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Ex-TV-Sender der russischen Streitkräfte in Deutschland

Startbeitrag von Kranitz am 21.02.2006 20:50

Habe diese Liste im Österreich-Forum gesehen (wieso eigentlich dort :-) ?). Ist ja eigentlich auch ein abgeschlossenes Thema, aber eben schlecht dokumentiert. Darum die Frage auch noch mal hier: Hat jemand eventuell eine vollständige Liste aller Sender der russischen Streitkräfte aus den Achtzigern in den jetzt nicht mehr so neuen Bundesländern? Es muß einiges mehr gegeben haben als in dieser Liste verzeichnet:

Frankfurt Oder K6
Wittenberge K7
Cottbus K8
Ludwigslust K8
Nauen K10
Premnitz K11
Roßlau K11
Bad Düben K12
Neuruppin K12
Magdeburg K12
Wünsdorf K21
Chemnitz K27
Rochlitz K28
Dresden K32
Erfurt K39

Antworten:

Re: Ex-TV-Sender der russischen Streitkräfte in Deuschland

Wittenberg K23 oder K24

von Kalle51 - am 21.02.2006 20:53

Re: Ex-TV-Sender der russischen Streitkräfte in Deuschland

Also mehr Sender habe ich auch nicht in meinem Archiv gefunden. Wittenberge sendete als einziger vertikal.
Zum Programm: Neben der Direktübernahme des TSS-1 Programm welches man vom Gorizont auf 4Ghz empfing und dann wieder ausstrahlte brachten die Sender nach Sendeschluss Eigenprogramme.
Sendeschluss von TSS-1 war damal 21:00Uhr MESZ

von cain - am 21.02.2006 21:18
@cain: Hast Du in Deinem Archiv auch die Leistungen der Sender verzeichnet?

von Kranitz - am 21.02.2006 21:36
Der jetzige MDR Kanal 25 hat doch auch früher Russen-TV gehabt. Da war so ne viereckige 1 im Quadrat als Logo rechts unten zu finden. Da hab ich mal nen "Ostankino 1" Nachrichtenvorspann gese4hen.

In Köthen war übrigens noch lange nach der Wende das Inlandsprogramm von RTR im Kabel. Da hatten die noch das rechteckige, bunte Logo mit den Kleinbuchstaben links oben. Hat jemand ne Ahnung welcher Kabelanbieter das war und ob das heut noch drin ist?

von LeipzigNewsMan74 - am 21.02.2006 22:00
Bernau (K11V)
Karlshorst (K23)

von Sebastian Fritzsche - am 22.02.2006 00:33
Zu Bernau K11 weiß ich, daß der fast nichts an Sendeleistung bzw. Reichweite hatte. Unweit der Kaserne an der Autobahn hatten die Eltern eines Klassenkameraden damals ein Gartengrundstück. Seine Mutter war Lehrerin und unterrichtete Deutsch, Russisch und Geschichte.

Der Empfang des Russischen Senders gelang trotz nur 1 km Entfernung zur Kaserne nur sehr schwach. Der Fernseher, den sie dort hatten war von Robotron und hatte PAL und SECAM-Empfang. DDR-Fernsehen und "Westprogramme" gingen in Farbe, der Russensender kam nur in S/W. Bild/Ton-Abstand war offenbar auch anders, ging mit dem Gerät aber trotzdem mit etwas mehr Rauschen zu empfangen. Als Antenne war eine kleinere vertikale VHF-Yagi in einen Baum gehangen worden.

von PowerAM - am 22.02.2006 10:58
der Sender in Karl-Marx-Stadt auf K27 sendete Vertikal!

von lupus - am 22.02.2006 12:09
Zitat

Karl-Marx-Stadt


Wie hiesst diese stadt Heute? Chemnitz?

von Jassy - am 22.02.2006 12:15
@ Jassy:jup,Chemnitz hies zu DDR Zeiten Karl-Marx-Stadt

Mal zum Sender Dresden,von wo wurde da gesendet ? Bestimmt nicht vom Fehrnsehturm oder ?
Ich denk mir mal eher von den Russenkasernen in der Neustadt,gibts da eventuell noch Überreste der Sendeanlage ?
Ein großer Teil des Geländes liegt ja auch jetzt noch brach.
Die Reichweite muß auch sehr gering gewesen sein,ich kann mich nicht erinnern daß wir in Wehlen damals einen russischen Sender drin hatten.

von Robert S. - am 22.02.2006 16:40
Also ich vermisse auf jeden Fall Schwerin in der Liste. Da gabs einen Sender, vielleicht weiß Zwobot was dazu. Dann denke ich mal in Fürstenberg/Havel wird es ebenfalls einen gegeben haben, da wohnten ja mehr Russen als Deutsche. Bei Neustrelitz war auch eine große Garnison.
Hier in Güstrow hatten wir zwar auch mehrere Standortem(Lazarett, Muna, Radarstation) aber keinen TV-Sender mit russichem Programm.

von Mecki2 - am 22.02.2006 16:57
Zitat
LeipzigNewsMan74
Köthen war übrigens noch lange nach der Wende das Inlandsprogramm von RTR im Kabel. Da hatten die noch das rechteckige, bunte Logo mit den Kleinbuchstaben links oben. Hat jemand ne Ahnung welcher Kabelanbieter das war und ob das heut noch drin ist?


Cablelink. Jetzt gehören die irgendwie zu TeleColumbus oder so.

Wenn ich der steinalten und fehlerhaften Programmliste im Regional-TV RBW trauen darf, sind sie noch drin (Eltern empfangen RBW in Wolfener Kabel). Das Netz scheint echt von Profis betrieben zu sein, die Liste der Sender ist ewig lang.

Die "Prima"com speist in Wolfen (S36 oder so ähnlich) auch noch Ostankino ein. Das Bild verschwindet alle paar Stunden im Schneesturm und ist in dem, was sie eine Kanalliste nennen (so etwas gibt es ja heute auch nicht mehr), auch gar nicht verzeichnet.

von The Jazzman - am 22.02.2006 17:14
Sender der Westgruppe sowjetischer Streitkräfte in DL
Allstedt Kan. 30 4M 11E27 51N23 300 W ND h
Altenburg Kan. 12 2M 12E28 50N59 50 W D v
Altengrabow Kan. 12 8P 12E11 52N12 10 W ND v
Bad Elster Kan. 8 7P 12E16 50N16 1 W ND h
Bad Freienwalde Kan. 21 6P 14E03 52N49 89 W D v
Bad Langensalza Kan. 12 8P 10E41 51N09 5 W D h
Bad Saarow Kan 12 0 14E04 52N16 5 W ND v
Beelitz Kan. 10 8M 12e57 52N00 10 W ND v
Berlin Kan. 21 0 13E32 52n29 50 W D h
Bernau Kan. 11 7M 13E33 52N39 200 W D v
Brand Kan. 10 3M 13E49 52N02 100 W ND v
Brandenburg Kan. 41 8M 12E32 52N26 50 W D h
Brandis Kan. 41 0 12E27 51N19 30 W ND v
Burg Kan. 29 0 11E55 52N17 60 W ND v
Chemnitz Kan. 27 2P 12E55 50N50 300 W ND v
Cottbus Kan. 12 1P 14E06 51N44 100 W ND v
Dresden Kan. 32 0 13E46 51N04 160 W ND h
Eberswalde Kan. 12 0 13E50 52N49 100 W D v
Elstal Kan. 12 0 13E01 52n32 3 W D v
Finsterwalde Kan. 9 8P 13E43 51N38 100 W ND h
Frankfurt Kan. 9 6P 14E31 52N21 1 W ND v
Fürstenberg Kan. 11 3M 13E08 53N11 3 W ND h
Fürstenwalde Kan. 10 3M 14E05 52N21 5 W ND v
Gardelegen Kan. 36 0 11E25 52N31 30 W ND h
Gera Kan. 36 2M 12E06 50N52 10 W ND v
Gotha Kan. 12 8M 10E43 50N57 20 W ND v
Greifswald Kan. 10 6P 13E24 54N06 3 W D v
Grimma Kan. 29 4P 12E44 51N14 160 W ND v
Groß Dölln Kan. 41 8P 13E31 53N00 10 W ND v
Großenhain Kan. 35 8P 13E30 51N17 30 W ND v
Hagenow Kan. 7 8P 11E11 53N27 20 W ND v
Halberstadt Kan. 12 6P 11E03 51N54 100 w ND h
Halle Kan. 37 0 11E56 51N30 300 W ND v
Hillersleben Kan. 8 4M 11E29 52N18 100 W D v
Jena Kan. 26 0 11E37 50N55 300 W ND h
Jüterbog Kan. 10 0 13E05 52N00 71 W ND h
Königsbrück Kan. 12 3P 13E54 51N34 35 W D v
Köthen Kan. 40 2M 11E57 51N46 150 W D h
Krampnitz Kan. 11 9P 13E03 52N28 150 W D v
Lärz Kan. 24 6M 12E44 53N20 500 W D h
Leipzig Kan. 25 8M 12E24 51N23 350 W ND h
Ludwigslust Kan. 8 0 11E33 52N20 20 W ND v
Magdeburg Kan. 12 6P 11E36 52N08 100 w ND h
.
.
.
Fortsetzung folgt.




von digifreak - am 22.02.2006 17:47
@ digifreak Jena K 26-- habe ich auch so in Erinnerung ,ich dachte aber, der kam von den Kernbergen mit Richtstrahlung nach Zwätzen.
Tolle Übersicht - Gruss - Hempe

von Hempe - am 22.02.2006 18:19
Hier gehts weiter:
Mahlwinkel Kan. 36 6M 11E49 52N22 10 W ND v
Meiningen Kan. 39 6M 10E25 50N33 60 W ND v
Meißen Kan. 27 4M 13E32 51N14 300 W D h
Merseburg Kan. 27 0 12E00 51N21 300W ND v
Naumburg Kan. 27 8M 11E50 51N09 300 W ND v
Neuruppin Kan. 12 0 12E40 52N56 15 W ND h
Neustrelitz Kan. 12 6M 13E10 52N21 100 W D v
Nohra Kan. 39 6M 11E15 50N58 300 W ND v
Ohrdruf Kan. 9 2M 10E46 50N51 50 W ND v
Oranienburg Kan. 21 2P 13E14 52N45 300 W ND v
Oschatz Kan. 37 8P 13E04 51N17 120 W ND h
Parchim Kan. 7 8P 11E50 53N26 30 W ND h
Perleberg Kan. 7 8P 11E49 53N05 16 W D v
Planken Kan. 11 3M 11E36 52N21 100 W D v
Plauen Kan. 35 8P 12E08 50N31 100 W ND v
Prenzlau Kan. 9 1P 13E49 53N18 60 W ND v
Quedlinburg Kan. 32 4P 11E09 51N48 300 W ND v
Rathenow Kan. 37 2M 12E20 52N38 120 W ND h
Ribnitz-Damgarten Kan. 12 0 12E26 54N16 20 W ND h
Roßlau Kan. 12 3P 12E16 51N54 100 W ND h
Rostock Kan. 32 8P 12E08 54N08 50 W D v
Rüdersdorf Kan. 10 3M 13E49 52N28 3 W D h
Sassnitz Kan. 32 6P 13E33 54N30 25 W ND v
Schwerin Kan. 6 8M 11E25 53N37 16 W D v
Stendal Kan. 8 2P 11E53 52N38 20 W D v
Torgau Kan. 12 8P 12E59 51N34 60 W D v
Vogelsang Kan. 10 4M 13E22 53N03 300 W D v
Weißenfels Kan. 40 6P 10E02 51N11 10 W ND v
Welzow Kan. 11 3P 14E09 51N35 20 W ND h
Werder Kan. 12 0 12E56 52N25 1 W D h
Werneuchen Kan. 10 3P 13E45 52N38 100 W D h
Wismar Kan. 7 8P 11E29 53N54 50 W ND v
Wittenberg Kan. 24 0 12E43 51N53 200 W ND h
Wittstock Kan. 10 2P 12E34 53N11 5 W ND h
Wünsdorf Kan. 12 6M 13E27 52N12 100 W D v
Wurzen Kan. 35 0 12E45 51N22 60 W ND v
Wustrow Kan. 26 8P 11E36 54N07 50 W D v
Zeithain Kan. 27 2P 13E20 51N21 300 W ND v
Zeitz Kan. 7 4P 12E08 51N03 13 W ND v
Zerbst Kan. 8 4P 12E08 52N00 10 W D v

Quelle Deutsche Bundespost FTZ 17AB11 v. 1.7.1992




von digifreak - am 22.02.2006 18:36
Ich wohnte 1981-87 in Leipzig offenbar in der Nähe des Senders, denn er kam sehr stark herein und war gewissermaßen das sechste Programm (neben ARD(NDR) K 10, ZDF K 33 (später auf K 23 gerichtete Gruppenantenne), SFB 3/N 3/RB K 39, DDR 1 K 6, DDR 2, K 22). Gelegentlich habe ich mir sogar etwas angesehen und bei den Nachrichten den Hauptinhalt verstanden. Den Mehrteiler "Befreiung" sah ich mir auch an: eindrucksvoll, wenngleich sicherlich wenig differenziert.

von H.-E. Tietz - am 22.02.2006 18:43
Den müßten die mal wiederhoölen... Wie hieß ddenn der Film mit der Notlandung von der TU 104 (oder was das war)... irgendwas mit Planquadrat. Den hab ich in Russisch und in der synchro-Version geschaut. Kam auch mal mit Untertitel auf DDR2 "Füe freunde der Russischen Sprache" :D

@The Jazzman:
Du meinst bestimmt ORT oder ORTi mit Ostankino, oder?

Ich hoffe, dass die in Köthen nicht vom KD-konzern geschluckt werden, die Anhaltiner haben im Gegensatz zum Rest-Osten echt vielfalt im Kabel



von LeipzigNewsMan74 - am 22.02.2006 20:45
Sortiert nach Kanälen, sieht die Liste dann so aus:

Frankfurt Oder K6
Schwerin Kan. 6 8M 11E25 53N37 16 W D v

Hagenow Kan. 7 8P 11E11 53N27 20 W ND v
Wismar Kan. 7 8P 11E29 53N54 50 W ND v
Wittenberge K7
Parchim Kan. 7 8P 11E50 53N26 30 W ND h
Perleberg Kan. 7 8P 11E49 53N05 16 W D v
Zeitz Kan. 7 4P 12E08 51N03 13 W ND v

Bad Elster Kan. 8 7P 12E16 50N16 1 W ND h
Cottbus K8
Hillersleben Kan. 8 4M 11E29 52N18 100 W D v
Ludwigslust Kan. 8 0 11E33 52N20 20 W ND v
Stendal Kan. 8 2P 11E53 52N38 20 W D v
Zerbst Kan. 8 4P 12E08 52N00 10 W D v

Finsterwalde Kan. 9 8P 13E43 51N38 100 W ND h
Frankfurt Kan. 9 6P 14E31 52N21 1 W ND v
Ohrdruf Kan. 9 2M 10E46 50N51 50 W ND v
Prenzlau Kan. 9 1P 13E49 53N18 60 W ND v

Beelitz Kan. 10 8M 12e57 52N00 10 W ND v
Brand Kan. 10 3M 13E49 52N02 100 W ND v
Fürstenwalde Kan. 10 3M 14E05 52N21 5 W ND v
Greifswald Kan. 10 6P 13E24 54N06 3 W D v
Jüterbog Kan. 10 0 13E05 52N00 71 W ND h
Nauen K10
Rüdersdorf Kan. 10 3M 13E49 52N28 3 W D h
Vogelsang Kan. 10 4M 13E22 53N03 300 W D v
Werneuchen Kan. 10 3P 13E45 52N38 100 W D h
Wittstock Kan. 10 2P 12E34 53N11 5 W ND h

Bernau Kan. 11 7M 13E33 52N39 200 W D v
Fürstenberg Kan. 11 3M 13E08 53N11 3 W ND h
Krampnitz Kan. 11 9P 13E03 52N28 150 W D v
Planken Kan. 11 3M 11E36 52N21 100 W D v
Premnitz K11
Roßlau K11
Welzow Kan. 11 3P 14E09 51N35 20 W ND h

Altenburg Kan. 12 2M 12E28 50N59 50 W D v
Altengrabow Kan. 12 8P 12E11 52N12 10 W ND v
Bad Langensalza Kan. 12 8P 10E41 51N09 5 W D h
Bad Düben K12
Bad Saarow Kan 12 0 14E04 52N16 5 W ND v
Cottbus Kan. 12 1P 14E06 51N44 100 W ND v
Eberswalde Kan. 12 0 13E50 52N49 100 W D v
Elstal Kan. 12 0 13E01 52n32 3 W D v
Gotha Kan. 12 8M 10E43 50N57 20 W ND v
Halberstadt Kan. 12 6P 11E03 51N54 100 w ND h
Königsbrück Kan. 12 3P 13E54 51N34 35 W D v
Magdeburg Kan. 12 6P 11E36 52N08 100 w ND h
Neuruppin Kan. 12 0 12E40 52N56 15 W ND h
Neustrelitz Kan. 12 6M 13E10 52N21 100 W D v
Ribnitz-Damgarten Kan. 12 0 12E26 54N16 20 W ND h
Roßlau Kan. 12 3P 12E16 51N54 100 W ND h
Torgau Kan. 12 8P 12E59 51N34 60 W D v
Werder Kan. 12 0 12E56 52N25 1 W D h
Wünsdorf Kan. 12 6M 13E27 52N12 100 W D v

Bad Freienwalde Kan. 21 6P 14E03 52N49 89 W D v
Berlin Kan. 21 0 13E32 52n29 50 W D h
Oranienburg Kan. 21 2P 13E14 52N45 300 W ND v
Wünsdorf K21

Lärz Kan. 24 6M 12E44 53N20 500 W D h
Wittenberg Kan. 24 0 12E43 51N53 200 W ND h

Leipzig Kan. 25 8M 12E24 51N23 350 W ND h

Jena Kan. 26 0 11E37 50N55 300 W ND h
Wustrow Kan. 26 8P 11E36 54N07 50 W D v

Chemnitz Kan. 27 2P 12E55 50N50 300 W ND v
Meißen Kan. 27 4M 13E32 51N14 300 W D h
Merseburg Kan. 27 0 12E00 51N21 300W ND v
Naumburg Kan. 27 8M 11E50 51N09 300 W ND v
Zeithain Kan. 27 2P 13E20 51N21 300 W ND v

Rochlitz K28

Burg Kan. 29 0 11E55 52N17 60 W ND v
Grimma Kan. 29 4P 12E44 51N14 160 W ND v

Allstedt Kan. 30 4M 11E27 51N23 300 W ND h

Dresden Kan. 32 0 13E46 51N04 160 W ND h
Quedlinburg Kan. 32 4P 11E09 51N48 300 W ND v
Rostock Kan. 32 8P 12E08 54N08 50 W D v
Sassnitz Kan. 32 6P 13E33 54N30 25 W ND v

Großenhain Kan. 35 8P 13E30 51N17 30 W ND v
Plauen Kan. 35 8P 12E08 50N31 100 W ND v
Wurzen Kan. 35 0 12E45 51N22 60 W ND v

Gardelegen Kan. 36 0 11E25 52N31 30 W ND h
Gera Kan. 36 2M 12E06 50N52 10 W ND v
Mahlwinkel Kan. 36 6M 11E49 52N22 10 W ND v

Halle Kan. 37 0 11E56 51N30 300 W ND v
Oschatz Kan. 37 8P 13E04 51N17 120 W ND h
Rathenow Kan. 37 2M 12E20 52N38 120 W ND h

Erfurt K39
Meiningen Kan. 39 6M 10E25 50N33 60 W ND v
Nohra Kan. 39 6M 11E15 50N58 300 W ND v

Köthen Kan. 40 2M 11E57 51N46 150 W D h
Weißenfels Kan. 40 6P 10E02 51N11 10 W ND v

Brandenburg Kan. 41 8M 12E32 52N26 50 W D h
Brandis Kan. 41 0 12E27 51N19 30 W ND v
Groß Dölln Kan. 41 8P 13E31 53N00 10 W ND v

.


Meine bisherige Vermutung, daß der Kanal 12 bei den Russen besonders beliebt war, wäre damit bestätigt. Die Frage wäre dann nur noch warum.

Gab es nicht früher, zumindest in Westdeutschland, einen VHF-Kanal, der irgendwie geschützt war und deshalb nur sehr selten belegt wurde? War das vielleicht in der DDR mit K 12 so und die Russen haben den sich unter den Nagel gerissen, weil der fast überall noch frei war?

Außerdem ist mir eine nur geringe Übereinstimmung der Liste von Guido Helbig mit der von Digifreak aufgefallen - viele Guido Helbig-Einträge kommen bei Digifreak nicht vor (oder sind das teilweise nur abweichende Bezeichnungen für die gleichen Senderstandorte?)

Außerdem vermisse ich den von mir genannten K 23 Berlin-Karlshorst (den habe ich selbst mal in einem anderen Thread genannt, weiß aber nicht, wo ich den herhatte). Vielleicht hatte ich es mit Berlin K 21 verwechselt.



von Sebastian Fritzsche - am 22.02.2006 21:39
Wenn ich es richtig verstanden habe wurde in Norm DK Secam gesendet. Wie passte dies in das offensichtlich genutzte CCIR-Kanalraster im VHF-Bereich von 7 MHz?

Da in der Tabelle die Offsets angegeben sind, vermute ich, dass die Bildträgerfrequenz im CCIR-Raster lag, was aber bedeuten würde, dass der Ton vom darüber liegenden Bildträger gestört werden konnte. Bei K12 läge der Tonträger demnach außerhalb des TV-Bereichs III, konnte also auch von anderen TV-Sendern nicht gestört werden.

Gab es eigentlich auch Sender in den anderen Bruderstaaten?

von koslowski - am 22.02.2006 22:48
Zitat

Gab es eigentlich auch Sender in den anderen Bruderstaaten?

http://forum.mysnip.de/read.php?15048,378351

Zumindest in der DDR wurde m.E. in B/G gesendet.

In Warschau, Szczecin (K03) sowie Stargard Szczecinski (K09) wurde seit Ostzeiten 'Ostankino 1' (russ.1 TV-Programm) ausgestrahlt. Alle drei Sender wurden abgeschaltet, der Warschauer 1998 (wobei es hier bis 1985 auf K08, bis 1994 auf K51 und dann auf K41 ausgestrahlt wurde).

In Warschau wurde der Tonträger von TV-Kanal 02, der knapp am unteren Ende der OIRT-UKW-Skala liegt (65,75MHz) anscheinend außerhalb der TV-Sendezeiten zur Ausstrahlung von Radiosendungen benutzt, so z.B. vom Programm der Erzdiözese (wenn ich das richtig verstanden habe).

http://forum.mysnip.de/read.php?8773,182764,184100#msg-184100

von Sebastian Fritzsche - am 22.02.2006 23:24
Zitat

Gab es auch grenznahe Sender, meinetwegen in Eisenach oder so? Und stehen noch alte Sendeanlagen irgendwo, ich meine für das nächste "Extrem-Antennenabsägin"-Project ? ;-)


Am besten genau auf der Wartburg... :D

von oli84 - am 22.02.2006 23:33
Interessant! Leider gehen die polnischen Links in dem genannten Thread nicht mehr.

PowerAM schreibt weiter oben von abweichendem Bild-/Tonträgerabstand, so dass die Frage B/G oder D/K m. E. noch ungeklärt ist.

von koslowski - am 22.02.2006 23:39
Die Links sind bei Google noch im Cache. Du mußt die einzelnen Links mit der rechten Maustaste kopieren und dann bei Google eingeben. Anschließend wird Dir genau ein Link angezeigt, und da klickst Du auf 'Google-Cache-Version' oder 'im Cache'.

z.B.:

http://radiopolska.bydnet.pl/wykaz/archcz.html (besagter Link),

im Google-Cache unter

http://64.233.179.104/search?q=cache:1zVlV_n6bO8J:radiopolska.bydnet.pl/wykaz/archcz.html+&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=1

Das mußt Du mit jedem weiteren Link machen, den Du verfolgen willst.



von Sebastian Fritzsche - am 23.02.2006 03:05
@ Robert S.

hier in Heidenau kam der K32 damals recht brauchbar an.

MfG Sven

von Sven2501 - am 23.02.2006 10:44
Leider sind in den Wittsmoorlisten des NDR der betreffenden Jahre ab 1990 die russ. Streitkräftesender nicht aufgeführt.
Wann zogen die Truppen ab und gingen die Sender off air?

von digifreak - am 23.02.2006 15:52
In "Terrestrischer Rundfunk, Verzeichnis der Ton- und Fernseh- Rundfunksendestellen in der Bundesrepublik Deutschland, Ausgabe 1993", Hrsg. FTZ 17 AB 11, sind etwa 1 1/2 Seiten im Abschnitt 3.2, Fernsehrundfunksender nach Programmanbietern sortiert, zu finden.
Mal sehen, ob ich mir irgendwann mal (vermutlich nach dem 8. Bier, wenn es einen packt und man unbedingt was tun muß...) abtippe oder auf einen Scanner mit Texterkennung lege, letzeres wäre aber erst in einigen Wochen möglich .
Enttäuschen muß man aber die Hoffnung, das aus dieser Liste leistungsstarke Frequenzen neu koordiniert oder einfach nur umbelegt werden könnten. Die größte Leistung, 500 W D H Kanal 24 6M, hat Laerz, als OPD Bezirk wird RST und Bundesland MEVO gelistet, die Koordinten sind 12E44 53N20.

von Thomas (Metal) - am 23.02.2006 20:44
Zitat
LeipzigNewsMan74
@The Jazzman:
Du meinst bestimmt ORT oder ORTi mit Ostankino, oder?


Ja. M.W. ist in Ostankino der Moskauer Fernsehturm sowie das ex-sowjetische/heute russiche Fernsehen beheimatet (zumindest was vom Staatsfernsehen übrig blieb).

von The Jazzman - am 24.02.2006 18:29
@digifreak: In Parchim blieb "Ostankino 1", wie es zur damaligen Zeit hieß, bis ca. 10.(?) November 1992 on air, in Schwerin etwa bis Mai 1994.

Es wurde definitiv in SECAM B/G gesendet - jedenfalls in Parchim (E-7) und Schwerin(E-6), bei Tropo kam der irgenwann auch mal auf K21 nachts herein (als Höbeck off air war). Bis zur Abschaltung sendete man übrigens in SECAM-Farbe.

Der Parchimer Sender, welcher auch ohne Tropo in Lübz hereinkam - leider stark vergrießt - wurde im Mai 1983 in Betrieb genommen. Zunächst wurde dort einige Tage DDR 1 ausgestrahlt. Vermutlich hatten sie die Satellitenverbindung noch nicht im Griff. Der Offset dieses Senders war jedenfalls nicht konstant, der Bildträger warbelte sehr stark - zu erkennen an der Interferenz entweder mit ARD aus Berlin oder "DR1" aus Rangstrup - beide mit Offset 0. In den letzten Tagen im November 1992 lag die Frequenz mitten zwischen E-6 und E-7 und störte somit beide Kanäle.

Zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Parchimer Senders wurden auf dem Freigelände des Lübzer Wehrkreiskommandos (DDR-Pendant zum Kreiswehrersatzamt) zwei Yagis auf ca. 25m hohen Teleskopmasten errichtet, eine zeigte tatsächlich Richtung West (genau nach Parchim), die andere etwa nach NO. Nur wenige Tage nach der Abschaltung des Parchimer Senders im November 1992 wurden diese wieder abgebaut. Waren diese Antennen in Lübz Bestandteil einer terrestrischen Richtfunkstrecke für TSS1/Ostankino? Wo wurde dann das Satellitensignal empfangen?

von Analog-Freak - am 24.02.2006 20:36
Wer hat eigentlich die TV-Sender,die ja fast immer auf Kasernengelände der Sowjetarmee standen,gewartet und was geschah mit denn Sendern nach dem Abzug der Russen(Abbau und Mitnahme oder Altlast?
Gruss -- Hempe

von Hempe - am 01.03.2006 10:11
Zitat

mit denn Sendern nach dem Abzug der Russen(Abbau und Mitnahme oder Altlast?

Altlast bestimmt nicht. Abbau ja. Mitnahme bestimmt - aber von wen?
Das Russen-Gelände in Lärz habe ich im Laufe der Jahre ziemlich gut kennengelernt (Fusion-Partys). Zumindest im ungefährlicheren vorderen Bereich mit den vielen Hangars usw. kenne ich jeden Winkel. Alles was dort zurückgelassen wurde sind 7 Porzellanisolatoren von Stromleitungen (lagen oben auf einem Hangar in einer Kuhle) und EIN intaktes Voltmeter. Ansonsten nichts - nada -nema. Kein noch so kleines Fitzelchen Draht ist dort liegen oder hängengeblieben.
Das Lärzer Gelände ist ja sehr groß, da kann ich mir 500W gut vorstellen. Wo soll der Sender denn gestanden haben? (Als gemeinsame Orientierungspunkte vielleicht: im Verhältnis zum jetzigen Flugplatzgebäude/aktive Landebahn oder der Landstraße von Mirow her)

von iro - am 02.03.2006 23:40
@iro
Auf www.stadtplandienst.de die Koordinaten von Lärz eintippen und Du hast den Standort in etwa.
Leider fehlen bei den Koordinatenangaben die Sekunden(").
Gruss - Hempe








von Hempe - am 03.03.2006 11:16
Zitat
H.-E. Tietz
Ich wohnte 1981-87 in Leipzig offenbar in der Nähe des Senders, denn er kam sehr stark herein und war gewissermaßen das sechste Programm (neben ARD(NDR) K 10, ZDF K 33 (später auf K 23 gerichtete Gruppenantenne), SFB 3/N 3/RB K 39, DDR 1 K 6, DDR 2, K 22). Gelegentlich habe ich mir sogar etwas angesehen und bei den Nachrichten den Hauptinhalt verstanden. Den Mehrteiler "Befreiung" sah ich mir auch an: eindrucksvoll, wenngleich sicherlich wenig differenziert.


Hallo,

der Sender in Leipzig befand sich in der Kaserne Max-Liebermann Straße im Nordern der Stadt.
Link:
https://www.google.de/maps/@51.3761398,12.3678307,3a,40.5y,323.18h,100.69t/data=!3m6!1e1!3m4!1sVsrtM1h2Vk7oyw09fg--Xw!2e0!7i13312!8i6656

Auf dem Dach sieht man noch ganz deutlich die Plattform, auf der die Mesh-Antenne stand. An die Sendeantennen kann ich mich nicht mehr erinnern. Bei 350 Watt Sendelestung im K25 müssen die ja auch nicht so mächtig gewesen sein. Ist ja auch alles so lange her.....

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 15.02.2016 20:54
Ja, in der Tschechoslowakei gab es auch solche Sender. Selbst empfangen konnte ich Budweis auf K49 bei Steyr, Oberösterreich und Pressburg auf K50 in Wien. Auch in Secam DK. Das harmonisierte eigentlich ganz gut mit unserem B/G.

von delfi - am 15.02.2016 21:06
Das hier
http://www.vorharz.net/media/historie/halberstadt_gssd/tn800x800_club1.jpg
( http://www.vorharz.net/de/der-kalte-krieg-wegeleben.html )
scheint so eine Satellitenempfangsanlage für die Zuführung gewesen zu sein.

von Kay B - am 15.05.2016 13:20
in Halle wurde auf Kanal 37 B/G mit SECAM gesendet. Allerdings ohne Seitenbandunterdrückung, was den Kanal 38 wo vom Klinovec das 2 Tschechische Fernsehen zu empfangen war, störte ;-(

Olaf

von omue - am 21.12.2016 13:37
CT2 in HALLE ?

von Frankfurt - am 21.12.2016 16:47
ja leicht angerauscht in Farbe vom Klinovec auf Kanal 38 ;-)
Das ging, bis Wittenberg auch auf Kanal 38 sendete.

Auf Kanal 55 gab es nach der Wende auch noch einen Privatsender der angerauscht in Farbe ging.
Ich glaube es war "Prima".
Am Klinovec wurde erst kurz vor der DVB-T Aufschaltung das Antennenfeld geändert. Seit dem geht nach Norden wesentlich weniger Leistung raus. Leider !!!

Olaf

von omue - am 21.12.2016 16:57
Auf Kanal 38 sendete das 1. Programm bis zur Analogen Abschaltung. Das 2. Programm wurde nicht vom Keilberg gesendet. Nach der Wende gab es noch Nova Kanal 7 und Prima auf 55. Aber nie das 2. Programm. Das hatte die meistens von Usti auf Kanal 50.

von Sandy N - am 21.12.2016 18:55
zu Seitenbandunterdrückung: wenn die fehlt, wird der Kanal darunter, nicht der darüber, beeinträchtigt.
Zum 2. Programm CST/CZ: beachtet die Programmwechsel der Nachwendezeit: 1. Kette ging vom 1. Programm auf Privatsender Nova über, deshalb wurde die zweite Kette dann mit dem 1. Programm bespielt und das 2. Programm rutschte auf die 3. Kette, die infolge dessen erst ausgebaut wurde. Hatte zur Folge, dass bis zur Analogabschaltung manche Umsetzer nur Nova und CT1 sendeten oder gar nur Nova.
http://www.power.szm.com/historia_01.htm

von ts01 - am 21.12.2016 19:15
und um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen, hier findet sich etwas zum sowjetischen Fernsehen in der CSSR: http://www.power.szm.com/historia_02.htm

von ts01 - am 21.12.2016 19:20
@ts01:
Danke für die Links:spos:
Auf K38 lief in den 70er/80er Jahren tagsüber meistens Testbild CT2 ! War hier südlich Halle/S. klar und deutlich, Ton kam noch leise und verbrummt, wenn man den Tuner beim Durchkurbeln Richtung Tonträger verstimmte, da war das Bild aber schon fast weg.
Das 1. Programm auf R7 sorgte für wabernde Wellenlinien beim Empfang des DDR1 auf Kanal 6 vom Brocken und war schwach zu sehen, wenn DDR Sendeschluss hatte, kam genau von hinten.
Freundliche Grüße

von mittendrin - am 21.12.2016 19:37
@omue: Den CT1-Empfang bei Halle kann ich bestätigen: Am Südhang des Petersberges (Parkplatz P2, Wittenberg ist dort ausgeblendet!) konnte ich dort 1999 und 2007 CT-1 auf K38 in Farbe an, etwas angerauscht.

Die Störungen auf K38 dürften eher eine Art Schlieren bzw. eine Art "Strickmuster" vom SECAM-Träger des K37 sein. Das gibt es auch bei billigen UHF-Modulatoren in Verbindung mit einem schlechten SECAM-Generator bzw. PAL-zu-SECAM-Transcoder (sehr breites SECAM-Signal?). Dann kann der SECAM-Träger auch auf dem oberen Nachbarkanal die genannte Bildstörung hervorrufen.
Bei "nachbarkanaltauglichen" Sendern mit nicht ausreichend ausgefiltertem unteren Seitenband ist aber besonders der untere Nachbarkanal gar nicht nutzbar, da würde - selbst wenn es kein doppelten Tonträger gibt (Bildträger - 5,5 MHz) - das SECAM-Signal den Empfang des Nachbarkanals unmöglich machen.

von Analog-Freak - am 21.12.2016 21:00
@ts01 (und alle Leser): Vorsicht vor dem Aufruf der Websiten www.power.szm.com/historia_01.htm sowie www.power.szm.com/historia_02.htm! Der Windows Defender (Windows 10) schlägt sofort an und meldet den gefährlichen Trojaner "Trojan:HTML/Redirector.EP" auf der Seite. Die Hauptseite www.power.szm.com sowie weitere Seiten dieser HP werden vom Firefox selbst bereits als attackierend gemeldete Website geblockt. Laut des Update-Datums scheint sich auf der Seite schon 10 Jahre lang nichts getan zu haben.

von Analog-Freak - am 21.12.2016 21:12
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