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DLF auf 104.60 auf deutschem Territorium gestört!!

Startbeitrag von WellenJäger am 29.05.2006 09:07

Eigentlich sollte man sich darüber freuen, dass durch einstrahlende Sender aus dem Ausland die Radioszene bereichert wird. Doch in diesem Fall ist das anders:

Zum ersten mal habe ich versucht, den DLF auf der A1 zwischen Saarbrücken und Trier zu hören. Ich erwartete einen guten sauberen Empfang der starken 104.60 MHz aus Saarburg. Doch es kam anders. Fast die Strecke wurde der Sender trotz Sharx und DDA deutlich angekratzt. Auch bei der 106.30, auf die das Radio umschaltete war nicht besser.

Die Störer waren leicht ausgemacht:
104.50 Europe 1
106.40 France Info

Ich habe mich sehr geärgert, weil diese Störungen bei dem leise modulierten DLF-Signal sehr deutlich werden. Hinzu kommt, dass die französischen Sender mit sehr hohem Hub senden, also sehr laut sind.

Wie kann es möglich sein, dass man aus dem französischen Grenzort Forbach mit 1 kW den DLF bis in den Landkreis Trier-Saarburg stört! Hat Deutschland hier wieder mal gepennt?

Ich bin mir sicher: Hätte man versucht, die 104.50 in Saarbrücken zu koordinieren, wäre das nie durchgekommen und es kämen wohl sogar Einsprüche aus Belgien oder Frankreich selbst.

Antworten:

Mir kommt die Frequenzkoordination des DLR an den Grenzen auch extrem defensiv vor. Denn ähnliche Beispiele gibt es hier im deutsch-dänischen Grenzraum auch einige. Das betrifft vor allem die starken Richteinzüge bei DLR Kultur, während dänische Lokalradios mit 160 Watt (und mehr) meist rundstrahlen, dazu auch noch vertikal (beim mobilen Empfang stärker). Außerdem nehmen die Dänen die HAAT-Höhenbegrenzung auf 40 m nicht so genau (meist sind es einfach 40 m Masthöhe, auch an exponierten Standorten).

Beispiel: 105.0 DLR Kultur Schleswig-Güby (200 W nach Süden) sendet nach Norden nur mit 2 Watt und wird schon in nächster Nähe von R.Mojn Tingleff (ca. 50 km entfernt, 105.1) gestört.

oder Radio 2 von Fünen (ca. 80 km entfernt) überlagert schon mal DLR Süderlügum auf 104.2 (nominell 600 W nach Süden, faktisch ca. 200 W max ERP nach Südosten).

In beiden Fällen gibt es an den jeweiligen Orten kaum Alternativen zu den DLR-Frequenzen.

Warum haben die Dänen so wenig Probleme und warum ist das bei uns so schwer?

von peeraxel - am 29.05.2006 09:20
Damit ihr mich jetzt nicht missversteht. Es gibt nicht um die Zufunzelung Seitens des DLR oder praxisfernen Entscheidungen in Genf, sondern darum, dass eine bestehende Versorgung im eigenen Sendegebiet wegen eines zu späteren Zeit in Betrieb genommenen (Klein-)Senders nicht mehr gegeben ist.

Im Falle der 104.60 Saarburg ist es nämlich so:
Seit Inbetriennahme des Senders Forbach 104.50 (Europe 1) ist der Empfang des DLF weit nach Deutschland bis in den Landkreis Trier-Saarburg gestört. Eigentlich hätte diese Frequenz von deutscher Seite aus verhindert werden müssen. Ähnlich ist es mit der 106.40 (France Info), die den DLF-Empfang der 106.30 ebenso auf deutschem Gebiet beeinträchtigt.

Wenn es diese Störer nicht gäbe, wäre der DLF deutlich besser hörbar. Denn dort, wo die 104.60 nicht ginge, könnte die 106.30 eine Alternative sein. So hat man auf beiden Frequenzen Nachbarkanalstörungen.

von WellenJäger - am 29.05.2006 11:45
Zumal man ja tatsächlich den Eindruck bekommt, dass nahezu jeder ansatzweise grenznahe Sender, den die Deutschen koordinieren, geblockt wird, umgekehrt aber die Deutschen anscheinend nahezu alles durchgehen lassen, selbst das, was dann tatsächlich Störungen verursacht.

von Habakukk - am 29.05.2006 11:47
@WellenJäger: Die Frage ist aber, ob nicht vielleicht die 104,5 die älteren Rechte hat und schon 1984 koordiniert wurde, bislang aber einfach nicht in Betrieb war. Ähnliches gibt es ja auch hier im Niederrhein: Welle Niederrhein war jahrelang auf 102,5 MHz aus Viersen zu hören - dann schaltete man in Belgien diese mit 50 kW aus Genk auf...was von deutscher Seite aber nicht zu verhindern war, da die Frequenz schon immer so koordiniert war.
Ob es natürlich sinnvoll ist, solche Frequenzen trotzdem in Betrieb zu nehmen, wenn man genau weiß, dass das Nachbarland die auch irgendwann nutzen wird, ist natürlich ne andere Frage. Ich sage aber "ja", denn das DRadio muss eben schauen wo es bleibt und jeglichen Abfall an Frequenzen verwerten...besser 1.000 Zuhörer in einer kleinen Region als überhaupt keine. Andere Frequenzen sind nunmal im Grenzgebiet einfach nicht mehr machbar.

von Kroes - am 29.05.2006 12:12
Also, bevor man hier wieder auf die Koordinierer des Deutschlandradios draufhaut:

Die können für die bestehende Situation nichts!

Man erinnere sich: Die Situation Wesel 102,8 gegen Nordhelle 102,7 ist nicht auf dem Mist des DLR gewachsen. Ursprünglich war die 102,7 sogar dem WDR zugeordnet, der diese Frequenz für EinsLive nutzte. Das ist eine Situation, mit der wir leben müssen, solche Beispiele gibt es in Genf 84 zuhauf!

Ein anderes Thema ist die massive Störung deutscher Sender durch die Nachbarländer. Hier scheint es kaum Einsprüche von deutscher Seite zu geben. Andererseits heißt es immer wieder, wenn auf deutscher Seite Empfangsprobleme vorliegen (wie z. B. bei Welle Niederrhein im Kreis Viersen), es gäbe keine andere Frequenz, weil die Nachbarländer dagegen Einspruch erheben würden.

Da würde ich doch gerne mal wissen, wer da pennt. Wie ich die deutsche Bürokratie einschätze, hält man sich treudoof und super-korrekt an die Koordinierungen, während in den Nachbarländer eben mal ein paar dB und Hub-kHz mehr über die Antenne zünden. Außerdem pennt man bei den notwendigen Einsprüchen; oder man akzeptiert schnarchend, wenn mit zu viel Power nach DE gesendet wird.



von Alqaszar - am 29.05.2006 12:18
Vorallem beim Hub sind unsere zu brav. Wenn hier bei leichten ÜR die Tschechen kommen dann hört man was hoher Hub bedeutet, da reicht ein schwaches Signal bereits aus.
Die Polen hauen da noch mehr auf die Pauke, die Zielona Sender waren wirklich erst dann nicht mehr hörbar, als der letzte Signalfetzen weg war.

Genf84 ist einfach schlecht gemacht worden. Solche Trümmer wie Heidelstein 103,3 gegen 103,2 Ochsenkopf oder Sackpfeife ist einfach nur Mist. Genauso Gelbelsee 100,2 gegen Ochsenkopf 100,3.
Daher denke ich nicht, dass das "Nachbarschaftärger" ist, sondern wirklich ne miese Koordination anno 84.

von Terranus - am 29.05.2006 12:27
"Genauso Gelbelsee 100,2 gegen Ochsenkopf 100,3. "

...und gegen Brotjacklriegel 100,1... Das schränkt die Reichweite für den DLF doch ganz schön ein und umgekehrt benötigt Antenne Bayern u.a. deshalb den Füllsender auf 92,6 für Pfaffenhofen...

von Habakukk - am 29.05.2006 12:31
Also bevor man mal wieder nur auf dem Ausland rumhackt.
Was wie hier oben schon angesprochen damals koordiniert und nie in Betrieb war etc pp ist nun mal legitim .- Europe 1 und France Info wird es in Forbach bestimmt schon länger geben als den DLF auf den beeinträchtigten Frequenzen.
Andersrum fahr mal drüben in Frankreich durch die Gegend und schau dir an, was dort alles vom achsolieben DL aus angekratzt wird bzw bis wohin manche Sender dort durch mehr als unnötig grosszügige Leistung reinhauen.
Auf der A1 wundert es mich aber schon ein bischen, dass du solche Probleme hattest. Normal geht der Kelsberg bis zum Kreuz Nonnweiler recht gut , der Kreuzberg eher schlechter, danach mehr oder weniger sporadisch. Sobald man aufm Hundsrück links vom Auto (r. Trier) Hügelchen hat is alles aus F weg.
Grenzgebiet ist halt immer Kompromissgebiet- und da die A1 ja nun nicht wirklich gerade tief verläuft sondern ziemlich hoch, muss man dort oben mit Störungen rechnen.
Ich bin erst letzten Dienstag auf der Strecke gefahren und hab was ausgelotet wie weit was noch geht. War auch etwas erstaunt aber Höhe macht viel aus.
Linz SWR 3 geht dort oben übrigens auch als Rauschgemisch mit RTL2 .
Desweiteren finde ich , dass man sich ITU Regionsweit mal auch einen HUB einigen sollte. Wenn cih das bis jetzt so richtig beobachtet hab sind wir die einzigen die mit soeinem geringen Hub fahren.



Hätte man eine 104.5 in SB koordniert - ausgenommen Winterberg oder Halberg , so wäre diese sicherlich blockiert worden - da die anderen Standorte , Schocksberg , Götterlborner Höhe und Schwarzenberg einfach zu exponiert sind
und noch weiter nach F reinreichen als die 2 Standorte aus Forbach nach DL.
Schocksberg und Göttelborner Höhe sowie Perl etc sind in Metz noch super zu hören selbst in der Stadt - jedenfalls beim letzten Test. Salü und Unser Ding sind noch deutlich weiter zu hören ( Sinn?)
Wenn man schaut wo DL wie und wieweit in seine Nachbarländer reinstrahlt dann sind wir auch nicht die bravsten und eher ein zweites "Luxemburg" ^^ :)
- jedenfalls was die Westkante angeht. :)



Aber is alles nunmal so - da hat man halt in Genf was Mist gebaut .
Ich verstehe ja auch nicht wieso die Frequenzmässig überversorgten wie WDR , SR SWR usw nich ab und an eine bessere Frequenz an DLF/DLR abgeben... .

Aber es ist alles die Aufregung nicht wert - ändern kann man da nichts und je mehr man hinter Kulissen blicken kann desto mehr versteht man Teilweise den
Sinn wieso etwas so und nicht anders ist.


von Felix 99 - am 29.05.2006 13:00
Zitat

Desweiteren finde ich , dass man sich ITU Regionsweit mal auch einen HUB einigen sollte. Wenn cih das bis jetzt so richtig beobachtet hab sind wir die einzigen die mit soeinem geringen Hub fahren.


Ich würde sagen, wir sind die einzigen neben Österreich, die sich an die Bestimmungen der ITU auch wirklich *halten*!

Zitat

Wenn man schaut wo DL wie und wieweit in seine Nachbarländer reinstrahlt dann sind wir auch nicht die bravsten und eher ein zweites "Luxemburg" ^^ :)
- jedenfalls was die Westkante angeht


Naja, was die "alten" Grundnetzsender angeht, - klar - die strahlen ordentlich in die Nachbarländer rein. Aber alles, was in letzter Zeit neu dazu koordiniert wurde, muss mit dicksten Einzügen senden, da kommt oft kein Fitzelchen mehr im Nachbarland an. Und das ist das verwunderliche: während deutsche Neukoordinierungen anscheinened relativ oft abgelehnt werden, oder nur mit massiven Einzügen durch gehen, scheinen auch neue Frequenzen aus den Nachbarländern ordentlich Richtung D strahlen zu dürfen. Und das ist seltsam...

Das hat nichts mit auf dem Ausland rumhacken zu tun, wenn man das thematisiert, das richtet sich vielmehr gegen die offensichtliche deutsche Schnarchigkeit in diesen Dingen.

Aber gut: wir wissen da vielleicht viel zu wenige Details dieser ganzen Koordinierungsprozesse, um uns tatsächlich ein Urteil erlauben zu können. Umso interessanter wäre es, wenn da mal ein Mann vom Fach hier bisschen Klarheit reinbringen würde.

von Habakukk - am 29.05.2006 13:05
Genau, andalus, in Ö gab es Hubmessungen vor einigen Jahren und da mussten einige massiv zurückdrehen. Weiß nicht, ob es das noch gibt.

von andimik - am 29.05.2006 13:30
Hab mich ja letzte Woche erst zu dem Thema geäußert...
---> http://forum.mysnip.de/read.php?8773,37935,412906#msg-412906

Zitat

Europe 1 und France Info wird es in Forbach bestimmt schon länger geben als den DLF auf den beeinträchtigten Frequenzen.

@ Felix Martin:
Eben nicht!
Die 104,6 in Saarburg ist bereits seit 1988 in Betrieb und Hornisgrinde 106,3 seit Anfang der 90er-Jahre! Da wurde aus Forbach noch kein einziges Radio-Programm ausgestrahlt.

Zitat

Aber is alles nunmal so - da hat man halt in Genf was Mist gebaut

Na und? - Dann darf man sich halt nicht mit alten Fehlern zufrieden geben, sondern muss über Verhandlungen versuchen das beste aus der Situation zu machen.

Zitat

Schocksberg und Göttelborner Höhe sowie Perl etc sind in Metz noch super zu hören selbst in der Stadt - jedenfalls beim letzten Test. Salü und Unser Ding sind noch deutlich weiter zu hören ( Sinn?)
Wenn man schaut wo DL wie und wieweit in seine Nachbarländer reinstrahlt dann sind wir auch nicht die bravsten und eher ein zweites "Luxemburg" ^^ - jedenfalls was die Westkante angeht

Ach was...
Die Programme vom Schoksberg und von der Göttelborner Höhe haben schon sehr lange Einzüge Richtung Frankreich. Und RTL geht Richtung Paris oder Brüssel wegen Einzügen auch längst nicht mehr so weit wie früher (= vor Genf '84), als fast alle Großsender noch 100 kW rund senden durften. Auch die Hornisgrinde hat schon lange Einzüge Richtung Frankreich...

Zitat

Das hat nichts mit auf dem Ausland rumhacken zu tun, wenn man das thematisiert, das richtet sich vielmehr gegen die offensichtliche deutsche Schnarchigkeit in diesen Dingen.

Richtig!


von Manager. - am 29.05.2006 15:41
Was mich an Saarburg 104,6 wundert.
In Prüm hat man auf der 104,6 guten Empfang und im eigentliche Kerngebiet Saarburg/Trier wirds angekratzt. (Buh!)
Ich Frage mich warum es in Prüm noch die 95,4 gibt die schlechter zu hören ist als die 104,6.
Was mich umgekehrt wieder wundert.
Driften wir mal etwas ab vom DLF....
RPR 1 mit 102,1 Daun und 102,6 Saarburg.
Hier oben gehen beiden Frequenzen prima und in Treir geht unsere 102,1 auch gut.
Worüber ich mich freuen würde: 102,6 an Rockland und die ganzen Funzeln abschgalten oder abgeben.^^
Auch Sinnlose Aktion.
SWR Daun und SWR Bleialf.
Daun ist hier überall gut zu hören und Bleialf reicht mit den 0,1 kW Sendern bis bitburg
:rp:
Hier würde ich mir es so wünschen.
In Bleialf: Die Starke 94,6 von SWR4 an SWR.con.Ra abgeben und was ich doll finden würde, die 98,9 von SWR3 an DASDING ^^
Dann wäre mal was sinnvolles gemacht, aber den SWR interessiert es net das doese Frequenzen im Grenzgebiet keine ankratzungen haben, das sollte man nutzen und sein Angebot ausweiten....
Aber es gibt auch sooo viele Nachteile aus'm Ausland, betrf. Rockland z.B die 107,9 aus Bitburg is sehr stark aus Belgien gestört.
In Prüm geht sie aber wenn Radio Contact mal ausgeblendet ist.
Auch Radio Euskirchen aus Schleid auf 106,9 (4kW) muss sich der 106,9 mit 0,1 KW geschlagen geban, das kann doch net war sein obwohl Radio Euskirchen auch sehr gut geht wenn Radio Contact mal ausgeblendet ist.
Frankreich hat hier oben zum Glück nix zu kamellen höchstens mal France Inter und France Info, aber das stört net wirklich....

von maadien - am 29.05.2006 16:30
Naja...die Belgier darfst du in diese Diskussion nicht mit einbeziehen. Die Koordinierungen untereinander sind ja soweit OK, theoretisch darf bis auf wenige Ausnahmen keine belgische Station oberhalb von 104,9 MHz mit mehr als 100 Watt und einer HAAT von mehr als 40m senden. Gemacht wird es natürlich trotzdem, weil die Behörden dort nicht einschreiten und unsere Behörden auch nichts sagen - das ist aber kein Koordinierungsproblem, sondern ein politisches.

von Kroes - am 29.05.2006 16:35
Ich habe nichts gegen ordentlichen Overspill ausländischer Sender nach Deutschland oder umgekehrt von Deutschland nach Frankreich, solange man sich nicht gegenseitig im eigenen Sendegebiet stört. Es freut mich sehr, Europe 2 auf 102.30 MHz dank Forbach noch bis kurz vor Trier (B52 zwischen Reinsfeld und Thomm) hören zu können, da die Frequenz einigermaßen frei ist. Andererseits wird DLF dank der 104.50 auch bis dahin stellenweise noch angekratzt!!

Es hat mich nur sehr emotional bewegt, dass ein eigentlich gut empfangbarer Sender plötzlich in seinem Sendegebiet gestört wird und dies von deutscher Seite nicht beanstandet oder verhindert wurde.

Interessant war auch, dass ich die 104.50 besser trennen konnte als die 104.60. RDS war sofort da und die Lautsprecher fielen sprichwörtlich heraus. Selbst wenn Forbach schwächer war, wurde der DLF deutlich angekratzt, aber Europe 1 nicht vom DLF. Dies liegt wohl am hohen Modulationshub.

von WellenJäger - am 29.05.2006 16:45
Zitat

und in Treir geht unsere 102,1 auch gut

Einspruch: Der Sender Saarburg ist nötig, weil der Empfang der 102.10 nicht überall in Trier und Umgebung. Die Topographie ist gnadenlos. Verzerrungen bestimmen das Klangbild nach jedem Bergrücken. Anders sieht es mit der 102.90 aus. Die ist in der Tat überflüssig. Ich habe noch keine Stelle entdeckt, wo diese Frequenz als einzige sauber geht.

Aber das ist eine andere Sache ;)

von WellenJäger - am 29.05.2006 16:52
Zitat

Zitat

und in Treir geht unsere 102,1 auch gut

Einspruch: Der Sender Saarburg ist nötig, weil der Empfang der 102.10 nicht überall in Trier und Umgebung. Die Topographie ist gnadenlos. Verzerrungen bestimmen das Klangbild nach jedem Bergrücken. Anders sieht es mit der 102.90 aus. Die ist in der Tat überflüssig. Ich habe noch keine Stelle entdeckt, wo diese Frequenz als einzige sauber geht.

Aber das ist eine andere Sache ;)


Dann geben ma halt die 102,1 ab, denn hier geht die 102,6 sehr gut und man hat noch die 103,5/ 100,1/ 101,5 ^^

Aber eig. ist RPR mehr als gut versorgt und da Rockland ja auch in ferner bezeihung irgendwat mit denen am Hut hat wäre der schritt einfach genial, dann bräuchte man viele Funzeln auch net mehr ^^

Naj, Wunschgedanken

von maadien - am 29.05.2006 16:59
Ich hab mal eben eure letzten beiden Einträge geändert...irgendwie waren die code-Tags mit drin und dadurch ist das alles in eine Zeile gerutscht. Einen Monitor mit 2048er-Breite habe ich jedoch nicht. ;)

von Kroes - am 29.05.2006 17:01
@maadien: Ja, die 102,1 abschalten würde ich hier auch befürworten - mein QTH ist weit auf hessischem Territorium, wohlgemerkt! An meinem Westhang versaut sie mir nämlich allzu oft das letzte Bisschen Sunshine Live, das mir terrestrisch bleibt ;-)

von Hagbard Celine - am 29.05.2006 17:59
Zitat
Hagbard Celine
@maadien: Ja, die 102,1 abschalten würde ich hier auch befürworten - mein QTH ist weit auf hessischem Territorium, wohlgemerkt! An meinem Westhang versaut sie mir nämlich allzu oft das letzte Bisschen Sunshine Live, das mir terrestrisch bleibt ;-)


Wenn sie so weit sendet wäre Rockland ja da drauf richtig weit zu hören, dann brauch man ja noch weniger Funzeln als gedacht :joke:

Oh Mann, in der radiolandschaft muss sich einfach langsam mal was tun.
Gute sender kommen hier leider net an, da zugemüllt und andere kommen gleich 4 mal an ...

von maadien - am 29.05.2006 18:43
Ich finde es ganz o.k., wenn ausländische Sender weit nach D. einstrahlen. Wenn's nicht so wäre, würde es man sich u.U. wünschen.

Die Frequenzversorgung von DLF und DLR finde ich allerdings auch problematisch.


von Sebastian Fritzsche - am 30.05.2006 01:12
Ist es Seitens des DLF möglich, im Nachhinein Einspruch zu erheben? Gäbe es da eine rechtliche Handhabe? Schade, dass sich die Verantwortlichen hier nicht zu Wort melden (wollen).

von WellenJäger - am 30.05.2006 06:27
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