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Schlechteste Soundeinstellung aller Radiosender

Startbeitrag von Peter Schwarz am 13.09.2002 13:34

(ihr wolltet doch mehr Technik-Themen)
the winner is:
PICKEL-FM, unser heissgeliebtes Jugendradio mit dem neuen Beat fürs Ländle.
Mann, die klingen schlechter als jeder Küchen-Polkapirat in Holland.
Kann da nicht ma einer für ein paar Teuro-Fuffzich hingehen und denen das mal einsellen oder ein paar ordentliche Geräte aufstellen.
Ein Limiter der pumpt wie ein alter Viedeorecoder anno 1981, verzerrte Bässe, billige Headsets durch die sich alle Mods anhören wie Geburtshelferkröten im Stimmbruch, die leisen Passagen der Lieder lauter als die eigentlich lauten...
klingt grauenhaft!
Da nützt dann auch ab 2003 die starke 105,2 nix...wo nix da ist kann nix rüberkommen.
Egentlich ein Armutszeugnis für einen landesweiten sender mit viel Geld dahinter, daß die sowas nicht hinbekommen...und es nicht mal merken!

Antworten:

Meine persönlichen Top 5 der am schlechtesten klingenden Sender:

1.Big FM
2. planet radio
3. N-Joy
4. Antenne Bayern
5. Radio 2day

von Andreas W. - am 13.09.2002 13:48
Antenne Bayern ist irgendwie von Frequenz zu Frequenz verschieden zu empfangen. Am schlechtesten ist der Sound auf 101,3. Am besten (was ich bekomme) 102,7.

Ansonsten ganz klar: Galaxy. *klirr* *kratz*

von elchris - am 13.09.2002 15:34
Chris:
Noch schlechter als Galaxy klingt Fantasy, die sind dermaßen komprimiert. Und ein klangliches Negativ-Wunder stellt auch noch CityNews dar, auch ein inhaltliches, wenn man im September 2002 noch in uralt-Nachrichten von der Euroeinführung spricht :-(

von Schwabinger - am 13.09.2002 17:54
Auf UKW klingen grauenhaft:

- NDR2 (verklirrt und begrenzt in Höhen und Tiefen)
- N-Joy (verfälscht im Klang und zudem verzerrt)
- radio ffn (fast ohne Bässe und z.T. stark übersteuert)
- R.SH (verfälscht und ohne Dynamik)
- NDR1 Nds (zu dumpf und verfälscht im Klang)
- NDR4 (selbst die klingen otimodverstellt - und zwar schlecht)

Allein in Nds klingen somit vier NDR-Programme schlecht, wahrlich kein gutes Zeugnis für eine ö-r Anstalt.

Auch WDR2 klingt nur mäßig, dort fehlen die Höhen und der Sender klingt wie aus der Tonne.

Gut hören sich hier über UKW an:

- BFBS R1
- BFBS R2 (trotz Monoempfang)
- Radio Bremen 4
- Radio Bremen 1
- Nordwestradio
(die Programme von RB hatten schon immer eine exzellente Soundqualität)
- NDR Hamburgwelle
- Radio Hamburg (gute Einstellung beim Soundprozessing)
- NDR Radio 3
- DLF
- D-Radio Berlin
- WDR 3
- NL Radio 2, 3, 4
- Radio 21
- Jump, SAW und selbst Antenne haben sich verbessert.

von MatthiasW. - am 13.09.2002 18:14
Ach ja, auch die ORB-Programme klingen über UKW gut, zumindest in Berlin. Als das RDS beim Fahren auf der A2 Richtung Westen die Radio 1 Frequenz wechselte, meinte ich Verschlechterungen in der Klangqualität wahrgenommen zu haben. Kann das aber momentan hier nicht verifizieren.

von MatthiasW. - am 13.09.2002 18:22
Ich kann dem AdamCurry recht geben, besonders was Radio ffn angeht!
DLF klingt ganz gut, könnte aber ruhig etwas kräftiger durchmoduliert sein (75kHz auch ausnutzen!).
Ansonsten kopiere ich hier mal eine Mail rein, die ich an ffn bezüglich dieses Themas geschrieben habe, sowie die Antwort darauf, die mich nicht so sehr zufriedenstellte...:

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Torsten Meyer [mailto:to.meyer@d2mail.de]
Gesendet: Donnerstag, 3. Januar 2002 17:24
An: radio@ffn.de
Betreff: Etwas konstruktive Kritik zum Jahresbeginn


Hallo Leute, ein frohes und erfolgreiches neues Jahr,

und gleich zu dessen Beginn möchte ich etwas konstruktive Kritik loswerden,
was man bei ffn vielleicht noch etwas verbessern kann!

1. Von der technischen Seite gesehen: Eure UKW-Modulation (also das
Audiosignal) hat im Vergleich zu anderen Sendern (z.B. NDR 2, Antenne,
besonders jedoch verglichen mit SAW) deutlich weniger Bass und zuviel
Mitten! Der Sound wirkt dadurch vergleichsweise "seicht" und zuwenig
druckvoll. Und zwar nicht nur auf 101,9 Barsinghausen, sondern auch auf den
anderen Frequenzen. Das kann doch nicht in Eurem Interesse sein, oder?
Vielleicht sollten Eure Techniker einmal den Optimod (oder welchen anderen
Klangprozessor Ihr auch einsetzt) daraufhin überprüfen...

2. Zum Programm: Etwas weniger "Echte-Abwechslung"-Jingles und mehr
tatsächliche Abwechslung bei der Musikauswahl täte dem Programm gut! Es sind
deutlich zuwenig (und immer dieselben) Titel in der Rotation!

Beide Kritikpunkte (besonders den zweiten) habe ich auch schon öfter im
Freundes- und Bekanntenkreis gehört. Da sind schon einige wieder zu NDR 2
oder SAW gewechselt. Und das kann ja auch nicht in Eurem Interesse sein...
gell?

Gruß aus der Wedemark bei Hannover, Torsten Meyer.



Die Antwort von ffn:

Hallo Torsten,

vielen Dank für Deine Mail und Dein Interesse an unserem Programm!

Wir freuen uns sehr, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, uns Deinen Unmut
über unseren Sender mitzuteilen.
Wir sind auf das Feedback unserer Hörer angewiesen, denn nur so können wir
unser Programm
auch optimieren.
Unsere Techniker arbeiten kontinuierlich am Sound von ffn und wir führen
regelmäßig Hörproben durch!
Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass wir genau wissen, was unsere
Hörer
am neuen Klang stört und was ihnen gefällt.
Aus diesem Grund habe ich eine Kopie Deiner e.Mail bereits an die dafür
verantwortlichen Kollegen der Technik weitergeleitet.
Die meisten unserer Hörer beurteilten unseren frischen Sound sehr positiv!
Dennoch sind wir stets bemüht, allen einen reinen Hörgenuß zu präsentieren.

Das betrifft auch unsere Musikauswahl.
Zu der von Dir vermissten Abwechslung sei anzumerken,
dass hochaktuelle, mittels unterschiedlicher Mechanismen nachweislich
gewünschte Titel
natürlich zu den attraktivsten Zeiten des Tages laufen.
Dies aber nicht um unsere Hörer zu penetrieren, sondern vielmehr ihnen zu
den klassischen Radiohörzeiten
eine aktuelle Hit-Kombination präsentieren zu können.

Wir nehmen Deine Kritik aber gern auf,
und wollen uns bemühen, Dir künfitg noch angenehmer in den Ohren
zu liegen.

Nadine Braun
ffn-Hörerservice

von Torsten M. - am 13.09.2002 18:27
wenn ich mit meinen Kopfhörern vor meine Anlage setze und Ö3 richtig aufdrehe, bemerke ich, dass ich den viel lauter drehen kann, als alle anderen. Trotzdem knarrt und scheppert es nicht, wie z.b. bei Gong Mobil.

von elchris - am 13.09.2002 18:31
Schlecht : Ganz klar Eins Live : Brubbelnder Bass, und man muss den Sender schon lauter stellen, um alles verstehen zu können.
WDR 2 : Klingt irgendwie nach einem alten Pappkarton, ungewöhnlich flach ( wie auch das gute alte analoge Meßinstrument am MD-Player beweist ).

FFN : laut, aber kraftlos. ( Warum schrauben die fortlaufend am Klang, s.o., und warum geben die das Geld nicht einmal für eine gscheite Einstellung aus. 3FM schafft das doch auch ).
Antenne : Geht derzeit eigentlich recht gut. Recht schrill, war aber mal viel schlimmer.

NDR2 : Verzerrungen sollte es eigentlich heute nicht mehr geben, bei NDR2 aber leider tagtäglich. Fettes Minus !!!
NDR 1 : Finde ich sehr ausgeglichen. Eben freundlich, zurückhaltend, aber nicht zu leise.

Ö3 ? Verzerrungen pur. Elendes Geschrapel, das sich den Weg aus dem Lautsprecher in die Ohren sucht. Ein peinliches Stück Radio.

MDR Jump, Life, ( wer weiß, was da noch kommt ) : sowohl bei ADR als auch auf UKW einer der schlechtesten Klangbilder der Republik, gleichstehend mit NDR2.
Nur noch gebrabbel und gebrubbel. Wer dann mal am Rand eines UKW-Senders, z.B. 91,5 entlangfährt, der kann den Sender vor lauter Zerrungen nicht mehr einschalten.

Auch ein Minus-Beispiel : Radio SAW.

Sehr gut : MDR 1 Sachsen-Anhalt. Klingt wirklich, finde ich ,sehr gut.

Das beste Klangbild findet man aber wohl bei Radio 21 in Hannover. Selten habe ich einen so sauberen, lauten , knackigen und dennoch guten Sound gehört ( nein, ich arbeite dort nicht ).

DLF : Zerrt zu oft in den Spitzen, dafür sind aber viele Passagen auf UKW zu leise. Da hilft, wie in alten Zeiten, nur die MW, die wirklich dann auch Gelegenheit gibt, zu zu hören.


Unterm Strich hat so gut wie kein Sender in Deutschland so etwas wie Klang. Aber, vielleicht kommt das ja in 20 Jahren - wie so vieles andere

von Werner - am 13.09.2002 18:49
Torsten, immerhin hast Du eine persönliche Antwort bekommen, was mich doch etwas überrascht hat. Aber wahrscheinlich haben irgendwelche Berater der deutschen Formatradios denen gepredigt, daß man auch auf Hörerbeschwerden eingehen sollte. Haben die wahrscheinlich in den einschlägigen Büchern über Total Quality Management zu lesen versucht, in denen steht, daß man Kunden zufriedenstellen sollte.

von MatthiasW. - am 13.09.2002 19:30
@ Werner: Woher beziehst du Ö3? Ich hab den (indirekt übers Kabel) vom Gaisberg und der kommt bei mir suuper sauber.

von elchris - am 13.09.2002 20:27
Ich hörte Ö3 über den Sender Gaisberg.
Vor allem, wenn die so richtig in den Bass reinwummern, dann kann man sehen, wie bei meinem Empfänger die Feldstärkenadel kräftig nach unten geht.
Ein typisches Zeichen von zu hoher Lautstärke - zudem war der Sender bei mir nur recht schwach zu hören, und daher nervig verzerrt.

von Werner - am 13.09.2002 20:55
Der AFN Frankfurt 98.7 hört sich seit einiger Zeit so an, als würden dort schlecht MP3's gespielt, die mit einem schlechten Freeware-Tool komprimiert wurden.

Eigentlich schade, ich habe ihn gerne mal eingeschaltet, da dort Musik läuft, die sich wohltuend vom deutschen Einheitsbrei abhebt und von der ein hiesiger Hitradio-PD wahrscheinlich Ausschlag auf dem Trommelfell bekommt.

von Kai - am 13.09.2002 21:14
Jump über ADR kann man nicht mit dem über UKW vergleichen. Über ADR läuft es anscheinend unbearbeitet, denn die Pegelunterschiede dort sind schon genial.

von Ole - am 13.09.2002 22:03
@Kai: die 104,9 AFN Würzburg klingt auch schon seit längerer Zeit nach Zuspielung über niedrige Bitrate, jedenfalls immer, wenn ich auf meinen Touren nach Salzburg dort vorbeikomme. Die scheinen sparen zu müssen! Aber warum sie dann nicht lieber in Mono mit einer etwas höheren Bitrate für EINEN Audiokanal senden statt in Stereo mit zwei Kanälen in geringer Bitrate, verstehe wer will...

von Torsten M. - am 13.09.2002 22:37
@Kay und @Torsten,

bei AFN läuft die Zuführung der Programme aus den USA über Intelsat 1°West per DVB - also in MPEG1 Layer 2 alias MP2 ab...und das mit einer Bitrate auf den Audiokanälen von 128 kBs.

AFN Frankfurt bezieht das Signal direkt vom Intelsat 1°West und gibt es auf seine beiden Sender. Für die restlichen AFN-Affiliates wird das ganze dann zwecks Beitragseinspielungen für Europa von AFN Frankfurt über Hotbird 13°Ost zugespielt. (Das erklärt auch die bekannten Zeitverzögerungen zwischen 873 kHz und 1107/1143/1485 kHz.)

Bevor das Signal in Würzburg auf der 104.9 MHz (bzw. 1143 kHz) vom Sender geht, wurde es mindestens zweimal in MP2 / DVB codiert und wieder decodiert - und das bei 128 kBs.

Wie soll ein Signal da noch nach Original klingen?

Nevertheless, immer noch besser als irgend so'n Dödelradio mit dem besten Mix oder so ähnlich auf der 104.9 MHz.

von Kay Bartholomäus - am 14.09.2002 22:07
@Werner: Also das der Gaisberg zu laut ist, kann ich bestätigen, aber meine MW-Geprobten Ohren nehmen auf allen Sendern keine verzerrungen etc. wahr ;-)

von elchris - am 14.09.2002 22:41
Noch'n Favorit: Landeswelle Thüringen.
Seit dem Sendestart schreckliche Verzerrungen (die fahren offenbar absichtlich voll in einen Brickwall-Limiter), dazu ein unmögliches Voiceprocessing. Selbst durchs Telefon, vor einen Lautsprecher gehalten, kann man das noch gut erkennen.

Jump und Sputnik sind offiziell unprocesst über ADR (wohl nur ein Jünger vorgeschaltet, wenn ich mich recht erinnere, müßte jetzt nachschauen). Leider sind die MDR-Mischpultbediener teils nicht in der Lage, auf den Pegel zu achten, und dann pumpts halt doch mitunter. Außerdem hat der MDR heftige Artefakte auf ADR.

von Radiowaves - am 15.09.2002 07:59
Interessant wie sich hier die Meinungen über Soundprocessing spalten.

Hier meine Wertungen:

ffn: graußlich, wie kann man einen Optimod so einstellen? Die Höhen klirren, der Bass blubbert ganz unten irgendwo rum. Der einzige Effekt der erzielt wird: Es klingt verdammt breit. Es wurde aber wieder drann rumgedreht... hört mal rein. Fakt ist... aufdrehen kann man nicht, da man Ohrenbluten bekommt.

Antenne NDS: Klingt wieder gut, auch wenn die Höhen schrill sind, der AGC ist nicht voll aufgerissen. Klingt druckvoll und in ordnung. Wie gesagt... war schonmal sehr viel schlimmer.

NDR2: Keine Frage, was die abliefern ist unter aller Kante. Nachdem der Optimod Guru vor ca. 2 Monaten da war, ist wenigstens nicht mehr so viel Kompression da (hört man gut, dass nun die Stimmen ganz anders klingen, trotz massiven Voiceprocessing). Aber trotzdem zum würgen der Klang!

Radio21: Klingt zwar recht gut, aber für Rockmusik ist der Klang doch zu sehr überzogen. Die Höhen sind zu hart.

SAW: Wieviel bezahlen die, dass die konstant fast 140 kHz Hub fahren dürfen? (erlaubt sind 75 kHz) Eine solche massive andauernde Hubüberschreitung habe ich lange nicht mehr gehört. Die powern nicht schlecht mit dem Optimod, nur doch etwas zuviel....

Zu Jump... im ADR Sendeweg ist noch ein Jünger (Begrenzer) vorgeschaltet. Hört man öfter mal pumpen, über UKW wird ein normaler Optimod eingesetzt.

FFH: Da läuft ja der Orban FM8400, für die Kiste ein recht guter Sound. Klingt nicht so überzogen.

HR3: Hier nervt nur das der Optimod völlig falsch eingestellte Attak und Release Zeiten hat.... achtet mal drauf wie spät der manchmal in die Kompression kriecht.

Zu Einslive: Finde ich verrückt... wie man trotz der Kompression doch noch so transparent und druckvoll klingen kann. Auch WDR2 klingt wie ich finde durchaus transparent, zwar verfälscht, aber trotzdem hörbar.

Radio Regenbogen: Über ADR eine Qual. Da frage ich mich: Exciter oder Datenreduktion? Was klingt da nun so müllig. Hört mal rein :)

als letztes, Skyradio: Ein Omnia 6-fm, leider falsch eingestellt. Falsche Attack und Release Zeiten, teils sind Titel voll runterkomprimiert (fallen unter die normale Lautstärke) und dann Titel wieder sehr laut. Pegelspitzen werden manchmal sogar noch verstärkt, anstatt runtergregelt. Hier ist noch etwas zu tun... sonst ein recht guter Klang.

Noch was nettes zu alten Zeiten von Radio Gong: Jeden morgen um 6 Uhr kam ein GOOONG. Da dachten die sich eines morgens: Mensch nehmen wir den Soundprocessor raus, dann wirds lauter. Gesagt Getan.
"Es ist 6 Uhr... GOOONGG, raaaaaaaaaaauuuuuuuuuuusch" Was ist passiert? Sie haben sich morgens früh den Sender selber durchgehauen. Ist 2 mal passiert, die Schuld wurde immer wieder auf die Telekom geschoben, bis dann morgen's wer die Hubanzeige auf 150 kHz flitzen sehen hat. Ab da setzen die Oberwellenfilter und der Rücklauf ein, die eben den Sender abschalten. (Ab 150 kHz?)

Alles in allem: Seitdem es digitale Soundprocessoren gibt, ist der Radioklang nicht mehr der, der er einmal war.
Mein Liebling: Der Orban FM 8101B, ein analoger Optimod. Zwar kommt das Gerät langsam in die Jahre, liefert aber richtig eingestellt einen fantastischen Sound!

von TheSpirit - am 15.09.2002 08:33
Mein Miessound-Favorit ist Sky Radio Hessen via UKW.
Da klingt ein Mittelwellen-Programm fast schon besser. Viel zu schmalbandig, zu dumpf und dann auch noch zuviel Bass.
Schlimm....
Aber so klingt das, wenn man schlecht via ADR überführt.

von Thomas - am 15.09.2002 09:24
@ The Spirit: Du scheinst Dich ja auch mit hr3 auszukennen. Die klangen mal so etwa bis 1997 richtig gut.

von MatthiasW. - am 15.09.2002 13:38
@ AdamCurry: Hmm HR3 klingt nicht unbedingt schlecht, ein paar Parameter anders eingestellt, dass alles etwas "frischer" klingt, dann hat der Klang was.
Übrigens... bei HR1 wird ja nach wie vor richtig gut ausgesteuert, Musik -10 dBu Wort voll ausgefahren. Wie sich das für ein Informationsprogramm auch gehört. Feine Sache.

von TheSpirit - am 15.09.2002 14:25
ja leute nun mal meine meinung, wohn in sachsen und kann nur ukw und sat beurteilen!

erstma zu jump und sputnik!

über adr, grottenschlecht, absolut unkomprimiert, mit mega artefakten!einfach das schlechteste was es gibt! aber ukw, klingt jump sehr gut komprimiert, und sputnik ist bis jetzt wirklich das beste was ich gehört hab in dtl.! warum komm die über sat so rüber!

der rest in sachsen, klingt alles ziemlich gleich, sprich so wie jump, am besten allerdings,mit nen megafetten klangbild! NRJ 97,5, wenn man bedenkt, wie schlecht die früher klangen mit artefakten...., also eine wandlung, seit nen jahr um 180°!und nen ganz anderes soundbild als gewohnt, die stÄdteradios 102,1/96,2.....!

nun zu sat!

ich lass jetzt ma die schlager und oldie/klassikradios raus, die intressiern mich net!

das schlechteste was es nach jump/sputnik gibt, ist SUNSHINE LIVE !!!Seitdem die aus dem digitalen studio senden, klingen die mitten ziemlcih leise, der bass zu kantig, die höhen je nach lied zu sehr aufgedreht bzw. sind teilweise garnet vorhanden, und mit ber megaartefakte belastet! erntweder ham die keine kohle, oder sind so arrogant, das sie es garnet nötig haben, ordentlich zu senden, grade im dance und trancebereich ist nen guter klarer mit stereoverbreiterung und hall angerreichertre klang ein absolutees muss! ich hab bei denn auch schon zigmal angerufen und mails geschcikt, die sagten mir nur, sie können niox negatives am signal feststellen, und bekommen nur postive resonanzen, was den klang un qualität angeht! wers glaubt!

jetzt mal abgesehen von den artefakten, die sender kann man im grunde im hifibereich nicht hören, sorry, ist einfach nur digitalle scheisse hoch 10!!! klingen eigtl. alle sender ziemlich gut! ziemlich herausragend hitradio antenne1 find ich!etwas gewöhnungsbedürftig ist n-joy, aber trotzdem klingts sehr gut, auch wenns teilweise sehr stark klirrt, durch die extreme stereoverbreiterung, aber das bringts halt mit sich!

zu einslive noch mal kurz angemerkT!

über adr völlig unkomprimiert, extrem hifitauglich, glasklare höhen, fetter bass, halt nur gross keine sourroundklänge! und über analog, ziemlich stereoverbreiteter klang, aber trotzdem sehr hörbar!

na dann würde mich mal über ne antwort zu SUNSHINE LIVE klang und qualität freuen!

grus
marcus

von marcus - am 15.09.2002 16:27
Find´s ja sehr interessant, wie da die Meinungen auseinander gehen. Also ich persönlich bin sehr froh, wenn der Sound möglichst naturgetreu klingt, also nicht komprimiert ist, weder in der Datenrate noch in der Dynamik.
Seit MP3 stören mich die Artefakte nicht mehr SO sehr wie früher, ich kann da ganz gut drüber hinweg hören. Deshalb finde ich den Klang von Jump und Sputnik eigentlich sehr gut, die haben wenigstens etwas Dynamik drin. Man muss halt ein wenig lauter aufdrehen. Schade nur, wenn die das Aussteuern nicht beherrschen und der Limiter halt nur noch am Pumpen ist, dann würde ein fetter Optimod Klang besser klingen. Gut finde ich da z.B. Chart Radio auf ADR (seit neuestem), die klingen echt gut von der Dynamik her. Ich finde, über ADR sollte eigentlich auf jegliche Dynamikkompression verzichtet werden. Wenn ich mich daran erinnere, wie gut früher z.B. SWR 3 klang, dann grausts mir angesichts des heutigen SWR 3 Klangs.
Generell ist mir aber, WENN man schon ein Soundprocessing in irgendeiner Form vornehmen muss, ein sehr dezentes, oder halt dann eines wie es die Holländer und Franzosen machen, am liebsten. Also entweder kaum merkbar, oder dann eines, das richtig satt klingt. Dieser Klangmatsch, der bei Sendern wie Antenne Bayern, Big FM, NDR 2 und co. raus kommt, ist nicht nur fern vom Original und fern von Hifi, sondern klingt auch nicht in irgendeiner Form besser auf Minianlagen. Einziger Vorteil scheint zu sein, dass man einfach lauter ist. Toll... Wenn man schon lauter sein will, dann bitte ordentlich Druck drauf. Sonst braucht man gleich gar nicht erst anfangen mit Soundprocessing. Jeder nichtkommerzielle Lokalfunker klingt dann besser...

Ach ja, zu sunshine live: Die hatten finde ich, obwohl sie ja hauptsächlich eher gegenüber MPEG Kompression unempfindlichere Musik spielen, immer schon starke Artefakte über ADR. Früher hatten sie allerdings noch mehr Dynamik. Mittlerweile hört man hier aber genauso die Dynamikkompression pumpen. Schade. Klanglich fand ich ssl immer schon etwas dünn... Hab den Eindruck, da fehlen die tieferen Bässe völlig. Die Höhen klingen wegen der Artefakte auch nicht besonders gut. Schade.

von Andreas W. - am 15.09.2002 16:55
Ihr habt nie Radio Transalpin empfangen :-)

Als die in den späten 80ern von Südtirol aus sendeten, war dem Programm (sofern überhaupt mal was gesendet wurde) immer ein sehr lauter 50Hz-Brummton hinterlegt.

Ciao
Christoph

von Christoph - am 16.09.2002 08:06
Christoph:
Den Brummton gibts auch heute noch bei der "Antenne" auf 100,8.
Auch ein Lokalsender imRaum Stuttgart hatte einen solchen eine ganze Zeitlang auf einer seiner Frequenzen. Da besagte Frequenz so eine geringe techn. Reichweite hat, bemerkte es wohl gar niemand, auch nicht beim Sender selbst, so daß erst auf meinen Anruf sowohl beim sender als auch bei der Teledumm der Fehler behoben wurde. Es war etwas im Netzteil kaputt.

Also daß hier oben das holländische 3FM als Beispiel für guten Klang angeführt wird, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Gerdae die überdrehen die Kompression ganz schön, haben alle möglichen Effekte drin, und je nachdem, welche "Omroep" gerade sendet, klingts zum Davonlaufen, manchmal auch erträglich.
Allerdings haben die einen höheren Hub, was es zB beim DXen unmöglihc macht, im 100kHz-Abstand zu einem 3FM-Sender noch was zu hören.
(zB SWR1 Bornberg auf 90,8 oder HR1 auf 91,0)
Mit recht gutem Sound fiel mir in NL Radio 538 auf, als die mal bei Übereichweiten in Aachen gute zu empfangen waren.

In Belgien wird oft auch der Hub überfahren, zB bei Contact, da ist dann auch das Schwanken an der feldstärkeanzeige des Satellit 3000 zu beobachten.

In Frankreich ist auch éin höherer Hub zulässig, daher klingen die Sender auch dynamischer.
1 live und WDR2 klingen weder schlecht noch gut, eher Mittelmass.
Ganz deutliche Unterschiede bei den NRW-Lokalradios.
Da gibt es manche, die komprimieren übrhaupt nicht, zB Radio Rur, der klingt so leise, daß man die Lautstärke fast bis zum Anschlag aufdrehen muss (zumindest im Auo) um was mitzubekommen. Aber wehe wehe, man schaltet dann auf 3FM oder auf einen Belgier um, ade Lautsprecher :-)

von Peter Schwarz - am 16.09.2002 10:38

Re:

Was mir bei AFN auf UKW auffiel war die miese Qualität auch eigenproduzierten Materials; zum Teil rauschte es wie billigste Ghettoblaster. Weiß manchmal jemand, auf was für Technik sie ihr Programm so lieblos zusammenschustern?

von AFN Nicht Kenner - am 16.09.2002 17:21
@ marcus

ohje hat es dir schon die Ohren zerdonnert vor lauter Optimod klang? Also was sich N-Joy abliefert.. ich bitte dich. Das ist nur eine Höhenaufbereitung mit Bass der völlig unkoordiniert irgendwo rumknallt. Außerdem die Stereoverbreitung ist so massiv, dass es auf Mono wie aus der Tonne klingt. Sehr narfig wenn man im Auto sitzt, und das Autoradio automatisch auf Mono schaltet wenn der Empfang schlecht wird.

Und was Jump und Sputnik über ADR machen ist soundtechnisch erste Sahne! Wenn die Artefakte raus wären, wär's richtig genial. Da ist noch volle Dynamik da, wenn im Studio richtig ausgesteuert wird. Wenn nicht, pumpts leider.
Hier stimme ich mit Andreas ein.

Zu Sunshine-Live, dass finde ich OK... Und die Sunshine Live Musik kann man nicht mit Stereoverbreitung aufziehen etc. Da denkt man bei Höhen, es sei Rauschen. Gerade bei den Titeln die auf Sunshine laufen, wo oft etreme Stereoeffekte eingebaut sind, wäre das totaler Unsinn, dort nochmal mit dem Optimod was reinzudonnern. Außerdem gibt's dann Korrealtionsprobleme.

Deswegen: Weniger, ist immer mehr!

von TheSpirit - am 16.09.2002 18:42

Re:

Das stimmt, Jump klingt mittlerweile über UKW recht gut. Sputnik kann ich nicht beurteilen. Und gerade weil N-Joy, NDR2, ffn, auch WDR2 usw. usf. so mies klingen, kann ich diese Sender nicht lange hören.
Schade, daß deutsche Sender so wenig auf ihre Soundqualität achten. Auch das ist ein Kriterium für Hörerzufriedenheit und -hörerbindung - allerdings nicht unbedingt meßbar.

Warum sollten Radiosender auch auf eine gute Soundqualität Wert legen?
Wichtig sind doch die von der RMS erhobenen MA-Daten. Und die RMS hat hier quasi eine Monopolstellung. So wird bei der MA auf Quantität und nicht etwa auf Qualität geachtet. Nun dient ein sauberer Klang eines Senders aber eher der qualitätiven Verbesserung. Darauf sind die Berater, die gute MA-Ergebnisse für die Sender herausholen müssen, hier nun mal nicht geeicht.

Und so wird sich auch wohl in diesem Bereich nicht viel zum Besseren verändern.

von MatthiasW. - am 16.09.2002 19:12

Re:

Man muß sich nur mal überlegen, mit welchem Equipment die "Massensender" gehört werden - da ist nix mit HiFi, sondern billig(st)e Plastikschüsseln mit Sound-Prozessoren, Equalizern und viel hochfrequent störendem Flackerzeug. Verbunden mit den zugehörigen Brüllwürfeln kommst Du qualitätsmäßig dann nicht über den 128kBit-MP3-Bereich heraus.

Qualität ist nebensächlich, hauptsache, der Sender kommt lauter als der Rest.

Ciao
Christoph

P.S.: Früher ist mir bei Bayern1 deren saumäßiger Klang aufgestoßen (verzerrt(!), muffige Höhen, insgesamt matschiger Klang), der wohl vom Überspielen der Originale auf komprimierte Medien herrührte. Ob's heute noch so ist, keine Ahnung...

von Christoph - am 17.09.2002 07:07

Re:

ich stelle immer wieder fest das die D-Radios immer noch am besten klingen.
meinen informationen nach betreiben beide keinerlei dynamikkompression, DLF fügt meines wissens nach nur nen exciter hinzu der künstliche höhen erzeugt. daher klingt DLF etwas höhenbetonter und leicht spitzer als DLR, aber weiterhn unkomprimiert.
bei DLR stelle ich jedoch unterschiede zwischen der 105,6 (Fernmeldeturm Nürnberg) und der 94,2 (Sonneberg/Blessberg) fest:
die 105,6 klingt leicht dumpfer und leiser als die 94,2, das macht sich vor allem bemerkbar wenn man im raume Erlangen mit dem KFZ unterwegs ist, hier schaltet RDS ständig zwischen den beiden frequenzen um und der klang/lautstärkeunterschied ist deutlich hörbar. vermutlich wird die 105,6 per ADR gespeist und die 94,2 direkt vom Inselsberg?
ausserdem hat Bayern 2 noch gute klangqualität da hier ebenso unkomprimiert gesendet wird, genau so wie swr1 und swr4 die auch noch die volle dynamik übertragen
die nürnberger lokalstationen haben allesamt eher mäßigen klang, da alle komprimieren, positiv hervorgetan hat sich seit ca. 1 jahr allerdings Hit-Radio N1 die erheblich besser geworden sind, klangs vorher noch so als würde man in einen blecheimer hineinschreien kommt seitdem mehr dynamik und ein insgesamt ruhigeres weicheres klangbild mit richtig räumlichkeit und klarheit/höhen rüber. zumindest einer der mit gutem beispiel vorangeht.
ich denke das dynamikkompression im grossen und ganzen ok geht denn welcher moderator hat schon zeit auf richtige aussteuerung zu achten, ausserdem sind trotz moderner produktionsverfahren seitens der tonstudios/plattenlabels immer noch grosse lautstärkeunterschiede der einzelnen muiskroduktionen/stücke auszumachen.
wenn dann aber auch noch künstliches stereo/räumlichkeit/höhen und was weiss ich noch alles hinzukommt dann kann wohl am ende nichts hörbares mehr herauskommen.
aber bei dem modenen "regal-hifi-anlagen" is das auch schon wurscht, denn die haben "soundprozessoren" und anderen krempel schon eingebaut.... :-/

so far

von Nürnberger - am 17.09.2002 08:30
@Nuernberger:
Also, bei Bayern 2 klingt zumindest der Zuendfunk auch leicht in seiner Dynamik begrenzt. Nicht wild, aber doch ein bisschen.

SWR 1 hat seinen Klang auch seit einiger Zeit nicht mehr ganz naturgetreu. Das Soundprocessing ist bei SWR 1 zwar recht milde, aber ganz natuerlich, so wie frueher, ist der Klang auch nicht mehr.

Aber du hast recht, beides sind Beispiele fuer guten Klang im Radio... Ich hab ja mittlerweile sogar eingesehen, dass man um Dynamikkompression auf UKW nicht mehr drumrumkommt (schande ueber mich). Dass es im DAB und ADR so weiter geht, ist allerdings schade. Die Musik kommt heutzutage doch eh nahezu ausschliesslich von Festplatte, wo ist da das Problem, wenn man schon beim erstellen der Datei fuer die Platte aus der CD einen Normalizer drueber laesst? Dann duerfte man, wenn der gscheit funktioniert, kaum mehr Aussteuerungsprobleme haben.

Jedenfalls zeigt doch das Klangbild mancher Stationen wie eben SWR 1, dass man sehr wohl Soundprocessing betreiben kann, aber dennoch relativ nahe am Original liegt und trotzdem dessen Vorteile nutzt (keine ZU leisen Passagen, keine Lautstaerkeunterschiede, ...).



von Andreas W. - am 17.09.2002 08:40

Re:

@the spirit

es stimmt, das n-joy mono nicht hörbar ist, aber trotzdem stereo, ists ein hörgenuss, ok vielelciht ein bissl zu überzerrt, aber wer originalklang hören will, der soll cds kaufen, denn radio ist nicht da, um den originalsound wiederzugeben! jeder sender sollte seiner zielgruppe entsprechend komprimieren! und was jump und sputnik da über astra veranstalten, klingt mehr als schlecht!ohne die megaartefakte, wäre es wahrscheinlich wesentlich anders,wie bei alles sendern! ich werd mal bei jump anfragen, was die konkret gemacht haben, das jetzt jump auf tour über ukw ohne artefakte kommt, war ja bis vor kurzem der fall, das es elende gematscht hat!

zu sunshine live! das ist völlig falsch was du sagst, weil in diesem bereich der musik, nen geiles klangbild wichtig ist, und es viele teile, speziell auf vinyl , mit verstümmelten höhen gibt, wo die höhen einfach dynamisiert werden müssen, hör dir doch mal das ding, oder den einslive partyservice an, und du wirst sehen, das dort die musik, weils so geoptimodet ist, um länger besser klingt, als die ssl kacke, und wer solche musik hört, will doch quasi nen sound, der richtig jugendlich und frisch ist, so wie damals bei 89hitfm!

gruss marcus

von marcus - am 17.09.2002 12:52

Re:

@marcus

hmm ok das ist deine meinung! das argument "wer orginalklang will, soll cd's kaufen" finde ich nicht richtig. ich höre doch gerade radio, weil vielleicht hintergründe mit präsentiert werden (beispiel: donnerstag abend, ndr2, peter urban, gut infos zu den titeln, aber verdammt saumäßige soundqualität) was hilft's mir dann wenn ich eine gute "info" sendung, nur mit dem falschen soundprocessing höre?
zu der mono geschichte: es gibt viele leute die noch auf kofferradios, oder kleinen blechschüsseln radio hören, die eben nur mono können. kommt hier irgendwo ein korrelationsfehler (den eben eine stereoverbreitung mal schnell mit sich zieht) ist es auch doof. daher... weniger ist mehr!

zu jump und sputnik, mpeg codierung und soundprocessing sind 2 paar schuhe. und der mdr macht genau das richtige, über ukw einen optimod sound (finde ich doch auch ok) und über adr, wo der fette optimod klang einfach nicht nötig ist, ein begrenzer (Bei Jump und Sputnik eben Jünger).

jugendlich und frisch... klar so soll sound sein. aber den kann man auch ohne großes dynamik gemantsche etc. erreichen!!! das darf man nie vergessen. einslive hat da schon einen ganz guten weg gefunden!

beste grüsse!

von TheSpirit - am 17.09.2002 15:55

Re:

Optimods und Klangprozessoren/Kompressoren gehören abgeschafft, es geht auch ohne ist halt ein Techniker nötig der auf die Aussteuerung achtet- na und ist halt mehr Personal nötig, von Festpaltte ne Rotation spielen ist sowieso Müll und kann jeder 10-Jährige. Radio sollte von echten Könnern gemacht werden mit auch technischen Kenntnissen. Vor 20 Jahren ging das doch auch. Ein paar dümmliche Witze ablesen und ein paar Tasten drücken und drei Regler rauf und runter ziehen kann doch nicht alles sein!
Wenn man dennoch ein komprimiertes Signal wünscht wäre es heutzutage möglich diese Sache beim Empfänger vorzunehmen und nicht beim Sender, dann bekommt jeder seinen persönlichen Optimod. Was heutzutage bei den meisten Sendern über Antenne/Sat/Kabel geht klingt fast alles wie Mittelwelle in Stereo und ein paar verzerrten Höhen dazu. Welcher Sender da mal etwas besser macht und welcher schlechter ist ist eigentlich unwichtig. Verfälscht ist verfälscht und es klingt nicht Original. Ein Wunder, dass die Musikindustrie die Radiosender wegen Klangverstümmlung nicht verklagt. Wenn ich von den Matsch-Klang-Sendern einen Titel höre der mir gefällt und ich keine andere Wahl hätte diesen Titel irgendwie besser probezuhören würde ich nie im Leben eine einzige Audio-CD mehr kaufen. Die Musikindustrie sollte unbedingt drauf auchten, dass das Material ordentlich über den Äther geht und Druck auf die Radiosender ausüben. Vielleicht würden die Verkaufszahlen der Tonträger wieder steigen, die Einnahmen der Radiosender damit auch und erhöhter Personalaufwand ist finanzierbar... .

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 19.09.2002 09:02

Re:

Den Matschklang gibts ja schon bei manchen CDs gratis dazu,
gut bei den allbekannten Samplern etablierter Jugendzeitschriften juckt das sowieso keinen, da zum Abnudeln derselben meist sowieso Geräte herhalten, bei denen keiner ernsthaft nur entfernt an das Wort "HIFI" denken würde.
Aber auch in meinem Besitz befinden sich CDs, bei denen man einen absoluten Anfänger am Mischpult vermutet. ich erinnere mich an eine gewisse Cranberries-CD, die zum Teil so übersteuertwar, dass sie schneller wieder aus meiner "Hot Rotation" verschwand, als sie es verdient gehabt hätte.

A propos Piggy FM: Gestern habe ich da doch tatsächlich eine 80er-Sendung entdeckt, um 23.00, wenn die Kernzielgruppe schon von Britney und Brosis träumt.
Allerdings kommt auch nicht mehr dabei raus als auf einem beliebigen Kaufhaus-Sampler drauf ist.


Um wieder zum Thema zurückzukommen: Die Kompression wurde ursprünglich eingeführt, als CDs Einzug in die Studios hielten. Da ist die Dynamik jedenfalls viel grösser als sie auf dne guten alten Analogscheiben war. Somit spengten die Peaks plötzlich jedes Limit.
Dazu kam die Umstellung af Selbstfahrerstudios bei den Popwellen.
Da hat man gemerkt daß sich so ein flotteres Programm und das auch noch rationeller, fahren lässt.
Soweit sogut, SWF3 hat von anfang an (zumindest solange ich es kenne) komprimiert und hatte dadurch immer einen etwas anderen Sound (lauter, kräftiger, aber auch etwas dumpfer) als die anderen.
Viele bemängelten es schon damals. Es klang ungefähr so wie heute SWR1 klingt.
Mit der übermässigen Soundaufbereitung haben dann diverse Privatsender angefangen. Mir fiel das zum erstenmal um 1990 rum in münchen auf. In BaWü war man damals noch zaghaft, konnte sich auch bei en kleinen sendern die teuren Orban-Geräte gar nicht leisten.
In Münche war einer lauter als der andere, Gong hatte damals eine stereoverbreiterung mit Halleffekt, daß man bei "mono" fast gar nix mehr hörte und 89HitFM schoss, was die Lautstärke anging, den Vogel ab.

Komischerweise geht man in den Großstädten langsam wieder dazu über, das Soundprocessing zurückzufahren (parallel zur Verminderung der Claims und dämlichen Gewinnspiele) während man bei den landesweiten Sendern voll hinlangt (siehe Landeswelle Thüringen...bei Big-FM ist aber glaub ich der schlchte Sound keine Absicht, die könnens einfach nicht besser!!

von Peter Schwarz - am 19.09.2002 13:53

Re:

In Sachsen-Anhalt und näherer Umgebung von Halle/S. gibt es keinen richtigen lokalen Privatfunk, selbst Radio Leipzig 91.3 und NRJ gehören zu einer Kette und es läuft meist das Mantelprogramm mit ein paar lokalen Infos reingemischt. Es gibt eigentlich nur landesweite Privatsender mit sau-schlechtem Klang und rülpsender Stimme, dass es einem schlecht wird. Von programmlicher Qualität brauch ich da gar nicht zu sprechen, kommt immer das Selbe egal ob man nachts oder tagsüber rein hört. Geben die Ihren Sendungen eigentlich noch Namen? Aber das sind ja keine Sendungen, sollten vielleicht den Namen der Festplatte nehmen, ist sowieso nur eine kleine, hihi. Im Studio sitzen Marionetten die die Uhr sekundengenau beobachten, wann welcher Regler gezogen werden muss, Radio ist fast schon ganz tot in Deutschland, klanglich und inhaltlich tot, von wenigen Ausnahmen mal abgesehen. Würde auf den Privatsendern in meiner Gegend 24h an jedem Tag ein Messton gesendet ich würde es bestimmt erst nach Wochen zufällig bemerken, der Messton wäre aber weniger Gülle als die Programme selbst, das wäre ein echter Beitrag zur Kostensenkung und Personaleinsparung, so weiss man wenigstens, dass das Radio technisch in Ordnung ist, hihi. Der Messton könnte dann von der Musikindustrie vermarktet werden, kann man sagen das kam gestern auf Radio XYZ , die CD will ich haben :-).

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 19.09.2002 21:39

Re:

Hm.
5-9 :"Seagate und Co, die mehr Spaß am Morgen-Show" mit Arte und Fakte.
9-14 :"Der Winamp-Musikmarathon" mit noch mehr Hits auf 2 Gigabyte.
14-19 : "Die Superhits" von und mit Captain Intell.
19-5 : "Der Festplatten-Musikmarathon"

Das wäre aber auch nicht unbedingt prickelnd.

von M aus M bei M - am 20.09.2002 03:58

Re:

Ich plane ja, meine sämtlichen Kassettenaufnahmen im nächsten Jahr zu MP3-digitalisieren, und habe daher schon mal gecheckt welche Komprimierungsrate ideal wäre. Mit 'Spectrogram' hab ich mir mal diverse Aufnahmen 'angeschaut', und bin bei denen von SWF3/SWR3 fast vom Stuhl gefallen.
Da geht das Spektrum schon ab 14 kHz in den Keller. Da sieht man, womit die sich den 'kräftigen' Sound erkaufen. Das wird noch nicht mal den Fähigkeiten von UKW oder Ferrochrom-Kassetten gerecht, geschweige denn Chromdioxid-Bändern.
Die Aufnahmen von SR1, SWR1, oder RPR1 (aus Frank Laufenberg-Zeiten) sehen in dieser Hinsicht wesentlich besser aus.


Außerdem ist mir in letzter Zeit auch aufgefallen (z.B. bei Fritz!, kurzzeitig auch bei SWR 1), dass Musiktitel, die am Anfang heftig reinknallen (z.B. Modern Rock-Sachen) zunächst in der Lautstärke auffällig heruntergeregelt werden, und danach wieder sachte lauter werden, so ca. innerhalb der ersten 10 Sekunden).
Da ist das Soundprocessing unüberhörbar.

von Saarländer aus Elm - am 20.09.2002 09:13

Re:

Kann auch eine andere Ursache haben: Mischpultbediener(in) drückt Knopf, erschrickt ob aufblitzendem Pegel-Warnfeld und fummelt am Regler...

von Kartoffelpü - am 20.09.2002 17:10

Re:

Wenns bei Fritz oder RadioEins zu heftigen Pegelschwankungen kommt, kann das noch eine andere Ursache haben: als man begann, Titel in "das System" einzuspielen, normalisierte man diese auf 0 dB digital Vollaussteuerung. Später kam die Order, nur noch mit -6 dB einzuspielen. Nun finden sich also 2 Sorten von Trax im System. Der Regler geht beim Startknopfdrücken voll auf, der Moderator darf dann nach einer Schrecksekunde von Hand runterregeln...

Abgesehen davon: auch ADR macht irgendwo bei 15 kHz zu - trotz 48 kHz Samplerate. Nur bei Jump und Sputnik war mir aufgefallen, daß da auch jenseits von 15 kHz was passiert. Obs die schrecklichen Artefakte sind? ;)

von Radiowaves - am 20.09.2002 20:14

Re:

Noch ein Nachtrag:

sei nicht erschrocken, wenn auch bei vergleichsweise hoher Bitrate (sagen wir mal 160 KBit/s) Deine von Kassetten erstellten MP3s schauderhaft klingen. Auch mit dem teuersten Recorder wirst Du Azimutprobleme bekommen, die sich in Phasenfehlern zwischen den Stereokanälen äußern. Du kennst das vielleicht: man schaltet auf mono und die Kassette klingt dumpf. MP3 reagiert darauf äußerst empfindlich, weil die Matrizierung beim Joint Stereo nicht mehr funktioniert. Ergo: die effektive Datenrate bricht ein, es gibt die allseits beliebten Artefakte. Also sei nicht traurig...

von Radiowaves - am 20.09.2002 20:39

Re:

Der Encoder von hier, Dings, meint aber, ab 160 kbit/s kein Joint Stereo mehr zu machen...

von Ohne Joint - am 21.09.2002 08:27

Re:

Re TheSpirit:
hr1 hat zweifelsohne eine besten mir bekannten Klangqualitäten. Über hr3 kann ich mich da teilweise aufregen: Warum hat man es nötig Spezialsendungen soundtechnisch zu verunglimpfen? Z. B. Manowar's "Herz aus Stahl" klingt so einfach nur furchtbar, wenn man das Original kennt. Besser man würde keine Soundprozessoren für solche Sendungen einschalten. Metalfans sind nämlich nicht taub!

von Thomas (Metal) - am 21.09.2002 20:28

Re:

Neuerdings scheint NDR2 mal wieder am Soundprocessor gedreht zu haben. Unmöglich was man da geboten bekommt! Der Hall ist sehr überzogen, die Höhen klirren total, und nun verzerrt auch noch alles bei einem harten Schlag in den Kompressor. Habe es gerade hier laufen, lautdrehen ist nicht, da tuen einem ohne Scherz die Ohren weh.
Kein Wunder, wenn man alle Register im Soundprocessor voll aufzieht, wird's dem auch zuviel, und verzerrt eben.

von TheSpirit - am 07.10.2002 09:37
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