Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
36
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
OWL, Staumelder, WiehengeBIERge, KlausD, Erich Hoinicke, Eckhard., dudelfunk, HAL9000, ACDC, iro, ... und 11 weitere

"Gratulation" OS-Radio

Startbeitrag von OWL am 24.11.2006 18:41

Da lese ich doch gerade auf der Seite der NLM, daß eine Umfrage über die Bürgerfunker in NDS gemacht worden ist. Natürlich von den Steuergeldern der Bürger in NDS! Und was kam heraus??

OS Radio in Osnabrück ist der Sender mit Vollfrequenz den die wenigsten Leute im Empfangsbereich kennen und der Sender mit den zweit schlechtesten Wert der Stammhörer!

Das es sich bei diesen rund 1% Stammhörer um die Leute handelt, die selber eine Sendung dort machen, erklärt sich wohl von selber!

Warum nicht Kosten sparen und das Programm auf gebrannter CD den 1% Stammhörern direkt zusenden!

Ist doch billiger als der jetzige Sendebetrieb!

Aber mal ehrlich, bei dem Programm wäre ich über ein anderes/besseres Ergebnis auch überrascht gewesen!

Kompliment an die NKL's die es professioneller anpacken. Das zahlt sich auch in besseren Werten aus.....

Antworten:

Yes, und die Zahlen für Radio Flora - des Freaks liebstes Senderkind - sind noch erquicklicher. Versendeter Sondermüll, offenbar. Das beste ist aber die Überschrift in diesem Zusammenhang: Dieser Hörfunk in Niedersachsen ist fest in der Bevölkerung verankert. :-)





von Der Korken - am 24.11.2006 19:36
Na ja, ab und an haben diese Programme aber schon ganz gute Musik. Abseits von dem was auf den Privaten läuft, aber dennoch populär. Radio Umland ist manchmal ganz gut, und auch Radio Jade läss sich hören.
Interessieren würde es mich aber auch, wer diese Sender wirklich hört. Die Reichweiten der Frequenzen sind da zum Teil nicht schlecht. Vielleicht wäre es besser diese NKLs in professionelle Lokalstationen umwandelt. Aber nicht so wie in NRW. Landesweite Ketten gibt es in Niedersachsen ja schon genug.

von hornig - am 24.11.2006 20:23
Und wie sieht das mit Radio Ostfriesland und der Ems Vechta Welle aus ?


von _Yoshi_ - am 24.11.2006 21:06
zahlen gibts auf http://www.nlm.de

ich finde es absoluten schwachsinn die sender, die in dieser analyse so "abfallen" so runter zu machen.
alle stöhnen immer über die privaten und auch öff. rechtlichen "dudelwellen". hier wird, vielleicht manchmal mehr professionell aber manchmal auch unprofessionell alternativer hörfunk gestaltet.
es ist sicherlich klar, dass hier kein programm "unter ausschluss der öffentlichkeit" gemacht werden soll, trotzdem handelt es sich bei den lokalradios um "einschaltradios" ... jeder schaltet eben zu seiner sparte ein und da ist die variation ja nun wirklich breit genug! sicherlich gibt es bei einigen sendern "verbesserungen". nicht überall läufts rund!

@OWL
herrlich wie gleich wieder drauf los geschrieben wird ohne nur ein bisschen fachwissen....
weisst du eigentlich ganz genau wie die finanzierung eines solchen lokalradios zusammengesetzt wird? anscheind nicht wirklich!
und weisst du was noch das beste ist? genau die, die sich beschweren, können zu einem besseren programm beitragen! das stichwort... bürgerfunk, zugangsoffene sendeplätze... also, alle die rumpupen selber hinters mikro und besser machen!


von TheSpirit - am 24.11.2006 21:28
Also ich behaupte schon ein gewisses "Wissen zur Thematik" zu haben und ich stehe zur meiner Aussage. Radio ist ein Massenmedium und sollte deshalb auch Massen erreichen. Wenn diese aber nicht erreicht werden, sollte man auch den Mut besitzen, das Klar bemängeln zu dürfen! In diesem Zusammenhang wären vielleicht auch die Zahlen von der ersten Reichweitenermittlung interessant...



von OWL - am 24.11.2006 21:52
.

von WiehengeBIERge - am 24.11.2006 21:57
@OWL: Das sehe ich etwas anders. Für die Masse sollten die Privatsender und - bei maximal einem Programm - zu einem gewissen Teil auch die Öffis zuständig sein. Aber eben auch Minderheiten müssen im Radio bedient werden. Da dies durch Privatfunk nicht möglich ist (da werden keine Einnahmen generiert) muss das eben der öffentliche oder der nicht-kommerzielle, öffentlich zugängliche Rundfunk machen. Wo liegt da das Problem? Natürlich wird das zu einem Teil auch von den Steuerzahlern (oder bei Uniradios von den Studenten) finanziert...aber sind diese Einnahmen nicht dafür da, _jedem_ seine Interessen in irgendeiner Form zu erfüllen? Nur Mainstream daraus zu finanzieren kann es auch nicht sein.

von Kroes - am 25.11.2006 01:15
Zum Teil von Steuergeldern?? Da solltest Du dir mal genau ansehen, wieviel aus Vereinsbeiträgen finanziert werden und wieviel die NLM ( Steuergelder ) hinzugibt!

Ich halte das NRW Modell für besser da:

Weniger Kosten

Bürgerfunk in einem professionellen Umfeld

und was mich besonders stört, ist die Tatsache daß es a scheinbar auch besser zu machen geht. Im übrigen gibt es auch kommerzielle Radios die "Minderheiten" bedienen. Schau mal z.B. nach Stuttgart.....

von OWL - am 25.11.2006 07:43
Zitat

Es heißt Ems-Vechte-Welle. Mit Vechta hat der Sender nix am hut, das liegt noch nicht mal im Sendegebiet...


Empfangbar ists da aber trotzdem noch recht gut auf der 99,3 ;) Und im Kabel wirds auch eingespeist. Wir haben hier sowohl EVW als auch Oldenburg 1 drin.

von htw89 - am 25.11.2006 09:31
Bürgerfunk oder NKL kann und soll keine Massen erreichen, sondern ein "Einschaltradio" für interessierte Hörer sein. Ausserdem werden die NKLs nicht aus Steuergeldern finanziert, sondern aus den Anteil der LMA an dem sogen. "Kabelgroschen" = aus GEZ-Gebühren.

Im übrigen gilt das NRW-Modell des Bürgerfunks nicht nur in meinen Augen ( zu recht ) als gescheitert. Sender, wie das Modell von Radio NRW sollen und müssen rentabel und gewinnorientiert arbeiten, sich also am Musik- und Themengeschmack der Masse orientieren. Genau dies kann aber nicht Aufgabe des Bürgerfunks / der NKLs sein ( Stichwort z.B. Medienkompetenzvermittlung usw. ). Was aber nichts damit zu tun haben muss, dass eine gewisse Professionalität beim Senden und dem Programm erwartet werden kann ( allerdings im gewissen Mass schon wieder abhängig von den verfügbaren Finanzmitteln ).

von KlausD - am 25.11.2006 09:33
.

von WiehengeBIERge - am 25.11.2006 10:22
Medienkompetenz kann auch billiger vermittelt werden und ich zähle die GEZ-Gebühr als eine Art Steuer. Sicherlich gibt es verschiedene Meinungen. Ich habe halt die Meinung, daß ein Bürgerrundfunk welches von vielen Hörern eingeschaltet wird, allen beteiligten mehr bringt. Interessant sind auch die Bürgerfunksendungen in denen "live" darum gebettelt wird, daß mal einer anrufen sollte und wenn denn einer anruft, ist es die Verwandschaft oder ein anderer Nutzer des OK/NKL! Jedenfalls ist es in Osnabrück so ( gewesen )...

Meine These: Über Kabel werden auch nicht mehr oder weniger zuhören.....

Damit klinke ich mich aus der Diskussion aus. Bin aber immer offen für konstruktive Kritik!

von OWL - am 25.11.2006 10:40
.


von WiehengeBIERge - am 25.11.2006 10:53
.

von Staumelder - am 25.11.2006 13:47
@ OWL : GEZ ist nun mal bisher keine Steuer, sondern eine Gebühr ( deshalb ist Nichtzahlung bei Vorliegen der Zahlungsvoraussetzungen auch eine Ordnungswidrigkeit ) . Wenn die Ideen der KEF und der Ministerpräsidenten zur Neuregelung allerdings wie vorgesehen durchgehen, wird daraus wohl eine Steuer werden ( dann könnte die Nichtzahlung zur Steuerhinterziehung mutieren) ... aber darum ging es hier ja auch garnicht.

Zitat

Medienkompetenz kann auch billiger vermittelt werden

Sicher gibt es verschiedene Wege der Medienkompetenzvermittlung ( sollte auch nur ein Beispiel sein ), aber ob es deshalb billiger wird ?? ( Kosten für alle 7 NKLs in Hessen bei 24 Stunden Betrieb über Antenne und Kabel z.B. jährlich insgesamt rund 650.000 Euro - für die 4 Offenen TV-Kanäle in Teilzeitnutzung im Kabel = 2 Mio. Euro ).

Zitat

Ich habe halt die Meinung, daß ein Bürgerrundfunk welches von vielen Hörern eingeschaltet wird, allen beteiligten mehr bringt

Ganz bestimmt, nur wie willst Du dies erreichen? So wie im Radio NRW-Modell kann es nicht funktionieren. Da sind die kommerziellen "Rahmenprogramme" ( zu recht ) wegen den "Format- und Qualitätsabbrüchen" beim Bürgerfunk verärgert ( auch wenn ich genug Beispiele kenne, bei denen die Lokalradioqualität auch nicht besser war, als der Bürgerfunk / NKL ).

Zitat

Meine These: Über Kabel werden auch nicht mehr oder weniger zuhören.....

Radio ist ein mobiles Medien. Wenn Du Bürgerfunk / NKL ausschliesslich in das Kabel oder ins Internet "abschiebst", sind sie tot. Offene Kanäle Fernsehen funktionieren im Kabel und Internet ( strahlt eigentlich schon ein OK-TV auch ins Internet ? ), Bürgerfunk / NKL nicht.

Zitat
Sebastian Budde
Ein einfaches Beispiel: Ein Taubenzüchterverein ( ) aus Nordhemmern (jegliche ähnlichkeit mit real existierenden Orten ist unbeacbsichtigt ) macht auf Radio W. eine Sendung über seine Jahreshauptversammlung oder den Verein an sich. Wer hört das nun?

Vollkommen richtig. Klingende Mitgliederinformationen gehören NICHT in den Bürgerfunk / NKL.

Zitat
Staumelder
Einen Totalausfall des Senders würde (abgesehen von uns die auf solche Augenblicke warten) im Zielgebiet niemandem auffallen.

So unterschiedlich sind die Situationen. Ich weiss von hessischen NKLs, dass es selten weniger als 5 Minuten dauert, bis bei einer technischen Panne, die im Sender nicht selbst aufgefallen ist, Hörer ( Nichtmitglieder ) anriefen und darauf aufmerksam machten.

von KlausD - am 25.11.2006 15:59
Also wenn ich das einzige Lokalradio bin und dann unter 5%-Gestern lande ist das schon ein wenig peinlich. Da müssen sich die Macher schon mal fragen (lassen), ob da nicht was falsch läuft.

Einschaltradio ist keine Entschuldigung dafür, daß überhaupt niemand einschaltet.

Wenn regelmäßig eine Taubenzüchtersendung läuft, sollten sich minimum 10% Tauben-Fans vor dem Radio einfinden. Sonst läuft was in der Gestaltung oder im Marketing falsch (Achtung! Beides hat nichts mit Geld zu tun!). Wenn ich eine Russischsendung laufen lasse, sollte die russische Community nicht nur vor dem Mikro sitzen sondern möglichst auch vor dem Radio. NKL soll auf beiden Seiten der Sendeanlage etwas bringen und vermitteln, sonst ist es wirklich nur Hobbyfinanzierung aus öffentlichen Mitteln.

Die Leute, die sich als ausschließlich als elitärer Musik-DJ definieren und sich dabei nur gerne selber Reden hören sollten lieber Webradio machen, nur ist es bei denen nicht "cool" wenn gar keiner mehr zuhört.

von gesperrter User - am 25.11.2006 16:01
@ Radioholiker : Mag Dich überraschen, aber ich stimme Dir zu ( wobei Werbung schon auch abhängig von dem "Wohlwollen" der lokalen Presse oder dem möglichen Etat dafür ist ).

von KlausD - am 25.11.2006 16:05
Zitat
KlausD
Zitat
Sebastian Budde
Ein einfaches Beispiel: Ein Taubenzüchterverein ( ) aus Nordhemmern (jegliche ähnlichkeit mit real existierenden Orten ist unbeacbsichtigt ) macht auf Radio W. eine Sendung über seine Jahreshauptversammlung oder den Verein an sich. Wer hört das nun?

Vollkommen richtig. Klingende Mitgliederinformationen gehören NICHT in den Bürgerfunk / NKL.

Einspruch. Gehören sie wohl. Aber es muß vernünftig gemacht werden, auch, wie Radioholiker es richtig bemerkt, damit die Zielgruppe erreicht wird. Letztendlich sind es nur die Funkamateure, die dazu ein eigenes Medium haben, der Rest braucht andere Wege. Und das kann auch der Bürgerfunk/NKL sein.


von Nohab - am 25.11.2006 17:30
Dass es auch anders geht, zeigt GERADE Niedersachsen.
Hier ist jeder Bürgerfunksender KOMPLETT unterschiedlich.
So sind die genannten Beispiele Radio Flora und OS Radio mit Sicherheit Extremfälle.
Aber wenn wir uns jetzt Radio Aktiv oder Radio ZUSA rauspicken, sieht es komplett anders aus.
Radio Aktiv aus Hameln glänzt mit sehr hoher Lokalkompetenz und hat im Sendegebiet einen herrvorragenden Marktanteil (in absoluten Zahlen) von 9% und liegt laut Zahlen sogar vor Hit-Radio Antenne!

Dies zeigt mir, dass das Modell in Niedersachsen vorbildlich ist und die Vorraussetzungen auch Leute zu erreichen, gegeben sind.
Das Problem liegt hier also an den "schlecht abgeschnittenen Senden" selber und nicht an den Bedingungen, die sind überall gleich.

Gerade Radio FLORA ist auch für der NLM ein Problemfall, aber FLORA zeigt sich sehr beratungsresistent. Jegliche programmliche und inhaltliche Unterstützung der NLM empfindet FLORA als Eingriff in die Redaktionsfreiheit. Wäre FLORA irgendwo im Outback, dann kann einem das relativ egal sein, aber für viele Landespolitiker ist FLORA jetzt der präsente Lokalfunker.

Na mal schauen, ob sich da was ändert. Ich finde: ein wenig Quotendruck tut auch dem Lokalfunk ganz gut. Dieses Modell wünsche ich mir z.B. für Schleswig-Holstein ;)

CU BB

von Boombastic - am 25.11.2006 17:56
Zitat

Radio ist ein Massenmedium und sollte deshalb auch Massen erreichen. Wenn diese aber nicht erreicht werden, sollte man auch den Mut besitzen, das Klar bemängeln zu dürfen!

Massenmedien-Radiosender haben wir ja nun schon genug - die Masse wird also schon ausreichend bedient. Zeitungen sind ebenfalls Massenmedien, aber das heißt doch nicht, daß es daneben nicht auch noch Statt-Zeitungen (diese Alternativblätter) und Taubenzüchtervereinsmitteilungsblätter und die Reflexionen des UKW-TV-AK geben darf.
Für die Radio-Massenmedien zahlt ja auch jeder Nicht-Hörer zwangsweise an der Ladenkasse oder bei der GEZ-Gebühr mit (wenn ich dürfte würde ich dem NDR ansonsten verbieten mit dem Geld so etwas wie NDR2 zu veranstalten...). Deshalb halte ich es auch für durchaus berechtigt einen Teil dieser Gebühren dafür zu verwenden solche Spielplätze wie NKLs oder OKs einzurichten - auch wenn nicht jeder das hört. Und zwar über Antenne. Ein Problem beim Hören der NKLs ist leider die mangelnde Info der Öffentlichkeit über das laufende Programm - Werbung a la "der beste Mix des größten Schrotts der letzten Tage und Jahre" kann man ja dafür nicht machen, da sich der durchschnittliche NKL-Hörer doch eher gezielt einschaltet zu seinen Favoriten-Sendungen. Regelmäßige Sendetermine sind dafür schonmal ein Fortschritt gegenüber früher. Die hiesige Tageszeitung hat jahrelang den hiesigen OK totgeschwiegen (und vorher aktiv Politik betrieben, damit dieser gar nicht erst eine Lizenz bekommt).
Ein Veranstaltungsblatt ist in die Bresche gesprungen und hat das dann abgedruckt - aber ein Veranstaltungsblatt ist eben auch kein Massenmedium sondern ein Zielgruppenmedium. Heutzutage gehts auch über Internet.
Apropos Tageszeitung: heute stand dort ein Bericht zum 10jährige Bestehen der Sendung "Rock-Zirkus" auf O1, in dem erwähnt wurde daß am (heute regelmäßigen) Samstagmittagstermin regelmäßig 7000-12000 Hörer einschalten (Motto: Motörhead am Mittag).
Aber auch ganz ehrlich: mir würden eher die Ohren abfallen als daß ich's schaffen würde einen OK über durchgehende 24 Stunden zu hören (am schlimmsten finde ich immer noch die Sendungen diverser Bibelfreaks und jene moderierender Lehrer im allgemeinen, die absolut unprofessionellen Sendungen der Tauben- und Karnickelzüchter dagegen haben durchaus Unterhaltungswert :D ).
Die vielen Musiksendungen auf den OKs sind wohl auch nicht ganz im Sinne der Erfinder (und würden sich auch erübrigen, wenn es entsprechendes auf den etablierten Sendern zu hören gäbe), aber andererseits gibts in einer Kleinstadt ja nun auch nicht so dermaßen viel berichtenswertes -erst recht nicht für journalistische Laien (es reicht zwar um eine Zeitung zu füllen, aber will man im Radio wirklich etwas über einen ausgearteten Ehestreit im XY-Weg mit Polizeieinsatz hören...?)

von iro - am 25.11.2006 18:23
Ich muss zugeben, dass ich von solchen Umfragen bei NKLs und Offenen Kanälen wenig halte.
Sind die erzielten Werte niedrig, wird von Geldverschwendung gesprochen und wegen daraus geschlossener geringer Akzeptanz die Abschaltung gefordert. Sind die Umfragewerte überraschend positiv, weckt dies sofort Begehrlichkeiten kommerzieller Sender. Es ist also eigentlich egal, wie das Ergebnis ausfällt, letztlich negativ für die NKLs und Offenen Kanälen ist es immer ( auslegbar ).

In diesem Sinne und noch immer der seit 29 Monaten überfälligen Lizenzentscheidung harrend:
Stay tuned 92.5 FM Wiesbaden ....

*** Radio RheinWelle 92.5 Wiesbaden - [url=http://radio.metagrid.de/cgi-bin/metagrid/radio.metagrid/metagrid_outbound.pl?id=400&name=RHEINWELLE WIESBADEN&url=http://www.radio-rheinwelle.de][u]Homepage[/u] - [/url][url=http://www.s2.onlinestream.de:6640/listen.pls][u]Livestream im Test[/u] [/url] - [url=http://www.youtube.com/watch?v=v70G68OPYOQ][u]Video[/u][/url] - [url=http://www.datefix.de/kalender/336/termine.php?item_start=0] [u]Sendungstipps[/u][/url] ***

von Eckhard. - am 26.11.2006 13:38
.

von Staumelder - am 27.11.2006 18:08
@ Staumelder Volle Zustimmung !!!

von OWL - am 27.11.2006 20:33

Quote im Buergerrundfunk Niedersachsen

Inzwischen hat übrigens Dr. Klaus-Juergen Buchholz von der NLM in der Rubrik "Pinnwand" auf der Seite des BFR ( Bund Freier Radios ) mit einem quasi - Offenen Brief - auf die Reaktionen zur Reichweite/Akzeptanzstudie zu den niedersächsischen nichtkommerziellen Lokalradios reagiert. Mit seinem Standpunkt hat er noch nicht mal unrecht. Ist aber interessant seine Ansichten mal offiziell zu lesen.




von KlausD - am 23.01.2007 20:32
@ Sebastian Budde

Öhm... da IMHO die evw 99,3 in der Gegend von Cloppenburg angesiedelt ist und selbst vor den Toren der Stadt WHV streckenweise schon recht gut empfangen werden kann, darfst du sogar zu 100% davon ausgehen, das Vechta absolut zum gewollten Sendegebiet der evw gehört...
In Grafschaft Bad Bentheim kommt die evw doch auf der 95,6...
*nurmalsoanmerk*


von HAL9000 - am 23.01.2007 21:07
[Parody. Not to be taken seriously.]

Möglicherweise liegt die geringe Einschaltquote beim Osnabrücker und anderen NKLs auch daran, das der Großteil des Publikums lieber Claims, Gewinnspiele, "Superstar"-Geschwafel und den ganzen Tag die Teasings auf "Michael, den Morgendepp und Ulrike,. dem Wetterf*tzchen" brauchen.

Ich bin daher dafür, OWL so lange mit NKLs zwangszubeschallen, bis er mekrt, das "klar" ein Adjektiv ist und daher klein gescheiben wird. Dan sind die Steuergelder auch vernünftig investiert.

[/Parody. Not to be taken seriously.]

von Alqaszar - am 23.01.2007 21:09
Die 99,3 kommt aus Molbergen und gehört zum ehemaligen Offenen Kanal Cloppenburg. Der hat Mitte 1999 aufgrund interner Querelen seinen Sendebetrieb eingestellt und die Ems Vechte Welle hat die 99,3 bekommen. Seither wird die 99,3 im gleichen Atemzug mit Papenburg erwähnt (obwohl der Sender weit entfernt steht).

Hat jemand zufälligerweise das Diagramm der 99,3? Richtung Norden geht sie sehr weit, ich habe sie in WHV auch schon mal gehört...

von Staumelder - am 24.01.2007 09:30
.



von WiehengeBIERge - am 24.01.2007 15:40
.

von Staumelder - am 24.01.2007 18:17
In Papenburg war mal ein Studio der EVW, und zwar das Studio aus Cloppenburg.
Jetzt ist das Studio in Werlte. Wie lange das schon ist, keine Ahnung.

Auf der Seite der EVW steht noch das.
Zitat

Die ems-vechte-welle ist im gesamten Sendegebiet in das Kabelnetz eingespeist. Neben den hier aufgeführten Frequenzen ist der Sender auch in den Landkreisen Ammerland, Leer, Oldenburg und Osnabrück zu empfangen. Die jeweilige Frequenz für Ihren Ort erfahren Sie unter der kostenlosen Servicenummer der Telekom, Tel.: 0800/3300555.


Das die Telekom mit Kabelfernsehn zu tun hatte ist schon ewig her.

Außerdem stimmen die Kabelfrequenzen schon lange nicht mehr.
Alle Orte die von Lingen mit Kabelprogrammen versorgt werden
haben auch die gleiche Frequenz wie in Lingen.

von ACDC - am 24.01.2007 19:46
Zitat
Staumelder
Die 99,3 kommt aus Molbergen und gehört zum ehemaligen Offenen Kanal Cloppenburg. Der hat Mitte 1999 aufgrund interner Querelen seinen Sendebetrieb eingestellt und die Ems Vechte Welle hat die 99,3 bekommen. Seither wird die 99,3 im gleichen Atemzug mit Papenburg erwähnt (obwohl der Sender weit entfernt steht).

Hat jemand zufälligerweise das Diagramm der 99,3? Richtung Norden geht sie sehr weit, ich habe sie in WHV auch schon mal gehört...


Als die 99,3 MHz der Ems-Vechte-Welle noch zum OK Cloppenburg gehörte, brutzelte das Teil bei ordentlicher Tropo mal bis in den Süden Norwegens hoch. Muß wohl um 1998 rum gewesen sein.
Ist halt nicht alles Tacolneston, was glänzt. :-)
[Quelle: http://dxlc.com/fmn/ => Bei Interesse mal die einzelnen Publikationen durchforsten.]

von Mathias Volta - am 25.01.2007 00:32
Zitat

Hat jemand zufälligerweise das Diagramm der 99,3

rolank hatte mal vor einiger Zeit Diagramme aller NKLs Niedersachsens zusammengestellt:

http://www.92einhalb.de/buergerfunk/index.html

von Erich Hoinicke - am 26.01.2007 12:38
Zitat
Staumelder
Hat jemand zufälligerweise das Diagramm der 99,3? Richtung Norden geht sie sehr weit, ich habe sie in WHV auch schon mal gehört...




von dudelfunk - am 26.01.2007 18:29
Genau die Seite habe ich gesucht. Danke, Erich ;-)

von Staumelder - am 26.01.2007 18:33
.

von WiehengeBIERge - am 26.01.2007 22:36
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.