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Österreich auf UKW ständig in Finnland hörbar?

Startbeitrag von Natrium am 17.10.2006 18:51

Vor längerer Zeit las ich irgendwo in den Radioforen, dass es in Finnland angeblich einen Ort geben soll, an dem ein österreichischer(?) UKW-Sender ständig hörbar sein soll. Kann jemand hierzu nähere Angaben machen?

(Falls die Suchfunktion den gesuchten Thread mit annehmbaren Zeitaufwand hervorholen kann, sollte dieser hier geschlossen werden...)

Antworten:

So richtig vorstellen kann ich mir das ehrlich gesagt nicht.

von Hallenser - am 17.10.2006 19:05
vielleicht Sachsen mit Finland verwechselt ??? ;)

von mor_ - am 17.10.2006 19:34
Aber es gibt doch einen DXer in Skandinavien (in Finnland oder Schweden?), der mit seiner Antennengruppe regelmäßig allerhand mitteleuropäische UKW-.Sender empfängt?

von Ingo-GL - am 17.10.2006 20:46
Dieser Javaradio-Empfänger bei Malmö empfängt doch regelmäßig Ochsenkopf oder Ustí nad Labem, wenn ich mich nicht irre.

Grüße,
Matze

von Mathias Volta - am 17.10.2006 20:58
Also von der Südspitze Schwedens ist das auf jeden Fall möglich, mit den nordbayerischen Stationen. Auch auf Rügen ging Ochsenkopf häufig, und das nur mit einer 5-Element-Antenne. Mit mehr Aufwand geht das bestimmt noch mehr. Von Rügen bis Schweden ist es nicht mehr weit, liegt nur Wasser dazwischen.
Aus Finnland halte ich den Empfang allenfalls per Sporadic-E für möglich. Solche Distanzen werden normal via Tropo nur über wärmeren Gewässern zurückgelegt, z.B. zwischen Kapverden und Portugal hat es geklappt oder auch zw. Irland und Spanien.
Bis jetzt hat es noch nicht mal einer geschafft, von Deutschland aus irgendwo Finnland per Tropo zu hören!
Selbst die baltischen Staaten oder Königsberg wurden von unserem Boden aus noch nie geloggt.


von PeterSchwarz - am 18.10.2006 00:22
Zitat
PeterSchwarz
Bis jetzt hat es noch nicht mal einer geschafft, von Deutschland aus irgendwo Finnland per Tropo zu hören!


@Peter:

Umgekehrt schon ! Bo Kristian Lindqvist bzw. einer seiner Kollegen gelang mal ca. um 2000 / 2001[?] rum bei heftiger Tropo der Empfang von Sendern aus Meck-Pomm. Wurde in der finnischen FM/TV-DX-Mailingliste berichtet, der ich vor Zeiten unserer Radioforen angehörte.

Grüße,
Matze

von Mathias Volta - am 18.10.2006 01:57
Ich kann mir das bei Tropo schon kaum vorstellen, ständig schon mal gar nicht. :confused:

Nebenbei: gehört der Thread nicht eher ins DXer Forum?

von Jens1978 - am 18.10.2006 07:30
Zitat
Jens1978
Nebenbei: gehört der Thread nicht eher ins DXer Forum?

Wie bitte? :rolleyes:

Ich lese schon ganz interessiert die ganze Zeit hier mit, solche Diskussionsthreads haben im "Log-Forum" überhaupt nichts verloren...

von Rosti 2.0 - am 18.10.2006 07:56
Zwischen Südwestfinnland und Nordostösterreich liegen etwa 1350 km, davon müßten die Radiowellen die Hälfte auf dem Landweg zurücklegen. Ein ständiger Empfang ist ganz sicher nicht möglich, mir ist noch nicht mal bekannt, daß Österreich jemals in Finnland via Tropo geloggt worden wäre. Auch mit großem Yagi-Aufwand ist da nichts zu machen.

@Peter Schwarz
Ich meine, daß vor etlichen Jahren in REFLEXION sogar mal ein Tropo-Log aus Litauen aufgetaucht ist. Von der Entfernung her wär das gar nicht mal so ein Problem (Rügen - Klaipeda ca. 500 km über dem Wasserweg). Und selbst Finnland ist nicht so weit weg. Von Rügen etwa 820 km bis zur Südwestspitze. Wenn das Hoch über der Ostsee liegt, dürfte die Überbrückung dieser Distanz keine allzugroße Hürde sein.

von MHM - am 18.10.2006 08:57
M. Volta: Interessant, dann müsste es eigentlich auch auf dem Gegenweg klappen! Es sei denn, alle Frequenzen sind da belegt, dies ist aber zumindest auf Rügen nicht der Fall. Dort müsste man mal sein, wenn es tropomässig nach Nordosten richtig abgeht. Dies kommt aber vermutlich nur ein paar wenige Tage im Jahr vor.
Warum in den letzten Jahren nie einer was aus dem Baltikum empfangen hat, ich weiß nicht woran es liegt. Allerdings wurde im äussersten NO deutschlands bislang auch noch nie ständig dxt. Wohnt da keiner von unseren Sorte??

von PeterSchwarz - am 18.10.2006 09:31
@Peter: Ich war dienstlich häufig auf Rügen (Kap Arkona) und habe da wenigstens 1-2 mal pro Herbst DX gemacht. Hatte allerdings nicht das Glück mit Mega-Tropo. Bis Göteborg bin ich oft gekommen, auch ganz Dänemark ging. Nahe Usedom habe ich via Tropo auch schon Niederlande und ganz Deutschland bis auf den Südwesten empfangen.

Kaliningrad (Königsberg) geht mit seinen 17 (?) kw im OIRT-Band bei angehobenen Bedingungen zumindest bis Nordwestpolen. Das habe ich schon beobachtet. Wie es um den Tropo-Empfang aus den drei anderen kleinen Ostseeländern bestellt ist, das entzieht sich meiner Kenntnis. Im südlichen Ostsseraum könnte vielleicht was gehen.

von Grenzwall DX - am 18.10.2006 09:47
@Peter Schwarz:

In Deutschland kein Finnland möglich???

siehe

http://forum.mysnip.de/read.php?12097,219977

tschau
Roland

von rolandk - am 18.10.2006 09:50
@rolandk: Das war dann aber Sporadic-E. Und in diesem Thread gings ja um das dauerhafte Empfangen finnischer Stationen, wenn ich das so richtig verstanden hab. Sporadic-E-Empfang aus Finnland ist recht häufig im Sommer, Tropo-Empfang dagegen wg. der Entfernung fast unmöglich.

von LukeDX - am 18.10.2006 10:33
@Peter:

Das war einer der größeren Meck-Pommschen Brenner, der via guter Tropo in Finnland empfangen wurde. Möglicherweise sogar Antenne MV.
BKL bzw. der entsprechende finnische Hobbyfreund hatte auch die entsprechende Tropokarte als Anhang in der Mail: Tropostufe 5 oder 6 auf halber Strecke über der Ostsee.

Grüße,
Matze

von Mathias Volta - am 18.10.2006 12:55
Kein Finnland in Deutschland,da muß ich mal wiedersprechen.
vor 3 Jahren waren Jens Ullrich und ich ja auf Usedom im Urlaub,wir konnten dank Tropo und einer 5 Ele UKW Yagi viele Stationen aus dem Norden loggen,darutner sämtliche Großsender vom SR und DR,auch einige UNIDS waren dabei,warum könnte nicht der ein oder andere Sender da einer aus Finnland gewesen sein,gut beweisen können wir das nun nicht mehr,aber möglich wär es doch.

von Robert S. - am 18.10.2006 17:31
Eventuell hat hier jemand Finnland mit Ungarn verwechselt, die beiden Länder sind ja zumindest sprachverwandt !?

von Huddich - am 18.10.2006 17:54
Nein. Ich erinnere mich dunkel, dass jemand (CBU?) geschrieben hat, dass es einen bestimmten finnischen Ort gibt, in dem auf irgendeinem unergründlichen Ausbreitungsweg ein Österreichischer Sender ständig zu hören ist. Ich weiß nur nicht mehr, ob das als Gerücht oder als Tatsache hingestellt wurde.

von Natrium - am 18.10.2006 18:02
Ja auf Kurzwelle der ORF vielleicht.....

von Huddich - am 18.10.2006 18:04
Nein, UKW.

von Natrium - am 18.10.2006 18:16
Ich hatte schonmal in Finnland geloggt (Standort damals: Rieneck mit drehbarer 8-El Yagi 10m über Straße und 1m über Dachfirst), das war wohl 1997 und via Sporadic-E. Im RDS-Display stand YLE. Leider ist mir die Frequenz nicht mehr bekannt. Sehr dunkel erninnere ich mich an eine 92,5, aber das ist schon zu lange her um es sicher behaupten zu können.

von Thomas (Metal) - am 18.10.2006 18:39
Zitat

Ich hatte schonmal in Finnland geloggt (Standort damals: Rieneck mit drehbarer 8-El Yagi 10m über Straße und 1m über Dachfirst), das war wohl 1997 und via Sporadic-E.

Via Sporadic-E ist auch nicht ungewöhnlich, da habe ich Finnland auch jedes Jahr mal. Hier geht es um Tropo und ausserdem um (angeblich) ständigen Empfang!

von DX-Fritz - am 18.10.2006 18:43
Per Sporadic E hatte ich Finnland auch schon mal - aber im Titel steht ja "ständig", und das sogar ohne TM ;-).
Ich meine davon hier auch schonmal gelesen zu haben, finds aber ebenfalls nicht mehr...

von WiehengeBIERge - am 18.10.2006 18:44
Also wenn es in Süd-Finnland einen 8000er gäbe, könnte ich mir schon mehr an Empfang aus der anvisierten Region mit entsprechenden Anlagen bei gewissen Tropo-Bedingungen vorstellen. Aber auch hier halte ich den ständigen Empfang von Österreich ehrlich gesagt für ausgeschlossen...

Grüße,
Matze

von Mathias Volta - am 18.10.2006 19:32

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von Seltener Besucher - am 18.10.2006 22:21
Weil ich hier erwähnt wurde: Ständig geht Oesterreich in Finnland sicher nicht, das kann ich mir mit bestem Willen nicht vorstellen, aber bei guten Tropobedingungen kann das durchaus drinliegen, die finnischen DXer sind da im allgemeinen besonders auf der Lauer, haben ein freieres Band als hierzulande und betreiben auch meist wesentlich höheren Antennenaufwand als wir hierzulande.

von dxbruelhart - am 19.10.2006 03:41
Zitat
Sebastian Budde
Per Sporadic E hatte ich Finnland auch schon mal - aber im Titel steht ja "ständig", und das sogar ohne TM ;-).
Ich meine davon hier auch schonmal gelesen zu haben, finds aber ebenfalls nicht mehr...


Irgendwo wurde auch mal geschrieben, dass Spinat viel Eisen enthält. Dieses Märchen hält sich auch bis in die Gegenwart. Fazit: Nicht alles für bare Münze nehmen, was geschrieben steht!

von Huddich - am 19.10.2006 06:15
Was sicher an jedem Tag zu jeder Stunde geht, sind Empfänge für Sekundenbruchteile per MS oder Flugzeugscatter. Vielleicht war das gemeint. 1300 km wären eine typische Entfernung.

Was Tropo angeht:
Hier bei Flensburg habe ich Finnland in vielen Jahren noch nie per Tropo empfangen. Wäre ja auch sehr weit. Desöfteren düften aber entlang der schwedischen Ostküste sehr starke Ducts entstehen. Ich erinnere mich an das letzte Jahr, wo einen Abend lang mit dem DX-Tuners-Empfänger in Stockholm (damals mit fest augerichteter 7-Element nach Südosten) sehr starke Signale von Rügen bis Nordostpolen zu empfangen waren.

Von Skurup bei Malmö lohnen sich Empfangsversuche auf der 98,9 St.Pölten.

von peeraxel - am 19.10.2006 06:53

@ Matthas Volta

Meinst du Grundig Satellite 8000 ?

von Marcin Wilk - am 19.10.2006 08:33
@Marcin Wilk:

Ich meinte eher theoretisch einen 8000 Meter Berg in Süd-Finnland, wenn es ihn denn gäbe. :-)

Grüße,
Matze

von Mathias Volta - am 19.10.2006 14:38
bei der Entfernung liegt der Sender 140km unter dem Empfängerhorizont; da geht ständig auf UKW gar nichts mehr

von Werner53 - am 19.10.2006 15:12
DLF aus Flensburg (!!!) ging ja auch noch in Österreich (delfi oder wasat??), aber Ö3 und Co in Finnland?

Naja, der Gaisberg sendete lt. Dr. Dish auch schon über Satellit lange vor Astra ...

Möglich ist es vielleicht.

von andimik - am 19.10.2006 21:08
'Ständiger' Empfang ist ja dank Troposcatter möglich, jedenfalls auf einer ungestörten Frequenz mit erstklassigen Antennenanlagen. Die ständig streuende Zone liegt in einer Höhe von 10000 m.
Der Horizont dieser Höhenlage liegt in einer Entfernung von 4,13 * sqrt(10000) km, also 413 km. Der Faktor 4,13 berücksichtigt schon die normale Krümmung des Wellenstrahls bei der Ausbreitung durch die Atmosphäre. Ohne Atmosphäre wäre der für die Erdkugel zutreffende rein geometrische Faktor 3,57 anzuwenden.

Wenn Sender und Empfänger also 2 x 413 km = 826 km auseinander liegen, dann können sie die streuende Zone so gerade eben noch gleichzeitig sehen. Wenn ich mal annehme, dass die Antennen nicht direkt auf Höhe der Erdoberfläche stehen, sondern jede der beiden eine effektive Höhe von 500m hat, dann erhöht sich die zu überbrückende Entfernung noch um 2 * 4,13 * sqrt(500) km = 185 km. Damit beträgt die durch Troposcatter zu überbrückende Entfernung bei normalen Ausbreitungsbedingungen bestenfalls ungefähr 1000 km.
Wenn jetzt noch besondere troposphärische Ausbreitungsbedingungen hinzu kommen, dann kann die Reichweite noch größer sein. Jedoch geht das nicht ständig. Und schon gar nicht kann man auf diese Weise einen bestimmten Sender empfangen, sondern allenfalls irgend einen, der gerade mal durch kommt.

von Ingo-GL - am 19.10.2006 21:34
Fragt sich nur, ob die streuende Zone noch genügend hohe Brechungsindex-Diskontinuitäten aufweist, um Troposcatter zu ermöglichen. In der Höhe liegen die Temperaturen bei ca. -60°C, d.h. starke Feuchtegradienten sind nicht mehr möglich, ebensowenig starke Dichtegradienten. Manchmal scheint es zu funktionieren, immerhin konnte ich dieses Jahr via Troposcatter Spanien und England empfangen (Entfernung jeweils ca. 1160 km). Normalerweise liegen die Streuzentren deutlich niedriger, meist noch in der Grenzschicht, oder im Sommer im Bereich von hochreichender Konvektion.

von MHM - am 20.10.2006 10:03
Den Wert 10 km habe ich aus der Sekundärliteratur, die die Untersuchungen der 50er und 60er Jahre zitiert. Ein Stelle nennt sogar 10 bis 12 km. Die meisten der Troposcatter, die wir auf UKW wahrnehmen, entstehen wohl in tieferen Regionen. Allerdings sind sie nur zeitweilig in ausreichender Stärke vorhanden. Bei den Untersuchungen damals ging es ja um Effekte, die sich regelmäßig nutzen lassen. Allerdings nutzte man Frequenzen im UHF-Bereich.

von Ingo-GL - am 20.10.2006 10:21
Das mit den 10 bis 12 km ist schon richtig. Es entspricht dem Jetstream-Niveau, wo Windscherungen zu kräftigen Turbulenzen führen. Diese Turbulenzen sind in der Luftfahrt als "clear air turbulence" bzw. "CAT" bekannt und gefürchtet (im Volksmund "Luftloch" genannt) und können räumlich und zeitlich begrenzt Inhomogenitäten in der Brechungsindexstruktur auslösen. Aber wie gesagt, bei den niedrigen Temperaturen und der geringen Luftdichte sind diese Inhomogenitäten nicht mehr sonderlich stark ausgeprägt. Die für Troposcatter relevanten Streuzentren findet man im wesentlichen in der unteren Hälfte der Troposphäre, während die richtig starken Inversionen sogar auf die unteren 1500 m beschränkt bleiben.

von MHM - am 20.10.2006 11:26
"CAT"

Nicht zu verwechseln mit dem "KAT", anhand dessen (selbstentworfen) im Wetterforum manche Zeitgenossen versuchen, das Wetter in den nächsten 4-5 MOnaten vorauszusagen. Der Erfinder derselben hat sogar ein Buch darüber geschrieben. Man könnte ihn also auch den "Obelixx" des Wetterforum nennen ;-)

So weit, so oT


von PeterSchwarz - am 20.10.2006 11:42
Was ist denn ein KAT? Etwa so eine Art moderner 100jähriger Kalender? :eek:

von MHM - am 20.10.2006 11:58
Frag mal Ivo Brück und die Amseln :joke:

von PeterSchwarz - am 20.10.2006 12:03
Aha, verstehe. Wofür die Bezeichnung "KAT" steht, konnte ich auf die Schnelle zwar nicht rauskriegen, aber ich hab mal eine ganz ähnliche Regel aufgestellt, die allerdings nicht mit Amseln funktioniert. :-)

von MHM - am 20.10.2006 12:51
KAT soll wohl für "Katalysator" stehen, wie eigentlich immer!
Da ich als Technikdummi nicht weiß, wie ein Katalysator funktioniert, wage ich nicht zu beurteilen, ob diese Bezeichnung im Wetterzusammenhang sinnvoll ist.
In jedem Fall geht es bei diesen KATS um statistische Analogien. Man könnte sie also auch als moderne Bauernregeln bezeichnen. Anhand der Aktivität der Amseln will Ivo glaub vorhersagen, ob ein Kälteeinbruch bevorsteht oder nicht.

Generell kann man wohl sagen, daß bei plötzlichen Vogelkonzerten im Winterhalbjahr erst einmal ein paar Tage Tauwetter bevorsteht und bestimmt keine grösseren Schneefälle oder gar Sturm.
Vögel können geringe Luftdruckunterschiede spüren, die ihnen ja auch bei der Orientierung helfen.
Damit können sie in den meisten Fällen ganz gut auf die bevorstehende Witterung in den nächsten 1-2 Tagen reagieren. Zur Langfristprognose taugen sie aber nicht oder allenfalls im Zusammenhang mit oben angesprochenen Analogien.



von PeterSchwarz - am 20.10.2006 12:57
Also ich glaube kaum, dass in Finnland UKW aus Oesterreich empfangbar ist.

Vermutlich liegt hier eine Verwechslung vor. Oe 3 wurde in Chemniz bestaetigt, mit erheohtem Antennenaufwand. Irgendwo in Thueringen soll es eine Strassenkurve geben, wo Oe3 im Autoradio geht, daher Oe3 Kurve genannt.

Vielleicht liegt auch eine andere Verwechslung vor: Im oesterreichischen Graz gibt es ein Radio Helsinki und Helsinki liegt bekanntlich in Finnland......

von 102.1 - am 20.10.2006 19:48
@Schwabe: Die Ö3-Kurve liegt bei Steinheid, ca. 30 km nördlich von Coburg.

Ö3 ständig auf 99,0 in rauschfreiem Mono mit einer 3-Elemente-UKW-Yagi gibt's zum Beispiel auch in Schönwald/Fichtelgebirge, 22 km südlich von Hof (hab da mal gewohnt).

Im vogtländischen Schöneck und überall da im Frankenwald, wo sich HR1 vom Hohen Meißner ausblenden lässt, bekommt man Ö3 mit einem halbwegs trennscharfen Autoradio.

von FrankenWalder - am 23.10.2006 19:56
Vogtland, Fichtelgebirg und Coburg kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die 99.0 vom Gaisberg noch geht.

Ich kenne da noch die Theorie von Oe3 in Chemniz, welche jemand mit Yagi Element vom Jauerling bie St. Poelten dauerhaft empfaengt. Wie allerdings das Oe3 Signal quer ueber CZ dringen soll, ist mir schleierhaft....

von 102.1 - am 24.10.2006 16:33
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