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UKW 104.8 MHz für die Stadt Bremen ausgeschrieben

Startbeitrag von KlausD am 03.01.2006 01:40

Da ist sie also, die schon länger erwartete Ausschreibung der 104.8 MHz ( 100W ) Bremen für ein privates Hörfunkprogramm. Erst einmal nur für die Stadt Bremen; Bremerhaven soll noch koordiniert werden. Näheres auf der (bre(ma -Seite - hier - . Interessant übrigens, dass die Lizenz bis 30. September 2015 vergeben wird; solange bleibt also UKW mit Sicherheit in Bremen in Betrieb - :D.

Antworten:

Ich rechne mit einer Bewerbung von Radio 21, da die bislang nur im südwestlichen Bremen auf 107,6 hörbar sind und hoffe insgeheim, dass die Lizenz nicht an Hitradio Antenne mit einem fünfminütigen Bremen-Fenster oder sowas vergeben wird.

von Wiesbadener - am 03.01.2006 07:58
@Wiesbadener:
Bekäme Hit-Radio Antenne diese Frequenz wäre das ein Skandal und Frequenzverschwendung. Hit-Radio Antenne ist bestens in Bremen zu hören, obwohl es eigentlich offiziell nicht für Bremen sendet.
Ginge die Frequenz an Radio 21 würde das schon Sinn machen. Auch wenn Radio 21 ebenfalls offiziell nur für Niedersachsen sendet, würde man so auch die umliegenden Gemeinden, die ja nun zu Niedersachsen gehören, auch erreichen.
Ich persönlich würde mich über eine Art Stadtradio á la Radio Seefunk freuen. Das wäre mal was anderes. Aber daran glaube ich irgendwie nicht.

von hornig - am 03.01.2006 10:20
Zitat

Wiesbadener: ... und hoffe insgeheim, dass die Lizenz nicht an Hitradio Antenne mit einem fünfminütigen Bremen-Fenster oder sowas vergeben wird....
Gemäss Ausschreibungstext muss eine "angemessene Berichterstattung im Umfang von mindestens 20 Minuten montags bis freitags in der Zeit zwischen 05:00 Uhr und 18:00 Uhr aus dem Sendegebiet erfolgen" ( Zitatende ). Eine entsprechende Angemessenheit gilt auch für Bremerhaven, wenn dort eine zusätzliche Frequenz koordiniert werden kann.

von KlausD - am 03.01.2006 10:37
20 Minuten ?! Bitte ?!?! Krass krass krass krass ! Ich glaube es nicht...
an einen Bewerber auf eine Privatradio-Stadtfrequenz würde ich erstmal bei 2 Stunden anfangen !!

von hybrid - am 03.01.2006 12:23
@TerraWatt:
2 Stunden Regionalberichterstattung pro Tag von "vor Ort"? Wie stellst Du Dir das denn vor? Wir reden wir von reinem Wortanteil! 2 Stunden lokales Wort? Dann sind wir aber - gerade in Bremen - ganz schnell bei der 10-minütigen Reportage über den Kaninchenzüchter-Verein (was keine Sau und kein Kaninchen interessiert). Mal davon abgesehen, daß sich das heutzutage auf privatwirtschaftlicher Basis überhaupt nicht finanzieren läßt, wenn Du nicht 90 Prozent der lokalen Berichte von kostenlos arbeitenden Praktikanten zusammenflicken lassen willst. 20 Minuten Lokalberichterstattung pro Tag halte ich daher für angemessener und realistischer.

von RadioNORD - am 03.01.2006 13:27
Nee, 2 Stunden reines Wort ist sicher wirklich hoch gegriffen, keine Frage *g* DeutschlandRadio Bremen ?! :D

Aber hier ist die Frage, was als "lokales Programm" zählt. Reicht es der Behörde, wenn ein Beitrag aus dem "Stadtstudio Bremen" gesendet wird, dazu 3 oder 4 Musiktitel und dann wieder ein Rahmenprogramm (Antenne ?) - oder wird tatsächlich 20 Minuten reines Wort gemessen ?
In NRW wird die lokale Sendezeit ja in Stunden gemessen - da ist ein Sender eben 5-Stünder - oder 9-Stünder - je nachdem, wie viel Sendezeit LOKAL gefüllt wird. 2 Stunden sind dann echt wenig !

Im ersten Fall - also Fensterchen - wären 20 Minuten wirklich ganz derbe wenig, bei so einer Frequenz müssten doch zumindest Lokalnachrichten drin sein. Auch, wenn Du in Moderationen lokale Themen aufbereitest, Veranstaltungen aufnimmst, Aktionen in der Stadt durchführst...
Da würde ich sagen: Wenn ein Rahmenprogramm (Radio 21 Bremen, Hitradio Antenne Bremen, ...) gesendet werden soll, dann sollte doch zumindest die 104,8 - Morningshow von 5 bis 9 aus Bremen selbst kommen - und NICHT nur ein Fensterchen für Werbung - so meinte ich das auch ;)

von hybrid - am 03.01.2006 13:37
Unterschieden werden muß hier - so denke ich - zwischen lokaler Sendezeit und lokaler Berichterstattung. "Lokale Sendezeit" (das ist das, womit die NRW-Lokalradios rechnen) wird nach reiner Sendezeit aus einem Studio vor Ort gerechnet. Ob aus diesem Studio nun einfach nur Musik abgespielt wird oder ein Beitrag, ein Interview oder Nachrichten laufen, ist ziemlich egal (okay, rein rechtlich nicht - aber die LfR hat wichtigeres zu tun, als die exakten Wortanteile nachzurechnen...).
"Lokale Berichterstattung", und davon wird in Bremen gesprochen, ist allerdings wirklich der reine Wortanteil. Und so, wie es dort formuliert ist, sieht es eben nach lokalen, journalistisch geprägten Fenstern aus. Also ungefähr das, was man früher auch RTL und SAT.1 aufgedrückt hat, um überhaupt analoge terrestrische Frequenzen zu erhalten.


von RadioNORD - am 03.01.2006 13:45
Wo liegt das Problem ?

Eine Nachrichtenshow ist mindestens 3 Minuten und 30 Sekunden lang. Das eine Arbeitsschicht, also 6x am Tag, von 6 bis 12 Uhr - und Hitradio Antenne hat für 100 Euro am Tag eine neue Frequenz :)

von hybrid - am 03.01.2006 13:47
Zwei Stunden (brutto, also mit Musik) Lokalberichterstattung pro Tag ist schon seit dem 1.4.2004 für unseren niedersächsischen NKL Radio Umland verbindlich. Das Morgenmagazin "vorOrt" von 8-9 wird im Prinzip nur leicht aktualisiert von einem anderen Redaktionsmitglied von 17-18 Uhr gefahren. Unter dem Aspekt, dass das unbezahlte Freizeitradiomacher leisten können, ist die 20-Minuten-Vorgabe seitens der Bremer Landesmedienanstalt ein Witz.

von Erich Hoinicke - am 03.01.2006 13:47
@Terrawatt:
Und wie soll diese eine Arbeitsschicht für "100 Euro am Tag" seine Nachrichtensendung zusammenbauen? Mit Meldungen, die er sich ausdenkt? *ggg* Nee, im Ernst: Da gehört schon etwas mehr dazu. Gerade auf lokaler Ebene bräuchte man dann auch ein paar Reporter, die auch gut Geld kosten. Dann Miete für Räumlichkeiten plus Investitionen in die Technik. Mal davon abgesehen, daß Du für 100 Euro brutto am Tag wohl kaum einen Nachrichtenredakteur bekommst...

von RadioNORD - am 03.01.2006 14:24
Och menno, RadioNord :) :D Da war doch ein Smilie... sieh's doch mal ein Biiiiisschen als nicht ganz bierernst gemeint an :) Was zu einer Nachrichtenschicht und -show und -reportage gehört, ist mir schon sehr gegenwärtig ;)

...wie ? Und Du zahlst mehr als 100 Euro ?!?!? :D

von hybrid - am 03.01.2006 14:47
@Terrawatt:
Okay, akzeptiert :-) Ich hab' wohl gerade meine "bier-ernsten fünf Minuten" ;-)

Um mal kurz auf die Tarife in Nachrichtenschichten zurückzukommen: 100 Euro brutto am Tag ist in der Tat nicht soooo üppig. Schließlich gehen da Steuern und Sozialabgaben ab. Und dann bist Du irgendwo bei einem Betrag um die 50 Euro. Das lohnt sich nach Abzug von Fahrkosten etc. bald kaum noch. Aber die Tarife werden regional vermutlich auch sehr unterschiedlich sein.

von RadioNORD - am 03.01.2006 14:55
Ist doch subboh :) Prost ! :cheers:

Man redet doch über alles, außer Geld :) Also, 6 Stunden-Schichten sind wohl mega unüblich, dann schon eher 8... und wenn Du da einen Freien hinsetzt - der ja gar nicht unbedingt Redakteur sein muss... hmmm ! ;)
War jetzt also alles mehr als Worst-Case-Szenario gedacht... ich finde, dass man von den zukünftigen Betreibern so einer Stadtfrequenz ruhig mal ein bisschen was fordern kann - das schafft und hält Arbeitsplätze, bringt ein aktuelles und informatives Programmprodukt und ist dadurch dann auch in der Lage, bei der MA gut abzuschneiden...
Schön wäre es doch, wenn wirklich mal ein "Außenseiter" diese Frequenz bekommt......

von hybrid - am 03.01.2006 15:00
Ich gebe Dir recht, wenn Du sagst, ein Außenseiter sollte in Bremen die Chance bekommen, ein qualitativ wertvolles und journalistisches Programm auf die Beine zu stellen. In meinen Augen sollte so etwas auch nicht durch ein Programmfenster eines etablierten Programms geschehen sondern tatsächlich durch eine Neugründung. Aber wenn wir uns erinnern an die Anfänge von "Radio Wir von hier": Auch dort versuchte man anfangs, Radio Bremen (Bremen 1 - Hansawelle) Paroli zu bieten und mit Infos aus der Stadt aufzutrumpfen, bis man merkte, daß das eben viel Geld kostet, aber trotzdem dem alteingesessenen Radio Bremen nicht allzu viele Hörer abjagt. Also hat man sich auf die entschieden kostengünstigere Variante eingeschossen und baute ein Dudelprogramm nach Schema F zusammen, das ungefähr dieselben Hörerzahlen erreichte. Über die Inhalte des heutigen "Energy Bremen" reden wir mal besser gar nicht erst.

Was ich damit sagen will: Selbst WENN nun ein neuer Anbieter mit hohen Ansprüchen starten wird, könnte es ihm innerhalb kürzester Zeit so ergehen, wie es einst "Radio Wir von hier" erging. Der Bremer Markt gibt es einfach nicht her, mehrere journalistisch geprägte Programme zu tragen. Vor allem, wenn das "Neue" sich auch noch allein durch Werbung finanzieren will.

von RadioNORD - am 03.01.2006 15:48
Ich würde in einem solchen Fall plädieren für 24h/7 Tage lokal produziertes Programm mit einem Wortanteil von mind. 20% und einer Musikfarbe, die noch nicht im Äther präsent ist, nur so mal als Ratschlag für Ausschreibungskriterien.

Wie sieht es eigentlic bei der 104.8 mit Nachbarkanalstörungen aus durch Aurich 104.9?
100 Watt dürften im Flachland ja für eine Stadt reichen bei entsprechender Antennenhöhe.


von PeterSchwarz - am 03.01.2006 16:16
Hmm, wo wäre denn das Problem für... sagen wir mal Antenne? Man könnte das Regionalstudio einfach von Oldenburg nach Bremen verlagern und dann (keine Ahnung, wie es tatsächlich ist) jeweils zur halben Stunde 90 Sekunden von dort senden. Mit Wetter usw. :) Zusätzlicher Arbeitsaufwand: nahe null. Die 20 Minuten hat man schon, wenn man um 6.30 anfängt und um 18.30 wieder aufhört.

von -Ole- - am 03.01.2006 16:31
@Ole:
So traurig es ist - aber wahrscheinlich wird es auch genau auf so eine Lösung hinauslaufen. Und noch mehr "Abwechslung hoch 3 mit dem besten Mix aus 80ern, 90ern und mehr neuen Hits". Oder haben die diesen unsäglichen Claim endlich geändert???

von RadioNORD - am 03.01.2006 16:34
genau, so wie du sagst gibts schon lange nich mehr. es heisst inzwischen "Mehr Abwechslung mit dem neuen Mix" und vorher wars der beste 50 50 Mix

von Gelöschter Benutzer - am 03.01.2006 16:41
Der 50 50 Mix war doch aber vor dem extrem langen Claim aktuell, soweit ich weiß.

Wie dem auch sei: Es zeigt mir nur, daß ich das Programm einfach nur uninteressant finde. Unabhängig davon, welcher Claim nun gerade aktuell ist. Und wenn ich mal genau drüber nachdenke. In den letzten drei Jahren habe ich "HitRadio Antenne" zusammengerechnet vielleicht 10 Minuten gehört. Und das waren ausschließlich Zeitpunkte, als ich beim Durchzappen zufällig auf einer Antenne-Frequenz hängengeblieben bin.

von RadioNORD - am 03.01.2006 16:51
@Ole

Das Antenne Regionalstudio von Oldenburg nach Bremen verlagern? Das ist schon vor Jahren passiert. Ein Regionalstudio von Hitradio Antenne gibt es in Oldenburg schon lange nicht mehr. Die sogenannten Regionalfenster für die 104.90, 104.60 und die 105.70 MHz wurden bzw. werden in Bremen produziert. Über die 104.90 MHz heißt es dann "City Studio Ostfriesland" (welch sprachlicher Schwachsinn...), auch City Studio Küste (Cuxhaven) habe ich schon gehört. Aber Hitradio Antenne hat ohnehin nur eine "Pseudo-Regionalschiene". Da bietet ja ffn noch mehr.

von Auricher - am 03.01.2006 17:47
zumindest kommt über die 105,7 der Nachrichtenopener mit "Bremen , Deutschland und die Welt" genauso wie auf 105,1 Hamburg läuft, beim Rest heisst es nur "Niedersachsen" also irgendwas muss da ja regional geschaltet werden

von Gelöschter Benutzer - am 03.01.2006 18:18
Inzwischen gilt in Branchenkreisen so gut wie sicher, dass Antenne den Zuschlag bekommt. Auf der 105,7 wird es dann wohl ein Bremen-Umland- und auf der 104,8 ein Bremen-Stadt-Fenster geben. Da passt es freilich auch mit den besagten 20 Minuten Regionalberichterstattung.

von Wiesbadener - am 03.01.2006 18:43
Die Ausschreibung klingt wie eine Ausschreibung einer Stelle des öffentlichen Dienstes.

Wer diesen Satz jetzt nicht verstanden hat, hat noch nicht genug Lebenserfahrung.


von Der Korken - am 03.01.2006 18:55
Zitat

Ich verstehe die ganze Aufregung nicht, Leute es geht um 100 Watt Sendeleistung! Wahrscheinlich reichen die Positionslampen des Sendemastes bei Dunkelheit weiter als der Sender selbst....

Was soll man dazu noch sagen :rolleyes:? Hast du überhaupt eine Ahnung wie weit 100 watt reichen können?

Die 200 Watt von Energy Bremen kommen z.B. hier (80 km Luftlinie) noch ziemlich gut an, zur Verrogung von Bremen selbst recihen 100 Watt also locker!

von WiehengeBIERge - am 03.01.2006 19:12
Zitat

Nein, Sebastian! Ich habe mich noch nie mit dem Radioempfang beschäftigt

So siehts aus :D ;-).

Nein, aber ernsthaft, mit 100 Watt kann man ne ganz ordentliche technische Reichweite hinbekommen, wenn mans "ordentlich" macht (ist halt nur die Frage, ob man's in diesemFall ordentlich macht :D)!

von WiehengeBIERge - am 03.01.2006 19:25
In den Tabellen hier steht als Standort hierfür der Fernmeldeturm Walle angegeben.
und der ist eigentlich von der ganzen Stadt aus zu mehr oder weniger zu sehen, und selbst der bisher schwächste Sender (Energy, wie oben geschrieben mit 200 Watt) )von dort kommt auch hier in 80 km Entfernung noch gut an.

von WiehengeBIERge - am 03.01.2006 19:40
Zitat
Sebastian Budde
In den Tabellen hier steht als Standort hierfür der Fernmeldeturm Walle angegeben.
Im Ausschreibungstext steht ja »Senderstandort Utbremen«. Also der selbe wie bei den anderen auch,

Zitat
Sebastian Budde
und der ist eigentlich von der ganzen Stadt aus zu mehr oder weniger zu sehen, und selbst der bisher schwächste Sender (Energy, wie oben geschrieben mit 200 Watt) )von dort kommt auch hier in 80 km Entfernung noch gut an.
200 Watt? Ich denke, Energy hat 1 kW?

von Brubacker - am 03.01.2006 19:44
Hat die 89.8 in Bremen nicht 1kw ???

von Hallenser - am 03.01.2006 19:44
Sorry, Enegry ist Quatsch, ich meine den OK-Bremen (oder wie auch immer der jetzt heißt ;-)). Steht aber auch weiter oben schon ;-).

Walle und Utbremen ist ja ein und derselbe Standort ;-) .

von WiehengeBIERge - am 03.01.2006 19:46
BTW. Ich wußte ja gar nicht, dass BreMa und Radio Bremen sogar die selbe Adresse haben :) Ist ja wie in Ludwigshafen, wo LPR und RPR zwei Türen voneinander entfernt sitzen (?).

Und: Nein, ich will damit nichts andeuten - fiel mir nur so auf.

von -Ole- - am 03.01.2006 22:01
Bremen ist halt 'n Dorf (der etwas größeren Sorte) :D :D
BreMa und Radio Bremen bekommen ja auch beide GEZ-Kohle...

von iro - am 04.01.2006 00:24
@Peter
Zitat

Wie sieht es eigentlich bei der 104.8 mit Nachbarkanalstörungen aus durch Aurich 104.9?
100 Watt dürften im Flachland ja für eine Stadt reichen bei entsprechender Antennenhöhe.

Aurich erscheint in meinem Bandscan mit 18...38dB, also zu schwach, um einen Ortssender zu stören. Unterschätzt 100W vom Fernsehturm nicht. Der OK hat mit seinen 200W 30..40km Senderadius für Otto-Normal-Hörer.

@tomfritz
Zitat

Ich verstehe die ganze Aufregung nicht

Und selbst wenn es nur ein 1-Watt-Sender wäre, er würde genauso eine der wenigen verbliebenen DX-Frequenzen hier um Bremen sinnlos zufunzeln:
104,80	D	     OS radio 104.8	Osnabrück/Dörenberg-GM-Hütte	 1    	133	5...38
104,80 D delta radio Sylt/Westerland 5 180 5...21
104,80 D Radio Hochstift Höxter/Holzminden 0,500 185 5...10
104,80 D Ostseewelle Marlow/Ribnitz-Damgarten 100 274 5...30
104,80 D HR 1 Heidelstein/Rhön 50 331 5...24
HRA geht hier ständig auf 7 Frequenzen im 125 km-Radius (und bei Tropo auf weiteren 4) Steinkimmen ist Ortssender!
103,80	D	Hit-Radio Antenne	Barsinghausen/Deister-Feggend.	25    	125	18...41
104,20 D Hit-Radio Antenne Visselhövede/Delventhal 10 73 10...36
104,60 D Hit-Radio Antenne Cuxhaven/Otterndorf 20 57 35...50
104,90 D Hit-Radio Antenne Aurich/Popens 25 79 18...38
105,10 D Hit-Radio Antenne Rosengarten/Langenrehm 20 80 18...37
105,70 D Hit-Radio Antenne Ganderkesee/Steinkimmen 100 33 53...60
105,90 D Hit-Radio Antenne Osnabrück/Schleptruper Egge 10 112 6...33
106,00 D Hit-Radio Antenne Göttingen/Bovenden 5 212 5...9
106,10 D Hit-Radio Antenne Dannenberg/Streetz 25 164 5...29
106,30 D Hit-Radio Antenne Torfhaus/Harz 100 209 5...35
106,90 D Hit-Radio Antenne Braunschweig 15 172 5...7


von Erich Hoinicke - am 04.01.2006 10:19
Die 100 W hätten aus der Höhe ungestört eine Reichweite von ca. 25 km -stereo-.
Durch die benachbarten "Störer" ist die nutzbare Feldstärke so hoch,
dass die Reichweite um ca. 10 km schrumpfen würde.

Wenn denn die 104.8 MHz für die ANTENNE genutzt würde,
(wie sinngebend auch immer)
würd's den
- 104.9 MHz Aurich
- 104.6 MHz Otterndorf
nicht gar so weh tun...

von snape - am 04.01.2006 18:47
Haben nicht die Hamburger Lokalsender tlw. auch nur 100 Watt und sind trotzdem in der ganzen Stadt zu hören?
Wie gesagt: Flaches Terrain, exponierter Senderstandort (der Bremer FMT dürfte doch wohl reichen...), freie Frequenz. Da kann man im Watt-Bereich seeeehr weit kommen.


von PeterSchwarz - am 04.01.2006 19:09
Einige Hamburger "Funzeln" vom Heinrich Hertz Turm haben doch in Lohbrügge einen Füllsender !

von Hallenser - am 04.01.2006 21:08
...während man über Sinn und Zweck dieser Lohbrügger/Bergedorfer Füllfrequenzen sicherlich streiten kann. Unter normalen Bedingungen ist der Empfang vom Heinrich-Hertz-Turm (auch wenn die Sendeleistung gerade mal 100 Watt beträgt) in Bergedorf vollkommen ausreichend. Die Sendeantennen befinden sich immerhin rund 240 Meter über Grund! Mag sein, daß es in irgendeinem Kellerloch dann nicht mehr funzt, aber das sei mal dahingestellt.
Ich habe eher den Eindruck, daß man auf Teufel komm raus jede koordinierte Frequenz auch mit irgendeinem Programm füllen muß. Ob das nun sinnvoll ist oder nicht ;-(

von RadioNORD - am 05.01.2006 15:22
Ein Koordinierungs-Stör-und-DX-Vernichtungsbeispiel im Zusammenhang mit Bremen-Walle und Hamburg ist ja auch die Aufschaltung damals Ende der 80er.. nämlich die 95,0 MHz mit damals NDR 4 auf Bremen-Walle! Denn keine 100 km Luftlinie weiter östlich sendete ja damals das erfolgreiche OK Radio 95,0, das bis ca. 40 km westlich von HH noch sehr gut zu hören war! Nach der Aufschaltung war ja hinter Buchholz meist schon Feierabend!

Ich frage mich echt, wer das damals hat durchgehen lassen.. insbesondere bei gleicher Frequenz!

von Sarstedter - am 05.01.2006 15:29
die Hamburger 100 Watt Funzeln reichen immerhin 80 km weit , auch die wo die Antennen niedriger hängen

von Gelöschter Benutzer - am 05.01.2006 15:38
Bei welchen Hamburger 100-Watt-Funzeln hängen die Antennen denn niedriger?!

Aber das oben beschriebene Beispiel der 95,0-Koordinierung Hamburg/Bremen habe ich damals selbst miterlebt. Meine Eltern wohnen südwestlich von Hamburg (etwa 35 km Luftlinie vom Heinrich-Hertz-Turm entfernt). Sowohl der Hamburger als auch der Bremer Sender sind an dieser Stelle etwa gleich stark. Das Ergebnis: Weder das eine noch das andere Programm läßt sich verbünftig empfangen, sondern es ist ein fröhlicher Wechsel aus beidem - je nachdem wie man selbst vor dem Radio steht.
Unmittelbar hinter der Buxtehuder Stadtgrenze kann man den Empfang der Hamburger Frequenz eigentlich knicken...

von RadioNORD - am 05.01.2006 16:05
Ich brech ins Essen wenn Hit-Radio Antenne die Frequenz bekommt. Mit welchem Recht denn? Das wird doch nur gemacht um Antenne Konkurrenz vom Hals zu halten. Außerdem ist dieser Sender doch für Niedersachsen lizensiert. Dann hätte RADiO 21 doch ebenso ein Anrecht auf diese Frequenz, zumal die Reichweite des Senders erheblich vergrößert wurde.
Bei so einer Frequenzpolitik kann man echt nur mit dem Kopf schütteln.
Wann bekommen denn ffn und NDR 1 Niedersachsen Frequenzen in Bremen? :angry:

von hornig - am 05.01.2006 16:38
@ hornig : ffn kann sich genauso bewerben, wenn ein Lokalfenster von mindestens 20 Minuten täglich im Bremer Programm vorhanden ist; die Ausschreibungsbedingungen lassen dies doch zu ...

von KlausD - am 05.01.2006 18:09
@KlausD:
Wenn das dann tatsächlich so kommt ist es echt ein Trauerspiel. Der Bremer Radiomarkt ist so ziemlich einer der langweiligsten in Deutschland. Ein Sender zusätzlich anderer Musikfarbe (die Rede ist z.B. von RADiO 21) hätte das ganze interessanter gemacht. Antenne ist dank Steinkimmen in Bremen überall bestens zu hören.


von hornig - am 05.01.2006 19:41
Wenn Hitradio Antenne die 104.8 bekommen sollte, wäre diese Vergabe höchstens mit einem Frequenztausch zu verantworten: Hitradio Antenne bekommt auch
- Oldenburg 104.1 (240 Watt),
- Cloppenburg-Stadt 90.4 (1kW) und
- Delmenhorst 107.6 (100 Watt),
dafür bekommt Radio 21 dann die 105.7 MHz (100kW). Das wär doch mal was...
Aber warten wir's ab.

von Jobi - am 09.01.2006 12:21
[Ironiemodus an] Wenn Radio 21 mit 100 kW von Steinkimmen ins Land brettert, dürfte die Miete für diesen Sender den gesamten Jahres-Etat von Radio 21 auffressen [Ironiemodus wieder aus]

von RadioNORD - am 09.01.2006 14:20
die 95,0 hängt ganz oben (HH)

hatten wir mal in dem Thread wos darum ging dass sich die Reichweite teilweise stark unterscheidet

von Gelöschter Benutzer - am 09.01.2006 15:02
Zusätzlich zu der bereits bekannten 104,8 MHz in Bremen-Walle soll es ja auch eine vergleichbare Frequenz für Bremerhaven geben! Ist wohl wahrscheinlich, das es die 96,0 wird !?! Die ist ja ziemlich frei.. 95,8 aus Aurich ist ja wohl weit genug weg!

von Sarstedter - am 09.01.2006 17:32
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