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Praxisbericht Getor UKW-Minisender

Startbeitrag von Wiesbadener am 07.03.2006 10:24

Nachdem die BNetzA jetzt endlich die Legalität von Mini-UKW-Sendern bestätigt hat, habe ich mir bei www.getor.de einen solchen Kleinstsender bestellt. Als Audioquelle habe ich ein Internetradio (Motor FM) genutzt, mir eine hier relativ freie Frequenz (97,6 MHz) gesucht und mal getestet. Die Reichweite ist wesentlich größer als angegeben, der Sender reicht noch locker vier Häuser weiter, also ungefähr 20 Meter Luftlinie. Würde ich nicht im Erdgeschoss, sondern noch höher wohnen, würde es wohl noch viel weiter gehen. Hier in der Wohnung produziert das Gerät am Degen 1103 unglaublich viele Mischprodukte, selbst Ortssender wie hr 2 96,7 MHz werden überlagert. Dafür ist die Audioübertragung einwandfrei, nicht zu unterscheiden von normalen UKW-Sendern. Auf jeden Fall ist das Signal so stark, dass selbst mit Billigst-Küchenbrühwürfeln noch ein guter Empfang in der gesamten Wohnung und im Garten möglich ist.

Ich bin in der ZUkunft aber mal gespannt, ob diese Dinger nicht für großen Unmut bei herkömmlichen Radios sorgen, denn viele Leute kennen sich mit der UKW-Skala nicht aus. Denkbar also, dass sie auf einer Frequenz landen, die bereits belegt ist, und damit den Nachbarn beim Radiohören stören.

Die 50 interessantesten Antworten:

Ich kann's irgendwie immer noch nicht ganz glauben, dass so Minisender wirklich legal sind durch diese BNetzA Veröffentlichung.
Ansonsten: Wie zu frieden bist Du mit der gesamten Qualität des Teils? Hast Du es mal auf einer anderen Frequenz probiert und gab es dort auch Mischprodukte bzw. aus welchem Abstand hast Du die Mischprodukte noch empfangen. Wenn's nur unmittelbar in der Nähe des Senders ist, wäre es doch egal, so lange es nicht noch in 20m Entfernung der Fall ist.

Könnte man die Leistung auch irgendwie dämpfen (Alufolie drumwickeln), so dass man wirklich nur nahezu im Haus/Grundstück bleibt?

von Oliver.M - am 07.03.2006 10:38
Hallo,

ich habe auch den Getor und fast die selben Ergebnisse bzgl. Reichweite.

Was mir fehlt ist noch die Angabe der Sendeleitung. Ich konnte nirgends etwas von den 50nW lesen.

Es wird bei Getor nur mit Zulassung geworben aber ich würde gerne selbst die tech. Eigenschaften sehen.

Gruss Thomas






von Tom271166 - am 07.03.2006 10:49
Zitat

Reichweite ist wesentlich größer als angegeben, der Sender reicht noch locker vier Häuser weiter, also ungefähr 20 Meter Luftlinie.

Sagte ich ja schon im anderen Thread ...

Damit ist es nur noch eine Frage der zeit, bis auf dem UKW-Band das absolute Chaos herscht, weil jeder zweite Schüler seine MP3 Sammlung auf einer x-beliebigen Frequenz (ob frei oder nicht interessiert die ja nicht) rumzündet.
:sneg:

Zitat

Dafür ist die Audioübertragung einwandfrei, nicht zu unterscheiden von normalen UKW-Sendern.

Für das " normale" Ohr vielleicht nicht, für das geschulte aber schon! In den Dingern sitzt nämlich soweit ich weiß (wir haben mal rein experimentel bei so einem Ding die Leistung gemessen und eine Schaltungsanalyse gemacht) ein BA1404 IC als Stereocoder (manchmal sogar als Sender), und der ist von sehr schlechter Qualität (und das Stereosignal ist obendrein nicht normgerecht).

Aber ich weiß, ich wiederhole mich ;-).

von WiehengeBIERge - am 07.03.2006 11:17
Habe auch den Getor bekommen.
Wie schon erwähnt wurde, scheint die Reichweite deutlich höher zu sein.
Der Sender liegt bei mir im 1. Stock ein Meter vom Fenster weg und im Auto ist ein Stereoempfang in ca. 100m Umkreis möglich, danach schaltet mein Radio auf Mono und der Empfang geht noch einwandfrei 50 m weiter.
Ganz schwach ist der Sender bis zu ca. 250 m weit hörbar.

Im 5m Nahbereich hab ich im Auto kein Problem mit Sendern, die 200 khz neben der Sendefrequenz liegen. Bei meinen Billig-Uralt-Radios in der Wohnung muß ich schon 500 khz Abstand halten.

Das Problem dürfte aber dann bei den Empfängern liegen.
Trotzdem werde ich wohl etwas basteln zwecks Reichweitenreduzierung und Richtstrahlung.



ERP muß nicht unbedingt die Sendeleistung sein.




von DieterDN - am 07.03.2006 12:04
Meine Meinung zu diesen für jedermann zugänglichen "Mini"sendern eindeutig auch :sneg:

Ich werd langsam das Gefühl nicht los, dass die BNetzA einfach alles frei gibt, wo es langsam schwer fällt dagegen vorzugehen, halt Arbeitserleichterung ... Ist genauso wie vor etlichen Jahren der Empfang(!) von allen Funkdiensten freigegeben wurde, natürlich mit der Einschränkung das nicht zu hören. Demzufolge gibt´s ja überall Empfänger für alles. Empfangen ja, hören nein. Genauso ist´s jetzt wieder mit diesen Minisender. Kaufen ja, aber bloß dahin stellen wo´s kaum Reichweite gibt. Na schönen Dank auch! Das hätte man meiner Meinung nach auf jeden Fall an irgendeine Qualifikation des Käufers binden müssen (Amateurfunker, Wissenschaftler ...), aber so ... Wenn das so weiter geht, wird man sich wohl wehmütig an die Zeit zurückerinnern, in der "nur" Kabellecks das Band verseuchten.

von Jens1978 - am 07.03.2006 12:13
Bei den UKW Minisendern darf man den Eingangpegel nciht sehr stark aufdrehen,
da ansonsten ein schlechtes angekratztes und deutlcih mehr Oberwellen und Mischprodukte aus den Dingern rausgehen.

bei dem Redondo muss man knapp unter der Lautstärke eines normalen UKW Senders bleiben.


Bin mal gepsannt - werde die RegTp irgendwann in n. Zeit sowieso wegen einer anderen Angelegenheit kontaktieren müssen.
Wenn ich dann dran denke frage ich mal nach den Mini UKW Sendern und was man sich bei der Freigabe gedacht hat..

von Felix 99 - am 07.03.2006 12:29
Zitat
Der Schwabe
Bie BNetzA hat nur eine EU-Richtline umgesetzt. Mal wieder
- so ist es ( leider ) - :(

von KlausD - am 07.03.2006 13:15
Euch sollte man mal kräftig den Kopf waschen !

Also: was hat die BNetzA freigegeben ? Na ? 50 nW. 50 Nanowatt.
Die haben nicht die kleinen FM-Transmitter freigegeben, die derzeit bei eBay gehandelt werden.

Angeregt durch dieses Thema habe ich heut mittag zusammen mit einem befreundeten Fernsehtechniker einen vorhandenen Kabelmodulator (Funkamateurflohmarkt in Dortmund übrigens), der zwischen 50 und 90 dB einzustellen ist, auf genau 66 dB abgeglichen. Das entspricht, soweit meine Rechnung stimmt, den 50nW.
Diese 66 dB auf einen Halbwellendipol. Die Reichweite entspricht rauschfrei so um die 10 Meter, dann wird es schon schwierig., Im ganzen Haus geht es jedenfalls nicht sauber.
Damit ist klar: diese getor-Teile strahlen mit mehr Leistung als freigegeben - und somit nutzt ihr diese Dinger nicht legal.
Zum Vergleich für den, der es nicht glaubt : klemmt mal einen Draht an eure Kabelfernsehdose. Hier liegen meist so um die 75 bis 80 dB an. Das sind schon mal 15 dB mehr. Und dennoch kommt ihr damit nicht sehr weit.

Nachtrag : bei ca. 85dB - da wird es für die Hausversorgung interessant. Aber hier gilt : es sind dann schon 5 mikrowatt.
(und ich hoffe, dass meine Berechnungen stimmen)





von Der Korken - am 07.03.2006 15:08
Zitat

Euch sollte man mal kräftig den Kopf waschen !

Den Vollidioten, die die 50 nW freigegeben haben sollte man mal den Kopf waschen :rolleyes: !

BTW. haben die eigentlich 50 nW Ausgangsleistung oder ERP freigegeben ?

von WiehengeBIERge - am 07.03.2006 15:33
Mir ist auch nicht so recht klar, warum hier in Europa 50nW erlaubt werden, während in den USA 100mW freigegeben sind.
Fettes Antennenfeld. Doch, erlaubt ist das schon. Aber dann darf eben in der Hauptstrahlrichtung auch nur max. 50nW rausgehen.
Zurufen geht weiter.
Jedes Kabelleck in der Stadt geht weiter.
Selbst der leisegestellte Lautsprecher eines Kofferradios geht weiter.

Peinlich für Europa.




von Der Korken - am 07.03.2006 15:47
Zitat
Der Korken
Euch sollte man mal kräftig den Kopf waschen !

Also: was hat die BNetzA freigegeben ? Na ? 50 nW. 50 Nanowatt.
Die haben nicht die kleinen FM-Transmitter freigegeben, die derzeit bei eBay gehandelt werden.

Angeregt durch dieses Thema habe ich heut mittag zusammen mit einem befreundeten Fernsehtechniker einen vorhandenen Kabelmodulator (Funkamateurflohmarkt in Dortmund übrigens), der zwischen 50 und 90 dB einzustellen ist, auf genau 66 dB abgeglichen. Das entspricht, soweit meine Rechnung stimmt, den 50nW.
Diese 66 dB auf einen Halbwellendipol. Die Reichweite entspricht rauschfrei so um die 10 Meter, dann wird es schon schwierig., Im ganzen Haus geht es jedenfalls nicht sauber.
Damit ist klar: diese getor-Teile strahlen mit mehr Leistung als freigegeben - und somit nutzt ihr diese Dinger nicht legal.
Zum Vergleich für den, der es nicht glaubt : klemmt mal einen Draht an eure Kabelfernsehdose. Hier liegen meist so um die 75 bis 80 dB an. Das sind schon mal 15 dB mehr. Und dennoch kommt ihr damit nicht sehr weit.

Nachtrag : bei ca. 85dB - da wird es für die Hausversorgung interessant. Aber hier gilt : es sind dann schon 5 mikrowatt.
(und ich hoffe, dass meine Berechnungen stimmen)


Kopfwaschen- wofür?
Dafür, das man etwas kauft, was vom VK ausdrücklich als legal angeboten wird, während vergleichbare andere Artikel in dessen Sortiment ausdrücklich als "böse" tituliert werden?

Ich hab das Teil gestern bekommen, getestet und mich gewundert wegen der Reichweite.
Da ich aber keinen Vergleich habe (nix Kabel), habe ich zum Vergleich diese Videosender genommen- die gehen ja auch so um die 200m im Freien. Kabellöcher gehen übrigens 50-100m weit in unversorgte Gebiete rein.
Welchen Frequenzbereich bestreicht denn der Kabelmodulator?
Doch hoffentlich UKW oder wenigstens VHF Band III.

Das ich persönlich diese Reichweite *nicht* möchte, habe ich doch schon gesagt und gezielte Abhilfe wäre wohl vermutlich mittels Weichblei möglich.


von DieterDN - am 07.03.2006 15:48
Zitat

Fettes Antennenfeld. Doch, erlaubt ist das schon. Aber dann darf eben in der Hauptstrahlrichtung auch nur max. 50nW rausgehen.


*g* Und wieviel willst du dann in das Antennenfeld reinschicken? 5nW?

Na mal im Ernst: dass die ganzen selberzündenden Kiddies möglicherweise für uns DXer eine ungute Sache werden könnten, ist das eine. Ganz klare Sache: wenn der Nachbar mir meine Lieblings-DX-Frequenz mit seinem Gedöns zumacht, noch dazu mit Musik, die mir überhaupt nicht gefällt, dann ist der Teufel los, klare Sache. Das kann durchaus noch lästig werden, auch wenn ich bezweifle, dass die Dinger sich so breit durchsetzen werden.

Das andere ist aber nun, was man davon halten soll, wenn bei Ebay diese Dinger mit "In Deutschland zugelassen" verscherbelt werden. Das wird ja immerhin eine vermutlich unwahre Aussage beim Verkauf angegeben. Allerdings gilt auch immer: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, also bin ich als Käufer letztendlich selber verantwortlich, nachzuprüfen, ob bei dem Ding nun 50nW rausgehen, oder nicht, sprich, ob das Teil dann tatsächlich zulässig ist!? Das CE-Zeichen setze ich mal voraus, das ist ja klar zu erkennen, wenn's drauf ist.

von Habakukk - am 07.03.2006 16:01
Zitat
Der Korken
Mir ist auch nicht so recht klar, warum hier in Europa 50nW erlaubt werden, während in den USA 100mW freigegeben sind.
Fettes Antennenfeld. Doch, erlaubt ist das schon. Aber dann darf eben in der Hauptstrahlrichtung auch nur max. 50nW rausgehen.
Zurufen geht weiter.
Jedes Kabelleck in der Stadt geht weiter.


Vielleicht genau deswegen...

Wenn ich mit der S-Bahn durch Gebiete mit gleisnaher Bebauung fahre, passiert es, daß auf einigen QRGs die Kabelfrequenzen so stark durchschlagen, daß er Empfang des eigentlichen Senders nicht mehr möglich ist :(

Was für ein riesiges Chaos das gäbe, wenn diese FM-Verpester, die sicher auf längere Sicht keine Nischenprodukte bleiben werden, noch stärker senden können, kann man sich doch vorstellen, oder?

Hätte man nicht wenigstens den freigegebenen Frequenzbereich einschränken können? Beispielsweise auf nur zwei Frequenzen, 87.5 und 108.0 MHz?

von _Christoph - am 07.03.2006 16:10
dann würden auf jeder Frequnz (87,5; 108,0) alle zünden, das gebe noch mehr Chaos. Außerdem sind auf den Frequenzen schon Kabellecks :eek:

von brockenfan - am 07.03.2006 16:20
Ein großer Teil der bei EBAY vertickten Geräte dürfte hinsichtlich seiner Sendeleistung im Bereich zwischen 2 und 5 mW liegen. Die Reichweite limitiert sich nur durch die "miese Antenne". Zumindest die PLL-Sender sind in meinen Augen hinsichtlich ihrer Frequenzstabilität okay. Zumindest wenn man den Eingang übersteuert dürften aber fast alle angebotenen Geräte zu Oberwellenschleudern werden - allein schon mangels vernünftiger Bedämpfung der Nebenaussendungen...

Ich habe jedenfalls den Eindruck, daß von den Dingern schon Tonnen im Einsatz sind. Wie sonst soll ich mir die Dauerausstrahlung von SSL in meinem Wohngebiet erklären?

von PowerAM - am 07.03.2006 16:34
Zitat

dann würden auf jeder Frequnz (87,5; 108,0) alle zünden, das gebe noch mehr Chaos.

Warum?? Entweder sie haben eine nur geringe Reichweite, oder nicht? Wenn dies so betreiben wie se sollen stört da doch keiner :rolleyes: ;) Warum ich mich allerdings über die Dinger ärgere ist ja grad die Tatsache, dass solche Schrottgeräte mit viel mehr Leistung (mehr als 50nW !) verkauft werden mit dem Hinweis "in D zugelassen"! Es hat aber auch nicht jeder die Möglichkeit das zu überprüfen. Wenn jetzt dein Nachbar so ein Ding holt, musst du ihn erstmal davon überzeugen, dass es schrott ist. Wenn alles schief geht hast du ab dann bestimmt ein ganz "nettes" Verhältnis zu deinem Nachbarn. Wenn´s verboten wäre ging´s viel einfacher, da hat keiner die Möglichkeit irgendwelchen Müll zu erzählen und sowas zu verkaufen.

von Jens1978 - am 07.03.2006 16:37
Zitat
satfuzi
dann würden auf jeder Frequnz (87,5; 108,0) alle zünden, das gebe noch mehr Chaos. Außerdem sind auf den Frequenzen schon Kabellecks :eek:


Das paßt doch aber alles ideal zusammen: Die Sender würden sich dann gegenseitig so stören, daß sie nur ihm Nahbereich (und für was anderes sind sie ja nicht gedacht), also innerhalb der eigenen 4 Wände, störungsfrei zu empfangen sind, und ins Kabel strahlen sie ja nicht, so daß auch Kabellecks kein Problem darstellen.

Alternativ hätte man aber auch DAB-Senderchen freigeben können, das hätte vielleicht DAB einen größeren Schub gegeben, als die wenigen regulären Programme ;-)

von _Christoph - am 07.03.2006 16:38
Ja klar, der eingeschränkte Frequenzbereich (ab 88,1 MHz) zeigt ja, dass das Gerät ursprünglich für den Betrieb in den USA entworfen wurde. Aber es schaltet sich beim Ausbleiben des Audiosignals wenigstens automatisch ab. Damit ist wenigstens eine Bedingung der Europa-Norm erfüllt.

Ingo

von Ingo-GL - am 07.03.2006 16:41
In GB lief zumindest früher unterhalb von 88,0 Mhz Taxifunk.

Bei Getor ist das Teil übrigens ausverkauft.
Hat da vielleicht der Koordinierer für den DLF alles aufgekauft zwecks funzelung? ;-)

von DieterDN - am 07.03.2006 17:03
Wieso ist eigentlich ein Leerträger nicht erlaubt? Grenzwerte für den maximalen Signalpegel dagegen sind nicht festgelegt... Schon seltsam. Gegen 100 mW hätte ich nichts. Aber man sollte sich die Frequenz gegen einen kleinen Obulus zuweisen lassen. Dann würde man schon mal die Kiddies vom Leibe halten. Zumindest zum großen Teil...

von Roßkopf - am 07.03.2006 18:19
Zitat

Ein großer Teil der bei EBAY vertickten Geräte dürfte hinsichtlich seiner Sendeleistung im Bereich zwischen 2 und 5 mW liegen

Ich wiederhole mich (inzwischen zum dritten mal):
Wir haben bei so einem Ding mal die Leistung ermittelt und sind auf 50 mikrowatt gekommen.

von WiehengeBIERge - am 07.03.2006 18:39
Ich "produziere" auch 2 Leerträger: 100,25 und 105,3. Leider kann ich das nich abstelln, sonst hätte ich kein Internet. Is natürlich ärgerlich wegen der 105,3 aus hildesheim und vom Kreuzberg.

von brockenfan - am 07.03.2006 18:51
Zitat

Ein Hinweis an die Bundesnetzagentur und die 50 mW Dinger werden aus dem Verkehr gezogen.

Arbeitsbeschaffungsmaßnahme nenne ich sowas.

von WiehengeBIERge - am 07.03.2006 18:51
@ Sebastian Budde: ..auch deshalb sagte ich ja "leider" , denn dieses 50 mW - Missverständnis wird man nicht mehr aus der Welt bekommen und diese "bescheuerte" Kabellöcher-Abstrahlung reicht doch wohl, da braucht man nicht auch noch die "sendenden Nachbarn" - :sneg: :sneg: :sneg:

von KlausD - am 07.03.2006 19:12
[joke] ROFL 1¤ Jobs bei der Bundesnetzagentur :cool: :D :drink: [/joke]
Schade das man in dem UKW Bereich solche Dinger als Exportartikel deklariert verkaufen darf.
[halbironie Den Verkäufer des illegalen als legal angepriesenen FM Sender könnte man anzeigen |vollironie| - Abmahnanwälte reissen sich doch um sowas ^^ /ironie

Insgeheim hab ich mir ja schon gedacht, dass man mit 50nW nich soweit kommen kann.

von Felix 99 - am 07.03.2006 19:34
@ Felix Martin: ich nehme die BNetzA wrklich ungern in Schutz: aber denen blieb aufgrund der EU-Vorgaben wirklich keine andere Wahl .....

von KlausD - am 07.03.2006 20:12
@Klaus D - So arg bös war das in meinem vorletzten Post ja auch nicht gemeint - Hab mich da vielleicht etwas übereifrig ausgedrück.



von Felix 99 - am 07.03.2006 21:05
Wie wäre es mit einen Störsender :D Wenn der Nachbar eine QRG verwendet die einen Sender oder eine gute freie DX QRG besetzt,dann belegst Du auch die selbe Frequenz und der Nachbar wundert sich....
Haben bald die Peiler Dauereinsätze :D ?
Die TV-Modulatoren (z.B.Skymaster und Hama) gibt es heutzutage in jeden großen Elektronikladen, vor nicht zu langer Zeit gab es diese Modulatoren garnicht. Vieleicht gibt es die FM Minisender bald auch in den Elektronicläden zu kaufen. Z.Z sehe ich noch gar nicht so große Probleme das jeder so ein Sender hat,da ja nur in der Bundesnetzag. veröffentlicht wurde. Oder gab es schon eine Meldung in der Zeitung?
Die EU Leute hätten besser ein Satz dazugeschrieben,das das nur in Auto zulässig ist :D ......

von DJ Taifun - am 07.03.2006 23:13
@ Sebastian Budde: Ein befreundeter Funkamateur hatte diesen Wert mal ge-
nannt. Im "Minisender"-Thread hatte ich ja mal was vom eMana geschrieben.
Mit einigen nW dürfte der nicht ansatzweise so weit gehen...

von PowerAM - am 08.03.2006 00:30
Zitat

Ein befreundeter Funkamateur hatte diesen Wert mal ge-
nannt. Im "Minisender"-Thread hatte ich ja mal was vom eMana geschrieben.
Mit einigen nW dürfte der nicht ansatzweise so weit gehen...


Ich sprach ja auch weder von Nano noch Milliwatt, sondern von Mikrowatt, also zwischen beiden!
Und der von mir genannte Wert ist realistisch, glaub mir.

Bei echten 50 milliwatt funktioniert das Konzept mit dem Audikabel oder einem stück Draht als Antenne nicht mehr, weil man sich da schon langsam sorgen um eine ordentliche Anpassung machen muss. Bei Fehlanpassung wird ja Leistung zurück in den Sender reflektiert, und da diese ebay-Dinger keinen großartigen Kühlörper haben ist auch nichts da, wo diese unnötige entsehende Wärme abgeleitet werden könnte ...

Zitat

Das schlechte Gewissen hält sich in Grenzen, schließlich wird ein weiter Bogen um alle mit normalem Aufwand verfügbaren Frequenzen von mir gemacht.

Das ist es ja, das wird das typische Schulkind, dass seine MP3s zündet nicht interessieren ...
---> Irgenbdwann Störbrei.

Zitat

Oder gab es schon eine Meldung in der Zeitung?

Ja, ich weiß jetzt nicht mehr genau welche, aber ich glaube es war die "Chip".

von WiehengeBIERge - am 08.03.2006 09:49
Ich glaube eher nicht, das sich diese Geräte so berauschend verkaufen, wieso sollten sich denn die Kiddies so ein Teil kaufen ? Um sich di eMusik dann "OldSkool"-mässig übers alte UKW Radio anzuhören ? Da gibt es andere Wege , um sich diese Musik dann auf der heimischen Musikanlage in voller Lautstärke anzuhören. Line-Out usw.....
Oder wollen die Kiddies damit ihre Eltern verärgern, weil sie damit mal den Heimatsender im radio plattmachen? Lange wird das bestimmt nicht gutgehen.
Jetzt wo es neu ist, werden die Firmen sicherlich ein paar von den Dingern verkaufen, aber in ein paar Monaten/Jahren interessiert das keine Sau mehr und es werden Ladenhüter.

von Chief Wiggum - am 08.03.2006 09:58
Es ist halt für Spezialfälle ungemein praktisch:

- Signal eines Portabelgerätes in das Autoradio ohne mühsam über den Line-In gehen zu müssen (mit 1000 Adaptern)

- Signal eines stationären Geräts in die ganze Wohnung verteilen (damit man mit dem Sound nicht nur an ein Zimmer gebunden ist)

Ansonsten sehe ich keinen Bedarf für normale Leute. Mag sein, dass man künftig hi und da mal einen Nachbarn oder ein anderes Auto auf UKW hören wird, aber der Regelfall wird das wohl eher nicht werden, und das Szenario mit dem durch solche Minisender völlig zugefunzelten UKW-Band ist doch eher unwahrscheinlich.

von Habakukk - am 08.03.2006 10:49
Ich finde die hier beschriebenen Szenarien auch unwahrscheinlich...

Bleiben wir mal bei der Realität:
Die Dinger laufen mit ner 1.5 V. Micro oder Mignonbatterie. Das alleine wird schon dafür sorgen, dass die Dinger nur eine beschränkte Laufzeit haben. Die besseren Teile schalten sich sogar nach 10 Sek. ab wenn kein Ton mehr übertragen wird !
Also nix mit 24 Stunden Störsendern so wie beim Kabel-TV !

Die Reichweiten die hier beschrieben sind, wurden i.d.R. auf freien Frequenzen erzielt. Auf einer belegten Frequenz dürfte die Reichweite deutlich geringer sein. Natürlich haben die DXer jetzt Angst, ein hauchdünnes DX-Signal könnte durch einen Heimsender gestört werden, aber wie wahrscheinlich ist das ? Sollte das wirklich mal passieren wird es mit Sicherheit kein Dauerzustand sein. Bei Kabel-TV-Abstrahlungen sieht das schon wieder anders aus...

Ich gehöre noch einer Generation an, für die es etwas ganz Besonderes war, ihre eigene Musik im Radio hören zu können, sein eigenes Radioprogramm machen zu können. Das fällt nun weg.
Keiner muss sich mehr an Schaltpläne heranwagen um kleinere oder größere Minisender zu basteln, nein, das kann jetzt jeder und das sogar mit Billigung der BnetzA ! Vor gar nicht langer Zeit wäre das unvorstellbar gewesen. Auch ich werde mich an den Gedanken gewöhnen müssen dass jetzt "jeder" darf und das für sehr wenig Geld. Ich finde, da geht schon sehr viel an der Besonderheit und Exklusivität des Medium Radio verloren. Böse ausgedrückt wird es so zu einem CB-Funk für jedermann, wenn auch mit extrem geringer Leistung.
Vielleicht ist es ja auch das was hier einige so ärgert.

Ich verspreche Euch: Nichts wird so heiss gegessen wie es gekocht wird. Die Mini-Dinger werden wohl bei Euren Empfangsbeobachtungen eher eine Ausnahme darstellen und wenn Ihr mal so einen Minisender entdeckt wird der auch schnell wieder weg sein. Also keine Panik.

von Frequenzfieber - am 08.03.2006 11:13
Zitat

Die besseren Teile schalten sich sogar nach 10 Sek. ab wenn kein Ton mehr übertragen wird !


Wieso die "besseren"??? Das ist Vorschrift, um überhaupt zugelssen zu werden!

Zitat

Also nix mit 24 Stunden Störsendern so wie beim Kabel-TV !

Quatsch! So wie ich die heutige Jugend kenne, würden manche das Ding einfach dauerhaft mit Modulation laufen lassen, auch wenn sie gar nicht da sind. Die Eltern (EZF ;-)) bezahlens ja :rolleyes:.

Zitat

Keiner muss sich mehr an Schaltpläne heranwagen um kleinere oder größere Minisender zu basteln, nein, das kann jetzt jeder und das sogar mit Billigung der BnetzA !

Jaaaa, aber der "Bastler" muss sich zwangsläufig mit der Technik und dem UKW.Band beschäftigen, der "Mp3zumautoradiozünder" aber keineswegs ...

Zitat

Ich finde, da geht schon sehr viel an der Besonderheit und Exklusivität des Medium Radio verloren. Böse ausgedrückt wird es so zu einem CB-Funk für jedermann, wenn auch mit extrem geringer Leistung.

Zustimmung.

Zitat

Die Mini-Dinger werden wohl bei Euren Empfangsbeobachtungen eher eine Ausnahme darstellen und wenn Ihr mal so einen Minisender entdeckt wird der auch schnell wieder weg sein. Also keine Panik.

Sicher wird der schnell wieder weg sein, weil wir die BnetzA informieren :p!
Einen "echten" Piraten, der auf einer freien Frequenz und ohne Störungen rumzündet würde ich niemals der BNetzA melden, wenn mir aber so ein Aggro-Jugendlicher mich beim DXen stört sofort .

Aber das größte Problem wegen der 50nW ist ebay!
Denn da werden ja sowohl die erlaubten als auch die stärkeren fälschlicherweise als erlaubt angeboten. Und davon nicht gerade wenige ...
Das Aggro-Kind liest also "erlaubt" und denkt das wäre es auch ...

Hoffentlich tritt das beschriebene Chaos aber nie ein ;-).

von WiehengeBIERge - am 08.03.2006 11:24
Zitat

Quatsch! So wie ich die heutige Jugend kenne, würden manche das Ding einfach dauerhaft mit Modulation laufen lassen, auch wenn sie gar nicht da sind. Die Eltern (EZF ;-)) bezahlens ja :rolleyes:.


Warum sollte er das? Was bringt ihm das? Wenn er wirklich seine Umgebung mit "seinem" Programm beschallen will, muss er sich sowieso über diese Verordnung hinwegsetzen und mit etwas mehr als 50nW auf Sendung gehen, denn mit 10m Reichweite im günstigsten Falle kommt er nicht weit, da reichen aber auch die als 50mW verkauften Minisender noch nicht so ganz aus.. Das hätte er aber vorher genauso gut schon machen können, denn das ist jetzt wie früher illegal. Es liegt doch weniger an dieser EU-Verordnung, sondern mehr daran, dass diese Dinger *überhaupt* angeboten werden und so problemlos und v.a. *billig* zu kriegen sind. Vor nicht mal 2 Jahren musste man sich damit noch in einem Spezialshop für teures Geld mit solchen Kleinsendern eindecken, heute gibt's das für kleines Geld bei Ebay. Ob das dann nun illegal, halblegal oder total legal ist, wird die Leute relativ wenig kümmern. Das ist dann genauso wie Software kopieren, Musik saugen oder Falsch parken: nicht legal, aber trotzdem wird's gemacht. Das bisschen EU-Verordnung macht da wohl noch am Wenigsten aus.

von Habakukk - am 08.03.2006 11:35
Zitat

Warum sollte er das? Was bringt ihm das?

Tja, das frage ich mich auch ;-).
Wohl genau soviel, wie den Rechner den ganzen Tag anzulassen, auch wenn man nicht da ist und auch nichts runterläd (oder dergl. ;-))
Dennoch machen das einige so, hab ich selbst schon häufig genug gesehen ...

OK, vergesst diesen Teil einfach ;-)

von WiehengeBIERge - am 08.03.2006 11:37
Hallo,

habe eine Frage bezüglich dem Getor-Teil: Liefert der ein sauberes Signal oder ist das auch mit so einem leisen Pfeiffton und Knattern wie man es von manch anderem "Mini-UKW-Sender" her kennt?


Groetjes
Oranje-Boy ;)

von Oranje-Boy - am 08.03.2006 12:07
Habe heute einmal mit Getor telefoniert: Das Ding soll voraussichtlich erst in vier bis sechs Wochen wieder lieferbar sein.

von ASOT - am 08.03.2006 15:51
Existiert von diesem Teil eigentlich ein Schaltbild? Oder gibt es beim Kauf ein Blatt mit Spezifikationen dazu? Vielleicht könnte man das hier mal online stellen.

Ich denke, es wird nicht lange dauern, bis die ersten Hardcorebastler mit einem ordenlichen "Breitbandverstärker" ala BC 140 im A-Betrieb versuchen aus diesem Teil noch mehr heraus zu holen. Weiterhin wird in naher Zukunft im UKW-Sender Forum die Frage auftauchen: Kann ich anstatt der 1,5V Batterie ein 9V Block anklemmen und somit 2km zu überbrücken?

Außerdem sehe ich das mit dem Teil nicht so eng. Ihr glaubt ja gar nicht wieviel neue Kids täglich versuchen aus einem kleinen Prüfsender (ca. 7mW Output) das Letzte herauskitzeln wollen. Dort werden manchmal 2 oder 3 Transistorstufen im A-Betrieb (viele Oberwellen) hinter diesem Prüfsender geschaltet. Leider gibt es nicht die gewünschte Leistungserhöhung, sondern nur Oberwellenmüll. Das gabs gestern, heute und wird es auch morgen geben. Das ist einfach der Drang.

Einerseits kann man das nicht gut heißen, aber viele sammeln auf diese Art Ihre Erfahrung mit der HF. Wenn in einem Forum mal eine "Senderfrage" gestellt wird, dann kommen viele mit erhobenen Zeigerfinger. Klar, der junge Kollege muss darauf hingewiesen werden, aber er wird trotzdem versuchen seinen Sender zu bauen.

Hier für ein paar Interessierte ein paar Links zu Foren zum Thema Sender:

http://www.info-serve.de/foren/read.php3?Fname=UkwSenderForum

http://www.info-serve.de/foren/read.php3?Fname=SenderForum

http://www.f23.parsimony.net/forum45451/

http://forum.mysnip.de/list.php?2858

http://www.senderbau.ch.vu/




von RalphT - am 08.03.2006 16:59
Zitat

Außerdem sehe ich das mit dem Teil nicht so eng. Ihr glaubt ja gar nicht wieviel neue Kids täglich versuchen aus einem kleinen Prüfsender (ca. 7mW Output) das Letzte herauskitzeln wollen. Dort werden manchmal 2 oder 3 Transistorstufen im A-Betrieb (viele Oberwellen) hinter diesem Prüfsender geschaltet. Leider gibt es nicht die gewünschte Leistungserhöhung, sondern nur Oberwellenmüll. Das gabs gestern, heute und wird es auch morgen geben. Das ist einfach der Drang.

Einerseits kann man das nicht gut heißen, aber viele sammeln auf diese Art Ihre Erfahrung mit der HF

Eben. Mit so einem "Batterie rein, Frequenz einstellen und los" Ding von ebay aber eben nicht.

von WiehengeBIERge - am 08.03.2006 17:35
Gibt es bei dem Getor überhaupt die Möglichkeit einer Stromversorgung mit 220V mit entspr. Adapter? In der Bedienungsanleitung ist nur die Stromversorgung mit AA-Batterie oder Adapter an Zigarettenanzünder angegeben. Wer hat dort schon mal etwas versucht. Denn gestern, nach einem fünfstündigen Dauerbetrieb, war schon die erste Batterie alle.

Übrigens: am Boden liegend versorgt das Gerät nun exakt genau unserer Wohnung, drei Meter davon entfernt ist Schluss. Schon auf dem Schrank liegend (also ca. 2 Meter höher) geht es etwa 10 Meter weiter, was ja nicht sein muss.

von Wiesbadener - am 09.03.2006 10:45
Zitat

Wieso ist eigentlich ein Leerträger nicht erlaubt?

Ist das so? Dann müsste die 104,0 aus Tecklenburg schon lange abgeschaltet werden. Dort gibts seit ungefähr Dezember einen schweigenden rechten Kanal :joke:

Ansonsten bin ich gegen eine solche "Verseuchung" des UKW-Bands (mit welchen Mini-Leistungen auch immer). Kiddies sind wahrscheinlich nicht die Zielgrupppe den von denen läuft jeder mit Ipod, MP3-Player oder MP3-Handy durch die Gegend. Als "Anwendungsgebiet" (auch für mich) könnte ich mir Rebroadcasts von Streams vorstellen. Morgens beim Rasieren X FM aus dem Transistorradio hören oder Abends beim Bierchen auf Terasse/Balkon reizt mich schon irgendwie...

von Staumelder - am 09.03.2006 11:02
@Wiesbadener, das würde mich auch mal interessieren, ob ein Netzbetrieb möglich ist. Batteriebetrieb ist für mich uninteressant, weil ich viel Internetradio höre.

von Dirkilein - am 09.03.2006 15:07
Das kann man doch im Selbstbau auf Netzbetrieb ändern. An ein Röhrchen in Batteriegröße zwei Drähte für ein Netzteil kleben und in den Schacht einschieben - schon hat man es für den Dauerbetrieb umgebaut.

Andere Vorschläge? Aufschrauben würde ich nicht vorschlagen ...

von Oliver.M - am 09.03.2006 16:03
Nochmal das Thema. Kann man diese Getor-Sender irgendwie schaltbar machen zwischen Mono und Stereo ? Damit meine ich die Entfernung des MPX-Signals.
Im Innern des Geräte fand ich erst einen 7,2MHz-Quarz, der (Faktor400) auf die 19 KHz gepasst hätte.
Ohne Quarz war die HF jedoch bei Null, wird also mehrfach benötigt. Oberhalb des Displays findet
sich ein weiterer Quarz, den ich jedoch noch nicht identifizieren konnte.
Für gute Ratschläge.....



von Der Korken - am 12.03.2006 19:55
Hallo,

also ich habe den Autoadapter dazubestellt.

Es gibt bei Ebay auch noch ein Netzteil (Trafo) mit einem Zigarettenanschluss dran, wo der Autoadapter angeschlossen ist.

So habe ich problemlos einen Betrieb so lange ich will ohne Batterien.

Gruss Thomas



von Tom271166 - am 13.03.2006 21:54
@Der Korken:

Eine gute und elegante Möglichkeit ist es den Pilotton einfach abschalten. Die Stereosignalerzeugung geschieht meistens durch das 38kHz Schalten der Differenzsignale. Zum Schluss wird einfach der 19kHz-Pilotton aufaddiert. Hier könnte man beispielsweise ein kleines Reedrelais einsetzen und durch hinzufügen einer Gleichspannung von extern den Pilotton abschalten.

Hat jemand Fotos vom Innenleben des Gerätes? Vielleicht so detailliert, dass auch Bauteile lesbar sind.

von RalphT - am 14.03.2006 11:16
Seit gestern habe ich nun auch den Audia X DGT-201 von Getor und bin ganz zufrieden damit ! Da ich in einem kabelversorgten achtstöckigen Beton-Haus wohne, ist die Reichweite für meine Begriffe nicht gerade überwältigend. Bereits in drei Metern Entfernung vom Transmitter (hinter der Zimmerwand) muss man mit der Teleskopantenne des empfangenden Radios das Empfangsmaximum suchen, um einen rauschfreien Stereoempfang zu bekommen. Da mein Sat-Receiver nicht am Fenster steht, kann ich mit dem Minisender meinen Nachbarn wohl kaum stören, zumal der i.a. ein 90dBµV-Signal aus dem Kabel empfängt (ein sauberer Stereoempfang mit einem "Küchenbrüllwürfel" ist hier wegen der sehr hohen UKW-Senderdichte und sehr hoher Feldstärken nur bedingt möglich).

Schließlich ist eine freie Frequenz ohnehin Bedingung für einen störungsfreien Empfang. An meiner Ground-Plane UKW-Antenne auf dem Balkon in ca. 10 Metern Entfernung (mit zwei Zimmerwänden dazwischen) kommen noch 40 dBµV an, so dass da bereits kein sauberer Stereoempfang mehr besteht.
Fazit: Es ist schon gut, dass die Reichweite recht begrenzt ist und wer seine Nachbar wirklich bewusst stören will, hat doch ganz andere Möglichkeiten (Hilti, Bosch-Hammer und vieles andere mehr ..)

von Diehler - am 15.03.2006 12:56
Dann bräuchte ich wohl, um z.B. einen Audiostream von meinem PC, der im 1. Stock steht in die Küche (EG unter Betondecke, andere Hausecke) zu übertragen (darüber denke ich derzeit nach) wohl doch die 50mW-Variante!


von PeterSchwarz - am 15.03.2006 13:00
Ja, es wäre im Einzelfall schon gut, wenn man die Stereo-Reichweite des Getor-FM-Transmitters vor dem Kauf in den eigenen 4 Wänden testen könnte. Vielleicht tut's ja auch eine UKW-Zimmerantenne mit extrem rauscharmen Vorverstärker, hi.
Spaß beiseite, Betonwände haben halt ihre Dämpfung, auch im VHF-Band II-Bereich, im Holzhaus sieht's da schon anders aus.

von Diehler - am 15.03.2006 13:24
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