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Radioforum
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12
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
TheSpirit, gb, mor_, Jens1978, PeterSchwarz, Gelöschter Benutzer, digiface, Kroes

DLF 22.02 10:10 Erste Bilanz - der Deutschlandfunk nach der Programmreform.

Startbeitrag von digiface am 21.02.2006 22:27

Deutschlandfunk Mittwoch, 22. Februar 2006 10:10-11:25
Journal am Vormittag
Länderzeit
Erste Bilanz - der Deutschlandfunk nach der Programmreform.
Fragen an den Intendanten Ernst Elitz und den Programmdirektor Dr. Günter Müchler
Moderation: Michael Roehl

Antworten:

Lief gerade ein Trailer mit dem Hinweis

von mor_ - am 22.02.2006 06:12
ich probiere es aufzunehmen, sofern das studio frei ist!

von TheSpirit - am 22.02.2006 08:14
Ich konnte leider nur nach 11:00 ins Journal reinhören (Arbeitsgruppenbesprechung).
Interessant war für mich lediglich das Statement von Elitz bzgl. Frequenzen (war eine gute Vorgabe eines Hörers). Elitz hat sich- entgegen der hier im Forum verbreiteten Meinung – ausdrücklich gegen eine weitere Zufunzlung und deutlich für starke weitreichende Frequenzen für den DLF ausgesprochen. Argument war für ihn der Kostenfaktor. Er plädierte auch sehr direkt auch für eine Zerobase UKW.
mor


von mor_ - am 22.02.2006 10:25
um punkt halb 11 stand der praktikant im studio und wollte nen telefon interview aufnehmen, arghs .... so konnte ich nur die erste halbe stunde mitschneiden.... die ich aber auch sehr interessant fand, weil ein hörer doch sehr sauer auf die reform reagiert hat :D

von TheSpirit - am 22.02.2006 10:56
Hab's auch gehört und es drängte sich vor allem im Licht eines der ersten Anrufer und dessen vom Blatt abgelesener Wichtigtuerei die Frage auf, welchen Wert das on air Feedback darstellt? Fraglos sind eMails und Faxe aufschlußreicher.

Und so weltbewegend ist die Programmreform nun auch nicht und daß an der akustischen Verpackung immer gemeckert wird, war nun zu erwarten.

Aber dem werten Herrn Dr. Müchler zuzuhören, ist immer eine lehrreiche Veranstaltung in Sachen Öffentlichkeitsarbeit.

Entzückt,

gb

von gb - am 22.02.2006 12:29
"für starke weitreichende Frequenzen für den DLF ausgesprochen."

das kann er noch so oft und eindringlich tun, kriegen tut er trotzdem keine !

gabs wie damals beim DLR wieder so einen schönen austickenden Anrufer der die Chefs als Arschlöcher beleidigt hat ??

von Gelöschter Benutzer - am 22.02.2006 13:55
Mir ist nichts dergleichen aufgefallen...

von gb - am 22.02.2006 15:49
@mor: Natürlich will der Elitz lieber Großsender haben - das wurde hier ja auch schon (Thema Zerobase) diskutiert. Nur bevor er dann gar nichts bekommt nimmt er lieber die Funzeln, die sich in irgendeine Ecke noch reinquetschen lassen. Das DRadio muss eben einfach nehmen, was übrig bleibt...und das gefällt natürlich letztlich niemandem: Dem DRadio nicht (zu hohe Kosten), dem DXer nicht (zu viele Funzeln) und dem Hörer nicht (Mobilempfang katastrophal). Eine Zerobase wird es nur leider auch nie geben, solange die nicht staatlich vorgeschrieben wird. Da Rundfunk aber Ländersache ist, wird auch das leider nicht passieren.

von Kroes - am 22.02.2006 15:59
Mit der zerobase hat er recht, wenn er es auch hauptsächlich aus Eigennutzen proklamiert.
Aber eine Neuverteilung MUSS her, das meinen auch andere, und ich werde auch nicht müde, es zu propagieren. Gut, die niederländische lösung ging zwar teilweise böse in die Hose, aber auch hauptsächlich aus dem Grund, weil es eben gar keine echte zerobase war, sondern doch jede Menge Zugeständnisse gemacht wurden. Solche darf es aber nicht geben, alle Frequenzen müssen zurück in die grosse Trommel und dann wird neu ausgelost.


von PeterSchwarz - am 22.02.2006 23:13
Tja, generell ist eine Neuverteilung auf jeden Fall notwendig. Aber wenn man das ganze realistisch sieht stehen da die Besitzstandswarer (ARD) und die, welche die Frequenzen haben wollen. Weiterhin stellt sich erstens die Frage wer (RegTP, BNetzA ..) kann das in die Wege leiten? Zweitens macht es in Anbetracht der garantiert jahrelangen Koordinierungszeit (Besitzstandswarer sind bestimmt sehr hartnäckig) und der ja angestrebten kompletten Umstellung auf digitale Systeme (DAB, DRM+ oder was auch immer) bis 2010 überhaupt noch Sinn? Ich denke die sollten mal lieber ihr Gehirnschmalz auf eine ordentliche digitale Sendernetzstrukur verwenden verwenden. Ich persönlich würde auch gerne so eine Neuordnung auf UKW haben, aber realistisch wirst bestimmt nicht umgesetzt.

von Jens1978 - am 22.02.2006 23:30
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