Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
38
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
brockenfan2, Hallenser, Robert S., Lorenz Palm, WiehengeBIERge, Hannoveraner, Alqaszar, digifreak, Jassy, Dr. Antenne, ... und 7 weitere

Überlegung Brocken Torfhaus -> Zerobase

Startbeitrag von brockenfan2 am 12.01.2007 14:47

Mal einige Überlegung wie es auf dem Brocken aussehen könnte:
88,1 80kw HitRadio Antenne Richtstrahlung nach West
89,0 100kw Radio Brocken Richtsrahlung nach Ost (89.0 rtl kriegt die Sender-kette von radio Brocken)
92,9 50kw ffn Richstrahlung nach West
93,5 100kw SAW Richstrahlung Ost
100,3 20kw N-Joy Richstrahlung nach Nord-West
101,4 100kw DLF rund
102,4 100kw (vieleicht 89.0 RTL oder eben etwas anderes bzw. Reserve) Richstrahlung Ost
103,5 50kw (Reserve, falls eine Frequenz doch nicht machbar ist) Richstrahlung West
106,3 50kw Radio 21 Richtstrahlung West
+alle NDRs vom Torfhaus
Logischerweise müssten ein paar Funzeln dran glauben (außerdem bin ich von der Abschaltung von BFBS 1 93,0 Drachenberg ausgegangen), aber grundsätzlich sollten so schon deutlich mehr Programme übertregen werden können.

Antworten:

92,9 50 kW FFN --> Probleme mit 93,0 BFBS R1 Braunschweig-Drachenberg .. würde sicher hier im Raum Hannover/Hildesheim BFBS-Empfang unmöglich machen (bei Scheuentorfilter-Radios) bzw. extremst erschweren!!

von Sarstedter - am 12.01.2007 14:51
Ich bin von einer Verlegung von BFBS 1 auf DAB bzw einer Abschaltung ausgegangen.

von brockenfan2 - am 12.01.2007 14:53
Und was wird mit Radio Brocken ?? Das einzige was ich mir wünschen würde wäre das die 92.1 von NDR2 auf den Brocken verlagert wird...

von Hallenser - am 12.01.2007 14:56
Radio Brocken bekäme die 89.0 und RTL die Senderkette von Radio Brocken, also einfach nur ein Tausch.

von brockenfan2 - am 12.01.2007 15:02
so viele Antennenfelder kannst Du auf dem Brockenturm nicht aufbauen, deswegen geht zur Zeit auch alles rund raus

von mobi - am 12.01.2007 15:09
Nur das Problem ist das der Brocken nicht wirklich ganz Sachsen-Anhalt abdeckt.Warum zum Beispiel hat SAW in Leipzig noch einen 100 kw Sender stehen oder Radio Brocken in Naumburg noch einen 10 kw bzw. in Zeitz noch einen 500 Watt Füllsender.RTL braucht kein Mensch auf den Frequenzen von Radio Brocken,wenn doch soll er sich einen DAB Empfänger holen.Achja und wie soll Radio Brocken mit einer Frequenz die Regionalisierung realisieren ?? Wie es mit dem Brocken im nördlichen Sachsen-Anhalt aussieht weiss ich nicht,aber ich glaube nicht das der Brocken dort noch Ortssenderqualität erreicht,sonst wären die Sender in Dequede überflüssig...

von Hallenser - am 12.01.2007 15:11
Dann kann man ja auch RTL ersatzlos streichen; denn Müll brauch wirklich keiner! Wenn so viele Antennenfelder nicht realisierbar sind, könnte man mit geringerer Leistung ja auch rund senden, aber dann stört´s sich: z.B 100,3 N-Joy vs Eisenberg

von brockenfan2 - am 12.01.2007 15:13
Im Nordosten geht der Brocken noch aber keinesfalls als Ortssender,da sind Dequede und Wittenberg schon berechtigt.
Ansich keine schlechte Idee,ich würd das aber bissl anders machn.

Zwei Masten aufgestellt Einer für die Programme des MDR und Sachsen Anhalt und Einen für die Programme des NDR und Niedersachsen.
Jeweils mit den entsprechenden Einzügen....

von Robert S. - am 12.01.2007 15:19
Da könnte man ja den NDR-Torfhaus abbauen und auf´m Brocken wieder aufbauen. Oder: Nur das, was für NDS ist vom DTAG TOrfhaus ertsnmal auf den NDR. Das wäre schonmal ´ne Verbesserung. Brocken wäre natürlich besser!

von brockenfan2 - am 12.01.2007 15:22


von WiehengeBIERge - am 12.01.2007 16:25
Naja, wenn man für Niedersachsen dann vom Brocken aus wieder gerichtet nach West sendet, kann man ja eigentlich gleich bei Torfhaus bleiben, oder?

von Habakukk - am 12.01.2007 16:25

Das ist so nicht durchführbar:

88,1 mit Richtstrahlung West geht wegen der 88,1 im Eggegebirge, die trotz ihrer 4 kw eine ziemliche Reichweite hat, schon mal gar nicht. Außerdem sitzt auf noch MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt in Wittenberg, der auch in Teilen des Westharzes noch geht.

93,5 mit Richtstrahlung Ost geht auch nicht, da dieselbe Frequenz in Halle mit Radio Brocken (oder nach dieser Zerobase 89.0 RTL) belegt ist.

Und bitte kein 89.0 RTL auf den Frequenzen von Radio Brocken. Das Programm ist zum Abschalten, während Radio Brocken aus meiner Sicht eine abwechslungsreiche Musikmischung spielt.

von Lorenz Palm - am 12.01.2007 16:35
Wie gesagt,wer auf diesen RTL Schrott wertlegt soll sich einen DAB-Empfänger holen und schon kann man RTL in Sachsen-Anhalt und in ganz Sachsen hören. Von mir aus kann die 89.0 sofort zurück zu Radio Brocken oder noch besser zu Project 89.0 digital....

von Hallenser - am 12.01.2007 16:42
Die Idee ist, die Kosten zu senken: 1 Sender kostet sicher weniger als 3! und außerdem hab ich mir Gedanken, mehr reichweitenstarke Frequenzen aufzuschalten. Also blieben noch die 93,6 nach Westen und ebenso die 92,9 bei Abschaltung des Drachenbergs. Grundidee war, wie DLF auf den Brocken könnte, und dabei kann man ja auch gleich noch ein paar andere Frequezen "koordinieren"

von brockenfan2 - am 12.01.2007 17:07


von WiehengeBIERge - am 12.01.2007 17:10
Den DLF vom Brocken auszustrahlen bringt aber auch neue Probleme mit sich sollte er auf der 103,5 bleiben.
Es würde zu Störungen mit
Jena 103,4
Remda 103,6
Berlin 103,4 und
Dresden 103,5 kommen....



von Robert S. - am 12.01.2007 17:29
Wenn man die Antennen nutz, die auf dem Brocken schon vorhanden sind, muss man ja "nur" die Sender an sich dort aufbauen bzw. nach der neuen Idee DLF gegen RTL zu tauschen nur die Zuführung ändern ;-)

von brockenfan2 - am 12.01.2007 17:30
Ich hatte mir vor ein paar Jahren auch mal Gedanken über dieses Thema gemacht. Meine Idee war damals die 87,5 Mhz mit 5-10 kW für den Brocken zu koordinieren. Dies wäre technisch noch am einfachsten umzusetzen. Lediglich die 87,7 in Goslar müsste dafür zwingend abgeschaltet werden. Doch leider ist die 87,5 MHz für Radiosender nach wie vor nicht freigegeben.

von Hannoveraner - am 12.01.2007 18:45

Selbst wenn die 87,5 freigegeben wäre und die 87,7 in Goslar abgeschaltet oder verlegt würde, gäbe es noch Probleme. Die 87,6 ist in Hamburg und auf der Sackpfeife mit starken Sendern belegt. Dies würde sowohl Richtung Norden als auch Richtung Süden zu Störungen führen.

von Lorenz Palm - am 12.01.2007 18:56
Auf jeden Fall käme sicher Freude bei einigen Hörern auf, wenn bei einem derartigen Vorhaben die NDR-Programme sowie Antenne und ffn nur noch nach Niedersachsen senden würden und im Gegenzug MDR, R.Brocken und RTL nur noch Richtung Sachsen-Anhalt.
Die gegenwärtige, aus der Zeit des kalten Krieges herrührende Senderkonstellation hat jedenfalls noch heute etwas für sich oder hört z.B. in Halle , Köthen oder Magdeburg dank MDR, SAW und Co. keiner mehr den NDR ?
Die Sache ist m.E. sehr sensibel zu betrachten, andernfalls hätte man doch sicher längst reagiert und Kosten eingespart.

von Mainspitzdreieck - am 12.01.2007 20:05
Da ist aber noch der 100 kW Brummer aus Chemnitz der auf der 87,7 zündet,der müßte folglich auch abgeschaltet werden wenn man Gosslar ausknipsen will.
Die 87,7 reicht recht weit nach Westen und der Brocken ja auch recht weit nach Osten,egal ob nun mit 10 oder 100 kW.
Stören würden sich die Sender entlang der A 9 und alles was da so drumherum liegt.
Also Leipzig,Naumburg,Zeiz,Jena,Altenburg,Gera

von Robert S. - am 12.01.2007 20:06
Zitat

Auf jeden Fall käme sicher Freude bei einigen Hörern auf, wenn bei einem derartigen Vorhaben die NDR-Programme sowie Antenne und ffn nur noch nach Niedersachsen senden würden und im Gegenzug MDR, R.Brocken und RTL nur noch Richtung Sachsen-Anhalt.
Das wäre total langweilige Kinderkacke! Das ist es doch gerade, was es ausmacht, Programme aus Sachsen-Anhalt auch in Hessen und umgekehrt hören zu können, von der Qualität der Programme mal abgesehen, die sind scheiße, ja!

von Anonymer Teilnehmer - am 13.01.2007 10:45
Die umliegenden Großsender sind für die Realisierung der 87,5 MHz kein Problem. Hier gibt es heute bereits ähnliche Konstellationen. Jack D. hat schon einige genannt. Weiterhin gibt es noch:

91,4 Berlin 91,5 Brocken
103,5 Torfhaus 103,6 Hamburg
107,8 Brocken 107.9 Kreuzberg/Rhön
89,8 Chemnitz 89,9 Torfhaus

Eine 87,5 Brocken sollte daher die 87,7 Chemnitz nicht wesentlich beeinträchtigen. Der Brocken hat zwar nach Osten eine bessere Reichweite als Torfhaus, da aber immerhin 0,2 MHz Abstand vorliegen, dürften die Beeinträchtigungen gering sein.

Der Knackpunkt liegt vielmehr darin, für die 87,7 in Goslar einen adäquaten Ersatz zu finden. Dies dürfte wohl kaum möglich sein, es sei denn die 93,0 Drachenberg würde an Radio 21 gehen. Dann könnte die 87,7 in Goslar ersatzlos entfallen...






von Hannoveraner - am 13.01.2007 12:35
Nicht zu vergessen Inselsberg 97,2 Brocken 97,4 liegt noch näher zusammen und ist auch kein Problem!

von Rosti 2.0 - am 13.01.2007 12:47
Zitat

Da ist aber noch der 100 kW Brummer aus Chemnitz der auf der 87,7 zündet,der müßte folglich auch abgeschaltet werden wenn man Gosslar ausknipsen will.
Die 87,7 reicht recht weit nach Westen und der Brocken ja auch recht weit nach Osten,egal ob nun mit 10 oder 100 kW.
Stören würden sich die Sender entlang der A 9 und alles was da so drumherum liegt.
Also Leipzig,Naumburg,Zeiz,Jena,Altenburg,Gera


Wenn die 87,5 freigegeben werden würde, dann könnte man die 87,5 mit MDR Figaro belegen und gerichtet ins MDR-Gebiet senden, da die größten Interferenzen mit Biedenkopf und Hamburg ja außerhalb des MDR-Gebietes autreten. Durch die Gleichbelegung gäbe es keine Störungen mit Chemnitz, außerdem liegen da genug andere Großsender dazwischen. Eine gerichtete 87,5 mit vielleicht 25-30 kW halte ich für Figaro schon für eine gute Verbesserung gegenüber der schwachen und vor allem im südl. Harz durch den Kreuzberg gestörten 107,8. Aber wie schon gesagt, vorher kommt erstmal die BOS-Digitalisierung und die langsamen Mühlen der deutschen Behörden, dann noch die aufwändige Koordinierung und schließlich das Hick-Hack zwischen MDR und LMAs als potentielle Nutzer der Frequenz. Insgesamt gehjt da nix unter 10 Jahren, denk ich mal...

Ein Neubau auf dem Brocken käme wohl erst dann in Frage wenn die bestehenden Sender Torfhaus und Brocken irgendwann in die Jahre kommen. Dann könnte man durchaus zwischen den hohen Renovierungskosten und den Kosten für einen neuen Gemeinschaftsmast auf dem Brocken abwägen. Vielleicht hätte man auch zeitgleich mit der DVB-T Aufschaltung etwas machen können. Aber dieser Zug ist wiederum schon so gut wie abgefahren. Man kann also nur über einen längeren Zeitraum von über 10 Jahren planen. Somit sind auch solche Entwürfe zur Frequenzbelegung eher wenig sinnvoll, da sich die Radiolandschaft im Laufe der Jahrzehnte ja verändert.

Im Falle eines Neubaus wäre es sicherlich sinnvoll, einen deutlich höheren Sendeturm als den jetzigen auf dem Brocken zu bauen, damit man auf solche Funzeln wie Sangerhausen oder SAW Wernigerode verzichten kann (vielleicht hat man bis 2030 sogar schon die negativen Auswirkungen der stetigen Zufunzelung erkannt (und nein, UKW wird es natürlich immer noch geben;-)))

Was man vielleicht schon machen könnte, wäre die internationale Koordinierung von solchen Frequenzen wie der 87.5, auch wenn es in Deutschland noch keine Betriebserlaubnis für diese Frequenz gibt (geht das überhaupt?). Ich befürchte aber, dass in Zukunft leistungsstarke Frequenzen von Grenzstandorten wie dem Brocken eher unerwünscht sein werden in unserer besch... Medienlandschaft.

von ANDREAS R-|-DJ - am 13.01.2007 12:55
Es läuft im Prinzip darauf hinaus, die 103,5 vom DLF von Torfhaus nach Brocken zu verlegen und der Rest bleibt, wie er ist.

von Alqaszar - am 13.01.2007 17:44
Man sollte auch die 103.3 von SAW in Halle nicht vergessen...

von Hallenser - am 13.01.2007 18:13
Wobei es den DLF hier in Halle nicht über den Brocken benötigt,da Leipzig 96.6 mit 100 kw doch sehr gut geht und in Richtung Norden der Sender Magdeburg auf der 102.0 mit 20 kw auch eine gute Reichweite hat.Also ich glaube das die 103.5 so wie sie jetzt ist bleiben sollte,alles andere würde wohl zu noch mehr Störungen führen als wohl jetzt schon..

von Hallenser - am 13.01.2007 18:19
Sofort nach dem Mauerfall hätte der DLF 103,5 vom Torfhaus auf den Brocken verlagert werden müssen. Vom Torfhaus war auf 100,4 ein 100 kW Sender des RiAS vorgesehen.

von digifreak - am 13.01.2007 18:38
Wobei ich mir abfrage wie man das realisieren wurde mit:

100.5 Bielstein
100.3 Eisenberg



von Jassy - am 13.01.2007 18:52
Diese 100,4 wäre mit der geplanten Inbetriebnahme dann so eine richtige Bilderbuch-Fehlkoordination gewesen. Ok, daraus wurde ja dann die 100,3 für den Drachenberg.

Was allgemein einer Zerobase für den Bereich Brocken und Torfhaus im Wege steht sind natürlich andere (kleinere) Sender mit weniger Reichweite. Darum ist es auch sehr schwer, wenn nicht fast unmöglich, hier einigermaßen akzeptable Frequenzen zu suchen. Klappen würde es nur wenn man eine überregionale Zerobase macht bei der erstmal alle kleineren Sender wegfallen. Löscht man z.B. im Bereich von 96 bis 96,2 MHz NDR 2 Hannover, MDR 1 Magdeburg und die diversen Füllsender in einem großem Radius, so würde auf 96,1 eine fast unproblematische 100kW-Frequenz entstehen. Nur nach Südost müsste man wegen Bayern 2 auf 96,0 auf ca. 5 bis 10kW drosseln. Die betroffenen Kleinsender/Funzeln kann man hinterher woanders hin koordinieren.

Also: Die Sender vom Harz haben wegen ihrer sehr hohen Reichweite eine hohe Priorität, deshalb bringt es auch nur was wenn dort anfängt zu koordinieren. Vorrangig dürfen sich die Großsender nicht stören. Kleine Sender kommen danach, ordnen sich ihnen unter. Rangfolge von groß nach klein.
Ansonsten kommt man in diesem Thread auf kein Ergebnis.


von Dr. Antenne - am 13.01.2007 22:04
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.