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Radioforum
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ingo-GL, _Yoshi_, Auricher, HAL9000, Rüdiger Seidel, digifreak

Abweichungen bei Kabelfrequenzen

Startbeitrag von Rüdiger Seidel am 16.02.2006 18:02

Hallo zusammen,
ich habe gestern einen älteren (ca. 7 J. ?) Receiver (Kenwood KR-A5020) ans Kabel angeschlossen und dabei mit Verwunderung festgestellt, dass beim Programmieren der Sender bei bester Einstellung die Frequenzangaben um 0,15 MHz gegenüber der Wohnzimmeranlage bzw den Angaben des Kabelbetreibers abweichen. Hat jemand eine Erklärung für dieses "Phänomen".


Gruß
Rüdiger

Antworten:

Die digitale Frequenzanzeige meines DUAL CT1640 (Baujahr 1977) liegt im LW/MW-Bereich auch um 2 kHz über der Trägerfrequenz des Senders. Feldstärkevollausschlag bei 155 kHz statt 153 kHz oder 551 kHz anstelle von 549 kHz. Der Oszillator müsste wohl mal neu abgeglichen werden.

von digifreak - am 16.02.2006 18:26
Dass bei einem 7 Jahre alten Gerät die Frequenzabstimmung abgeglichen werden kann, ist durchaus fraglich. Es hat vermutlich einen Referenz-Quarzoszillator für die Frequenzabstimmung und keramische Zwischenfrequenzfilter. Beide zusammen bestimmen die Frequenzlage, und abgeglichen werden kann da wohl nichts. 100 kHz Abweichung sind mir schon mal bei einem Neugerät begegnet.

Ingo

von Ingo-GL - am 16.02.2006 21:58
Der Tuner ist verstimmt. Worüber bloss..? :D

von HAL9000 - am 17.02.2006 07:26
...vielleicht war er gezwungen, Radio Jade wiederzugeben...

von Auricher - am 17.02.2006 22:18
Manche PLL schaltungen haben bei den Referenzquarz ein Trimmer.
Damit könnte man die verstimmung ausgleichen.
Wenn dort kein Trimmer vorhanden ist, dann sollte man die ganzen Kodensatoren und den Quarz im bereich der PLL austauschen.

von _Yoshi_ - am 19.02.2006 12:30
Durch Abhören der Oszillatorsignals in einem zweiten Empfänger kann man prüfen, ob der Oszillator von der Norm abweicht. Bei den meisten der Empfängerkonzepte schwingt nämlich der Oszillator genau 10,7 MHz oberhalb der Empfangsfrequenz.

Vorgehen:
Beide Empfänger an eine Wurfantenne anschließen, oder ein Stück Draht in die Antenneneingangsbuchse stecken.

Am Zweitempfänger eine genau bekannte Empfangsfrequenz oberhalb 98,5 MHz einstellen. Die Frequenz ist anhand einer Sendertabelle zu verifizieren (der Zweitempfänger kann ebenfalls abweichen).
z.B. 98,7 MHz

Den zu prüfenden Empfänger auf eine 10,7 MHz tiefere Frequenz einstellen. In meinem Beispiel wäre das 88,0.

Jetzt prüfen, ob das Signalmaximum im Zweitempfänger genau beim Einstellen dieser Sollfrequenz zu finden ist oder etwa bei einer daneben liegenden Frequenz.

Ingo

von Ingo-GL - am 02.03.2006 14:10
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