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Radioforum
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Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
mobi, gb, Sven, Radiowaves, zomeropderadio, andimik, Erich Hoinicke, Reinhold Heeg, digifreak

DAB Klangqualität in GB

Startbeitrag von mobi am 04.06.2003 10:32

das die Programmauswahl im DAB hier in GB nicht mit D zu vergleichen ist brauche ich Euch sicherlich nicht zu erzählen (3 Ensembles mit ner banalen Magnetfussantenne - das 4. syncronisiert, mehr als Blubbern und die Kennungen sind aber nicht zu empfangen) ;-)
Die Klangqualität ist - trotz nur 128 kbit/s - bei den meisten Programmen richtig gut.
hier liegen einige Mitschnitte:
http://194.94.29.201/~wm/dab-gb

so macht DAB Spaß ;-)

Antworten:

Re: DAB Klangqualität in GP

WOW, mir sind ja fast die Ohren abgefallen. Was für´n Klang. Die Insulaner, die englischen, scheinen noch kein Optimod und anderen Kram (noch) nicht zu kennen. Beten wir, daß sie NIE dahinterkommen, daß es solche Techniken gibt. Da kommt´s dann wenigstens hin, wenn von CD-naher Tonqualität im Zusammenhang mit DAB geredet wird.
Gruß, Reinhold



von Reinhold Heeg - am 04.06.2003 11:22

Re: DAB Klangqualität in GP

Göppingen / Düsseldorf?

von digifreak - am 04.06.2003 11:27

Re: DAB Klangqualität in GP

Er meint wahrscheinlich Great Britain.

von Erich Hoinicke - am 04.06.2003 11:37

Re: DAB Klangqualität in GB?

Recht hat der Mobi!

Sogar DNN - Digital News Network - klingt mit 48 kbps wie ein "nomaler" Sender.

Und es stimmt, mit der Programmauswahl von 36 Sendern in entsprechend ausgezeichneter Klangqualität will es einem nicht mehr in den Sinn kommen, auf AM/FM umzuschalten. Es sei denn, es gewittert (elendes Blubbern) oder man fährt nach Schottland (dann schweigt's hinter Glasgow).

Cheers aus einem schwülwarmen aber digital versorgten Durham.

gb

von gb - am 04.06.2003 11:55
normalerweise sind wir immer beim "gp" (grand-prix), in kuerze dann auch in "gb" (great britain - silverstone) und geld haben die hier "gbp" (gb-pfund) ;-)

von mobi - am 04.06.2003 11:56
...liest mit Freude gb...

von gb - am 04.06.2003 12:11
Wie machen die das? Nur 32 kHz oder wie?

von andimik - am 04.06.2003 13:37
Sicher kennen die Engländer Optimod & Co... und wie !

Die wissen im Gegensatz zu uns hier in DE, dass es eigens für
DAB optimierte Prozessoren auf dem Markt gibt (Optimod/Omnia) und klatschen nicht einfach das Sendesignal des FM-Processors mit auf's DAB.
Die DAB-Versionen beschneiden den Frequenzgang nicht wie bei ihren grossen FM-Brüdern üblich bei >15kHz.

Ohne Processing/Limiting geht gerade bei DAB aber sicher nichts, auch nicht in GB: Peaks (und die entstehen nunmal OHNE Proc.) wären bei der digitalen Übertragung mehr als grausig.

von zomeropderadio - am 04.06.2003 14:31
So wie Radio 538 aus den NL wohl DIE Station auf Astra digital ist, die weiss, wie man dort einen guten Sound kreiert...das nur mal so am Rande...

(Klingt fett, schöne Höhen und Bässe, aber keine Artefakte, kein Zischen usw.)

von Sven - am 04.06.2003 15:36
Für deutsche Verhältnisse wirklich unglaublich, aus 128 KBit/s Layer II so eine Qualität rauszukitzeln. Um realistisch zu bleiben: das einzige 192er Beispiel (BBC Radio 3) klingt, was die Artefakte der Datenreduktion angeht, ziemlich exakt wie Radio 1 oder Fritz via ADR, und ein Blick auf die Coderparameter offenbart etwas, was ich schon erwartet hatte: kanalgetrenntes Stereo. Und eben nicht Joint Stereo wie so viele deutsche ADR-Programme, die dann unsäglich matschen...
Fernab der Datenreduktion bleibt festzustellen, daß selbst die privaten Popwellen in den Hörbeispielen allesamt sauberer und mit deutlich weniger Processing als die deutschen Dampframmen daherkommen. Ich glaub, ich wandere aus ;)

von Radiowaves - am 04.06.2003 23:31
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