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Radioforum
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ezzli, Channel Master, Georg Acher, Felix II, Nohab, _Nordostler_, Felix 99

Welche Lösung für Radio in Tunneln?Selbstbaumöglcihkeit??

Startbeitrag von Felix 99 am 29.11.2005 22:10

Hallo,
ich habe mal gelesen,dass in manchen Tunneln nicht nur für GSM sondern auch für UKW Lösungen eingesetzt werden um innen auch noch Empfang zu haben.

Mein Frage zielt aber nicht direkt darauf sondern meine ich mal etwas von
"Lochleitung", "Schlitzleitung" oder soetwas in der Richtung gelesen zu haben.
Es soll eine passive Lösung gewesen sein.

Meine idee war nun, sollte es eine passive Lösung geben, in meinem Ferienhaus
soetwas zu installeiren sofern es sich selbst bauen lässt da dort innerhalb der 70cm dicken Granitwände kaum bzw kein Empfang mehr vorhanden ist.
Nun noch die dümmste Frage der Woche :
Was ist wenn ich am Koax der Dachantenne einfach eine Antenne anschliesse - Theoretisch müsste dann doch die :
Eingangsleistung - Verluste an der Unteren wieder abgestrahlt werden oder ??

Vielen Dank im Voraus

Antworten:

So dumm ist die Frage garnicht.
Denn genau so funktionieren die Passiv-Repeaterantennen, die für GSM im Auto angeboten wurden.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Dachantenne --> Verstärker (~10dB) --> 1/4-Wellenstab da schon einen brauchbaren bis guten Empfang bringt.
Bei exponierter Lage kann man wohl auch auf den Verstärker verzichten.
Ich würde es mal ohne probieren, wenn es nicht reicht, lässt sich sowas immer noch zwischenhängen.


von Nohab - am 29.11.2005 23:05
Ich hab sowas schonmal probiert. Eine Antenne aufs Dach, eine Plus Verstärker unter Dach. Das Ergebnis war, dass das schwach einfallende UKW Signal innerhalb des Hauses plötzlich emfangbar war. Schade dass sich die Signale u.U. rückkoppeln können. Sonst wär ein leistungsfähiger Repeater kein Problem und es wär frequenzökonomisch. Wie sieht es dann mit passiven WLAN Repeatern aus? Würden z.B.2 um ca. 15dB verstärkende Antennen entgegengesetzt angeordnet und per Kabel verbunden, das Signal wirklich verstärkend weiterleiten?

von _Nordostler_ - am 30.11.2005 08:52
also müsste diese Variante ja bei DAB rein theoretisch hevorragend funktionieren, da ja beim digitalen Radio Gleichwellen kein Problem sind.

mfG: Felix II

von Felix II - am 30.11.2005 10:04
Tut es auch, nur muss man (so oder so) höllisch aufpassen, dass man durch den Verstärker keine Schwingneigung reinbekommt. Also die Empfangsantenne als Yagi ausführen oder weit genug vom "Abstrahlort" setzen. Die professionellen DAB-Repeater haben eine automatische Verstärkungsregelung drin, die Rückkopplungen unterdrückt...

Georg

von Georg Acher - am 30.11.2005 13:14
Hallo Leute,

nur so als kleiner Hinweis:
Ihr seid euch schon im Klaren darüber, dass das was ihr da vorhabt, bzw. treibt eine Frequenznutzung nach dem Telekommunikationsgesetz ist? Und diese bedarf einer sog. Frequenzzuteilung. Die Jungs von der Bundesnetzagentur werden ihre helle Freude daran haben, speziell an so einem rückkoppelden Vertsärker.



von Ezzli - am 30.11.2005 18:41
Ihr seid euch schon im Klaren darüber, dass das was ihr da vorhabt, bzw. treibt eine Frequenznutzung nach dem Telekommunikationsgesetz ist? Und diese bedarf einer sog. Frequenzzuteilung.

Nö, die Frequenzzuteilung ist ja schon erfolgt an den Grundnetzsender. Was soll dagegensprechen, wenn man die Reichweite ein wenig verlängert. Aufpassen muss man nur, dass die "Verlängerung" nicht auch dort wirkt, wo der Grundnetzsender ansonsten störungsfrei geht. Dann könnte es zu Auslöschungen kommen.

Das wäre schön, wenn es so wäre wie Du sagst, dann könnte man ja alle Betreiber von leckenden Kabelnetzen verklagen, denn diese haben mit Sicherheit keine Frequenzzuteilung. ;-)

von Channel Master - am 30.11.2005 21:38
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