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DVB-T Luxemburg

Startbeitrag von Gilles am 18.02.2006 17:34

Laut der Wochenzeitschrift Télécran will RTL bis Ende dieses Jahres alle seine Sender in Luxembourg auf DVB-T umstellen.
Als erstes will man Kanal 24 umstellen (im Frühjahr) und mit folgenden Programmen belegen: RTL TVi, Club RTL, Plug TV, RTL4, 5 und 7.
Das luxemburgische Programm soll digital via K7 ausgestrahlt werden im Simulcast mit K27 (analog). Im September soll dann auch K27 umgestellt werden und das luxemburgische Programm soll dann von K7 auf K27 wechseln, zusammen mit "den 2. RTL". Wahrscheinlich wird hier auch TTV verbreitet. (Ebenfalls ist die Rede von .dok und Nordliicht TV)
Die Umstellung von K21 soll erst erfolgen wenn auch der Rest in Lothringen in TNT sendet. Dies soll laut http://www.tnt-gratuite.fr/ erst 2007 erfolgen.




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Bisher werden RTL 4 und 5 in Luxemburg unverschlüsselt verbreitet, allerdings mit sehr geringer Leistung. Ich gehe schon davon aus, dass man die nicht verschlüsselt. In dem gleichen Artikel wird allerdings auch darüber geschrieben, dass in Zukunft wegen den Rechten wohl viele Programme verschlüsselt werden. Rechte werden den Senderketten entweder für den deutschsprachigen Raum (Deutschland, Schweiz, Österreich) oder den französischsprachigen Raum (Frankreich, Belgien, Schweiz) angeboten. Von Luxemburg ist nie die Rede. Demnach würde der Bildschirm hier schwarz bleiben...

Ich frage mich ausserdem was sie noch neben RTL9 auf K21 ins Bouquet einfügen wollen. M6 und M6 Music machen keinen Sinn, weil die sowiso schon im TNT Paket drin sind. Bleiben noch FunTV, Paris Première, TF6 und die zahlreichen M6 Spartensender.

Dann bleibt noch die Frage was mit K7 passiert.


von Gilles - am 18.02.2006 21:21
Zur Zeit bekomm ich hier in Trier (aufm Berg) M6 aus Dudelange - zwar mit nen paar Aussetzern, aber es geht.
Tja, wenn sich RTL Group entscheiden würde auch die deutschen RTL-Versionen aufzunehemen, wäre das für die Trier mal ne Hammersache. Zu begründen "wir streichen dem RTL die analoge Ausstrahlung via Luxemburg zu Gunsten von DVB-T...." ist doch blöd. Gut die Sendekosten gehen nun in DVB-T im Rhein-Main-Gebiet oder Ruhrgebiet - aber hier in Trier herrscht diesbezüglich dicke Luft, zumal auch SAT.1 vor einiger Zeit die analoge Verbreitung einstellte. Übrigens mit der gleichen Begründung!!

Mit DVB-T wirds in Trier ja auch dieses Jahr nix - bleibt auf 2007 zu hoffen; oder 2008, 2009, 2010.....

von oli84 - am 19.02.2006 00:15
Zitat
oli84
Zur Zeit bekomm ich hier in Trier (aufm Berg) M6 aus Dudelange - zwar mit nen paar Aussetzern, aber es geht.
Tja, wenn sich RTL Group entscheiden würde auch die deutschen RTL-Versionen aufzunehemen, wäre das für die Trier mal ne Hammersache. Zu begründen "wir streichen dem RTL die analoge Ausstrahlung via Luxemburg zu Gunsten von DVB-T...." ist doch blöd. Gut die Sendekosten gehen nun in DVB-T im Rhein-Main-Gebiet oder Ruhrgebiet - aber hier in Trier herrscht diesbezüglich dicke Luft, zumal auch SAT.1 vor einiger Zeit die analoge Verbreitung einstellte. Übrigens mit der gleichen Begründung!!

Mit DVB-T wirds in Trier ja auch dieses Jahr nix - bleibt auf 2007 zu hoffen; oder 2008, 2009, 2010.....

QTH: Dürrholz (Vorderer Westerwald) oder Trier


In Prüm konnte man auch RTL analog sehen.
Wäre doch sinnvoll gewesen das digital für RTL zu nutzen.
So hätte man quasi ARD und ZDF gezwungen auch digital zu werden um keinen nachteil zu haben un nun.....
Wird es lange lange dauern :(
Zum Glück hab ich digitales SAT-Tv

von maadien - am 19.02.2006 12:32
Zu lesen war aber auch noch im Télécran éditorial: Zur Kasse bitte !

Es tut sich was beim TV-Empfang. Fangen wir mit den guten Nachrichten an: Luxemburg wird aller Voraussicht nach das erste Land der EU sein, das bei der terrestrichen Ausstrahlung komplett auf DVB-T setzt, so der Fachausdruck für digitales terrestriches Fernsehen. Schon Ende 2006 soll der wechsel in die digitale Welt vollzogen sein. Brillante, gestochen scharfe Bilder soll das “ Überall – Fernsehen ” dann auch im heimischen Garten, eventuell sogar in Zügen und Bussen liefern.

Doch die Euphorie über die neuen technischen Möglichkeiten wird erheblich gedämpft, steigt man etwas tiefer in die Materie ein. Mit der Einführung von DVB-T wird auch eine erneute, diesmal warhscheinlich finale Diskussion zum Thema Verwertungs- Urheberrechte einhergehen. Am Ende könnte das stehen, was für Fernsehzuschauer in Frankreich, Deutschland und Belgien völlig selbstvertändlich ist : Wir werden für die Programmvielfalt zur kasse gebeten. Die Marschrichtung lautet: Wer in Luxemburg in Zukunft SAT.1, ARD, TF1 etc. sehen will, wird dafür in die Tasche greifen müssen, da eben diese Sender die Austrahlungsrechte für ihre Programme auch für das kleine Luxemburg mitkaufen.

Allein das Bemühen, die ausländischen Veranstalter _ deren Desinteresse am Medienmarkt Luxemburg kaum zu verkennen ist -, dazu zu bewegen, die Senderechte zu ewerben , verdient Respekt. RTL, das seit Jahren mit einem Mandat der ausländischen Sender ausgestattet ist, die Autorenrechtpauschale mit den Kabelnetzbetreibern abzuwickeln, könnte allerdings mit der neue Entwicklung ruckzuck vom Anbieter zweier Fernsehprogramme zum Provider, also zum Lieferanten des Gesamtangebots, aufsteigen.Un das wäre sowohl rechtlich als auch medienpolitisch eine eher bedrückende Situation. Sie wirft die Frage auf, wie es in Luxemburg um den wettbewerb auf dem Fernsehmarkt wirklich bestellt ist.

Die Zeichen der Zeit stehen auf Pay-TV der besondereren Art. Sowohl in Deutschland und Frankreich, wo auch die privaten Anbieter Anstalten machen, sich ihre Programme bezahlen zu lassen, wie auch in Luxemburg. Mit zehn Euro pro Monat für ein Bouquet heutigen Formats, wie sie Alain Berwick (Programmdirekor von RTL) vorschweben, könnten die meisten Luxemburger Zuschauer wohl leben. Nichtdestotrotz stellt der Abschied vom gratisfernsehen einen Einschnitt in Alltagsgewohnheiten vieler Menschen im Land dar.


von Bockeler - am 19.02.2006 20:20
Zitat

Luxemburg wird aller Voraussicht nach das erste Land der EU sein

das ist auch keine grosse Kunst -. nur Bremen und Hamburg sind kleiner.... ;)
Zitat

Wir werden für die Programmvielfalt zur kasse gebeten. Die Marschrichtung lautet: Wer in Luxemburg in Zukunft SAT.1, ARD, TF1 etc. sehen will, wird dafür in die Tasche greifen müssen, da eben diese Sender die Austrahlungsrechte für ihre Programme auch für das kleine Luxemburg mitkaufen.

Zumindest für ARD, TF1 ist die Aussage falsch! Wenn man diese direkt über DVB-T und Hausantenne empfängt sind ARD + 11 DVB-T Programme aus D und TF1 +13 TNT Programme aus F
free to air.. Oder wie stellt man sich das vor. Ein Kassierer in Wasserbillig an der Mosel?
Bei SAT1 , P7 etc. könnte es tatsächlich für Luxemburger und Deutsche in naher Zukunft zur Verschlüsselung via DVB-S kommen- aber das würde uns alle treffen nicht nur Luxemburg.
Der Artikel malt ein Szenario aus dass RTL in Luxemburg sich zu einem DVB-T Pay-TV Provider ähnlich Telerätia mausern wird. D.h. man wird ein verschlüssltes Fremd-TV Angebot via DVB-T senden ähnlich einem Kabelprovider. Also SAT1, ARD, WDR, TF1, F2 etc via DVB-T verschlüsselt redistributiert. (2 Freie Kanäle hätten nach Telerätia Norm 16 Programme......)
Da die belg. und französischen RTLs aus Konkurrenzgründen auch FTA bleiben müssen, könnte es es gut sein dass der luxemburger Zuseher auf diese Alternativen ausweicht.
Ist halt die Frage was man mit sich machen lässt und ob man die nationale Resource VHF/UHF Frequenz einem Pay-TV Anbieter überlässt.
mor


von mor_ - am 19.02.2006 21:40
Zitat

Bei SAT1 , P7 etc. könnte es tatsächlich für Luxemburger und Deutsche in naher Zukunft zur Verschlüsselung via DVB-S kommen- aber das würde uns alle treffen nicht nur Luxemburg.

Mit dem kleinen Unterschied dass man sie in Deutschland abonnieren kann und sie in Luxemburg überhaupt nicht vermarktet werden. (siehe Premiere)

Zitat

Ist halt die Frage was man mit sich machen lässt und ob man die nationale Resource VHF/UHF Frequenz einem Pay-TV Anbieter überlässt.

So wie ich das verstanden habe will RTL das selber in die Hand nehmen. In dem Artikel meint Alain Berwick (RTL) er könne siche eine monatliche Gebühr von etwa 10 Euro vorstellen.


von Gilles - am 19.02.2006 22:12
Zitat

Die Frequenz gehört nicht RTL, sondern ist nur vom Land Luxemburg geliehen.....

Ist schon richtig. Aber was hat das mit dem Pay-TV Paket von RTL zu tun? Fakt ist dass RTL die Frequenzen bis jetzt genutzt hat und weiterhin darüber verfügen kann. Auch wenn ein anderer sich für terrestrische Frequenzen in Luxemburg intressieren würde, würde er nicht zum Zuge kommen. (In Luxemburg wird nun mal in verschiedenen Bereichen absoluter Protektionismus betrieben)

Zitat

Das würde sich sofort ändern da man wegene der Sa1/P7 Ableger in Aut+Sui eh nicht nur die D Rechte kaufen kann. Man braucht also die Rechte für die DACH Region. Da kommt es auf Lux auch nicht mehr an (keiner erhebliche Preissteigerung...).


Wie ich schon oben geschrieben habe: Rechte werden den Senderketten entweder für den deutschsprachigen Raum (Deutschland, Schweiz, Österreich) oder den französischsprachigen Raum (Frankreich, Belgien, Schweiz) angeboten. Luxemburg gehört weder zu dem einen, noch zu dem anderen. Ausserdem ist der Markt so klein, dass er den Rechtehändlern einfach egal ist.

von Gilles - am 20.02.2006 11:43
Zitat
Gilles
Wie ich schon oben geschrieben habe: Rechte werden den Senderketten entweder für den deutschsprachigen Raum (Deutschland, Schweiz, Österreich) oder den französischsprachigen Raum (Frankreich, Belgien, Schweiz) angeboten. Luxemburg gehört weder zu dem einen, noch zu dem anderen. Ausserdem ist der Markt so klein, dass er den Rechtehändlern einfach egal ist.
1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.02.06 12:51 durch Gilles.


Ich glaube nicht, dass den Rechtehändlern der Markt ganz egal ist, bei Fußball läuft soweit ich weiß bei den deutschen ÖRas in Luxemburg dann ein Pausenfüller oder ein Testbild. Wäre den Händlern dieser Raum egal könnte doch das normale Programm laufen oder nicht?

von mago - am 20.02.2006 12:25
Zitat

st schon richtig. Aber was hat das mit dem Pay-TV Paket von RTL zu tun? Fakt ist dass RTL die Frequenzen bis jetzt genutzt hat und weiterhin darüber verfügen kann. Auch wenn ein anderer sich für terrestrische Frequenzen in Luxemburg intressieren würde, würde er nicht zum Zuge kommen. (In Luxemburg wird nun mal in verschiedenen Bereichen absoluter Protektionismus betrieben)

Echt RTL hat diese Frequenz analog für die Verbreitung eines eigenproduzierten Programmes genutzt.
Nun will RTL über DVB-T Fremdprogramme (ARD, TF1 etc. wie sie im Pressebericht erwähnt sind) verschlüsselt als Pay-Tv verbreiten.
Und da gibt es keine Neuausschreibung ?
Wissen EU Wettbewerbskommissare nicht wo Luxemburg liegt ?




von mor_ - am 20.02.2006 12:43
Zitat

Ich glaube nicht, dass den Rechtehändlern der Markt ganz egal ist, bei Fußball läuft soweit ich weiß bei den deutschen ÖRas in Luxemburg dann ein Pausenfüller oder ein Testbild. Wäre den Händlern dieser Raum egal könnte doch das normale Programm laufen oder nicht?

ARD und ZDF wollten dass die Kabelnetze in Luxemburg während der WM 2002 ihre Programme nicht weiterverbreiten weil sie keine Rechte für Luxemburg hatten. (Über DVB-S gab es ja auch nur ein Schwarzbild). Man hatte sich aber vor der WM mit ARD und ZDF geeinigt. (Wie genau ist mir nicht bekannt) Ansonsten wird hier aber genau das gleiche Programm weiterverbreitet wie man es über Sat empfängt.

Es ist halt so dass die Anstalten den Vertrag mit dem Rechtehändler einhalten müssen (Luxemburg war hier nicht dabei), ob der Händler die Rechte für einen bestimmten Markt verkauft oder überhaupt anbietet ist ja dessen Problem. Hätten ARD und ZDF in diesem Falle nichts unternommen, hätte kein Hahn danach gekräht. Die RTBF oder France Télévision erwerben die Rechte für Luxemburg ja wohl auch kaum mit, trotzdem werden die Programme weiterverbreitet und niemand sagt etwas. Das zeigt ja wiederum dass der Markt als unwichtig angesehen wird.

von Gilles - am 20.02.2006 12:47
Zitat

Echt RTL hat diese Frequenz analog für die Verbreitung eines eigenproduzierten Programmes genutzt. Nun will RTL über DVB-T Fremdprogramme (ARD, TF1 etc. wie sie im Pressebericht erwähnt sind) verschlüsselt als Pay-Tv verbreiten. Und da gibt es keine Neuausschreibung ?

Das ist so nicht richtig. Dass das Pay-TV Paket über DVB-T verbreitet werden soll steht nicht im Artikel. Ich werden den Artikel diese Woche noch scannen und online setzen. Das mit dem Protektionismus stimmt allerdings. Man braucht sich ja nur anschauen wieviel TV Frequenzen und wieviel High-Power Radio Frequenzen in Hand von RTL sind. (TV: 6 von 6, UKW: 4 von 6, LW/MW/SW 4 von 4)

Zitat

Wissen EU Wettbewerbskommissare nicht wo Luxemburg liegt ?

Solange es keinen stört... Die einzigen die daran was ändern könnten wären die grossen ausländischen Medienunternehmen. Die haben allerdings kein Interesse an dem kleinen Markt. Die EU-Medienkommissarin ist überigens Luxemburgerin. ( sehr zu Freude der RTL Group ;-) )


von Gilles - am 20.02.2006 12:59
Hatte auch diesen Artikel in Télécran gelesen, der zwar Neues über die Planungen von RTL bzw. Broadcasting Center Europe enthält, aber in manchen Punkten den Luxemburgern Sachen vorgaukelt, die so einfach nicht stimmen (habe das dem Autor per e-mail mitgeteilt, bislang aber keine Reaktion bekommen).
In der Reportage steht i.etwa zu lesen, dass man in Lux. ab Einführung von DVB-T quasi in jedem Fall zur Kasse gebeten werden soll. Begründet mit u.a., dass "das Szenario der beschränkten Zuschauerklientel technisch überhaupt kein Problem" sei, da man bei Digital-TV das Sendegebiet "auf wenige km genau" definieren könne – sprich es wird dem fernsehenden Volk vorgegaukelt, der Eigenempfang von ausländischen Sendern würde bald unmöglich. Wer's glaubt ...
RTL wittert wahrscheinlich nur ein Geschäft, denn auch künftig werden die (dann digitalen) Wellen von Haardtkopf, Teufelskopf, Perl, Léglise u.s.w. nicht an den Landesgrenzen Halt machen; im DAB-Bereich tun sie das ja auch nicht (empfange dort 12 Programme).
Terranusl hat Recht: Lux. ist hoch verkabelt (laut Télécran 81,4% der Haushalte), und für die Kabelkunden (das gibt selbst Autor J. Kuttler zu) wird sich quasi nichts ändern - abgesehen von evtl. Verschlüsselungen bzw. Autorenrechten. Fir wat also déi Panik?


von radJochen - am 23.02.2006 00:04
So hier nun wie versprochen der Artikel aus dem Télécran.
Editorial (Jean hat das ja schon abgetippt)
Arikel:
Seite 1
Seite 2
Seite 3
Seite 4
Seite 5
Interview mit dem Kommunikationsminister:
Seite 1
Seite 2





von Gilles - am 23.02.2006 13:20
Zitat
JeanB
So wie von BCE angem.C 24 RTL TVI, CLUB RTL, PLUG TV,RTL 4-5-7
Kannst Du denn auch mal die Sendeparameter prüfen? Und ist eigentlich was über die Polarisation und die Sendeleistung bekannt?

Zitat
JeanB
(Luxbg Stadt noch immer on air C7 M6 , C 41 Club RTL - PLUG TV. RTL Radio Lëtzebuerg- Bel RTL.: 21:41 )
Ah, PlugTV auf Kanal 41? Bisher hatte ich da irgendwie die Angabe, dass da zwei mal Club RTL liefe. Kannst Du auch mal bei Kanal 7 und Kanal 41 nach den Parametern kucken, ob die hier auf der Seite noch stimmen?

Zitat
JeanB
In L- Stadt ist
der K 49 RTL4 on air 22:40
Immer noch auf Sendung? Kannst Du mal beobachten, wann der abgeschaltet wird.

von Brubacker - am 05.04.2006 00:04
Auf der Website von RTL ist jetzt auch inzw. was zur Umstellung Anfang September zu lesen:
http://www.rtl.lu/cms/tele/digitaltv/

Dort ist auch die folgende Übersicht zu finden:
Zitat

Folgende Programme werden digital zu empfangen sein:

* RTL Télé Lëtzebuerg (Kanal 7 / Kanal 41)
* den 2ten RTL (K7 / K41)
* M6 (K7)
* RTL TVI (K24)
* CLUB RTL (K24)
* PLUG TV (K24)
* RTL4 (K24)
* RTL5 (K24)
* RTL7 (K24)
Ich denke, Kanal 41 ist hier falsch und es ist Kanal 27 gemeint. Oder soll das der derzeitige Zustand sein und auf Kanal 41 läuft derzeit das, was auf Kanal 27 kommen wird?

Außerdem hatte ich mir Anfang Juni als ich mal kurz in Luxemburg war, dort natürlich den legendären Télécran gekauft und dort war damals auch was zur DVB-T-Umstellung drin. Es wurde dort die folgende Programmaufteilung ab dem 31. Oktober genannt:
Zitat

Kanal 7: M6 und weitere französische Programme, die noch nicht definiert sind
Kanal 24: RTL TVI, Club RTL, Plug TV, RTL 4, RTL5, RTL7
Kanal 21: RTL 9 (analog)
Kanal 27: RTL Télé Lëtzebuerg, „den 2ten RTL“ und eventuell weitere luxemburgsiche Programme
Kanal 48: wird nur zu DVB-T-Testzwecken verwendet
Weiters steht im dem Artikel auch nur, dass eben Anfang September Kanal 27 digitalisiert wird und bis Ende Oktober dort parallel die beiden RTLs kommen, dass in MPEG-2 gesendet werde und das man den anderen luxemburgischen Sendern »(.dok, TTV, Uelzechtkanal, Noordlicht TV etc.)« angeboten habe, auch auf Kanal 27 zu kommen, eine Reaktion aber noch ausstehe.

Interessant auch, dass hier auf einmal ein »Kanal 48« auftaucht. Ist das wieder ein neuer oder wird da nur der bekannte Test-41er gemeint sein?

von Brubacker - am 30.07.2006 03:06
Zitat
Gilles
Kanal 48 soll wohl Kanal 49 sein, auf dem analog RTL4 ausgestrahlt wurde.
Ah, OK. Das kann natürlich sein. Aber den Test-Kanal 41 hat's ja auch noch ...

Zitat
JeanB
Hallo Gilles, vom Kirchberg K49 aus wird RTL4 (analog) noch immer übertragen.
Wie? Ich dachte, der sei längst abgeschaltet? :eek: :eek: :eek:
Ach du Scheiße ... Sendet am Ende der Hosinger 21 von RTL 5 gar auch noch?

Zitat
JeanB
Auf dem K41 DVB-T ist nur mehr RTL Letzebuerg mit Txt übertragen so wie Radio Letzebuerg und BelRTL (nicht mehr dabei club-RTL, plug-TV ).
Ah, schön, dass zu dem Kanal mal Infos kommen. Da ist jetzt also auch noch Télé Lëtzebuerg drauf? Das passt dann ja zu den BCE-Angaben, wenngleich die auch noch vom 2ten RTL sprechen. Dass Club und Plug fort sind ist fast logisch, da die ja jetzt auf'm 24er sind.

Da Du ja anscheinend die luxemburgischen DVB-T-Bouquets alle reinbekommst: Könntest Du bitte, bitte mal alle technischen Daten und Programmbelegungen posten, damit die Listen hier auf der Seite endlich wieder aktuell und richtig sind?

Zitat
CBS
Viel neue Programme sind es aber dann nicht. M6 wird doch auch per französischem TNT verbreitet werden, oder? Ist die Abstrahlung eigentlich uncodiert?
Also eigentlich sollten die Luxemburger Sender alle unverschlüsselt sein. Ich hab bisher nix gegenteiliges gehört.

von Brubacker - am 30.07.2006 14:55
Brubacker:
Zitat

Da Du ja anscheinend die luxemburgischen DVB-T-Bouquets alle reinbekommst: Könntest Du bitte, bitte mal alle technischen Daten und Programmbelegungen posten, damit die Listen hier auf der Seite endlich wieder aktuell und richtig sind?


Hier sind sie :

Kanal 24 , Frequenz : 498.0MHz - Largeur de bande : 8 MHz - Modulation : QAM 64 - Taux de correction code : 2/3 - Intervalle de protection : 1/16 - Mode transmission : 8k - Offset : 0 - Taux de compression : 23.42 MBit/s

Kanal 7, Frequenz : 191.500 MHz - Largeur de bande :7 MHz - Modulation : QAM 16 -Taux de correction code : 2/3 - Intervalle de protection : 1/8 - Mode transmission : 8k - Offset : 0 - Taux de compression : 12.90 MBit/s

Kanal 41, Frequenz : 634.0 MHz - Largeur de bande : 8 MHz - Modulation : QAM 16 - Taux de correction code : 2/3 - Intervalle de protection : 1/8 - Mode transmission : 8k - Offset :0 - Taux de compression : 14.75 MBit/s


von jb luxbg - am 30.07.2006 22:16
Zitat
JeanB
Hier sind sie :

Kanal 24 , Frequenz : 498.0MHz - Largeur de bande : 8 MHz - Modulation : QAM 64 - Taux de correction code : 2/3 - Intervalle de protection : 1/16 - Mode transmission : 8k - Offset : 0 - Taux de compression : 23.42 MBit/s

Kanal 7, Frequenz : 191.500 MHz - Largeur de bande :7 MHz - Modulation : QAM 16 -Taux de correction code : 2/3 - Intervalle de protection : 1/8 - Mode transmission : 8k - Offset : 0 - Taux de compression : 12.90 MBit/s

Kanal 41, Frequenz : 634.0 MHz - Largeur de bande : 8 MHz - Modulation : QAM 16 - Taux de correction code : 2/3 - Intervalle de protection : 1/8 - Mode transmission : 8k - Offset :0 - Taux de compression : 14.75 MBit/s
Ah! Vielen, vielen Dank!
Jetzt stimmt das also endlich mal wieder.

Wenn Du auf http://people.freenet.de/davidbeyer/Luxemburg.htm noch irgendwas siehst was nicht stimmt, bitte Bescheid sagen. Danke.

von Brubacker - am 30.07.2006 23:41
Zitat
TerranusI
ahh interessant, Schutzintervall auch wieder 1/16. Damit holt man bei Einzelsendern ne Menge Nettorate raus. Leider machen die Deutschen ja sowas nicht, weil alles schön einheitlich sein muss.

Das hat mit einheitlich nichts zu tun.
Dreht man das Guardintervall herunter, gewinnt man zwar Datenrate, verliert aber Störsicherheit.
Und da liegt der Hase im Pfeffer.
In DL wurde DVB-T als 'Überallfernsehen' vermarktet, mit der Maßgabe 'Zimmerantenne reicht'.
Und das über einen grossen Bereich rund um den Sender herum.
Schaut man sich die Versorgungskarten an, sieht man einen heftigen Unterschied zwischen Portabel- und Dachantennenbetrieb.
Die Karten auf Ueberallfernsehen.de zeigen auch einen entsprechenden Unterschied, es sieht im Verhältnis dennoch merklich besser aus.


von Nohab - am 02.09.2006 14:17
Kann ess nur auf FR schreiben.

Il y a quelques années... lorsque RTL se trouvait encore à la Villa Louvigny (à présent je peut le dire) je pouvais y rentrer sans devoir donner justificatif de ma visite car tous les portiers me connaissaient ceci grâce au responsable technique des bâtiments qui était président durant de nombreuses années d'une association de bénévoles à Luxembourg desquels je faisais partie et dont j'étais le bras droit (le siège est à Genève pour ne pas la citer.) Tout ceci pour vous dire que j'ai cette semaine rencontré un ancien collaborateur de RTL qui m'a fait part qu' une exposition était ouverte au public dans le cadre de " 50 Ans Télé Luxembourg " (mais non rendue publique) et qui pouvait être visitée au siège du Kirchberg. Cet ancien employé de RTL a participé activement au film qui fut diffusé lors ( archives) des : 50 ans de Télé Luxembourg (film visible également sur Astra). Cette info pour tous ceux qui seraient intéressés.
Merçi à celui (celle) qui aura l'amabilité d'effectuer la traduction du présent texte en allemand. A tous bonne nuit.

von jb luxbg - am 15.09.2006 22:46
Das macht der Google-Übersetzer draus:
Zitat

Vor einigen Jahren… wenn RTL sich noch an der Louvigny-Villa befand (jetzt kann ich es sagen) ich dahin zurückkehren konnten, ohne Beleg meines Besuchs geben zu müssen, denn alle Pförtner kannten mir dies dank dem technischen Verantwortlichen für die Gebäude, der dauernder Präsident zahlreicher Jahre eine Assoziation von freiwilligen Helfern in Luxemburg war, zu denen ich gehörte, und von dem ich der gerade Arm war (der Sitz ist in Genf, um nicht es zu zitieren.) all dies, um Ihnen zu sagen, daß ich diese Woche einem ehemaligen RTL-Mitarbeiter begegnet seien, der mir mitgeteilt hat, daß eine Ausstellung eröffnet um die öffentlichkeit im Rahmen von „50 Jahren Teleluxemburg“ war (aber nicht veröffentlicht) und das am Sitz des Kirchbergs besucht werden konnte. Dieser ehemalige RTL-Angestellte hat aktiv am Film teilgenommen, der lors verbreitet wurde (Archive) von: 50 Jahre Teleluxemburg (sichtbarer Film ebenfalls auf Astra). Dieses info für all jene, die sich interessieren würden. Merçi an jenem (jene), der die Liebenswürdigkeit haben wird, die übersetzung des vorliegenden Textes auf deutsch durchzuführen. AN allem gut es schadet.

Naja, der letzte Satz macht deutlich, Französisch ist inherent inkompatibel mit maschineller Übersetzung. "A tous bonne nuit." würde ich wohl gefühlsmässig mit "Allen eine gute Nacht." übersetzen.


von Nohab - am 16.09.2006 07:51
Zitat
Analog-Freak
JeanB:

http://people.freenet.de/davidbeyer/Luxemburg.htm
Da habe ich schon nachgeschaut, ist aber nicht mehr ganz aktuell RTL4 und RTL5 sowie DVB-T auf K41 sind dort noch gelistet. Daher die Nachfrage.
So, jetzt ist es endlich wieder aktuell. :)

Aber bitte nochmals um Bestätigung:
Habe ich es richtig verstanden, dass jetzt auch Kanal 49 mit RTL4 und Kanal 21 mit RTL5 auch abgeschaltet sind? Ich habe sie, da ich es so verstanden hab, jetzt jedenfalls mal entfernt.

Und die mit dem Test-Bouquet auf Kanal 41 abgeschalteten Radiosender RTL Radio Lëtzebuerg und Bel RTL sind auch nirgends sonst dafür neu aufgetaucht?

von Brubacker - am 22.10.2006 23:56
Zitat
Marcus.
Sind nach RCC06 noch andere Kanäle in Luxemburg vorgesehen ?


Direkt kann ich nciht drauf antworten, aber ich gehe davon aus, und da bin cih nciht der Einzige, dass man parallel mit dem DVB-T Start in Lothringen auch den Kanal 21 wo zur Zeit RTL9 in Secam ausgestrahlt wird digitalisieren wird.
RTL9 wird in der Region gerne geguckt und fast alle Häuser haben eine Antenne für den Empfang von RTl9 . Man wird diesen Leuten kaum zumuten, z.B. eine VHF Antenne zu installieren, oder die vorhandene Canal+ Antenne für teuer Geld drehen zu lassen. Dafür wäre der Zuschauerverlust zu groß.

Ich würde mal vorsichtig schätzen, dass dann zu RTL9 weitere Sender der RTL group / AB Group Gruppe dazukommen. Aber - abwarten und sehen was nach dem Umstieg in Lothringen passiert

von Felix 99 - am 07.09.2007 20:27
Presseschau:
Zitat

Luxe TV im Südwesten per DVB-T
Luxe TV, der Spartensender rund um Luxusgüter, wird bald in Luxemburg und Teilen Deutschlands auch terrestrisch per DVB-T ausgestrahlt. Wie der Sender bekannt gab, habe man Kapazität bei der CLT in Luxemburg angemietet. Die Ausstrahlung soll über den legendären Kanal 7 (früher: RTL plus) am Standort Dudelange, der inzwischen digitalisiert wurde, erfolgen. Ein Empfang ist darüber per Dachantenne auch in Teilen von Rheinland-Pfalz und dem Saarland möglich. Luxe TV ist mit einem SD- und einem HD-Programm auch über diverse Satelliten zu empfangen. Gesendet wird unter anderem mit einem deutschen Tonkanal. Ob über DVB-T nur die französische Tonversion ausgestrahlt wird, ist noch offen. www.luxe.tv


Di, 30. Okt 2007

http://www.satnews.de/mlesen.php?id=a9aebca00b1a53d6aa7b0be1a96097c5

von mor_ - am 30.10.2007 08:20
Hat das Programm schon mal jemand auf DVB-T gesehen? Wie ist denn da die Bildqualität? Genauso grausam wie über ASTRA? Ich hab mir nämlich gerade mal die SD Version von Luxe-TV angeschaut und dachte ich seh nicht recht. Man sieht zwar das das Ausgangsmaterial excellent ist, kräftige natürliche Farben, kein Rauschen oder Zittern und sehr hoher Kontrastumfang, aber das Herunterrechnen der Auflösung ist derart schlecht das es garkeine schrägen Kanten gibt. Treppenstufen so weit das Auge blickt und wegen der auf 3,1MBit festgenagelten Datenrate verblockt das Bild sehr schnell mal. Vor allem bei Aufnahmen mit vielen Details kann man oft kaum noch was erkennen. Der Ton hat mich aber positiv überrascht. Trotz der 128kbps klingt dieser noch nicht mal so schlecht. Jedenfalls besser als RTL und Co. mit ihren 192kbps. Irgendwie wirkt die SD Version von Luxe-TV wie ein "Heißmacher" auf die HDTV Version. Ich warte nur noch auf die Werbung "Luxe-TV in guter Qualität über ASTRA HDTV." :rolleyes:

von Spacelab - am 07.11.2007 09:46
Zitat
Wiesbadener
Ist zwar ein Gerücht, aber ich habe gehört, dass RTL dort heftig interveniert hat und bloß keine deutschsprachige Töne über luxemburgische DVB-T-Sender kommen sollen, damit die Verbreitungswege Satellit und Kabel, auch in Hinblick auf eine mögliche Grundverschlüsselung, nicht beeinträchtigt werden. Könnte auch Grundlage für den Vertrag von Luxe.TV sein, dass eben NICHT in Deutsch gesendet werden soll.

Habe erst heute fetgestellt das Luxe. TV Luxembourg auch in deutsch übertragen wird. Drei sprache sind zwar angegeben : Francais- German- English.Auf dem angegebene English wird aber Fr. übertragen. Momentant (19:30) lauft Euronews. Von 20:00 bis 20:15 war Luxe News mit nachrichten aus Loth. -Luxbg.? Danach bis 20:30 werbung aus Luxbg.

von jb luxbg - am 22.12.2007 19:48
DVB-T am 21. 7. 2010




RTL Frankreich: K7 (191,5 MHz)

Multiplex-Datenrate: 12901958 bps

Dienste:

Name TV/Radio Provider Video-Datenrate Sprache:Audio-Datenrate
Mbps kbps
M6 TV BCE 3,18 Mbps (MPEG-2) n.v.:192 (MP2)
LUXE.TV Luxembourg TV DVL.TV 4,32 Mbps (MPEG-2) fre:160; ger: 128; eng: 128 (MP2)
RTL-8 TV BCE 3,19 Mbps (MPEG-2) dut:192 (MP2)
RTL Radio BCE n.v.:128 (MP2)
Null-Packet: 0,86 Mbps



RTL Luxembourg: K27 (522 MHz)

Multiplex-Datenrate: 23418682 bps

Dienste:

Name TV/Radio Provider Video-Datenrate Sprache:Audio-Datenrate
Mbps kbps
RTL TeleLetz TV BCE 6,14 Mbps (MPEG-2) ltz: 256 (MP2)
2 ten RTL TV BCE 3,79 Mbps (MPEG-2) ltz: 256 (MP2)
TeleLetz HD TV n.v. 10,64 Mbps (H.264) n.v.:192 (MP2)
Null-Packet: 1,74 Mbps


Die Daten für RTL Bel/NL reiche ich später nach.

von Ingo-GL - am 22.07.2010 20:18
Der Vollständigkeit halber auch noch die Daten für den Belgien-Niederlande-Mux:

RTL Bel/NL: K24 (498 MHz)

Multiplex-Datenrate: 23418688 bps

Dienste:
Name TV/Radio Provider Video-Datenrate Sprache:Audio-Datenrate
Mbps kbps
RTL-TVI TV BCE 3,28 Mbps (MPEG-2) fra: 128 (MP2)
club-RTL TV BCE 3,28 Mbps (MPEG-2) fra: 128 (MP2)
plug-TV TV BCE 3,28 Mbps (MPEG-2) fra: 128 (MP2)
RTL-4 TV BCE 3,28 Mbps (MPEG-2) dut: 128 (MP2)
RTL-5 TV BCE 3,28 Mbps (MPEG-2) dut: 128 (MP2)
RTL-7 TV BCE 2.87 Mbps (MPEG-2) dut: 128 (MP2)
Null-Packet: 1,63 Mbps


Die Ursache für den Absturz des Video-Decoders beim Lesen des H.264 ist geklärt. Ich habe TSReaderLite für das Einlesen der Serviceinformationen genutzt. Diese Version unterstützt H.264 aber nicht. Eine Lizenz für die kommerzielle TSReader-Version (Standard) habe ich zwar auch, aber es gibt ein Problem beim Downloaden der Updates: Das Passwort wurde nicht akzeptiert. Ich hoffe mal, ein E-Mail an Cool.stf bringt den Fortschritt.

von Ingo-GL - am 26.07.2010 18:51
Neues von der ITU-R:

BR IFIC Nº 2676, Special Section GE06/52, Date: 24.08.2010
International Frequency Information Circular (Terrestrial Services)

Nach der Analogabschaltung: Luxemburg plant SFN auf K 21.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 13 14 15 16
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
110076588 LUX 474 21 SFN_ECHTERNACH_AS_21 LUX ADD ECHTERNACH GT1 2 - 30 BEL,D,F,HOL,SUI -
110076586 LUX 474 21 SFN_ETTELBRUCK_AS_21 LUX ADD ETTELBRUCK GT1 2 - 30 BEL,D,F,HOL,SUI -
110076583 LUX 474 21 SFN_HOSINGEN_AS_21 LUX ADD HOSINGEN GT1 2 - 45 BEL,D,F,HOL,SUI -
110076585 LUX 474 21 SFN_JARDIN_AS_21 LUX ADD JARDIN NAPOLEON GT1 2 - 37 BEL,D,F,HOL,SUI -
110076589 LUX 474 21 SFN_JUNGLINST_AS_21 LUX ADD JUNGLINSTER GT1 2 - 30 BEL,D,F,HOL,SUI -
110076587 LUX 474 21 SFN_SENNING_AS_21 LUX ADD SENNINGERBERG GT1 2 - 30 BEL,D,F,HOL,SUI -
110076584 LUX 474 21 SFN_STADTBREDIMUS_21 LUX ADD STADTBREDIMUS GT1 2 - 37 BEL,D,F,HOL,SUI -
110076579 LUX 474 21 LUX_DVB_AS_21 LUX MODIFY DUDELANGE GT1 1 53 - -
110076580 LUX 498 24 LUX_DVB_AS_24 LUX MODIFY DUDELANGE GT1 1 46 - -
110076581 LUX 522 27 LUX_DVB_AS_27 LUX MODIFY DUDELANGE GT1 1 53 - -
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
1 -- BR identification number
2 B ITU symbol for the administration responsible for the submission
3 1a Assigned frequency
4 Frequency block/Channel number
5 Unique identification code given by the administration for the assignment/allotment (AdminRefId)
6 4b ITU symbol for the geographical area
7 Intent
8 4a Name of the location of the transmitting station/allotment
9 Notice type
GS1 – Digital sound (T-DAB) broadcasting assignment
GS2 – Digital sound (T-DAB) broadcasting allotment
GT1 – Digital television (DVB-T) broadcasting assignment
GT2 – Digital television (DVB-T) broadcasting allotment
G02 - Analogue television broadcasting assignment
10 Plan entry code
11 Unique identification code for the associated allotment
12 Allotment reference network (RN1-RN6)
13 8BH Maximum effective radiated power of the horizontally polarized component in the horizontal plane (dBW)
14 8BV Maximum effective radiated power of the vertically polarized component in the horizontal plane (dBW)
15 ITU symbols of administrations considered to be affected
16 ITU symbol designating the administration with which coordination has been successfully completed,
as indicated by the administration responsible for the submission.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Details zu den Senderdaten sind nur in der Frequenzdatenbank zu finden (Passwort geschützt).
Da müssen wir auf die Senderdaten der BNetzA warten.

von Manfred Z - am 25.08.2010 15:55
Die K21-SFN-Senderstandorte der Liste von -ManfredZ- habe ich mir mal genauer angesehen:

144kW Dudelange (wie schon bei K27) auf der Südgrenze - trotz extremer Sendeleistung ohne spürbare Auswirkung vor Ort
032kW Hosingen im Norden auf der Ostgrenze als Idealstandort auch für die Eifel, aber der tiefe Grenzfluss wird nicht erreicht werden.
005kW Jardin Napoleon vermute ich in Luxemburg-Stadt, die in Tallage bisher schlecht versorgt war.
005kW Stadtbredimus kommt sehr gut ins Moseltal (als Ostgrenze), das aber auch bisher bereits speziell am deutschen Ufer von Dudelange erstaunlich gut versorgt wurde.

Folgende Sender mit nur 001kW:
Junglinster als RTL-Stammplatz etwa zwischen Hauptstadt und Trier versorgt aus günstiger Lage sicher den Südosten ausreichend.
Sennigerberg wird den Flughafen, den Golfplatz, die Autobahn und Teile der Hauptstadt erreichen.
Ettelbruck strahlt günstig in die vielen Seitentäler.
Echternach kommt gut ins Tal des Grenzflusses "Sauer" und bis ins nähere deutsche Grenzland.

Aber:

Habe ich eigentlich irgendwo überlesen, welche Programme auf K21 gesendet werden sollen?
Richtstrahlungen sind auch noch nicht raus.
Und - die belgische Grenze wird bisher absolut gemieden...



von Karl Kaiser - am 25.08.2010 18:39
Danke, ManfredZ.

... und für die zur Zeit genutzten Kanäle gilt (mit Halb-Distanz ab Hosingen):

K21 - Münster(118km) - Heidelberg/Würzberg(105km)

Die anderen Kanäle wären in Hosingen wegen NL kaum realisierbar:
K24 - NL-Heerlen-SFN(047km) - Angelburg(091km)
K27 - NL-Eys-SFN-DVB-H(047km) - Nordhelle/Hochsauerland(098km)

K21 Bärbelkreuz hätte nur etwa 25km Halb-Distanz. Und Aachen etwa wie Heerlen nur 45km.

Und bei K21 nehmen die Sendeleistungen der neuen Standorte ab Dudelange sichtlich in Stufen nach Norden ab. Nur Hosingen ist im Norden wieder sehr stark -das riecht jetzt schon nach starken Einzügen bei der Realisierung...

von Karl Kaiser - am 25.08.2010 22:02
Zitat
einer_aus_bruehl
Wie sieht es aus mit dem Empfang luxemburgischen Fernsehens in NRW?


Am höchsten Punkt in der Südwest-Ecke von NRW, also auf dem Aussichtsturm "Weißer Stein" (690+30=720mNN) nicht weit vom Sender Bärbelkreuz gingen alle Kanäle aus Dudelange damals mit dem ct-Dipol - aber irgendwann später nicht mal (bzw nicht brauchbar) mit einer 43-Elemente-Richtantenne.

Wenn demnächst Metz-Luttange aufrüsten wird, erwarte ich hier gute Ergebnisse - zumal dieser Standort knapp außerhalb der Teileinzüge liegt. Komischerweise gehen aber Genk, Lüttich und Heerlen-SFN hier nicht, obwohl es im ungünstigeren Monschau-Höfen trotz Hohem Venn und gleicher Ausrichtung überhaupt kein Problem mit Hilfsantennen ist. Heerlen wird am "Weißer Stein" volle Kanne vom Feldberg/Taunus aus 150km unterdrückt.

Aber wie -Marcus.- und -ManfredZ- bereits klargemacht haben - von unserem Idealsender Hosingen wird keine Hoffnung gesendet werden...

von Karl Kaiser - am 26.08.2010 16:15
Zitat
Karl Kaiser
Aaaahhh - der ist das. Direkt da habe ich vor Jahren mal Pause gemacht und die Aussicht genossen, als ich zum Sender Vlessart wollte.

Die Aussicht ist schon atemberaubend. Da sieht man vom Boden aus mit bloßem Auge bis nach Belgien und sogar nach Frankreich. Ich war vor kurzem noch einmal da und habe ein GSM Scan gemacht. Da empfängt man 10 verschiedene Netzbetreiber...

Zitat
Karl Kaiser
Belgien wird doch nicht verschont - von welchen Programmen denn nun eigentlich?

Ja das ist die Frage. Ich war auch etwas überrascht als ich das hier gelesen habe. Es war einmal ein SFN im Gespräch für die nationalen Programme, aber ich hätte eigentlich mit K27 und deutlich weniger Sender gerrechnet. In Luxemburg spielt DVB-T neben dem Kabel- und Satellitenempfang fast überhaupt keine Rolle. Ich kann mir daher auch nicht vorstellen, dass RTL so ein kostenintensives Netz betreiben wird.

von Gilles - am 26.08.2010 16:52
Der absolute Südstandort Dudelange ist an sich ideal gewählt, um das nach Norden ansteigende Land zu bedienen und dabei den bevölkerungsreichen und "breiteren" Süden zu bevorzugen. Dabei schneidet natürlich das nahe Frankreich besser ab als das zerklüfftete Inland mit traumhafter Landschaft - auch unter diesem Aspekt ähnelt es der Schweiz.

Aber in der Praxis reichen selbst die (angeblichen) 144kW aus Dudelange nicht, um nur in 80km auf 560mNN die absolute Nordspitze zu versorgen - von den tieferen, besiedelten Gebieten ganz zu schweigen.

Hier besteht zwar prinzipiell sogar Sichtverbindung, die aber durch Bewaldungen am nahen Horizont knapp zunichte gemacht werden. Getestet hatte ich mit meiner 43er-Richtantenne auf dem obersten Parkdeck eines nagelneuen Einkaufszentrum direkt an der belgischen Grenze und unweit davon am Wasserturm Burgplatz. Nichts zu machen.

In Deutschland gelang der Empfang am "Weißer Stein" nur gelegentlich - aber im Raum Daun und besonders Nürburg ordentlich - an der Nürburg perfekt mit Hilfsantennen. Hier stören dann aber schon wieder Nordhelle und Angelburg, soweit keine Ausblendung möglich ist.





von Karl Kaiser - am 27.08.2010 12:37
Zitat
Gilles
Jein, vom Napoleonsgaard versorgt man problemlos den ganzen Westen des Landes. Dieser Standort ist optimal, da sehr exponiert.


Dieses irre Panoramafoto vom Napoleonsgaard hat es in sich - bei starkem Zoom kann man die Sender Hosingen und Vlessart gut erkennen.
Vom nahen Wald ganz rechts im Bild weiter nach links am Kirchturm vorbei steht in etwa 30km der Sender Hosingen in voller 300m-Höhe.
Und "unten links unterhalb der Korona der Sonne auf etwa 260° West" ist in 18km der Sender Vlessart in voller Höhe im Gegenlicht zu sehen.
Der Sender Dudelange in etwa 47km liegt hinter dem Wald am linken Bildrand.



von Karl Kaiser - am 27.08.2010 14:44
Im DF-Forum weiß man mehr:
"Ab 1. Februar wird über den Kanal 21 ein neues Bouquet abgestrahlt. Es soll im Gleichwellenbetrieb mit Hosingen starten und die französischsprachigen Kanäle nach Lothringen und Belgien senden. Auf Kanal 24 sollen dann nur noch die niederländischsprachigen Kanäle Richtung Belgien/Niederlande senden."

K21 (SFN)
RTL TVI
Club RTL
PlugTV
M6 (von K7 ?)

K24
RTL 4
RTL 5
RTL 7
RTL8 (von K7 ?)

K27
RTL Télé Lëtzebuerg
Den 2ten RTL
LUXE.TV (von K7 ?)

So könnte es dann vielleicht aussehen.


von Karl Kaiser - am 22.01.2011 09:29
Zitat

Im DF-Forum weiß man mehr:
"Ab 1. Februar wird über den Kanal 21 ein neues Bouquet abgestrahlt. Es soll im Gleichwellenbetrieb mit Hosingen starten und die französischsprachigen Kanäle nach Lothringen und Belgien senden. Auf Kanal 24 sollen dann nur noch die niederländischsprachigen Kanäle Richtung Belgien/Niederlande senden."


Heute am 1. Februar war vom SFN (zumindest über Hosingen mit 32kW in Richtung Salm) noch Nichts zu spüren.
K21-Dudelange sendet erwartungsgemäß stramm nach Süden - nur punktueller Empfang mit Richtantenne in der Eifel.
Ganz im Gegensatz zu K24/K27 vom selben Sender, die in Salm mit Minimagnetfußantenne reinkommen.
Auf K07 wurde heute wegen Überreichweiten nur Bayern bestens empfangen - wie auch K28/40 um 400km. Und K46.

Weder das SFN noch die irgendeine Programmverteilung sind also "pünktlich zum Spekulationstermin" auf Sendung gegangen.

von Karl Kaiser - am 01.02.2011 18:28
In einem französischen Forum wird der 1. Februar durchaus als korrektes Datum angesehen:
"Vom 1. Februar ... de quelle année ? welchem Jahr? Ou de quel siècle ? Oder was Jahrhunderts? :mrgreen::lol::lol:"
(Google-Übersetzung)

Im gleichen Forum wird die Informationsverweigerung der Veranstalter gleich seitenweise beklagt.

Zum K21 aus Dudelange gibt es mehrere Empfangsberichte aus über 100km mit Vollpegel.
Das SFN scheint aber noch nicht aufgeschaltet zu sein. Das Schutzintervall hat nun übliche 1/4 - gegenüber 1/16 bei K24 und K27.
K21 konnte trotz strammer Richtstrahlung Süd aber in der Eifel punktuell in 88km gesehen und in 120km eingelesen werden.






von Karl Kaiser - am 18.02.2011 10:01
Zitat
lahr16
Konnte jemand den K21 ... ? Standort: 77933 Lahr Hanglage - quasi freie Sicht


K21 Dudelange ist auch seit der Digitalisierung noch mit Vollpegel gut 100km in Nordfrankreich zu empfangen - wie bereits berichtet. Bisher laufen aber nur Trailer - abwechselnd von BCE und AIR.
Die Chancen in Lahr-Sulz (183km) lassen sich austesten, indem zunächst die "Pegelstände" (auch ohne Log oder Bildaufbau) der möglichen Störer Mulhouse (074km) und Heidelberg (138km) durch Peilung erfasst werden.

Dazu das Maximum des Senders Kaiserstuhl einrichten und dann den K21-Pegel vom Sender Mulhouse aus exakt gleicher Richtung messen. Dieser Störer dürfte aber durch den Kaiserstuhl komplett ausgeblendet sein.
Dann das gleiche Verfahren auf den Störer Heidelberg-Königstuhl anwenden, der exakt vom Fremersberg mit Sender Baden-Baden abgeschirmt wird.

K21 Dudelange ist leicht südlich vom Sender Strasbourg-Nordheim zu erpeilen. Die geschützte Bucht von Lahr erhöht die Chancen auf Empfang gegenüber der weiteren Umgebung ganz erheblich.
Hoch auf dem Brandenkopf würde bereits wieder K22 vom Raichberg und Feldberg/Taunus stören können - wie selbstverständlich auch K22 aus dem nahen Elsass...

Nachtrag - aber ob sich die vielen Füllsender mit bis zu 20W beherrschen lassen???

21 Lapoutroie (Le Cras) H 5
21 Kaysersberg (Kientzheim) H 20
21 Orbey 1 (Le Chat Noir) H 4,5
21 Zimmerbach (La Fecht) V 0,55
21 Munster 1 (Haut Solberg) H 6
21 Guebwiller (Schweighouse) H 6
21 Oderen (Thalhorn) H 3,2
21 Ranspach (Nord-Ouest de Mitzach) H 0,5
21 Saint-Amarin (Hochberg) H 14
21 Bitschwiller-lès-Thann (Grundel) H 9
21 Masevaux (Sprickelsberg) H 7
21 Altkirch (La Cimenterie) H 0,5
21 Hirsingue (Baumgartenholz) H 17

Quelle: ukwtv.de

von Karl Kaiser - am 20.02.2011 14:55
Zitat
Karl Kaiser
Zum K21 aus Dudelange gibt es mehrere Empfangsberichte aus über 100km mit Vollpegel.
Das SFN scheint aber noch nicht aufgeschaltet zu sein. Das Schutzintervall hat nun übliche 1/4 - gegenüber 1/16 bei K24 und K27.
K21 konnte trotz strammer Richtstrahlung Süd aber in der Eifel punktuell in 88km gesehen und in 120km eingelesen werden.


(Der zitierte Vollpegelempfang in 100km bezieht sich allein auf Lothringen.)

Inzwischen ist K21 "air" (bisher "BCE") auch mit Hosingen im SFN aufgeschaltet.

Am 02.04.2011 konnte in Mohrweiler (4km nördlich von Kyllburg) auf 450mNN
durch gezielte Gebäudeabschattung die Senderrichtung (34km) sicher ermittelt werden.

3km östlich zwischen Steinborn und Kyllburgweiler klappte auch mobiler Empfang.
Kein Wunder bei freier Sicht auf drei Sender im K21-SFN.
Dudelange (mit Ausblendung Nord) ist 77km entfernt -
dazu bei identischer Peilung der Sender Echternach (nur 0,3kW-effektiv/1kW aus 31km).
Primär natürlich Hosingen aus 37km.

Südlich der Linie zu Daun ... Mayen (also etwa entlang der A48)
wird mit 32kW abgestrahlt - das entspricht etwa 10kW-effektiv.

Nördlich dieser Linie bis westlich Richtung Lüttich wird nur 1/100 abgestrahlt.
Laut ManfredZ wegen Koordinierung des Senders Bärbelkreuz (Aachen).

von Karl Kaiser - am 05.04.2011 07:07
Zitat
Kay B
... an dem UKW-Mast ... jetzt UHF-Antennen montiert worden sein.


Das betrifft wohl alle sieben neuen Sendestandorte (außer Dudelange) des K21-SFN.
Von Steinborn (jetzt auf 520mNN maximal) besteht vermutlich zu allen diesen Sendern sogar quasi Sichtverbindung.

Zitat
Karl Kaiser
Die K21-SFN-Senderstandorte der Liste von -ManfredZ- habe ich mir mal genauer angesehen:

144kW Dudelange ... auf der Südgrenze - trotz extremer Sendeleistung ohne spürbare Auswirkung [[i]wegen Ausblendung Nord - Im französischen Forum wird die volle Sendeleistung erst demnächst erwartet...[/i]]
032kW Hosingen im Norden auf der Ostgrenze als Idealstandort auch für die Eifel, aber der tiefe Grenzfluss wird nicht erreicht werden.
005kW Jardin Napoleon ... [[i]Korrektur nach Hinweis von -Gilles-: nahe Sender Vlessart/Belgien[/i]]
005kW Stadtbredimus kommt sehr gut ins Moseltal (als Ostgrenze), das aber auch bisher bereits speziell am deutschen Ufer von Dudelange erstaunlich gut versorgt wurde.

Folgende Sender mit nur 001kW:
Junglinster als RTL-Stammplatz etwa zwischen Hauptstadt und Trier versorgt aus günstiger Lage sicher den Südosten ausreichend.
Sennigerberg wird den Flughafen, den Golfplatz, die Autobahn und Teile der Hauptstadt erreichen.
Ettelbruck strahlt günstig in die vielen Seitentäler.
Echternach kommt gut ins Tal des Grenzflusses "Sauer" und bis ins nähere deutsche Grenzland.


Zitat teilweise aktualisiert. Die nominellen Sendeleistungen sind wegen der Parameter mit 0,33 zu multiplizieren, um die effektive Leistung zu erhalten.

von Karl Kaiser - am 05.04.2011 16:18
In einem anderen deutschen Forum wird ausführlich über Empfangsprobleme in und aus Luxemburg diskutiert:

Zitat
Ich war mit einem Hobbykollegen bei einem DVB-T Scan in der Eifel und da waren auch div. LX Muxe nicht einlesbar, was mich persönlich auch verwunderte, da der Empfangspegel eigentlich hoch genug war.


Zitat
Ich habe jetzt gefunden Kanal: 7,22,27,30,31,34,36,37,39,46,und 48. ...
WIESO nicht Kanal 24? Er war doch da? Gibt es in Dudelange eine technische Panne? Wird da überhaupt noch gesendet?
Ich wohne regio Echternach-Grevenmacher.



Hier fehlen also nicht nur K24, sondern auch der neue K21, der auch von Echternach mit 1kW sendet - dafür aber alle Kanäle aus Metz.
Die Probleme konnte ich heute oberhalb von Sefferweich auf 450mNN etwa 10km nördlich von Bitburg nicht feststellen.

K07-21-24-27 aus Dudelange in 73km (statt nur etwa 50km entsprechend "Zitat") wieder bester Empfang mit der "Mini-China-Antenne",
die seit meinen begeisterten Berichten urplötzlich ausverkauft war.
Angeblich ist diese 10-Euro-Antenne auch für VHF-H (also auch K07) ausgelegt, aber der Empfang war hier trotz höchstem Pegel etwas fragil -
ebenso mit der 12...16dB-UHF-Richtantenne, die auch heute nicht besser als die "Mini-China" empfing.

Besonders K21 war aber heute mit beiden Antennen sehr fragil, trotz Hosingen mit Direktverbindung in nur 30km -
und mit 32kW in genau gleicher Ausrichtung wie Mohrweiler und Steinborn nur wenige Kilometer östlich auf gleicher Höhe.
Vor eingen Tagen klappte dort sogar mobiler Empfang - wie bereits berichtet.

Ausgehend von den horizontalen Antennenschwenks ist das SFN vermutlich in Betrieb, aber Hosingen macht mich aktuell doch stutzig.

In gleicher Peilung wie Dudelange (mit Ausblendung Nord) liegen auch die 1kW-Funzeln von Junglinster und Sennigerberg.
Auf der Linie Metz-Luttange liegen auch Echternach mit 1kW in knapp 30km und weiter Stadtbredimus mit 5kW - alle Sender ohne topografische Abschattungen.

Metz-Luttange aus 88km wurde bei fast freier Verbindung unglaublich stramm wie ein Ortssender mit unverwüstlichem Signal empfangen -
hier reichte auf allen Kanälen sogar die Minimagnetfußantenne. Aber Nichts vom Feldberg/Taunus - zum absoluten Glück für Metz.

Dazu K46-30-48 von den Sendern Eifel, Haardtkopf und Saarburg (nebst Trier). K66-Vlessart aus 68km ist etwas abgeschattet daher etwas fragil.

Aber insgesamt ein wunderbarer Empfangsort - für stundenlanges Zappvergnügen durch die vielen Auslandskanäle...

-

Maximale Pegel mit DK DVB-T1778

%-Pegel mit Mini-China-(5V) im Vergleich zu Minimagnetfußantenne
kW-Angaben mit effektiver Leistung (mit Faktor für Parameter und Ausblendung)

+ Ortssenderqualität
X etwas fragil
Z sehr fragil

158% 141% 11kW 73km + K27 LUX/LUX
152% 098% 03kW 73km + K24 LUX/NL-RTL
150% 067% __kW 73km X K07 LUX/VHF !!! (mit Minimagnetfußantenne kein Empfang)
091% 058% __kW 73km Z K21 LUX/SFN-air (mit Minimagnetfußantenne kein Empfang)

154% 090% 25kW 88km + K36 METZ/R1-FRANCE 2...
154% 087% 20kW 88km + K34 METZ/R6-TF1...
152% 107% 16kW 88km + K22 METZ/R4-M6... (mit Minimagnetfußantenne erhöhter Pegel beim SFN)
148% 073% 16kW 88km + K39 METZ/R5-HD...
138% 085% 16kW 88km + K37 METZ/R2-GULLI... (eventuell wegen Kanalgleiche Würzberg/Odenwald?)
131% 089% ??kW 88km + K31 METZ/R3-C+... (10...16kW - knapp außerhalb der Westgrenze der Ausblendung Richtung Koblenz)

151% 076% 50kW 23km + K48 EIFEL-SFN-III
150% 087% 50kW 23km + K46 EIFEL-SFN-I
160% 116% 50kW 23km + K30 EIFEL-SFN-II (alle auch Haardtkopf 45km)

073% 023% 16kW 68km X K66 VLESSART/RTBF (Abschattung - mit Minimagnetfußantenne kein Empfang)

K42 SAAR - nur als Suchlaufstopp (wegen Hunsrück-Abschattung)

Korrektur zu K30 - 160 statt 060%

von Karl Kaiser - am 18.04.2011 00:01
Zitat
Karl Kaiser
Besonders K21 war aber heute mit beiden Antennen sehr fragil, trotz Hosingen mit Direktverbindung in nur 30km -
und mit 32kW in genau gleicher Ausrichtung wie Mohrweiler und Steinborn nur wenige Kilometer östlich auf gleicher Höhe.
Vor eingen Tagen klappte dort sogar mobiler Empfang - wie bereits berichtet.

Ausgehend von den horizontalen Antennenschwenks ist das SFN vermutlich in Betrieb, aber Hosingen macht mich aktuell doch stutzig.


Über einen Geländeschnitt bin ich dem Rätsel auf der Spur:
Die UHF-Antenne wird maximal auf halber Höhe am 300m-Mast in Hosingen montiert sein (bereits thematisiert von KayB).
Dadurch kommen die Signale mit 32kW in Mohrweiler auf 490mNN und Steinborn-Süd-Feld auf 470mNN noch ohne Abschattung an - also Mobilempfang.
Aber Sefferweich auf 450mNN ist in gut 10km bei Rollersdorf durch 520mNN topografisch abgeschattet - nur bei voller 300m-Masthöhe besteht "Sicht".

Freie Verbindung besteht aber zu fast allen 1...5kW-Funzeln (also nur etwa 300...1700W-effektiv):

73km Dudelange (mit Ausblendung Nord, aber freier Sicht)
57km Stadtbredimus (Peilung Luttange)
51km Jardin Napoleon (aber leicht abgeschattet - Peilung Vlessart)
50km Sennigerberg (Peilung Dudelange)
42km Junglinster (Peilung Dudelange)
39km Ettelbruck (Peilung ähnlich Vlessart)
30km Echternach (Peilung Luttange - hier auch mit einziger 380mNN-Abschattung)
30km Hosingen (siehe oben)

Das erklärt auch den weiten Horizontalschwenk der Empfangsantenne ohne besonderen Pegeleinbruch.
Das noch beste SFN-Signal kam aus Richtung Dudelange...Luttange.

von Karl Kaiser - am 18.04.2011 10:49
König KN-70 an DK DVB-T1778 auf 536mNN bei Muxerath (10km Grenze Luxemburg - 25km Bitburg)

158km Feldberg/Taunus (Kanalgleichen trotz 90° Peildifferenz und Polarisation von Metz überlagert.)
079km Metz-Luttange
059km Dudelange/Luxemburg
048km Vlessart/Belgien (ebenfalls 48km Baraque Fraiture)
044km Sender Eifel
012km Hosingen

Guter Empfang aller Kanäle - aus Metz und Lux sogar im Rundumschwenk mit Richtantenne außer K21.

K21 mit KN-70 stabil von Südost (Echternach) bis Südwest (Jardin Napoleon), dann Signaleinbruch.
Weiter westlich dann Hosingen aus 12km relativ schwach - hier bereits ohne Einzug mit angeblich 32kW.

Auf der Fahrt machte sich K21 punktuell bei Lascheid (nahe A60) auf 580mNN in 25km bemerkbar -
ziemlich genau auf dem Übergang von 0,32 auf 032kW. Ähnlich exakt blitzte der Empfang auf der wunderbaren,
alten Landstraße von der Grenze kurz vor Marnach (Ort) auf, wo der Einzug nach Westen endet.

Auf der Schnellstraße 7 nach Norden (ab Marnach innerhalb vom 320W-Einzug) so gut wie kein Empfang.
Siehe auch Empfangsbericht im DX-Forum.






von Karl Kaiser - am 30.04.2011 14:19
In einem französischen Forum (hier in Google-Übersetzung) wird Empfang von Dudelange K21-air
aus 159km mit einer "Trinappe"-Antenne (also Typ Televes) mit Verstärker bei Gerbépal auf etwa 650mNN in den West-Vogesen gemeldet -
das sind nur 55km westlich vom Sender Freiburg auf dem Kaiserstuhl und 44km in etwa südwestlich vom Donon.

Im Gegensatz zu östlichen Sendern besteht hier aber fast freie Verbindung zu den Sendern Dudelange, Metz, Nancy, Bar-le-Duc und Saarland.
Bisher wurde bei Hauptstrahlung Süd in Lothringen allgemein Empfang in bis zu 100km Empfang gemeldet.


QUELLE - advanced antenna installation (higher antenna gain and optionnal use of a low noise mast amplifier). Field strength level requirement : 45 dBµV/m or higher.

Trotz Ausblendung Nord konnte K21 aus Dudelange in 116km an der Nürburg auf 678mNN sehr knapp, aber stabil empfangen werden -
ebenfalls mit einer Richtantenne vom Typ Televes (König KN-70), aber hier sogar ohne Verstärker über 2m Koaxkabel an DK DVB-T1778.

Das SFN sendet hier bei gleicher Peilung auch über Echternach, Junglinster und Sennigerberg, die aber mit nur 0,3kW-effektiv/1kW senden.
Die Restsignale von der hohen Senderspitze (etwa 700mNN) in Dudelange scheinen aber trotz größerer Distanz deutlich stärker zu sein...

von Karl Kaiser - am 15.05.2011 18:07
Bei aller hier beschriebenen Er"fahr"ung bin ich mir auch nicht ganz sicher, ob das SFN bereits in Betrieb ist.
Es bleibt daher spannend, die möglichen Funzeln von dem Großsender Dudelange im Süden zu unterscheiden,
der ausgerechnet aus der gleichen Richtung sendet - wenn auch mit vermutlich starkem Einzug nach Norden.

Dennnoch gibt es ziemlich deutliche Anzeichen dafür, dass zumindest Hosingen bereits in Betrieb ist:
- durch gezielte Gebäudeabschattung in Mohrweiler auf 450mNN (4km nördlich von Kyllburg)
- durch erstaunlich mobilen Empfang zwischen Steinborn und Kyllburgweiler (nur 3km südöstlich)

Beispiel Muxerath:
Horizontalschwenk stabil von Südost (Echternach?) bis Südwest (Jardin Napoleon?), dann Signaleinbruch.
Erst weiter westlich dann Hosingen trotz 12km relativ schwach - hier angeblich bereits ohne Einzug mit 32kW.

Und:
- eindeutig aus Richtung Hosingen punktueller Empfang bei Lascheid nahe A60 auf 580mNN in 25km
- punktueller Empfang kurz vor Marnach (Ortsschild), genau wo der Einzug Hosingen nach Westen endet

Aber zugegeben könnte in manchen Fällen auch allein der Sender Dudelange empfangen worden sein - wer weiß...

von Karl Kaiser - am 16.05.2011 10:34
Auf einem kurzen Städtetrip nach Luxemburg und Metz haben sich die meisten der oben beschriebenen Empfangserfahrungen erneut so bestätigt.
Direkt nördlich von Preischeid auf 470mNN in weniger als 4km vom Sender Hosingen war K21 mit der König KN-70 im weiten Horizontalschwenk sehr gut zu empfangen:

135° Signalabbruch
161° 032km Echternach
183° 64km Dudelange
191° 22km Ettelbrück
195° rechnerisches Mittel
221° 28km Jardin Napoleon
237° 04km Hosingen
255° Signalabbruch

Vom Ourtal aus blitzte kurz vor Marnach mit Sicht auf den Sender Hosingen ein Bildaufbau auf und Richtung Ettelbruck an allen Südhängen bester Mobilempfang.
Aber an den Sendern Hosingen, Ettelbrück, Junglinster und Sennigerberg - kein Ortssignal. Das SFN ist demnach definitiv nicht in Betrieb.
Also - ihr habt Recht. Die verblüffend starke Versorgung von K21-air nach Norden kommt tatsächlich allein vom Sender Dudelange (trotz Ausblendung Nord).

Und auf der Autobahn nach Metz sowie dort im Stadtverkehr hat K21-Dudelange ein erheblich stärkeres Signal als die Kanäle vom nahen Ortssender Luttange.
Bei K36-Luttange mit 25kW-effektiv/100kW gehe ich für K21-Dudelange von 33kW-effektiv/100kW aus.

K24 und K27 sind in Richtung Süden spürbar schwächer als K21nach Norden und können selbst in nur 2km auf der Autobahn nicht störungsfrei empfangen werden.
K21 hat hier sagenhafte 187% Pegel!!!.
Auf K27 ist vom Sender Dudelange genau auf der Landesgrenze bis teilweise nach Bitburg auf der B51 mobiler Empfang möglich, aber nicht durchgehend.

In Metz direkt an der Kathedrale ist neben Luttange aus 20km und K21-Dudelange aus 39km auch Saarburg aus 65km knapp störungsfrei empfangen werden -
außer K30-ZDF.




von Karl Kaiser - am 22.05.2011 11:13
Zitat
Karl Kaiser
K24 und K27 sind in Richtung Süden spürbar schwächer als K21nach Norden und können selbst in nur 2km auf der Autobahn nicht störungsfrei empfangen werden.
K21 hat hier sagenhafte 187% Pegel!!!.


Auf der Autobahn in nur 2km zum Sender reicht das Signal nicht ganz zum Mobilempfang.
Nachtrag: Die Senderspitze Dudelange befindet sich 440m über der Autobahn.
Hier gibt es möglicherweise Einzüge im Vertikaldiagramm - zur Schonung der Anwohner.


Aber in gleicher Ausrichtung sind K24/27 mit der FESA 817 N 37 noch in 85km drin.
Nachtrag: In 095° gehen auf K24 nur 1kW-effektiv/3kW (40kW-Nord) raus.
Am Empfangsort in Bexbach-Höchen wird das Signal zudem durch nahen Wald abgeschattet.


K21 allerdings noch erheblich strammer - der Prognose nach bis Kaiserslautern-Süd.

von Karl Kaiser - am 11.06.2011 10:34
Zitat
Karl Kaiser
Und auf der Autobahn nach Metz sowie dort im Stadtverkehr hat K21-Dudelange ein erheblich stärkeres Signal als die Kanäle vom nahen Ortssender Luttange.
Bei K36-Luttange mit 25kW-effektiv/100kW gehe ich für K21-Dudelange von 33kW-effektiv/100kW aus.


Nach soeben entdeckter Datenlage sendet K21-air aus Dudelange mit 66kW-effektiv/200kW
in Richtung 110°...250° - aber zwischen 190° und 210° "um Vaucouleurs" etwas (?) eingezogen,
aber genau dort gibt es Empfang trotz 100km - sowie aus den Vogesen in rund 160km vom Sender.

Nach Norden wird in 110° genau entlang der Grenze Deutschland/Frankreich ausgeblendet
und schön symmetrisch dazu wird in 250° in Richtung Chalons-en-Champagne im Westen begrenzt.

Trotz Ausblendung sind die Signale auch nach Norden erstaunlich gut zu empfangen:
116km 030° Nürburg
096km 015° Ormont
093km 358° St.Vith
091km 333° Fraiture

Im Raum Kyllburg stellenweise sogar mobil.

von Karl Kaiser - am 29.06.2011 22:09
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