für Band I Sender

Um mal vom Alt-Bundesgebiet wegzukommen, hier bereits ein paar umgestellte Sender:
E-02 Hörby (S), Umstellung SVT1 (damals TV 1 Sverige) irgendwann in den 70ern auf K43, vermutlich zusammen mit der Inbetriebnahme des SVT2 (damals TV 2 Sverige) auf K33?
E-03 DDR 1, Helpterberg, Ersatzkanal 37 wurde 1981 eröffnet, gleichzeitig Inbetriebnahme DDR 2 auf K22. Abschaltung E-03 im Jahre 1982
E-04 DDR 1, Calau, wechselte Anfang 1987 auf K53, gleichzeitig begann DDR 2 auf K23

Meist erfolgte die Flucht in den UHF zusammen mit der Neueröffnung einer weiteren QRG für ein 2. Programm. Da dann sowieso sende- und empfangsseitig UHF-Antennen errichtet werden mussten, verlegte man kurzerhand die Band1-Frequenzen dorthin. Für Otto Normalzuschauer, der auch das neue 2. Px sehen wollte, stellte die Flucht des 1. Px somit keinen zusätzlichen Antennenaufwand dar.

von Analog-Freak - am 29.09.2005 22:39

Re: rsatzkanäle für Band I Sender

Aber bitte

Grünt
Kreuzberg

Sonst schreibt demnächst noch jemand "Pissa" statt "PISA".

von RudiP - am 29.09.2005 23:42
@ Terra
Hast es mir zwar schonmal angeschnitten erklärt,aber ich muss einfach nochmal fragen. ;-)

Wo wäre das Problem mit den gleichen Kanälen auf den gleichen Frequenzen?
zb. Gleichwellenbetrieb Dillberg,Kreuzberg,Ochsenkopf

War das dass Problem das die zu weit auseinander sind?Und es dann zu grosse Laufzeitunterschiede=Probleme geben würde?

Zumindest die Regionen Bamberg und Ochsenkopf müssten sich aber dann schon noch vertragen,oder?
Wendelstein und Oly sind ja auch 60km Luftlinie....ok Ochsenkopf zu Dillberg sind gut 90km.

Was ist das maximale an vertragbarer Entfernung?



von Scrat - am 30.09.2005 00:00

Re: rsatzkanäle für Band I Sender

Existieren mögliche Ersatzfrequenzen für die DR1-Sender Sønder Højrup (Fyn) und Gladsaxe? In Kopenhagen ist ja auch der "Hovedsender", auch als KBH-Vest (Testbild-ID) mit DR1 auf K31 on air (gleichzeitig mit dem Start von TV2 auf K53 am 1.10.1988). Da die Tage des Analog-TV leider gezählt sind, wird man sich in DNK auch nicht mehr die Mühe mit dem Analogumstieg in den UHF machen, sondern die geplante Ersatzfrequenz (Fyn K25) wird für DVB-T genutzt - siehe http://www.dr.dk/omdr/index.asp?aid=378#. Übrigens gibt's jetzt in DNK einen Starttermin für DVB-T: der April 2006, siehe http://www.dr.dk/omdr/index.asp?aid=1027, da heißt es u.a.
Zitat

Nettets planlægning og opbygning sker i løbet af 2005, og fra april 2006 vil der blive udsendt et digitalt multipleks fra alle hovedsendermaster for TV2. De digitale signaler forventes at have samme dækningsgrad (rækkevidde) som de nuværende analoge TV2 signaler fra disse master.


von Analog-Freak - am 30.09.2005 00:09
@Chriss: ja die Entfernung zwischen den Sendern ist der Knackpunkt. In Oberbayern mit Wendelstein und Olympiaturm ist man ganz hart an die Grenze mit der Entfernung gegangen. Mehr als 66km sind rein rechnerisch im UHF Bereich nicht drin bei DVB-T - in keinem Modus. Man müsste die Zellen kleiner machen, zB Riegelstein auch SFN oder Kälberberg.
Dann könnte man mit Biegen und Brechen den Okopf dazu nehmen - aber das wird man nicht machen, denn die Reichweite des Okopf ist zu hoch.
Kreuzberg wird ein Problem mit SFN. Würzburg dürfte da auch zu weit weg sein.



von Terranus - am 30.09.2005 07:45
>>Mehr als 66km sind rein rechnerisch im UHF Bereich nicht drin bei DVB-T - in keinem Modus.

Dann verstehe ich aber nicht, wie in NRW die große Gleichwelle für den RTL-Mux funktioniert. Die größte Entfernung (Bonn-Wesel) liegt da bei über 100 km, und bei mir kommen beide an.



von Channel Master - am 30.09.2005 09:04
Ist denn das der Grund, warum Kiefersfelden kein DVB-T bekam?

Sind diese 66km (bzw. die anderen Entfernungen bei anderen Parameter) von Turm zu Turm oder ist es die maximale Entfernung der beiden weitest entfernten Türme?



von andimik - am 30.09.2005 09:15
Es ist die Entfernung zwischen zwei Türmen. Wenn man natürlich Sender zwischen zwei andere stellt, dann überlagert dieses Signal ja die beiden anderen, dadurch verkürzt sich dann die Laufzeit. Dabei kommt es aber darauf an, wie stark der weiter entfernte Sender noch einfällt. Beim Wendelstein hat man dieses Problem vorallem bei DAB ( das hat mir ein BR Techniker dort erklärt!) Der Wendelstein hat eine zu hohe Reichweite als Einzelsender, dadurch gibt es Auslöschungen im Bereich Landshut und nördlich davon. Deshalb musste man die Laufzeiten etwas verändern.
Im Fall Bonn/Wesel hat man ja noch Köln und Düsseldorf zwischendrin. Das originalsignal von Bonn kommt also in Wesel gar nicht mehr an, wurde ja von den anderen schon längst überlagert.
Ein Einzelsender darf aber nicht zu weit reichen. Im Flachland ist das eher möglich, aber bei Sender wie Ochsenkopf oder Wendelstein ist es ein Problem, das sie bereits mit niedrigeren Leistungen weiter reichen.



von Terranus - am 30.09.2005 09:24

Re: rsatzkanäle für Band I Sender

tomfritz schrieb:
Zitat

Warum nicht? Es gibt nicht nur die Stadt Biedenkopf, sondern auch das Gebirge Biedenkopf.
Es gibt ein Gebirge "Biedenkopf"? :eek:
Ich hatte bisher ausschließlich von der Stadt gehört, bei der sich der Sender befindet.

von Brubacker - am 30.09.2005 09:32
Zu große Entfernungen machen wirklich Probleme. Es kommt dabei aber auch auf den Unterschied in den Empfangspegeln an. Wenn der weit entfernte Sendemast also nur mit geringer Leistung und von einem schlechten Standort (bei Bonn beides der Fall) sendet und gleichzeitig ein naher Standort mit hoher Leistung (z.B. Wesel) vorhanden ist, dann gibt es keine oder nur wenig Probleme. Gilt aber wiederum nur bei Empfang mit ausgerichteter Dachantenne.
Mit Zimmerantenne hab ich dagegen hier z.B. schon einige Probleme - und zwar NUR auf Kanal 29. Da geht die Signalqualität schon deutlich zurück, da anscheinend das Wesel-Signal bei Zimmerantennen-Empfang schon zu schwach ist und somit der Unterschied zum "Störer" Köln und Bonn nicht mehr groß genug ist.
Fazit: Große Gleichwelle ist möglich, aber nur mit leistungsschwachen und nicht zu hoch gelegenen Sendestationen (wie es also bei DAB gemacht wird). Brocken mit 50 oder 100 kW z.B. in Gleichwelle mit anderen Stationen in Sachsen-Anhalt würde aber nur schwer funktionieren. Ebenso dürfte in NRW eine große Gleichwelle mit der Nordhelle problematisch werden.



von Kroes - am 30.09.2005 11:58
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