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Radioforum
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Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
KlausD, Reinhold Heeg, Benny B, Roßkopf, Wiesbadener, Kai, Harald P., Hesse

Rockfun 24 muss dauerhaft auf DAB und UKW

Startbeitrag von Hesse am 12.06.2003 19:24

Höre gerade über DAB den Rockfun 24. Super Musik!!! Gibt es nicht nach dem Mediengesetz eine Chance, den Sender ganz offiziell und dauerhaft über DAB und/oder UKW laufen zu lassen. Die Musikfarbe fehlt noch in Hessen, und in anderen Landstrichen, z.B. Bayern und Sachsen gibt es auch schon solche Ausbildungs- und Erprobungskanäle. Da könnte sich notfalls auch FFH dran beteiligen.

Antworten:

@Hesse:
Ganz Deiner Meinung, höre auch gerade den Sender über DAB :-) Aber ich glaube, die Chancen auf eine Dauerlizenz stehen eher schlecht, vor allem für UKW. Vielleicht sollten wir mal an Rockfun24 schreiben.

von Harald P. - am 12.06.2003 19:28
Das hab ich letztjahr, als RF24 zum ersten Mal via DAB on Air ging, dem Mensch von der LPR-Hessen auf deren Stand in der Landesausstellung während des Hessentags in Idstein gesagt und er sagte, daß es eher unwahrscheinlich sei, ein solches, auf freiwilliger Basis betriebene Projekt auf Dauer auf UKW oder noch besser DAB zu lizenzieren. Die finanzielle Basis spiele da auch kein soooo kleine Rolle.
Tja, schade, aber für den Rest des Jahres bleibt nur das WWW.
Es traut sich aber auch kein anderer Programmanbieter, mal ein innovatives Programm in Hessen zur Lizenzierung anzumelden. Woran DAS wohl liegt? ;)
Gruß, Reinhold



von Reinhold Heeg - am 12.06.2003 20:11
Wer nicht zufällig zur FFH-Gruppe gehört, hat in Hessen sehr schlechte Karten. ;)

von Kai - am 13.06.2003 05:30

Re: Rockfun 24 muss NICHT dauerhaft auf DAB und UKW

@ Hesse: Die Aufgaben der Ausbildungs- und Erprobungskanäle werden in Hessen von den NKL's ( nicht-kommerziellen LokalRadios ) wahrgenommen. Auch dafür erhalten sie von der LPR-Hessen einen "Betriebskostenzuschuss" aus dem sogen. Kabelgroschen der GEZ-Gelder. Den -7- hessischen NKL's wurde aber auch eine Stundenanzahl für tägliches "LIVE"-Senden vorgeschrieben. Diese Aufgabe erfüllen sie an 365 Tagen im Jahr mit bis zu 16 Stunden täglich auf ausschliesslich ehrenamtlicher Basis ( teilweise sogar in der Verwaltung ).

Ob es rockfun24 nun gefällt oder nicht, aber es ist an 355 Tagen im Jahr ein "FestplattenRadio", einzige Ausnahme waren / sind 2002 und 2003 die Tagesprogramm an jeweils 10 Tage Hessentag. Die meisten letztlich Verantwortlichen verdienen ihr Geld in der evangelischen KirchenRedaktion von FFH. Es ist nunmal ein gewaltiger Unterschied, ob ich einen täglichen Sendebetrieb nichtkommerziell Live gestalten will / muss oder ein sich selbst als kommerziell bezeichnendes InternetRadios über eine Festplatte mit sich mehrfach täglich wiederholenden Stundenbeiträgen betreibe.

siehe dazu auch ==> http://forum.myphorum.de/read.php?f=8773&i=41003&t=41003

von KlausD - am 13.06.2003 06:40
Ich halte die Einrichtung eines journalistischen Ausbildungs- und Erprobungskanals in Hessen auch für wünschenswert. Hier könnten etwa Studenten oder Schüler, die in offiziellen Radios keine Chance bekommen würden, ihr Handwerk lernen. Die Beispiele AFK und SAEK in Bayern und Sachsen haben gezeigt, dass hier sogar interessantes, vielfältiges Programm abseits des Mainstreams geboten werden kann. Bei den beiden Projekten sind allerdings auch die örtlichen Privatsender als Gesellschafter beteiligt, der Rest wird aus Landesgeldern finanziert. Rockfun 24 ist vom Ansatz ja ähnlich: der Anbieter hat sich vorgenommen, Inhteressenten pädagogisch an das Medium Radio heranzuführen. Im Vergleich zu den NKL, wo es zumeist nach dem Motto "Regler hoch, und jetzt labern, egal was dabei rauskommt" geht, werden den radiointeressierten hier tatsächlich journalistische Grundregeln beigebracht. Als Gesellschafter für ein künftiges AFK-Radio in Hessen könnten auch FFH und der hr (sowas geht in anderen Ländern auch) einsteigen. Zusammen mit den kirchlichen Anbietern, die Rockfun 24 aus der Taufe gehoben haben, und einer zusätzlichen staatlichen Försderung (ich weiss: die Kassen sind leer), könnte dann schon ein kleines finanzielles Polster zusammenkommen.

Frage: wie viele Stunden originäres Programm täglich bieten derzeit überhaupt die einzelnen NKL in Hessen? Ich meine damit richtige, moderierte Sendezeit und nicht Musik vom Automaten. Die Idee wäre doch, anstelle unmoderierten Musikgedudels, das ich zuletzt etwa stundenlang bei Radio Rüsselsheim auf der 90,9 hörte, Rockfun 24 als Mantel aufzuschalten.

von Wiesbadener - am 13.06.2003 06:46
@ Wiesbadener: die in den Lizenzen vorgeschriebenen "Erstsendungen" pro Tag für die einzelnen NKL's liegen bei 4-5 Stunden PLUS mögliche Wiederholungen DIESER Sendungen = 8 - 10 Stunden. Anschliessend können ältere Sendungen wiederholt werden oder es läuft der Music-PC = die Festplatte.
Meines Wissens wiederholt allerdings Rüsselsheim in dieser Zeit überwiegend ältere Sendungen, allerdings auch als Datei von der Platte. Dies halte ich immer noch für besser, als den formatierten Festplattenrock ( zumindest wird behauptet, es wäre Rock ) von rockfun24, der nur einmal die Woche um kurze Bestandteile auf der Platte erweitert / erneuert wird. Davon abgesehen wäre eine solche Programmformatierung bei den NKL's NICHT erlaubt.

Die wirkliche ERSTsendezeit schwankt von NKL zu NKL. Spitzenreiter sind da wohl Wiesbaden ( Rheinwelle ) und Darmstadt ( RaDar ) mit 19-16 Stunden täglich LIVE. Dies bringt ihnen von gewissen Seiten immer wieder den Vorwurf der "Immitation von kommerziellen Sendern bzw. des Dudelfunks" ( Ausdrucksweise je nach Standort des Vorwerfenden ).

Die Aus- und Fortbildungsaufgaben werden von den NKL's durchaus wahrgenommen, meist in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum Bürgermedien in Ludwigshafen. Dass dies auch in der Realität klappt, konnte ich heute morgen bei meiner Fahrt durch WI bei Rheinwelle hören. Dort war gerade das journalistische Seminar der Uni Mainz auf Sendung und häufig sind dort auch die Radio-AG's von Schulen usw. zu hören. Den wirkliche "Bürgerfunk" kann man dort laut Programm gerade mal 2 Stunden am Tag hören und im Vergleich zu den anderen NKL's ist dies wohl schon sehr viel.

von KlausD - am 13.06.2003 09:18
Wieso sollte man eigentlich Ausbildungskanäle einrichten?

Hinterher sagt doch eh jeder nur noch die Uhrzeit und den Claim des Senders an...



von Roßkopf - am 13.06.2003 15:51
wird es in zukunft so DAB Empfäger auch für zuhause geben?

Wäre nemlich echt Cool.

von Benny B - am 13.06.2003 21:20
Gibt es schon, Benny, aber sind noch etwas teuer. Unter ein Paar €-Hunnis nix zu wollen. Den Tuner für die HiFi-Anage, den ich hab, war beim damaligen Anbieter für 460,--€, bei einem anderen für etwas mehr(aber immer noch unter 500,--€) gelistet. Der neue PURE 702 kostet 500nochwas, hat aber Alles zu bieten, was das Herz begehrt: Durchschleifmöglichkeit für einen vorhandenen Tuner(obwohl überflüssig), UKW/MW-Teil, Ausgänge in analog und digital und einen USB.
N8, Reinhold



von Reinhold Heeg - am 13.06.2003 21:29
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