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Wer von Euch betreibt Handy-DXing ?

Startbeitrag von Marcin Wilk am 18.06.2006 12:08


Ich weiß, es klingt wenig interessant, aber ich finde es trotzdem sehr interessant wenn ich mich irgendwo in Grenznähe befinde und dort nach fremden Netzen suche. Hier in Macau, das sein eigenes Handynetz hat, ist es wichtig, wo man auch mit chinesischer SIM-Karte telefonieren kann, da ein Gespräch von Nummer in Macau aus viel teurer ist, da internationales Gespräch.
Ich kann hier in Macau z.B. an einer Stelle fast alle Handynetze aus Hong Kong empfangen und an vielen jene aus dem Festland.

Antworten:

Naja, als DXing würde ich es nicht bezeichnen, Freak bin ich schon gar nicht. Wenn ich aber genznah unterwegs bin, teste ich immer, ob ich an exponierten Stellen noch was von den Nachbarländern empfange. Ganz gut klappt es meistens übers Wasser.


von PeterSchwarz - am 18.06.2006 12:09

ich frage mich, ob es da auch Überreichweiten gibt, Tropo usw.

von Marcin Wilk - am 18.06.2006 12:12
Gibt es!

bei Tropo ist Orange (CH) in Ulm empfangbar. Guter Tropo-Indikator

von gesperrter User - am 18.06.2006 12:32
Ich betreibe selbst Handy-DXing; Tropo-Ueberreichweiten konnte ich hier allerdings noch nie empfangen, sehr wohl aber an Meeresküsten; auf Zypern konnte ich schon libanesische, israelische und aegyptische Netze empfangen. Die aegyptischen Netze kamen definitv via Tropo.
An der Küste der Toscana könnenimmer wiedermal spanische Netze empfangen werden via Tropo.
Orange (CH) sendet eben auch vom Säntis und vom Rigi (ja, vom Gipfel, siehe auch hier - die Frequenzen von Orange sind in Deutschland ziemlich frei, so geht das dann eben bei Tropo bis nach Ulm :-)

von dxbruelhart - am 18.06.2006 12:54
Der Empfang anderer Handy-Netze ist eine Sache, das erfolgreiche Einbuchen aber eine andere.

Mir hat mal ein Techniker von Nokia (der beruflich Handy-Umsetzer aufbaut und auch Funkamateur ist) mal erzählt, dass beim Versuch, sich in ein Netz einzubuchen, die so genannte "Gruppenlaufzeit" des Signals gemessen wird und wenn sich durch die Laufzeit für den Umsetzer herausstellt, dass das Handy weiter als rund 30km entfernt ist, dann die Einbuchung verweigert wird. Nicht aus Diskriminierung der "DX-Station" gegenüber, sondern weil offenbar mit zunehmender Entfernung eine längerfristig erfolgreiche digitale Kommunikation immer unwahrscheinlicher wird. Fragt mich bitte nicht nach den Details und Hintergründen dieser Aussage, die kann ich nicht mehr wiedergeben (war im Jahre 2000, dass er mir das erzählt hat).

Ich selbst habe mal die Erfahrung gemacht, dass ich auf den Vogesen problemlos mein deutsches (Home-)Netz (O2) empfangen konnte, dass es mir aber in der Tat nicht möglich war, mich einzubuchen.


von Udo Isaenko - am 18.06.2006 15:26
Das ist richtig, ist im GSM Standard sogar definiert. Es sind glaube ich genau 36km oder so. Weiter entfernt dürfen Sender/Empfänger nicht sein.

von Terranus - am 18.06.2006 15:41
Ich weiss nur dass ich vor Jahren bei D2 eine Anzeige im Handy hatte, die mir Vorwahlen anzeigte. Da zeigte es mir in Essen Vorwahlen von Borken an. Daher scheint es so etwas wie Tropo zu geben.

von pfennigfuchser - am 18.06.2006 15:51
Ich betreibe immer Handy-DX wenn ich an exponierten Stellen oder im Ausland bin.

Auf Mallorca habe ich 2000 ein algerisches Netz, alle Italiener und einige Franzosen empfangen.

Auf dem Schöckl gehen ganz regulär slowenische (60km) und ungarische (90km) Netze. Einbuchen Fehlanzeige.

Im Raum Triest (Italien) bin ich sehr oft ohne Absicht in slowenischen und sogar kroatischen Netzen eingebucht. Luftentfernung ca. 35km.

In den USA konnte ich mich mit meinem tele.ring Siemens CX70 nur bei AT&T Wireless einloggen, bei verizon wireless hatte ich kein Glück.

von DX-Project-Graz - am 18.06.2006 16:21
Zitat
TerranusI
Das ist richtig, ist im GSM Standard sogar definiert. Es sind glaube ich genau 36km oder so. Weiter entfernt dürfen Sender/Empfänger nicht sein.


Hm, dann frage ich mich, warum ich gestern bei einer Schiffsreise entlang der kroatischen Küste keine Probleme hatte mich im italienischen Netz (hab es nur mit "Wind" versucht) einbuchen konnte. Das sind über die Adria hinweg gut und gerne 100km, wenn nicht mehr! Aus Gründen der Kostenkontrolle hab ich allerdings nicht versucht zu telefonieren :D

Edit: Befinde mich mal wieder in Montenegro und bin mal eben raus auf die Terrasse, bin ca. 50m vom Meer entfernt, einbuchen bei "TIM" ohne Probleme, Signal aber sehr schwach, Tropo ist offenbar keins da keine Italiener im TV-UHF-Band.

von Christophorus - am 18.06.2006 16:30

Hat Montenegro andere Handynetze als Serbien ?

von Marcin Wilk - am 18.06.2006 18:30
Ich habe heute in Cuxhaven alle dänischen Netze bekommen und mich auch einbuchen können.

von Fischer's Fritz - am 18.06.2006 20:30
Ich scanne auch in Grenznähe mal die Netze ab,was alles so reinkommt,aber so aktiv würd ich das net bezeichnen.

von Robert S. - am 18.06.2006 20:39
Hab schonmal in Südfrankreich ( Biscarosse) am Strand Spanische Netze bekommen und darüber auch telefonieren koennen :)

Aufs Handydx en bin ich nciht aus - stosse nur mal zufällig drauf

von Felix 99 - am 18.06.2006 22:11
Zitat
Marcin Wilk
Hat Montenegro andere Handynetze als Serbien ?


Ja. Schon vor der Selbständigkeit. Von Anfang an wurden die Handynetze in Montenegro und Serbien völlig unabhängig voneinander betrieben, wie nebenbei bemerkt alles andere letztlich auch, aber das gehört nicht hierher, aus den Netznamen ergibt sich denke ich die Zugehörigkeit. Entschuldigt bitte die Unübersichtlichkeit, aber dank der fortgeschrittenen Uhrzeit verlassen mich meine ohnehin spärlichen HTML-Kenntnisse...

Betreiber/Name Netzcode Displayanzeige Besitz Web:
Mobtel Srbija 220-01 MOBTEL, YU-MOBTEL * http://www.mobtel.co.yu
Mobilna Telefonija Srbije 220-03 YU-03, YU-MTS, MTS 064 staatlich** http://www.mts.telekom.yu

ProMonte 220-02 ProMonte, YU-02 privat http://www.promonte.com
MoNet 220-04 MoNet, YU-04 Magyar Telecom*** http://www.monetcg.com


*hierum gab es eine große Affäre, der private Anteil (51%) ist momentan rückverstaatlicht und zur neuen Privaitiesierung ausgeschrieben, Interessenten u.a.: T-Mobile, Mobilcom Austria, der Rest gehört der Post Serbiens (PTT-Srbija)

** Telekom Srbija, unter Milosevic zweifelhaft privatisiert, inzwischen wieder in Staatsbesitz, aber bei Intersse zu kaufen ;)

*** letztes Jahr wurde die Telekom Crne Gore (Montenegros) privatisiert, unter auch nicht ganz klaren Bedingungen ging der Deal an Magyar Telecom.

allgemeine Info:

http://www.gsmworld.com/roaming/gsminfo/cou_cs.shtml

von Christophorus - am 19.06.2006 00:51
@tomfritz
Ja, nicht nur bei den Handynetzen.
Ich hatte nur meine Tabelle zum identifizieren nicht dabei gehabt.
Aber von 90-100 MHz war alles voll mit spanischen Sendern.

von Fischer's Fritz - am 19.06.2006 09:53
Es ist exakt wie von Udo beschrieben. Die Einwahl wird aufgrund der Laufzeitmessung verhindert.
Dies soll auch vermeiden, daß Zellen überlastet sind. Dies wäre bei exponierten Senderstandorten so recht schnell der Fall. Über eine Zelle kann ja stets nur ein bestimmter Traffic erfolgen.
Im Bereich der TH in Aachen kommt es zB durch den BASE-Hype beim Eplus-Netz in letzter Zeit sehr häufig zur Meldung "Netz belegt".
Da helfen dann nur weitere Zellen bzw. neue Senderstandorte.

Troposphärische Überreichweiten habe ich im Mobilfunk selbst noch nicht beobachtet, kann sie mir aber sehr gut vorstellen.
Hier im bebauten Umfeld habe ich selbst Mühe, alle niederländischen Netze einwandfrei zu bekommen. Im Erdgeschoss hakt es da bereits. Von den deutschen gehen Eplus und D2 sehr gut, D1 mässig und o2 sehr unzuverlässig.
Belgische Netze konnte ich hier noch nie empfangen, diese haben sehr wenig Overspill. Selbst in der Grenzgemeinde Roetgen sind an einigen Stellen keine belgischen Netze empfangbar, wohl aber niederländische (etwa 15-20km Entfernung)

von PeterSchwarz - am 19.06.2006 10:03
tomfritz: Also in Berchtesgaden (Maria Gern) wollte ich aus Kostengründen T Mobile A auswählen, es war aber nicht empfangbar.

Peter Schwarz: Was meinst du mit Base-Hype? Sagt mir leider nix.

von andimik - am 19.06.2006 11:00
Aha danke, bei "Base-Hype" fand google nur Dreck.

von andimik - am 19.06.2006 11:28
Kann dir wahrscheinlich auch nix sagen, wird es in Österreich nicht geben.
Base bietet quasi eine Flatrate fürs Handy an, d.h. Du bezahlst einen festen tarif und kannst dann so oft und so lang zu Eplus und ins Festnetz telefonieren, wie Du willst.
Die Maluspunkte: - Gespräche in andere Netze und vor allem ins Ausland sind sehr teuer
- Der Service ist sehr eingeschränkt, z.B. kostet die Nummer der Kundenbetreuung extra.
-Die teilweise Überlastung des Netzes wie beschrieben, was aber auch Normal-Eplus-Kunden betreffen wird.

Base ist sicherlich ein Schachzug, um Boden gegenüber o2 gutzumachen, die lange Zeit mit ihrer homezone sehr im Gespräch waren. Allerdings gibt es hier gewisse Schwierigkeiten, an manchen (sogar recht zahlreichen) Orten ist diese nämlcih nicht oder nur unzuverlässig verfügbar.

Da recht viele Leute aufgrund BASE auf ihren Festnetzanschluss verzichten, kann man schon von einem gewissen Hype sprechen. Viele Bekannte hatten sich in letzter Zeit für dieses Angebot entschieden.
Übrigens heisst Eplus in Belgien schon immer BASE. Vielleicht ein erster Schritt zu einer einheitlichen Namensgebung in Europa?


von PeterSchwarz - am 19.06.2006 11:29
Die Einbuchreichweite hängt von der Timeslotgrösse ab.
Erinner mich da dran, dass bei besagten 36km die Timeslots nicht mehr getroffen werden und somit das einbuchen bzw z.T auch das identifizieren des Netzes fehlschlägt.
Jedoch läst der GSM Standart ein vergrössern dieser Timeslots zu, sodass auch die Reichweite steigt wobei die Nutzerzahl dadurch natürlich abnimmt.
In Spanien wollte man in den 90ern durch Highpower Sender das Seegebiet zwischen den Balearen und dem Festland um Barcelona abdecken. Hat man auch glaub ich getestet.
In afrikanischen Ländern oder anderen Ländern wo die Fläche deutlich grösser ist vergrössrt man auch die Timeslots soweit cih das aus einer Nachrichtentechnik Vorlesung noch im gedächniss habe.


von Felix 99 - am 19.06.2006 11:38
Das Thema erinnert mich an meine GSM-Frühzeit. Ich kann mich noch gut erinnern, als das A1-GSM-Netz gleich mal hinter Wels (in Richtung Passau) aus war. Ab Aistersheim konnte man damals D1 in Topqualität nutzen.

Das mit GSM-Gr0ßsendern dürfte man früher auch in Norwegen praktiziert haben. Damals hatte man offensichtlich einen sehr leistungsstarken GSM-Sender am TV-Grundsenderstandort Alta (Nordnorwegen). Sofern man direkte Sicht zu diesem Sender hatte, ging GSM auch bei rund 70 bis 80 km Entfernung.

Wie gut ein GSM-Netz im Grenzbereich funktioniert, hängt auch sehr von der Empfindlichkeit des Handys ab. Sie entscheidet etwa, ob ich in Bad Reichenhall noch über ONE telefonieren kann oder nicht.

von delfi - am 19.06.2006 12:15


von (gesperrt) - am 19.06.2006 12:52
Ich hab am Wochenende erst Handy-DX betrieben, ich bin mit dem Zug zum Bahnhofsfest nach Freilassing getuckert und habe nach der Ausfahrt aus Teisendorf (scheiss RE, hält überall ab Rosenheim *grml*) in Aus-dem-Fenster-lehnender Stellung mal die Netze abgescannt, nach kurzer Zeit kamen sie - one, telering und wie sie alle heissen aus Ösiland, einbuchen war dann auch möglich - hab mich aber noch vor Freilassing wieder in mein germanisches Netz eingebucht - man wollte ja den Rest der Truppe anrufen. :-)

von elchris - am 19.06.2006 18:17
Kann Seebastinas Aussagen unterstützen - Die Belgier covern nicht mal richtig ihre Grenzgebiete , d.h. man hat teilweise in Bel direkt an der Grenze nur dt Netze und keine Belgier.

Meine DXHandys :)
- Siemens S4+ (m Monitormode)
- Nokia 6150 (m Monitormode)
- Motorola 1000 Autotelefon :)
Bei den neuen Handys lässt sich ja Monitormodemässig nicht mehr viel machen :(


von Felix 99 - am 19.06.2006 20:27


von (gesperrt) - am 20.06.2006 09:19
Elsass Nord-Süd-Verbindung
Entlang der Parallelautobahn/Schnellstraße Karlsruhe-Basel schaffen es die deutschen Netze kaum rüber auf die französische Seite. Selbst Straßburg ist nur lückenhaft abgedeckt. Auf der deutschen Seite (A5) habe ich zwar auch Lücken, aber insgesamt betrachtet strahlen die französischen Netze etwas besser rüber.

Saarbrücken-Hagenau
Recht großer Oversill deutscher Netze. In Bitsch, Saargemünd und Forbach noch problemlos deutsche Netze empfangbar. Richtung Süden (N61) ist bei Hambach Schlss, Richtung Osten (N62) kurz vor Egelshardt.

Saarbrücken-Trier
Französischer Netze sind in Saarbrücken-Stadt kaum empfangbar. Fährt man jedoch die A1 Richtung Riegelsberg, kommen sie wieder recht stark und bleiben bis zum Autobahnkreuz bei Merchweiler/Göttelborn :eek: Das nenne ich mal einen genialen Overspill.

Trier-Luxemburg
Entlang der A1 bis zur Ausfahrtz Flaxweiler, dann reißen die deutschen Netze ab. Überraschender weise tauchen sie mt 1-3 Balken wieder kurz vor Luxemburg-Stadt in Höhe des Flughafens Findel wieder auf!

Schweiz kommend aus Basel
Basel ist recht gut abgedeckt mit deutschen Netzen. Französische Netze etwas schwächer.
Deutsche Netze reichen noch bis zum Arisdorftunnel. Französische Netze reißen bereits ab Birsfelden ab.

von WellenJäger - am 20.06.2006 09:52

Strassburg ist sehr schlecht mit deutschen Netzen abgedeckt, hatte dort nur Empfang direkt an der Grenze

von Marcin Wilk - am 20.06.2006 10:38
Es gibt eine Ausnahme, was die belgischen Netze betrifft. Höfen-Alzen bei Monschau. Dort gibt es einige Strassenzüge, wo tlw. nur BELGSICHE Netze gehen, frag ich mich jetzt, woher senden die?
Gibt es für Küchelscheid einen Sender, oder kommt das noch von Elsenborn oder sogar von der Botrange?

SeeBastian: Diese Eifelnordabdachung: Das trifft auch auf einige Strassenzüge in Rott zu, wo man Probleme mit manchen deutschen Netzen hat.
besonders betroffen hiervon immer wieder o2, wo man dann gerne auf das niederländische Schwester- Netz übergeleitet wird anstatt zum Roamingpartner T-Mobile, sobald der Niederländer auch nur einen Tick stärker ist. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Mir wurde das aber mal zum Verhängnis, als ich einen Anruf entgegennahm(!), knapp 1 Stunde telefonierte (sind ja nicht meine Kosten...) und dann nach dem Einhängen o2-NL auf dem Display stand.
Da war für mich dann die Freundschaft vorbei und o2 fristlos gekündigt mit der Begründung "Keine/unzureichende Netzabdeckung in meinem Bereich"

von PeterSchwarz - am 20.06.2006 10:58
Dafür gehen im Elass die deutschen Radiosender insgesamt besser und vor allem sauberer und gleichmäßiger.
Die Standorte der französischen Privatsender scheinen recht schlecht zu sein. Es werden wirklich nur die Städte selbst gut versorgt. Im Umland treten deutliche Verzerrungen und Schwankungen auf. Aber das jetzt nur als Anmerkung.

Weiter mit dem Overspill:

Westschweiz
Erstaunlich ist auch die große Reichweite der französischen Netze Richtung Schweiz.
Von Lausanne bis kurz vor Yverdon hatte ich noch Bouygues Télécom. Zwar nicht durchgängig, aber immer wieder mal mit 2-3 Balken je nach Topographie.

Aachen-Maastricht
Deutsches Netz noch bis etwa Valkenburg bzw. Margraten.

Emmerich-Arnheim
Deutsches Netz bis etwa Zevenaar / Duiven
Holländisches Netz jedoch entlang der A3 noch bis Höhe Bocholt.

Perl-Apach (Moseltal)
Deutsches Netz reißt bereits hinter Apach bei Sierck ab. Recht enttäsuchend!!

Biarritz-San Sebastián/Donostia
Französisches Netz noch bis vor die Tore San Sebastiáns. Endgültig Schluss war kurz vor Errenteria. Auf der Höhe (Jaizkabel, da steht auch ein UKW-Sender) ist Reichweite noch größer Dort hat man je nach Lage bis kurz vor Lezo noch Empfang. Sobald man jedoch den Berg runter kommt, ist Schluss.

Ceuta-Tétouan
Spanisches Netz geht noch etwa 10-15 km, reißt dann aber schnell ab. In Tétouan selbst hatte ich kein spanisches Netz mehr, dafür aber ein volles Band mit andalusischen Radiosendern aus Malaga und Marbella.



von WellenJäger - am 20.06.2006 11:20
In Strasbourg hatte ich auch nur direkt hinter der Grenze noch deutsches Netz. An die ständigen Grenzgänger: Nervt es nicht, wenn man immer wieder per SMS vom ausländischen Netz begrüßt wird?

von Christian K - am 20.06.2006 11:20
@Christian:
Ich gehe ungefähr einmal im Monat nach Frankreich rüber und bekomme keine SMS von den Ausländern. Des Weiteren muss ich sagen, dass ich nur 10km von der französischen Grenze wegwohne mit freier Sicht Richtung Frankreich und es kommen KEINE Handynetze durch.
Selbst im Nachbarort (ca. 5km zur Grenze) kommen nur am Ortseingang aus Richtung Frankreich gesehen die Netze mit gerademal einem Balken an.

Das die deutschen Netze am Rhein entlang nicht weit nach Frankreich reinstrahlen stimmt auch nicht so ganz 100%. E-Plus geht zum Teil knapp 20km weit nach Frankreich rein.
T-Mobile, Vodafone und o2 machen meist 500m nach der Grenze schlapp.

Zur Situation in Straßburg:
Ich habe vor einem Jahr ungefähr bei mir in der Zeitung gelesen, dass die deutschen Netze nicht weit nach Straßburg reinstrahlen dürfen. Andersrum dürfen die französischen Netze an dieser Stelle auch nicht weit Richtung Kehl strahlen. Als Begründung stand dabei, dass die Herren der EU in Straßburg das so wollten, warum, weiß ich auch nicht.

von Fischer's Fritz - am 20.06.2006 12:46
@ Seebastian- Nein das Autotel aht kein Monitormode - ist jedoch was besser durch seine 8 W Sendeleistung ;)

@Wellenjäger
Zu Saarbrücken - Ist normal, da der Winterberg alles abschattet-
Riegelsberg hat ja wieder free Sicht nach F
Als ich damals in Dudweiler gewohnt hab konnte ich dort aufm Hügel im Wald
über die fr Netze telefonieren

Heute noch anner Uni mit meinem Franz Handy telefoniert über Orange -
Geht dort auch prima egal welches Netz- Selbst unten im Waldhaus für die Kenner bekommt man bzw bekam man damals eher Bouygues als O2 ^^ :D
Biarriz / Donostia kann ich mcih auch dran erinnern dort mal was gehabt zu haben.



von Felix 99 - am 20.06.2006 17:45
Hier oben gehen die deutschen GSM-Netze bis auf T-Mobile etwa bis zur Autobahnausfahrt Winschoten. Die niederländischen GSM-Netze sind aus niederländischer Sicht bis zum Emstunnel zu empfangen. Orange NL hatte ich zudem mal in Ihlowerfehn in meiner Netzauswahlliste. Beim Ems-Park (A31/Leer-Nord) soll es ab und zu vorkommen, dass E-Plus-Kunden eine SMS mit dem Text "Willkommen in den Niederlanden" (o.Ä.) bekommen, wahrscheinlich von KPN.

von Jobi - am 21.06.2006 07:59
Ich habe schohn mal in dinslaken Netze aus den NL Emfangen

von Markus Be - am 21.06.2006 08:19
Erstempfang bei mir Zuhause: Vodafone.de -101dbm Zellposition: Jestetten, DE
Das sind schon stolze 9.4km Luftlinie ohne sicht zum Sender!

von RadioZombieCH - am 01.04.2017 16:26
[attachment 9023 LTE20Empfang2.PNG]

von pomnitz26 - am 01.04.2017 17:13
Von zwei "DX-Erlebnissen" mit dem Handy kann ich berichten:

Ich war am Strand in Klampenborg, das ist der Stadt-Strand von Kopenhagen, 20 Kilometer nördlich von Kopenhagen. Dort gingen erwartungsgemäß alle schwedischen Netze, und bei einem "Scan" hatte ich kurzzeitig "KPN NL" im Display, konnte mich aber nicht einbuchen. Beim nächsten Scan war dieser "Geist aus Holland" dann auch schon wieder verschwunden. Ich weiß bis heute nicht, wie das sein konnte. Es handelte sich noch um kein Smartphone, sondern um eine reine 900 MHz-"Gurke". Von Kreuzfahrtschiffen sendet m.E. kein "KPN NL", so dass ich diesen Empfangsweg mal ausschließen möchte... Es war Sommer. Vielleicht Tropo oder Sporadic E?

In Dallas am Flughafen, damals noch mit einem alten Blackberry mit Schwarz-Weiß Display, T-Mobile D SIM-Karten und sehr dezent genutztem Datenroaming (nur für E-Mails, was anderes konnte das Teil damals nicht). Auf der Rechnung wurden drei Datenblöcke zu je 50 KB berechnet. Zwei Datenblöcke wurden "Zone 2", also USA, zugerechnet, der dritte Datenblock wurde als "Maritime Services" abgerechnet, und war daher um einiges teurer. Meines Erachtens war ich die ganze Zeit im US-amerikanischen Netz eingebucht, ein maritimes Netz war mir nicht aufgefallen, und Dallas liegt ja auch nicht gerade am Meer.

Es könnte von einem Flugzeug gekommen sein, doch Flugzeuge schalten ihre Bord-GSM-Netze normalerweise aus, wenn Sie beim Landen eine bestimmte Höhe erreichen. Am Boden sollten diese Netze dann ausgeschaltet sein. Ich tippe hier aber mal eher auf einen Abrechnungsfehler als auf einen maritimen Empfang vom Meer.... Ich habe wegen dieses einen Datenblocks, der statt 69 Cent dann zwischen einem und zwei Euro lag jetzt aber keine "Welle" gemacht...

von Klaus Wegener - am 03.04.2017 12:29
Knapp 500km bei 900MHz sind sicherlich unter normalen Bedingungen natürlich unwahrscheinlich, wenn auch nicht unmöglich, auf der dänischen Westküste dürfte das öfters möglich sein (übers Meer). Die aus dem Rundfunk bekannten Überreichweiten gibts auch, allerdings sind die Frequenzen ja zumeist lokal belegt.

In den USA gibts viele lokale Anbieter - wenn mit denen offiziell kein Roamingabkommen besteht, sie deine SIM aber reinlassen werden sie vielleicht in der allerhöchsten Weltzone abgerechnet?

von elchris - am 03.04.2017 13:04
@ Klaus Wegener: Im Falle von Klampenborg kann ich mir nur Tropo erklären; Sporadic E gibt es auf solch hohen Frequenzen (900 MHz oder gar noch höher) nicht mehr; über das warme Meer können aber Mobilfunk- und andere Frequenzen leicht über hunderte Kilometer wandern; hier ist natürlich auch flaches Land dazwischen (in Dänermark), aber darüber huschen hohe Frequenzen bei Tropo auch sehr leicht.

von dxbruelhart - am 03.04.2017 13:16
2007 konnte ich mit Robert S. zusammen auf Usedom ein Mobilfunknetz eines der baltischen Länder "loggen" - einbuchen ging natürlich nicht. Aus der Erinnerung war das Lettland oder Litauen.

von Mc Jack - am 03.04.2017 14:05
Über das Wasser werden oft große Distanzen zurückgelegt. Entweder ist die Feldstärke hoch genug um eine Kennung einzulesen oder die Kennung kann schon bei geringem Signalpegel entschlüsselt werden. Label anzeigen ist in der Regel kein Thema, Einbuchen geht dabei jedoch nicht. Spannend ist es trotzdem. Hier meine Ausbeute von der Aussichtsplattform am Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund auf Rügen (Samsung Galaxy S5 in Brusthöhe):

[attachment 9041 2015-07-2212.10.42.png]
[attachment 9042 2015-07-2212.10.48.png]

von Staumelder - am 03.04.2017 20:32
Bei meiner Freundin werden die Netze aus Slowenien auch recht stark angezeigt, Entfernung über 60 km.

von andimik - am 04.04.2017 05:35
Am Hochkar, sowie am Schneeberg (jeweils Berge in Niederöstereich), hat sich mein Handy auch ohne manueller Netzwahl ins tschechische T-Mobile CZ eingebucht. Inkl. SMS Willkommen.... Entfernung zur Grenze rund 100 km.

An der Küste Istriens sind sämtliche Italiener zu empfangen.

von forza_viola - am 04.04.2017 08:19
Zitat
RadioZombieCH
Erstempfang bei mir Zuhause: Vodafone.de -101dbm Zellposition: Jestetten, DE
Das sind schon stolze 9.4km Luftlinie ohne sicht zum Sender!

Wie hast Du die Zellposition (sprich den Namen) rausbekommen? Bei der Android-App "Network Info" z.B. wird nur die Zell ID als Ziffernfolge angezeigt.

von Harald P. - am 04.04.2017 09:36
Im Schwarzwald ist der Empfang französischer Mobilfunknetze kein Problem. Vor vielen Jahren waren an manchen Stellen NUR französische Netze empfangbar...

von DH0GHU - am 04.04.2017 11:18
Zitat
Harald P.
Zitat
RadioZombieCH
Erstempfang bei mir Zuhause: Vodafone.de -101dbm Zellposition: Jestetten, DE
Das sind schon stolze 9.4km Luftlinie ohne sicht zum Sender!

Wie hast Du die Zellposition (sprich den Namen) rausbekommen? Bei der Android-App "Network Info" z.B. wird nur die Zell ID als Ziffernfolge angezeigt.

Mit der CID, LAC, MNC und MCC kann man wenn man Glück hat auf
cellidfinder.com die Zelle orten. Oder man benutzt die App OpenSignal. Dort sieht man alle Zellen des Netzbetreibers mit dem du gerade verbunden bist. Ich empfehle persönlich 4G Switcher, weil man dort viele Infos finden kann

von RadioZombieCH - am 04.04.2017 13:51
Mir fallen zu diesem Thema zwei Erlebnisse ein. Im März 2003 war ich in Scheveningen (Den Haag/NL) am Strand. Da ich wusste, dass von der Wetterlage her etwas Tropo herrschen musste, machte ich einen Scan mit meinem damaligen Mobiltelefon von Siemens. Dabei konnte ich mehrere Netze aus Großbritannien einlesen.

Weniger spektakulär ein Segeltörn im Jahre 2005, bei dem wir eine Nacht im Borkumer Hafen lagen. Dort am Hafen hatte ich ein schwaches aber nutzbares Signal aus NL, so dass ich mit meiner niederländischen SIM-Karte ohne Roamingkosten nach NL telefonieren konnte.

von Zintus - am 05.04.2017 17:29
Mit Sicht nach Süden empfange ich Vodafone.de wieder von der gleichen Zelle (EDGE). Leider kein Speedtest wegen Roaming.
[attachment 9059 Screenshot_20170401-171325.png]
[attachment 9060 Screenshot_20170401-170448.png]
Eine Frage: Warum kommt nur Vodafone rein? Wo bleiben o2, Telekom und E-Plus?

von RadioZombieCH - am 09.04.2017 08:06
Zitat
RadioZombieCH
Eine Frage: Warum kommt nur Vodafone rein? Wo bleiben o2, Telekom und E-Plus?


Ganz einfach. Weil die Vodafone Zelle von einem eigenen Standort sendet der ein Stück in die Schweiz rein reicht.

von forza_viola - am 09.04.2017 08:26
Zitat
RadioZombieCH
Eine Frage: Warum kommt nur Vodafone rein? Wo bleiben o2, Telekom und E-Plus?


Der Standort ist von Vodafone passend in deine Richtung sektoriert und die Sendeleistung von Vodafone dort wohl voll aufgerissen.

von elchris - am 09.04.2017 09:10
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