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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
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micha-el, Jassy, koslowski, Brubacker, w_weinmann, andimik, dxbruelhart, Kroes

Suche Standorte (Karten) von DVB-T Antennen in Italien

Startbeitrag von micha-el am 16.01.2006 08:37

Hi Freaks,

weiß hier jemand ob es im Internet Karten der Empfangsgebiete für DVB-T in Italien gibt?
Ich suche speziell Karten, welche die Standorte der Sendeantennen eingezeichnet haben.

Vielen Dank im Voraus.

Michael

Antworten:

Die RAI hat das, schau mal dort nach (gilt natürlich nur für die beiden RAI-Muxe).

von andimik - am 16.01.2006 09:15
Hi Andreas,

weißt Du genau wo ich das auf www.rai.it finden kann?

Gruß, Michael

von micha-el - am 16.01.2006 09:29
Eine Gesamtübersicht der DVB-T Sender in Italien, auch mit genauen Standortangaben, gibts hier http://www.dgtvi.com/
Für die Region Bologna gibts das noch genauer hier http://www.comune.bologna.it/iperbole/amarconi/rds/prov.htm

von dxbruelhart - am 16.01.2006 11:07
Mir fällt auf, dass die teilweise bis zu 6 - 7 Services auf einem Mux haben. Das muß ja grausig aussehen?
Und nächste Frage: gibt es in I trotz DVB-T noch so viele analoge Sender?

von w_weinmann - am 16.01.2006 18:25
Das muss nicht unbedingt grausam aussehen, das hängt alles von den Parametern ab. In Deutschland sind mit den für Zimmerantennen-Empfang notwendigen "Sicherheitsparametern" QAM-16, FEC 2/3, GI 1/4 wirklich nur vier Programme drin...und selbst das ist manchmal zu viel. Man kann aber auch QAM-64 nutzen (1,5fache Datenrate gegenüber QAM-16), FEC 3/4 (12,5% höhere Datenrate gegenüber FEC 2/3) oder bei wenigen, nahe beieinander liegenden Standorten auch ein Guard-Intervall von 1/8 (11% höhere Datenrate gegenüber GI 1/4)...oder eben sogar entsprechend kombinieren.
In Luxemburg z.B. erreicht man auf K41 durch geschickte Kombination (QAM-64, FEC 2/3, GI 1/16) so eine fast doppelt so hohe Datenrate wie in Deutschland. Nachteil ist natürlich, dass das System allgemein anfälliger wird (bei QAM-64), Fehler schlechter korrigiert werden können (bei FEC 3/4 statt 2/3) bzw Laufzeitschwankungen nicht mehr ausgeglichen werden können (bei zu niedrigem GI) - letztendlich also, dass eine Dachantenne notwendig wird.

von Kroes - am 16.01.2006 18:37
Zitat
Kroes
Das muss nicht unbedingt grausam aussehen, das hängt alles von den Parametern ab. In Deutschland sind mit den für Zimmerantennen-Empfang notwendigen "Sicherheitsparametern" QAM-16, FEC 2/3, GI 1/4 wirklich nur vier Programme drin...und selbst das ist manchmal zu viel. Man kann aber auch QAM-64 nutzen (1,5fache Datenrate gegenüber QAM-16), FEC 3/4 (12,5% höhere Datenrate gegenüber FEC 2/3) oder bei wenigen, nahe beieinander liegenden Standorten auch ein Guard-Intervall von 1/8 (11% höhere Datenrate gegenüber GI 1/4)...oder eben sogar entsprechend kombinieren.
Allerdings frag ich mich, wie das Digitenne-Angebot in den Niederlanden nur aussehen mag. Da hat man ja geschlagene acht Programme in einer Datenrate von 19,91 Mbit/s und fünf Programme und sechs Radiosender bei 14,93 Mbit/s untergebracht. :eek:

von Brubacker - am 16.01.2006 21:59
Zitat

Allerdings frag ich mich, wie das Digitenne-Angebot in den Niederlanden nur aussehen mag. Da hat man ja geschlagene acht Programme in einer Datenrate von 19,91 Mbit/s oder fünf Programme und sechs Radiosender bei 14,93 Mbit/s untergebracht. :eek:


Digitenne ist wirklich scheiss! Das bild ist total komprimiert und man sieht sehr viele blocken. Nur ist die deckung wirklich sehr gut (sehr dichtes sendernetz), aber das wars.



von Jassy - am 16.01.2006 22:10
In Italien scheinen auch keine SFNs zum Einsatz zu kommen sondern Einzelfrequenzen, was m. E. nicht frequenzökomisch ist.

Wahrscheinlich wird es, wie von der analogen Verbreitung gewohnt, für jede größere Stadt DEN Standort geben, auf denen sich alle Anbieter konzentrieren und bei großem wirtschaftlichem Interesse praktisch alle Kanäle lückenlos belegen. Die Reichweite ist in der Regel durch die Gleichkanalsender auf dem nächsten Berg begrenzt. Einen gewissen Schutz genießen nur die Kanäle der RAI.

So ist der Faito z. B. der Standort für den Großraum Neapel (zumindest für die nicht vom Vesuv abgeschatteten Stadtteile). Die Kanäle sind fast lückenlos, meist stark gerichtet belegt. Man hat vom Faito auch einen wunderschönen Blick über fast ganz Salerno. Für Salerno spielt der Faito allerdings keine Rolle. Denn es gibt einen etwas optimaleren Standort in Sichtweite, wo überwiegend die selben Kanäle wieder (mit anderen Programmen) für die Versorgung von Salerno belegt sind. Immerhin Neapel wird vertikal, Salerno horizontal versorgt.

Bin mal gespannt, was dort bei der Wellenkonferenz koordiniert wird.

von koslowski - am 16.01.2006 22:17
Hi,
danke für die vielen Antworten. Was ich aber immer noch suche sind Karten auf denen die Standorte der Antennen eingezeichnet sind.
In Deutschland gibt es so etwas z.B. hier -> http://www.dvb-t-portal.de/Regionen/Frankfurt-M/
Gibt es solche Übersichtskarten auch für Italien?

Gruß, Michael


von micha-el - am 17.01.2006 09:25
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