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Vorschlag zu einer kleinen Langwellen-Zerobase in und um Deutschland

Startbeitrag von dxbruelhart am 22.07.2006 19:50

Die Ausgangslage ist heute nicht eben einfach:
177 DLRK Oranienburg
180 TRT4 Polati
183 Europe 1 Felsberg
Dann wollen noch auf 279 kHz sowohl MusicMann 279 von der Isle of Wight als auch RTL starten (vermutlich mit einem Rockprogramm in DRM). Das könnte auch auf 279 zu einem Störfestival im Nordwesten Europas führen.

Deshalb schlage ich folgende Neuordnung vor (ich erwähne hier nur die Aenderungen):


153 DLF Donebach sendet neu rund, auch mit voller Leistung gen Bayern
171 RTL Rock (Frequenz von Delta 171 "geerbt" und umkoordiniert
180 Europe 1 Felsberg
189 TRT4 Polati
207 DLR Kultur Aholming
207 DLR Kultur Oranenburg
261 Europe1-Ableger Burg
279 MusicMann 279 Isle of Man

Also, hier wird nun das Deutschlandradio gefordert, einen Gleichwellenbetrieb auf 207 auszustrahlen und die 207 dem Deutschlandradio Kultur zuzuteilen, dies kann analog sein oder auch gleich in DRM . Dadurch wird das DLRK viel besser hörbar in Süddeutschland. Europe 1 kriegt eine absolut saubere Frequenz und kann nun wieder rund senden, nimmt als Gegenleistung auch die 261 mit einem vollwertigen Programm in Betrieb und die Türkei geht auf Gleichfrequenz mit Island.

Antworten:

Christian, kannst Du schon vergessen!

Die 153 darf nicht rund senden, wegen Brasov (ROM).

Damit braucht man also weiterhin einen LW-Füllsender im SO.

Logischer wäre jedenfalls eine DRM-Gleichwelle auf 153 und 207 kHz mit den beiden Deutschlandradios. Als Senderstandorte böten sich Nauen, Mainflingen und mit geringerer Leistung Aholming an, welches nach SO weiterhin ausgeblendet werden müsste.

Die 171 und die 261 stünden sozusagen als zurätzliche Frequenzen für dieses DRM-Gleichwellennetz zur Verfügung. Somit könnten vier Programme praktisch Deutschlandweit ungestört und in digitaler Qualität empfangen werden. Neben RTL könnte sich doch TruckRadio für so was interessieren.

von Alqaszar - am 22.07.2006 22:16
Könnte/sollte man Brasov von 153 vielleicht auf 171 oder auf 252 verlagern? Wenn man Brasov auf die 171 verlagern würde, brauchte RTL auf der 171 einen leichten oder allenfalls mässigen Einzug Richtung Südosten.

von dxbruelhart - am 23.07.2006 11:30
Frequenzänderungen bei LW-Sendern setzen in der Regel auch Änderungen der Masthöhen voraus und werden deswegen wohl nicht unbedingt auf grosses Interesse stossen.
Diese Zerobase wäre zweifellos wünschenswert, wird sich in der Praxis aber kaum durchsetzen lassen.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 23.07.2006 11:45
Zitat
dxbruelhart
171 RTL Rock (Frequenz von Delta 171 "geerbt" und umkoordiniert


171 darf 500 kW fahren aber nur nach west und nord. Nach sud und ost is maximal 50 kW. Also von Luxemburg aus is das nur fuer Belgien und Holland eine losung.

von inkjet - am 23.07.2006 12:48
Ich denke, das Thema Erweiterung Langwelle hatten wir schonmal durch.
Ich hatte damals auch schon dargelegt, warum eine Erweiterung nach unten nicht möglich ist.
Stichwort kommerzielle/militärische Nutzer.
Nach oben dürfte es erheblich einfacher sein, da NDBs bei den Fliegern aus der Mode gekommen sind,
ein Trend, der sich mit der Inbetriebnahme von Galileo noch erheblich verstärken wird.
Dazu kommt, dass die Sendeantennen unter 150kHz unhandlich groß werden und für DRM zu schmalbandig werden.
Ein weiterer Punkt ist, dass die Dienste unter 150kHz mit festabgestimmten Empfängern wahrgenommen werden
und deshalb aufwendig umgebaut/ersetzt werden müssen. NDB-Navigationsempfänger sind jedoch frei einstellbar.

Jetzt zur Ausgangslage:
177 DLRK Oranienburg
180 TRT4 Polati
183 Europe 1 Felsberg
Dann wollen noch auf 279 kHz sowohl MusicMann 279 von der Isle of Wight als auch RTL starten (vermutlich mit einem Rockprogramm in DRM).
Das könnte auch auf 279 zu einem Störfestival im Nordwesten Europas führen.

Die Frage ist, wie stark stören die Stationen jetzt in der Türkei.
Beide produzieren jetzt einen 3kHz Störton, der mit Sicherheit auch auf türkischen UrAlt-Röhrenradios hörbar wäre,
falls das Signal überhaupt da unten ankommt, und über die dort abgestrahlten 1200kW drüber kommt.
Ich denke, 120kW DRM dürften dann auch nicht mehr stören als die 500kW-Pfeiferei heute.
Deshalb:
DRadio Oranienburg auf 180kHz verschieben.\ Beides notwendig, um aufs Raster zu kommen,
Europe1 Felsberg auf 189kHz verschieben. / zwingend notwendig für DRM.
Tiflis auf 189kHz bekommt davon sogut wie nichts mit, Europe1 sendet gerichtet Richtung Westen,
Island ist zu weit weg, als dass es dort noch ernste Probleme gibt und liegt ausserhalb der Hauptstrahlrichtung.
Donebach auf 153kHz wird auf 180kHz gebracht und an DRadio Kultur gegeben.
Oranienburg bekommt einen zweiten Sender auf 207kHz für den DLF parallel zu Aholming,
damit ist dann auch der Osten DLF-Mässig abgedeckt. Ein Einzug Richtung Südosten beruhigt dann auch die Ukraine.
Die 153kHz wird dann frei für ein Gleichwellennetz mit 50kW-Sendern. Die geringere Leistung erlaubt den Verzicht auf Richtantennen.
Von den Planungen auf 279kHz erscheint mir RTL noch am realistischsten, RTL hat die Kohle dazu,
während das andere Projekt bis heute keinen Millimeter vorangekommen ist.
Dann ist da noch die 243kHz. Da es bei den Dänen Planungen gibt, den Sender abzuschalten, wird diese Frequenz für Westeuropa frei.
Kalundborg sendet derzeit mit 300kW rund 24h.


von Nohab - am 23.07.2006 14:39
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Frequenzänderungen bei LW-Sendern setzen in der Regel auch Änderungen der Masthöhen voraus und werden deswegen wohl nicht unbedingt auf grosses Interesse stossen.
Diese Zerobase wäre zweifellos wünschenswert, wird sich in der Praxis aber kaum durchsetzen lassen.

Donebach 153 sendete auch schon auf 151 KHz und 155 kHz. Sind auch schon 50m Unterschied in der Wellenlänge.

von digifreak - am 23.07.2006 21:15
Für eine LW-Zerobase sehe ich kaum Chancen. Man schafft es ja noch nicht einmal, das Problem des zu geringen Abstandes zwischen Oranienburg und Felsberg zu lösen. Da habe ich aus meinen Gesprächen auf der letztjährigen IFA den Eindruck gewonnen, dass sich die Verantwortlichen auch gar nicht um eine Änderung bemühen.
Da beide Sender noch nie gleichzeitig in DRM in Betrieb waren, weiß auch niemand wirklich, wie sich das in der Praxis darstellt. Fest steht nur, dass die Empfangbarkeit der 177 gen Westen rapide abnimmt, weil das SNR, bedingt durch den zu geringen Abstand zur 183, in den Keller geht.
Dabei dürfte eine Lösung des Problems, nämlich 180 und 189, doch gar nicht so schwer sein. Sicher müssen die Sendeantennen angepasst werden, aber das ist in der Geschichte der beiden Sender schon oft passiert. Einen Konflikt mit der Türkei sehe ich nicht, dafür sind die Entfernungen viel zu groß. Da gibt es Schlimmeres, siehe 198 mit England und Polen.

Eine Erweiterung nach unten ist ausgeschlossen. Die Sendeantennen wären für DRM zu schmalbandig. Auch lässt sich die 147,3 (Deutscher Wetterdienst aus Pinneberg) nicht so einfach verlagern, da die Empfänger fest auf diese Frequenz eingestellt sind. Aber das wurde von Nohab schon richtig dargestellt.

Nach oben sollte dagegen eine Erweiterung möglich sein, zumal die NDBs nach und nach verschwinden. Auf diese Technik wird bei der Pilotenausbildung auch gar nicht mehr eingegangen.

von drm-dxer - am 24.07.2006 06:57
Na ja, so rapide ist es nun auch wieder nicht.
Ein 50 kW Sender auf 200 kHz hat tagsüber eine Bodenwellenreichweite von 500 km über Land.
Auf 400 kHz wären es immer noch ca. 380 km. Erst bei 600 kHz reduziert sich die Reichweite auf die Hälfte, also 250 km. Auf 1500 kHz sind es dann nur noch knapp 100 km.

von drm-dxer - am 24.07.2006 08:00
Dann müssten alle russischen Sender auf den unteren Frequenzen arbeiten, weil hier, im Gegensatz zum vergleichsweise winzigen Deutschland, riesige Gebiete abgedeckt werden müssen. Andererseits, warum sollte man in Deutschland auf eine gute Frequenz verzichten (153 kHz), bei der man weniger Energie aufwenden muss? Auf höheren Frequenzen muss man die Leistung erhöhen, um das gleiche Gebiet zu bedienen.


von drm-dxer - am 24.07.2006 08:25
Bis in die 70er Jahre gab es einige Rundfunksender auf Frequenzen > 300 kHz (besonders in der Sowjetunion).
Eine Erweiterung des LW-Bereichs nach oben erscheint mir durchaus realistisch.
Auch mit relativ geringen Leistungen von 5-10 kW kann man in diesem Frequenzbereich
schon ein beachtliches Gebiet stabil versorgen.

von FunkTom - am 24.07.2006 10:27
Mit 10 kW kommt man auf 200 kHz immerhin schon ca. 350 km weit.
Der gleiche Sender auf 1500 kHz schafft gerade mal 70 km. Um die Reichweite auf 140 km zu verdoppeln, müsste man auf der oberen Mittelwelle schon 500 kW einsetzen.

Das ist auch der Grund, warum RTL und (früher) Europawelle Saar mit so hohen Leistungen arbeiten. Anders wäre ein nennenswertes Gebiet gar nicht zu versorgen. Nachts ergibt sich freilich ein anderes Bild.

von drm-dxer - am 24.07.2006 10:38
Hmm... Aber selbst wenn man die Langwelle erweitert kriegt und dank DRM irgendwann mal tatsächlich auch die breite Masse wieder auf die Langwelle zurück finden sollte, sodass sich das auch für Deutschland wieder lohnt, auf Langwelle zu senden: den Aufwand auf Senderseite (Riesenmasten nötig) sehe ich insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Elektrosmog-Hysterie eher kritisch. Man kann wohl eher schwer weitere Langwellenbolliden in die Landschaft pflanzen. Also wird man evtl. gezwungen sein, von den gegenwärtigen Sendestellen aus zu senden. Ob das dann so klappt?

von Habakukk - am 24.07.2006 10:39
Man muss bei den ganzen Überlegungen natürlich davon ausgehen, dass künftige Empfänger eben nicht mehr nach Wellenbereichen unterscheiden. Da darf es gar keine MW/LW/KW-Tasten mehr geben. Der (Normal)hörer wird gar nicht wissen, dass er einen LW-Sender hört.

Neue Standorte dürften in der Tat schwierig zu realisieren sein, evtl. auf ohnehin schon HF-verseuchtem Gelände (Biblis, Lampertheim, Wertachtal, Jülich).

von drm-dxer - am 24.07.2006 12:08
So ganz tot scheinen die Langwellen-NDBs doch noch nicht zu sein.
Ich habe seit langer Zeit mal wieder einen Scan gemacht und siehe da, die örtliche NDB-Funzel (Fritzlar auf 468 kHz), die bereits abgeschaltet war, piepst wieder fröhlich vor sich hin.

Immerhin konnte ich folgende Stationen empfangen:
314 kHz Gießen
320 kHz Hannover
341 kHz Lichtenau
349 kHz Kassel
354 kHz Paderborn-Lippstadt
358 kHz Hannover-West
368 kHz Bückeburg
425 kHz Erfurt
468 kHz Fritzlar



von drm-dxer - am 24.07.2006 16:21
Ihr vergesst dabei aber die Hauptsache.
Egal, in welcher Norm die LW-Sender arbeiten, oder arbeiten sollen.
Egal, welcher digitale Standard von niemanden genutzt wird.

Wichtig ist der Inhalt der gebotenen Programme.
Die LW in Deutschland bietet: Gelaber
Die LW aus Frankreich bietet: Gelaber
Die LW aus Luxemburg bietet : Gelaber (soll ja auch mal Musik kommen, habe es aber noch nie gehört)
Die LW aus GB bietet: Gelaber
Die LW aus Kalundborg bietet : Gelaber
Die LW aus Rumänien bietet : Gelaber
Die LW aus Rusland bietet: Gelaber
Die LW aus Polen bietet : Gelaber
Und wenn die 261 dazu kommt, dann wird es : Gelaber geben.

Das "Gelaber" meine ich jetzt nicht abwertend, es können auch gute Dinge darunter sein. Aber kein Mensch will es offenbar hören. Selbst wenn ich auf den DLF schaue, so sind die Hörerzahlen trotz einer ordentlichen Verbreitung auf UKW eher verschwindend gering.

Ohne halbwegs brauchbare (und vor allem zeitgemäße) Programme ist es egal, ob die LW weiter analog, digital oder gar nicht läuft.


von Der Korken - am 24.07.2006 17:43
Angenommen, diese Aussage ist immer noch aktuell und nicht in den 50ern des letzten Jahrhunderts entstanden : dann bedeutet das ja, dass die angesprochenen Senderr sehr viele Hörer haben.
Das spricht dann eindeutig GEGEN die Notwendigkeit einer Digitalisierung zum Erreichen der Hörer, da diese den Inhalt und den Klang schon jetzt als ausreichend empfinden.
Danke, robiH ;-)


von Der Korken - am 25.07.2006 02:41
Das auf den AM Bändern bloß "Gelaber" drauf ist hat ja auch was mit der AM zu tun ;-)
Trotzdem finde ich, dass das D-Radio endlich mal eine Neuordnung der MW und LW Frequenzen durchführen sollte. In Westdeutschland kann man meist den DLF auf mindestens einer MW Frequenz empfangen. Trotzdem wird die Vollversorgung über LW noch beansprucht. D-Radio Kultur wird nur über eine(!) MW und eine(!) LW Frequenz und das auch noch sinnigerweise vom selben Standort im äußersten Osten Deutschlands ausgestrahlt. Und das seit üebr 10 Jahren ...das kann so nicht sein. Aus diesem Grund müsste grade D-Radio daran interessiert sein DRM endlich umzusetzen und die Entwicklung am IIS voranzutreibe.

Ich wäre jedenfalls dafür, die 177kHz auf 180 zu legen und im Gegenzug die 183 auf 189 zu legen. Die Störungen durch RUV und TRT sind doch sehr gering. Außerdem könnte man evtl. den Standort Oranienburg aufgeben und die Sender nach Braunschweig umkoordinieren, ist viel zentraler und einen MW Sender gibt´s dort schon. Das wird aber wieder so teuer sein, dass es eh nicht gemacht wird.

von Jens1978 - am 25.07.2006 09:50
Also Europe1 wird bestimmt nicht seine bewährte Frequenz aufgeben wollen, a mittlerweile in Frankreich bstimmt viele Skalenzeiger schon auf 183 eingerostet sind.
Sinnvoller wäre es, die 177kHz ganz aufzugeben.
Dann könnten beide DLF-Fequenzen 153 und 207kHz an einem zentralen Standort in Deutschland ausgestrahlt werden, eine davon mit DLF, die andere mit DR Kultur. Wo es dann an den Rändern dieses unsres Landes noch hapert, können dann ja schwächere MW-Frequenzen aushelfen. Die 1422 finde ich mit der momentanen Leistung einen Witz. Was soll die denn versorgen?

Korken: Zum "Gelaber", nicht in allen Ländern ist man so konversationsphob wie in Deutschland. In Frankreich und Spanien z.B. gehören Wort- und Talkprogramme zu den meistgehörten. Die entsprechenden Sender fahren da in der Primetime beste Quoten!
in GB hat BBC Radio4, ein reines und vor allem sehr anspruchsvolles, aber trotzdem zugängliches, Programm Quoten um 10%!
Diese zu erreichen, sollte sich das Deutschlandradio einmal zum Ziel setzen. Ein Programm mit 0,2% Marktanteil hat meiner Ansicht nach kaum mehr eine Berechtigung, gebührenfinanziert den Äther mit immer noch mehr aberwitzigen Funzeln zuzumüllen!


von PeterSchwarz - am 25.07.2006 11:20
Zitat
PeterSchwarz
Also Europe1 wird bestimmt nicht seine bewährte Frequenz aufgeben wollen, a mittlerweile in Frankreich bstimmt viele Skalenzeiger schon auf 183 eingerostet sind.
Sinnvoller wäre es, die 177kHz ganz aufzugeben.

Europe 1 ist schon früher gewechselt und war mal auf 179, 180 und/oder 182 kHz. Andere Möglichkeit: 189 kHz wird nicht mehr von Schweden genutzt und könnte daher evtl. statt 177 kHz auch von DLR übernommen werden.

Zitat
PeterSchwarz
Die 1422 finde ich mit der momentanen Leistung einen Witz. Was soll die denn versorgen?

Während der Dunkelheit ist diese Frequenz ausgezeichnet in grösseren Entfernungen zu empfangen (z.B. England). Tagsüber bringt sie wirklich nicht viel.

Zitat
PeterSchwarz
in GB hat BBC Radio4, ein reines und vor allem sehr anspruchsvolles, aber trotzdem zugängliches, Programm Quoten um 10%!
Diese zu erreichen, sollte sich das Deutschlandradio einmal zum Ziel setzen. Ein Programm mit 0,2% Marktanteil hat meiner Ansicht nach kaum mehr eine Berechtigung, gebührenfinanziert den Äther mit immer noch mehr aberwitzigen Funzeln zuzumüllen!

Welches Programm hat denn konkret diese Reichweite? Für Berlin gibt DeutschlandRadio Reichweiten von 4.6% (DLF) bzw. 2.1% (DLR Kultur) an, siehe Pressemitteilung vom 19. Juli. Ich denke auch, dass DLR Kultur in den "Westländern" weniger gehört wird als in Berlin oder Hamburg, weil traditionelle Hörerbindungen fehlen und die technische Reichweite nicht so gut ist - jedenfalls wenn man nur auf UKW-tüchtige Küchenbrüllwürfel schaut. Aber 0.2% bei vorhandener technischer Empfangbarkeit scheint mir zu tief gegriffen. In D gibt es neben DLR Kultur und dem DLF auch die regionalen Kulturprogramme, die auch einen kleinen Teil des "Kuchens" von Worthörern wegnehmen.



von ulionken - am 25.07.2006 11:54
In Berlin, meinetwegen!
Aber die Zahlen für die Flächenländer sehen düster aus. Auch da, wo man DR Kultur empfangen kann! Und die Kulturporgramme der Landesrundfunkanstalten! Genau diese sind es, die auch noch die Existenzberechtigung des Berliner Programmes schmälern. Warum brauch ich hier Doppelversorgung? Meines Erachtens ist DR Kultur nur ein Bestandsschutzmäntelchen für die darin aufegegangenen Programme DS Kultur und RIAS: Das zumindest Ex-Hörer des zweitegnannten kaum etwas mit dem derzeitig gebotenen Feuilletonradio anfangen können, wen wundert es.
Ich wäre immer noch dafür, die dortigen Ressourcen für ein Rahmenprogramm zu nutzen, daß dann von den landesweiten Kulturwellen übernommen werden kann. Es können auch einzelne Beiträge und Sendungen sein, die dann von jenen übernommen werden. Das wären sinnvolle Synergieeffekte unter gleichzeitiger Steigerung der Programmqualität, die insbesondere im Norden und Osten der Republik bei den dortigen "Kulturwellen" als Quantensprünge zu verbuchen wären.

Gut, die 1422 geht nachts gut in England und andernorts, keine Frage. Allerdings hat der DLF seine Funktion als deutsches Programm für die Nachbarländer mittlerweile aufgegeben. Es gibt nur noch einen definierten Auslandssender, das ist die stets regierungstreue Deutsche welle. Okay, angesichts dessen ist es vielleicht doch gut, wenn es auf Reisen noch eine andere Informationsquelle auf einfach zu empfangenden Wege gibt.
Dann betreiben wir aber die 1422 bitte wieder mit voller Power und am besten noch von einem besseren Standort! Heusweiler scheint doch nicht die beste Bdenleitfähigkeit zu haben! Also ab in den Sumpf damit!


von PeterSchwarz - am 25.07.2006 12:51
Zitat

Aber 0.2% bei vorhandener technischer Empfangbarkeit scheint mir zu tief gegriffen

@ ulionken:
Hier die Zahlen für das gesamte Bundesgebiet:
DLF => 2,3 % / DKultur => 0,5 %
Quelle ---> http://www.ard.de/intern/basisdaten/h_C3_B6rfunknutzung/h_26_23246_3Brfunknutzung_20der_20ard-programme_20_28m/-/id=55118/2bdw9e/index.html

von Manager. - am 25.07.2006 16:10
Zitat
Manager.
Hier die Zahlen für das gesamte Bundesgebiet:
DLF => 2,3 % / DKultur => 0,5 %


Wobei das sicher auch Gebiete umfasst in denen DLR Kultur für den Normalbürger praktisch nicht empfangbar ist.

Aber die Beoachtung von Peter ist schon richtig: Im Nordosten von D hat das Programm eine Art Dreifachversorgung auf 177 kHz, 990 kHz und UKW. Im Südwesten der Republik braucht man digitale Verbreitungswege, einen Kabelanschluss oder eine Astra-Schüssel, um das Programm hören zu können. Es sei denn, man wohnt in der Nähe einer DLR-Funzel. Wenn man die Langwelle an einer zentraleren Ort verlagern würde, eventuell nach einem Wechsel auf 189 kHz, dann wäre das Programm zumindest flächendeckend zu empfangen.

AM für ein Kulturprogramm stelle ich mir allerdings auch nicht so prickelnd vor. Wenn schon, dann auf DRM umstellen, und DLF auf 153 kHz gleich dazu. Nach 5 bis 10 Jahren wird man wissen, ob das bei den Hörern ankommt oder ob man DRM abstellen kann.

73 de Uli

von ulionken - am 25.07.2006 16:51
Ich wiederhol mich, aber andere ja auch:

- wenn man eine technische Reichweite von 33% für D-Kultur ansetzt (bei Brüllwürfeln wahrscheinlich noch weniger), hat das Programm 1,5 % dort, wo es zu hören ist. Das ist vergleichbar mit anderen Kulturwellen.

- hört doch bitte auf, auf qualitativ hochwertigen Öffi-Produkten rumzuhauen. Auf D-Kultur läuft viel geniale Musik, von der ich woanders nichts höre. Und die politischen Hintergrundberichte und Gespräche auf D-Kultur und DLF erreichen eine inhaltliche Tiefe, die ihresgleichen sucht. Da stört es mich auch nicht, wenn es gleich zwei von der Sorte gibt. Radio ist um ein vielfaches billiger als TV. Wenn es um Gebührengelder geht, sehe ich sie hier sehr gut angelegt.

von peeraxel - am 25.07.2006 19:55
KeinThema, ich will nicht auf hochwertigen Programmen rumhacken, doch wenn z.B., wie in NRW, 5 der insgesamt 9 auf UKW abgestrahlten Programe (die D-Radios, WDR1-6 und Lokalradio) insgesamt nur knapp 5% der Hörer erreichen, ist das ganze irgendwo in Schieflage.
Wieso kann man nicht auch mit anspruchsvollem Programm massenattraktiv sein?
SDR1 z.B. war dies früher, und auch SDR3 hätte ich durchaus in Ansätzen als anspruchsvoll bezeichnet.
Gut, ich kann es auch verstehen, daß gerade im Norden nach einem Programm wie DRKultur gelechzt wird, ich hab mich selbst dabei erwischt, daß ich auf Rügen ab und an das Zischelradio auf 101.4 drin hatte, weil die NDR-Programme noch flacher waren als das Land!

Okay, den DLF mag ich nicht, weil ich keinen Verlautbarungsfunk brauche, wo jeder hirngschissene Funktionär zu jedem unbedeutenden Müll noch ein unbedeutendes Statement abgeben darf und alles in einer unnachahmlich trockenen Art unkritisch wiedergegeben wird, und es dabei sogar an schlicht handwerklicher Fähigkeit tlw. krass mangelt (Nachrichtensprecher, die sich innert 4 Minuten bis zu 10 mal verhasplen oder hängenbleiben).
Wegen mir könnte WDR5 bundesweit ausgebaut werden.
DR Kultur fände ich in Ordnung, wenn es mehr auf Popkultur ausgerichtet wäre, ähnlich zB RNE3 in Spanien.
Aber die Reichweiten finde ich für den Aufwand einfach zu gering. [Polemikmodus AN} Wenn man mal mehr Mitarbeiter hat als Hörer wirds bedenklich


von PeterSchwarz - am 26.07.2006 08:39
Zitat

KeinThema, ich will nicht auf hochwertigen Programmen rumhacken


Zitat

Okay, den DLF mag ich nicht, weil ich keinen Verlautbarungsfunk brauche, wo jeder hirngschissene Funktionär zu jedem unbedeutenden Müll noch ein unbedeutendes Statement abgeben darf und alles in einer unnachahmlich trockenen Art unkritisch wiedergegeben wird,


Ja, was denn jetzt? :spos: oder :sneg: :confused:

Übrigens: In deinem Statement oben benutzt du genau die von dir kritisierten Funktionärs-Worthülsen.
Zitat

Das wären sinnvolle Synergieeffekte unter gleichzeitiger Steigerung der Programmqualität
;)
Also...


Damit's nicht ganz OT wird:
Mir wäre es persönlich am liebsten, wenn man den ganzen LW-Bereich (evt. um den früheren Bereich oberhalb 279 kHz erweitert) in einer Wellenkonferenz neu koordinieren würde. Dabei müsste natürlich festgelegt werden, welche Sender und welche Frequenzen zunächst weiterhin in AM senden (z.B. GUS-Staaten oder Nordafrika?) bzw. sofort oder bald in DRM senden werden, damit gegenseitige Störungen (AM DRM) vermieden werden können.
Das würde den Senderbetreibern und Endgeräteherstellern und nicht zuletzt den Hörern Planungssicherheit geben.
Aber diese LW-Wellenkonferenz wird es wohl in absehbarer Zeit nicht geben.


von Manager. - am 26.07.2006 11:06
Übrigens, die 177 sendet im Moment (16.38) in DRM. Label: Transradio Bln

von drm-dxer - am 26.07.2006 14:38
Gerade garnicht, dafür höre ich auf 171kHz den Russen durch das Gewitter im Raum Aachen - Köln durch.


von Nohab - am 26.07.2006 15:17
Bei diesen Tests geht es wohl immer noch um die optimale Anpassung der Sendeantenne für den DRM-Betrieb. Das dürfte auch auf der 153 mal eine ganz heiße Kiste werden.

von drm-dxer - am 26.07.2006 15:51
Das wird noch die Frage werden, wie die Bandbreite der Antenne erhöhen, ohne sich dabei Baukosten in Millionenhöhe einzufangen.
Bei AM war es noch recht einfach, eine leichte Höhenanhebung auf der NF-Seite und gut is.
Frage mich, ob sich bei DRM-Sendern die einzelnen Unterträger pegelmässig einstellen lassen, dann liessen sich die Antennenverluste zum Teil ausgleichen.
(Zu den Kanalgrenzen hin mit höherem Pegel fahren)



von Nohab - am 26.07.2006 16:16
Zitat
PeterSchwarz
KeinThema, ich will nicht auf hochwertigen Programmen rumhacken, doch wenn z.B., wie in NRW, 5 der insgesamt 9 auf UKW abgestrahlten Programe (die D-Radios, WDR1-6 und Lokalradio) insgesamt nur knapp 5% der Hörer erreichen, ist das ganze irgendwo in Schieflage.

Woher kommt diese Zahl? WDR3 (2.6%) und WDR5 (3.4%) erreichen laut WDR-Zahlen von 2006 zusammen alleine schon 6% der Hörer. Der DLF dürfte in der gleichen Grössenordnung von 3% liegen; Eins Live, WDR2, WDR4 und Radio NRW sind die Massenprogramme. Ich finde diese Aufteilung OK!

Zitat
PeterSchwarz
Okay, den DLF mag ich nicht, weil ich keinen Verlautbarungsfunk brauche, wo jeder hirngschissene Funktionär zu jedem unbedeutenden Müll noch ein unbedeutendes Statement abgeben darf und alles in einer unnachahmlich trockenen Art unkritisch wiedergegeben wird, und es dabei sogar an schlicht handwerklicher Fähigkeit tlw. krass mangelt (Nachrichtensprecher, die sich innert 4 Minuten bis zu 10 mal verhasplen oder hängenbleiben).

Den Eindruck des Verlautbarungsrundfunks kann ich nicht nachvollziehen, im Gegensatz etwa zur DW, die wirklich nicht besonders regierungskritisch ist. In den DLF-Interviews werden neben den erwähnten Leuten auch mal "Exoten" interviewt und je nach Redakteur mehr oder weniger nachdrücklich gelöchert. Klar, bei den Interviewern gibt es auch ausgesprochen unkritische Journalisten.

Verglichen mit den vorverdauten Informationshäppchen bei SWR3 & Co. oder den Privaten ist das jedenfalls ein Lichtblick - man kann sich wenigstens selbst ein Bild über die interviewten Politiker und Verbandsvertreter machen. Besser als die Inforadios mit 15 Minuten Nachrichtenrotation ist das Konzept des DLF allemal.

Ich finde, ein Informations- und Wortprogramm wie den DLF braucht's, und (um aufs Thema zurückzukommen) es gehört gerade auch auf die Langwelle.


von ulionken - am 26.07.2006 21:42
Es keineswegs so, dass man diesen Frequenzbereich mal eben so für Rundfunk freiräumen könnte. Es werden sogar neue Sender in Betrieb genommen.
Der Deutsche Wetterdienst teilt mit, dass er am 29.8. die Frequenz 490 kHz in Betrieb nimmt.
Ausgestrahlt wird ein NAVTEX-Dienst mit nautischen Warnmeldungen, Windwarnungen, Wettervorhersagen für die Nord- und Ostsee.
Auch auf 518 kHz soll von Pinneberg aus gesendet werden.

Quelle: Klaus Spielvogel, A-DX Liste

von drm-dxer - am 10.08.2006 07:00
Zitat
robiH
Wie aber sieht es im asiatischen Teil Rußlands aus? Gibt es dort überhaupt solche Dienste?

Gefunden habe ich im Internet nichts, aber anzunehmen ist es. In China selbst läuft ein Zeitsender auf 100kHz.

@drm-dxer: 490 & 518kHz sind bereits länger mit diesen Diensten belegt, nur Deutschland fehlte da noch.
Was das Erweitern anbelangt, bis 350kHz wäre denkbar, aber ich sage mal, die nächsten 5, vielleicht auch 10 Jahre wird sich da wohl nichts tun.


von Nohab - am 10.08.2006 08:45
Wurde auf der Wetterdienst auf 518 kHz schon gesendet, als der BR auf 520 kHz noch in Betrieb war ?

von Real_Rock - am 14.08.2006 12:41
Nein. Da liegen mehrere Jahre (>10) dazwischen. 520kHz wäre vor der Verschiebung auf das heutige 9kHz-Raster gewesen. (1978)
Ich habe noch den Vatikan auf 522kHz in Erinnerung.
Und der wechselte auf 1611kHz deutlich bevor der NAVTEX-Dienst gestartet ist.



von Nohab - am 14.08.2006 15:30
Die BR sendete doch auf 520 noch bis Ende Juni 1999, als dann auf 729 kHz gewechselt wurde. Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich 1995 mit einem Grundig Yachtboy 400 mitten in Zürich die 520 gut empfangen konnte; siehe http://www.asamnet.de/~bienerhj/0729-WU.html

von dxbruelhart - am 15.08.2006 04:04
So habe ich das auch in Erinnerung, dass das noch gar nicht so lange her ist, als der BR noch auf 520 kHz sendete. Bei Inkrafttreten des neuen Wellenplans 1978 wurde auch nicht auf 522 kHz umgestellt. Ich konnte das Signal sogar tagsüber noch schwach hier in St. Ingbert hören.

Von Radio Vatikan ist mir nur bekannt, dass die mal auf 526 kHz sendeten, d. h. so steht es im WRTH 1998. Demnach hatten die sich damals zwischen BR und Beromünster gequetscht.

An Überlagerungstöne zwischen einem AM- Rundfunksender und einem FSK / RTTY- (?) NAVTEX- Dienst in diesem Bereich kann ich mich nicht erinnern, demnach müsste dieser Dienst nach der BR- Zeit gekommen sein.


von Real_Rock - am 15.08.2006 06:38
Aus welchem Grund wurde der BR noch 20 Jahre nach Inkrafttreten des Genfer Wellenplanes auf 520 kHz belassen? Zumal viele moderne MW-Radios diese Frequenz gar nicht mehr empfangen konnten. Der Gleichkanalsender Hannover wurde damals sofort auf 828 kHz umgestellt.

von digifreak - am 15.08.2006 07:19
Es gibt ja Veränderungen auf der Langwelle, sodass ich hier - zusammen mit den Erkenntnissen aus diesem Thread mache ich nun nochmals einen Vorschlag zu den Aenderungen:

Was sich geändert hat und Auswirkungen auf diesen Thread bzw. die Zerobase hat:
- Die 243 aus Dänemark wird im Frühling 2007 abgeschaltet.

153 DLF Donebach, und sobald in DRM gesendet wird (das wäre das Ziel, damit diese Zerobase auch eine Vollversorgung beider Deutschlandradios auf LW bringen kann), gehen zusätzlich auf der 153 Gleichkanalsender in DRM in Aholming und in Oranienburg in Betrieb

171 RTL Rock Junglinster, mit Ausblendung gen Bolshakovo, ansonsten 500 kW von 100° bis 360°

180 Europe 1 Felsberg

189 Rikisútvarpid Rás 1+2, Gufuskálar (wie bisher)

207 DLR Kultur, 3 Standorte in DRM: Aholming, Donebach und Oranienburg

243 TRT-4, Polatli

261 Europe1-Ableger Burg

279 MusicMann 279 Isle of Man

Die 189 bleibt so frei für den Island-Empfang; alternativ - falls TRT4 Polati nicht auf 243 verschoben werden kann, könnte man den event. auch auf 189 kHz legen.
Auf 243 kHz könnte man so auch Radio Eurodistrict/Arte Radio etablieren, dieses könnte man event. von Saarlois oder von Junglister abstrahlen.

von dxbruelhart - am 31.01.2007 15:12
Dass die 1422 umkoordiniert ist so gut wie ausgeschlossen, da der Sender imme rnoch Eigentum des SR ist und da spielt auch die Politik eine gewisse Rolle.

Die 1422 ist primär für das Saarland Rheinlandpfalz und Südwestdeutschland gedacht. Sie hat aber auch eine Große Reichweite in Richtung Frankreich

von Marcus. - am 31.01.2007 15:52
Zitat

...falls TRT4 Polati nicht auf 243 verschoben werden kann, könnte man den event. auch auf 189 kHz legen.

2 Sender bei Ankara auf Nachbarkanälen werden sich nicht gut vertragen (Polatli 189, Etimesgut 198). Und auf 243 läuft schon Erzurum an der Schwarzmeerküste.

von Wasat - am 31.01.2007 18:42
Auf 171 kHz sendet ja auch noch "Radio Méditéranée International", besser bekannt als "Radio Médi 1" vom Standort Tanger/Marokko. Ich denke, auf dieser Frequenz könnte es auch noch Interferenzen geben, besonders im nördlichen Mittelmeerraum.

von frequenzfreak - am 03.02.2007 11:38
Es ist euch aber schon klar, dass man bei einem LW-Sender nicht mal eben schnell die Frequenz ändern kann, schließlich haben wir es hier mit Wellenlängen im km-Bereich zu tun.

von drm-dxer - am 03.02.2007 12:01
Zitat
frequenzfreak
Auf 171 kHz sendet ja auch noch "Radio Méditéranée International", besser bekannt als "Radio Médi 1" vom Standort Tanger/Marokko. Ich denke, auf dieser Frequenz könnte es auch noch Interferenzen geben, besonders im nördlichen Mittelmeerraum.

Die 171(3) kHz fuer Holland und Belgien war auch coordiniert mit nuer 50 kW nach sued und ost... deswegen die sehr teure antenne die es nie gegeben hat.

von inkjet - am 03.02.2007 20:36
Das Problem ist aber auch: Auch wenn eine Frequenz nicht mehr genutzt wird (Norwegen 216, Schweden 189, demnächste evt. Dänemark 243), ist sie ja noch koordiniert. So einfach kann man also die 189 in Deutschland nicht belegen.



von Alqaszar - am 03.02.2007 20:51
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