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Empfang unter Autobahnbrücken

Startbeitrag von WiehengeBIERge am 07.02.2006 05:44

Antworten:

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

Unter Brücken dreht auch schon mal die Empfangspolarisation, auf freiem Feld empfange ich mit einer normalen Autoradioantenne, einem Teleskopstab auf dem Kotflügel, primär mal die vertikalen Signale. Die horizontalen Signale sind alle deutlich abgeschwächt, vielleicht um ca. 20 dB. Wenn ich aber unter der Brücke bin, reflektiert das Signal an der Unterseite der Brücke und dreht durch die Reflexion zumindest teilweise auch die Polarisation. Ausserdem wirkt die Brücken-Bodenfläche selbst als Nahfeld-Verstärker, da alle Signale von der Beton-Fläche reflektiert werden, werden da Signale hörbar, die ansonsten nicht empfangen werden können.

von dxbruelhart - am 07.02.2006 05:55

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

Das liegt eindeutig an der Länge der Brücke, handelt es sich zB um ein grosses Autobahnkreuz, unter dem man hindurchfährt, wird der Empfang gemeinhin schlechter. Herkömmliche schmale Brücken verstärken eigentlich jeden schwachen Sender. (Ausnahmen bestätigen die Regel)
Ob das an der Polarisation liegt weiss ich nicht. Ich vermute, das das Stahlgerüst der Brücke als eine Art zusätzliche Antenne auf Induktivbasis arbeitet.

von HAL9000 - am 07.02.2006 07:11

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

Zudem hat man ja eine Richtwirkung. Ich kenne das auch von Tunnelein- und ausfahrten, wo dann kurzzeitig Sender in Fahrtrichtung, die also in den Tunnel reinstrahlen besser gehen, da Sender von der seite bereits abgeschirmt sind.
Auffällig ist, daß auf Mittelwelle und Kurzwelle selbst unter Brücken, wo man ja nur wenige Meter nach oben abgeschirmt ist, der Empfang völlig zusammenbricht.


von PeterSchwarz - am 07.02.2006 10:36

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

Über das Thema gab's schonmal einen Thread. Ich denke auch, dass es bei UKW primär mit der Richtwirkung zu tun hat.

Bei Mittel- und Langwelle wollte ich schon immer mal testen, ob diese Brückenabschwächung auch dann auftritt, wenn die Brücke senkrecht zu einem MW-Ortssender steht. Denn dann dürfte es ja eigentlich keine Abschwächung geben. Aber bisher habe ich diesen Test leider noch nicht gemacht.

von Analogiker - am 07.02.2006 10:55

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

Bei AM reicht ja oft schon eine Schilderbrücke o.ä. um den Empfang zu stören und natürlich Hochspannungsleitungen. Wenn diese parallel zur Autobahn laufen, hat man über eine große Strecke schlechten oder gestörten Empfang.

von Harald P. - am 07.02.2006 11:02

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

Bei AM reicht ja oft schon eine Schilderbrücke o.ä. um den Empfang zu stören und natürlich Hochspannungsleitungen.

...oder LKW, die neben einem daherdonnern und deren Elektrik ( oder was auch immer) direkt aus meiner Mittelwelle dröhnt... :-)

von Stephan Kaiser - am 07.02.2006 11:18

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

Auch ein gutes Beispiel auf der A 9 am Schkeuditzer Kreuz,da geht auf der 106,2 Antenne BRB nur noch sehr schlecht,von Berlin kommend unter der A 14 durch wird das signal auch wieder richtig stark.


von Robert S. - am 07.02.2006 11:25

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

Die Verstärkung von UKW-Signalen an Brücken ist mir auch schon wiederholt aufgefallen. Ich meine aber, dass die Signalverstärkung nicht genau unter der Brücke auftritt, sondern am Rand, also an Einfahrt und Ausfahrt. Der Effekt fällt ja überhaupt nur bei schwachen Signalen auf. Das sind ja meist Signale, die eh schon mit sehr flachem Einfallswinkel daher kommen, sonst wären sie nicht so schwach. Und deren Polarisation ist vermutlich auch ohne Brücke gegenüber dem ursprünglichen Zustand verdreht.

Ingo

von Ingo-GL - am 07.02.2006 11:42

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

Ich habe auch schon mehrfach festgestellt, dass die Verstärkung nicht direkt unter der Brücke, sondern mehr oder weniger an den Ein- und Ausfahrten stattfindet. Die Fahrtrichtung muss meines Wissens auch mit der Senderrichtung übereinstimmen. In diesem Fall wird das Signal von der Unterseite bzw. den Stirnflächen der Brücke reflektiert. Außerdem wirkt die Brücke, besonders wenn sie länger ist als eine Art Wellen- bzw Hohlleiter. Deswegen auch die Fadingartigen Effekte an den Aus- und Einfahrten bei Tunneln. Es wäre in diesem Zusammenhang mal interessant zu wissen, ob schon jemand Erfahrungen auf einer Strecke gemacht hat, wo auf einer Frequenz zwei Sender aus direkt entgegengesetzten Richtungen schwach zu empfangen sind. Rein theoretisch müsste beim durchfahren einer Brücke kurzzeitig der eine und dann der andere Sender zu hören sein. Das die Brücken auch bei AM stören kann ich mir eigentlich nur so erklären, dass das gesamte Bauwerk (Metallflächen der Brücke und Erdboden) als geschlossene Schleife wirkt. Da in allen Radios Ferrit- also Magnetantennen eingebaut sind fällt die Empfangsspannung strak ab. In der Wüste mit geringer Bodenleitfähigkeit sind diese Phänomene wahrscheinlich nicht so ausgeprägt.

von Jens1978 - am 07.02.2006 12:32

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)




von WiehengeBIERge - am 07.02.2006 16:25

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

Auf der A 7 Würzburg-Ulm gibt es beim Albübergang den Agnesbergtunnel bei Aalen. Dort im Raum Aalen empfängt man auf 103,3 Antenne Bayern vom benachbarten Sender Rauhe Wanne bei Nördlingen mit Vollausschlag.

Bei der Einfahrt in diesen Tunnel (Richtung Süden) hört man aber auf einem ca. 100 Meter langen Teilstück (teilsweise noch vor, teilweise bereits im Tunnel) auf 103,3 "plötzlich" den DLF vom weit entfernten Sender Heidelstein (Rhön).

von Manager. - am 07.02.2006 19:02

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

@ tomfritz:der ist ja Kult,da war ich ja noch garnicht registriert :D

von Robert S. - am 07.02.2006 22:04

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

Danke, Christian Brülhart für deine Aufklärung. Konnte mir das auf der A99 nie richtig erklären, warum plötzlich die Münchner Lokalsender einfach weg sind.

von andimik - am 08.02.2006 08:31

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

@ tomfritz

Oh mann, was für ein Schpamm Thread!! :eek:

von Jassy - am 08.02.2006 13:32

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)



von WiehengeBIERge - am 08.02.2006 15:00

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

[OT]
Aha, deshalb wohl hat Marco seine Fragen später nur noch im Radiohörerforum gepostet. Dort gab es aber ausschließlich seriöse Antworten, soweit ich das mitbekommen habe. ;)

Ingo

von Ingo-GL - am 08.02.2006 15:16

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

Bei UKW fällt es eigentlich nur wenig auf, dagegen bei AM gewaltig. Dort bricht bei fast jeder Brücke der Empfang fast völlig zusammen, während es bei UKW mal kurz kratzt.

von Terranus - am 08.02.2006 15:43

Re: Empfang auf Brücken über Wasserstraßen

m m r?)

von WiehengeBIERge - am 25.02.2006 15:15

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

Da eine Brücke im allgemeinen höher ist als die Umgebung (sonst wär´s ja auch keine Brücke :rolleyes: ) kann ich mir nicht vorstellen, dass das Phänomen nur über Wasserstraßen auftritt. Hab das so auch noch nicht feststellen können - eher das auf fast jeder Brücke der Pegel hoch geht. Wenn doch der Empfang unter oder kurz davor und dahinter von Brücken besser wird wo soll denn sonst der Pegel herkommen als von einer Reflektion oder Konzentrierung der Feldstärke aus der Höhe (Brückendecke oder -front)? Wenn man auf der Brücke fährt ist man eben auf dieser(!) Höhe in welcher auch die Feldstärke nach unten reflektiert, gebündelt wird. Das das bei Wasserstraßen vielleicht etwas stärker ist als sonst kann vielleicht an folgenden Gründen liegen: 1. Wasserstraßen besitzen die gleiche Höhe, es ist somit nichts im Weg und der Horizont ist deshalb in Richtung der Wasserstraße weit -> gute Fernsicht -> guter Empfang. 2. Wasser reflektiert gut -> Summation von mehereren Wellenzügen (aber auch Auslöschung :confused: ) somit wahrscheinlich besonders eine Verbesserung der Sender welche senkrecht zur Brücke und somit in Richtung der Wasserstraße liegen. Da die erwähnten Flüsse viel breiter sind als 3m kann das schon sein. Ich bin allerdings trotzdem der Meinung das vielmehr entscheidend dafür ist wie das Umland der Brücke aussieht und dabei ist es egal ob über Wasser oder nicht. Im Endeffekt stehst du mit deinem Auto auf etwa 10m Standardempfangshöhe, also auf dem Dach und da geht doch bei dir auch mehr als im Erdgeschoß bzw. vor der Tür, oder wohnst du im See :p ;) Wäre aber mal interessant welche Sender auf der "Wasser"brücke besser gehen, ich meine dabei in welcher Richtung sie liegen. Egal welche Himmelsrichtung? Besonders senkrecht zur Brücke? .... Ansonsten zieh ich demnächst in ein Wasserboot ;)

von Jens1978 - am 25.02.2006 19:49

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)



von WiehengeBIERge - am 25.02.2006 20:16

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

Mist, das waren die Brücken die ich auch im Kopf hatte wo das jetzt mit der Höhe nicht ganz stimmt, dachte aber das das nicht solche Brücken sind. Aber in dem Fall kann das mit Fall 2 eher hinkommen, denn in der Richtung des Kanals ist der Horizont ja niedriger und dadurch weiter und Kanäle sind ja besonders grade wodurch das passen könnte. Aber welche Sender gingen da besser, hast du das noch etwas im Kopf? So könnte man vielleicht dem geheimnisvollen Phänomen auf die Schliche kommen :)

von Jens1978 - am 25.02.2006 20:23

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

Doch klar, kann doch schon passen, denn besonders wenn die Brücke nicht hoch geht, hast du doch eigentlich in Richtung des Wassers auf der einen Seite eine Vorzugsrichtung und sonst auf der anderen Seite eine abschirmende Wirkung des Umlandes! Wodurch die Höhe der Brücke diesmal nicht die Höhendifferenz zwischen Umland und Brücke sondern zwischen Wasser und Brücke ist.

von Jens1978 - am 25.02.2006 20:29

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

Diesen Autobahnbrücken-Effekt kann ich auch täglich beobachten (und das sogar mit Tempo 80 weil's meine Abfahrt ist.) Hab ich die 89.0 eingestellt steht danach im Display NDR-KULT (als Übersteuerungsprodukt meines Radios von der 94.4 aus Steinkimmen).
Ein ähnlicher Effekt wie unter einer Brücke tritt auch manchmal auf wenn ich einen LKW überhole, nicht prasselnd wie auf der MW, sondern ein schwacher UKW-Sender kommt kurzzeitig gut und ungestört rein, danach dann wieder gestört.Wobei ich eher denke, daß der LKW mich vom Störsignal abschirmt und das gute Signal reflektiert.

von iro - am 26.02.2006 01:05

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

ein vorbeifahrender LKW blendet mir NDR Info komplett aus wenn ich im Wintergarten sitze:)

Tunnels und Brücken schränken nicht immer ein - in der Wallonie gibts einen Eisenbahn-Tunnel wo der Ortssender Contact (kurz hinter Verviers müsste das gewesen sein) auch im Tunnel geht. kurz darauf (richtung Deutschland) kommt noch ein Tunnel, wo er aber paar Sekunden nach Einfahrt weg ist

von Gelöschter Benutzer - am 26.02.2006 01:26

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)



von WiehengeBIERge - am 26.02.2006 09:53

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

Zitat

Das liegt am Phänomen des besonders kraacht-igen Empfangs

Genau, daran wird´s liegen :) Genauso wie mit rot-weiss-roten Masten überall der Empfang vom ORF möglich ist, ist überall auf Wasserstraßen der Empfang von holländischen Sendern (speziell Amsterdam) möglich. Mensch, ist doch eigentlich klar, das mir das nicht sofort eingefallen :D ;)

@Sebastian
Jetzt doch noch mal zu Thema, das was du schreibst klingt dann wirklich etwas komisch. Wenn ich mir das jetzt richtig angeguckt habe, liegen die Sender die du genannt hast sogar eher in Fahrtrichtung als in Flußrichtung. Hmm, da fällt mir grad keine wirklich plausible Begründung ein. Vielleicht am ehesten das es etwas mit der plötzlichen Höhe oder so zu tun hat. Reflektionen an der "Muldenwand"/Ufer kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen, da das Ufer nach deiner Beschreibung unterhalb des Umlandes liegt. Wenn das so wäre müsste ja auch ein Unterschied in Abhängigkeit vom Standort auf der Brücke (Anfang, Mitte, Ende) auftreten. Kann ich mir aber nicht vorstellen :confused: Wasserreflektionen können es eigentlich auch nicht sein, da das Wasser ja kaum "aus dem Keller" (da unterhalb des Umlandes) und auch noch um die Ecke reflektiert, so dass eine deutliche Verbesserung auftritt. Hmm, mal überlegen ...

von Jens1978 - am 26.02.2006 12:40

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)



von WiehengeBIERge - am 26.02.2006 12:44

Re: Empfang unter Autobahnbrücken ;-)

Ja, das würde mich jetzt auch mal interessieren wie das genau zu stande kommt. Wäre doch gelacht wenn dieses "extrem rätselhafte Phänomen" nicht zu erklären wäre ;). Vielleicht kannst du, wenn das auf der Brücke aus Zeit- und Verkehrsgründen überhaupt geht mal gucken wo welche Sender (besonders die Indikatoren die du gennant hast) nun genau gehen, wie gesagt: Anfang, Mitte, Ende der Brücke und wie die im Verhältnis zur Lage des Senders liegen. Falls das nämlich doch das Ufer sein sollte, müssten die Sender von "hinten", also von wo man selber kommt, besonders stark bei der Auffahrt zur Brücke verstärkt werden.(flache Winkel -> weniger Verluste als bei der Abfahrt). Kann ich mir aber eigentlich nicht vorstellen, aber vielleicht ist´s wirklich das Ufer?! Wer weiß. Es wäre auch interessant, was auch mit den Sendern in Flussrichtung ist: werden die noch stärker als die anderen von hinten?

von Jens1978 - am 26.02.2006 12:56


von WiehengeBIERge - am 26.02.2006 16:51


von WiehengeBIERge - am 26.02.2006 17:02
Zitat

So, das Protokoll der kranken Aktion, die ich eben veranstaltet hab (ich habs dann doch etwas ausführlicher probiert)

Wenn dich einer gesehen hat wird der wohl glatt den Eindruck gehabt haben, dass ... ;)

Was dir das ganze jetzt bringt? Tja, dass das ganze höchstwahrscheinlich nichts mit dem Wasser und den Ufern zu tun hat! Denn wenn alle Sender ziemlich genau auf der Brücke gehen und sobald du auch nur zum Rand hinfährst wieder schlechter werden, kann das meines Erachtens mit dem Wasser nichts zu tun haben, denn sonst würde eine Richtwirkung enstehen (durch Reflektionen usw.). Mit dem Ufer auch nicht (da selbe Begründung). Wenn das Umland auch bis zu einer Entfernung nur Flachland ist denke ich, dass das ganze doch nur mit der, wenn auch nur anscheinend geringen Höhe (Höhe über Wasser + Umland) zu tun hat. Obwohl das keine wirklich gute Begründung ist, das weiß ich auch. Kann mir eigentlich nicht ernsthaft vorstellen, dass das was mit der Stahlkonstruktion zu tun hat :confused: Sonst fällt mir jetzt erstmal echt nichts weiter ein :rolleyes: :confused: Ansonsten musst du wohl demnächst zum DXen für echte Hammersignale auf eine Wasserbrücke gehen, da komme was wolle :D ;)

@tomfritz
Mal angenommen das Wasser wäre zu 100% Abwasser mit 90% Schwermetallen: was ist mit den Sendern aus der Fahrtrichtung? Denkst du das Wasser reflektiert Signale um die Ecke? Auch wenn das Wasser uneben ist erklärt das nicht die starke Erhöhung der Feldstärke schwacher(!) Sender und vor allem aus allen(!) Richtungen.

Noch so nebenbei: Bei uns hier gibt es auch ein komisches Phänomen, hat zwar nichts mit Brücken zu tun aber trotzdem mal als Bsp. für komische Phänomene. Es gibt hier in der Gegend zwei größere Bergbauhalden die begrünt worden sind: in Bergkamen und Hamm. Auf der einen in Hamm ist die Empfangslage ausgezeichnet. Da kommt alles von Raichberg über Berlin, Schleswig-Holstein bis Belgien auch mit normalem Zeug ran (War noch nie so verrückt da großartige Antennen aufzustellen, deswegen find ich das sehr überraschend). Bei der anderen in Bergkamen - gleiche Höhe, ähnliche Umgebungsverhältnisse - ist die Empfangslage total bescheiden, da kommt nicht mal mehr der Harz oder Bad.-Würt. mit normalem Zeug ordentlich ran. Auch nicht am Hang oder so, wo ich sowieso meistens getest habe und nie auf der Kuppe. Das alles obwohl ich die hier sogar zu Hause ordentlich rankrieg! Wahrscheinlich hat´s was mit der Zusammensetzung des Berges zu tun, aber wer weiß das schon genau ...

von Jens1978 - am 26.02.2006 21:21
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