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TV und Radio in der DDR

Startbeitrag von Steve-o1987 am 09.10.2006 18:16

Hallo,

welche Fernseh- und Radiosender gab es in der DDR? Auf welchen Frequenzen und mit welcher Leistung sendeten sie?

Mit freundlichen Grüßen

Steve-o

Die 50 interessantesten Antworten:

Regionalprogramme gab's, zumindest im TV, gar nicht - jedenfalls nicht, daß ich jemals davon gehört hätte. Füllsender gab's auf jeden Fall. Meine Großeltern hatten jedenfalls ihr 1.Ost über einen Umsetzer im Nachbarort empfangen - das war auch das einzige Programm, das sie bis 1988 sehen konnten.

Schön, wenn sich die "jungen Leute von heute" noch für sowas interessieren!

Laßt uns doch das Thema mal wieder neu aufgreifen (natürlich unter Berücksichtigung bereits vorhandener Threads ;-)) - vielleicht gibt es ja mittlerweile neue Erkenntnisse!

Hat eigentlich zufällig irgendjemand hier mal das Buch "Die PAL-SECAM-Kontroverse in der DDR" in der Hand gehabt oder gar gelesen?

von Sebastian Fritzsche - am 09.10.2006 23:49
Zitat

Irgendwann nach der Wende wurde die Technik erneuert und auch das 2.Programm umgesetzt.

Also bei meinen Großeltern wurde kurz vor der Wende auch das zweite Programm aufgeschaltet.
Nach der Wende hatte sich das mit dem zweiten Programm ja dann schnell erledigt, und der MDR übernahm den Kanal. Zwischenzeitlich gab es da noch so ein Intermezzo mit DFF-Länderkette auf dem ehemaligen Kanal des 2., während auf dem des 1. schon ARD lief. Da gab es immer noch kein ZDF - das wurde erst später, nach einem weiteren Ausbau des Senders (Umsetzers), aufgeschaltet.

von Sebastian Fritzsche - am 10.10.2006 13:47
Hallo alle interessierte,
zu "Ostzeiten" gab es im TV keine Regionalsendungen. Alle Produktionen des Ostseestudios Rostock und des Studios halle wurden Republikweit ausgestrahlt. Nach der Wende bis zum Ende des DFF gab es dann sehrwohl Regionalprogramme. Anfangs nur einmal pro Woche für die drei Nordbezirke später dann auch für die anderen Länder/Bezirke. Wenn Interesse besteht krame ich mal die alten Programmzeitungen raus.

Das Thema Regionalsendungen im Radio ist da schon komplexer. Es gab von Anfang an Regionalsendungen im Radio, außer einigen Monaten (ich glaube) Anfang der 50-iger Jahre. Ab 1964 waren die Regionalsendungen immer zwischen 04:00/05:00/06:00 Uhr und 10:00 Uhr Bestandteil von Radio DDR II. Mitte der 80-iger Jahre begannen dann zaghafte Versuche die Regionalsendungen auszudehnen. Diese Ausweitung war eng verbunden mit dem Aufbau der Senderkette von DT 64. Leipzig führte sogar ein Abendprogramm ein.
Eine andere Art der Regionalsendungen waren "Spezialprogramme" bei großen nationalen Festen (Arbeiterfestspiele, Sportfest) da gab es dann Extraprogramme für die Region in der die Veranstaltung stattfand oder aber auch zum Beispiel das bachfest oder die Jazzfestivals in Dresden. Dann gab es noch über viele Jahre die Messewelle Leipzig oder die Ferienwelle Rostock die dann sogar über MW ausgestrahlt wurden. Ebenfalls über MW lief jahrelang das sonntägliche sorbische Programm des Senders Cottbus und das komplette Regionalprogramm des Senders Potsdam. Auch hier gilt, wenn Interesse besteht gehe ich auf das Thema näher ein.

Es grüßt
Thomas

von Mecki2 - am 10.10.2006 18:17
Zitat

Hat denn jemand von Euch noch Mitschnitte vom DDR-Rundfunk?


Im hier verlinkten Zip-File findet sich folgendes:

DT64 - Mitschnitt vom Juni 1986
Radio DDR - Pausenmusik von 1985
eine komplette Nachrichtensendung von Radio DDR von 1985
Intro vom "Popmobil" von Stimme der DDR
Pausenzeichen von Radio DDR
und die ersten Minuten vom "Pulsschlag der Zeit" von Radio DDR von 1989

Viel Spaß damit!

Könnte außerdem noch die komplette "Sächsische Hitparade der Academixer" von 1982 anbieten, gesendet auf der Messewelle Leipzig.


von FantaX - am 10.10.2006 21:20
Zitat
Andreas Mikula
Warum wechselte man in Cottbus von VHFI (Kanal 4) auf einen relativ hohen UHF-Kanal? Oder heißt das 'zusätzlich'?

Ich glaube, mal gehört zu haben, daß dort auf den Kanal 4 kaum Antennen ausgerichtet waren, weil sowieso alle das 1.Ost über die nach Berlin gerichtete Band-III-Antenne (für ARD) gekriegt haben. Vielleicht hatten sie deshalb gewechselt - dann fiel es nicht mehr so auf, daß kaum einer eine Antenne für das 1.Ost hatte.


von Sebastian Fritzsche - am 10.10.2006 21:30

DT64 - Mitschnitt vom Juni 1986
Radio DDR - Pausenmusik von 1985
eine komplette Nachrichtensendung von Radio DDR von 1985
Intro vom "Popmobil" von Stimme der DDR
Pausenzeichen von Radio DDR
und die ersten Minuten vom "Pulsschlag der Zeit" von Radio DDR von 1989


Sehr interessant,die "Nachrichten" von damals wieder zu hören.Nur leider war das Pausensignal von Radio DDR 1 nicht dabei.

QTH: Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt)

von Steffen_K1 - am 10.10.2006 22:50
Zitat

ch kann mich dunkel erinnern das zwischen den Testbildern vor allem auf DDR 2 ein schwarzes Bild mit weißes Schrift gab auf dem "Fernsehen der DDR 2 Sender Karl-Marx Stadt Kanal 32"stand. Weiß nicht ob es überall so war jedenfalls hier bei uns.


Das Stationsdia hatte jeder DDR-Fernsehsender.Gesehen hatte ich es öfters am Sonntagnachmittag im 2.Programm,bevor das reguläre Testbild aufgeschalten wurde.Danach kam dann die Sendung "Für Freunde der russischen Sprache".Es wurden russischsprachige Sendungen und Filme mit deutschen Untertitel gezeigt.Am Wochenende wurde im 2.Programm kein Bildungsfernsehen (Schulfernsehen) ausgestrahlt,obwohl in der DDR am Samstag noch bis Mittags Schulunterricht stattfand.

QTH: Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt)

von Steffen_K1 - am 11.10.2006 08:06
Bei den Sendungen "Für Freunde der russischen Sprache" hat man wohl eher an unsere "russischen Freunnde" gedacht, damit die sich in den Kasernen nicht so langweilen.

An das Schulfernsehen kann ich mich erinnern - "Englisch For You" war bei uns Pflicht, einmal die Woche, passend zum aktuellen Lektionstext im Lehrbuch. Das hat uns immer gefreut, das sehen zu dürfen; war ziemlich kultig gemacht. Das könnte ruhig mal wieder gezeigt werden.


von Sebastian Fritzsche - am 11.10.2006 11:42
@Sebastian Fritzsche:

English For You war klasse ! :-) Wie hießen die beiden noch? Anne Miller und Mike Webster? :cool: Da hat es schon mit 6 Jahren Spaß gemacht, Englisch zu lernen. :-)

@Michael Brawanski:

Wir hatten im Raum ASL damals entsprechend die Kennung "Brocken", bevor das Híradstechnika-Testbild aufgeschaltet wurde.

@Habakukk:

Danke !

Grüße,
Matze

von Mathias Volta - am 11.10.2006 12:49
Der Kanal 4 in Cottbus mit Standort Calau gehörte zur Grundnetzkonzeption in der früheren DDR. Wann er hier abgeschaltet wurde, kann ich nicht mehr sagen. Vielfach hatte sich in Cottbus das Problem eigener Antennen für die staatlichen und genossenschaftlichen Wohnungen mit einem auf 6 Kanälen betriebenen Kabel eh erledigt. Antennen fanden sich meist in einem erbarmungswürdigen Zustand auf den Dächern vieler Privathäuser und sind im wesentlichen seit der großflächigen Verkabelung verschwunden. Zumindest wurde auf dem Kanal 23 zunächst ein Kleinsender mit DDR-F 2 betrieben, der alsbald in den 70-er Jahren nach Calau als Grundnetzsender verlegt wurde. Der Kanal 54 kam erst nach der Wende für das ZDF.
Bis in die 80-er Jahre hinein wurde auch vom Standort der 3. sowjetischen Luftsturmbrigade in Cottbus-Sachsendorf ein russischsprachiges Programm ausgestrahlt mittels eines Kleinsenders mit Teilen des Ostankino-Fernsehens aus Moskau und Fenstern aus dem Hauptquartier in Wünsdorf.

QRM-Sauger

von QRM-Sauger - am 11.10.2006 18:18
@QRM-Sauger: In Cottbus - genauer am QTH Calau - wurde um die Jahreswende 1986/87 der K53 für DDR1 aufgeschaltet (zusammen mit K23 für DDR 2). Wann der E-4 abgeschaltet wurde, weiß ich nicht, jedenfalls kam an einem Tag im März? 1987 DDR1 auf E-4 hier in Lübz nochmal herein. Näheres siehe auf der Senderkarte, welche Dixie_ von meiner Homepage geklaut hat (Beweis: der Knick rechts oben auf dem Papier).

@Mathias Volta: Die beiden Hauptpersonen von Englisch for You waren Anne Collins und Mike Webster. Moderator war ein älterer bärtiger Mann (grr, wie hieß der noch bloß?). Diese Sendungen liefen ab Ende der 70er, vorher gab es Peggy und Tom und eine Moderatorin mit großer auffälliger Brille. Bis 1990 liefen die Sendungen immer noch in schwarzweiß, während die Russisch-Sendungen ("My govorim po-russki" bereits seit ca. 1980 in Farbe liefen.

von Analog-Freak - am 11.10.2006 18:33
Zitat

Bis in die 80-er Jahre hinein wurde auch vom Standort der 3. sowjetischen Luftsturmbrigade in Cottbus-Sachsendorf ein russischsprachiges Programm ausgestrahlt mittels eines Kleinsenders mit Teilen des Ostankino-Fernsehens aus Moskau und Fenstern aus dem Hauptquartier in Wünsdorf.


War auch hier so:
Parchim (Garnision): TSS-1 auf E-7 von Mai 1983 bis zum Abzug der Truppen November 1992. Reichte mit Dachantenne bis nach Lübz (gleiche Richtung von hier aus wie DDR1 Schwerin E-11).
Schwerin (Garnision am Dreesch): TSS-1 auf E-6 bis zur Schließung der Kaserne im April 1994.

Im Gegensatz zu BFBS und AFN mussten sich die Sowjets an die hiesigen TV-Standards anpassen, d.h. Nutzung eines E-Kanals und B/G-Tonnorm. Bis zum Schluss sendeten diese Stationen in SECAM B/G.

von Analog-Freak - am 11.10.2006 18:46
Zu den Stationsdias:
Irgendwann um 1975 (da war ich in der 1. Klasse) zeigte Schwerin mal ein großes s/w-Stationsdia mit einem Turm,von dem Wellen ausgingen, Beschriftung "Schwerin Kanal 29" o.ä. Manchlam wurde es in weiß auf Schwarz, manchmal umgekehrt gezeigt. Ende der 70er gab es in beiden Px das oben beschriebene Stationsdia in s/w.:

Fernsehsender
SCHWERIN
Kanal 11

Mitte der 80er wurden diese Dias durch elektonisch generierte Texttafeln (ebenfalls s/w) ersetzt, der Inhalt blieb gleich, der Text stand größer als bei den Dias und schön formatiert in der Bildmitte. Die letzte ID dieser Art konnte ich 1992 (Schwerin K29) während der nächtlichen Sendepause von N3 beobachten. Das Testbild wurde dabei durch die ID ersetzt, der Ton (NDR2) lief weiter. Bemerkt hatte ich damals auch, das sich während der Staions-ID die H-Oszillation des Bildsignals änderte.

Zu den Testbildern:
Das farbige Hiradastechnika-TB gab es erst seit Anfang 1981, bis dahin gab es nur dieses s/w-TB:

Im 2. Programm wurden häufiger mal die 8 Farbbalken (ohne Text) gezeigt oder ein Linienraster in s/w. Zudem gab es dienstags um 15.00 Uhr auf beiden Kanälen einen sekundenweisen Durchlauf mehrerer Testbilder und -muster.

von Analog-Freak - am 11.10.2006 19:01
Und dann gabs da noch die Sender der Besatzer. Als Kind weiss ich noch genau konnten wir in Rostock immer einen russischen TV-Sender empfangen. Leider weiss ich nicht mehr welcher Kanal es war. Muss ein sehr schwacher Sender gewesen sein. Kam soweit ich weiss vom der Polizeigelände in der Ulmenstraße (ehem. Fiete-Schulze Str.). Da war zumindest ein ziemlich hoher Mast ;-)

Weiss jemand vielleicht mehr darüber??? Und wo gabs noch solche Sender?!?!?

von idefix7919 - am 11.10.2006 21:36
@idefix7919: Habe ich vorhin schon mal gepostet, aber hier nochmal zu den russischen Sendern:

Parchim (Garnision): TSS-1 auf E-7 von Mai 1983 bis zum Abzug der Truppen November 1992. Reichte mit Dachantenne bis nach Lübz (gleiche Richtung von hier aus wie DDR1 Schwerin E-11).
Schwerin (Garnision am Dreesch): TSS-1 auf E-6 bis zur Schließung der Kaserne im April 1994.

Im Gegensatz zu BFBS und AFN mussten sich die Sowjets an die hiesigen TV-Standards anpassen, d.h. Nutzung eines E-Kanals und B/G-Tonnorm. Bis zum Schluss sendeten diese Stationen in SE

Zu den Testbildern: Auf dem von FantaX geposteten Link sieht man eine dieser elektronischen Tx-ID's (Brocken Kanal 6), welche in den 80ern nach und nach die Dias ablösten.

von Analog-Freak - am 11.10.2006 22:54
Zitat
Analog-Freak
@Mathias Volta: Die beiden Hauptpersonen von Englisch for You waren Anne Collins und Mike Webster. Moderator war ein älterer bärtiger Mann (grr, wie hieß der noch bloß?). Diese Sendungen liefen ab Ende der 70er, vorher gab es Peggy und Tom und eine Moderatorin mit großer auffälliger Brille. Bis 1990 liefen die Sendungen immer noch in schwarzweiß, während die Russisch-Sendungen ("My govorim po-russki" bereits seit ca. 1980 in Farbe liefen.


@Analog-Freak:

Danke für die ausführlichen Infos. Collins ! :-) Bist Du sicher, daß der Name Miller bei English for You nicht vorkommt? Allerdings habe ich mich mit "Miller" möglicherweise auch vertan und der Name ist aus einem anderen Englisch-Kurs.
An den bärtigen älteren Moderator und die Erkennungsmelodie erinnere ich mich auch noch. Wie auch immer - man könnte es durchaus mal wieder senden ! :-)

Grüße,
Matze

von Mathias Volta - am 12.10.2006 00:52
@QRM-Sauger, in Cottbus wurde das Moskauer TV auf Kanal 11 abgestrahlt. Der Sender stand in der Kaserne im Süden(ist es schon Gaglow oder Madlow?). Dort ist heute die "Uni"tät drinn.Zugeführt wurde das Signal über eine ca.2m grosse "grüne" Schüssel.
Der Kanal 4 im Band I in Calau hatte schon seinen Sinn. man versorgte damit bis in die Kamenzer Gegend. Die "Geisterbilder " durch Reflexionen waren auf diesem Kanal geringer, als in Band III. Südlich und auch östlich von Calau gab es viele Band I-Antennen auf den Dächern. Meist war der Empfang mit einem Dipol, oder Zimmerantenne möglich.

von Handydoctor - am 12.10.2006 07:37
In einen anderen Thread ( http://forum.mysnip.de/read.php?8773,387570,387873# ) hatten digifreak und Guido Helbig mal alle Kanäle der russischen Sender in der DDR aufgeführt. Ich hatte mir dann noch die Mühe gemacht, sie nach Kanälen zu sortieren:

Frankfurt Oder K6
Schwerin Kan. 6 8M 11E25 53N37 16 W D v

Hagenow Kan. 7 8P 11E11 53N27 20 W ND v
Wismar Kan. 7 8P 11E29 53N54 50 W ND v
Wittenberge K7
Parchim Kan. 7 8P 11E50 53N26 30 W ND h
Perleberg Kan. 7 8P 11E49 53N05 16 W D v
Zeitz Kan. 7 4P 12E08 51N03 13 W ND v

Bad Elster Kan. 8 7P 12E16 50N16 1 W ND h
Cottbus K8
Hillersleben Kan. 8 4M 11E29 52N18 100 W D v
Ludwigslust Kan. 8 0 11E33 52N20 20 W ND v
Stendal Kan. 8 2P 11E53 52N38 20 W D v
Zerbst Kan. 8 4P 12E08 52N00 10 W D v

Finsterwalde Kan. 9 8P 13E43 51N38 100 W ND h
Frankfurt Kan. 9 6P 14E31 52N21 1 W ND v
Ohrdruf Kan. 9 2M 10E46 50N51 50 W ND v
Prenzlau Kan. 9 1P 13E49 53N18 60 W ND v

Beelitz Kan. 10 8M 12e57 52N00 10 W ND v
Brand Kan. 10 3M 13E49 52N02 100 W ND v
Fürstenwalde Kan. 10 3M 14E05 52N21 5 W ND v
Greifswald Kan. 10 6P 13E24 54N06 3 W D v
Jüterbog Kan. 10 0 13E05 52N00 71 W ND h
Nauen K10
Rüdersdorf Kan. 10 3M 13E49 52N28 3 W D h
Vogelsang Kan. 10 4M 13E22 53N03 300 W D v
Werneuchen Kan. 10 3P 13E45 52N38 100 W D h
Wittstock Kan. 10 2P 12E34 53N11 5 W ND h

Bernau Kan. 11 7M 13E33 52N39 200 W D v
Fürstenberg Kan. 11 3M 13E08 53N11 3 W ND h
Krampnitz Kan. 11 9P 13E03 52N28 150 W D v
Planken Kan. 11 3M 11E36 52N21 100 W D v
Premnitz K11
Roßlau K11
Welzow Kan. 11 3P 14E09 51N35 20 W ND h

Altenburg Kan. 12 2M 12E28 50N59 50 W D v
Altengrabow Kan. 12 8P 12E11 52N12 10 W ND v
Bad Langensalza Kan. 12 8P 10E41 51N09 5 W D h
Bad Düben K12
Bad Saarow Kan 12 0 14E04 52N16 5 W ND v
Cottbus Kan. 12 1P 14E06 51N44 100 W ND v
Eberswalde Kan. 12 0 13E50 52N49 100 W D v
Elstal Kan. 12 0 13E01 52n32 3 W D v
Gotha Kan. 12 8M 10E43 50N57 20 W ND v
Halberstadt Kan. 12 6P 11E03 51N54 100 w ND h
Königsbrück Kan. 12 3P 13E54 51N34 35 W D v
Magdeburg Kan. 12 6P 11E36 52N08 100 w ND h
Neuruppin Kan. 12 0 12E40 52N56 15 W ND h
Neustrelitz Kan. 12 6M 13E10 52N21 100 W D v
Ribnitz-Damgarten Kan. 12 0 12E26 54N16 20 W ND h
Roßlau Kan. 12 3P 12E16 51N54 100 W ND h
Torgau Kan. 12 8P 12E59 51N34 60 W D v
Werder Kan. 12 0 12E56 52N25 1 W D h
Wünsdorf Kan. 12 6M 13E27 52N12 100 W D v

Bad Freienwalde Kan. 21 6P 14E03 52N49 89 W D v
Berlin Kan. 21 0 13E32 52n29 50 W D h
Oranienburg Kan. 21 2P 13E14 52N45 300 W ND v
Wünsdorf K21

Lärz Kan. 24 6M 12E44 53N20 500 W D h
Wittenberg Kan. 24 0 12E43 51N53 200 W ND h

Leipzig Kan. 25 8M 12E24 51N23 350 W ND h

Jena Kan. 26 0 11E37 50N55 300 W ND h
Wustrow Kan. 26 8P 11E36 54N07 50 W D v

Chemnitz Kan. 27 2P 12E55 50N50 300 W ND v
Meißen Kan. 27 4M 13E32 51N14 300 W D h
Merseburg Kan. 27 0 12E00 51N21 300W ND v
Naumburg Kan. 27 8M 11E50 51N09 300 W ND v
Zeithain Kan. 27 2P 13E20 51N21 300 W ND v

Rochlitz K28

Burg Kan. 29 0 11E55 52N17 60 W ND v
Grimma Kan. 29 4P 12E44 51N14 160 W ND v

Allstedt Kan. 30 4M 11E27 51N23 300 W ND h

Dresden Kan. 32 0 13E46 51N04 160 W ND h
Quedlinburg Kan. 32 4P 11E09 51N48 300 W ND v
Rostock Kan. 32 8P 12E08 54N08 50 W D v
Sassnitz Kan. 32 6P 13E33 54N30 25 W ND v

Großenhain Kan. 35 8P 13E30 51N17 30 W ND v
Plauen Kan. 35 8P 12E08 50N31 100 W ND v
Wurzen Kan. 35 0 12E45 51N22 60 W ND v

Gardelegen Kan. 36 0 11E25 52N31 30 W ND h
Gera Kan. 36 2M 12E06 50N52 10 W ND v
Mahlwinkel Kan. 36 6M 11E49 52N22 10 W ND v

Halle Kan. 37 0 11E56 51N30 300 W ND v
Oschatz Kan. 37 8P 13E04 51N17 120 W ND h
Rathenow Kan. 37 2M 12E20 52N38 120 W ND h

Erfurt K39
Meiningen Kan. 39 6M 10E25 50N33 60 W ND v
Nohra Kan. 39 6M 11E15 50N58 300 W ND v

Köthen Kan. 40 2M 11E57 51N46 150 W D h
Weißenfels Kan. 40 6P 10E02 51N11 10 W ND v

Brandenburg Kan. 41 8M 12E32 52N26 50 W D h
Brandis Kan. 41 0 12E27 51N19 30 W ND v
Groß Dölln Kan. 41 8P 13E31 53N00 10 W ND v


von Sebastian Fritzsche - am 12.10.2006 12:31
@ Sebastian Fritzsche

Zitat

Das könnte ruhig mal wieder gezeigt werden.


Schickt doch eure Wünsche für die Wiederholung der ganzen DDR-Bildungsprogramme mal an BR Alpha. Irgendwie müssen die ihr Programm ja auch voll kriegen. Und von den Senderechten dürft's doch eigentlich auch keine Probleme geben.


@ TerranusI

Zitat

Ich kann mich daran erinnern, dass eine zeitlang auf dem Platz des 1.Programms 1990 Regionalsendungen kamen und auch Sachen wie "Knight Rider" gesendet wurden.


Das kann ich bestätigen. Auf E12 vom Bleßberg hatte der DFF ein völlig eigenes Programm innerhalb der Regionalzeiten der ARD. Da liefen inhaltlich immer ganz andere Serien als in den Regionalprogrammen der alten Bundesländer.


Zitat

Ich kann mich aber an das Logo erinnern, war ein Kreis mit einem Pfeil der nach rechts zeigt drin.


Genau. Das war das Logo der DFF-Länderkette. Also aus dem Zeitraum, in dem die DFF1-Kette an die ARD ging und aus DFF2 ein eigenes Regionalprogramm für das gesamte Beitrittsgebiet wurde bis dann zum 01.01.1992 der MDR bzw. der ODR (später ORB bzw. heute RBB) gegründet wurden.



von Kay B - am 12.10.2006 13:13
Zitat
Kay B

Zitat

Ich kann mich daran erinnern, dass eine zeitlang auf dem Platz des 1.Programms 1990 Regionalsendungen kamen und auch Sachen wie "Knight Rider" gesendet wurden.


Das kann ich bestätigen. Auf E12 vom Bleßberg hatte der DFF ein völlig eigenes Programm innerhalb der Regionalzeiten der ARD. Da liefen inhaltlich immer ganz andere Serien als in den Regionalprogrammen der alten Bundesländer.


Dallas lief im Beitrittsgebiet auch nicht. Das hatte wohl auch urheberrechtliche Gründe.


Zitat

Zitat

Ich kann mich aber an das Logo erinnern, war ein Kreis mit einem Pfeil der nach rechts zeigt drin.


Genau. Das war das Logo der DFF-Länderkette. Also aus dem Zeitraum, in dem die DFF1-Kette an die ARD ging und aus DFF2 ein eigenes Regionalprogramm für das gesamte Beitrittsgebiet wurde bis dann zum 01.01.1992 der MDR bzw. der ODR (später ORB bzw. heute RBB) gegründet wurden.

Den ODR hat's nie gegeben. Die haben den noch kurz vor Sendebeginn in ORB umbenannt, worauf es Beschwerden gab, das könne ja keiner aussprechen.

von Sebastian Fritzsche - am 12.10.2006 17:03
Zitat
Sebastian Fritzsche
... Auf E12 vom Bleßberg hatte der DFF ein völlig eigenes Programm innerhalb der Regionalzeiten der ARD. Da liefen inhaltlich immer ganz andere Serien als in den Regionalprogrammen der alten Bundesländer....

Dallas lief im Beitrittsgebiet auch nicht. Das hatte wohl auch urheberrechtliche Gründe.


Wie war das dann:
Da mein Vater in den 80ern ziemlicher Dallas-Fan war, kann ich mich an den Stamm-Sendeplatz dienstags abends noch genau erinnern.
Bin mir allerdings nicht 100ig sicher, aber wurde Dallas auch noch nach 1989 dienstags gesendet?
Wenn ja, was lief dann über die ARD-Sender in den neuen Ländern, sprich DFF, wenn Dallas aus urheberrechtliche Gründen nicht gesendet werden durfte?

Grüße,
Matze

von Mathias Volta - am 15.10.2006 02:48
Jetzt wird's etwas OT, aber mir ist gerade noch eingefallen, daß Dallas angeblich zu Ostzeiten in Rumänien lief! Weiß aber nicht, wie zuverlässig diese Information ist, oder ob es nicht doch erst kurz nach der Wende war... Gibt es jemanden, der dazu was sagen kann? Einen bekennenden Rumänen gibt's wohl hier im Radioforum nicht, oder? Ich hätte sonst nämlich noch ein paar andere Fragen, z.B. wozu waren die riesigen Fernsehantennenanlagen auf Bukarests Dächern - haben die damit heimlich Bulgarien gekuckt, oder sollte der Empfang der lokalen Sender in der Hauptstadt so dermaßen schlecht gewesen sein?

von Sebastian Fritzsche - am 25.10.2006 14:31
Zitat
Sebastian Fritzsche
Zitat
Kay B

Zitat

Ich kann mich daran erinnern, dass eine zeitlang auf dem Platz des 1.Programms 1990 Regionalsendungen kamen und auch Sachen wie "Knight Rider" gesendet wurden.


Das kann ich bestätigen. Auf E12 vom Bleßberg hatte der DFF ein völlig eigenes Programm innerhalb der Regionalzeiten der ARD. Da liefen inhaltlich immer ganz andere Serien als in den Regionalprogrammen der alten Bundesländer.

Ich kann mich noch daran erinnern, irgendwann beim MDR, es muss kurz nach Beginn der Ausstrahlung über Astra gewesen sein, "Knight Rider" gesehen zu haben. Ich war zwar daran gewöhnt, dass die Serie bei RTL lief, habe mir aber nichts weiter gedacht. Später als ich die Problematik mit den Senderechten besser verstande habe, konnte ich mir den Vorfall nicht erklären bzw. habe gedacht, dass ich mich damals getäuscht habe. Jetzt scheinen sich meine Zweifel in Luft aufzulösen.

von Christian K - am 25.10.2006 18:19
Hallo,
so lange über die Sender des 1.Programms in der damals noch DDR das DFF-Programm DFF1 lief, hatte das Programm rein gar nichts mit dem ARD-Programm zu tun. Der DFF war bis zu seiner unsinnigen Auflösung (heute denkt man ja laut über Zusammenlegungen von ARD-Anstalten nach) eine eigenständige Anstalt mit völlig eigenem Programm (das übrigens meiner Meinung nach viel besser war, als das , was heute so in den Dritten fabriziert wird, von wenigen Ausnahmen mal abgesehen). Lediglich als die ARD auf Grundversorgung gepocht hat und die DFF1- Kette übernahm wurde dort das ARD-Programm gesendet, aber ich kann mich nicht an ein besonderes Regionalprogramm für die 5 neuen Länder erinnern. Die Regionalprogramme liefen bis zur Gründung von mdr und orb im DFF-Programm auf der UHF-Kette, ehemals DDR2 und waren auch dem DFF zugehörig.
MfG
IngoR

von IngoR - am 26.10.2006 09:46
Die DDR-Sender waren, mal abgesehen von den Nachrichten und sonstigen Propaganda-Einsprengseln nicht schlecht. Als Kind habe ich die völlig unterscheidungslos zu den Westsendern gehört - mal abgesehen davon lief bei uns zu Hause die meiste Zeit AFN. Erst nach der Umwandlung von RIAS2 in einen Dudelsender (was damals eine sensationelle Neuheit war) hatten sämtliche anderen Sender kaum noch was zu melden. DT64 hatte ich dann erst nach der Wende für mich wiederentdeckt und dann fast ausschließlich gehört. Die sinnlose Zerschlagung dieses Senders ist für mich Grund genug, sämtliche seitdem auf dem Gebiet der ehem. DDR agierenden westlichen Anstalten als "Feindsender" zu betrachten (im Ggs. zu früher!). Daran wird sich wohl auch kaum noch was ändern können.

von Sebastian Fritzsche - am 26.10.2006 09:56
Zitat
IngoR
Lediglich als die ARD auf Grundversorgung gepocht hat und die DFF1- Kette übernahm wurde dort das ARD-Programm gesendet, aber ich kann mich nicht an ein besonderes Regionalprogramm für die 5 neuen Länder erinnern. Die Regionalprogramme liefen bis zur Gründung von mdr und orb im DFF-Programm auf der UHF-Kette, ehemals DDR2 und waren auch dem DFF zugehörig.


Warum habe ich mir die Arbeit gemacht und eine Übersicht erstellt wenn keiner (z.B. IngoR) sie liest?
Ab 13.08.1990 liefen die Regionalprogramme des DFF im ersten Programm und das war lange vor der Einführung der Programme von MDR & ORB.

Ich habe sogar schon angefangen die Details für die Radioregionalprogramme vorzubereiten. Bei der Masse an Informationen die ich über Jahre gesammelt habe ist das keine 5 Minutenarbeit. Da sowas aber sowieso anscheinend nicht gelesen wird werde ich mir die Fortsetzung dieser Arbeit sparen.
Es grüßt
Mecki2

von Mecki2 - am 26.10.2006 12:51
Zitat

DT64 hatte ich dann erst nach der Wende für mich wiederentdeckt und dann fast ausschließlich gehört. Die sinnlose Zerschlagung dieses Senders ist für mich Grund genug, sämtliche seitdem auf dem Gebiet der ehem. DDR agierenden westlichen Anstalten als "Feindsender" zu betrachten (im Ggs. zu früher!). Daran wird sich wohl auch kaum noch was ändern können.

@ Sebastian Fritzsche:
Wieso sinnlose Zerschlagung? DT64 war doch das einzige Programm des DDR-Rundfunks, das nicht abgeschaltet oder privatisiert wurde, sondern sogar in die ARD (als Jugendprogramm des mdr) integriert und damit gerettet wurde. Hast du das vergessen oder passt das nicht in dein Weltbild?


@ Mecki2:
Das wäre sehr schade. Hoffentlich überlegst du dir das nochmal.


von Manager. - am 26.10.2006 18:09
So liebe Forumsgemeinde,
da gehen wir jetzt mal ans "Eingemachte" da ja offensichtlich doch weitreichendes Interesse besteht.
Die Regionalprogramme des DDR-Rundfunks erlebten in den etwas mehr als 40 Jahren ihrer Existenz verschiedene "Phasen" und Umstrukturierungen. Ich habe in mühevoller Kleinarbeit in den letzten Jahren immer wieder Programmzeitschriften des DDR-Rundfunks ausgewertet und so die Infos zusammengesammelt. Besonders aus der Frühzeit ist es heute schwer Zeitschriften wie "Unser Rundfunk", "Der Rundfunk" oder "Rundfunk- und Fernsehprogramm" zu bekommen. Bei den später erscheinenden Ausgaben der "Funk und Fernsehen" oder "FF-dabei" ist es schon einfacher. Mehrere Besuche in der hiesigen Bibliothek, der "Uni-Bibliothek" Potsdam oder auch über Fernleihe aus Bibliotheken in Berlin und Leipzig haben es mir aber ermöglicht einen großen Zeitraum abdecken zu können. Dazu kamen und kommen noch Käufe bei eBay oder über Inserate. So gibt es jetzt nur noch größere Lücken in den Endvierzigern und den frühen fünfziger Jahren. In den siebziger und achtziger Jahren fehlen mir dann nur einzelne Hefte die ich nicht auswerten konnte. Ich habe dabei festgestellt, das die Frequenzangaben in der Zeitung immer ein wenig hinterher hinkten (2-4 Wochen), so daß die Angaben zu den Frequenzwechseln immer nur Richtwerte sein können. In meinen privaten Aufzeichnungen habe ich teilweise "gesichertes Datum" mit dazu geschrieben wenn in einem redaktionellen Artikel in der Zeitschrift oder aus anderer Quelle genaue Daten bekannt waren oder aber bestätigt wurden. Diese Bemerkungen habe ich mir hier "gespart" damit es nicht zu unübersichtlich wird, die Datenmenge ist eh schon enorm. Ich habe nun angefangen die Regionalprogramme nach Bezirken geordnet aufzuführen und beginne heute mit dem Südwesten der DDR. Damit der Beitrag nicht zu lang wird fange ich mal mit dem "Landessender Weimar" und somit mit der Frühzeit der Regionalsendungen für die Bezirke Erfurt, Gera und Suhl an. Ergänzungen sind jederzeit gerne willkommen.
Wenn ich z.B. beim Landessender Weimar von "Einstellung" spreche ist damit das Datum gemeint an dem das Programm nicht mehr als Landessender Weimar ausgestrahlt wurde.

Regionalprogramm für die Bezirke Erfurt / Suhl / Gera

Landessender Weimar

Sendestart 15.11.1945 (regulären Start 01.10.1946)
Studio Erfurt 15.07.1949
Einstellung 31.08.1952

Sendezeiten
15.11.1945 bis xx.10.1947 10 Minuten / Woche
ab xx.10.1947 5 Minuten / Tag
danach Schrittweiser Ausbau der eigenen Sendungen

Woche vom 05.09. bis 11.09.1948
Sendezeit inclusive Rahmenprogramm Mo-Sa 05:00-09:20 & 12:00-00:15 So 06:00-00:15
eigenes Programm des LS Weimar
So 11:00- /21:45-22:00
Mo 13:30-14:15/16:00-17:00/18:00-19:00/19:50-20:00
Di 11.45-12:00/13:30-14:00/18:00-19:00
Mi 13:30-14:00/18:00-19:00
Do 08:45-09:00/13:00-14:00/18:00-19:00
Fr 11.45-12:00/13:00-14:15/18:00-19:00
Sa 13:00-14:30/18:15-20:00/22:15-22:30

Woche vom 31.07. bis 06.08.1949
So 08:30-10:00/10:10-11:00/16:10-17:00/20.45-21:00
Mo 00:00-03:00/12:00-13:00/15:40-16:00/17:10-20:00/20:20-21:00
Di 11:45-13:00/17:00-21:00
Mi 12:00-13:00/13:15-14:00/15:40-21:00
Do 12:00-13:00/16:20-21:00
Fr 11.45-13:00/16:20-21:00
Sa 12:00-15:00/18:00-20:00

Woche vom 25.12. bis 31.12.1949
So 05:00-00:10 Programm des MDR
Mo 05:00-00:10 Programm des MDR
Di 05:00-09:30 MDR/09:30-12:00 Landesender Dresden/12:00-12:25 MDR/14:30-16:30 MDR/16:30-18:40 eigenes Progr./18:40-19:00 LS Dresden/19:00-19:30 eigenes Progr./19:30-00:10 MDR
Mi 05:00-09:30 MDR/09:30-12:00 eigens Progr./12:00-12:25 MDR/13:45-16:30 MDR/16:30-19:30 eigens Progr./19:30-01:00 MDR
Do 05:00-09:30 MDR/09:30-12:00 Landesender Dresden/12:00-12:25 MDR/14:30-16:30 MDR/16:30-19:30 eigenes Progr./19:30-00:10 MDR
Fr 05:00-09:30 MDR/09:30-12:00 Landesender Halle/12:00-12:25 MDR/14:30-16:30 MDR/16:30-19:30 eigenes Progr./19:30-00:10 MDR
Sa 05:00-10:00 MDR/10:00-12:00 eigenes Progr,/12:00-12:25 MDR/16:00-19:30 eigenes Progr./19:30-04:00 MDR

ab 15.03.1950 gab es für einige Tage keine Regionalprogramme

Rahmenprogr.
15.11.1945 bis xx.06.1946 Berliner Rundfunk
xx.06.1946 bis 31.08.1952 Mitteldeutscher Rundfunk (MDR)

Frequenzen
Weimar
01.01.1946 bis 02.02.1946 1030 khz
03.02.1946 bis 30.03.1946 1348 khz
31.03.1946 bis 05.12.1947 1031 khz

Erfurt
06.12.1947 bis 31.08.1952 1031 khz

BITTE BEACHTEN !!! Die Daten besonders für den Sender und Frequenzeinsatz sind größtenteils Richtwerte. Ich bekam vor einigen Tagen weitere Zeitschriften aus diesem Zeitraum in die Hände und da habe ich auf den ersten Blick gesehen, das eine andere Frequenz aufgeführt wurde.

In "Folge 2" folgt das Regionalprogramm Erfurt/Gera/Suhl im Rahmen von "Berlin I bzw.II" (1952-1955)


von Mecki2 - am 26.10.2006 19:52
@Mecki2:

Da hast Du Dir wirklich Arbeit gemacht. Ich empfehle Dir allerdings, das auf einer eigenen Homepage zu veröffentlichen, da es in diesem Forum schnell in Vergessenheit gerät, wenn der Thread erstmal nach unten gerutscht ist.

@Manager.:
Zitat

Wieso sinnlose Zerschlagung? DT64 war doch das einzige Programm des DDR-Rundfunks, das nicht abgeschaltet oder privatisiert wurde, sondern sogar in die ARD (als Jugendprogramm des mdr) integriert und damit gerettet wurde. Hast du das vergessen oder passt das nicht in dein Weltbild!

Ich habe die Abwicklung des Senders genauestens mitverfolgt und weiß deshalb, wovon ich spreche. Kann da leider keine relevanten Kontinuitäten oder Gemeinsamkeiten entdecken, sondern eigentlich nur Unterschiede (Name, Programm, Standort, Belegschaft...) - mal abgesehen davon, daß der Sender fast nirgendwo empfangbar ist! Warum sollte ich also von einer Rettung sprechen?

von Sebastian Fritzsche - am 27.10.2006 01:13
Diese "Rettung" kam mir schon damals eher so vor, als ob man nur die Frequenzen so lange halten wollte, bis darauf sog. Privatsender oder anderes senden konnte. Also als "Notfunk" sozusagen.
Und wenn ein Volk auf die Straßen geht und die Erhaltung eines Programmes verlangt, dann ist da schon sicher mehr dran. Ergebnis war: mittels fadenscheiniger Argumente bekam das Volk einen Tritt in den Ar... . Zahl gefälligst, aber verlang bitte nichts.
Heute ist es umgekehrt. Das Volk gibt den Sendern den Tritt zurück und verabschiedet sich vom deutschen Hörfunk. Reaktion der Sender : der Ruf nach mehr Sanktionen gegenüber den Alternativen.

Zurück zum Thema.


von Der Korken - am 27.10.2006 04:27
Hier nun "Folge 2"

Regionalprogramm Erfurt / Suhl / Gera

Sendestart 16.08.1953
Einstellung 25.09.1955

Sendezeiten
16.08.1953 bis 01.11.1953 Mo-Fr 18:15-18:45
02.11.1953 bis 20.02.1954 Mo-Fr 18:00-18:57
21.02.1954 bis 07.03.1954 Mo-Fr 18:00-18:50
08.03.1954 bis 25.04.1954 Mo-Fr 18:00-18:57
26.04.1954 bis 05.06.1954 Mo/Mi/Fr 18:00-18:30 Di/Do 18:00-18:35
06.06.1954 bis 04.09.1954 Mo-Fr 18:30-19:00 Sa 14:30-15:00 (Mi/Sa aus Erfurt, Di/Fr aus Suhl, Mo/Do aus Gera)
05.09.1954 bis 12.09.1954 Mo-Fr 16:50-17:10 Sa 14.30-15:00 (Mi/Sa aus Erfurt, Di/Fr aus Suhl, Mo/Do aus Gera)
13.09.1954 bis 19.09.1954 Mo-Mi 16:50-17:10 Do/Fr 18:30-19:00 Sa 14.30-15:00 (Mi/Sa aus Erfurt, Di/Fr aus Suhl, Mo/Do aus Gera)
Mo-Sa 08:20-08:30 gemeinsame Sendung der Studios
20.09.1954 bis 06.11.1954 Mo-Fr 18:30-19:00 Sa 14.30-15:00 (Mi/Sa aus Erfurt, Di/Fr aus Suhl, Mo/Do aus Gera)
Mo-Sa 08:20-08:30 gemeinsame Sendung der Studios
07.11.1954 bis 01.01.1955 Mo-Fr 18:30-19:00 Sa 14.30-15:00 (Mi/Sa aus Erfurt, Di/Fr aus Suhl, Mo/Do aus Gera)
02.10.1955 bis 17.01.1955 Di/Mi/Fr/Sa 13:11-13:30 (Di/Fr aus Suhl, Mi/Sa aus Gera & Erfurt)
18.01.1955 bis xx.07.1955 Mo-Sa 13:11-13:29 (Di/Fr aus Suhl, Mi/Sa aus Gera & Erfurt)
am 13.05.1955 wurde kein Programm gesendet
xx.07.1955 bis 10.09.1955 Mo-Sa 13:11-13.29 (Mi/Sa aus Erfurt nur via 858 khz, Di/Fr aus Suhl nur via 688 khz, Mo/Do aus Gera nur via 1043 khz im Rahmen des Programms für Dresden & Karl-Marx-Stadt)
11.09.1955 bis 25.09.1955 Mo-Fr 17:00-19:00 So 10:30-11:00


Rahmenprogr.
16.08.1953 bis 05.06.1954 Berlin 1. Programm
06.06.1954 bis 25.09.1955 Berlin 2. Programm


Frequenzen
Erfurt
16.08.1953 bis 20.02.1954 800 khz
21.02.1954 bis 05.06.1954 860 khz
06.06.1954 bis 25.09.1955 858 khz

Suhl
02.10.1955 bis 25.09.1955 688 khz

Dresden (für die Versorgung von Gera aus meiner Sicht nicht so gut geeignet)
xx.07.1955 bis 25.09.1955 1043 khz

so das war der 2.Teil.
Es folgt demnächst der 3.Teil mit dem Regionalprogramm des Senders Weimar über die Frequenzen von Radio DDR. Dort wird dann auch stehen, das der UKW-Sender Weimar auf 93,3 Mhz am 04.11.1988 seinen Betrieb aufgenommen hat.



von Mecki2 - am 27.10.2006 11:21
@ Sebastian Fritzsche:
Mit "Rettung" meine ich den Umstand, dass DT64 im Gegensatz zu den anderen Radio- & TV-Programmen der DDR über den 31.12.91 hinaus auf Sendung bleiben konnte und in die ARD integriert wurde.

Das was dann aus dem Programm gemacht wurde, kannst du aber nicht ernsthaft den westlichen
Zitat

Feindsendern
anlasten. Okay, NDR und SFB konnten mit DT64 nichts anfangen. Das war verständlich. Aber der neu gegründete "Ostsender" ORB hätte doch (gemeinsam mit dem mdr?) DT64 als Jugendwelle übernehmen können. Warum wurde daraus nichts? Der ORB hat dann stattdessen lieber eine eigene Jugendwelle "Rockradio B" geschaffen und auf den DT64-Frequenzen gesendet. Warum?
Und dass dann der "Ostsender " mdr im laufe der Jahre aus DT64 eine lieblose, nervige Friteuse gebastelt hat, hat auch nichts mit westlichen
Zitat

Feindsendern
zu tun.

Übrigens: Ich habe DT64 1987/88 in Schleswig-Holstein und 1988/89 in Niedersachsen gelegentlich gehört. Nach dem Mauerfall hatte ich meinen Jahresurlaub 1990 in McPomm und 1991 in der Mark Brandenburg verbracht, um (endlich) die Reichweiten der DDR-tx vor Ort testen zu können. DT64 war dabei mein ständiger Begleiter. - Am letzten Sendetag mit allen UKW-Frequenzen (31.12.91) hatte ich vom Hochrhein aus im Funkhaus Nalepastr. angerufen (die Tel.-Nr "Berlin: fünf, dreimal die sieben" kann ich heute noch im Schlaf aufsagen) , um nachzufragen "wie es weitergeht" und wurde prompt als "Hörer aus dem Alpenraum" in die laufende Sendung geschaltet. :) Auch bei dem Wechsel auf die Dresdner MW 1044 kHz (30.06.92 => 01.07.92) habe ich in der Nacht einen Empfangsbericht geliefert...

Das heute existierende Nachfolgeprogramm :kotz: hat mit DT64 natürlich nichts mehr zu tun.

von Manager. - am 27.10.2006 18:08
Ich bekam gestern "neue" Hefte von "Unser Rundfunk" mit dem Radio & TV-Programm der DDR in die Hand.
Dort bin ich darauf gestoßen, dass das DDR-Fernsehen "Deutscher Fernsehfunk" auch Nachrichten in dänisch ausgestrahlt hat.
Im Rahmen des "Telestudios West", einer Sendung für Zuschauer in Westdeutschland und Westberlin gab es ab Samstag den 13.09.1958 jeweils wöchentlich Nachrichten in dänisch für Zuschauer in Dänemark. Am 13.06.1959 und folgenden Samstagen sind diese Nachrichten jedoch nicht mehr im Programm aufgeführt.



von Mecki2 - am 04.08.2007 18:11
Zitat

Der ORB hat dann stattdessen lieber eine eigene Jugendwelle "Rockradio B" geschaffen und auf den DT64-Frequenzen gesendet. Warum?

Zitat

Weil er, als Bestandteil der ARD, ein Westsender ist.

Und das war der mdr, der DT64 weiterführte und 1993 in Sputnik umbenannte, nicht?

Ich empfehle mal das hier zu studieren! ;)

von FantaX - am 04.08.2007 21:46
Hallo zusammen,

Es war Damals eine sehr bewegte Zeit. Die DDR Bürger stimmten gerade ab ( mit den Füssen über
Ungarn in den Westen ). Das entscheidene war das zu der Zeit ( 1989 ) der feste Griff der SU / Rußlands lockerer wurde. Die sehr alten politisch herrschenden gaben glücklicherweise schnell und
kamplos auf. Sogar die direkte Kontrolle der Rundfunksender existierte nicht mehr.
Die Sendungen wurden sehr interessant, wir brauchten auch dringend Informationen wie es nun weitergehen solle. der Rundfunk war die wichtigste informationsquelle.
Dabei war in den neu entstehenden Ländern der DDR ( vorher gab es Bezirke die 1952 willkürlich
aus den Ländern der DDR gebildet wurden ) der Rundfunk entweder in die ARD zu überführen oder
zu liquidieren. Irgentwann wurde sogar versucht das Programm von DT 64 auf einen Schlag abzuschalten es wurde einfach RIAS 1 aufgeschaltet. Man dachte es ginge. Begründet wurde es damals mit " Zusammenarbeit " . Meiner meinung nach war es beschlossene Sache zu liquidieren,
nur auf Grund von Protesten ergaben sich immer wieder Aufschübe.
Es war sogar ein " Rundfunkbeauftragter " welcher von den inneren Verhältnissen keine Ahnung
hatte zur Abwicklung eingesetzt. Andere Entscheidungsträger wollten es vermeiden mit Berlin-Adlershof
in Verbindung gebracht zu werden. So wurde halt liquidiert.
Natürlich wurden die Betreffenden nicht gefragt.
Einen schönen Abend aus der Schweiz.
MFG Detlef.

von RADIO354 - am 05.08.2007 18:01
Zitat
Sebastian Fritzsche
http://www.youtube.com/watch?v=Y6u9Nuub8jA


Hallo Sebastian,

was gibt es denn da zu Sehen ? Wenn ich auf den Link klicke dann kommen nur Zahlen und Texte.
Browser hier : Mozilla Firefox. Der ORB und spätere RBB hat sich mal in der Aufarbeitung der TV
Geschichte in der früheren DDR versucht es wude die 2 teilige Sendung " Ost - Fernsehen " und
Jahre später die Reportage " ein Kessel Geschichten " gezeigt.
Grüsse Detlef.

von RADIO354 - am 07.08.2007 17:54
Den DDR-Rundfunk hat man damals vielleicht auch wegen seines schlechten Rufes abgewickelt, wobei dieser Ruf ja eigentlich von der dortigen propagandistischen Abbildung der DDR und dem Rest der Welt herrührte. Also Nachrichten und politische Magazine (da zähl ich den "Sudel Ede" mal mit dazu) zogen diese Rundfunkanstalt ins Lächerliche.

Andere, wirklich wertvolle und qualitativ hochwertige Programminhalte wurden bei der Bewertung vernachlässigt. Beispiele hierfür wären das Kinderprogramm (fand ich sehr neutral, ich könnte mich nicht daran erinnern, daß dort eine "sozialistische Jugend" herangezogen wurde) und die Unterhaltung (mit dem "Kessel Buntes" hat man wirklich der Samstagabenunterhaltung von ARD und ZDF etwas entgegensetzen können). Auch gingen dabei - für die DDR - innovative Programme, wie eben DT64, dabei unter.

Vergessen wurde auch, daß der DDR-Rundfunk ab der Wendezeit sehr wohl ernst genommen wurde.

Problematisch bei der Einbindung des DDR-Rundfunks in die ARD wäre die Frage, wie man ihn einbindet, gewesen. Ein Land wurde nunmal aufgelöst und in 5 Bundesländer mit eigenen Hoheiten über die Rundfunkversorgung aufgesplittet. Es wäre daher wohl nur möglich gewesen, eine Rundfunkanstalt für alle 5 neuen Bundesländer zu gründen.


von Kay B - am 08.08.2007 08:14
Zitat

Den DDR-Rundfunk hat man damals vielleicht auch wegen seines schlechten Rufes abgewickelt,...


Nein, man musste ihn abwickeln, um das Beitrittsgebiet DDR rundfunkrechtlich kompatibel zur Bundesrepublik zu machen. Rein formal gab es da keine Alternative.

Dass im Zuge dieser Abwicklung einiges gute und erhaltenswerte plattgemacht wurde, Funktionäre aus dem Westen die Chefetagen bei mdr und ORB enterten... das ist eine andere Geschichte..

von Grenzwelle - am 08.08.2007 09:40
@ Grenzwelle

Zitat

Dass im Zuge dieser Abwicklung einiges gute und erhaltenswerte plattgemacht wurde, Funktionäre aus dem Westen die Chefetagen bei mdr und ORB enterten... das ist eine andere Geschichte..


Echt? Wurden diese Anstalten wirklich von "Altbundesdeutschen" geleitet? Den ORB kenne ich ja erst seit der Astra-Aufschaltung. Was aber den MDR angeht, dieser machte anfangs eher den Eindruck eines Offenen Kanals auf mich. Eine übergroße Einblendung des Logos und Sendungen, die meiner Meinung nach eher Senioren begeistern, machten den Sender für mich uninteressant. Heute kann sich der Sender meiner Meinung nach sehr gut mit anderen ARD-Anstalten messen.


von Kay B - am 08.08.2007 15:29
Zitat

Wurden diese Anstalten wirklich von "Altbundesdeutschen" geleitet?


Für die Abwicklung des DDR-Rundfunks wurde ein sogenannter "Rundfunkbauftragter" namens Mühlfenzl (CSU, was sonst? :mad: ) aus Bayern herangeholt. Das man damit insbesondere gegen DT64 zielte, war vornherein klar. Man wollte eben kein Hörfunkprogramm, welches nicht unbedingt "Hausfrauenprogramme" ausstrahlte. Die CDU-Regierung in M-V hat da auch noch schön brav mitgespielt, sich dem NDR angeschlossen und zum Jahreswechsel 1991/1992 DT64 abgeschaltet. DT64 war zwar noch bis Juni 1992 über Dequede (101,0 MHz) zu hören, aber in miserabler Qualität und zum Schluss nur noch in Mono - Absicht der Telekom?

von Analog-Freak - am 08.08.2007 15:42
Zitat

Rundfunk entweder in die ARD zu überführen oder zu liquidieren.

Eine Alternative als die ARD hat es gar nicht gegeben und schon gar nicht geben dürfen. Ansonsten hätte ein 2. Öffi-System parallel zur ARD im Westen ja auch für Wirkung gesorgt. Außerdem war die Wende schlichtweg ein Anschluss der DDR an die Bundesrepublik und mehr nicht. Das hat auch beim Rundfunk nicht halt gemacht.
Vielleicht ist der Einigungswusch der DDR-Bürger ab Dezember 1989 auch dahin gehend gedeutet worden, dass die auch einen ARD-Rundfunk wollen...

Zitat

Irgentwann wurde sogar versucht das Programm von DT 64 auf einen Schlag abzuschalten es wurde einfach RIAS 1 aufgeschaltet.

In einer Nacht- und Nebelaktion hat Sachsen auch den DLF dort auf die Antenne genommen. Dies aber bis heute dauerhaft.

Zitat

Es war sogar ein " Rundfunkbeauftragter " welcher von den inneren Verhältnissen keine Ahnung hatte zur Abwicklung eingesetzt.

Richtig. Der berühmt berüchtigte Haudrauf-Mühlfenzel.

@Kay B
Zitat

Zitat:
Den DDR-Rundfunk hat man damals vielleicht auch wegen seines schlechten Rufes abgewickelt,...

Nein, man musste ihn abwickeln, um das Beitrittsgebiet DDR rundfunkrechtlich kompatibel zur Bundesrepublik zu machen. Rein formal gab es da keine Alternative.

Grenzwelle hat recht. In der DDR wurde in der Nachwendezeit sehr viel "abgewickelt", u. a. die bereits erwähnten Bezirke zugunsten von den Ländern (auch etwas willkürlich, so lange gab es bis auf Sachsen die Länder in dem Sinn ja nicht) und sonst eigentlich wurde auch alles, was irgendwie mit DDR zu tun gehabt hat, abgewickelt.

Zitat

Problematisch bei der Einbindung des DDR-Rundfunks in die ARD wäre die Frage, wie man ihn einbindet, gewesen. Ein Land wurde nunmal aufgelöst und in 5 Bundesländer mit eigenen Hoheiten über die Rundfunkversorgung aufgesplittet. Es wäre daher wohl nur möglich gewesen, eine Rundfunkanstalt für alle 5 neuen Bundesländer zu gründen.

Ich meine, dass genau das von seiten der bisherigen ARD und vor allem der Politik nicht gewollt war. Wäre ja dann eine ziemlich große neue und mächtige Ost-Anstalt geworden und dann wäre der SFB "gefallen". Da es keine Vereinigung, sondern m. E. ein Anschluss war, wäre ein Ostsender da für einige Politiker eher ein Schreckgespenst gewesen, dass es für einige dieser Kreise zu verhindern galt. Und ein großes Bundesland Ostdeutschland wollte ja auch keiner, hätte ja zu sehr an das Staatsgebiet der DDR erinnert.







von Schwabinger - am 08.08.2007 15:49
@ Schwabinger

Zitat

Eine Alternative als die ARD hat es gar nicht gegeben und schon gar nicht geben dürfen. Ansonsten hätte ein 2. Öffi-System parallel zur ARD im Westen ja auch für Wirkung gesorgt.


Klar, es hieß "Beitritt des Staatsgebietes der DDR zur Bundesrepublik Deutschland". Eine andere (unrealistische) Möglichkeit wäre gewesen, den Deutschen Fernsehfunk neben ARD und ZDF als dritten bundesweiten Sender weiterbestehen zu lassen. Den Deutschlandsender hat man ja auch (nach der Fusion mit RIAS 1) als Deutschlandradio Berlin weiterbestehen lassen. Argumente gegen einen Fortbestand wären natürlich fehlende Frequenzen und die Rechtfertigung für eine dritte öffentlich-rechtliche Anstalt gewesen.


von Kay B - am 08.08.2007 16:37
Zitat

Echt? Wurden diese Anstalten wirklich von "Altbundesdeutschen" geleitet?

@ Kay B:
Viele Alternativen gab es nicht. Die zuvor für die DDR-Medien Verantwortlichen waren alle treue Gefolgsleute des alten Regimes und entsprechend in der Bevölkerung diskreditiert.

Zitat

Das man damit insbesondere gegen DT64 zielte, war vornherein klar. Man wollte eben kein Hörfunkprogramm, welches nicht unbedingt "Hausfrauenprogramme" ausstrahlte.

@ Analog-Freak:
Das ist jetzt aber Legendenbildung. Denk' mal dran, dass DT64 als einzigstes Programm des DDR-Rundfunks überhaupt in die ARD integriert wurde.
Das was der mdr dann in den Folgejahren nach dem Umzug von Berlin nach Halle aus dem Programm gemacht hat sowie die Tatsache, dass die für den mdr zuständigen (neuen) Bundesländer die DT64-Frequenzen dem Privatfunk zuwiesen, war natürlich sehr ärgerlich. Das kannst du aber nicht den Abwicklern (Rundfunk-Beauftragter & Co) anlasten, weil es erst im Folgejahr 1992 geschah.


Zitat

Ich meine, dass genau das von seiten der bisherigen ARD und vor allem der Politik nicht gewollt war.

@ Schwabinger:
Das war weniger ein Problem im Westen als vielmehr im Osten.
Den DFF hat man 1990 (noch vor der Wiedervereinigung) zunächst noch als vierten Partnersender in 3Sat integriert. Aber die in den wieder entstehenden Ländern frisch gewählten Landespolitiker wollten weg vom bisherigen Zentral-Rundfunk in Ost-Berlin und strebten daher eigene, regionale Sender an.


Zitat

Wäre ja dann eine ziemlich große neue und mächtige Ost-Anstalt geworden und dann wäre der SFB "gefallen".

Die wäre immer noch deutlich kleiner als der WDR und kaum größer als der NDR gewesen. Und der SFB wäre auch nicht automatisch "gefallen", da er Landesrundfunkanstalt für das Land Berlin war.

In Berlin war auch gleich klar, dass der SFB nach der Abwicklung des DDR-Rundfunks auch für den Ost-Sektor zuständig werden wird. Der SFB-Intendant Günther von Lojewski wollte sein Sendegebiet darüber hinaus auch noch auf Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ausdehnen.
Sachsen-Anhalt war sich dann aber sehr schnell mit Thüringen und Sachsen (in allen drei Ländern regierte die CDU) einig den früheren Mitteldeutschen Rundfunk (mit Hilfe des CSU-nahen BR) wieder aufleben zu lassen.
Fast wäre es dann zu einem Nordostdeutschen Rundfunk für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gekommen, aber die SPD-Regierung in Brandenburg wollte keinen gemeinsamen Sender mit den beiden von der CDU geführten anderen Ländern haben, sondern gründete lieber mit Unterstützung des SPD-nahen WDR (-> ex-WDR-Intendant von Sell als Aufbauhelfer) eine eigene Minianstalt. Und in Mecklenburg-Vorpommern hatte sich die mitregierende FDP überraschend für einen Anschluss an den NDR und damit gegen den von der CDU unter MP Gomolka favorisierten Anschluss an Berlin ausgesprochen und drohte mit dem Ende der Regierungskoalition.
So platzte dann die 3er-Lösung im Nordosten und der SFB blieb ein kleiner, finanzschwacher Sender.


von Manager. - am 08.08.2007 19:30
Zitat
FantaX
Und so hörte es sich an. Abschaltung, Übernahme Rias1 und Wiederaufschaltung von DT64 einen Tag später, hier klicken


Danke - ganz klasse! Besonders gefallen hat mir, daß auch Aljoscha, der Sänger von Feeling B und Radio P-Macher telefonisch zugeschaltet war (und es auch nicht lassen konnte, immer und immer wieder auf sein Radioprojekt hinzuweisen). Er weilt ja nun schon seit einigen Jahren nicht mehr unter uns!
Auch wenn es etwas OT wird, hier ist einer der letzten Beiträge über ihn: http://www.youtube.com/watch?v=KQTXcMeOysw



von Sebastian Fritzsche - am 09.08.2007 14:39
Ich möchte noch einmal auf das DDR-Kinderprogramm zurückkommen. Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, da gab es bei uns im österreichischen Fernsehen viele Sendungen aus dem Osten, die auch sehr beliebt waren. Vieles kam aus der Tschechoslowakei. Serien wie Pan Tau oder der Zeichentrick-Maulwurf Pauli werden sicher noch etlichen in guter Erinnerung sein. Natürlich waren auch die DEFA-Märchenfilme gern gesehen. Und dass diese Produktionen durchweg gut waren, zeigt sich wohl auch daran, dass man viele davon heute auf DVD kaufen kann.

von delfi - am 09.08.2007 14:49
@Manager
Schönes aufschlussreiches Posting. :)

Zitat

Aber die in den wieder entstehenden Ländern frisch gewählten Landespolitiker wollten weg vom bisherigen Zentral-Rundfunk in Ost-Berlin und strebten daher eigene, regionale Sender an.

Stimme ich dir zu. Aber einen starken "Ostfunk" wollte die Politik im Westen garantiert nicht. Ein Gebilde waelches das gesamte Staatsgebiet der DDR (ggf. ohne Ostberlin) umfasst, weckte schon damals auch in westdeutschen Köpfen gewisse Ängste. Die Ländergründungen gingen ja ziemlich schnell ab und waren noch vor dem Ende der DDR vollzogen.

Zitat

Fast wäre es dann zu einem Nordostdeutschen Rundfunk für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gekommen, aber die SPD-Regierung in Brandenburg wollte keinen gemeinsamen Sender mit den beiden von der CDU geführten anderen Ländern haben,

War nicht zur Wendezeit Momper mir rot-grün in Berlin dran? Diepgen hat m. W. erst nach Vollendung der deutschen Einheit wieder regiert. Mc-Pom war damals schwarz mit dem Tierarzt (??)Gomolka (den Namen hätte ich ja eigentlich nie wieder zu lesen geglaubt, genausowenig wie Namen von ex-Sachsen-Anhalt-Ministerpräsidenten wie z. B. den Duchac...).

von Schwabinger - am 09.08.2007 16:12
Zitat

Aber einen starken "Ostfunk" wollte die Politik im Westen garantiert nicht. Ein Gebilde waelches das gesamte Staatsgebiet der DDR (ggf. ohne Ostberlin) umfasst, weckte schon damals auch in westdeutschen Köpfen gewisse Ängste. Die Ländergründungen gingen ja ziemlich schnell ab und waren noch vor dem Ende der DDR vollzogen.

@ Schwabinger:
Natürlich hat sich das in Bonn niemand so richtig gewünscht, aber im Sommer '90 wurde tatsächlich darüber nachgedacht das DDR-Gebiet geschlossen als EIN neues Bundesland der Bundesrepublik nach Art 23 GG beitreten zu lassen. Schließlich war klar, das die bevorstehende Beitrittserklärung nur von der am 18.03.90 frei gewählten Volkskammer, die ja das ganze DDR-Gebiet repräsentierte, ausgehen konnte. In diesem Falle wäre wohl der bisherige DDR-Staatsrundfunk in eine öff.-rechtl. Anstalt für dieses neue Bundesland umgewandelt worden.

Aber diese Überlegungen waren nur theoretischer Natur. In der Praxis stellte sich ein ganz anderes Problem. Jetzt wollten neben den 1952 aufgelösten 5 Ländern, die ja dann auch zu neuen Bundesländern wurden, auch einige früher selbstständige Territorien (z.B. Anhalt) sowie Randregionen (z.B. Vorpommern, Vogtland, Rest-Niederschlesien) zu Bundesländern aufsteigen. Hätte die Politik damals allen Initiativen nachgegeben, wären am 03.10.90 15 oder 16 neue Bundesländer beigetreten. So waren es dann 5 (wie zwischen 1945 und 1952), die nun alle die Frage des öff.-rechtl. Rundfunks in ihrem Bereich zu klären hatten.

Zitat

War nicht zur Wendezeit Momper mir rot-grün in Berlin dran? Diepgen hat m. W. erst nach Vollendung der deutschen Einheit wieder regiert.

Ja, richtig. Im Frühjahr '89 gewann Momper und rot-grün regierte. Bei der gesamt-Berliner Wahl am 06.12.90 gewann aber wieder Diepgen. Und so regierte in Berlin ein CDU-geführter Senat während der Abwicklung des Ost-Rundfunks und den Verhandlungen über einen evt. Nordostdeutschen Rundfunk im Jahre 1991.

Zitat

Mc-Pom war damals schwarz mit dem Tierarzt (??)Gomolka (den Namen hätte ich ja eigentlich nie wieder zu lesen geglaubt, genausowenig wie Namen von ex-Sachsen-Anhalt-Ministerpräsidenten wie z. B. den Duchac...).

Gomolka kam aus Vorpommern und hatte daher eine Präferenz für Berlin als Sitz des zukünftigen gemeinsamen Nordost-Senders unter Einschluss Mecklenburg-Vorpommerns. Im größeren mecklenburgischen Landesteil tendierte man dagegen eher nach Hamburg - also zum NDR.
Das hatte historische Gründe:
Pommern gehörte seit 1648 zu Preußen und wurde aus Berlin regiert. Mecklenburg war (aufgeteilt in M.-Schwerin und M.-Strelitz) bis zur Auflösung der Länder durch die Nazis 1933 selbstständig.
Mecklenburg wurde in der Vorkriegszeit von der NORAG bzw. dem Reichssender Hamburg versorgt; Pommern von der Berliner Funk-Stunde bzw. dem Reichsender Berlin.

Duchac war übrigens der erste MP in Thüringen, aber wieder schnell weg vom Fenster wegen seiner Stasi-Vergangenheit.


von Manager. - am 09.08.2007 18:36
@Manager
Zitat

@ Schwabinger:
Nein, das verwechselst du jetzt.
Nach Duchac kam in Thüringen Vogel (ex RLP) und der war sehr lange MP.
Die schnellen Wechsel gab es in Sachsen-Anhalt:
Gies -> Münch -> Bergner -> Höppner und jetzt Böhmer.

Danke.:)

OT: Da hier der Bahnstreit angesprochen wurde: Bei den Sachsen-Anhalt-MP-Wechseln fällt mir auch die Riege der Bundesverkehrsminister seit der Ära Schröder ins Auge.
Münterfering -> Klimmt -> Bodewig -> Stolpe -> Tiefensee :D


von Schwabinger - am 10.08.2007 16:54
Vor dem 09.11.89 gab es keine Regionalprogramme im DDR-Fernsehen. Alle Produktionen der Studios in Rostock und Halle wurden immer Landesweit ausgestrahlt.

Erste nur regional ausgestrahlte Sendung über die Sender Marlow/Schwerin/Helpterberg des 2.Programms des DFF
Fr 06.04.1990 16:00-16:30 Uhr „Nordreport regional“
Fr 13.04.1990 keine Sendung (Feiertag)
Fr 20.04.1990 16:00-16:30 Uhr „Nordreport regional“
Fr 27.04.1990 16:15-16:45 Uhr „tv Nord regional“
Fr 04.05.1990 16:10-16:45 Uhr „tv Nord regional“
Fr 11.05.1990 15:55-16:25 Uhr „Nordmagazin regional“
Fr 18.05.1990 15:55-16:30 Uhr „Nordmagazin regional“
Fr 25.05.1990 15:55-16:30 Uhr „Nordmagazin regional“
Fr 01.06.1990 15:55-16:30 Uhr „Nordmagazin regional“

Dann erfolgte ein Wechsel auf den Donnerstag
Do 07.06.1990 16:15-16:45 Uhr „Nordmagazin regional“
Do 14.06.1990 16:15-16:45 Uhr „Nordmagazin regional“
Do 21.06.1990 16:15-16:45 Uhr „Nordmagazin regional“
Do 28.06.1990 16:15-16:45 Uhr „Nordmagazin regional“

Dann kam die Wiederholung hinzu und auch „Länder Life“ wurde regional wiederholt

So 01.07.1990 09:30-10:00 Uhr „Nordmagazin regional“ wdhl. vom 28.06.
Do 05.07.1990 15:55-16:15 Uhr „Länder Life“ wdhl. vom Vortag 18:30-18:50 Uhr DFF II (auf diesem Sendeplatz DFF II 18:30-18:50 Uhr kam ab 05.05.1990 von Mo-Fr die Sendung "Länder Life" Mo aus Sachsen-Anhalt, Di Thüringen, Mi Mecklenburg-Vorpommern, Do Brandenburg, Fr Sachsen im Gegensatz zur Sendung aus Mecklenburg-Vorpommern wurden die anderen Sendungen aber nicht regional wiederholt)
Do 05.07.1990 16:15-16:45 Uhr „Nordmagazin regional“
So 07.07.1990 09:30-10:00 Uhr "Nordmagazin regional" wdhl. vom 05.07.
Do 12.07.1990 15:55-16:15 Uhr "Länder Life" wdhl. vom 11.07.
Do 12.07.1990 16:15-16:45 Uhr "Nordmagazin regional"
So 15.07.1990 13.15-13:45 Uhr „Nordmagazin regional“ wdhl. vom 12.07.
Do 19.07.1990 10:00-10:30 Uhr „Länder Life“ wdhl. vom 18.07.
Do 19.07.1990 16:15-16:45 Uhr „Nordmagazin regional“
So 22.07.1990 09:40-10:10 Uhr "Nordmagazin regional" wdhl. vom 19.07.

Ab 23.07.1990 wurde dann auch die sonntägliche Sendung „Länder Life“ die seit 25.03.1990 Sonntags 18:00-18:50 Uhr auf DFF II ausgestrahlt wurde wiederholt. Mecklenburg-Vorpommern war da alle 5 Wochen „dran“. Erstmals am 01.04.1990. (auch hier gilt im Gegensatz zu der Sendung aus MVP wurden die anderen Sendungen nicht wiederholt)
Mo 23.07.90 15:55-16:45 Uhr "Länder Life" wdhl. vom 22.07.
Do 26.07.90 13:00-13:30 Uhr "Länder Life" wdhl. vom 25.07.
Do 26.07.90 16:15-16.45 Uhr "Nordmagazin regional"
So 29.07.90 11:00-11:30 Uhr „Nordmagazin regional“ wdhl. vom 26.07.
Do 02.08.90 12:30-12:50 Uhr „Länder Life“ wdhl. vom 01.08.
Do 02.08.90 16:15-16.45 Uhr "Nordmagazin regional"
So 05.08.90 10:10-10:40 Uhr „Nordmagazin regional“ wdhl. vom 02.08
Do 09.08.90 10:00-10:20 Uhr „Länder Life“ wdhl. vom 08.08.
Do 09.08.90 16:15-16.45 Uhr "Nordmagazin regional"
So 12.08.90 14:04-14:35 Uhr "Nordmagazin regional" wdhl. vom 08.08.

ab Montag den 13.08.1990 begannen dann die Regionalsendungen über DFF I für die Länder Mecklenburg-Vorpommern(Marlow/Schwerin/Helpterberg), Brandenburg (Berlin/Cottbus), Sachsen(Dresden/Chemnitz/Leipzig/Löbau), Sachsen-Anhalt(Brocken) und Thüringen(Inselsberg/Sonneberg) die Sender habe ich entsprechend der Senderliste der Grundnetzsender geographisch zugeordnet, eine andere Verteilung macht aber wohl keinen Sinn
Mo-Fr 17:55-18:50 Uhr wobei wohl nur von 17:55-18:00 & 18:25-18:50 Uhr regional gesendet wurde

Ab dem 27.08.1990 wurde die Sendezeit ein wenig gekürzt
Mo-Fr 17:55-18:45 Uhr wobei hier nur von 17:55-18:00 & 18:25-18:45 Uhr auch wirklich regional gesendet wurde

Ab dem 23.09.1990 ist dann eine längere Sendezeit verzeichnet
Mo-Fr 17:55-19:23 Uhr (regional wohl nur von 17:55-18:00 / 18:25-18:45 / 19:00-19:23 Uhr)

Ab dem 01.10.1990 wurde wieder ein wenig gekürzt
Mo-Fr 17:55-19:20 Uhr (regional wohl nur von 17:55-18:00 / 18:25-18:45 / 19:00-19:20 Uhr)
Ausnahmen
Di 02.10.90 17:00-17:45 Uhr (regional 17:00-17:05 / 17:20-17:45 Uhr)
Mi 03.10.90 17:55-19:20 Uhr (regional 17:55-18:45 / 19:00-19:20 Uhr)
Mi 21.11.90 keine Regionalsendungen (Feiertag)
Sa 08.12.90 18:00-19:23 Uhr (erste und einzige Samstagsendung)

Letzte Regionalsendungen über DFF 1 am 14.12.90

Ab 15.12.90 wurden die Regionalsendungen im ARD-Programm ausgestrahlt.

Damit ist die Übersicht der Regionalprogramme im DDR-Fernsehen bzw. DDF komplett.


von Mecki2 - am 22.05.2009 18:02
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