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Ärgernis 4:3 Fernseher bei 16:9 Sendungen

Startbeitrag von Thomas Kircher am 14.01.2007 18:29

Ich habe mir bei Aldi vor einiger Zeit nen 4:3 Fernseher gekauft. Habe daran einen Kathrein Receiver angeschlossen. Das TV Gerät habe ich bei der Bildwiedergabe auf "Automatisch" gestellt. Aber irgendwie klappt das oftmals nicht. Oft ist nur ein Teil des Bildes zu sehen, d.h. rechts und links fehlt ein Teil (besonders ärgerlich bei Fußballübertragungen, da man hier nix vom Spielstand, bzw. der gespielten Zeit sehen kann - oftmals noch nicht mal die Namen der Mannschaften, da diese abgehackt sind). Bei anderen Sendungen scheint das Bild verzerrt zu sein, d.h. es erscheinen ovale Eierköpfe....Sehr ärgerlich, dass ein angeblich technischer Fortschritt, solche Dinge mit sich bringt. Gehts euch ähnlich ? Wie bekomm ich das anders in den Griff, als das TV Gerät hochkant zu stellen ? :rp:

Die 50 interessantesten Antworten:

Schau mal ins Setup vom SAT-Receiver.
Häufig findet sich da eine Einstellung bezüglich Bildschirm/Bildformat.
Bei meiner dBox2 habe ich eingestellt:
Bildschirm: Standard-Fernseher
Bildformat: 4:3 Breitwand.
Damit habe ich bei 16:9 oben und unten einen Balken, in der Mitte den gesamten Bildinhalt.
Möglicherweise spinnt auch die Automatik in deinem Fernseher.
Mach die mal aus und stell 4:3 fest ein, so wie es bei Uralt-Geräten auch ist.
Einige Sender sind auch einfach zu dämlich, mit 16:9-Material umzugehen,
z.B. tv.gusto. Da werden die Eierköpfe schon vom Sender geliefert.


von Nohab - am 14.01.2007 18:40
Also wir haben auch mehrere Receiver, die kein Letterbox können. Es gibt aber die Möglichkeit, dass man den Receiver im Installationsmenü auf 16:9 stellt. Dann wird wenigstens das ganze Bild ausgegeben und man kann die beiden Streifen am TV-Gerät über eine Fernbedienungstaste manuell hinzufügen. Der Haken ist natürlich, dass nicht jedes TV-Gerät so eine Funktion besitzt. Bei unserem Wohnzimmerfernseher von Philipps gibt es diese Funktion und die anderen Fernseher sind ziemlich klein, so dass ich da eh den 4:3 Bildausschnitt gegenüber den Streifen bevorzuge (außer bei Sportübertragungen). Ich empfehle auch für VHS-Aufnahmen das vertikal gestreckte Bild und nicht das seitlich abgeschnittene zu verwenden, da letzteres bei einem 16:9 Gerät dann unter aller Sau aussehen würde.

von ANDREAS R-|-DJ - am 14.01.2007 22:10
@ Dermatze : gibts leider keines - Naja ein neuer Satrx muss sowieso bald her von daher .... ;)

@ FelixII
Bei mir ist es so, dass der TV das Bild hochskaliert bzw in die Breite sodass bei 16:9 dann links und rechts halt was unsichtbar ist . daran gewöhnt man sich. an sone eiergeschichte würd selbst ich mich nicht dran gewöhnen ;)

von Felix 99 - am 15.01.2007 13:49
Zu erwähnen ist noch das die meisten, besseren 4:3 Röhren-TV (nicht jedoch kleine portable TV) ein 16:9 anamorphes Bild darstellen können ohne Umzurechnen, dazu wird einfach beim einem 16:9 anamorphen Bild der Eletronen-Strahl weniger ausgelenkt, d.h die Zeilen werden einfach enger beschrieben und oben und unten wird ein Rand gelassen.
In diesem Fall muss natürlich der Receiver auf 16:9 eingestellt sein.

von PeterA - am 15.01.2007 21:05
Ich hab da momentan ein ähnliches Ärgernis, für das ich bisher noch keine Lösung gefunden habe:
4:3 TV von Thompson, DVD-Spieler von Cyberhome und Topfield PVR4000 sind die Beteiligten.

Signal vom Topfield macht kein Problem mit dem Fernseher, da stell ich einfach 4:3 und Letterbox ein und alles ist paletti.
Das Problem macht der Cyberhome (Einstellmöglichkeiten 4:3 Pan&Scan, 4:3 Letterbox und 16:9).
Lege ich eine 16:9 Kauf-DVD ein gibts auch keine Probleme, ich kann alle obigen Einstellmöglichkeiten nutzen und bekomme eine entsprechende Reaktion auf dem TV-Gerät. Lege ich aber eine selbstgemachte DVD ein (nicht DVD-Format, sondern nur gebrannte selbstgeschnittene TV-Mitschnitt .mpg-Datei) mit einer 16:9 Aufnahme z.B. von der ARD und von denen vmtl. 16:9 anamorph ausgestrahlt, sehe ich immer nur Eierköppe. Keine Reaktion auf irgendeine der möglichen Einstellungen am Cyberhome. Spiele ich die gleiche Datei mit Nero Show Time auf dem Rechner ab wird sie aber in 16:9 dargestellt - ohne Ränder im dafür vorgesehenen Fenster (bei Vollbild sind die Ränder aber natürlich oben und unten vorhanden).
Hat jemand vielleicht einen Tipp wie ich den Thompson TV und den Cyberhome-DVD-Player in dem Punkt austricksen kann? Anscheinend gibt den Cyberhome bei solchen Aufnahmen immer 16:9 anamorph aus und irgendwie muss der TV jetzt überzeugt werden, das angelieferte Signal als 4:3 mit Letterbox darzustellen. Der TV selbst hat keinerlei Einstellmöglichkeiten für irgendwelche Formate.

Ach ja, die betreffenden Aufnahmen sind per TV-Karte am Rechner gemacht, mit PVAstrumento demuxt, mit MPEGSchnitt 0.8 geschnitten und dann mit bbmpeg wieder gemuxt...

von iro - am 15.01.2007 21:59
Zitat
Felix Martin
Bei mir ist es so, dass der TV das Bild hochskaliert bzw in die Breite sodass bei 16:9 dann links und rechts halt was unsichtbar ist .
Tja, wenn Du die BBC oder ITV kuckst, dann wäre das soweit üüüberhaupt kein Problem.

Sorry, aber musste mal wieder die Gelegenheit nutzen, den grottenschlechten Umgang in Deutschland mit 16:9 und die verpassten Möglichkeiten anzuprangern.

Wobei mein alter Receiver – der auch nur 4:3 und 16:9 als Einstellung hatte – aber nur bei den BBC-Sendern bei der 4:3-Einstellung rechts-links was abgeschnitten hat. Bei S4C digidol oder den ITV-Sendern hat er bei 4:3 immer das 16:9-Bild eierköpfig dargestellt.

von Brubacker - am 15.01.2007 23:42
Zitat

Lege ich aber eine selbstgemachte DVD ein .... sehe ich immer nur Eierköppe.


dann stimmt mit deinem aufgenommen Signal was nicht. Ich kenne vielleicht eine Möglichkeit, das Videomaterial > vor dem brennen < kompatibel zu deiner TV - DVD Kombi zu machen.

Zitat:

Zitat

Ein Werkzeug, das eigentlich unnötig sein sollte:

Ein Video-Header-Patcher. Der kann manchmal von Nutzen sein, wenn DVDs mit nicht-standard Videoauflösungen (wie 480x576) geschrieben werden sollen.

AVestensione erlaubt, die Video-Header vor dem Authoring "konform" zu patchen und vor dem Brennen der (mini)DVD wieder die korrekte Auflösung einzustellen.

Weiters erlaubt AVestensione, das Seitenverhältnis einer MPEG2-Datei zu verändern. (mpeg2vcr 3.11-Bug).


Das Programm bekommst du hier. Ich denke das hilft dir weiter.

von Felix II - am 16.01.2007 00:05
@iro, bitte erstelle Dir doch aus Deinem MPEG2-Material mit DVD-Lab richtige Video-DVDs. Dann klappts auch mit der 16:9 Letterbox Umschaltung am DVD-Player. Bei mir ist das genau so am Yamakawa werden MPEG2 im ISO-Modus die 16:9 sind nun mal nicht ins Letterboxformat gedrückt, obwohl am PC der Power-DVD-Player das macht. Viele DVD-Player scheinen bei einer rohen MPEG-Datei im Datenmodus die 16:9-Kennung der MPEG nicht auszuwerten. Wenn aber ifo und bup usw. wie in einer richtigen DVD-Video vorhanden sind, wird es richtig dargestellt.
Das Erstellen einer DVD-Video mit DVD-Lab ist gar nicht so schwer und zeitaufwändig wie man denkt, außerdem kann man schön mehrere Tonspuren reinmuxen und Menüs erstellen, das Ergebnis ist dann kompatibel mit fast allen DVD-Playern, auch mit welchen die keinen Dateimodus bei rohen MPEG2-Videos beherrschen.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 16.01.2007 08:52
Danke für die Tipps! Ich werde mal ein wenig experimentieren...
... es sollte nur nicht zu aufwendig sein (Umrechnerei usw.). Ich selbst schau eh - wenn ich mal dazu komme - nur am PC. Die RTLII-Bollywood-Filme für meine Frau machen auch keine Probleme (da RTLII kein echtes 16:9 ausstrahlt), aber alles was bei den ö-re.Sendern als 16:9 läuft. Störend wird's erst bei den Kinderfilmen, da wegen dieses Problems dann nicht der TV/DVD benutzt wird sondern statt dessen mein PC belegt wird :-(

Zitat

scheinen bei einer rohen MPEG-Datei im Datenmodus die 16:9-Kennung der MPEG
da scheint das Problem zu liegen...

von iro - am 16.01.2007 09:16
Zitat
Brubacker
Tja, wenn Du die BBC oder ITV kuckst, dann wäre das soweit üüüberhaupt kein Problem.
Oder Schifahren.

Bei uns regen sich die Leute massenhaft auf, dass man die Einblendung aufgrund ihrer Größe (bzw. "Kleine") nicht lesen kann. Das Bild ist 4:3 optimiert, obwohl es in 16:9 ausgestrahlt wird, also so wie auf der Insel.

Bei DVB-T und -S kann man Pan&Scan einstellen, ohne etwas am Bildinhalt zu verlieren und die Einblendungen werden wieder lesbar.

von andimik - am 17.01.2007 09:00
Zumindest beim ZDF ist zum Glück schon nicht mehr 4:3-optimiert! Beim Biathlon in der letzten Woche hätte man beim Aufzoomen einiges verpasst - z.B. einen Großteil der Ergebnistafeln oder auch die "Splitscreenbilder", auf denen links der Schütze und rechts die Scheiben zu sehen waren. Im Gegensatz zu Brubacker bin ich - trotz 4:3-Fernseher - richtig froh darüber, dass zumindest mal ein Anfang gemacht wird und _nicht_ mehr 4:3-optimiert gesendet wird. Wenn eine Sendung in 16:9 angeboten wird, dann soll sie gefälligst jeder auch so sehen - anderenfalls fehlen Bildinhalte. Dummerweise reagieren immer noch viele Leute - unverständlicherweise aus meiner Sicht - allergisch auf 16:9 und zoomen auf...und das wird so lange weitergehen, bis die wirklich merken, dass da tatsächlich was fehlt.

von Kroes - am 17.01.2007 09:29
Das waren aber ZDF-only Bildinhalte.

Die 4:3 Optimierung beim Sport (zB auch Fußball-WM) war international notwendig, weil viele Stationen das Bild in P&S gezeigt haben.

Aber die Einblendungen bei 16:9 sind wirklich nicht zu lesen, da gebe ich vielen recht. Ich schließ immer den DVB-T-Receiver an (aber das Bild ist halt viel schlechter als analog).

von andimik - am 17.01.2007 15:31
Zitat
Kroes
Zumindest beim ZDF ist zum Glück schon nicht mehr 4:3-optimiert! Beim Biathlon in der letzten Woche hätte man beim Aufzoomen einiges verpasst - z.B. einen Großteil der Ergebnistafeln oder auch die "Splitscreenbilder", auf denen links der Schütze und rechts die Scheiben zu sehen waren. Im Gegensatz zu Brubacker bin ich - trotz 4:3-Fernseher - richtig froh darüber, dass zumindest mal ein Anfang gemacht wird und _nicht_ mehr 4:3-optimiert gesendet wird. Wenn eine Sendung in 16:9 angeboten wird, dann soll sie gefälligst jeder auch so sehen - anderenfalls fehlen Bildinhalte. Dummerweise reagieren immer noch viele Leute - unverständlicherweise aus meiner Sicht - allergisch auf 16:9 und zoomen auf...und das wird so lange weitergehen, bis die wirklich merken, dass da tatsächlich was fehlt.


Die BBC/ITV sind da aber ein sehr gutes Vorbild : egal ob 16:9, aufgezoomt, etc. - das Bild passt. Auch die Homeshoppingprogramme aus UK achten da sehr genau auf die Lesbarkeit.

Das Problem besteht meiner Ansicht darin, dass mit der Einführung von 16:9 kein einheitliches Format mehr beim Verbraucher gibt. Die fehlende Kompatibilität der Geräte oder die Größe des Bildschirms verschärfen das Problem.

Was macht die 16:9 Tagesschau z.B. wenn der Korrespondentenbericht von Al Jazzera nur in 4:3 vorliegt. Schnipp Schnapp ? Ich denke das ist ein zukünftiges und gegenwärtiges Problem.Wie schlechtes 16:9 in Deutschland aussieht konnte man toll an der Wetterkarte etc. vom SWR>>Fernsehen sehen.

von seventeen - am 17.01.2007 15:39
Ich kann Brubacker und seventeen nur zustimmen. BBC, ITV und die Biathlon-Übertragungen waren beispielhaft, wie gutes 16:9 aussehen kann. Man kann es ja gerne hier einführen, aber dann bitte richtig! Nicht jeder will oder kann(!) sich eine 16:9 Glotze leisten. Und ich frage mich bei einigen Sendungen auch ernsthaft, warum so was in 16:9 sein muss. Morgenmagazin, Nachrichten, Wissensmagazine,... Wofür? ich sehe nicht ein, warum ich, wegen einer Midnerheit auf ein normales 4:3 Bild verzichten soll?! DAS geht mir tierisch auf die Nerven. Wenn wirklich die Mehrheit der TV-geräte in Deutschland 16:9 ist, kann man es ja gerne so machen, aber solange die Mehrheit noch in 4:3 schaut, haben sich die Sender dem anzupassen. Deshalb kann ich auch nicht nachvollziehen, warum man es sogar bewusst so machen sollte, dass beim aufzoomen etwas verloren geht. Das empfinde ich als Nötigung! Und ich lasse mich nicht unter Druck setzen, mir ein 16:9 Gerät zu holen, nur weil die TV-Lobby damit schön abkassieren kann. hat man ja bei der Wm schön gesehen. Vorher waren die 16:9 teile sauteuer und danach sind die Preise gefallen.
Ich bin mit meinem Fernseher zufrieden und werde mir, nur deswegen, keinen Neuen holen. Basta!

von Sebastian Dohrmann - am 17.01.2007 15:52
Wo ist denn das Problem, wenn man mit einem 4:3-Fernseher eine 16:9-Sendung anschaut? Du kannst doch einfach - in deinen Gedanken ;) - so tun, als ob dein Fernsehgerät oben und unten einfach keine Fläche zur Anzeige der Bildinhalte mehr hätte...ob da jetzt schwarze Balken (bei einem 4:3-Fernseher) oder einfach "nichts" (bei einem 16:9-Fernseher) ist, ist doch eigentlich egal. Auf was musst du verzichten? Ist es wirklich so problematisch, dass ein Viertel des Bildschirms einfach schwarz bleibt? Ein 16:9-Fernseher gleicher Breite hat dort ganz einfach keine Bildröhre mehr...wo ist also der Unterschied? Und: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das 16:9-Bild dem menschlichen Auge deutlich besser entspricht. Warum wohl sind alle Kinofilme in dem Format oder noch breiter? Beim Fernsehen hatte das 4:3-Format einzig den Grund, dass es bis vor einigen Jahren technisch einfach nicht anders machbar war eine Bildröhre herzustellen.
Wie gesagt: Es zwingt dich keiner, einen 16:9-Fernseher zu kaufen. Auch mit 4:3-Fernsehen kann man 16:9-Sendungen problemlos anschauen...auch bei 50cm-Diagonale (ich weiß wovon ich rede, denn so einen hab ich selbst)! Wenn man aber wirklich irgendwann zu reinem 16:9 will, dann muss man das eben auch pushen - und das geht nur, indem man Aufzoomen durch Wegfall wichtiger Bildinhalte quasi "verbietet". Würde man noch die nächsten Jahre für 4:3 optimieren, so würde doch nie jemand einen 16:9-Fernseher kaufen. Das ist das selbe Problem wie bei anderen neuen Technologien: Ohne entsprechendes Angebot steigt niemand um.

Und weiter: Die einzige Nötigung beim Fernsehen, die ich empfinde ist das Verhalten einiger Privatsender...nämlich dann, wenn Spielfilme schon von vornherein aufgezoomt ausgestrahlt werden und somit teilweise sogar die Akteure während des Sprechens "verloren" gehen. Muss sowas denn sein? Und gerade die Privatsender lernen es doch auch erst dann, wenn eine Mehrheit sich darüber aufregt...wenn man dann aber an jeder Ecke lesen muss, dass 16:9 doch so blöde ist, dann ist es auch kein Wunder, dass die Privatsender Spielfilme aufzoomen, damit diese "bösen, bösen" Balken nicht erscheinen.

von Kroes - am 17.01.2007 16:08
Zitat
Kroes
Wo ist denn das Problem, wenn man mit einem 4:3-Fernseher eine 16:9-Sendung anschaut?
Das Bild ist kleiner. Siehe oben, Einblendungen (die in P&S normal aussehen) kann man kaum mehr lesen.

PS Es geht mir nicht um eine Diskussion pro/contra 16:9 (bin dafür, weil auf meinem Monitor 16:9 wie HDTV aussieht), sondern darum, was TV Anstalten daraus machen.

von andimik - am 17.01.2007 16:33
Zitat
Kroes
Wo ist denn das Problem, wenn man mit einem 4:3-Fernseher eine 16:9-Sendung anschaut? Du kannst doch einfach - in deinen Gedanken ;) - so tun, als ob dein Fernsehgerät oben und unten einfach keine Fläche zur Anzeige der Bildinhalte mehr hätte...


Der Gedankengang ist nicht falsch. Aber wenn der SWR>> z.B. keine gescheite Wetterkarte hinbekommt, die sich einwandfrei auf einem 70(!)cm Fernseher im 4:3 Format anschauen lässt oder die Einblendeschriften im Allgemeinen zu klein sind - dann läuft irgendwas falsch.

von seventeen - am 17.01.2007 16:34
Zitat
Kroes
Wo ist denn das Problem, wenn man mit einem 4:3-Fernseher eine 16:9-Sendung anschaut? Du kannst doch einfach - in deinen Gedanken ;) - so tun, als ob dein Fernsehgerät oben und unten einfach keine Fläche zur Anzeige der Bildinhalte mehr hätte...ob da jetzt schwarze Balken (bei einem 4:3-Fernseher) oder einfach "nichts" (bei einem 16:9-Fernseher) ist, ist doch eigentlich egal. Auf was musst du verzichten?

Darauf, das MEINE Bildröhre voll ausgefüllt ist. Umgekehrt... Wenn ich mir jetzt einen 16:9 TV kaufen würde, würde ich viele Sendungen verzerrt sehen, oder müsste rechts und links Balken in Kauf nehmen, die noch in 4:3 ausgestrahlt werden. So ist das 4:3-freundliche 16:9, in meinen Augen, immer noch die Beste Lösung.
Zitat
Kroes
Und: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das 16:9-Bild dem menschlichen Auge deutlich besser entspricht.

Das alte "Totschlagargument".. Die Studie, die bewiesen haben soll, dass 16:9 besser dem menschlichen Sichtfeld entspricht. Komisch, dass davon immer, im Zusammenhang über 16:9 geredet wird, aber diese Studie noch nie gesehen wurde.
ECHTE Argumente, außer dieser "Studie", "es ist geil" & "16:9 ist die Zukunft" konnte mir noch NIE jemand sagen.
Und bevor mich jemand falsch versteht... Ich habe nichts gegen das Format an sich, ABER ich komme mir inzwischen mit meinem 4:3 TV rückständig vor. Wie eine Randgruppe. Dabei ist die Mehrheit der TVs in deutschen Wohnzimmern noch 4:3. Für mich ist das eine Masche die bewusst bewirken soll, dass ich mich rückständig fühle und schnell zum Blödmarkt renne und mir für 2000 ¤ oder mehr so ne 16:9 Plasma-Glotze holen soll, die bei HDTV zwar ein super Bild liefert, aber bei normalen TV-Signalen beschissener aussieht, als ne normale Röhre. Aber HDTV ist ne andere Geschichte.
Ich finde das dermaßen frech und rücksichtslos, dass ich aus Prinzip NICHT in den Blödmarkt renne. Dann würde die Strategie ja aufgehen.
Was spricht dagegen, zumindest während der "Umstellungszeit", Sendungen in 4:3-freundlichem 16:9 auszustrahlen? Dann hätten alle was davon und der 4:3 Zuschauer hätte weniger Hemmungen, sich beim nächsten TV-Kauf ein 16:9 Gerät zu holen.
Zitat
Kroes
Wie gesagt: Es zwingt dich keiner, einen 16:9-Fernseher zu kaufen. Auch mit 4:3-Fernsehen kann man 16:9-Sendungen problemlos anschauen...auch bei 50cm-Diagonale (ich weiß wovon ich rede, denn so einen hab ich selbst)! Wenn man aber wirklich irgendwann zu reinem 16:9 will, dann muss man das eben auch pushen - und das geht nur, indem man Aufzoomen durch Wegfall wichtiger Bildinhalte quasi "verbietet". Würde man noch die nächsten Jahre für 4:3 optimieren, so würde doch nie jemand einen 16:9-Fernseher kaufen. Das ist das selbe Problem wie bei anderen neuen Technologien: Ohne entsprechendes Angebot steigt niemand um.

Und weiter: Die einzige Nötigung beim Fernsehen, die ich empfinde ist das Verhalten einiger Privatsender...nämlich dann, wenn Spielfilme schon von vornherein aufgezoomt ausgestrahlt werden und somit teilweise sogar die Akteure während des Sprechens "verloren" gehen. Muss sowas denn sein? Und gerade die Privatsender lernen es doch auch erst dann, wenn eine Mehrheit sich darüber aufregt...wenn man dann aber an jeder Ecke lesen muss, dass 16:9 doch so blöde ist, dann ist es auch kein Wunder, dass die Privatsender Spielfilme aufzoomen, damit diese "bösen, bösen" Balken nicht erscheinen.

Solange ich, als 4:3 Seher gezwungen werde, mir die schwarzen Balken ansehen zu MÜSSEN, nur weil ich keine 16:9 Kiste habe, ist das für mich Nötigung.
Das 4:3-freundliche 16:9 macht das neue Format für MICH attraktiver als die jetzige Taktik.
Denn im Endeffekt habe ich nur 2/3 Bild. Soll ich dann auch nur noch 2/3 Gebühren zahlen?
Ketzerisch, ich weiß. Aber so sehe ich es.
Vor kurzem gab es in den radioforen die selbe Diskussion. Ich gehe dort konform mit "sachsenradio2", der auch u.a. diese Aussage tätigte:
Zitat
sachsenradio2
* Diese Flachbildschirme haben außerdem ein 16:9-Format, da das "geil" ist und "die Zukunft" und international gar nichts anderes mehr geht. 16:9, sagt eine Studie und auch einige Fernsehfreaks, ist das einzig Wahre. Ob es allerdings Sinn macht, die Landesschau oder die tagesschau oder die BuLi in 16:9 zu gucken - darüber scheiden sich hier die Geister. Ferner konnte noch niemand widerlegen, dass die Privatsender bislang kaum in 16:9 produzieren, sieht man von Programmeinkäufen ab. Über die Gründe kann man nur vermuten. Eine Vermutung wäre: Mangels Widerhall beim Zuschauer sehen die Privatsender von Produktionen in 16:9 ab. Eine andere: Die Sender haben noch nicht das nötige Know How.

Für mich hat das "aufzoomen" der Privat nichts mit "Frechheit" zu tun. Man orientiert sich eben an der Mehrheit. Aber das halten die ÖR nicht für nötig, obwohl gerade DIE der Mehrheit verpflichtet sind. Denn es zahlen nicht nur die Leute mit 16:9 Geräten Gebühren :rolleyes:
RTL sendet Spielfilme ja inzwischen anmorph. Da kann man ja dann selbst entscheiden, was man sehen will. Dann gehen dir auch Deine Sprecher nicht verloren. ;) Wegen mir kannst Du ja mit schwarzen Balken gucken. Aber ICH will die WAHL haben, ob ich Balken will oder nicht. Und wenn ich mich für Nein entscheide, will ich trotzdem nochwas sehen können. Wie schon mal gesagt... Bei Spielfilmen kann ich das durchaus nachvollziehen. Aber welchen "Mehrwert" bringt mir die tagesschau oder das MoMa in 16:9? Mal ganz radikal und sarkastisch gesagt: Dann sehe ich in 16:9, wie sich wieder in Bagdad ein Attentäter in die Luft gesprengt hat? Toll. Brutales Leiden im Kinoformat. Damit sie mehr davon haben. Denn DAS ist die Zukunft.

Im Ernst... 16:9 oder nicht ist ein Thema, an dem sich die Geister scheiden. Wegen mir sollen sie, aber dann so, dass ich auf meiner 4:3 Glotze auch noch ein normales Bild habe. Kurz und knapp: ich will für VOLLE Gebühren, auch die Möglkichkeit auf einem 4:3 gerät ein VOLLES Bild zu sehen. Wenn die ÖRs das nicht auf die Reihe kriegen, ist das, für mich, entweder mangelndes Wissen oder bewusste Taktik. Wie auch immer...Wir könnten auch seitenlang diskutieren, mit dem selben Ergebnis wie in den radioforen. Nämlich, dass sich 16:9, wohl oder übel, nicht aufhalten lässt und ich, früher oder später, gewzungen bin, mir ein neues Gerät deswegen zu holen. Ich habe zu dem Thema alles gesagt, was ich zu sagen habe. ;)

von Sebastian Dohrmann - am 17.01.2007 16:53
Zitat
Andreas Mikula
Wie äußert sich das Problem mit der Wetterkarte?

Rheinland-Pfalz als Bundesland ist von der Landkarte her kein 16:9, eher 4:3. So ergab sich früher immer eine bildschirmfüllende Wetterkarte. Der SWR hatte bei der Anpassung der Wetterkarte auf 16:9 dann eben links und rechts von der Kartengrafik freie Flächen gelassen.

Demnach wurde auch mit der Karte die Schrift um das gleiche Maß kleiner. Ob das noch so ist, kann ich nicht sagen - aber allgemein stelle ich fest, dass bei einer 16:9 Ausstrahlung generell die Schriften kleiner werden.

Legendär waren damals auch die Tennisübertragen des ZDF in 16:9 PAL Plus. Ich glaube da gab es doch so einen 16:9 Fördertopf ? Also das war wirklich balla balla. Streng genommen könnte man Tennis heute in 9:16 ausstrahlen. Die Flat-Glotzen müsste man nur drehen ;)



von seventeen - am 17.01.2007 19:58
@Sebastian: Richtig, bei manchen Sendungen ist es wirklich nicht unbedingt nötig, dass die in 16:9 ausgestrahlt werden. Und trotzdem schaue ich die in 16:9 an und zoome nicht auf - auch dann nicht, wenn die auf 4:3 optimiert sind. Warum? Weil mir sonst Bildinhalte (wenn auch u.U. unwichtige) fehlen, die trotzdem gesendet wurden. Wenn man sich das freiwillig antut, dann ist das ja OK - aber wenn man dazu genötigt wird, wie bei einigen Privatsendern, dann nicht mehr. Denn wenn ein Spielfilm nicht im Originalformat ausgestrahlt wird, dann ist das für mich nichts anderes als Zensur - es wird nämlich einfach was vom Inhalt weggenommen.
Wo ich 16:9 auch wesentlich angenehmer finde, ist beim Fussball. Ich habe da das Gefühl, dass wesentlich mehr vom Spielfeld zu sehen ist. Und dann haben wir also schon zwei Fälle, bei denen sich 16:9 lohnt: Spielfilme und Fussball. Diese beiden Programmpunkte machen sicherlich schon einen großen Teil des Fernsehgeschehens aus - da ist es dann nur konsequent, auch den Rest in 16:9 auszustrahlen, auch wenn es so gar nicht notwendig wäre.

von Kroes - am 17.01.2007 20:58
Zitat

Wenn man sich das freiwillig antut, dann ist das ja OK - aber wenn man dazu genötigt wird, wie bei einigen Privatsendern, dann nicht mehr. Denn wenn ein Spielfilm nicht im Originalformat ausgestrahlt wird, dann ist das für mich nichts anderes als Zensur - es wird nämlich einfach was vom Inhalt weggenommen.

Wie gesagt, bei Spielfilmen kann ich 16:9 tolerieren. Und dann finde ich es genauso ungerecht den 16:9 Zuschauern gegenüber, wenn es (für sie) unfreiwillig aufgezoomt wird. Deswegen ja... anamorph und richtig. das ist für beide die beste Lösung.
Beim Fußball finde ich 16:9 eher störend, aber das ist wohl Geschmacks- bzw. Ansichtssache.

von Sebastian Dohrmann - am 17.01.2007 21:04
Da sind keine Eierköpfe. Du hast deinen Receiver und/oder Fernseher wohl nicht richtig eingestellt, so dass das anamorphe Signal (mit den Eierköpfen) nicht automatisch vom Fernseher wieder korrigiert wird.

@Sebastian: Klar, dann kann jeder auswählen. Aber gerade Spielfilme sind doch auch ein Fall, wo eine 4:3-Optimierung nicht möglich ist. Warum soll die dann bei anderen Sendungen gegeben sein? Wer freiwillig auf 1/4 des Bildinhalts verzichtet, der kann eben nicht damit rechnen, dass nur unwichtige Kleinigkeiten dabei wegbleiben. Aber wie schon gesagt: Die Diskussion wird sich im Kreis drehen, jeder hat da seine eigene Meinung. Geändert werden kann letztlich aber sowieso nichts, weil die TV-Veranstalter eben machen, was sie für richtig halten. Ich bin mit dem zufrieden, was ARD und ZDF da anbieten - andere eben nicht.

von Kroes - am 17.01.2007 22:58
Der Trailer in der ARD, der auf den James Bond Film hinweist, hat auf einem 4:3 Fernseher ohne Formatumschaltung oben und unten schwarze Balken. Der Bildinhalt ist eindeutig in der Höhe verzerrt und unscharf.
Bei den Trailern für Tatort stimmt der Bildinhalt.
Ich spreche vom analogen TV-Empfang über terrestrische Antenne. Sender Brocken oder Harz-West machen da keinen Unterschied.

von digifreak - am 17.01.2007 23:25
Die ARD hat offenbar eine ganze Menge ältere Spielfilme, die dort noch vor wenigen Jahren in 4:3 Letterbox liefen, jetzt im echten 16:9 Format vorliegen. Die James Bonds gehören wohl dazu. Bei BBC und ITV ist das schon lange Standard, schön, dass es jetzt auch in Deutschland kommt.

Der Mitarbeiter, der den besagten Trailer gebaut hat, ist vielleicht mit dem Formaten des Ausgangsmaterials durcheinandergekommen.

RTL sendet inzwischen auch so einiges in echtem 16:9. Mal sehen, ob und wann ProSieben Sat1 nachziehen. Aber die müssten wohl erstmal ihre generell miese Bildqualität in den Griff bekommen.

von Grenzwelle - am 18.01.2007 22:30
@ Grenzwelle

P7/S1 senden in echtem 16:9 - allerdings nur auf ihren HD- Kanälen. Und da sogar bei 4:3 Sendungen (kein Witz, Bild hat zwar links/rechts schwarze Balken, aber die hohe Auflösung, weil das Bild gestreckt wird und durch anamorphes "zusammendrücken" korrekt wiedergegeben wird).

@ Sebastian Dohrmann
Zitat

Wenn ich mir jetzt einen 16:9 TV kaufen würde, würde ich viele Sendungen verzerrt sehen, oder müsste rechts und links Balken in Kauf nehmen, die noch in 4:3 ausgestrahlt werden.

Gib das Bild ungezoomt wieder = Problem gelöst.

Zitat

ABER ich komme mir inzwischen mit meinem 4:3 TV rückständig vor.

So ist es. Heute noch 4:3 zu kaufen, ist am Atem der Zeit und des Fortschritts vorbei. Anamorphes 16:9 hat definitiv und absolut ein deutlich besseres Bild, das auch Blindfische sehen sollten (damit mein ich nich dich persönlich :D ). Auf Grund dieser Tatsache halte ich es für vernünftig, nach so vielen Jahren Vorlauf endlich zu handeln und alles in 16:9 auszustrahlen. Der Mehrnutzen liegt auf der Hand. Für die Schweinegebühren GEZ ist es das mindeste, was ich erwarten kann, technisch auf der Höhe der Zeit zu sein. Man kann doch nicht jahrzehntelang zweigleisig fahren, nur weil manche Altverliebte sich nicht von ihrer 4:3 Glotze trennen können...

Wer nun sagt "ich hab mir erst neulich vor 3 Jahren ne 4:3 Kiste gekauft, weil ich 4:3 so mag oder was anderes doof finde, is selber schuld. Das Argument zieht nicht. Die Telekom hats besser gemacht, Stichwort DSR: Bis zuletzt konnte man fröhlich DSR- Empfänger kaufen und dann wurde von einem auf den anderen Tag abgeschaltet. Doch 4:3 Besitzer müssen ihre Geräte ja nicht entsorgen, sie funktionieren immer noch und haben nur 2 Balken oben und unten. Mein DSR- Tuner (von Sony für schlappe DM 1300) ist technisch hochwertiger Bauschrott. Abgesehen davon, verfügen die meisten neueren 4:3 TVs über die Möglichkeit, die Vorteile des anamorphen Bildes darzustellen, trotz Balken...

Ich möchte hier keinem auf die Schuhe treten oder persönlich angreifen. Mir gehts nur aufn Keks, das man in good old Germany immer und ewig aus Rücksichtnahme auf veraltete Technik hinterherhinken muss. Keiner wird gezwungen, 16:9 TVs zu kaufen, sollte sich dann aber mit den Einschränkungen abfinden.


von HAL9000 - am 19.01.2007 14:31
Zitat
HAL9000
@ Sebastian Dohrmann
Zitat

Wenn ich mir jetzt einen 16:9 TV kaufen würde, würde ich viele Sendungen verzerrt sehen, oder müsste rechts und links Balken in Kauf nehmen, die noch in 4:3 ausgestrahlt werden.

Gib das Bild ungezoomt wieder = Problem gelöst.

Eine 4:3 Sendung ungezoomt auf einem 16:9 TV erzeugt schwarze Balken rechts und links. Ist also genauso besch...eiden.
Und wenn ich das 4:3 Bild auf 16:9 strecke ist es - wie egsagt - verzerrt und gestreckt.
Ich sehe da in Deinem Vorschlag keine Problemlösung.

von Sebastian Dohrmann - am 19.01.2007 14:45
Wie willst du dieses Problem dann lösen? Es wird immer so sein, dass 4:3-Sendungen auf 16:9-Fernseher bescheiden aussehen und ebenso natürlich 16:9-Sendung auf 4:3-Fernsehern Balken haben (oder aufgezoomt werden und dadurch Bildinhalte verlieren). Warum soll dann gerade der Besitzer eines 16:9-Fernsehers "leiden" müssen? Irgendwann muss man halt mal alles auf 16:9 umstellen oder es ganz sein lassen - da man sich aber für 16:9 entschieden hat, ist das jetzt genau die richtige Vorgehensweise. Wer dann noch auf 4:3 schaut, der muss eben mit ein paar Einschränkungen leben - aber ewig halten die alten Fernseher ja nun auch nicht. Und letztlich ist es ja eben wirklich nicht so, dass die Fernseher unbrauchbar würden...einzig geht halt ein wenig von der möglichen Sendefläche verloren. Nach deiner Logik müsste man auch weiterhin bei Sportsendungen streng auf eine Unterscheidung zwischen ganz heller und ganz dunkler Kleidung achten, damit auch Nutzer von Schwarz-Weiß-Fernsehern keine Nachteile haben. ;)

von Kroes - am 19.01.2007 14:52
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HAL9000
Zitat
Sebastian Dohrmann
ABER ich komme mir inzwischen mit meinem 4:3 TV rückständig vor.

So ist es. Heute noch 4:3 zu kaufen, ist am Atem der Zeit und des Fortschritts vorbei. Anamorphes 16:9 hat definitiv und absolut ein deutlich besseres Bild, das auch Blindfische sehen sollten (damit mein ich nich dich persönlich :D ). Auf Grund dieser Tatsache halte ich es für vernünftig, nach so vielen Jahren Vorlauf endlich zu handeln und alles in 16:9 auszustrahlen. Der Mehrnutzen liegt auf der Hand. Für die Schweinegebühren GEZ ist es das mindeste, was ich erwarten kann, technisch auf der Höhe der Zeit zu sein. Man kann doch nicht jahrzehntelang zweigleisig fahren, nur weil manche Altverliebte sich nicht von ihrer 4:3 Glotze trennen können...

Für mich hat es nichts mit "Altverliebtheit" zu tun, wenn ich erwarte, das man auf die MEHRHEIT! der Zuschauer Rücksicht nimmt und - wenn man schon 16:9 sendet - es so produziert wie es uns die meisten anderen Länder RICHTIG vormachen! Nämlich 4:3 kompatibel.
Btw. kontnest Du mir in Deiner Erklärung auch keinen schlüssigen, nachvollzieh- und nachweisbaren Grund nennen, warum 16:9 denn so viel besser sein soll als 4:3. ;)

Zitat
HAL9000
Ich möchte hier keinem auf die Schuhe treten oder persönlich angreifen. Mir gehts nur aufn Keks, das man in good old Germany immer und ewig aus Rücksichtnahme auf veraltete Technik hinterherhinken muss. Keiner wird gezwungen, 16:9 TVs zu kaufen, sollte sich dann aber mit den Einschränkungen abfinden.

Ich fühle mich auch nicht von Dir auf die Schuhe getreten, sondern von den ÖRs, die entweder - radikal gesagt - zu blöd und/oder zu rücksichtslos sind, 16:9 RICHTIG zu produzieren.
Ob es Dir auf den Keks geht oder nicht... Es ist Tatsache!, dass in den meisten deutschen Haushalten immer noch 4:3 Geräte stehen und gerade die ÖRs, die von dieser Mehrheit finanziert werden, haben darauf Rücksicht zu nehmen.

Wie oben schon mal gesagt, ich habe nichts gegen 16:9. Und wenn Du es gut findest, will ich es Dir garnicht ausreden. Nur habe ich etwas dagegen, wenn es falsch gemacht wird und ich, mit meiner 4:3 Kiste unter dem schlechten deutschen 16:9 "leiden" muss.

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Kroes
Wie willst du dieses Problem dann lösen? Es wird immer so sein, dass 4:3-Sendungen auf 16:9-Fernseher bescheiden aussehen und ebenso natürlich 16:9-Sendung auf 4:3-Fernsehern Balken haben (oder aufgezoomt werden und dadurch Bildinhalte verlieren).

Ich habe die behauptet, dass ich es lösen will. Aber ich hatte mir, von einigen 16:9-Kennern evtl. eine Lösung erhofft, die aber nicht kommt.
Ich will damit nur aufzeigen, dass 16:9 nicht immer nur "super geil" und so "zukunftsmäßig" ist, wie es und die Industrie, die Medien und einige 16:9 Freaks gerne weiß machen wollen. Auch 16:9 hat durchaus seine Schattenseiten, die sich auch in der Zukunft nicht lösen lassen.
(Mit "Freaks" meine ich niemand speziell hier im Forum. Nicht, dass sich jemand persönlich angegriffen fühlt)
Ich sehe nur, nach wie vor, keinen nachvollziehbaren Grund/Vorteil in 16:9, der mich dazu bewegen könnte, mir wirklich ein soclhes Gerät, mit einem guten Gefühl, kaufen zu wollen.
Im Gegenteil... Ich empfinde es als beleidigend, dass sich 4:3-Freunde von 16:9-Freunden in einigen Foren runterziehen lassen müssen, dass sie "deutsche Sturköpfe" und "Querulant" bezeichnen lassen müssen, nur weil sie sich - m.E. zu Recht - nicht gafellen lassen wollen, dass sie unter dem schlechten 16:9 hier zu leiden haben.

Zitat
Kroes
Warum soll dann gerade der Besitzer eines 16:9-Fernsehers "leiden" müssen? Irgendwann muss man halt mal alles auf 16:9 umstellen oder es ganz sein lassen - da man sich aber für 16:9 entschieden hat, ist das jetzt genau die richtige Vorgehensweise.

Zitat
Kroes
Wer dann noch auf 4:3 schaut, der muss eben mit ein paar Einschränkungen leben - aber ewig halten die alten Fernseher ja nun auch nicht.

Eben DAS ist der Punkt. Warum soll die Mehrheit darutner leiden?
Aber, Du hast in einer Sache recht. Die alten TV-Geräte halten nicht ewig. So lange sie aber halten und die MEHRHEIT(!!!) noch 4:3 guckt, hat sich der Rundfunk auch nach der Mehrheit zu richten!

Zitat
Kroes
Und letztlich ist es ja eben wirklich nicht so, dass die Fernseher unbrauchbar würden...einzig geht halt ein wenig von der möglichen Sendefläche verloren. Nach deiner Logik müsste man auch weiterhin bei Sportsendungen streng auf eine Unterscheidung zwischen ganz heller und ganz dunkler Kleidung achten, damit auch Nutzer von Schwarz-Weiß-Fernsehern keine Nachteile haben. ;)

Schwarz-Weiß mit 4:3vs16:9 zu vergleichen, hinkt, finde ich. Der SW-Zuschauer hatte, als Farbe eingeführt wurde, gegenüber vorher, keine Nachteile. Er hatte ja auch vorher keine Farbe. Es hat sich, so gesehen, nichts verändert.
Der 4:3 Zuschauer hat bei der Umstellung sehr wohl Nachteile. Ihm fehlt 1/3 des Bildes.

Ich merke, dass ich mich wiederhole. *g* Aber, wie ich schon mal gesagt habe, wir könnten hier noch seitenlang diskutieren und würden nacher wohl immer noch mit dem Ausgangspunkt da stehen, dass einige 16:9 klasse finden und einige darin keine Vorteile sehen.
Wie Du, Kroes, schon sagtest.. Es hält sich etwa 50:50 (Hoffentlich kein drittes Bildformat :D) und das wird sich wohl (so schnell) nicht ändern.

von Sebastian Dohrmann - am 19.01.2007 15:10
Doch, der schwarz-weiß Zuschauer hat _jetzt_ wohl Nachteile. Bis vor 10-15 Jahren wurde bei Sport tatsächlich drauf geachtet, dass die Trikots auch auf solchen Uralt-Fernsehern auseinander zu halten waren...jetzt aber spielt auch schon mal gerne grün gegen rot, was auf SW-Fernsehern nicht geht. Also werden die nach und nach "entwöhnt" und zum Farbfernseher gedrängt...auch wenn es natürlich wirklich nur eine ganz kleine Minderheit trifft. Bei 4:3 gegen 16:9 hat die Mehrheit tatsächlich _noch_ einen 4:3-Fernseher...aber wenn man jetzt nicht umstellt, dann wird beim nächsten Fernsehkauf wieder eine 4:3-Kiste angeschafft und man kommt nie zu ordentlichem 16:9, da sich die Quote der verkauften Geräte nicht erhöhen würde. Wie also schon gesagt: Wenn man wirklich 16:9 will, dann muss man es auch mit "Gewalt" umsetzen - nämlich mit einem ordentlichen Angebot. Wenn man auch wirklich DAB gewollt hätte, dann hätte man auch hier ein Angebot liefern müssen - hat man nicht und deswegen ist es gescheitert. Soll das bei 16:9 genauso passieren?
Und zum Nachteil: Natürlich fehlt _bei 16:9-Sendungen_ 1/3 der Bildfläche. Aber ich bleibe dabei, dass das kein wesentlicher Nachteil ist - denn ebenso fehlt 1/4 der Bildfläche ja bei 4:3-Sendungen auf 16:9-Fernsehern.

von Kroes - am 19.01.2007 15:17
Zitat
Kroes
Doch, der schwarz-weiß Zuschauer hat _jetzt_ wohl Nachteile. Bis vor 10-15 Jahren wurde bei Sport tatsächlich drauf geachtet, dass die Trikots auch auf solchen Uralt-Fernsehern auseinander zu halten waren...jetzt aber spielt auch schon mal gerne grün gegen rot, was auf SW-Fernsehern nicht geht. Also werden die nach und nach "entwöhnt" und zum Farbfernseher gedrängt...auch wenn es natürlich wirklich nur eine ganz kleine Minderheit trifft.

Richtig. Es trifft eine winzig kleine Minderheit und nicht die Mehrheit. Und 40 Jahre nach der Einführung des Farbfernsehens in Deutschland, darf man davon ausgehen, dass es kaum noch betriebsbereite SW-Geräte gibt, die heute noch im Alltagseinsatz sind.

Zitat
Kroes
Bei 4:3 gegen 16:9 hat die Mehrheit tatsächlich _noch_ einen 4:3-Fernseher...aber wenn man jetzt nicht umstellt, dann wird beim nächsten Fernsehkauf wieder eine 4:3-Kiste angeschafft und man kommt nie zu ordentlichem 16:9, da sich die Quote der verkauften Geräte nicht erhöhen würde.

Das ließe sich mit guten Werbemaßnahmen lösen und durch gut informierte Verkäufer, die beim TV-Kauf den Kudnen auch mit echten 16:9 Vorteilen überzeugen können.
Aber den Weg der Ausgrenzung der Mehrheit finde ich, gerade bei den ÖRs, dreist.

Zitat
Kroes
Wie also schon gesagt: Wenn man wirklich 16:9 will, dann muss man es auch mit "Gewalt" umsetzen - nämlich mit einem ordentlichen Angebot.

Halb richtig, halb falsch.
So was mit Gewalt durchzusetzen halte ich, wie oben mehrfach erwähnt, für dreist und rücksichtslos.
Ein ordentliches Angebot kann man beliebig interpretieren. Ein ordentliches 16:9 Angebot sieht für mich so aus, wie in GB. Nämluch mit 4:3 kompatiblem. Zumindest während der "Übergangsphase" bis ein Punkt erreicht ist, wo man sagen kann, dass die Mehrheit ein 16:9 Gerät hat.

Zitat
Kroes
Wenn man auch wirklich DAB gewollt hätte, dann hätte man auch hier ein Angebot liefern müssen - hat man nicht und deswegen ist es gescheitert. Soll das bei 16:9 genauso passieren?

Schion wieder so ein hinkender Vergleich. DAB beeinträchtigt mich, beim UKW-Hören, in keinster Weise. Aber ich gebe Dir Recht, dass DAB ein attraktiveres Angebot bräuchte bzw. gebraucht hätte, um sich durchsetzen zu können.
Zitat
Kroes
Und zum Nachteil: Natürlich fehlt _bei 16:9-Sendungen_ 1/3 der Bildfläche. Aber ich bleibe dabei, dass das kein wesentlicher Nachteil ist - denn ebenso fehlt 1/4 der Bildfläche ja bei 4:3-Sendungen auf 16:9-Fernsehern.

Das 4:3 Sendubngen auf 16:9 Geräten schlecht aussehen, ist eigentlich Nebensache. Der Punkt für mich ist, dass ich, wenn ich mich bei anamorphem 16:9 für 4:3 Pan-Scan entscheide, das Bild nicht auf den TV passt und teilw. Einblendungen nur halb zu sehen sind. Das ist - für mich - stümperhaft umgesetzt. Denn genau DAFÜR gibt es Pan-Scan. Das der Zuschauer, bis sein 4:3 TV den Geist aufgibt und er sich einen neuen 16:9 TV holt, trotzdem ein voll ausgefülltes Bild hat und sich nicht schwarze Balken auf der Netzhaut einbrennen. ;)

von Sebastian Dohrmann - am 19.01.2007 15:34
Zitat
Channel Master
Zitat

Wenn man auch wirklich DAB gewollt hätte, dann hätte man auch hier ein Angebot liefern müssen - hat man nicht und deswegen ist es gescheitert


Zusätzlich hätte man UKW drastisch zurechtstutzen müssen. Entwöhnung mit ein wenig Gewaltanwendung. :-)

Standort: Viersen-Süchteln / 51N17 6E21 / HAAT: 30m (330°-160°)
Equipment: UKW: Astro UK 8 / Yamaha T-85 (180-110-82-56-56)
VHF: Ankaro 13-El., UHF: Fuba XC391D+Vorverstärker

Ist nur die Frage, ob die Leute das mitgemacht hätten. ;)

von Sebastian Dohrmann - am 19.01.2007 15:45
Bei DVB-T haben sie es. Trotzdem ist das natürlich ne andere Sache, da dort ein Parallelbetrieb nicht möglich war und die Anzahl der betroffenen Zuschauer ja auch nicht besonders hoch war. Das ist bei UKW gegen DAB nicht gegeben. 16:9 gegen 4:3 wiederum betrifft zwar viele Zuschauer, erlaubt aber keinen Parallelbetrieb (bis auf diese faulen Kompromisse 14:9 und 4:3-optimiertes 16:9). Somit ist es auch hier ein Zwischending.

von Kroes - am 19.01.2007 15:51
Zitat
Kroes
[...]16:9 gegen 4:3 wiederum betrifft zwar viele Zuschauer, erlaubt aber keinen Parallelbetrieb (bis auf diese faulen Kompromisse 14:9 und 4:3-optimiertes 16:9). Somit ist es auch hier ein Zwischending.

Ich sehe hier keinen "faulen" Kompromiss. Für 16:9 Zuschauer ist es ja echtes 16:9. Keine Beeinträchtigung. Und wenn man darauf achtet, dass die Einblendungen und alles wichtige im 4:3 Pan-Scan Rahmen liegt, ist doch alles ok. Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, wo hier ein "Zwischending" sein soll. :rolleyes:

von Sebastian Dohrmann - am 19.01.2007 18:37
@ Sebastian Dohrmann

Was ist denn bitte am dt. 16:9 falsch...? Ich rede vom echten, vom anamorphen 16:9, lieber Sebastian, und das IST richtig. Und der Grund, der wirklich überzeugen sollte, ist schlicht und ergreifend die deutlich bessere Bildqualität. Punktum. Mir ists egal, ob die Industrie oder sonstwer behauptet, das 16:9 Augen- oder Gesichtsfeldfreundlicher ist. Das Endergebnis ist es, was zählt. Und hier steht eben die deutlich bessere Auflösung und somit bessere Bildqualität. Dazu kommt, das man obendrein dabei noch links und rechts etwas mehr sieht und das Format "näher" am Kinofilm dran ist.

Es gibt schon sooo viele Jahre 16:9 Fernseher, irgendwann muss doch auch bei der Übergangszeit mal nen Cut gemacht werden, irgendwann muss doch mal Sense sein. Die Leute sind doch selber schuld, wenn sie zig Jahre immer noch 4:3 Kisten kaufen, schliesslich ist nicht erst seit gestern bekannt, das 16:9 das Format ist, auf das die Fernsehanstalten künftig bauen wollen - unterstrichen von der WM im letzten Jahr. Warum sollten wir HD- und 16:9- fähigen Besitzer warten und warten und warten, bis auch der letzte 4:3 Eumel das Zeitliche gesegnet hat? Meiner Meinung nach hat man lange genug damit gewartet. Und durch die Forcierung der Breitbildausstrahlungen sollte auch der Letzte merken, das der nächste TV besser in 16:9 sein sollte, um nicht dauerhaft mit Balken gesegnet zu sein.
Schlussendlich wird 16:9 für 4:3 Gerätschaften immer ein Kompromiss sein. Wer damit leben kann, bitte. Wen das stört, möge einen auf "Knut" machen - alten TV raus, neuen TV rein...



von HAL9000 - am 19.01.2007 20:58
Zitat
HAL9000
@ Sebastian Dohrmann

Was ist denn bitte am dt. 16:9 falsch...? Ich rede vom echten, vom anamorphen 16:9, lieber Sebastian, und das IST richtig.

Da liegt ein Missverständnis vor. ;) Mit "echtem" 16:9 meine ich nicht anamorphes 16:9. Das sollte ja schon selbstverständlich sein.
Das "unechte" 16:9, bei dem die schwarzen Balken mitgesendet werden, nervt mich auch unwahrscheinlich.
Noch einmal (und diesmal zum letzten Mal ;)): Wenn ich eine in Deutschland produzierte 16:9 Sendung sehe... (anamorph versteht sich) ...und, mangels 16:9 TV auf 4:3 Pan-Scan umschalte, hängen Einblendungen (Senderlogos, Namen, etc.) halb aus dem Bild heraus. Das ist idiotisch und rücksichtslos! Denn so bin ich gezwungen mir die Sendung mit schwarzen Balken ansehen zu müssen, ob ich will oder nicht.
Das ist in anderen Ländern nicht so. In GB z.B. produziert die BBC inzwischen alles in anmorphem 16:9. ABER! Und DAS ist der springende Punkt... Wenn ich hier eine Sendung aufzoome, passt trotzdem noch ALLES in den 4:3 Rahmen. Und darauf wird auch genau geachtet.
Durch Zufall habe ich noch ein Bild davon...



Das ist aufgezoomtes 16:9 bei BBC NEWS 24. Und es ist noch ALLES im Bild. 16:9 Zuschauer haben ein volles, echtes 16:9-Bild und ich, bei Pan-Scan, auf meinem 4:3-TV auch ein "echtes" 4:3 Bild. Mehr verlange ich garnicht.
Das ist übrigens bei allen englischen Sendern so. Nicht nur bei der BBC. Auch beispielsweise bei ITV.
Und genau DAS kriegen unsere deutschen Sender NICHT hin. Das bemängele ich hier. Mehr nicht.
Allerdings weiß ich nicht, ob das bewusste Rücksichtslosigkeit ist, um mich zu "zwingen" mir so bald wie möglich einen 16:9 TV zu kaufen, oder schlicht und einfach Unfähigkeit.
Ich habe nirgendwo verlangt, dass alles in 4:3 produziert und Leute, die schon einen 16:9 Fernseher haben, darunter leiden sollen.
Aber, wie ich schon MEHRFACH! sagte, solange die Mehrheit noch auf 4:3 Geräten guckt, müssten die ÖRs eigentlich auch alle Sendungen, egal ob Wissensmagazine oder sonst was, auch so produzieren, dass einem 4:3 Zuschauer bei Pan-Scan nichts wichtiges fehlt. Zumindest so lange, bis die Mehrzahl der deutschen Haushalte 16:9 Geräte hat.
Und genau das meine ich mit "echtem" 16:9 bzw. dem "4:3 freundlichen 16:9" ;)
Zitat
HAL9000
Und der Grund, der wirklich überzeugen sollte, ist schlicht und ergreifend die deutlich bessere Bildqualität. Punktum. Mir ist's egal, ob die Industrie oder sonstwer behauptet, das 16:9 Augen- oder Gesichtsfeldfreundlicher ist. Das Endergebnis ist es, was zählt. Und hier steht eben die deutlich bessere Auflösung und somit bessere Bildqualität. Dazu kommt, das man obendrein dabei noch links und rechts etwas mehr sieht und das Format "näher" am Kinofilm dran ist.

Offenbar hast Du mich wirklich nicht verstanden... Es geht nicht um das Format an sich. Ich habe nichts gegen 16:9. Nur erwarte ich, wie oben schon erwähnt, dass ich bei Pan-Scan noch ein ordentliches Bild habe.
Der Einzige Grund für ein 16:9 Gerät, den ich sehe, ist der, dass ich bei Kinofilmen, die auch in anamorphem 16:9 ausgestrahlt werden, keine Balken mehr habe.
Warum Polit- Wissens- und Info- Magazine in 16:9 ausgestrahlt werden sollen, erschließt sich mir nicht.
Zitat
HAL9000
Es gibt schon sooo viele Jahre 16:9 Fernseher, irgendwann muss doch auch bei der Übergangszeit mal nen Cut gemacht werden, irgendwann muss doch mal Sense sein. Die Leute sind doch selber schuld, wenn sie zig Jahre immer noch 4:3 Kisten kaufen, schliesslich ist nicht erst seit gestern bekannt, das 16:9 das Format ist, auf das die Fernsehanstalten künftig bauen wollen - unterstrichen von der WM im letzten Jahr. Warum sollten wir HD- und 16:9- fähigen Besitzer warten und warten und warten, bis auch der letzte 4:3 Eumel das Zeitliche gesegnet hat? Meiner Meinung nach hat man lange genug damit gewartet. Und durch die Forcierung der Breitbildausstrahlungen sollte auch der Letzte merken, das der nächste TV besser in 16:9 sein sollte, um nicht dauerhaft mit Balken gesegnet zu sein.
Schlussendlich wird 16:9 für 4:3 Gerätschaften immer ein Kompromiss sein. Wer damit leben kann, bitte. Wen das stört, möge einen auf "Knut" machen - alten TV raus, neuen TV rein...

Auch hier hast Du mich nicht richtig verstanden. bei der Wm hat man das "deutsche" 16:9 wieder schön gesehen. Habe ich mir da, auf einem 4:3 Fernseher, das Bild mit Pan-Scan aufgezoomt, sah ich nur die Hälfte des Spielstandes und die Spielzeit sah ich garnicht mehr. Weder beim ZDF, noch bei der ARD, noch bei RTL. Nur die FIFA-Einblendungen unten waren Pan-Scan-Kompatibel.
Das ich, langfristig, um 16:9 nicht herum komme, bestreite ich nicht. Allerdings sehe ich nicht ein, warum ich jetzt von den ÖRs, aufgrund des nicht Pan-Scan-tauglichen 16:9, gezwungen bin, mir die schwarzen Balken mit ansehen zu müssen, bis meine 4:3 Kiste den Geist aufgibt.
Und zum Thema kaufen... Vielleicht hast Du das Geld, Dir diese ~ 2000 ¤ HDTV, 16:9 TFT/Plasma-Teile zu kaufen. Schön, hat aber nicht jeder. ;)

Ich hoffe, dass das damit geklärt ist.

von Sebastian Dohrmann - am 19.01.2007 21:34
Zitat

Der 4:3 Zuschauer hat bei der Umstellung sehr wohl Nachteile. Ihm fehlt 1/3 des Bildes.


nein. Bei korrekter Einstellung auf beiden TVs (bei dem 4:3 Fernseher eben Letterbox) wirst du bei beiden auch den identischen Bildinhalt haben. Wenn Du selbst das Bild aufzoomst (nur damit du keine schwarzen Balken siehst) nimmst du dir den Bildinhalt selber weg(nicht andere machen das). Also schaue ungezoomt Fernsehen, nach einer gewissen Zeit nimmste die schwarzen Balken sowieso nicht mehr wahr.

Ich selber habe auch ein 4:3 Gerät.

von Felix II - am 20.01.2007 00:24
Wenn ich mir derzeit ein neues Fernsehgerät kaufen müsste, würde ich mir bestimmt kein 16:9 Röhrengerät mehr kaufen und was ich von den 16:9 LCD-Bildschirmen bisher in den Kaufhäusern gesehen habe, hat mich nicht gerade überzeugt. Die sind auch nur gut anzusehen, wenn eine DVD drauf läuft. Da bleibe ich vorerst lieber bei meinem 4:3 Röhrengerät, solange es geht. Die Aussage aus Wilhelmshaven "... Und der Grund, der wirklich überzeugen sollte, ist schlicht und ergreifend die deutlich bessere Bildqualität." halte ich deshalb schon für etwas gewagt. Oder habe ich mir in den Kaufhäusern immer nur die falschen Geräte angeschaut?

von DX-Fritz - am 21.01.2007 14:58
Jo, jetzt kommt die Röhrenfraktion. ;) Ich verstehe die ganze Aufregung sowieso nicht. Schwarze Streifen kenne ich seit 40 Jahren. Damals noch mit dem Hinweis der Fernsehansagerin "Wir bitten die schwarzen Streifen am oberen und unteren Bildrand zu entschuldigen. Sie liegen nicht an einem Defekt ihres Fernsehgerätes sondern am Leinwandformat des folgenden Kinofilms." (o.s.ä.)

Mir taten nur die ersten 16:9-Nutzer leid, die im guten Glauben waren, mit einer 70cm-Röhre die alte 3:4-66cm-Röhre zu toppen und unterm Strich doch ein kleineres Bild des 4:3-Materials hatten. In Geometrie geschlafen.

Mein Saba ist 20 Jahre alt, hat ein scharfes Bild, kann bei flauen Ecken in Konvergenz nachjustiert werden und gab mir noch nie das Gefühl, an Bildinhalten irgendetwas verpasst zu haben (schaue kein Fußball). An anderen Inhalten der meisten Privaten schon eher, aber das ist ein anderes Thema...

von Erich Hoinicke - am 21.01.2007 17:40
@DX-Fritz,
is doch egal was fuern Fernseher du jetzt kaufen wuerdest. Roehre und auch die heutigen Plasma / LCD werden in 2 Jahren nicht auf dem aktuellen Stand sein oder hast schon einen mit 1080p bei 50 Bildern pro Sekunde gesehen. Derzeit koennen die alle nur 25 Ruckelbilder im 1080 Progressive Modus mal abgesehen von der meisst noch fehlenden horizontalen max Aufloesung. 50 Progressive also ganze Bilder/s und somit ohne Ruckeln bei 1920x1080 wird aber der endgueltige Standard in Sachen HDTV werden.

von Nordlicht2 - am 22.01.2007 09:03
Heute morgen habe ich durch Zufall die 16:9 - tagesschau in der ARD gesehen. Beim Beitrag mit dem France 2 -Logo am unteren Rand, konnte man genau sehen dass die schwarzen Balken einfach einen Teil des Bildes beschnitten. Außerdem waren die eingeblendeten Grafiken zu klein.

Gestern gab es auch eine 16:9 Footballübertragung in der ARD. Da haben die Amis alle Grafiken brav in der Mitte des Bildes plaziert. Ich denke mit einem gut durchdachten Bilddesign kann man gute Kompromisse schaffen.

Wo 16:9 Sinn macht, soll man es auch Einsätzen. Auf ein aufgezoomtes "Lost" hätte ich auch keine Lust. Aber die tagesschau könnte schon die Grafiken in die Mitte rücken und vergrößern.

Wobei eine Frage hätte ich in die Runde : Wie schaut ein annamorphes Bild auf eurem 4:3 aus, wenn ihr es vom Fernseher und nicht vom Receiver zurechtrücken lasst ? Ich finde die Balken sind dicker und die Farbeeinstellung verändert sich ein wenig. Deshalb lasse ich das nur den Receiver machen.

von seventeen - am 22.01.2007 10:32
@ Sebastian Dohrmann

Also HD- Geräte um die 2000 Kracher stimmt so ja nicht: Meine 16:9 Röhre von Philips 9551 ist HD- fähig und kostet im Web neu gewöhnlich etwas mehr als 500 Euro. Strassenpreis bei MM und Saturn um die 649 - 699,-
Wie die BBC das mit ihrem Pan&Scan hinkriegen, und ob dadurch andere Probleme enstehen, verschliesst sich mir leider. Zugegeben, wenn es diese Möglichkeit gibt, sollte man sie hier in D auch nutzen!
Auf der anderen Seite: je länger man 4:3 sendet, umso länger werden die Leute immer wieder 4:3 Kisten kaufen.
Wie dem auch sei, ich stimme dir zu, wenn es diese Möglichkeit gibt, beide "Fraktionen" zufrieden zu stellen. Weiterhin stimme ich dir zu, was unechtes 16:9 angeht - das finde ich auch als 16:9 Besitzer schlicht und ergreifend furchtbar!

Insofern: :cheers:

@ DX-Fritz
Da mein alter 4:3 Loewe und mein jetziger 16:9 Philips anamorphes 16:9 beherschen, nehme ich mir sehr wohl die Freiheit raus zu sagen, das eben jenes 16:9 sehr wohl ein deutlich besseres Bild hat. Das technisch bedingt LCDs und Plasmas deutliche Nachteile bei der Bildqualität insgesamt haben, stellt ja nicht in Abrede, das eben das benannte Format im Normalfall durch bessere Qualität gefällt. Wenn man sich aber nen einfachen LCD kauft, muss man sich eben nicht wundern, das dieser Probleme mit der Darstellung von Fernsehbildern hat. Das liegt dann aber nicht am 16:9, im Gegenteil, das sieht bei 4:3 Darstellung noch schrecklicher aus...

@ Nordlicht 2:
Falsch. Der Sony KDS 55 2000 (ja, 3LCD- Rückpro!) kann auch 1080 mit 24p darstellen. Da ruckelt nix. Fest steht jedenfalls, das dieses Format mit 24p noch sehr wenige Geräte können. Wird aber mal künftig ein Kriterium sein.
Wer sich für diesen TV interessiert, dem sei der Thread im hifi-forum.de ans Herz gelegt... schlappe 140 Seiten lässt man sich darüber aus, inklusive zahlreicher Bildschirm- Fotos... ein Hammer- Teil...


von HAL9000 - am 22.01.2007 12:24
24 Bilder in der Sekunde ruckeln immer weil die Traegheit des Auges das eben noch wahrnimmt ist halt der typische Kinoeffekt. Deshalb hat man sich auch darauf verstaendigt 50p auch bei 1080 einzufueren. Wenn man das mit irgend nem Geraet nicht sieht dann vielleicht weil dieses zu langsam ist (z.b. LCD) da wird's anstelle des Ruckelns halt unscharf was ich als noch viel schrecklicher empfinde...
Auf dem Philips (den hab ich ja auch ;-)) sieht man es schon ganz schoen ruckeln weshalb ich Pixel+ nur bei Filmen verwende. Bei Y/Cr/Cb und HDMI ist es leider staendig aktiv.

von Nordlicht2 - am 22.01.2007 12:42
Öhm... alle Hollywood- Streifen laufen im Kino mit 24 Bildern die Sekunde (24p). Und ehrlich gesagt ruckelt dann nix. Das Ruckeln was du wahrnimmst, stammt aus dem Umrechnen in 25 Bilder die Sekunde, dem dt. PAL- TV Standard. Noch ätzender wird es, wenn von knapp 30 Bildern pro Sekunde (NTSC) auf PAL runtergerechnet wird!
Gib mal bei Wikipedia "3:2 Pulldown" ein...
Zur Begriffsklärung: 24p = 24 progressiv = 24 Vollbilder je Sekunde = Kino
PAL = 50i = 50 interlaced = 50 Halbbilder je Sekunde = 25 zusammengesetzte Bilder je Sekunde = PAL- Standard

Und Pixel+ hat damit nüscht zu tun, zumal du die Funktion bei YUV/HDMI gar nicht aktivieren kannst.

Das ist ja grade der Sinn bei 24p Fähigkeit: Movies absolut und 1:1 ruckelfrei wiedergeben zu können. Okay, es sei den man will spezielle Ruckelfilme sehen :D


von HAL9000 - am 22.01.2007 15:31
Wir reden an der Sache vorbei. Was ich meine ist das bei Kameraschwenks bei 24 Einzelbildern pro Sekunde die Kamera zwischen 2 Bildern schon weitergeschwenkt ist und somit die Bewegung nicht fluessig ist. Wenn du im Kino weit vorne sitzt und z.B. die Kamera einen Schwenk durch die Landschaft macht dann bekommst Kopfschmerzen wenn du versuchst dein Auge an einem sich dann ja bewegenden Objekt festzuhalten. Das Objekt springt von Bild zu Bild immer einige cm auf der Leinwand weiter. Bei 50p (48) waere der Sprung auf der Leinwand um die Haelfte kleiner.
Bei Fernsehen ist das genauso nur da die 'Leinwand' weitaus kleiner ist stoert es nicht ganz so extrem. Oft wird bei Unterhaltungssendungen wegen der Lichteffekte und Stroboskop Effekte kurz mal auf 25 Progressiv geschaltet damit weniger Artefakte entstehen. Es gibt Leute die sehen das sofort so wie ich und andere die merken das erst wenn ich ihnen anhand einer Aufzeichnung das ganze paar mal abspiele. Ist wie mit dem 50Hz flimmern, das nimmt auch jeder unterschiedlich war.

Zum Philips, Pixel+ laesst sich da nicht deaktivieren, so muss es heissen. Sehe ich bei mir da das Menue und die einblendungen bei Pixel+ immer nach oben rutschen. Und natuerlich auch am scharf gerechneten Bild (bei grossen Helligkeits Unterschieden). Und natuerlich daran, dass das N-TV Laufband dann nicht mehr fleussig laeuft sondern eben 25 mal die Sekunde 'weiterspringt'.

von Nordlicht2 - am 22.01.2007 15:52
Zitat

Das technisch bedingt LCDs und Plasmas deutliche Nachteile bei der Bildqualität insgesamt haben, stellt ja nicht in Abrede, das eben das benannte Format im Normalfall durch bessere Qualität gefällt.


Nur heißt zumindest bei mir der Normalfall "PAL". Damit haben sich diese Kisten noch nicht für mein Wohnzimmer qualifiziert. Eigentlich sind solche Geräte nur bei überwiegendem DVD- oder HDTV-Konsum sinnvoll, da ist die Bildqualität schon deutlich besser.

von Channel Master - am 22.01.2007 16:33
Zitat
HAL9000
Öhm... alle Hollywood- Streifen laufen im Kino mit 24 Bildern die Sekunde (24p). Und ehrlich gesagt ruckelt dann nix. Das Ruckeln was du wahrnimmst, stammt aus dem Umrechnen in 25 Bilder die Sekunde, dem dt. PAL- TV Standard.


Spielfilme wurden noch nie in PAL umgerechnet. Das ist nur nötig bei amerikanischem Fernsehmaterial, was mit 60 Hz interlaced ausgestrahlt wird (und bei Ausstrahlungen von Kinofilmen im amerikanischen TV --> Telecine-Verfahren).
Da aber die 24 Vollbilder pro Sekunde von Spielfilmen fast den 25 Vollbildern PALs (ausgestrahlt als 50 Halbbilder "interlaced") entsprechen, verzichtet man einfach auf das verlustbehaftete Umrechnen, denn damit kommen besagte "Ruckler" ins Material.
Stattdessen werden Spielfilme für PAL geringfügig beschleunigt (25 Bilder pro Sekunde statt nur 24), was die Filme um wenige Minuten verkürzt. Den durch die Beschleunigung ebenfalls erhöhten Ton muss man dann nur etwas tiefer stimmen (kein großes Problem), schon ist der Film auf PAL ausstrahlbar.

Probleme kommen in jüngster Zeit dadurch, dass die LCD- und Plasmafernseherfertigung oft nur 60 Hz-Geräte ausspuckt. Das sieht mit PAL-Material (50 Hz) durch die notwendige Wandlung mittels eingebauter Elektronik dann entweder annehmbar aus (bei sehr hochwertigen Komponenten) oder reichlich besch...eiden.

von Guru - am 22.01.2007 19:57
Korrekt, das nennt sich dann "PAL- Speedup" - und führt auf DVD oft auch zu einer beschleunigten Tonspur, die dann um ca. 1 Oktave höher liegt.

Eben und das Problem existiert halt bei 24p Wiedergabe nicht mehr.

Das bei 24 oder 25 Bildern/Sek besonders mit schnellen Kamereaschwenks leichte Sprungeffekte auftreten ist natürlich klar. Bei "normalen" Schwenks sollten sie hingegen nicht auftreten.
Und was den Philips angeht: Pixel Plus lässt sich lediglich bei FBAS, RGB und SVHS Eingängen aktivieren, bei YUV/HDMI ist Pixel Plus definitiv abgeschaltet. Das kurze Springen zB im NTV Laufband ist jedoch ausschliesslich von diesem TV produziert - er hat leider die eine oder andere kleine "Macke".

von HAL9000 - am 22.01.2007 21:20
Das ungleichmaessige ruckeln haben aber auch andere sogar sehr teure Plasma und LCD (auch ein Grund warum die mir das Geld nicht Wert sind). Eigentlich duerften die im ich bin doch nicht bloed Markt N-TV gar nicht einspeisen wenn sie die Dinger verkaufen wollen. Denke mal das das an dem 60Hz Standard der verbauten Technik liegt. Es gibt auch Geraete die einfach das Tempo der Wiedergabe langsam veraendern so dass man die Korrektur dann nur bei sehr genauem hinsehen wahrnimmt.
Meine D-Box mit Neutrino macht das zum Beispiel nach dem umschalten auf einen anderen Kanal so, Musik leiert dann ganz kurz (1s-2s) bis sich die Kiste korrekt auf den Frame synchronisiert hat, ab dann ist alles ok. Ist abhaengig vom verwendeten 'ucode' gibt auch welche da springt das Bild am Anfang kurz paar mal bis es synchron ist.

Pixel+ und HDMI kann ich grad nicht testen aber bei YUV und 576i ist bei mir Pixel+ definitiv aktiviert nur leider laesst es sich eben nicht deaktivieren da ja nicht im Menue zur Auswahl.
Nimm doch mal was vom TV auf (z.B. N-TV) und spiele es mit nem DVD-Player ueber den YUV ab. Dann wirst sehen, dass das Bild genau so aussieht wie eben RGB mit aktiviertem Pixel+ mit all den beschriebenen Nachteilen die Pixel+ so mit sich bringt (25p, unterschiedliche Helligkeit weisser Buchstaben je nach Strichdicke da ja scharf gerechnet um das defokussieren des Elektrodenstrahls im weiss auszugleichen, Breitbild/ 4:3 Menueeinblendung 5 cm hoeher als bei Zeilenverdoppelt und 100Hz Modus, Overscan total identisch).
Mag aber auch sein das das in den Softversionen unterschiedlich ist, ich hab die 5. irgendwas. Es soll auch das Phaenomen geben, das sich irgendwelche Einstellungen festbrennen, vielleicht ist das bei mir so, war ja natuerlich auch im Servicemenue. Sollte ich Pixel+ durch irgendwas bei rumspielen aktiviert haben dann na gut besser an als aus...im allgemeinen schau ich ja Filme ueber YUV und nix interleaced.

von Nordlicht2 - am 23.01.2007 10:05
@ Nordlicht2

Das 1-2 sekündige Leiern des Tons bei der Neutrino- dbox hat nichts damit zu tun, das sich der TV- Empfänger auf eine langsamere Wiedergabe einpendelt. Das hast du auch bei rein digitaler Wiedergabe über eine entsprechende Anlage, nicht nur analog via TV- Lautsprecher.

Und sicher gibt unser 9551 YUV (und HDMI) eben nicht mit Pixel Plus wieder.
Grund: Die Bildröhre hat eine feste Ablenkfrequenz von 32kHz. Das reicht für 100Hz bei Pal Auflösung. Pixelplus, wo die Auflösung künstlich erhöht wird, läuft lediglich mit 75Hz. Für HD Auflösung geht dann nicht mehr wie 50/60Hz, Pixel Plus und Digital Scan ist hier standardmässig deaktiviert.
Gegenbeweis: Würdest du Pixel Plus am YUV betreiben können, dürfte es auch nicht mehr sichtbar flimmern - tuts aber leider, also is auch nix mit 75Hz...
Und das bei Plasmas/LCDs in diesen Auflösungen bei 50/60Hz nichts flimmert, liegt ganz einfach an der vollständig andersartigen Technik der Bildwiedergabe...


von HAL9000 - am 23.01.2007 21:38
Man oh man, bei mir flimmert es im YUV nur solange kein Eingangssignal vorliegt. Wenn es denn anliegt und der TV sich automatisch auf 576i eingestellt hat dann ist auch das Flimmern weg. Ich hab ja nicht von HD also 720p oder 1080i geschrieben, da mag es sein, dass er dann auf 100Hz oder gar Zeilenverdoppelt schaltet. Bei 576i... ey aber auch egal ich glaub wir nerven hier eher paar Leute mit dem OT gesuelze....

von Nordlicht2 - am 24.01.2007 09:31
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