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EINSLIVE EMPFANG AUF DER Autobahn 61

Startbeitrag von Toto_Pfalz am 01.11.2006 10:02

Richtung Süden.

Ich habe mal getestet wie der Empfang bei der Fahrt aus NRW raus ist. Kurz hinter Ahrweiler, erste Störungen bei RDS Empfang. Da die Frequenz bei 102,4 lag, vermute ich hr4 auf 102,5 als Ursache. Kurz darauf bis Koblenz einwandfreier Empfang. Sobald die Autobahn Richtung Mosel geht starke Störungen, Frequenz hat mittlerweile auf 104,7 MhZ gewechselt. Die 105,5 geht nach Koblenz nicht mehr. Auf 104,7 MhZ ist relativ störungsfreier Empfang bis Pfalzfeld möglich. Zwischen Pfalzfeld und Laudert wird das Signal schwächer. Nach Laudert geht RDS weg und kurz vor Rheinböllen ist nix mehr zu empfangen...

Kommentare erwünscht.

Testfahrt 31.10.2006, bei trockenen aber stürmischen Wetter zwischen 15-17 Uhr. Temp: 12,5°C - 16°C

Antworten:

Dann sind in meinen Augen die Menschen in Rheinböllen zu beneiden... Wäre ich doch froh, wenn man diese gebührenfinanzierte Scheiße in der ganzen Kölner Bucht nicht empfangen könnte...
Der größte Hammer immernoch: 87,6 vom Kölnturm. Seither kann ich hier in Overath hr3 nicht mehr auf 87,6 hören...

von SaKepü - am 01.11.2006 10:06
Kann ich für WDR2 bestätigen. Durch die "tollen" Koordinierungen in Hessen sind hier auf 101.8 und 92.3 WDR2 nicht mehr zu empfangen. Schade!

von Free Speech - am 01.11.2006 11:31
Hey, da macht sich mal einer die Mühe und bringt nen schönen Empfangsbericht und der erste hier abgegebene Kommentar bezieht sich gleich wieder auf das ach so doofe EinsLive...

Ich wette in und um Hessen gibts auch genügend Kameraden, die sagen "Boh hast du ein Glück das du das doofe hr3 nicht empfangen musst, scheiss Soundprocessing und überhaupt alles scheisse ausser Mutti"...

Was zur Hölle lässt euch eigentlich glauben, das EUER komischer Musikgeschmack DER Brüller im UKW- Band wäre und nur alle anderen keine Ahnung haben....?
Es soll tatsächlich Leute geben, denen das Programm gefällt - und die nicht zur "Unterschicht" gehören. Schon mal auf die Idee gekommen, das es Menschen mit anderem Geschmack gibt...?

Sorry for that aber wenn ich sowas lese dann platzt mir der Ar...

@ Toto_Pfalz

Dir erstmal danke für deine Mühe; interessanter Bericht, wusste auch nicht das Koblenz noch zum EinsLive- Sektor "gehört"


von HAL9000 - am 01.11.2006 12:01
@ Toto_Pfalz: Erstmal: Schöner Bericht!

Wie du schon vermutest hast, stört die 102,5 vom Großen Feldberg/Ts. mit hr4 die 102,4 vom Venusberg/Bonn. Das Problem kenne ich bei mir im Westerwald zu genüge, denn ich kann hier beide Sender recht gut empfangen. Die Folge ist, dass mit nem Brüllwürfel keiner der beiden Sender sauber reinkommt und man ein ziemlich interessanten "Musikmix" bekommt.
Die 105,5 kommt wegen der Eifelhöhen nur schlecht durch, weshalb sich dein Radio die 104,7 vom Nordhelle im Eggegebirge sucht.

Ich hab mal sowas Ähnliches ausprobiert als ich vom Westerwald nach Trier gefahren bin.
Die 105,5 geht teilweise in Trier noch, allerdings nur aufm Berg. Sobald man auf der A48 aus der Eifel in die Moselsenke fährt, verabschiedet sich das Bärbelkreuz und zischelt nur noch hier und da mal durch.
Auch interessant: fast alle Feldberg-Programme, insbesondere hr3 und FFH, gehen verdammt weit. Etwa 15 km vor dem Autobahndreieck Moseltal verschwinden die beiden erst. Und das nur mit nem altem Autoradio ohne RDS.

@ 50 Grad N, 8 Grad O: Ja mit tollen Koordinierungen kann ich auch aufwarten. So gut das Programm von WDR 5 auch ist, so beschissen ist 88,0 mit 50 kW vom Bonner Venusberg. Wäre die Frequenz frei, könnte man bis in den Westerwald rein SR1 von der Göttelborner Höhe hören! Andere SR-Frequenzen kommen ja durch.

von oli84 - am 01.11.2006 12:29
Zitat

Kann ich für WDR2 bestätigen. Durch die "tollen" Koordinierungen in Hessen sind hier auf 101.8 und 92.3 WDR2 nicht mehr zu empfangen.

Also für WDR 2 geht das doch noch ganz gut. Wenn ich auf der A45 von Anfang (Kreuz A3-A45) WDR 2 hören kann finde ich den Overspill schon ganz ordentlich, geht schließlich bis kurz vor Aschaffenburg.

von Jens1978 - am 01.11.2006 12:32
Zitat

Die 105,5 kommt wegen der Eifelhöhen nur schlecht durch, weshalb sich dein Radio die 104,7 vom Nordhelle im Eggegebirge sucht.


[ Klugscheiß-modus an ]Ebbegebirge! da findet sich die Nordhelle...Eggegebirge wäre am Teutoburger Wald.[Klugscheiß-modus aus]

von 88,7 MHz - am 01.11.2006 12:41
Die Nordhelle ist der Sender für die Rheinschiene. Bonn liegtim Rheintal, warum der WDR von dort mit 50 kW feuert, ist mir völlig schleierhaft. Für den eigentlichen Versorgungsbereich würden es auch 5 kW tun, denn wo Bonn außer in der Kölner Bucht empfangbar ist, gibt es auch andere Ortssender. Wenn Bonn mit nur 5 kW senden würde, hätten zumindest die Kölner WDR 2-Funzeln eine Berechtigung.

von Alqaszar - am 01.11.2006 12:42
Zitat
Toucher
Zitat

Die 105,5 kommt wegen der Eifelhöhen nur schlecht durch, weshalb sich dein Radio die 104,7 vom Nordhelle im Eggegebirge sucht.


[ Klugscheiß-modus an ]Ebbegebirge! da findet sich die Nordhelle...Eggegebirge wäre am Teutoburger Wald.[Klugscheiß-modus aus]

51°13 7°38 ^^^^^^ 450m.ü.NN^^^^^^
Lüdenscheid( Süd ) NRW


[Schäm-Modus an] Oh äh, ja stimmt. Und das passiert mir als Geograph. :hot: :hot: [Schäm-Modus aus].

von oli84 - am 01.11.2006 12:46
Zitat

[Schäm-Modus an] Oh äh, ja stimmt. Und das passiert mir als Geograph. :hot: :hot: [Schäm-Modus aus].

Ach,das macht doch nichts,-Du weißt doch den alten Spruch-"Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe" ;) :)

von 88,7 MHz - am 01.11.2006 13:04
@Jens1978: Schau mal auf meine Koordinaten und dann auf die des Senders Bingen. Hier kommt nix mehr aus NRW auf 92,3 und 101,8 ;-)

von Free Speech - am 01.11.2006 13:08
Die einzig verbliebene hörenswerte Sendung auf HR3 ist Samstagsvormittags mit dem legendären Werner Reinke. :spos:
Ansonsten lohnt sich das Hören des Programm nicht mehr. - Dudelfunk -

von digifreak - am 01.11.2006 14:05
Zitat
oli84
@ Toto_Pfalz: Erstmal: Schöner Bericht!

1** Wie du schon vermutest hast, stört die 102,5 vom Großen Feldberg/Ts. mit hr4 die 102,4 vom Venusberg/Bonn. Das Problem kenne ich bei mir im Westerwald zu genüge, denn ich kann hier beide Sender recht gut empfangen. Die Folge ist, dass mit nem Brüllwürfel keiner der beiden Sender sauber reinkommt und man ein ziemlich interessanten "Musikmix" bekommt.
Die 105,5 kommt wegen der Eifelhöhen nur schlecht durch, weshalb sich dein Radio die 104,7 vom Nordhelle im Eggegebirge sucht.

2** Ich hab mal sowas Ähnliches ausprobiert als ich vom Westerwald nach Trier gefahren bin.
Die 105,5 geht teilweise in Trier noch, allerdings nur aufm Berg. Sobald man auf der A48 aus der Eifel in die Moselsenke fährt, verabschiedet sich das Bärbelkreuz und zischelt nur noch hier und da mal durch.
Auch interessant: fast alle Feldberg-Programme, insbesondere hr3 und FFH, gehen verdammt weit. Etwa 15 km vor dem Autobahndreieck Moseltal verschwinden die beiden erst. Und das nur mit nem altem Autoradio ohne RDS.

3** @ 50 Grad N, 8 Grad O: Ja mit tollen Koordinierungen kann ich auch aufwarten. So gut das Programm von WDR 5 auch ist, so beschissen ist 88,0 mit 50 kW vom Bonner Venusberg. Wäre die Frequenz frei, könnte man bis in den Westerwald rein SR1 von der Göttelborner Höhe hören! Andere SR-Frequenzen kommen ja durch.

1. Sogar in der hier in Prüm kommt hr4 auf der 102,5 durch, aber auch EINSLIVE auf der 102,4.
Teilweise ist der hr gut zu empfangen, teilweise EINSLIVE und teilweise nix.

2. In Prüm geht eigentlich immer SR1 auf der 88,0, 10 Kilometer Öslicher bei Büdesheim Richtung Gerolstein kommt dann die Vorherschaft von WDR5.
In Prüm gibt es noch ein weiteres Beispiel: Die 101,7: Mal kommt Radio Salü durch, ein anderes mal ist es Antenne West aus St.Vith.
Folge: keines der Programm kann man über längere Fahrzeit gut hören.
Stellenweise kommt der ein oder andere Sender super durch, aber das ist oft nur kurzzeitig.
Die 100,3 (Salü) bzw. 87,8 (Ant.West) sind selten eine Alternative, da dort der Empfang nicht optimal ist, da Ant. West zu schwach ist, und Salü, durch die Belgier gestört wird.

3. Jupp, die 105,5 geht auch in Rier.
z.B. beim RATIO Markt in der Zumaierstraße ^^

Auf der Fahrt von Prüm nach Trier kann man EINSLIVE auf der autobahn noch gut hören.
Kommt man in die nähe von Bitburg funkt SWR4 auf der 105,6 herein.
Hinter Bitburg geht EINSLIVE wieder bis Trier.
Dort wirds schwieriger.
Hinter Trier gehts leider nicht mehr gut bis gar nicht mehr.

von maadien - am 01.11.2006 18:06
nicht nur Koblenz gehört zum Eins Live Sektor ;)
ich wohne in Liebderbach/Taunus (Rhein-Main) und hier im Ort sowie auf der A66 zwischen Höchst und Zeilsheim kann man stellenweise die 107,2 ziemlich gut empfangen (kämpft halt gegen DLR MZ-Kastel) und auch die 104,7 kam bis zu Aufschaltung von harmony.fm im Main-Taunus-Zentrum, in Sulzbach und in Bad Soden ziemlich gut durch. Da hat nur ab und an die 104,8 von hr1 gestört.
Also ohne 107,2 MZ-Kastel und mittlerweile 104,7 Dieburg könnte man Rhein-Main tlw. auch noch zum Sektor zählen. Für die 104,8 Rhön reicht egtl ein Radio mit guten Filtern.

Greetz, ++J++

von ++J++ - am 01.11.2006 18:22
@ Toto_Pfalz:
Kann deine Angaben voll bestätigen.


von Manager. - am 01.11.2006 21:07
Eins Live konnte ich Ende September sogar mal in Kehl am Rhein empfangen auf der 104,7 MHz! RPR1 vom Kettrichhof wurde komplett weggedrückt. Als Empfänger diente ein altes, über 20 Jahre altes Radiogerät von Telefunken ("HR digital"). Es war wohl eines der ersten mit Digitalanzeige. Diese ist jedoch leider defekt aber ich kenne mich im Kehler UKW-Bereich aus. Ich hatte eine zwei Meter lange Wurfantenne angeschlossen und es herrschte ruhiges Hochdruckwetter mit Nebelneigung, nachts gab es auch Nebel. Neben Eins Live konnte ich sogar Antenne Bayern auf der 101,9 empfangen und nachts kamen die Programme vom Hardberg als Ortssender rein und ich konnte sogar den Querfunk aus Karlsruhe loggen.

von Chris85 - am 01.11.2006 21:31
Da stimm ich zu,auf der A 61 gehts bald hinter der Grenze nach RP bergab mit dem WDR Emfpang,umgekehrt ist es mit den hessichen Sendern so,bis zum Kreuz Meckenheim recht problemloser Empfang der Feldbergprogramme aber dann brechen sie sehr schnell ein,teilweise auch gestört durch diverse Funzeln in NRW.
Leider geht der BFBS auf der 61 auch nicht sehr weit

von Robert S. - am 02.11.2006 00:44
Ähnlich ist es auch mit FFH auf der A45. Kurz nach der Grenze geht hier schon das Zischeln los
auf der 100,0. Störer ist WDR4 aus Münster. Auf der 106,8 funkt der Langenberg von Einslive rein
und der Feldberg bzw. Hohes Lohr sind sowieso gleich nach der Landesgrenze weg.

Dir hr-Programme gehen bis zum Westhofener Kreuz in guter Qualität.

von Fischer's Fritz - am 02.11.2006 14:29
@Fischers Fritz: Was FFH betrifft, alles richtig. Die hr Sackpfeifen Programme gehen auf dem langen nach Norden abfallenden Stück von Lüdenscheid bis Hagen aber auch nicht mehr. Im Prinzip kann man auf der A45 eine einfache Regel aufstellen: Ab Lüdenscheid-Süd südwärts geht RLP und Hessen unter normalen Bedingungen, nördlich davon sicher irgendwo mal unter irgenwelchen Voraussetzunngen, aber ein Hörgenuss für "Normalos" ist der hr nördlich Lüdenscheid keinesfalls mehr. In dem Fall ist die Topografie einfach so, dass RLP und Hessen ab einem bestimmten Punkt "hinterm Berg" liegen.

von Free Speech - am 02.11.2006 17:50
An der Raststätte Sauerland gehen in einem Blaupunkt-Autoradio der Einsteigerklasse HR3 und 3FM gleichzeitig, letzteres übrigens mit RDS von der 96.2 Markelo - auch ein Erlebnis ;-)

von Hagbard Celine - am 02.11.2006 18:57
Och, das ist aber nichts. Fahre mal die A7, Kassel Richtung Würzburg. Hinter Fulda kommt dann die letzten Raststätte kurz vor Bayern (Name habe ich grade vergessen). Da fahre mal ran, rechts hinter die Rastanlage, dort wo die LKW stehen. Ganz nah ans Gebäude ran, so dass der Kreuzberg 96,3 anfängt zu zerren. Dann schalte mal auf die 96,2 - und sei erstaunt, dass sich da oben Markelo rauschfrei fängt.
Jedenfalls, als ich es per absoluten Zufall dort drin hatte, aber es war kein Hochdruckgebiet.


von Der Korken - am 02.11.2006 19:32
@Fischers Fritz und 50 Grad N, 8 Grad O : Das mit FFH ist bei mir aber nicht so . Ich habe im Auto FFH bis Olpe auf der A45 recht gut empfangen. FFH wechselt zwieschen der 100,0 und 106,8. Die 100,0 von FFH hat bei mir bis Freudenberg keine große Störungen. Erst hinter Freundenberg kommt dann WDR 4 auf der 100,0 mal durch. FFH wechselt dann auch auf die 106,8 schon um.
Habe ein Blaupunkt Bremen Mp 74 im Auto.
;-)

von PETER*Rl - am 02.11.2006 20:10
@der Korken
Zitat

Hinter Fulda kommt dann die letzten Raststätte kurz vor Bayern (Name habe ich grade vergessen).


Entweder Rastanlage Uttrichshausen oder Rhön.

von Schwabinger - am 02.11.2006 20:50
Also ich kann das mit dem FFH-Empfang so auch bestätigen. Bereits kurz nach der Landesgrenze fängt es auf der 100,0 leicht an zu zischeln. Bis etwa Siegen hält er noch so durch dann ist für wenige Kilometer die 106,8 die bessere Alternative. Aber so ab Olpe ist dann auch wirklich Schluss. Der Verkehrsservice wird glaube ich auch nur bis Olpe gemacht. Vielleicht kann ja mal jemand nen Diagramm der beiden QRGs online stellen?

Das mit der Reichweite nach Rheinland-Pfalz rein dürfte sich ja dann jetzt demnächst - wenn das mit den Koordinatenänderung am Feldberg durch ist - auch verringern. Zumindest bei FFH.

von FelixNRW - am 03.11.2006 09:17
100.0:



106.8:



von Jassy - am 03.11.2006 09:25
Die 94,8 mit SWR 3 hat auf der Fahrt von Köln bis zu meiner Haustür (Fast schon Innenstadtbereich von Lüdenscheid )kaum Probleme.
Mehr Richtung Siegen kommt sicher besser alles über Bad Marienberg.
Mobil habe ich den HR noch nicht ausprobiert ( Ich habe gar kein Auto ;) )stationär knallt der Biedenkopf hier aber voll rein-auch die "Wittgenstein-Sender".

von 88,7 MHz - am 03.11.2006 09:38
Hab mal einige Bandscan von mir durchgeschaut und in April 2003 war ich auch bei Frankfurt/Main-Nied. Auf einer Wiese nähe von Bach/Fluss Nidda. Dort konnte ich an den damaligen Siemens RK777 (=Sangi 909) auf 107,2 1Live empfangen. Mit 5 Balken und ohne Störungen,trotz 107,3 HR 4 von der Heidelstein.
Die Witterung war warm mit dicken Quellwolken und dunstig.

von DJ Taifun - am 03.11.2006 09:59
Danke für die Diagramme. Verstehe ich das richtig das die 100,0 also hauptsächlich nach Südosten und die 106,8 nach Südwesten strahlt?

von FelixNRW - am 03.11.2006 10:30
@ UELLE:

Das is ja auch n gescheites Autoradio :D

@ Schwabinger & Korken:

Es ist Uttrichshausen, die Raststätte Rhön liegt bereits auf Bayrischem Staatsgebiet, nahe Bad Kissingen.


von HAL9000 - am 03.11.2006 11:04
Dillenburg noch Südosten hat Sinn, denn hier kommt im Taunus der Feldberg manchmal nur sehr verrauscht an,
Dillenburg bietet also hier die Alternative.

Die 106,8 wird man deshalb nach Südwesten strahlen lassen, damit sie sich nicht mit der 106,7
vom Kalmit auf hessischem Territorium anlegt.

von Fischer's Fritz - am 03.11.2006 11:32
Zitat

Die hr Sackpfeifen Programme gehen auf dem langen nach Norden abfallenden Stück von Lüdenscheid bis Hagen aber auch nicht mehr. Im Prinzip kann man auf der A45 eine einfache Regel aufstellen: Ab Lüdenscheid-Süd südwärts geht RLP und Hessen unter normalen Bedingungen, nördlich davon sicher irgendwo mal unter irgenwelchen Voraussetzunngen, aber ein Hörgenuss für "Normalos" ist der hr nördlich Lüdenscheid keinesfalls mehr.


@ 50 Grad N, 8 Grad O:
Das kann ich so aber nicht bestätigen. Die hr-Programme schwächeln zwar ab Lüdenscheid; für Mobilempfang reicht's dort aber schon noch. Toll ist's nicht. Aber es geht. - Die SWR-Programme sind aber auch im Abschnitt Lüdenscheid-Hagen problemlos zu empfangen. Linz wird dort zwar immer schwächer, aber Bad Marienberg geht dort mobil noch richtig gut. Selbst in Dortmund ist Bad Marienberg noch (gerade so) zu empfangen.

von Manager. - am 03.11.2006 18:55
Naja, das ist mal wieder Geschmackssache, oder nicht? Also wenn ich ab/bei Lüdenscheid auf 87,6 teilweise noch Einslive aus Köln neben hr.3 hören kann, dann liegt die Hauptempfangsrichtung doch schon wo anders und von wirklich "Radiohören" kann man dann nicht mehr sprechen. Der SWR Empfang ist auch ab Lüdenscheid etwas bescheidener, denn auf 92,8 kommt teilweise auch schon Lingen durch. Aus dem Grund schalt ich meistens ab dem Mittelgebirgs"Hauptkam" bei Lüdenscheid auf NDR2 der dann nämlich tatsächlich schon durchkommt und auf den Nordhang mit seiner typischen Empfangslage hindeutet. Wenn´s sonst um den Empfang vom hr von der Sackpfeife geht dürfte Herbern im Münsterland auch noch ganz versorgt sein (außer 87,6 natürlich). Stationär sieht das ganze natürlich auch wieder ganz anders aus ... nämlich besser.

von Jens1978 - am 03.11.2006 19:58
Mich interessiert, wie weit man Einslive Richtung Hessen empfangen kann. Ich wohne in Altenstadt (Wetterau). Hier ging früher die 104,7. Allerdings nur sehr verrauscht. Und jetzt kriegt man sie garnichtmehr rein, seitdem planet radio in Bad Nauheim auf der 104,6 aufgeschaltet wurde. Die 107,2 ging etwas besser, trotz Störungen der 107,3 (Rhön). Mich interessiert nun, wo in meiner Gegend Einslive störungsfrei geht.

Vielen Dank im Voraus für die Antworten :-)

von DX OberTShausen - am 17.06.2007 13:48
Nach Rheinland-Pfalz haben HR und FFH einen enormen Overspill. Auf der A48/A1 bis Wittlich, dann sind die Störungen zu groß.

von WellenJäger - am 18.06.2007 06:32
Der WDR versorgt mit den beiden Sackpfeife Frequenzen fast ganz Hessen mit. Im Osten kämpft auf der A7 die 92,3 sogar streckenweise mit dem Dillberg (!) BR2. Deswegen reicht der WDR nach Bayern auch kaum rein, aber nur wegen des Störers. Umgekehrt geht im Sauerland und Rothaargebirge der Kreuzberg teilweise ja fast ortssendermäßig.
Hessen wird von allen Seiten ordentlich bestrahlt ...

von Terranus - am 18.06.2007 07:32
HR 3 auf der 89,3 geht noch weiter!

Selbst getestet

von wolltraver - am 18.06.2007 07:34
Also der Kreuzberg geht wenn dann nur in den Höhenlagen des östlichen Sauerlandes (mobil) - erinnere mich da noch ganz gut an meine Fahrt rauf zum Kahlen Asten. Irgendwann war der Punkt erreicht bzw. überschritten, an dem zB. Bayern 3 auf 96,3 wunderbar zu hören ging. Führte die Strasse aber so um den Berg herum, das der Kreuzberg abgeschattet wurde, war auf der Stelle Schluss mit lustig...

von HAL9000 - am 18.06.2007 10:28
Zitat
TerranusI
Der WDR versorgt mit den beiden Sackpfeife Frequenzen fast ganz Hessen mit. Im Osten kämpft auf der A7 die 92,3 sogar streckenweise mit dem Dillberg (!) BR2. Deswegen reicht der WDR nach Bayern auch kaum rein, aber nur wegen des Störers. Umgekehrt geht im Sauerland und Rothaargebirge der Kreuzberg teilweise ja fast ortssendermäßig.
Hessen wird von allen Seiten ordentlich bestrahlt ...

49,7°N - 11,2°O - Lkr. FO


Ja, da hast du teilweise Recht. WDR2 und WDR3 gehen fast in ganz Hessen recht gut. Das sind die Sackpfeifen-Sender (92,3 und 88,7). Allerdings wird Einslive, WDR4 und WDR5 nicht von der Sackpfeife aus gesendet, sondern nur vom Ederkopf. Und auch nur mit 15 KW (WDR5 darf komischerweise mit 20 KW). Und die Sackpfeifen-Sender ebenfalls mit 15 KW. Allerdings kommen die fast gleich gut rein, wie die hr-Sender von der sackpfeife, welche mit 100 KW Leistung senden. Meine Frage war nun, wo man Einslive besonders gut reinbekommt hier in meiner Gegend. Also Wetterau ;-)

Außerdem würde mich interessieren, wieso man damals beschlossen hat, WDR3 über die Sackpfeife auszustrahlen und nicht Einslive, welches viel mehr Hörer hat. Vielleicht weiß das ja jemand und/oder es sind sogar Veränderungen geplant....

von DX OberTShausen - am 18.06.2007 16:41
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Außerdem würde mich interessieren, wieso man damals beschlossen hat, WDR3 über die Sackpfeife auszustrahlen und nicht Einslive, welches viel mehr Hörer hat. Vielleicht weiß das ja jemand und/oder es sind sogar Veränderungen geplant....
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Man hat Anfang der 90er beim WDR tatsächlich darüber nachgedacht die 88,7 für WDR1 auf Grund größerer Beliebheit als WDR3 zu nutzen. Da wurde dem WDR noch die 107,2 (Ederkopf) und 107,0 (Olsberg) vorenthalten, "es gibt auch noch den nationalen Rundfunk und einer der Sender, DLF, kommt aus NRW; daneben gibt es noch den Privatfunk, der die 105,2 will", er mußte sich mit einer Rumpfkette begnügen.

von Thomas (Metal) - am 18.06.2007 17:32
Die 107,2 geht in der (westlichen) Wetterau immer noch am Besten. Mit einem SHARX-Autoradio sogar weitgehend störungsarm, wenn nicht Bayern 4 ausm Kabel reinhaut. Kurz vor meinem Heimatdorf Nieder-Florstadt hatte ich auch immer wieder Störungen von einem Sender, den ich nicht für HR4 halte, dem muss ich irgendwann mal nachgehen. Aber Domian auf dem Rückweg von einer Abiparty hatte schon was :D

Nordhelle auf 104,7 ist zwar seit der Aufschaltung von 104,6 Planet wirklich endgültig gestorben, aber zum Mobilhören kommt da eh ein fast zu dürftiger Pegel an. Ederkopf ist da deutlich stärker und stabiler...

von Hagbard Celine - am 18.06.2007 17:51
Also FFH auf 105,9 geht enorm weit.
Hier in Prüm kann mans empfangen.
Und das sind nur ca. 20 km von Belgien.
Teilweise geht FFH sogar dort noch!

Ähnlich ist es mit HR3 auf 89,3.
Ebenfalls vom Feldberg.

von maadien - am 18.06.2007 20:05
Zitat

Außerdem würde mich interessieren, wieso man damals beschlossen hat, WDR3 über die Sackpfeife auszustrahlen und nicht Einslive, welches viel mehr Hörer hat. Vielleicht weiß das ja jemand und/oder es sind sogar Veränderungen geplant....


Für das ganze Sauerland gibt es für WDR 3 ja nur Nordhelle und Wittgenstein ( außer noch kleinere Funzeln) Und somit wäre dann, wenn Ederkopf und Wittgenstein auch noch Einslive senden, wie schon bei WDR 2, zwei Sender in unmittelbarer Nachbarschaft.

Dann gäb der WDR besser die 92,3 an Einslive.

von 88,7 MHz - am 18.06.2007 20:31
Warum man Ederkopf so realisieren mußte bleibt nach meiner Auffassung das Geheimnis des WDR. Angeblich sei damit das Siegerland besser versorgt. Mag sein. Aber im Siegerland ist an vielen Stellen, ich möchte sogar sagen fast flächendeckend, Nordhelle Ortssender. Ob da Ederkopf immer eine so wesentliche Verbesserung gebracht hat möchte ich dahinstellen, immerhin reißt man damit eine Lücke etwas weiter östlich, die dann Hallenberg und Olsberg (nördlich) füllen muß. Klar, für Olsberg wäre auch so zumindest eine Funzel von etwa 500W sinnvoll gewesen, vgl. Lokalfunk.
Was mir dabei auffällt: Man verschleudert leistungsstarke Frequenzen. Warum schaltet man an einem Standort Olsberg einen 10 kW Sender auf, der in Meschede nicht mehr sauber zu empfangen ist, Nordhelle geht i. d. R. deutlich besser, und in Arnsberg eine weitere Funzel notwendig (!!) macht? Auch der 10 kW-Sender hat und braucht seine Schutzabstände. Aber man hatte da vermutlich schon seine sechs Ketten durchgebracht...
Man kann natürlich auch sagen, daß das einer geschrieben hat, der durch Ederkopf den WDR massiv schlechter empfangen kann...

von Thomas (Metal) - am 18.06.2007 20:49
Zitat
sept secrets
Zitat

Außerdem würde mich interessieren, wieso man damals beschlossen hat, WDR3 über die Sackpfeife auszustrahlen und nicht Einslive, welches viel mehr Hörer hat. Vielleicht weiß das ja jemand und/oder es sind sogar Veränderungen geplant....


Für das ganze Sauerland gibt es für WDR 3 ja nur Nordhelle und Wittgenstein ( außer noch kleinere Funzeln) Und somit wäre dann, wenn Ederkopf und Wittgenstein auch noch Einslive senden, wie schon bei WDR 2, zwei Sender in unmittelbarer Nachbarschaft.

Dann gäb der WDR besser die 92,3 an Einslive.


Man müsste doch nur WDR3 vom Ederkopf auf 107,2 aufschalten und Einslive aus Wittgenstein über die 88,7 senden.
Ich frage mich wirklich, warum da damals soviel Mist gemacht wurde...
Man hätte auch die Ederkopf-Sender weglassen können und einfach von vornerein aus Wittgenstein senden...
Vielleicht sollte man den WDR nochmal kontaktieren ;-) :D

von DX OberTShausen - am 19.06.2007 16:13
Damit du dich richtig ärgern kannst... Früher(bis Ende 1987) gab es WDR1 sogar vom Wittgenstein, auf der 88,7. Quelle


von ziyati - am 19.06.2007 16:50
Zitat
ziyati
Damit du dich richtig ärgern kannst... Früher(bis Ende 1987) gab es WDR1 sogar vom Wittgenstein, auf der 88,7. Quelle


ja, wie bereits gesagt: Da wurde vieles falsch gemacht...

von DX OberTShausen - am 19.06.2007 17:40
Wieso? Eigentlich hat der WDR am Standort Sackpfeife sowieso nichts zu suchen...oder muss man unbedingt bis ins Rhein-Main-Gebiet empfangbar sein? Klar, der SWR macht es mit Linz auch - aber notwendig ist das nicht. Und spätestens beim endgültigen Digitalumstieg (welche Norm auch immer...und wann auch immer der kommt) wird das dann ja auch Geschichte sein. "Fremdempfang" im Grenzgebiet ist ja OK und aus regionalen Aspekten auch absolut notwendig...aber sind 100km hinter der Landesgrenze immer noch Grenzgebiet? Aus meiner Sicht sollte der WDR eher fünf komplett identische Ketten von immer gleichen Standorten zusammenkoordinieren...ohne Sackpfeife.

von Kroes - am 19.06.2007 18:36
Zitat
HAL9000
Also der Kreuzberg geht wenn dann nur in den Höhenlagen des östlichen Sauerlandes (mobil) - erinnere mich da noch ganz gut an meine Fahrt rauf zum Kahlen Asten. Irgendwann war der Punkt erreicht bzw. überschritten, an dem zB. Bayern 3 auf 96,3 wunderbar zu hören ging. Führte die Strasse aber so um den Berg herum, das der Kreuzberg abgeschattet wurde, war auf der Stelle Schluss mit lustig...


Volle Zustimmung!
Nur auf dem Asten selbst ist der Kreuzberg Ortssender; in Alt- und Neuastenberg allenfalls noch mit Abstrichen mobil empfangbar, in Winterberg selbst gibts schon größere Löcher, in Meschede gehts nichts großartiges mehr (mobil).

von NurzumSpassda - am 19.06.2007 22:01
In meiner Berleburger-Zeit war in der "Innenstadt" der Empfang vom Kreuzberg perfekt.
Mit dem Degen empfange ich in meinen Elternhaus ohne Probleme zumindest Bayern 1 und 3-
Mein "Heimatort" liegt in Altena-also noch eine ganze Ecke westlicher!
Hier in Lüdenscheid-würde ich wohl nur mit einer guten Antenne was aus Bayern hören können.
Gelegentlich lässt sich die 98,3 (Bayern1) einloggen....
Und früher auf meinem ersten,eigenen Fernseher ( Dreh-Trommelschalter ) war der Empfang von Biedenkopf und Kreuzberg Kanal 2 & 3 gut möglich. Bayern aber meist ohne Ton.

von 88,7 MHz - am 20.06.2007 06:35
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Wieso? Eigentlich hat der WDR am Standort Sackpfeife sowieso nichts zu suchen...oder muss man unbedingt bis ins Rhein-Main-Gebiet empfangbar sein?
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Sehe ich nicht ganz so, auch wenn ich damit das Thema, A61, leicht verfehle. Sollte Sackpfeife ein günstiger Standort sein, sollte man ihn nutzen. Ob man dann im Rhein-Main-Gebiet zu empfangen ist, ist eine Frage des eingesetzten Antennendiagramms. Außerdem ist WDR2 und WDR3 keinesfalls mit Pfaffenberg oder Donnersberg vergleichbar, hierzu muß man schon in die Wetterau. Aus meiner Sicht gehen 15 kW nach Hessen in Ordnung (wer und wo sollte die vielleicht entstehende Lücke im UKW-Band denn sinnvoll [sic!] nutzen können? Odenwald? Rhön?) vor allem wenn man bedenkt, daß man am Heidelstein sogar 100 kW vs 100 kW Biedenkopf koordinieren konnte.
Meine Auffassung dazu: Man hat Ederkopf gewählt, da man damit das Siegerland besser versorgen kann, ignoriert aber, daß Nordhelle in den meisten Fällen ebenfalls brauchbare Empfänge liefert. Ob es da nicht auch eine Verlagerung von Siegen-Stadt mit gleicher Leistung auf einen der umliegenden Berge getan hätte? Außerdem wurde so Hallenberg, eine Funzel mit recht großer Reichweite, notwendig. Olsberg wurde gewählt, da Sackpfeife auf Grund der Schwerpunkthöhe über NN durch das Rothaargebirge abgeschattet ist. Nordhelle und Teutoburger Wald sind dort nicht überall einwandfrei. Für meinen Geschmack fällt aber die Reichweite des 10kW-Senders Olsberg recht gering aus, beansprucht aber entsprechende Schutzabstände, bzw. streut entsprechend weit nach NRW. Auch hier muß man sich dem direkten Vergleich mit 400W des Lokalfunks vom gleichen Standort inklusive der bereits vorhandenen Sendern Nordhelle und TW stellen.
Bleibt natürlich die Frage, ob Hunau nicht doch mit 15 bis 20 kW die Lücke gefüllt hätte, auch wenn man nicht in jedes Tal unverzerrt einstrahlt. Aber dafür gäbe es ja noch andere, teils sehr stark einfallende Grundnetzsender aus NRW.

von Thomas (Metal) - am 20.06.2007 17:39
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